Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Aktuelles 2019/20 – Spielzeit 2020/21, IOCO Aktuell, 07.04.2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Aktuelles – Spielzeit 2020/21

Staatsoper-Intendant   Matthias Schulz   –  stellt vor

Staatsoper Unter den Linden / Intendant Matthias Schulz © Martin Lengemann, Welt24

Staatsoper Unter den Linden / Intendant Matthias Schulz © Martin Lengemann, Welt24

Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchte die Staatsoper Unter den Linden den Blick nach vorne richten und Ihnen heute das Programm der Saison 2020/21 vorstellen. Ruhelosigkeit ist das Schlagwort, das über der Saison 2020/21 steht: Sie treibt die Menschen an und lässt sie nicht stillstehen. Durch Ruhelosigkeit entsteht Dynamik. Auch Ruhe ist von Bewegung nicht losgelöst. In-sich-Ruhen ist nicht mit Stillstand zu verwechseln. Ohne Bewegung ist keine Ruhe denkbar und umgekehrt. Verzögerung oder Langsamkeit können ebenso zu Fortschritt und Veränderung führen. Wer hätte gedacht, dass dieser Ausgangspunkt in der heutigen Situation aktueller ist denn je?

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Entwicklungen nach Druckschluss der – schon veröffentlichten – Programmvorschau müssen im Spielplan 2020/21 der Staatsoper Unter den Linden Anpassungen vorgenommen werden. Das betrifft:

  • CHOWANSCHTSCHINA: Die Produktion kommt 2020/21 noch nicht, an den geplanten Terminen wird nun eine Wiederaufnahme von Verdis MACBETH stattfinden.
  • IDOMENEO: Die schon für die Spielzeit 2019/20 geplante Neuproduktion (entfällt) wird zur Premiere der Spielzeit 2020/21. Es wird dabei leichte Terminänderungen geben.
  • COSÌ FAN TUTTE: Ob die Produktion (die Premiere war für die Spielzeit 2019/20 geplant)  in 2020/21 zu den geplanten Wiederaufnahmeterminen als Premiere stattfinden kann, wird derzeit noch geprüft. Diese Information wird rechtzeitig vor dem vorgezogenen Vorverkaufsbeginn für Abonnements und FESTTAGE-Zyklen am 25. April 2020 bekannt gegeben
  • Über die genauen (Termin-)Änderungen informiert  staatsoper-berlin.de.

Macbeth – 2020/21 wieder an der Staatsoper
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Besondere Akzente setzen in der neuen Saison sieben Premieren im Großen Haus, das Format LINDEN 21 (mit vier Produktionen, darunter eine Uraufführung), die dritten BAROCKTAGE (13. bis 22. November 2020) sowie die FESTTAGE (26. März bis 5. April 2021). Ebenso gehören 26 wiederaufgenommene Musiktheaterwerke sowie mehr als 90 Konzerte zum Kern des Spielplans. Insgesamt präsentiert die Staatsoper Unter den Linden 2020/21 rund 360 Veranstaltungen, zudem zahlreiche Projekte der Jungen Staatsoper. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir zudem dem Jubiläum der Staatskapelle Berlin, die ihr 450-jähriges Bestehen feiert: Eine Festwoche vom 5. bis 12. September 2020 wird hierbei den Höhepunkt bilden.

PREMIEREN

Mit dem Engagement von Barbara Wysocka, Satoshi Miyagi, Calixto Bieito, Damiano Michieletto, Lydia Steier und Vincent Huguet werden alle Premieren der Spielzeit 2020/21 im Großen Haus von Regisseurinnen und Regisseuren inszeniert, die erstmals an der Staatsoper Unter den Linden arbeiten. Als siebte Premiere wird die ursprünglich für die aktuelle Spielzeit 2019/20 geplante Neuproduktion von Mozarts IDOMENEO in der Regie von David McVicar nachgeholt. Bei LINDEN 21 werden zudem Simon Steen-Andersen, Swaantje Lena Kleff und Barbora Horáková Joly ihr Hausdebüt geben.

Die Eröffnungspremiere der Spielzeit wird am 3. Oktober 2020 Luca Francesconis QUARTETT sein, in der Regie von Barbara Wysocka, dirigiert von Daniel Barenboim. Die Zweipersonen-Oper nach Heiner Müllers gleichnamigem Schauspiel, das auf dem berühmten Briefroman Gefährliche Liebschaften von Choderlos de Laclos basiert, wurde 2011 in englischer Sprache uraufgeführt und wird nun erstmals in einer deutschen Fassung auf die Bühne gebracht. Es singen Mojca Erdmann (Marquise de Merteuil, Rollendebüt) und Thomas Oliemans (Vicomte de Valmont, Haus- und Rollendebüt).

Staatsoper Unter den Linden / 2017 - als die Oper saniert wurde - hier die Bühne © IOCO

Staatsoper Unter den Linden / 2017 – als die Oper saniert wurde – hier die Bühne © IOCO

Der Mozart-Da-Ponte-Zyklus, der ursprünglich bei den diesjährigen FESTTAGEN 2020 mit COSÌ FAN TUTTE beginnen sollte, startet nun im kommenden Jahr bei den FESTTAGEN 2021 mit der Premiere von LE NOZZE DI FIGARO (Premiere: 27. März), in der Regie von Vincent Huguet und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Zum Ensemble zählen u. a. Elsa Dreisig (Gräfin Almaviva, Rollendebüt), Nadine Sierra (Susanna), Marianne Crebassa (Cherubino), Waltraud Meier (Marcellina), Gyula Orendt (Graf Almaviva, Rollendebüt), Riccardo Fassi (Figaro), Siegfried Jerusalem (Don Curzio) und Stephan Rügamer (Basilio).

Darüber hinaus wird Daniel Barenboim während der FESTTAGE die Wiederaufnahme von Wagners PARSIFAL in der Regie vonDmitri Tcherniakov musikalisch leiten sowie bei den FESTTAGE-Konzerten in Erscheinung treten: als Dirigent der Wiener Philharmoniker und der Staatskapelle Berlin sowie in der Doppelfunktion als Dirigent und Pianist bei Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365 sowie als Solist bei einem Duo-Recital, beides gemeinsam mit Martha Argerich. In der Spielzeit 2020/21 wird der Generalmusikdirektor außerdem vier Abonnementkonzerte der Staatskapelle Berlin gestalten sowie im Rahmen der Festwoche »450 Jahre Staatskapelle Berlin« das FESTKONZERT und das Open-Air-Konzert im Rahmen von STAATSOPER FÜR ALLE auf dem Bebelplatz dirigieren. Des Weiteren steht er bei einem KONZERT FÜR BERLIN, bei den Konzerten zum Jahreswechsel und bei den Gastspielen nach Paris, Wien und Athen am Pult der Staatskapelle Berlin.

Staatsoper Unter den Linden / Der Besucherraum © Marcus Ebener

Staatsoper Unter den Linden / Der Besucherraum © Marcus Ebener

Zu den weiteren Premieren der Saison 2020/21 zählen Wagners LOHENGRIN (Premiere: 13. Dezember 2020) in der Regie von Calixto Bieito und unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher, mit Roberto Alagna in der Titelrolle und Sonya Yoncheva als Elsa von Brabant, die beide hiermit ihr Rollendebüt geben. Zum weiteren Ensemble zählen René Pape (Heinrich der Vogler), Martin Gantner (Friedrich von Telramund) und Ekaterina Gubanova (Ortrud). Zusammen mit TANNHÄUSER und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER als Wiederaufnahmen sind die drei romantischen Opern Wagners in der kommenden Spielzeit vertreten.

Mit der Premiere von JENUFA (Premiere: 14. Februar 2021) setzt Simon Rattle seine Auseinandersetzung mit zentralen Werken von Janácek an der Staatsoper Berlin fort. Inszeniert wird die Neuproduktion von Damiano Michieletto. Mit der Staatsoper Unter den Linden verbindet JENUFA eine besondere Beziehung, da die Berliner Erstaufführung 1924 unter Erich Kleiber, bei der auch Janácek selbst anwesend war, dem Werk den endgültigen Durchbruch auf deutschen Bühnen brachte und die Berliner Janácek-Tradition begründete. Zu erleben sind u. a. Camilla Nylund, die ihr Debüt in der Titelrolle gibt, Evelyn Herlitzius (Küsterin Buryjovka), Stuart Skelton (Laca Klemen) und Ladislav Elgr (Števa Buryja). Flankierend zu dieser Neuproduktion wird Musik von Janá?ek auch bei den Kammerkonzerten mit Musikerinnen und Musikern der Staatskapelle Berlin im Fokus stehen.

Giacomo Puccinis LA FANCIULLA DEL WEST (Premiere: 13. Juni 2021), inszeniert von Lydia Steier und dirigiert von Antonio Pappano, wird erstmals an der Berliner Staatsoper zu erleben sein. Puccinis »Wild-West-Oper«, die zu Hochzeiten des Goldrauschs in der kalifornischen Einöde spielt, zeichnet ein treffendes Porträt einer Welt voller Entbehrungen und geplatzter Träume. Es singen u. a. Anja Kampe (Minnie), Yusif Eyvazov (Dick Johnson) und Michael Volle (Jack Rance, Rollendebüt). Ergänzt wird diese Neuproduktion im Repertoire durch eine Trias der bekannten Puccini-Opern LA BOHÈME, TOSCA und MADAMA BUTTERFLY.

Staatsoper Unter den Linden / GMB Daniel Barenboim © Holger Kettner

Staatsoper Unter den Linden / GMD Daniel Barenboim © Holger Kettner

MITRIDATE, RE DI PONTO, Mozarts frühe Opera seria, ist die BAROCKTAGE-Premiere am 13. November 2020. Inszeniert wird sie von Satoshi Miyagi, der in seiner Inszenierung eine Brücke zwischen der westlichen Theatertradition und der Ästhetik des japanischen Kabuki-Theaters schlägt. Die musikalische Leitung übernimmt Marc Minkowski. Zum Ensemble zählen u. a. Pene Pati, der in der Titelrolle sein Haus- und Rollendebüt gibt, sowie Julie Fuchs (Aspasia, Haus- und Rollendebüt), Elsa Dreisig (Sifare, Rollendebüt), Jakub Józef Orlicski (Farnace, Rollendebüt) und Anna Prohaska (Ismene, Rollendebüt). Es spielen Les Musiciens du Louvre.

Die BAROCKTAGE finden 2020 vom 13. bis 22. November statt und richten in ihrer dritten Ausgabe den Blick auf den frühen Mozart, auf Gluck sowie auf den Orpheus-Mythos. Neben der Premiere von Mozarts MITRIDATE, RE DI PONTO sind die Wiederaufnahmen von Glucks ORFEO ED EURIDICE und Monteverdis L’ORFEO zu erleben, zudem eine konzertante Aufführung einer ORFEO-Oper von Carl Heinrich Graun, dem Berliner Hofkapellmeister Friedrichs des Großen. Im Rahmen von LINDEN 21 wird es mit NEVER LOOK BACK – EIN ORPHEUS-FESTIVAL eine Kooperation mit Studierenden von Berliner Kunsthochschulen geben. Daneben stehen ein Roundtable-Gespräch sowie 14 Konzerte auf dem Programm.

LINDEN 21 umfasst die Produktionen und Projekte des Spielplans, die den vielfältigen Formen zeitgenössischen Musiktheaters nachspüren. Neben NEVER LOOK BACK – EIN ORPHEUS-FESTIVAL in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (Premiere: 14. November 2020), wird es mit WALK THE WALK eine Uraufführung von Simon Steen-Andersen geben, der für Komposition, Konzept, Bühnenbild und Licht verantwortlich zeichnet (Uraufführung: 10. September 2020). Elementarer Ausgangspunkt der »Performance für vier Schlagzeuger, Laufbänder, Video, Objekte, Licht und Rauch« ist das »Gehen«. Der dänische Komponist und Installationskünstler Simon Steen-Andersen beschäftigt sich zusammen mit dem Schweizer Schlagzeugerquartett Ensemble This | Ensemble That mit dem Phänomen des Gehens als theatrales wie musikalisches Element und schafft so eine multimediale Performance über Tempo und Bewegung (Produktion und Kompositionsauftrag der Staatsoper Unter den Linden, Musica Strasbourg, Gare du Nord Basel und KLANG Kopenhagen).

Außerdem stehen bei LINDEN 21 die Premiere von Georg Friedrich Haas’ THOMAS in der Regie von Barbora Horáková Joly und dirigiert von Max Renne auf dem Programm (Premiere: 16. April 2021) sowie Lucia Ronchettis PINOCCHIOS ABENTEUER für Kinder ab 6 Jahren, inszeniert von Swaantje Lena Kleff, die musikalische Leitung übernimmt Adrian Heger (Premiere: 17. Januar 2021).

Der Rosenkavalier – von Richard Strauss – an der Staatsoper
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

AUSGEWÄHLTE WIEDERAUFNAHMEN

  •  DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR von Otto Nicolai, in der Premierenbesetzung, dirigiert von Daniel Barenboim (September 2020)
  •  TOSCA von Giacomo Puccini mit Angel Blue in der Titelpartie, die damit ihr Hausdebüt gibt (Februar / März 2021)
  • DER ROSENKAVALIER (hier link der IOCO Rezension aus März 2020) von Richard Strauss, inszeniert von André Heller und dirigiert von Simone Young, mit u. a. Camilla Nylund, Günther Groissböck und Nadine Sierra (März 2021)
  • LA BOHÈME von Giacomo Puccini, dirigiert von Rafael Payare und mit Aida Garifullina als Mimì (April / Mai 2021)
  •  LA TRAVIATA von Giuseppe Verdi, dirigiert von Eun Sun Kim und mit Elsa Dreisig als Violetta Valéry (Mai 2021)
  •  WOZZECK von Alban Berg, in der Regie von Andrea Breth, dirigiert von Matthias Pintscher, mit Matthias Goerne in der Titelpartie und Eva-Maria Westbroek als Marie. Die Produktion feierte 2011 im Schiller Theater Premiere und ist erstmals in dieser Inszenierung an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben, dem Haus, an dem das Werk 1925 seine Uraufführung erlebte (Mai 2021)
  •  DER FREISCHÜTZ von Carl Maria von Weber wurde 1821 in Berlin uraufgeführt. Zum 200-jährigen Jubiläum steht die Produktion in der Regie von Michael Thalheimer und unter der musikalischen Leitung von Alexander Soddy wieder auf dem Spielplan (Mai / Juni 2021)

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Konzerte, Kopfnoten und mehr, März 2020

Konzerthaus_dort_logo

Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner


März 2020 – Konzerte, Kopfnoten und mehr…..


Di 03.03.2020 20.00,  Mi 04.03.2020 20.00
6. Philharmonisches Konzert – Paris  –  Dortmunder Philharmoniker
Mario Venzago (Dirigent)
Koryun Asatryan (Saxofon)
George Gershwin: »An American in Paris« Sinfonische Dichtung
Alexander Glasunow: Konzert für Altsaxofon und Streichorchester Es-Dur op. 109
Igor Strawinsky: »Petruschka« Burleske in vier Szenen
Einführung um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer
€ 19,00 / 24,00 / 30,00 / 34,00 / 39,00 / 42,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Mo 09.03.2020 18.30  –  Kopfnoten – Eine kleine Geschichte des Publikums
Michael Stegemann (Vortrag)
Pilgerreisen – Musikfeste und Festspiele
Neben dem Konzertalltag, der seit der Mitte des 19. Jahrhunderts überall in Europa sein
festes Publikum gefunden hatte, wurde Musik auch immer häufiger zum singulären Ereignis – Event, würde man heute sagen –, zu dem man regelrechte Pilgerreisen unternahm: Die »Bayreuther Festspiele« Richard Wagners natürlich, aber auch die großen Musikfeste, wie sie überall in Europa stattfanden und eine ganz spezifische Klientel anzogen. Gerade hier zeichnet sich bereits eine Verquickung von Kunst und Politik ab, die es auch heute noch gibt, wenn sich Staatsoberhäupter und Wirtschaftsgrößen die Ehre geben.

Ort Orchesterzentrum|NRW, Brückstraße 47, 44135 Dortmund € 8,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum|NRW


Di 10.03.2020 20.00  –  Sinatra & Friends  –  Stephen Triffitt (Frank Sinatra),  Mark Adams (Dean Martin),  George Daniel Long (Sammy Davis Jr.),  Tour 2020

Die frühen 60er waren die Zeit des »Rat Pack« und Las Vegas ihre Stadt. Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. drehten dort Filme und gaben zahlreiche Konzerte. Sinatra, Martin und Davis Jr. gehörten zu diesem Zeitpunkt bereits zu den populärsten und wichtigsten Entertainern des Landes. Die drei Darsteller Stephen Triffitt (Frank Sinatra), Mark Adams (Dean Martin) und George Daniel Long (Sammy Davis Jr.) überzeugen mit ungewöhnlichem Talent und beweisen, dass es in der Show weit über das reine Look Alike der drei Showgiganten hinaus geht. In »Sinatra & Friends« versetzen sie ihre Zuschauer mit  augenzwinkernder Political Incorrectness, unverwechselbarem Big-Band-Swing, schönen Frauen und dem obligatorischen Whiskeyglas in der Hand in die glamouröse Ära der 60erJahre am Strip in Las Vegas, als sich dort die Showgrößen Hollywoods die Klinke in die Hand gaben. Im Gepäck unsterbliche Evergreens wie »My Way«, »Mr. Bojangles«, »New York, New York«, »That’s Amore«, »The Lady Is a Tramp« und viele mehr.
€ 51,45 / 59,90 / 67,55 / 74,45 / 85,95
Veranstalter: Semmel Concerts Entertainment GmbH


Mi 11.03.2020 20.00  –  Bodo Wartke  (Gesang, Klavier)  –  Wandelmut
Bodo Wartke stellt sein neues Klavierkabarett-Programm vor. Seit über 20 Jahren steht der Wortakrobat auf der Bühne und schafft es immer noch und immer wieder zu überraschen.
Der Künstler, der sich einen Reim auf alle Ungereimtheiten des Lebens macht, berührt mit seinen vertonten Geschichten und lässt auch ernste Töne nicht aus. In gewohnter Manier bringt er sein Publikum zum Lachen, zum Nach- und Weiterdenken. Poetisch, politisch, persönlich, prägnant!
€ 18,00 / 28,00 / 35,00 / 40,00 / 45,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 12.03.2020 20.00  –  Bruckner Sechste – Mirga Gražinyte-Tyla
City of Birmingham Symphony Orchestra
Mirga Gražinyte-Tyla (Dirigentin)  –  Piotr Anderszewski (Klavier)
Béla Bartók: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Sz 119
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Bartóks 3. Klavierkonzert, komponiert 1945 im US-Exil und im Angesicht des nahenden Todes, ist überraschenderweise das zärtlichste, streckenweise auch das heiterste unter Bartóks Werken dieser Gattung. Piotr Anderszewski, einer der bekanntesten Pianisten seiner Generation, spielt es an diesem Abend gemeinsam mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung der Dortmunder Exklusivkünstlerin Mirga Gražinyt?-Tyla.
Einführung mit Hannah Antkowiak um 19.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 19.40 Uhr
€ 18,00 / 37,00 / 58,00 / 72,00 / 84,00 / 94,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: SIGNAL IDUNA GRUPPE


Fr 13.03.2020 20.00  –  Eivør
Eivør wurde 1983 auf den Färöer Inseln geboren. Die Verwurzelung mit dieser abgeschiedenen und gleichzeitig wunderschönen Insel diente von Beginn an als musikalische Anregung für die Sängerin, Musikerin und Songwriterin, die eine Stimme von einer seltenen Schönheit und Kraft besitzt. Während die andauernde Liebe zur färöischen Kultur weiterhin das Herzstück ihrer Arbeit ist, wurde deren Ausdruck um Einflüsse etwa aus Jazz, Folk, Ethno-Pop, Trip-Hop und Klassik erweitert. Nach ihrem Konzerthaus-Debüt 2018 verzaubert die »Pop-Elfe« das Dortmunder Publikum mit dieser musikalischen Palette nun ein weiteres Mal.
€ 25,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Förderer: SPARKASSE DORTMUND


Sa 14.03.2020 20.00  –  Max Mutzke & WDR Funkhausorchester – ausverkauft
WDR Funkhausorchester
Timothy Henty (Dirigent)
Max Mutzke (Gesang)
Vor achtzig Musikern seine eigenen Lieblingslieder singen, vor einem Orchester aus Virtuosen? Dass er dieser Herausforderung gewachsen ist, hat Max Mutzke längst bewiesen. Die sinfonischen Arrangements seiner Single-Hits wie »Schwarz auf Weiß«, »Marie« u. a. nutzen die elegante Kraft des großen Orchesters, um Mutzkes naturgewaltige Soul-Stimme bestens zu präsentieren – mit raffiniert klassischen Ouvertüren, reduziert kammermusikalischen Passagen oder der vollen Emotionswucht der Streicher und Bläser.
€ 21,00 / 34,00 / 42,00 / 49,00 / 55,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 15.03.2020 11.00  –  Mozart Matinee
Polnische Kammerphilharmonie,  Wojciech Rajski (Dirigent), Zofia Neugebauer (Flöte)
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 13 F- Dur KV 112
Saverio Mercadante: Konzert für Flöte und Orchester e-moll op. 57
Mieczys?aw Kar?owicz: Serenade für Streichorchester op. 2
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade G-Dur KV 525 »Eine kleine Nachtmusik«
€ 17,00 / 26,00 / 32,00 / 35,00 / 43,00
Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.


Mo 16.03.2020 19.00  –  2. Konzert für junge Leute – Dortmunder Philharmoniker
Philipp Armbruster (Dirigent), Kordz (Live-Elektronik), Sebastian 23 (Moderation)
Groove Symphony
Zum siebten Mal treffen die Dortmunder Philharmoniker bei der Groove Symphony auf heiße Beats, juicy Sounds und fette Bässe. Dieses Mal ist ein echter Experte zu Gast: Kordz ist ein Meister auf seinem Gebiet und hat schon mit zahlreichen Orchestern zusammengearbeitet.
€ 12,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Di 17.03.2020 19.00
Wie funktioniert Programmplanung?  –  Raphael von Hoensbroech (Intendant)
Jan Boecker (Moderation), Weitere Gesprächsteilnehmer
Konzerthaus Backstage
Was muss passieren, bis ein Spielplan für die ganze Saison vollständig ist? Während das Saisonbuch für die Saison 2020/21 entsteht, gewährt der Intendant einen exklusiven Einblick in seinen Arbeitsalltag: Welchen Künstler, welche Künstlerin möchte man warum mit welchem Werk einladen? Wie entsteht trotz des Tournee-Marathons vieler Musiker unser individuelles Programm? Und wieso wagen wir zu sagen »So klingt nur Dortmund«? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Raphael von Hoensbroech Abonnenten, Botschaftern und Freundeskreis-Mitgliedern persönlich.
Tickets unter 0231 – 22 696 200
€ 8,00
Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Mi 18.03.2020 20.00  –  Gershwin Piano Quartet
André Desponds (Klavier), Benjamin Engeli (Klavier), Stefan Wirth (Klavier), Mischa Cheung (Klavier)
Sergej Rachmaninow: Non Allegro aus Sinfonische Tänze op. 45, Fassung für vier Klaviere von Mischa Cheung Richard Strauss: ›Tanz der sieben Schleier‹ aus »Salome« op. 54, Fassung für vier Klaviere von Stefan Wirth Nik Bärtsch: Neues Werk
George Gershwin: Fantasie über »Porgy and Bess«, Fassung für vier Klaviere von Benjamin Engeli und Stefan Wirth
George Gershwin: »Love is here to stay« und »Fascinating Rhythm«, Fassung für vier
Klaviere von André Desponds und Benjamin Engeli
Leonard Bernstein: Songs und Tänze aus »West Side Story«, Fassung für vier Klaviere von Mischa Cheung und Benjamin Engeli
Typische Fangfrage in Musik-Eignungstests: Wie viele Klaviere spielen in einem
Klavierquartett? Die korrekte Antwort »nur eines« ist bei diesem Konzert ausnahmsweise komplett falsch. Vier Pianisten an vier Flügeln spielen, arrangieren und improvisieren über einige der beliebtesten Songs und Orchesterwerke George Gershwins und führen ein neues Werk des Schweizer Komponisten und Jazzpianisten Nik Bärtsch auf.
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 19.03.2020 20.00, Fr 20.03.2020 20.00  –  Helge Schneider
Die Wiederkehr des blaugrünen Smaragdkäfers
Schon als 4-jähriger Knirps hat Helge Schneider sich ein Kissen unter den Schlafanzug
gesteckt und ging als dicker Mann mit Krückstock vor dem armseligen Wohnungsbauhaus in seiner Siedlung spazieren, um Aufmerksamkeit zu erregen. Bis heute hat sich an seinem Zustand nichts geändert.
Lyrik, Poesie, Jazz, Kunst, Quatsch, all das bietet uns ein aus der Haut gefahrener
Entertainer und Multiinstrumentalist (normaler Kassenpatient mit Zusatzversicherung!): Auch 2020 wird Helge Schneider wieder richtig aufdrehen, »Moppelchen muss hüpfen!« Wenn die anderen schon mit einem Bein im Wohnzimmer vor dem Fernsehapparat sich eine Flasche Bier zurechtrücken, um Fußball oder Donna Leon zu gucken, räumt »Der rubinrote Höllenstorch« seine Garage aus und seine Orgel in den Anhänger! »Rente? Kenn ich nicht!« (so der »Blonde Hashdag-Kiki!«) Der 65-jährige (sieht aus wie 12!) mit dem Gehirn eines Gorillas rastet förmlich aus, wenn er auf seine »wohlverdiente Ruhe« nach unzähligen Konzertreisen angesprochen wird! »Ausgestopfte Besserwisser!«
€ 27,00 / 31,00 / 35,00 / 39,00 / 43,00 / 47,00
Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg GmbH


Sa 21.03.2020 20.00  –  Mirga Gražinyte-Tyla & Gabriela Montero – ausverkauft
City of Birmingham Symphony Orchestra, Mirga Gražinyte-Tyla (Dirigentin)
Gabriela Montero (Klavier),  Raminta Šerkšnyte: De Profundis für Streichorchester
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Gegen Widerstände
Es wird zweifellos ein Abend der starken Frauen, den Exklusivkünstlerin Mirga Gražinyte Tyla mit einem Werk ihrer Landsfrau Raminta Šerkšnyte eröffnet, bevor die venezolanische Pianistin Gabriela Montero als Solistin in Tschaikowskys 1. Klavierkonzert hinzutritt. Das  Werk, über das der ursprüngliche Widmungsträger und Förderer Tschaikowskys, Nikolai Rubinstein, vernichtend urteilte, »die Passagen seien so bruchstückhaft, unzusammenhängend und armselig komponiert, dass es nicht einmal mit Verbesserungen getan sei. Die Komposition selbst sei schlecht, trivial, vulgär«, gehört längst zu den Klassikern des Repertoires.
Einführung mit Bjørn Woll um 19.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 19.40 Uhr
Rhino-Kids – kindgerechte Einführung um 19.00 Uhr und kostenloser Konzertbesuch für
Kinder. Anmeldung: T 0231 – 22 696 200
€ 18,00 / 37,00 / 58,00 / 72,00 / 84,00 / 94,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Mo 23.03.2020 19.00  –  3. Konzert Wiener Klassik  –  Dortmunder Philharmoniker
Lars Vogt (Klavier, Leitung)
Im Puls von Lars Vogt
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« KV 492
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 »Mit dem Paukenwirbel«
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 3
€ 20,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Mi 25.03.2020 19.00  –  Öffentliche Hausführung
Wollten Sie nicht auch immer schon einmal wissen, was sich hinter den schweren Türen verbirgt, durch die die Künstler die Bühne betreten? Oder wie die riesigen Porträts im Komponistenfoyer entstanden? Wo versteckt das Konzerthaus eigentlich seinen Orgelspieltisch? Und was hat es mit dem Nashorn auf sich? Diese und alle anderen Fragen beantworten wir gerne bei einer Hausführung.
Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 200
Eintritt frei
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 26.03.2020 20.00  –  Orgelrecital Vincent Dubois
Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Franz Liszt: Fantasie und Fuge über »Ad nos, ad salutarem undam«
Jean Guillou: Toccata op. 9
Gaston Litaize: Lied
Maurice Duruflé: Prélude et fugue sur le nom d’Alain op. 7
Thierry Escaich: »Évocation II«
Vincent Dubois: Improvisation
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Sa 28.03.2020 20.00  –  Landgren & Lundgren | Danielsson & Fresu
Nils Landgren (Posaune, Vocals), Jan Lundgren (Klavier), Lars Danielsson (Bass)
Paolo Fresu (Trompete)
The Art of the Duo
Als der schwedische Bassist und Cellist Lars Danielsson Ende letzten Jahres mit dem
Italiener Paolo Fresu an Trompete und Flügelhorn das Album »Summerwind« veröffentlichte, rieben sich manche Kenner der beiden die Augen. In aller Seelenruhe und mit großer Hingabe begleiteten sich die beiden Könner offenbar gänzlich unangestrengt durch ein wundersames Repertoire voller bedächtiger und irgendwie verwunschen wirkender Klänge und Songstrukturen, die zwar nie wirklich zu einem Song wurden, aber doch aufmerksame Hörer zeitigten. Im kommenden Januar wird es Danielsson und Fresu ein weiteres Duo gleichtun, für welches sich der Posaunist Nils Landgren und sein schwedischer Landsmann Jan Lundgren am Piano zusammentaten und nun »Kristallen« veröffentlichen. Auch hier dominieren die zarten Momente, die oft versteckten, winzigen Eskapaden und stets auch das, womit gerade Landgren in seiner Zunft wohltuende Akzente setzt: Ihm gelingt wie nur wenigen Anderen die Liaison von Jazz und Humor, und sei es nur in flüchtigen Sekunden.
€ 8,00 / 20,00 / 30,00 / 38,00 / 45,00 / 50,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH


Di 31.03.2020 19.00  –  Kopfhörer  –  Holger Noltze  –  Michael Stegemann
Bach – Kunst der Fuge
Schon in den 1930er-Jahren entstanden Aufnahmen des bedeutenden Zyklus von Fugen und Variationen, den Johann Sebastian Bach unvollendet hinterließ. Bis 1979 lagen bereits 60 Schallplatten-Aufnahmen des Werks vor. Seit der Einführung der CD ist eine schier unüberschaubare Fülle weiterer Einspielungen hinzugekommen: Aus diesem Füllhorn werden die Musikprofessoren besonders bedeutende, aber sicher auch einige kuriose und randständige Beispiele auswählen und vergleichen.
Das Werk live im Konzerthaus: Mi 01.04.2020, 20.00 Uhr
€ 10,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Basel, Theater Basel, Spielplan März 2020

Theater Basel

Theater Basel © Sandra Then

Theater Basel © Sandra Then


UNSERE PREMIEREN IM MÄRZ


Premiere DO 19. MÄRZ 2020, 19.30 UHR, SCHAUSPIELHAUS
UNSERE KLEINE STADT
Schauspiel in drei Akten von Thornton Wilder
Deutsch von Barbara Christ

INSZENIERUNG Anne-Louise Sarks BÜHNE Marg Horwell KOSTÜME Mel Page MUSIK Knut Jensen MIT Ilknur Bahadir, Antal Czapkó, Thomas Douglas, Inga Eickemeier, Pascal Goffin, Jonas Götzinger, Vincent zur Linden, Nancy Mensah-Offei, Josef Mohamed, Carole Schmitt, Maik Solbach, Friederike Wagner u. a.
Mitglieder des Extrachors des Theater Basel

Grover’s Corners ist eine fiktive Kleinstadt in New Hampshire zur Zeit der Jahrhundertwende. Ein Ort fernab von Dramen, Sensationen und Skandalen. Stattdessen feiert Wilder in seinem 1938 in Rüschlikon bei Zürich geschriebenen Stück die kleinen Augenblicke des Lebens und schuf damit ein einzigartiges Plädoyer zur Entschleunigung unseres heutigen Hochgeschwindigkeitsalltags. Er selbst nannte es eine «Meditation über die Schwierigkeit, das Leben zu verstehen, während man es lebt». Im Zentrum stehen die beiden Nachbarskinder Emily Webb und George Gibbs, die noch während der Schulzeit heimlich erste zarte Bande knüpfen, ehe sie vom Leben zunächst getrennt und schliesslich doch zusammengeführt werden. Doch bei Wilder ist das Happy End von Emily und George nicht viel mehr als ein weiterer Tag in der Chronik von Grover’s Corners. Einer Chronik über das Leben und seine Vergänglichkeit. Die Regisseurin Anne-Louise Sarks hat sich dem Basler Publikum in der Spielzeit 2017/2018 bereits mit ihrer Version der Medea-Tragödie vorgestellt.


Premiere FR 27. März 2020, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
PETER GRIMES
Oper in drei Akten und einem Prolog von Benjamin Britten
Text von Montagu Slater nach einer Verserzählung von George Crabbe
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

MUSIKALISCHE LEITUNG Kristiina Poska NACHDIRIGAT Thomas Wise INSZENIERUNG Harry Fehr BÜHNE UND KOSTÜME Leslie Travers KOSTÜMMITARBEIT Zahra Mansouri CHOR Michael Clark MIT Rolf Romei, Emma Bell, Robin Adams, Jasmin Etezadzadeh, Sarah Brady/Stefanie Knorr, Kali Hardwick, Michael Bennett, Andrew Murphy, Cécile van de Sant, Karl-Heinz Brandt, Domen Križaj, Antoin Herrera-Lopez Kessel / Paull-Anthony Keightley, Vivian Zatta, Frauke Willimczik, André Schann
Chor des Theater Basel, Statisterie des Theater Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

«Who can turn skies back and begin again?» Fehler der Vergangenheit zu vermeiden, sein Schicksal zum Guten zu wenden – das ist die Chance, die sich dem Fischer Peter Grimes zu bieten scheint: Aus Mangel an Beweisen wird eine Untersuchung des verdächtigen Todes seines Lehrjungen eingestellt. Doch wie ein Krebsgeschwür breiten sich Zweifel an Grimes’ Unschuld innerhalb der Dorfgemeinschaft aus. Zugleich fällt Grimes – getrieben von der trotzig-verzweifelten Hoffnung, mit Ellen Orford ein neues, glückliches Leben aufzubauen – in alte, raue Verhaltensmuster zurück. Als Grimes und sein neuer Lehrjunge unter dubiosen Umständen verschwinden, beginnt im Dorf die menschliche Natur, den archaischen Gewalten des Meeres gleich, sich ihr «Recht» zu nehmen. Mit Musikdirektorin Kristiina Poska ergründet die britische Regieentdeckung Harry Fehr in «Peter Grimes» die Untiefen von Recht und Gerechtigkeit, Mitgefühl und Hass, Individuum und Kollektiv, Zivilisation und Natur.


Premiere SA 28. März 2020, 20 Uhr, Kleine Bühne
HIER IST NOCH ALLES MÖGLICH
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Gianna Molinari
Uraufführung

INSZENIERUNG Claudia Bossard BÜHNE UND KOSTÜME Romy Springsguth VIDEO UND MUSIK Annalena Fröhlich MIT Nicolas Batthyany, Klaus Brömmelmeier, Holger Bülow, Simone Gfeller, Anica Happich, Simon Käser

Sie arbeitet seit Kurzem als Nachtwächterin in einer Verpackungsfabrik, die bald schliessen wird. Aber nicht nur der Verkauf der Firma bedroht die Existenz des Chefs und seiner Mitarbeitenden: Da ist ein Wolf, der sich angeblich auf dem Gelände herumtreibt und für den sie eine Fallgrube graben muss. Da ist die Geschichte eines afrikanischen Flüchtlings, der aus dem Fahrwerk eines Flugzeugs fiel und nie identifiziert werden konnte. Und da ist das Phantombild einer Bankräuberin, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Während sich die Ebenen von Imagination und Realität immer mehr verschieben, begibt sie sich auf Spurensuche, erforscht Grenzen und Identitäten. Gibt es den Wolf wirklich? Und wer sieht hier eigentlich was? «‹Hier ist noch alles möglich› ist ein Text über das Wahrnehmen der Welt sowie der Verschiebung dieser Wahrnehmung, ein Roman über die Zersetzung des Realen und über Möglichkeitsräume », sagt Gianna Molinari. Mit ihrem Debütroman gewann die gebürtige Baslerin 2017 den 3sat- Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, 2018 war sie für den Deutschen und Schweizer Buchpreis nominiert und wurde mit dem Robert Walser-Preis ausgezeichnet.


UNSERE WIEDERAUFNAHME


Einmalige Wiederaufnahme
SO 1. März 2020, 18.30–20.30 Uhr, Grosse Bühne
JOHN GABRIEL BORKMAN
Schauspiel von Henrik Ibsen in einer Bearbeitung von Simon Stone

INSZENIERUNG Simon Stone BÜHNE Katrin Brack KOSTÜME Tabea Braun MUSIK Bernhard Moshammer MIT Liliane Amuat, Nicola Kirsch, Roland Koch, Birgit Minichmayr, Caroline Peters, Max Rothbart, Martin Wuttke

Ein Trauerspiel als Tragikomödie und Metaboulevard: Simon Stone verwandelt Henrik Ibsens Spätwerk in eine hochmoderne Familienaufstellung im Kunstschneegestöber.

Eine Koproduktion des Theater Basel mit dem Burgtheater Wien und den Wiener Festwochen


UNSER REPERTOIRE IM FEBRUAR


COW
Ballett von Alexander Ekman
Musik von Mikael Karlsson
Schweizer Erstaufführung

CHOREOGRAFIE, BÜHNE UND LICHT Alexander Ekman KOMPOSITION Mikael Karlsson KOSTÜME Henrik Vibskov VIDEO T. M. Rives LICHTSUPERVISOR Fabio Antoci
Es tanzt das Ballett Theater Basel.

Der schwedische Choreograf Alexander Ekman hat sich ein Ballett ausgedacht, das als Motiv einfach nur die Kuh hat: «Cow.» Das Ergebnis ist ein verrückter Tanzabend in elf Szenen, in denen es weisse Kühe aus Plastik, absurde Begegnungen auf der Bühne und natürlich jede Menge dynamischen Tanz gibt. Ein abendfüllendes Stück ohne Handlung und ohne erzählte Geschichte, aber mit viel Freude an der Bewegung.
Musikeinspielung: Bundesjugendorchester der Bundesrepublik Deutschland

Partner des Ballett Theater Basel: BLKB


DER GEHÜLFE
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Robert Walser

INSZENIERUNG Anita Vulesica BÜHNE Henrike Engel KOSTÜME Janina Brinkmann MUSIK Friederike Bernhardt CHOREOGRAFIE Mirjam Klebel MIT Friederike Bernhardt, Mario Fuchs, Pascal Goffin, Martin Hug, Katharina Marianne Schmidt, Friederike Wagner

Einen «einfachen Roman, der ja eigentlich gar kein Roman ist, sondern nur ein Auszug aus dem schweizerischen täglichen Leben», so nannte Robert Walser sein zweites grosses Prosawerk, in dem er eigene Erfahrungen als Gehilfe niederschrieb. Walsers literarisches Alter Ego Joseph Marti leidet unter seinem cholerischen Vorgesetzten, der mit seltsamen Erfindungen sein Geld zu machen versucht. Dessen scheinheilige Welt ist auf Pump gebaut, hinter der glänzenden Fassade der angesehenen Familie tun sich Schuldenberge und Abgründe auf.


DIE ANALPHABETIN
Schauspiel nach der gleichnamigen Erzählung von Ágota Kristóf

INSZENIERUNG Barbara Luchner BÜHNE Frederik C. Schweizer KOSTÜME Miriam Balli MUSIK Leonhard Luchner MIT Germaine Sollberger

Nach ihrer Kindheit in Ungarn floh Ágota Kristóf 1956 als junge Frau mit Mann und Kind vor dem Krieg in ihrer Heimat in die französischsprachige Schweiz. Sie, die von Kindesbeinen an las und schrieb, war plötzlich «Analphabetin». Sie musste sich die «Feindessprache » aneignen, um sich ausdrücken zu können. Lesen und Schreiben war ein Akt der Vergewisserung der eigenen Identität, ein Heilmittel gegen Einsamkeit.


GRAF ÖDERLAND
Eine Moritat in zwölf Bildern von Max Frisch

INSZENIERUNG Stefan Bachmann BÜHNE Olaf Altmann KOSTÜME Esther Geremus MUSIK Sven Kaiser CHOREOGRAFIE Sabina Perry MIT Linda Blümchen, Klaus Brömmelmeier, Mario Fuchs, Steffen Höld, Barbara Horvath, Julius Schröder, Thiemo Strutzenberger, Moritz von Treuenfels, Simon Zagermann; Thomas Byka, Jan Fitschen, Sven Kaiser, Sandra Kirchhofer/Sylvia Oelkrug (Livemusiker_innen)

Ein Hauswart, erschlagen: ohne Grund, ohne Motiv, einfach so. In dieser «sinnlosen» Tat sieht Staatsanwalt Martin, der mit diesem Fall betraut ist, sein eigenes Gefangensein in einer bürgerlichen Existenz gespiegelt. Eine Flucht in die Welt seines mysteriösen Alter Ego beginnt: in die Welt von Graf Öderland. Als Graf Öderland führt Martin mit der Axt in der Hand einen blutigen Feldzug gegen den gesellschaftspolitischen Status quo.

Eine Koproduktion des Theater Basel mit dem Residenztheater München


HUNDERT JAHRE WEINEN ODER HUNDERT BOMBEN WERFEN
Schauspiel von Darja Stocker und Mohamedali Ltaief
Uraufführung/Auftragswerk

INSZENIERUNG Franz-Xaver Mayr BÜHNE Michela Flück KOSTÜME Korbinian Schmidt MUSIK Matija Schellander MIT Jeanne Devos, Pascal Goffin, Jonas Götzinger, Malte Homfeldt, Maximilan Kraus, Matthias Luckey, Julius Schröder, David Michael Werner

Reto wird sein Leben lang verstossen. Vom Vater in Basel wird er zur Mutter nach Genf, als Verdingbub von Bauernhof zu Bauernhof geschickt. Auf der Suche nach Zuneigung und Anerkennung findet er sich schliesslich auf einem Schiff von Marseille nach Algier wieder, um als Fremdenlegionär in den Krieg zu ziehen und sein Glück in der Fremde zu suchen. Basierend auf der Biografie eines ehemaligen Basler Verdingbuben und Fremdenlegionärs, verbindet das Stück zwei grosse Kapitel der Schweizer Geschichte.


IM HINTERHAUS
Ein Projekt über Anne Frank mit Basler Jugendlichen

INSZENIERUNG Hanna Müller AUSSTATTUNG Anna Sörensen MUSIK Anna Hirsch MIT Luis Miguel Almonte, Muriel Becher, Hélène Dupont, Ladina Gisler, Fiona Keller, Itamar Mangold, Emma Madita Moesch, Antonia Spoerri, Leni Staeger, Sinan Zeugin

Anne Frank war ein Teenager, als sie ihr Tagebuch verfasste. Es wurde zu einem einzigartigen Dokument der Judenverfolgung des NS-Regimes. In gemeinsamer Arbeit mit der Regisseurin Hanna Müller erzählen Jugendliche aus Basel mit den Worten Anne Franks und anderen Texten eine Geschichte von Verfolgung, vom Aufwachsen im Versteck, den Wirrungen der Jugend und der Kraft zum Widerstand gegen eine ungerechte Unterdrückung.

Eine Kooperation des Theater Basel mit dem Anne Frank Fonds, Basel
Mit Unterstützung der Sulger-Stiftung


IN DEN GÄRTEN ODER LYSISTRATA TEIL 2
Schauspiel von Sibylle Berg nach Aristophanes
Uraufführung/Auftragswerk

INSZENIERUNG Miloš Loli? BÜHNE Wolfgang Menardi KOSTÜME Jelena Mileti? MUSIK Nevena Glušica MIT Eva Bay, Linda Blümchen, Carina Braunschmidt, Urs Peter Halter, Anica Happich, Vincent zur Linden, Julia Nachtmann, Moritz von Treuenfels; Bruno de Sá/Sarah Baxter (Sopran); Cristina Arcos Cano/Luis Homedes López, Nicola Hanck, Eva Miribung (Musikerinnen)

Sibylle Berg, Schweizer Buchpreisträgerin 2019, hat sich der antiken Komödie «Lysistrata» von Aristophanes angenommen und für das Theater Basel in ihrer prägnant pointierten und humorvollen Sprache eine Fortsetzung geschrieben. Als Rückblende wird erzählt von der Zeit, als Männer noch Komplimente machen durften und Frauen aufsahen zu ihren Erlösern. Denn verunsichert durch die zunehmende Emanzipation der Frauen und müde von der Weltherrschaft, haben die Männer in einer Zeit des Umbruchs zum Streik aufgerufen: sexuelle Enthaltsamkeit als Rache für das Gefühl von Unterlegenheit.


JULIEN – ROT UND SCHWARZ
SCHAUSPIEL VON LUKAS BÄRFUSS NACH STENDHAL
URAUFFÜHRUNG /AUFTRAGSWERK

INSZENIERUNG Nora Schlocker BÜHNE Jessica Rockstroh KOSTÜME Caroline Rössle Harper MUSIK Simon James Phillips MIT Holger Bülow, Martin Butzke, Julischka Eichel, Michael Gempart, Vincent zur Linden, Sebastian Schulze, Germaine Sollberger, Friederike Wagner, Leonie Merlin Young; Simon James Phillips (Livemusiker)

Fasziniert von der Figur des Julien erzählt der zuletzt mit dem Georg- Büchner-Preis ausgezeichnete Schweizer Dramatiker, Romancier und Essayist Lukas Bärfuss die Geschichte des Protagonisten aus Stendhals «Rot und Schwarz» neu. Lukas Bärfuss: «Julien ist klug, zart, schön. Er kann die Bibel auswendig hersagen. Man hat ihn verkauft. Er ist beleidigt und er will nach oben. Er wird kalt und kälter, bis das Eis seiner Zeit sein Herz ganz gefroren hat. Und damit hat er Erfolg. Und er wird bald seinen Kopf verlieren.»


LA BOHÈME
Oper von Giacomo Puccini in italienischer Sprache
Mit deutschen und englischen Übertiteln

MUSIKALISCHE LEITUNG Kristiina Poska NACHDIRIGAT Giuseppe Montesano INSZENIERUNG Daniel Kramer BÜHNE Annette Murschetz KOSTÜME Esther Bialas KLANGKOMPOSITION (Sounds der Boheme) Marius de Vries, Ben de Vries LICHT Charles Balfour CHOR Michael Clark MIT Cristina Pasaroiu, Valentina Mastrangelo / Sarah Brady, Davide Giusti, Domen Križaj, Gurgen Baveyan, Paull-Anthony Keightley, Alexander Vassiliev, Donovan Elliot Smith, Eckhard Otto, Martin Krämer
Chor des Theater Basel
Statisterie des Theater Basel
Mädchenkantorei Basel
Knabenkantorei Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

Vier befreundete Künstler in der Grossstadt: Als reichte es nicht, sich gegen Kälte und Gentrifizierung durchzuschlagen, tritt in Gestalt Mimìs auch noch die Liebe in Rodolfos Leben – und mit ihr brennende Fragen rund um die Zukunft. Den Gefühlsextremen von Giacomo Puccinis Erfolgswerk «La Bohème» gehen Regisseur Daniel Kramer und Musikdirektorin Kristiina Poska in einer zeitgenössischen und mitreissenden Lesart auf den Grund.

Mit freundlicher Unterstützung: Kestenholz Automobil AG
Presenting Sponsor: IWB


LE NOZZE DI FIGARO
(DIE HOCHZEIT DES FIGARO)
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

MUSIKALISCHE LEITUNG Christian Curnyn NACHDIRIGAT Giuseppe Montesano INSZENIERUNG Barbara Frey BÜHNE Bettina Meyer KOSTÜME Bettina Walter CHOR Michael Clark MIT Thomas Lehman, Oksana Sekerina, Sarah Brady, Antoin Herrera-Lopez Kessel, Kristina Stanek, Jasmin Etezadzadeh, Andrew Murphy, Karl-Heinz Brandt, Hyunjai Marco Lee, Bruno de Sá, Flavio Mathias
Chor des Theater Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.

In Mozarts Oper «Le nozze di Figaro » um den Grafen Almaviva und seinen aufmüpfigen Diener Figaro geht es so turbulent zu, dass selbst die Figuren irgendwann den Überblick verlieren. Regisseurin Barbara Frey geht dem intriganten Treiben in ihrer Basler Inszenierung auf den Grund und arbeitet heraus, was im Kern verborgen liegt: die ewige Suche nach Liebe.

Presenting Sponsor: Novartis


SHARON EYAL/BRYAN ARIAS
Tanzabend mit Choreografien von Sharon Eyal («Salt Womb») und Bryan Arias («Without Absorbing It»)
Schweizer Erstaufführung/Uraufführung

«SALT WOMB»
CHOREOGRAFIE, BÜHNE UND KOSTÜME Sharon Eyal, Gai Behar MUSIK Ori Lichtik

«WITHOUT ABSORBING IT»
CHOREOGRAFIE UND BÜHNE Bryan Arias KOSTÜME Veronica Silva-Klug

Es tanzt das Ballett Theater Basel.

Pulsierende Körper zu treibenden elektronischen Beats sind das Markenzeichen von Sharon Eyal. In «Salt Womb» bewegt sich das Ensemble als Ganzes, wie eine Maschine, zu stampfenden Trommeln. Ein intensives und pulsierendes Tanzstück. In «Without Absorbing It» untersucht Bryan Arias die Themen Verbundenheit und Identität und hinterfragt die Qualität unserer Kommunikation. Seine poetischen Stücke ziehen das Publikum mit ihrem ganz besonderen Bewegungsflow in den Bann.

Partner des Ballett Theater Basel: BLKB


WIEDERAUFERSTEHUNG DER VÖGEL
Schauspiel von Thiemo Strutzenberger, basierend auf «Tropenliebe» von Bernhard C. Schär
Uraufführung /Auftragswerk

INSZENIERUNG Katrin Hammerl BÜHNE UND KOSTÜME Lisa Dässler MUSIK «Club Für Melodien» CHOREOGRAFIE Gina Gurtner MIT Andrea Bettini, Jonas Götzinger, Urs Peter Halter, Simon Kirsch, Maximilian Kraus, Isabelle Menke, Wanda Winzenried

Die Geschichte zweier Basler Patriziersöhne, Naturforscher, Grosscousins, Liebender: Paul und Fritz Sarasin. Eine Beziehung, gelebt auf ihren Forschungsreisen in die Tropen, permanent hin- und hergerissen zwischen der stark religiösen Prägung durch das protestantische Elternhaus und dem unbedingten Wunsch nach Freiheit. Ein Kampf zwischen Mission und Evolution.

Entstanden im Rahmen des Autor_innenförderprogramms «Stück Labor Basel» am Theater Basel


UNSERE EXTRAS IM FEBRUAR


DI 10. März 2020, im Anschluss an die Vorstellung, Kleine Bühne PUBLIKUMSGESPRÄCH ZU «WIEDERAUFERSTEHUNG DER VÖGEL»

MODERATION Sabrina Hofer (Produktionsleitung «Stimmen aus einer archivierten Stille»)

Nach der Vorstellung von «Wiederauferstehung der Vögel» haben Sie bei einem Publikumsgespräch die Möglichkeit, mit Beteiligten der Uraufführung und der begleitenden Ausstellung «Stimmen aus einer archivierten Stille» ins Gespräch zu kommen. Es diskutieren Katrin Hammerl (Regisseurin), Bernhard C. Schär (Historiker ETH Zürich und Autor von «Tropenliebe»), Vera Ryser (Kuratorin) und Sally Schonfeldt (Kuratorin).


SA 14. März 2020, 15–16.30 Uhr, Foyer Grosse Bühne
KOLONIALISMUS UND MUSEEN
Diskussion zur Ausstellung «Stimmen aus einer archivierten Stille» und zur Uraufführung «Wiederauferstehung der Vögel»

MODERATION Fermin Suter (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften Donau-Universität Krems)

Wie gehen Museen heute mit Exponaten aus ehemaligen Kolonien um, und was sind Strategien, um einen verantwortungsvollen Umgang oder eine Restitution zu ermöglichen? Es diskutieren Bénédicte Savoy (Kunsthistorikerin und Leiterin Kunstgeschichte der Moderne TU Berlin) und Anna Schmid (Direktorin Museum der Kulturen Basel).


MI 18. März 2020, 19.30 Uhr, Foyer Grosse Bühne
Soirée im Foyer
HOW GREEN WAS MY VALLEY?
Der Fall Grossbritannien

Lesung trifft Liederabend: Mitglieder der Ensembles von Oper und Schauspiel setzen sich in dieser Soirée mit dem Fall Grossbritannien auseinander: Lieder und Texte zwischen Brexit und Monarchiekrise, zwischen Empire und Inseldasein.
Mit Liedern und Texten u. a. von W. H. Auden, Benjamin Britten, John Donne, Ralph Vaughan Williams und Judith Weir MIT Mitgliedern des Opern- und Schauspielensembles


FR 20. März 2020, 19–21.30 Uhr, Foyer Grosse Bühne und Grosse Bühne
ÖFFENTLICHE BÜHNENPROBE ZU «PETER GRIMES»

Im Fall von Benjamin Brittens «Peter Grimes» ist die Wendung «Eintauchen in ein Meer der Klänge » gerechtfertigt wie selten, verknüpft Britten das Schicksal von Grimes’ Fischerdorf doch aufs Engste mit der See. Mal liegt sie schillernd und ruhig da, mal von Nebel bedeckt und undurchdringlich, mal braust sie verderbenbringend auf und formt so das Schicksal der Menschen, die an ihrem Ufer leben. Bei der öffentlichen Bühnenprobe können Sie erstmals «musikalische Seeluft» schnuppern und erleben, wie die musikalische und szenische Crew der Produktion ihre Vorbereitungen trifft für das Leinenlos am 27. März.


SO 22. März 2020, 11 Uhr, Foyer Grosse Bühne
MATINÉE ZU «PETER GRIMES»

Fünfzehn solistische Rollen, dazu Chor und Statisterie – die Dorfgemeinschaft von Brittens «Peter Grimes » auf die Bühne zu bringen, benötigt einiges an Personal. Das fordert nicht nur eine virtuose musikalische Leitung für die Koordination mit dem anspruchsvollen Orchesterpart. Denn obwohl das Dorf gegen Grimes verbündet scheint, täuscht die Homogenität der Masse und es gibt für den Regisseur zahlreiche Unterströmungen in den Beziehungen herauszuarbeiten. Blicken Sie im Vorfeld der Premiere mit Mitgliedern des künstlerischen Teams in das komplexe Konstrukt der Britten’schen Dorfgesellschaft und die zentralen Fragen von «Peter Grimes» nach Schuld, (Selbst-)Gerechtigkeit und der Erbarmungslosigkeit der Natur des Menschen und des Meeres.


SO 29. März 2020, 11 Uhr, kult.kino Atelier, Theaterstrasse 7
Dokumentarfilm trifft Theater
A TIME THERE WAS
A Portrait of Benjamin Britten
In englischer Sprache

Tony Palmers preisgekrönter Dokumentarfilm zeichnet ein eindrückliches Porträt des Komponisten Benjamin Britten und lässt dessen Zeitzeug_innen und Weggefährt_innen zu Wort kommen.
In Anwesenheit des Regisseurs Tony Palmer.


SO 29. März 2020, 17.45 Uhr, Foyer Grosse Bühne
WISE-HEITEN ZU «LE NOZZE DI FIGARO»
Musikalische Einführung

Im März erkundet Thomas Wise, der charmante Studienleiter des Theater Basel, in seiner musikalischen Forschungsexpedition Mozarts Meisterwerk «Le nozze di Figaro». Die so gewonnenen WISE-HEITEN wird er, gepaart mit seiner Sicht auf den Komponisten und das Werk, in seiner musikalischen Einführung vor der Vorstellung vom Klavier aus mit dem Publikum teilen.


DI 31. März 2020, 20 Uhr, Kleine Bühne
Junges Haus
BARBIE IN SEVILLA
Ein korrekter Beitrag zur Genderfrage

MUSIKALISCHE LEITUNG Kimon Barakos, Reiner Schneider-Waterberg INSZENIERUNG Salomé Im Hof CHOREOGRAFIE Ana Lopez DRAMATURGIE Carolin Baum MIT Flora Betti, Jula Brunner, Julius Fintelmann, Fabian Hein, Simon Honegger, Louise Im Hof, Salome Immoos, Anne-Catherine Knöchelmann, Tizian Kuld, Consuelo Rosales de los Reyes, Till Schafnit, Hannah Spoerri, Ben Standke

Barbie führt einen Coiffeursalon. Alles, was in Sevilla Rang und Namen hat, lässt sich von ihr den Bart stutzen und die Locken brennen. Dabei erfährt sie von den Geschichten, Lieb- und Machenschaften ihrer Klientel – allesamt Figuren aus Beaumarchais’ «Figaro»- Trilogie. Mehr und mehr entsetzt und empört von der allgemeinen Übergriffigkeit, versucht Barbie, das Rollenverhalten ihrer Kundschaft umzumodeln beziehungsweise zu korrigieren und zu vereinfachen. Denn sie empfindet Beaumarchais als sexistisch, untragbar und unter aller Kanone. In ihrem Salon herrscht strikt hellblau und rosa. Aber dann platzt Ken in die Szenerie. Als gendermässig nicht verortbar, ein Binärsystemverweigerer, bringt er Barbies Welt durcheinander und mischt die Farben neu. Scheinbar normale Verhältnisse werden verdreht. Der Putz steht Kopf. Die Figuren und Frisuren verlieren ihren Halt.


GRRRLS GRRRLS GRRRLS
Eine Reihe mit Basler Bräuten und ihren Geschwistern
Monkey Bar und andere Orte

SO 8. März 2020, 17.30 Uhr, Stadtkino Basel
VIVRE ENSEMBLE
Filmstart im Stadtkino

Anna Karina realisierte ihr Regiedebüt – in dessen Mittelpunkt die fragile Liebe zwischen einem bürgerlichen Professor und einer unbekümmerten Aussenseiterin steht – mit einem winzigen Budget, weil sie sich weigerte, die Regie einem Mann zu überlassen. Irgendwo zwischen Nouvelle Vague und New Yorker Underground verankert, widerspiegelt der Film die Suche nach der eigenen Stimme einer schillernden Ikone, der das Stadtkino Basel im März eine Hommage widmet.

In Kooperation mit dem Stadtkino Basel


SO 8. März 2020, 20 Uhr, Monkey Bar, Klosterberg 6
PRETTY WHEN YOU CRY

MIT Barbara Colceriu, Milena Schedle, Anna Therese Lösch, Emma Lotta Wegner, Sarah Yawa Quarshie

Welche Frauenfiguren haben das Drama und das Theater in den letzten zweitausendfünfhundert Jahren hervorgebracht? Dieses wild aus Texten des Dramenkanons zusammengesampelte Stück ist das Empowerment eines Frauenchors, der den Finger in die Wunde sexistischer und misogyner Rollenzuschreibungen legt und nicht mehr willens ist, nach den männlichen Regeln zu leben und zu handeln.
#thefutureisfemale


MO 9. März 2020, 20 Uhr, Monkey Bar, Klosterberg 6
KOMPONISTINNEN!
Opernsalon
«Infidelio» von Elisabeth Lutyens

MUSIKALISCHE LEITUNG UND KLAVIER Stephen Delaney KONZEPT UND MODERATION Pavel B. Jiracek MIT Mitgliedern des Opernensembles

Elisabeth Lutyens, eine frühe Fürsprecherin der Zwölftontechnik in England, untersucht in ihrer 1954 komponierten und erst 1973 uraufgeführten Kammeroper «Infidelio» die unglückliche Liebesaffäre einer jungen Frau. Neben einer Einführung in diese zu Unrecht in Vergessenheit geratene Oper und ihren Kontext präsentieren Solist_innen des Opernensembles musikalische Ausschnitte – in lockerer Baratmosphäre.


STIMMEN AUS EINER ARCHIVIERTEN STILLE
Eine Rechercheausstellung zur Basler Kolonialgeschichte von Vera Ryser und Sally Schonfeldt, basierend auf «Tropenliebe» von Bernhard C. Schär
Im Foyer Grosse Bühne bis Ende Mai 2020, jeweils eineinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn auf der Grossen Bühne geöffnet. Eintritt frei.

—| Pressemeldung Theater Basel |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan Überblick Januar 2020

Dezember 2, 2019 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Oper, Pressemeldung, Spielpläne

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 

Sa 04.01. – 19.30 Uhr Theater Duisburg
Wiederaufnahme: „Le Nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozarts „Le Nozze di Figaro“ hat alles, was einen unterhaltsamer Opernabend auszeichnet: Verwirrungen, Verwechslungen und Blamagen. Zentrales Motiv ist wie so oft die Liebe: Die Bediensteten Susanna und Figaro möchten heiraten, doch ihr Dienstherr, der Graf Almaviva, will dies verhindern, solange die hübsche Kammerzofe nicht seine Liebesbeute geworden ist. Hinter dem großen Spaß offenbart sich die große Tragödie: In Mozarts Musik wie auch in da Pontes Libretto tun sich immer auch die Abgründe der menschlichen Seele auf. Regie-Altmeister Michael Hampe inszenierte die Oper in stimmungsvollen klassischen Bühnenräumen und Kostümen von German Droghetti, die musikalische Leitung haben alternierend David Crescenzi und Benjamin Reiners.


Fr 10.01.-19.30 Uhr Theater Duisburg
BALLETTPREMIERE b.42: Balanchine / ?uchean? / Schläpfer

Als metaphorische Reise an einen Ort „voller ferner, dunkler Geheimnisse“ beschreibt Remus ?uchean? seine choreographische Auseinandersetzung mit Anna Thorvaldsdottirs Komposition „Metacosmos“. „Symphonic Poem“ ist seine fünfte Arbeit für das Ballett am Rhein und steht im Zentrum des neuen Ballettprogramms.

Den Anfang macht „Square Dance“ von George Balanchine: 1957 für das New York City Ballet kreiert, entfalten sich zu Musik von Vivaldi und Corelli Tänze voll sprühender Leichtigkeit, virtuoser Beinarbeit, purer Linien, aber auch Leidenschaft und Lyrik. Mit „Reformationssymphonie“ studiert die Compagnie ein Werk aus Martin Schläpfers erster Spielzeit mit dem Ballett am Rhein neu ein: In seiner expressiven Bewegungssprache erzählt es gleichermaßen von Härte und Aggressivität wie von luftigen Höhen, die von aller Erdenschwere befreit scheinen: eine eindringliche Frage nach dem Tanzen an sich, nach der Bewegung und dem, was dahinter steht.

Die Ballettwerkstatt bietet mit Gesprächen und einer öffentlichen Probe am Dienstag, 07.01., um 18.00 Uhr bei freiem Eintritt im Theater Duisburg erste Einblicke in das Ballettprogramm b.42.


Sa 11.01. – 15.00 Uhr Foyer des Düsseldorfer Opernhauses
Konzert zum Abschluss der Meisterklasse unter der Leitung von Michael Volle

Im Januar und Februar stehen für die Sängerinnen und Sänger des Opernstudios gleich zwei Meisterklassen bei international renommierten Künstlern auf dem Programm: Zu Jahresbeginn wird erstmals Bariton Michael Volle mit dem Opernstudio arbeiten. Zu Beginn der vergangenen Spielzeit war Volle als Mandryka in „Arabella“ in Düsseldorf zu erleben, 2020 steht er u.a. in Berlin, Paris, an der Wiener Staatsoper, der MET New York, dem Teatro alla Scala Milano und bei den Bayreuther Festspielen auf der Bühne. Am 15. Februar folgt die Meisterklasse der vielseitigen argentinischen Mezzosopranistin Bernarda Fink, die als eine der weltweit meist gefragten Lied- und Konzertsängerinnen mit allen bedeutenden Orchestern und Dirigenten zusammenarbeitet und sich zudem seit Jahren regelmäßig auch in Meisterkursen der Förderung  junger Sängerinnen und Sänger widmet.


Di 14.01. – 19.30 Uhr Foyer des Düsseldorfer Opernhauses
Stephen Harrison & Friends: Eine Robert-Schumann-Soiree

„Kennst Du das Land, in dem die Zitronen blühen“, so beginnt diese Soiree mit dem ersten der neun Lieder nach Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“. In die Sprache romantischer Musik transponiert hat sie Robert Schumann. „Es affiziert mich alles, was in der Welt vorgeht!“, schreibt er 1838 an seine zukünftige Frau Clara Wieck. Kurz nach der Hochzeit widmete er sich verstärkt der innigsten musikalischen Form: „Liebesfrühling“ entstand in seinem „Liederjahr“ 1841 gemeinsam mit seiner Frau. Schumann-Kenner und Pianist Stephen Harrison schlägt mit seinen Gesangssolisten und Musikern feinsinnig den Bogen zu Schumanns einzigem Klavierquartett, das nur ein Jahr später entstand und im Leipziger Gewandhaus mit Clara Schumann am Flügel seine Uraufführung erlebte.


Mi 15.01. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
Wiederaufnahme: „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini

Die japanische Geisha Cio-Cio-San bricht aus Liebe zu dem amerikanischen Marineoffizier Pinkerton mit ihren Traditionen und schlägt den American Way of Life ein. Ihre Familie verstößt sie, er reist ab. Sie ist sich sicher, er wird wiederkommen und mit ihr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten neu anfangen – mit ihr und ihrem gemeinsamen Sohn. Als Pinkerton nach drei Jahren tatsächlich wieder japanisches Land betritt, bringt er seine US-amerikanische Ehefrau mit und kommt nur zurück, um den gemeinsamen Sohn abzuholen. Cio-Cio Sans grausame Desillusionierung und ihr Freitod werden zum erschütternden Zeugnis über die weitreichenden Folgen einseitigen Kulturtransfers. Puccini erzählt unter Verwendung japanischer Originalmelodien und raffinierter Klangmalereien eine „japanische Tragödie“, deren himmelschreiendes Unrecht über alle Kontinente hinweg berührt.


So 19.01. – 11.00 Uhr Foyer des Düsseldorfer Opernhauses
Symphoniker im Foyer: Fledermaus trifft Freunde

Knapp eine Woche vor der Düsseldorfer Premiere der „Fledermaus“ schlagen auch die Herzen der Düsseldorfer Symphoniker im Dreivierteltakt. In ihrer beliebten Kammermusikreihe „Symphoniker im Foyer“ widmen sich 10 Holzbläser*innen und eine Harfenistin gemeinsam mit den Solistinnen Heidi Elisabeth Meier (Sopran) und Kimberley Boettger-Soller (Mezzosopran) diesmal dem Wirken des weltberühmten „Fledermaus“-Komponisten Johann Strauß (Sohn) und seines nicht minder populären Kollegen Jacques Offenbach. In prägnanten Arrangements erklingen die beliebtesten Melodien aus der „Fledermaus“ und den Operetten Jacques Offenbachs neben Strauß? „Frühlingsstimmenwalzer“.


Sa 25.01. – 19.30 Uhr Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE: „Die Fledermaus“ von Johann Strauß (Sohn)

„Champagner hat’s verschuldet, tralalalala“, mag sich manch einer gerade nach der Beerdigung des Hoppeditz denken. Der König der Weine ist auch der Brennstoff für die turbulenten Verwicklungen in Johann Strauß? berühmtem Operetten-Klassiker „Die Fledermaus“, der in der bildgewaltigen Inszenierung von Regisseur Axel Köhler nach seiner umjubelten Duisburger Premiere ab Januar endlich auch auf der Düsseldorfer Bühne zu erleben ist. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der respektable Gabriel von Eisenstein, der für ungebührliches Verhalten eine mehrtätige Arreststrafe verbüßen soll. Freund Notar Dr. Falke überredet ihn, Sorgen und Ehefrau Rosalinde noch einmal auf dem rauschenden Maskenfest des Prinzen Orlofsky zu vergessen. Doch auch Rosalinde und ihre vergnügungslustige Reinigungshilfe Adele haben eine Einladungskarte erhalten. Als die Masken fallen, kommt es, wie es kommen muss… nur gut, dass es da noch König Champagner I. gibt, dem man die Schuld geben kann.

Axel Köhler und sein Team machen Gabriel von Eisenstein zu einem umtriebigen Düsseldorfer Lokalpolitiker, der mit dem Bau eines Weltraumbahnhofs der Landeshauptstadt zu neuem Glanz zu verhelfen will. Vor dieser intergalaktischen Kulisse tanzt, singt und spielt ein großes Ensemble aus Hausmitgliedern und Gästen wie dem bekannten Schauspieler Wolfgang Reinbacher als Frosch.

Die Opernwerkstatt bietet mit Gesprächen und einer öffentlichen Probe am Dienstag, 21.01., um 18.00 Uhr bei freiem Eintritt im Opernhaus Düsseldorf erste Einblicke in Strauß? Operetten-Klassiker.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung