Leipzig, Oper Leipzig, Premiere Dornröschen – Ballett, 29.11.2019

November 28, 2019 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Premiere von »Dornröschen – Once Upon a Dream« des Leipziger Balletts

es war einmal im Traum

Mit der Premiere von »Dornröschen – Once Upon a Dream« in einer Choreografie des Belgiers Jeroen Verbruggen komplettiert das Leipziger Ballett nach »Der Nussknacker« (Jean-Philippe Dury) und »Schwanensee« (Mario Schröder) seine märchenhafte Trilogie zur Musik von Peter Tschaikowski und hat nun alle drei großen Handlungsballette des russischen Komponisten in drei unterschiedlichen choreografischen Handschriften im Repertoire.

Oper Leipzig / Dornröschen - Once Upon a Dream ©  Ida Zenna

Oper Leipzig / Dornröschen – Once Upon a Dream © Ida Zenna

Es war einmal eine Prinzessin (Madoka Ishikawa), die in einen hundertjährigen Schlaf verfiel, bis sie von einem Prinzen (Lou Thabart) wachgeküsst wurde. Das Märchen von »Dornröschen« ist wohlbekannt und zählt zu den berühmtesten überhaupt.  Peter Tschaikowski fand darin 1890 den geeigneten Stoff für eine Ballettmusik, die er selbst für seine beste hielt. Obwohl in Deutschland die Version der Brüder Grimm berühmt wurde, hat das Märchen seinen Ursprung in Frankreich. Für seine choreografische Uraufführung lässt sich Jeroen Verbruggen von Charles Perraults Fassung aus dem späten 17. Jahrhundert »La Belle au bois dormant (Die schlafende Schöne im Wald)« inspirieren. Gemeinsam mit seiner Bühnenbildnerin Chiara Stephenson und Charlie Le Mindu, der die Kostüme entwarf, gelingt es ihm, den fantastischen Zauber des Märchens in eine moderne und surreal anmutende Bildsprache zu übersetzen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der hundertjährige Schlaf: »Once Upon a Dream«. Die Choreografie taucht ein in Dornröschens Traumwelt, in der die Grenzen zwischen Fantasie und Realität mehr und mehr verschwimmen.  Immer tiefer geht es hinab in die Psyche eines jungen Mädchens, das an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht. Dabei entdeckt es die bedrohlichen, aber auch die schönen Seiten von Liebe und Sexualität und ficht den Konflikt mit der von Eifersucht und Missgunst getriebenen Mutter aus.

Oper Leipzig / Dornröschen - Once Upon a Dream ©  Ida Zenna

Oper Leipzig / Dornröschen – Once Upon a Dream © Ida Zenna

Verbruggen bricht in seiner Interpretation mit den Geschlechtsstereotypen des Märchens und erzählt ein zeitgemäßes Coming-of-Age-Drama. Zugunsten einer inhaltlichen Schärfung und zeitlichen Straffung wurden bei der Musik einige Striche vorgenommen. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Felix Bender.

Karten (23 – 85 Euro) gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10.00 – 19.00 Uhr), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter www.oper-leipzig.de. Für weitere Informationen und Anfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Oper Leipzig / Dornröschen - Once Upon a Dream ©  Ida Zenna

Oper Leipzig / Dornröschen – Once Upon a Dream © Ida Zenna


Premiere: Freitag, 29. November, 19:30 Uhr

Weitere Aufführungen: 01., 04., 05., 15. & 19. Dezember 2019 / 24. Januar / 27. & 28. März / 11. April / 01. & 03. Mai 2020 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn; Publikumsgespräche nach Abendvorstellungen, außer zur Premiere)

Dornröschen – Once Upon a Dream
Ballett von Jeroen Verbruggen | Musik von Peter Tschaikowski
Leitung
Dirigent Felix Bender
Choreografie Jeroen Verbruggen
Bühne Chiara Stephenson
Kostüme Charlie Le Mindu
Video Tina Alloncle
Licht Fabiana Piccioli

Besetzung : Prinzessin Madoka Ishikawa | Prinz Lou Thabart | Fee Laura Costa Chaud | Fee Vivian Wang | Fee Yun Kyeong Lee | Königin Fang Yi Liu | König Oliver Preiß | Wolf Alpha Carl van Godtsenhoven

Leipziger Ballett
Gewandhausorchester

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Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Ostern 2013

März 28, 2013 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Ostern im Anhaltischen Theater Dessau 

 
Vom Karfreitag, 29. März bis zum Ostermontag, 1. April zeigt das Anhaltische Theater ein erstklassiges Opern- Ballett- und Schauspielprogramm.
 
Am Karfreitag, 29. März lädt das Anhaltische Theater zur musikalischen Lesung der „Passion Jesu“ um 17 Uhr ins Große Haus ein. Die Vergegenwärtigung dieser Geschichte als Passionsspiel hat auf der Bühne eine gute und lange Tradition, die nun vom Anhaltischen Theater aufgegriffen wird. Das Dessauer Schauspielensemble nimmt sich unter der Leitung von Generalintendant André Bücker der Überlieferung durch den Evangelisten Lukas an und erinnert zugleich an deren Vertonung, die lange Zeit Johann Sebastian Bach zugeschrieben wurde. Auch wenn diese Autorenschaft inzwischen strittig ist, wird die Musik als Steigerung des gesprochenen Wortes für das erhabene Hörerlebnis sorgen: „Gott Lob, dass unser treuer Hirt / Der für uns starb, uns wecken wird.“
 
Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

Am Samstag, 30. März wird um 18 Uhr mit großer Spannung die Premiere „Siegfried“

Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried), Angelina Ruzzafante (Stimme des Waldvogels) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried), Angelina Ruzzafante (Stimme des Waldvogels) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

erwartet, die Fortführung des RING DER BAUAUSSTADT. „Siegfried“ ist der wohl komödiantischste Teil der Ring Tetralogie. Erzählt wird „von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“, einem Helden, in den unterschiedlichste, widerstreitende Hoffnungen gelegt sind. Das erstklassige Sängerensemble bürgt ebenso für höchste musikalische Qualität wie die Anhaltische Philharmonie mit ihrer ausgewiesenen Wagner-Kompetenz unter der musikalischen Leitung von GMD Antony Hermus. Gemeinsam mit seinem Bühnenbildner Jan Steigert und der Kostümbildnerin Suse Tobisch schafft Regisseur André Bücker eine weitere bildgewaltige Inszenierung, die von einer Vielzahl optischer und theatralischer Elemente geprägt ist, u.a. durch die großflächigen Videoprojektionen von Frank Vetter und Michael Ott.

 
Anhaltisches Theater Dessau / Jamal Khalif, Caro Romero, Kasim Alao, Diana Marie Müller, Toure Aly, Dominik Satchiquata in “Die Verdammten dieser Erde“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Jamal Khalif, Caro Romero, Kasim Alao, Diana Marie Müller, Toure Aly, Dominik Satchiquata in “Die Verdammten dieser Erde“ © Claudia Heysel

Ebenfalls am Samstag um 20 Uhr, steht zum zweiten Mal die jüngste Produktion des Schauspiels „Die Verdammten dieser Erde“ auf dem Spielplan, die begeistert vom Premierenpublikum aufgenommen wurde. Neben dem Zusammenleben zwischen Schwarz und Weiß thematisiert Regisseurin Nina Gühlstorff auf äußerst humorvolle Weise die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe, das in Dessau durch eine neue Entwicklung von besonderer Aktualität ist: Dessau plant eine neue Städtepartnerschaft mit Rehoboth in Namibia.

 
Ostersonntag, 31. März zeigt das Puppentheater um 15 Uhr „Der Wolf und die sieben Geißlein“, eine Produktion für Kinder ab vier Jahren von Uta Krieg nach den Brüdern Grimm. Der Wolf ist los und die Geißlein sind allein zu Haus! Nur mit Hilfe der Kinder und Erwachsenen gelingt es den Geißlein vielleicht, sich zu verstecken. Ein Spaß zum Zuschauen und Mitspielen!
 
Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Ensemble in “Alice im Wunderland” © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Ensemble in “Alice im Wunderland” © Claudia Heysel

 Ebenfalls für einen Ausflug mit der gesamten Familie geeignet ist die Ballettproduktion

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Laura Costa Chaud in “Alice im Wunderland © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Laura Costa Chaud in “Alice im Wunderland © Claudia Heysel

Alice im Wunderland“, die Ostersonntag um 17 Uhr im Großen Haus gezeigt wird. In hinreißender Weise schaffen Tomasz Kajdanski und seine Tänzer einen kurzweiligen Ballettabend, voller Spiel- und Tanzfreude, fantasievollen und farbenprächtigen Kostümen und Masken.

 

Ostermontag, 1. April lädt das Theater um 17 Uhr zur „Operngala“ ins Große Haus ein. Der stimmgewaltige Opernchor des Anhaltischen Theaters, die Anhaltische Philharmonie und die Solisten unseres Ensembles bringen vokale und instrumentale Glanz- und Kabinettstücke der deutschen und französischen Oper zu Gehör.

Anhaltisches Theater Dessau / Rita Kapfhammer, Angelina Ruzzafante, GMD Antony Hermus und Mitglieder der Anhaltischen Philharmonie in der „Operngala“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Rita Kapfhammer, Angelina Ruzzafante, GMD Antony Hermus und Mitglieder der Anhaltischen Philharmonie in der „Operngala“ © Claudia Heysel

 
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Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Wiederaufnahme HOTEL MONTPARNASSE (Uraufführung), 31.01.2013

Januar 21, 2013 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Wiederaufnahme „Hotel Montparnasse“ [Uraufführung]

Ballett von Tomasz Kajdanski zu Musik von Kurt Weill und George Gershwin
Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan, Ensemble © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan, Ensemble © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Juan Pablo Lastras-Sanchez, Laura Costa Chaud © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Juan Pablo Lastras-Sanchez, Laura Costa Chaud © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Laura Costa Chaud, Ensemble © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Laura Costa Chaud, Ensemble © Claudia Heysel

 
Am Donnerstag, 31. Januar gelangt die Ballettproduktion „Hotel Montparnasse“, mit der 2012 das Kurt Weill Fest fulminant eröffnet wurde, wieder auf die Bühne und ist nur noch ein weiteres Mal, am 8. März, zum diesjährigen Kurt Weill Fest zu erleben.
 
Nach Motiven bewegender Emigrantenbiografien lässt Tomasz Kajdanski das Paris der 1930er Jahre auferstehen. Montparnasse – Berg der Musen – bekannt für seine Bars, Cafés, Kabaretts war Anziehungspunkt wie auch Zufluchtsort für die Künstler als auch Flüchtlinge des beginnenden 20. Jahrhunderts. In der pulsierenden Atmosphäre in Paris der 1930er Jahre und zur Musik von Kurt Weill und George Gershwin erzählt das Ballett eine verzweifelt innige Liebe, die hier tanzend beschworen wird, eine im Glück begonnene und durch die Not bestärkte Gemeinschaft, wie sie auch Weill und Lenya verband.
 
Kurt Weills „2. Sinfonie“ und die Konzert-Suite „Marie Galante“, in Kombination mit Klavierliedern und „Ein Amerikaner in Paris“ von George Gershwin schaffen die Atmosphäre für eine vielschichtige, getanzte Hommage an das Pariser Künstlerleben.
 
„Die Anhaltische Philharmonie unter Daniel Carlberg, besonders die zwölf Tänzer um Juan Pablo Lastras-Sanchez und Laura Costa Chaud als Solisten bescherten dem Weill-Fest einen geradezu denkwürdigen Auftakt“. – so Volkmar Draeger, Neues Deutschland, April 2012.
 
Choreografie und Inszenierung: Tomasz Kajdanski | Musikalische Leitung: Daniel Carlberg | Bühne und Kostüme: Dorin Gal | Dramaturgie: Sophie Walz
 
Solotänzer: Laura Costa Chaud | Juan Pablo Lastras-Sanchez | Joe Monaghan
 
Gesang: Anne Weinkauf (31.01.) / Ute Gfrerer (08.03.) | Ballettensemble des Anhaltischen Theaters | Anhaltische Philharmonie Dessau
 
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Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Premiere und Uraufführung DER STURM, 18.01.2013

Januar 2, 2013 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Premiere und Uraufführung DER STURM

Ballett mit Orchester und Damenchor nach William Shakespeare
 
Premiere Freitag, 18. Januar 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus
 
William Shakespeares Drama „Der Sturm“ wohnt die ganze Magie des Theaters inne. Die Zauberin Prospera beschwört einen Sturm herauf und lenkt mit ihren magischen Kräften die folgenden verwickelten Geschehnisse, die einen Kosmos aller Theatergenres darstellen: eine Liebesromanze, eine politische Intrige und eine Komödie. Geister, die die Sinne verwirren und der Kampf um Liebe und Macht bilden den Stoff für eine bildergewaltige Choreografie, die zwischen Komik und Tragik changiert. Ein Sturm der Gefühle erzeugt auch die romantische „Sinfonia antartica“ von Ralph Vaughan Williams [1872-1958]. Die Härte und Brutalität der Geschichte wird klanglich in virtuosen Schlagwerkkompositionen des amerikanischen Ausnahmekünstlers John Cage [1912-1992] umgesetzt.
 
Inszenierung & Choreografie: Tomasz Kajdanski | Musikalische Leitung: Daniel Carlberg | Bühne und Kostüme: Dorin Gal | Projektionen: Enrico Mazzi | Choreinstudierung: Helmut Sonne | Dramaturgie: Sophie Walz
 
MIT: Laura Costa Chaud/Anna Jo, Charline Debons, Anna-Maria Tasarz/Annelies Waller | Thomas Ambrosini, Jonathan Augereau/Joshua Swain, Joshua Swain, Enea Bakiu, Sokol Bida, Joe Monaghan, Victor Acxel Willarreal Salis/Juan Pablo Lastras-Sanchez
 
Anhaltische Philharmonie | Damen des Opernchores des Anhaltischen Theaters
 
Termine: 18.1.13, 19:30 Uhr | 26.1.13, 17 Uhr | 15.2.13, 19:30 Uhr | 23.3.13, 17 Uhr | 21.4.13, 17 Uhr | 17.5.13, 19:30 Uhr
 
Mögliche Drehtermine für Fernsehteams: Mi., 16.01.13 um 17 Uhr Hauptprobe | Do., 17.01.13 um 19 Uhr Generalprobe
—| Pressemeldung Anhaltisches Theater Dessau |—

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