Wien, Wiener Staatsoper, NUREJEW GALA in Wien – Eine Tradition, 28.06. 2019

Juni 25, 2019 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

NUREJEW GALA 2019  –  WIENER STAATSBALLETT

28. JUNI 2019

Das Wiener Staatsballett beschließt auch 2019 seine Saison mit der beliebten Nurejew Gala in der Wiener Staatsoper, die inzwischen nicht nur für viele Wienerinnen und Wiener, sondern auch für Gäste aus dem In- und Ausland zum Ballett-Fixpunkt und zur unverzichtbar gewordenen Tradition geworden ist.

 Ballettchef Manuel Legris – 2019 wieder auf der Bühne zu erleben

Die Gala am Freitag, 28. Juni 2019 (18.00 Uhr) bietet ein gewohnt abwechslungsreiches und vielgestaltiges Programm aus der internationalen Welt des Tanzes.

Wiener Staatsoper / Sylvia - Nikisha Fogo, Denys Cherevychko und Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Sylvia – Nikisha Fogo, Denys Cherevychko und Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Erstmals an der Wiener Staatsoper zu sehen sind dabei der Delirienwalzer von Roland Petit, der Jockey-Tanz aus Von Sibirien nach Moskau von August Bournonville, der Esmeralda Pas de deux und Der Talisman Pas de deux (beide in der Fassung von Pjotr Gussew), der Pas de deux aus Romeo und Julia in der Fassung von Rudolf Nurejew sowie Luminous von András Lukács, der Ausschnitt aus Cantata von Mauro Bigonzetti und Ochiba von Patrick de Bana.

NUREJEW GALA 2018
youtube Trailer Staatsoper Wien
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Die Nurejew Gala 2019 wird im Rahmen von Oper live am Platz auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Vor der Sommerpause präsentieren sich nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts – u. a. Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Kiyoka Hashimoto, Liudmila Konovalova, Natascha Mair, Ketevan Papava, Nina Poláková, Denys Cherevychko, Davide Dato, Jakob Feyferlik, Robert Gabdullin, Roman Lazik, Vladimir Shishov und die SolotänzerInnen Ioanna Avraam, Alice Firenze, Nina Tonoli, Eno Peci, Richard Szabó und Dumitru Taran – noch einmal dem Publikum, sondern auch heuer gastieren bei der Nurejew Gala wieder internationale Gastsolistinnen und Gastsolisten im Haus am Ring:

 Ballettchef Manuel Legris – 2019 wieder auf der Bühne zu erleben

Es tanzen Young Gyu Choi vom Amsterdamer Het Nationale Ballet sowie Anastasia Nuikina (Debüts an der Wiener Staatsoper) und Kimin Kim vom Ballett des Mariinski-Theaters. Auch Ballettdirektor Manuel Legris wird im Rahmen der Nurejew Gala 2019 wieder auf der Bühne zu erleben sein.

Am Dirigentenpult steht Kevin Rhodes – er leitet die Nurejew Gala im Haus am Ring heuer bereits zum fünften Mal musikalisch.

Kurzbiographien der GastsolistInnen:
Young Gyu Choi stammt aus Südkorea und erhielt seine Ausbildung an der Sunhwa Arts School in Seoul und an der Tanz Akademie Zürich und tanzte mit dem Korea National Ballet und dem Universal Ballet in Seoul. Seit 2011 ist er Mitglied des Het Nationale Ballet, wo er 2015 zum Ersten Solisten ernannt wurde. Auszeichnungen: International Ballet Competition in Varna (zweiter Preis 2006 und erster Preis 2010), Boston International Competition (erster Preis, 2010), Youth America Grand Prix in New York (erster Preis, 2007), Alexandra Radius Award (2017).
Anastasia Nuikina wurde in Samara geboren. Im Anschluss an ihre Graduierung an der Waganowa-Akademie wurde sie 2018 unmittelbar an das Ballett des Mariinski-Theaters engagiert.

Wiener Staatsoper / Artifact Suite - Davide Dato und Natascha Mair © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Artifact Suite – Davide Dato und Natascha Mair © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Geboren in Seoul, wurde Kimin Kim an der Korea National University of Arts ausgebildet. 2012 wurde er als Solotänzer an das Ballett des Mariinski-Theaters engagiert, 2015 avancierte er zum Principal Dancer. Im Haus am Ring tanzte er bisher Herzog Albrecht (Giselle) und im Mai 2019 mit großem Erfolg Conrad (Le Corsaire), den er auch beim Japan-Gastspiel des Wiener Staatsballetts 2018 in Tokio verkörperte. Auszeichnungen: Erste Preise bei internationalen Ballettwettbewerben in Rom (2008), Seoul (2009) und Varna (2010), Grand Prix beim „Arabesque”-Ballettwettbewerb in Perm (2012) und bei der Youth America Grand Prix International Competition in New York (2012), Prix Benois de la Danse (2016), u.a.

Wiener Staatsballett
Freitag, 28. Juni 2019, 18.00 Uhr | Wiener Staatsoper

NUREJEW GALA 2019
Künstlerische Leitung: Manuel Legris | Dirigent: Kevin Rhodes
Das Programm (Stand: 24. Juni 2019)


Teil I:


DELIRIENWALZER
Choreographie: Roland Petit | Musik: Josef Strauss
Natascha Mair – Davide Dato

JOCKEY-TANZ
Choreographie: August Bournonville | Musik: Carl Christian Møller
Arne Vandervelde, Dumitru Taran

FANNY ELSSLERS CACHUCHA
Choreographie: Zorn/Hutchinson | Musik: Andalusische Volksweise
Ketevan Papava

ESMERALDA PAS DE DEUX
Choreographie: Nicholas Beriozoff | Musik: Riccardo Drigo, Cesare Pugni, Romualdo Marenco
Liudmila Konovalova – Young Gyu Choi (Gast, Erster Solist beim Het Nationale Ballet – Debüt an der Wiener Staatsoper)

LUMINOUS
Choreographie: András Lukács | Musik: Max Richter
Nina Tonoli – Jakob Feyferlik
ROMEO UND JULIA (Pas de deux aus dem 3. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Sergej Prokofjew
Julia: Ioanna Avraam | Romeo: Robert Gabdullin

TROIS GNOSSIENNES
Choreographie: Hans van Manen | Musik: Erik Satie
Olga Esina – Roman Lazik

Wiener Staatsoper / Coppélia - Jakob Feyferlik © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Coppélia – Jakob Feyferlik © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

COPPÉLIA (Ausschnitt aus dem 3. Akt)
Choreographie: Pierre Lacotte | Musik: Léo Delibes
Swanilda: Natascha Mair | Franz: Jakob Feyferlik | Ensemble


Teil II:


DORNRÖSCHEN (Ausschnitt aus dem 2. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Prinz Florimund: Navrin Turnbull | Fliederfee: Oxana Kiyanenko

SCHWANENSEE (Ausschnitt aus dem 3. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Odile: Kiyoka Hashimoto | Prinz Siegfried: Leonardo Basílio

DIE FLEDERMAUS (Ausschnitt aus dem 2. Akt)
Choreographie: Roland Petit | Musik: Johann Strauß, arr. Gamley
Bella: Olga Esina | Johann: Vladimir Shishov

CANTATA (Ausschnitt: Pas de deux)
Choreographie: Mauro Bigonzetti | Musik: Gruppo „Assurd“
Alice Firenze – Eno Peci

OCHIBA
Choreographie: Patrick de Bana | Musik: Philip Glass
Nina Poláková – Manuel Legris

DER TALISMAN PAS DE DEUX
Choreographie: Pjotr Gussew | Musik: Riccardo Drigo, Cesare Pugni
Anastasia Nuikina (Gast, Ballett des Mariinski-Theaters – Debüt an der Wiener Staatsoper)
Kimin Kim (Gast, Principal Dancer beim Ballett des Mariinski-Theaters)

Wiener Staatsoper / Artifact Suite - Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Artifact Suite – Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

ARTIFACT SUITE (Ausschnitt)
Choreographie: William Forsythe | Musik: Johann Sebastian Bach
Madison Young – James Stephens, Natascha Mair – Davide Dato, Oxana Kiyanenko
Ensemble


Teil III:


SYLVIA (3. Akt)
Choreographie: Manuel Legris nach Mérante u.a. | Musik: Léo Delibes
Sylvia: Nikisha Fogo | Aminta: Denys Cherevychko | Orion: Davide Dato
Eros: Géraud Wielick | Diana: Ketevan Papava
Endymion: Kamil Pavelka | Ein Faun: Dumitru Taran
Ensemble

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, NUREJEW GALA, 29.06.2018

Juni 27, 2018 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

WIENER STAATSBALLETT – NUREJEW GALA 2018 AM 29. JUNI 2018

Zum Abend und Programm : Auch in diesem Jahr bildet die beliebte Nurejew Gala den krönenden Abschluss einer weiteren erfolgreichen Saison des Wiener Staatsballetts. Bei der diesjährigen Gala am Freitag, 29. Juni 2018 präsentiert die Compagnie ein gewohnt abwechslungsreiches und vielgestaltiges Programm aus der internationalen Welt des Tanzes. An ihren Namensgeber erinnert die Gala u. a. mit Marguerite and Armand, dem Stück, das Frederick Ashton 1963 für Rudolf Nurejew und Margot Fonteyn choreographierte, sowie mit Ausschnitten aus Raymonda und Schwanensee unter dem Titel Nureyev Celebration: Anlässlich des 80. Geburtstages von Rudolf Nurejew stellte Manuel Legris eine kompakte Auswahl aus den beiden Werken zusammen, die das Wiener Staatsballett erstmals auf seiner Japan-Tournee im Mai 2018 präsentierte und die den Abschluss der diesjährigen Nurejew Gala im Haus am Ring bildet.

Auch einem weiteren Jahresregenten – Marius Petipa – wird anlässlich seines 200. Geburtstags nicht nur mit einem Pas de deux aus Satanella sowie einem Ausschnitt aus Le Rendez-vous Tribut gezollt; sein Einfluss ist auch bei den Auszügen aus Le Corsaire, Raymonda und Schwanensee gegenwärtig.

Zu den weiteren Programmpunkten zählen die Staatsopern-Erstaufführungen von George Balanchines Valse Fantaisie, Eno Pecis Opus 25, Neumeiers Opus 100 – Für Maurice und Maillots The Taming of the Shrew. Mit Auszügen aus Neumeiers Le Pavillon d’Armide, MacMillans Concerto, Clugs Peer Gynt, Eifmans Giselle Rouge und Lukács’ Movements to Stravinsky präsentiert die Compagnie weitere Höhepunkte aus ihrem Repertoire.

Die Nurejew Gala wird im Rahmen von „Oper live am Platz“ auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Zur Besetzung : Nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts – zu erleben sind u. a. die Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Kiyoka Hashimoto, Liudmila Konovalova, Ketevan Papava, Nina Poláková, Maria Yakovleva, Davide Dato, Robert Gabdullin, Masayu Kimoto, Roman Lazik und die SolotänzerInnen Ioanna Avraam, Alice Firenze, Nikisha Fogo, Natascha Mair, Jakob Feyferlik, Eno Peci und Mihail Sosnovschi – präsentieren sich noch einmal vor der Sommerpause dem Publikum, auch heuer wirken renommierte internationale Gastsolistinnen und Gastsolisten bei der Nurejew Gala mit: Es tanzen Isabelle Guérin – in Le Rendez-vous mit Ballettdirektor Manuel Legris – Olga Smirnova und Semyon Chudin vom Bolschoi Ballett, Marianela Nuñez und Vadim Muntagirov vom Royal Ballet sowie Alexandre Riabko und Ivan Urban (beide Hausdebüt an der Wiener Staatsoper) vom Hamburg Ballett.

Aufgrund von Erkrankungen kommt es zu folgenden Umbesetzungen: Anstelle von Irina Tsymbal wird Gastsolistin Isabelle Guérin mit Manuel Legris in Petits Le Rendez-vous zu erleben sein; Mihail Sosnovschi tanzt anstelle von Denys Cherevychko in Satanella; Roman Lazik verkörpert anstelle von Vladimir Shishov den Vater in Marguerite and Armand; Eno Peci tanzt anstelle von Vladimir Shishov in Giselle Rouge und Masayu Kimoto anstelle von Denys Cherevychko die Variation von Prinz Siegfried aus dem 1. Akt von Schwanensee im Rahmen der „Nureyev Celebration“ zum Abschluss der Gala. Fiona McGee tanzt anstelle von Nikisha Fogo in Movements to Stravinsky.

Am Dirigentenpult steht Kevin Rhodes – er leitet die Nurejew Gala im Haus am Ring bereits zum vierten Mal musikalisch.


Sonderpublikation „Impressionen zur Nurejew Gala“ : Anlässlich des 80jährigen Geburtstages von Rudolf Nurejew erscheint zeitgleich zur diesjährigen Nurejew Gala „Impressionen zur Nurejew Gala“, ein Bildband mit Kurztexten, der die Nurejew Gala in Wien seit der Saison 2010/2011 dokumentiert. Darin kommen Manuel Legris sowie weitere bekannte Choreographinnen und Choreographen der Gegenwart, wie zum Beispiel John Neumeier, zu Wort.

Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper für Ballettdirektor Manuel Legris : Im Anschluss an die Nurejew Gala am 29. Juni wird Ballettdirektor Manuel Legris auf offener Bühne zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. Die Ehrung sowie die Überreichung des von Juwelier Wagner gesponserten Ehrenrings erfolgt durch Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt.


Detailliertes Programm


NUREJEW GALA 2018
Künstlerische Leitung: Manuel Legris
Dirigent: Kevin Rhodes

Teil I:

VALSE FANTAISIE
Choreographie: George Balanchine | Musik: Michail Glinka
Natascha Mair – Jakob Feyferlik; Elena Bottaro, Adele Fiocchi, Sveva Gargiulo, Madison Young

OPUS 25
Choreographie: Eno Peci | Musik: Frédéric Chopin
Maria Yakovleva – Eno Peci
LE PAVILLON D’ARMIDE (Ausschnitt)
Choreographie: John Neumeier | Musik: Nikolai Tscherepnin
Masayu Kimoto

CONCERTO (Ausschnitt)
Choreographie: Kenneth MacMillan | Musik: Dmitri Schostakowitsch
Nina Poláková – Roman Lazik;
Elena Bottaro, Anita Manolova, Rikako Shibamoto,
Richard Szabó, Dumitru Taran, Andrey Teterin

SATANELLA (Ausschnitt)
Choreographie: Marius Petipa | Musik: Cesare Pugni
Kiyoka Hashimoto – Mihail Sosnovschi

GISELLE ROUGE (Ausschnitt)
Choreographie: Boris Eifman | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Ketevan Papava – Eno Peci

THE TAMING OF THE SHREW (Ausschnitt)
Choreographie: Jean-Christophe Maillot | Musik: Dmitri Schostakowitsch
Olga Smirnova (Gast, Principal Dancer beim Bolschoi Ballett)
Semyon Chudin (Gast, Principal Dancer beim Bolschoi Ballett)

RAYMONDA (Ausschnitt)
Choreographie: Rudolf Nurejew nach Marius Petipa | Musik: Alexander Glasunow
Raymonda: Maria Yakovleva | Clémence: Eszter Ledán | Henriette: Elena Bottaro
Bernard de Ventadour: Scott McKenzie | Béranger: Richard Szabó
Andreas II: Zsolt Török | Gräfin Sybille: Alena Klochkova | Ensemble

Teil II:

MARGUERITE AND ARMAND
Choreographie: Frederick Ashton | Musik: Franz Liszt, arr. Dudley Simpson
Marguerite: Marianela Nuñez (Gast, Principal beim Royal Ballet)
Armand: Vadim Muntagirov (Gast, Principal beim Royal Ballet)
Vater: Roman Lazik | Herzog: Alexis Forabosco | Zofe: Franziska Wallner-Hollinek

Teil III:

MOVEMENTS TO STRAVINSKY (Ausschnitt)
Choreographie: András Lukács | Musik: Igor Strawinski
Alice Firenze – Masayu Kimoto; Ioanna Avraam – James Stephens;
Fiona McGee – Richard Szabó;
Sveva Gargiulo, Arne Vandervelde, Géraud Wielick

LE CORSAIRE (Ausschnitt)
Choreographie: Manuel Legris | Musik: Léo Delibes
Médora: Liudmila Konovalova | Conrad: Robert Gabdullin

PEER GYNT (Ausschnitt)
Choreographie: Edward Clug | Musik: Edvard Grieg
Solveig: Nina Poláková | Peer Gynt: Davide Dato

OPUS 100
Choreographie: John Neumeier | Musik: Simon & Garfunkel
Alexandre Riabko (Gast, Erster Solist beim Hamburg Ballett)
Ivan Urban (Gast, Sonderdarsteller und Ballettmeister-Assistent beim Hamburg Ballett)

JEWELS (Ausschnitt: Diamonds Pas de deux)
Choreographie: George Balanchine | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Olga Smirnova (Gast, Principal Dancer beim Bolschoi Ballett)
Semyon Chudin (Gast, Principal Dancer beim Bolschoi Ballett)

LE RENDEZ-VOUS (Ausschnitt)
Choreographie: Roland Petit | Musik: Joseph Kosma

NUREYEV CELEBRATION (Ausschnitte aus Raymonda und Schwanensee)
RAYMONDA
Choreographie: Rudolf Nurejew nach Marius Petipa | Musik: Alexander Glasunow

1. Akt, Adagio:
Raymonda, Gräfin de Doris: Olga Esina
Ritter Jean de Brienne:, Raymondas Verlobter: Jakob Feyferlik

3. Akt:
Henriette, Raymondas Freundin: Natascha Mair
Vier Kavaliere: Scott McKenzie, Tristan Ridel, Dumitru Taran, Arne Vandervelde
Clémence, Raymondas Freundin, und zwei Damen: Adele Fiocchi – Anita Manolova, Rikako Shibamoto

2. Akt:
Abderachman, Sarazenischer Fürst: Mihail Sosnovschi
Sarazenen-Duo: Sveva Gargiulo, Francesco Costa
Raymonda, Gräfin de Doris: Olga Esina
SCHWANENSEE
Choreographie: Rudolf Nurejew nach Marius Petipa und Lew Iwanow | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski

1.Akt, Pas de cinq:
Coda: Leonardo Basílio (Prinz Siegfried), Ioanna Avraam, Alice Firenze, Scott McKenzie, Richard Szabó (Gefährtinnen und Gefährten des Prinzen)
Variation Prinz Siegfried: Masayu Kimoto

3. Akt:
Die spanischen Tänzer: Gala Jovanovic, Oxana Kiyanenko, Alexandru Tcacenco, Andrey Teterin
Die ungarischen Tänzer: Nikisha Fogo, Géraud Wielick und Ensemble
Pas de deux (Coda): Liudmila Konovalova (Odile), Masayu Kimoto (Prinz Siegfried)
Isabelle Guérin – Manuel Legris

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

München, Bayerisches Staatsballett, Gezeitenwechsel: Von Ivan Liska zu Igor Zelensky, IOCO Aktuell, 17.11.2016

November 18, 2016 by  
Filed under Ballett, Bayerische Staatsoper, Hervorheben, IOCO Aktuell

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

 Bayerisches Staatsballett: Romantik – Klassik – Moderne

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett - La Bayadere - Schattenakt © Charles Tandy

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett – La Bayadere – Schattenakt © Charles Tandy

Gezeitenwechsel:   Von Ivan Liska zu Igor Zelensky
  Zuspruch:   Über 90% Auslastung

Das Bayerische Staatsballett ist ein aufregendes kosmopolitisches Ensemble mit 69 Tänzern aus rund 21 Nationen, die in großen Tanz immer wieder eigene Tradition und Kultur einbringen. Kontinuität nicht allein mit künstlerischem aber auch wirtschaftlichem Weitblick sind die Paradigmen, welche das Bayerische Staatsballett zu einer führenden Institution in der europäischen Kulturlandschaft machten. Die Besucher des Bayerischen Staatsballets können aus 70 atemberaubende Werke wählen.  Doch, bei über 90% Auslastung auf 2000 Plätzen im Nationaltheater, lautet der Fokus der Besucher:   Früh buchen! Freie Karten sind rar!

Am Platzl 7: In der Altstadt im Zentrum Münchens, zwischen Orlandohaus und Hofbräuhaus, residiert das Bayerische Staatsballett seit 1991. Passanten bleiben oft stehen, angelockt durch Fenster klingende Musik von Beethoven bis Strawinsky, von Rock bis Elektronik.

Bayerische Staatsoper / Die epochale John Cranko Choreographie - Romeo und Julia © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Die epochale John Cranko Choreographie – Romeo und Julia © Wilfried Hösl

Ivan Liška, Ballettdirektor in München von 1998 bis 2016, war zuvor einer der prägenden Solisten im berühmten Hamburg Ballett unter John Neumeier. Mit Bettina Wagner-Bergelt und Wolfgang Oberender schuf Liska in 18 Jahren das vielschichtig substanzreiche Repertoire großer abendfüllender Ballette aus siebzig Werken: Von der Romantik – Giselle und La Sylphide – über die Klassik – Schwanensee, Dornröschen, Don Quijote, La Bayadère, Le Corsaire – zu den Klassikern unseres Jahrhunderts – den Werken der Ballets Russes, John Crankos Romeo und Julia, Onegin und Der Widerspenstigen Zähmung; La Fille mal gardée von 1789 in der Fassung von Frederick Ashton und John Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Der Nussknacker, Die Kameliendame und A Cinderella Story. Dazu Meisterwerke von Balanchine, Forsythe, Kylián, van Manen, Peter Martins, Martin Schläpfer (Chef des Düsseldorfer Ballett am Rhein) und Stücke renommierter Vertreter des Modern Dance wie Twyla Tharp, Lucinda Childs, Angelin Preljocaj oder Mats Eks.

Bayerische Staatsoper / Ballettdirektor Igor Zelensky © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Ballettdirektor Igor Zelensky © Wilfried Hösl

Igor Zelensky, neuer Ballettdirektor, steht seit dem 24. August 2016 an der Spitze des Bayerischen Staatsballett. Zelensky, ist Vater von drei Kindern und mit der ehemaligen Mariinsky-Tänzerin Yana Serebryakova verheiratet, welche als Ballettmeisterin ebenfalls im Bayerischen Staatsballett wirken wird. Zelensky wirkt seit 2014 am Bayerischen Staatsballett und ist bekannt für hohe tänzerische Ansprüche. Zelensky wird sich ganz auf seine Aufgabe in München konzentrieren und sein Amt als künstlerischer Leiter des Balletts des Stanislawsky und Nemirowitsch-Dantschenko-Musiktheater in Moskau niederlegen: „Gemeinsam mit dem neuen Intendanten des Stanislawsky Theaters, Anton Getman, ……habe ich beschlossen, mich …..den Aufgaben als Direktor des Bayerischen Staatsballetts zu widmen….. Nach fünf erfolgreichen Jahren mit der Moskauer Compagnie möchte ich nun das hohe Ansehen des Münchner Ensembles weiter steigern„.

Alle Zeichen versprechen, daß auch unter Igor Zelensky das Bayerische Staatsballett seine hohe Stellung im europäischen Balletthimmel halten wird.

22.12.2016:  Ballett-Premiere  Spartacus 

Ein bedeutendes Bolschoi-Ballett, Spartacus, wird im Nationaltheater München die erste große Premiere des Bayerischen Staatsballett unter Igor Zelensky sein. Spartacus, erstmals von westeuropäischer Compagnie getanzt, ist die tragische Geschichte des thrakischen Gladiators Spartacus, der 71. v. Chr. die Sklaven zum Aufstand aufrief, um gegen ihre Unterdrückung und für ihre Freiheit zu kämpfen. Yuri Grigorovich (*1927), eine der großen Persönlichkeiten des russischen Balletts, Soloist im legendären Kirov-Ballett und langjähriger künstlerischer Direktor des Bolschoi-Balletts, choreographierte das Werk 1968 zur Musik von Aram Chatschaturjan. Es wurde im gleichen Jahr im Bolschoi-Theater in Moskau uraufgeführt und gilt aufgrund des sensationellen Erfolges bis heute nicht nur als ein identitätsstiftendes Werk der Compagnie, sondern auch als Meilenstein der russischen Ballettgeschichte.

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett probt Spartacus © Silvano Ballone

Bayerische Staatsoper / Bayerisches Staatsballett probt Spartacus © Silvano Ballone

Im Dezember 2016 wird es vom Bayerischen Staatsballett und somit erstmals von einer westeuropäischen Compagnie getanzt. Das Bayerische Staatsballett setzt mit dieser Premiere folglich die bisherige Programmpolitik fort und präsentiert eine weitere maßstabsetzende ballettgeschichtliche Produktion. Rund 70 Tänzer werden die Bühne des Nationaltheaters im Bühnenbild von Simon Virsaladze in einen Sklavenmarkt, eine römische Arena, in eine Patrizier-Villa und andere antike Schauplätze verwandeln. Im Zentrum des Geschehens stehen die beiden Antagonisten-Paare Spartacus und Phrygia auf der einen sowie Crassus und Aegina auf der anderen Seite. In den männlichen Hauptrollen werden unter anderem Osiel Gouneo und Vladimir Shklyarov als Spartacus und Sergei Polunin und Jonah Cook als Crassus zu sehen sein. Die weiblichen Hauptpartien übernehmen Maria Shirinkina und Elizaveta Kruteleva alias Phrygia und Natalia Osipova, Ksenia Ryzhkova und Ivy Amista als Aegina (unter Vorbehalt).

Die Einstudierung dieses, von der Bewegungssprache für die damalige Zeit durchaus modern anmutenden Werkes übernehmen zwei Ballettmeister, die hierfür eigens aus Russland angereist sind: Ruslan Pronin und Oxsana Tsvetnitskaya, einst Tänzer beim Bolschoi-Ballett und heute choreographische Assistenten von Altmeister Yuri Grigorowitch. Grigorowitch (*1927) selbst wird im Dezember die Endproben in München begleiten und dafür Sorge tragen, dass das Werk in seiner überarbeiteten Fassung korrekt einstudiert wird. Die musikalische Leitung übernimmt Karen Durgaryan, der auf Einladung von Valery Gergiev am Mariinski-Theater bereits 2010 Spartacus dirigierte und nun in München debütiert. Premiere von Spartacus ist am 22. Dezember 2016 im Münchner Nationaltheater.

Nationaltheater München, Ballett Spartacus von Yuri Grigorovich Premiere am 22.12.2016, weitere Vorstellungen 23.12.2016, 25.12.2016, 29.12.2016, 29.12.2016, 03.01.2017, 06.01.2017, 11.01.2017, Weitere Aufführungen im März und April 2017. IOCO  / PMBStb / 17.12.2016

—| IOCO Aktuell Bayerische Staatsoper München |—

 

Magdeburg, Theater Magdeburg, Spielzeiteröffnung mit Faust, 10.09.2016

September 1, 2016 by  
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Theater Magdeburg

Theater-Magdeburg / Faust vlnr Shavleg Armasi - Richard-Samek © Andreas Lander / www.AndreasLander.de

Theater-Magdeburg / Faust vlnr Shavleg Armasi – Richard-Samek © Andreas Lander / www.AndreasLander.de

Faust:  Gounods Oper eröffnet neue Spielzeit

Die neue Saison 2016/2017 des Theaters Magdeburg wird von Charles Gounods Oper »Faust« – ein Meisterwerk der französischen Romantik – am Samstag, dem 10. 9., 19.30 Uhr auf der Opernhausbühne eröffnet. Am Pult der Magdeburgischen Philharmonie steht Svetoslav Borisov, der sich als neuer 1. Kapellmeister vorstellt.

Der alternde Wissenschaftler Faust sucht den Ursprung des Lebens zu ergründen und überschreitet dabei die Grenzen des ethisch Vertretbaren: Ein Pakt mit Méphistophélès verjüngt ihn, damit er die schöne Marguerite verführen kann. Als diese schwanger wird, verlässt Faust die Unglückliche und tötet ihren Bruder im Duell. Erst als sie wegen Kindsmords in den Kerker geworfen wird, versucht er sich seiner Verantwortung zu stellen …

Gounod hat mit Faust eine brillante und virtuose Oper voller satter Klänge und eingängiger Melodien geschaffen. Nummern wie die Juwelenarie der Marguerite haben das Bühnenwerk berühmt werden lassen. Arien, Couplets und vor allem Walzer – Inbegriff der von Faust propagierten Lebenslust schlechthin – durchziehen das melodisch reich ausgestattete Werk. Dem Komponisten gelang es, zwischenmenschliche Konflikte und Regungen musikalisch facettenreich darzustellen. »Unmissverständlich« und voller »fantastischer Instrumentierungen« hat Gounod sein Werk angelegt und dabei ein großes Verständnis für den Gesang bewiesen: »er komponierte die Oper so, dass die Sänger in ihren Rollen glänzen«, so der Dirigent Svetoslav Borisov.

Die Regisseurin Olivia Fuchs interessiert vor allem das Verhältnis zwischen Faust und Méphistophélès. Sie befragt den durch die Jahrhunderte gewachsenen, faszinierenden Stoff nach seiner Modernität und sucht in der Figur des Faust das Böse, das jeder Mensch in sich trägt und zu verdrängen versucht. In der Konstellation Faust-Méphistophélès erkennt sie eine Beziehung, die der von Dr. Jekyll und Mr. Hyde ähnelt und verspricht damit einen packenden Opernabend.

Svetoslav Borisov arbeitete bereits mit renommierten Orchestern in ganz Europa zusammen und war regelmäßiger Gast an der Oper Varna, wo er 2013 zum Chefdirigenten berufen wurde. Parallel dazu war er Assistent von GMD Steven Sloane bei den Bochumer Symphonikern, die er selbst mehrfach dirigierte. In Magdeburg debütierte er im Dezember 2015 mit Humperdincks Hänsel und Gretel. In dieser Spielzeit leitet der gebürtige Bulgare die Neuproduktionen von Gounods Faust, Mozarts Gärtnerin aus Liebe sowie das Ballett Le Corsaire.
Die Engländerin Olivia Fuchs kehrt als Regisseurin nun nach Magdeburg zurück. Sie inszenierte am Theater Magdeburg bereits Madame Butterfly und Der Rosenkavalier.

Shavleg Armasi hat in Magdeburg bereits in der Rolle des Phillip II in Verdis Don Carlos Aufmerksamkeit erregt. Einen Namen hat sich auch Richard Samek gemacht: In der wiederentdeckten Oper Die Braut von Messina von Zdedenk Fibich überzeugte er Publikum und Fachpresse in der Partie des Cesar. Nun singt er die Titelpartie in Gounods beliebter Oper.

—| Pressemeldung Theater Magdeburg |—

 

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