Essen, Philharmonie Essen, Opernstudio NRW – Abschlusskonzert, 16.06.2020

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Opernstudio NRW  –  Abschlusskonzert

Stipendiatinnen und Stipendiaten –  Dienstag, 16. Juni 2020, 20 Uhr

Zum Beginn dieser Spielzeit startete das neu gegründete Opernstudio NRW mit acht jungen Sängerinnen und Sängern unterschiedlicher Stimmfächer sowie zwei weiteren Mitgliedern für den Bereich Korrepetition. Gemeinsam präsentieren sie sich nun in einem gemeinsamen Saison-Abschlusskonzert am Dienstag, 16. Juni 2020, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen. In ihrem Programm mit dem Titel Held*innen  lassen sie auf der Bühne des Alfried Krupp Saals die großen Heroinnen und Heroen lebendig werden, die seit Entstehung der Oper vor über 400 Jahren stets im Mittelpunkt der Handlung stehen. Der musikalische Leiter des Opernstudios NRW, Robin Phillips, hat dazu ein Programm mit Werken von Cavalli und Charpentier, über Händel, Mozart, Rossini, Verdi und Weber bis hin zu Lehár, Stolz, Barber und Bernstein zusammengestellt. Dabei sind es nicht immer nur Könige und Prinzessinnen, die heldenhaft sein können, sondern auch Figuren aus der Alltagswelt, wie etwa Charpentiers Arbeitermädchen Louise. Die Mitwirkenden sind Wendy Krikken (Sopran), Giulia Montanari (Sopran), Penny Sofraniadou (Sopran), Etienne Walch (Countertenor), Adam Temple-Smith (Tenor), Daegyun Jeong (Bariton), Timothy Edlin (Bassbariton), Gerard Farreras (Bass), Sangho Lee (Klavier), Yuna Saito (Klavier) und Leiter Robin Phillips (Klavier).

Philharmonie Essen / Stipendiatinnen und Stipendiaten des Opernstudios NRW © Andreas Endermann

Philharmonie Essen / Stipendiatinnen und Stipendiaten des Opernstudios NRW © Andreas Endermann

Mit dem Opernstudio NRW ermöglichen das Theater Dortmund, das Aalto-Musiktheater Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und die Oper Wuppertal Künstlerinnen und Künstlern kurz nach dem Abschluss ihres Hochschulstudiums einen idealen Karrierestart in der Theaterwelt. Gegründet und gefördert wurde das Opernstudio NRW im November 2018 vom Land Nordrhein-Westfalen. Partner sind die Hochschule für Musik und Tanz Köln und die Folkwang Universität der Künste Essen.

Das Konzert ist dem im Januar verstorbenen Vorstand der Brost-Stiftung Prof. Dr. Wolfgang Heit gewidmet, der sich stets sehr für das Opernstudio NRW eingesetzt hat.

Karten (€ 8,00 / Eintritt für Studierende frei) sind im Vorverkauf über das TUP-TicketCenter unter Tel. 0201 / 81 22-200 (Mo-Sa 10:00-15:00 Uhr) oder per E-Mail unter tickets@theater-essen.de sowie an der Kasse des Aalto-Theaters (Öffnungszeiten: Di-Sa 13:00-18:00 Uhr) erhältlich. Die Aalto-Kasse ist zudem jeweils 90 Minuten vor Beginn der Veranstaltung geöffnet. Der Kartenkauf über den Webshop oder über externe Vorverkaufsstellen ist nicht möglich.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Aalto Theater, Das Land des Lächelns – Franz Léhar, 12.04.2020

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Aalto Theater Essen

Aalto Musiktheater / Land des Laechelns © Stoess Bettina

Aalto Musiktheater / Land des Laechelns © Stoess Bettina

Das Land des Lächelns  –  Franz Lehár

Am  12. April 2020, um 18 Uhr zu erleben

„Dein ist mein ganzes Herz“, einst gesungen von Richard Tauber, ist sicherlich der bekannteste Hit in Franz Lehárs Das Land des Lächelns. Auf dem Programm steht die beliebte Operette am Ostersonntag, 12. April 2020, um 18 Uhr im Aalto-Theater. Und wenn Aalto-Tenor Carlos Cardoso (Prinz Sou-Chong) die Arie anstimmt, darf sich das Publikum ebenso verzaubern lassen wie vom gesamten spielfreidigen Ensemble mit Jessica Muirhead (Lisa), Christina Clark (Mi), Albrecht Kludszuweit (Gustl), Karel Martin Ludvik (Tschang) und Rainer Maria Röhr (Obereunuch). Johannes Witt hat die musikalische Leitung in dieser vielschichten Inszenierung, in der die Regisseurin Sabine Hartmannshenn zielgerichtet die Entstehungsgeschichte des Werkes aufgreift. Das damals herrschende Bild eines Fantasie-Chinas lässt sie dabei in einer exotischen Kulisse mit knalligen Farben als schillernde Revue lebendig werden.

Im Aalto-Theater beginnt die Geschichte im Spätherbst 1929, irgendwo in einer deutschen Großstadt. Das Berliner Metropoltheater gastiert mit ihrer China-Revue Die gelbe Jacke. Die Darsteller Lea (Rolle der Lisa), Pedro (Sou-Chong), Martha (Mi) und Claudius (Gustl), die Tänzer und der Spielleiter bereiten sich auf die anstehende Show vor … Lisa, die Tochter des Grafen Lichtenfels aus der gehobenen Wiener Gesellschaft, ist unsterblich in den chinesischen Prinzen Sou-Chong verliebt. Gustl ist davon wenig begeistert, schwärmt er doch selbst für Lisa. Als Sou-Chong zurück nach China beordert wird, beschließt Lisa kurzerhand, ihm zu folgen. Doch im „Land des Lächelns“ ist das Zusammenleben bei weitem nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Die anfängliche Verliebtheit wird bald schon von kulturellen Eigenheiten eingeholt, die Lisa schockieren. Da kommt Gustl gerade recht, der ihr nachgereist ist und der in der Zwischenzeit die junge, selbstbewusste Mi kennengelernt hat – wie sich herausstellt die Schwester Sou-Chongs. Als der Prinz nach alter Tradition vier „Mandschu-Mädchen“ heiraten soll, eskaliert die Situation und Lisa will nur noch eins: „Wieder einmal die Heimat seh’n!“

Karten (€ 11,00 – 49,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Dresden, Semperoper, Das Land des Lächelns – Silvesterkonzert 2019, IOCO Kritik, 03.01.2020

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

Land des Lächelns – Franz Léhar

 ZDF Silvesterkonzert 2019 – Am 30.12.2019 in Dresden aufgeführt

von Thomas Thielemann

Franz Lehár, Stadtpark Wien © IOCO

Franz Lehár, Stadtpark Wien © IOCO

Eine sehr junge Frau, Felicitas „Lizzy“ Léon (1887-1918), war es, die den jüngsten Militärkapellmeister der k.u.k. Armee Ferenc Lehar zum „Olympier des Banalen“ gemacht hat. Lehár kam 1899 nach Wien und spielte mit seiner Kapelle des Infanterieregiments Nr. 26 im Winter 1900/01 auf dem Platz des Wiener Eislaufvereins. Die 12-jährige Lizzy, die dort ihre Runden drehte, war von der Musik des „feschen Militärkapellmeisters“, der auch noch komponierte, richtig begeistert. So brachte sie ihren Vater, den Schriftsteller Viktor Léon (1858-1940) nach über einem Jahr intensiver Treibereien, zu einer Zusammenarbeit mit Lehár. Sie hatte aus einem Stapel von Léon unangefragter eingeschickten Sendungen Noten von Lehár herausgesucht und so beiläufig gespielt, wenn es der Vater mitbekommen konnte. So wurde er auf Lehárs Musik aufmerksam gemacht und es kam  zur produktiven Zusammenarbeit der Beiden, die mit der Lustigen Witwe ihren Höhepunkt fand.

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns - hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns – hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Auch beim Land des Lächelns soll Lizzy ihre Finger im Spiel gehabt haben: ein chinesischer Diplomat war mehrfach bei Léons zu Gast gewesen und hat Mutter und Tochter charmant den Hof gemacht, bis ihn seine politischen Verpflichtungen in die Heimat zurückbeorderten. Felicitas war beeindruckt und schrieb ein Exzerpt für eine Operette, in dem sie sich als Vorbild für die Hofratstochter Lea sah. Daraufhin bearbeitete sie den Vater, dass er 1918 das Libretto zu Die gelbe Jacke auf der Basis ihrer Arbeit schrieb. Lizzy sollte sogar bei Erfolg des Werkes zehn Prozent der Tantiemen erhalten. Die Resonanz auf die Uraufführung 1923 war allerdings mäßig. Der Tenor Richard Tauber, der in seiner Anfängerzeit 1913 in Chemnitz und an der Dresdner Hofoper gewirkt hatte, regte Lehár an, den Stoff von den allseits bewährten Librettisten Fritz Löhner-Beda und Ludwig Herzer überarbeiten zu lassen. Der Prinz Sou-Chong wurde in der Neufassung zu einem Anhänger des Buddhismus und aus Lea eine Frau mit Vergangenheit: Die nunmehr als Hofratstochter Lisa benannte, nach dem Tod des Gatten aus einer viel zu früh geschlossenen Standesehe befreite junge Witwe, wollte endlich leben, etwas erleben. Denn nur so ist erklärbar, dass sich in der Spielzeit der Operette eine junge Frau derart souverän gegenüber Sou-Chong verhalten konnte. Denn 1912 wäre kein naiver Backfisch aus der gehobenen Gesellschaft in der Lage gewesen, mit „Flirten, bisschen flirten, kann man zehnmal auf jedem Ball“ in einen Kreis mit Leuten von Stand ein zu treten.

Der Operette wurde als Sahnehäubchen mit „Dein ist mein ganzes Herz“ ein waschechter Schmalz-Tauber-Schlager hinzugefügt, so dass die Uraufführung am 10. Oktober 1929 ein voller Erfolg werden musste.

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns - hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns – hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Zur Handlung: Besagte Lisa, die Tochter des Grafen Lichtenfels hat sich unsterblich in den chinesischen Prinz Sou-Chong verliebt. Als der Prinz zum Ministerpräsidenten nach China gerufen wurde, folgte ihm Lisa. Die anfängliche Verliebtheit wird bald von den die Lisa schockierenden kulturellen Gegebenheiten des Landes kompensiert. Als das neue Amt Sou-Chong verpflichtete, vier Mandschu-Prinzessinnen zu heiraten, eskaliert die Situation und Lisa will nur noch „Wieder einmal die Heimat seh´n!“ Der Graf Gustav von Pottenstein, genannt Gustel, Lisas früherer Verehrer, war ihr nach Peking nachgereist. Er entschließt sich, statt Sou-Chongs Schwester Mi zu ehelichen, Lisa zur Flucht aus dem Palast des Prinzen zu helfen. Die Flucht misslingt. Aber Sou Chong muss erkennen, dass er Lisa nicht halten kann, ein letztlich vom Buddhismus geprägtes Finale.

Die Urfassung der Operette hatte noch mit einem Happy End geendet: der Prinz verzichtete auf die „gelbe Jacke“, dem Sinnbild seines neuen Amtes, kehrte nach Wien zurück und blieb bei der Geliebten.

Ob diese Wendung eine späte Erinnerung an Puccinis Einfluss war, konnte ich nicht aufklären. Aber Lehár war mit Giacomo Puccini von 1913 bis zum Tode des Italieners eng befreundet gewesen. Sie schrieben sich häufig, trafen sich oft in Wien, musizierten gemeinsam und tauschten sich vor allem über ihre Arbeit aus. Puccini neidete Lehár seine eingängigen Melodien und die Walzerkompositionen, während Franz Lehár von Puccini davor bewahrt wurde, dramatische Stoffe zu bearbeiten und „die Grenzen der Operette einzureißen“. In Wien wurde deshalb nach Kurt Tucholski „Lehár sei dem kleinen Mann sein Puccini“ kolportiert, was keinesfalls abwertend gemeint gewesen sei.

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns - hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Semperoper Dresden / Das Land des Lächelns – hier : Christian Thielemann, Solisten und die Sächsische Staatskapelle © Matthias Creutziger

Für das ZDF-Silvesterkonzert 2019 der Sächsischen Staatskapelle waren ausschließlich Ohrwürmer aus Lehárs Land des Lächelns ausgewählt worden. Dazu waren außer den Musikern unter ihrem Chefdirigenten, dem Staatsopernchor, für die vier Hauptrollen Spitzen-Solisten des internationalen Musiktheaters aufgeboten worden.

Das Silvester-Vorabendkonzert wurde vom ZDF unter gleichen Bedingungen aufgezeichnet, wie für die Live-Übertragung am 31. Dezember vorgesehen. Möglicherweise wollte man eine sendereife Aufzeichnung im Sendezentrum vorrätig haben oder wollte man den Technikern eine Gelegenheit verschaffen, eventuelle Optimierungsmöglichkeiten für die Silvesterübertragung zu erkennen.

Für das Konzert wurden der schöne Saal und das Orchester mit wechselnden Bonbon-Farben angestrahlt. Es drehten sich die Kamerakräne über den Köpfen der Parkettbesucher und schränkten zeitweilig die Sicht der Rangbesucher. Auch der Handkameramann turnte mit eingeknickten Knien nebst einem Assistenten durch das Bühnengeschehen.

Gesungen wurde auf hohem Niveau, auch wenn die Textverständlichkeit im Besucherbereich Wünsche offen ließ.

Für die Partien der jungen Witwe Lisa war die kanadische Sopranistin Jane Archibald gewonnen worden. Sie bot mühelos mit Hingabe und unerschöpflicher Energie das gesamte Spektrum des Gesanges: von den virtuosen Belcanto-Koloraturen zum Dramatischen, bis zur leisen, sensiblen Intimität. Jane Archibald handelte und bewegte sich so brillant, wie sie sang. Man glaubte ihr die Chemie  zwischen ihr und dem in den intimen Szenen sanft singenden gut aussehenden Pavol Breslik. Selbst beim Ohrwurm „Dein ist mein ganzes Herz“ schlug sich der aus Nové Mesto stammende Opernsänger achtbar. Die wunderbare Koloratursopranistin Erin Morley beeindruckte durch ihren Gesang als Schwester des Prinzen Sou-Chong Mi, war aber keine Soubrette. Wie auch der etwas steife Sebastian Kohlhepp trotz seiner sängerischen Qualitäten keinen Tenorbuffo bot.

Auch der hinter dem Orchester postierte, von Wolfram Tetzner vorbereitete Chor, passte eher zu einem Oratorium als in eine Operettendarbietung.

Die Staatskapelle mit dem Dirigat Christian Thielemann spielte präzise und klangschön wie gewohnt. Aber so sehr ich den Klangkörper auch wegen seiner Flexibilität und Professionalität liebe, nach meinem Empfinden lugte doch immer wieder Anton Bruckner aus der Säulengalerie  und pfuschte dem Chefdirigenten ins Operetten-Handwerk.

Nun sind wir gespannt, wie sich unser subjektiver Eindruck beim Ansehen der Aufzeichnung vom Silvesterabend verändern wird. Denn statt die ZDF-Übertragung live anzusehen, werden wir das Silvesterkonzert der Dresdener Philharmonie mit dessen interessanten Programm besuchen.

—| IOCO Kritik Semperoper Dresden |—

Hagen, Theater Hagen, DER GRAF VON LUXEMBURG – Franz Lehár, 26.10.2019

Oktober 23, 2019 by  
Filed under Operette, Premieren, Pressemeldung, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

DER GRAF VON LUXEMBURG – Franz Lehár

Premiere 26. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Als zweite Musiktheater-Premiere im Theater Hagen in dieser Spielzeit wird eine Neuinszenierung der Operette Der Graf von Luxemburg von Franz Lehár (Libretto von Alfred Maria Willner, Robert Bodanzky, Leo Stein) präsentiert am 26. Oktober 2019 mit Beginn um 19.30 Uhr im Großen Haus (in deutscher Sprache mit Übertexten).

IOCO wird die Premiere in Hagen besuchen und berichten

Worum geht’s? Zwei Menschen heiraten, ohne sich zu kennen und ohne sich während der Trauung sehen zu können: Diese Scheinehe ermöglicht der Sängerin Angèle zur Gräfin zu werden und nach der schon geplanten Scheidung eine standesgemäße Ehe mit dem russischen Fürsten Basil eingehen zu können. Basil ist es auch, der dem Grafen René mit viel Geld davon überzeugt, zum „Heiratsgrafen“ zu werden. Der Graf von Luxemburg kann dieses Geld gut gebrauchen, schließlich hat er sein Vermögen „verjuxt, verputzt, verspielt, vertan“ und weiß nicht, wie er sein ausschweifendes Leben in Paris weiterhin finanzieren soll. Teil der Vereinbarung ist jedoch, dass René und Angèle sich nie kennenlernen. Es kommt zu einem zufälligen Treffen der beiden in der Oper, bei dem sie sich verlieben. Zunächst ist ihnen nicht bewusst, dass sie auf dem Papier bereits Mann und Frau sind. Doch als René erkennt, an wen er sein Herz verloren hat, stellt sich die Frage: Geld oder Liebe?

Theater Hagen / DER GRAF VON LUXEMBURG - Kenneth Mattice, Chor und Extrachor des Theaters Hagen © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / DER GRAF VON LUXEMBURG – Kenneth Mattice, Chor und Extrachor des Theaters Hagen © Klaus Lefebvre

Franz Lehár gelang es 1909 mit dieser Operette an den sensationellen Erfolg von Die lustige Witwe anzuknüpfen: Der Komponist schuf ein Meisterwerk der späten Wiener Operette voller mitreißender Melodien, Tempo und Witz. „Bist du’s, lachendes Glück?“ – diese Frage treibt die Figuren um: Zwischen Pragmatismus und Hoffnung schwankend, versuchen sie ihren Gefühlen habhaft zu werden.

Nach seinen überaus beliebten Inszenierungen des Musicals Kiss me, Kate und der Show The Blues Brothers kehrt der Regisseur Roland Hüve nun mit der szenischen Umsetzung dieser Operette ans Theater Hagen zurück. Zu seinem Team gehören der Bühnen- und Kostümbildner Siegfried E. Mayer und der Choreograph Eric Rentmeister. Die musikalische Einstudierung und Leitung übernimmt der 1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor Rodrigo Tomillo, für die Lichtgestaltung zeichnet Martin Gehrke verantwortlich, die Choreinstudierung liegt in den Händen von Chordirektor Wolfgang Müller-Salow und die Dramaturgin ist Rebecca Graitl.

Im Theater Hagen singen, spielen und tanzen: Dirk Achille, Marilyn Bennett, Angela Davis, Johann de Bruin, Anja Frank-Engelhaupt, Olaf Haye, Sebastian Joest, Tae-Hoon Jung, Andrea Kleinmann, Sophia Leimbach, Kenneth Mattice, Wolfgang Niggel, Matthew Overmeyer, Cristina Piccardi, Bernd Stahlschmidt-Drescher, Richard van Gemert, Oliver Weidinger; Chor des Theaters Hagen, Extrachor des Theaters Hagen, Ballett Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Der Graf von Luxemberg im Theater Hagen;  Premiere 25.10.2019, weitere Vorstellungen: 31.10. (19.30 Uhr); 3.11. (18.00 Uhr); 8.11. (19.30 Uhr); 15.11. (19.30 Uhr); 23.11. (19.30 Uhr); 4.12. (19.30 Uhr); 14.12. (19.30 Uhr); 18.12. (19.30 Uhr); 31.12. (15.00 Uhr); 31.12.2019 (19.30 Uhr); 5.1. (15.00 Uhr); 15.1. (19.30 Uhr); 16.2.2020 (15.00 Uhr)

‚Die Stunde der Kritik‘ zu Der Graf von Luxemburg:  Sonntag, 3.11.2019, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

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