Augsburg, Theater Augsburg, Europäische Erstaufführung JFK, 24.03.2019

Februar 27, 2019 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

 JFK – Oper von David T. Little

– Zwischen Mythos und Realität –

Premiere 24.3.2019 – martini-Park

John F. Kennedy wurde spätestens durch das tödliche Attentat am 22. November 1963 in Dallas zum Mythos. Als ewig jung, charismatisch und glamourös ging der damalige Präsident in die Geschichte Amerikas ein.

JFK – Europäische Erstaufführung am Staatstheater Augsburg

Mit seiner 2016 in Texas uraufgeführten Oper schuf der Komponist David T. Little ein Werk, das keine dokumentarische Aufarbeitung der historischen Ereignisse zeigt, sondern einen Blick hinter die inszenierte Fassade wirft. In einer traumähnlichen Struktur wird das Publikum in die emotionalen und düsteren Momente von Kennedys politischem wie privatem Leben hineingezogen.

Der Mythos Kennedy ist bis heute ungebrochen. David T. Littles in Dallas uraufgeführte Oper spürt den letzten Lebensstunden dieses amerikanischen Präsidenten nach. Der Komponist schreibt selbst dazu: »Wir projizieren unsere Sorgen, Ängste und Hoffnungen in seinen Mythos. […] Und obwohl sich die Oper emotional mit dem Präsidenten und Frau Kennedy identifiziert, ist es auch unsere Geschichte.« Daher ist diese Oper keine dokumentarische Aufarbeitung der historischen Ereignisse, zeigt nicht das Attentat selbst, sondern in einer traumähnlichen Struktur erscheinen Nikita Chruschtschow, der Regierungschef der Sowjetunion, Lyndon B. Johnson, der US Vizepräsident, und weitere Politiker im Hotelzimmer von Jackie und John F. Kennedy in der Nacht vor seiner Ermordung. Der Zuschauer wird in ein Kaleidoskop der Ereignisse und Themen hineingezogen, die teils vom Heldenmythos überformt sind.

Das Volk, das aus Opernchor, Extrachor und den Augsburger Domsingknaben besteht, kommentiert die Geschehnisse im Stil eines antiken Tragödienchors, während das Ehepaar Kennedy seine Gefühle und Gedanken verhandelt.

Ein faszinierender Stoff in einer mitreißenden Musiksprache, das zur Auseinandersetzung mit der Historie anregt. Die Europäische Erstaufführung in Augsburg wird von Roman Hovenbitzer inszeniert, einem Spezialisten für die zeitgenössische amerikanische Oper.

Musikalische Leitung Lancelot Fuhry, Inszenierung Roman Hovenbitzer, Bühnenbild & Video Paul Zoller, Natalia Orendain del Castillo, Kostüme Bernhard Niechotz, Dramaturgie Sophie Walz, Einstudierung der Chöre Carl Philipp Fromherz,

Mit: John F. »Jack« Kennedy Alejandro Marco-Buhrmester, Jacqueline »Jackie« Bouvier Kennedy Kate Allen, Clara Harris Sally du Randt, Henry Rathbone Wolfgang Schwaninger, Rosemary Kennedy, Jack`s Schwester Olena Sloia, Nikita Chruschtschow, Premierminister der UdSSR Roman Poboinyi, Lyndon Baines Johnson, Vize-Präsident der USA Irakli Gorgoshidze, Jackie Onassis Natalya Boeva

Orchester Augsburger Philharmoniker, Chor Opernchor des Staatstheater Augsburg
Extrachor des Staatstheater Augsburg, Kinderchor Knabensolisten der Augsburger Domsingknaben

Werkstatt
13.3.2019 18:30 — ca.20:00 | Foyer martini-Park

Premiere
24.3.2019 18:00 | martini-Park

Weitere Termine
28.3.2019 19:30 | martini-Park
9.4.2019 19:30 | martini-Park
14.4.2019 18:00 | martini-Park
27.4.2019 19:30 | martini-Park
8.5.2019 19:30 | martini-Park
18.5.2019 19:30 | martini-Park

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Idomeneo im Konzertsaal der Universität, 19.11.2016

November 10, 2016 by  
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Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht – GESCHLOSSEN ! © Theater Augsburg

Idomeneo von Wolfgang Amadeus Mozart

Konzertant,   Konzertsaal der Universität Augsburg, Ersatzspielstätte wg. Sanierung

Premiere 1: 19. November 2016 19.30 Uhr, Die Premiere 2 : 27. November 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 4.12.2016, 28.12.2016.

Der kretische König Idomeneo verspricht dem Gott des Meeres, um dessen Wut und einen heftigen Sturm zu besänftigen, dass er den ersten Menschen, dem er nach seiner Heimkehr aus dem trojanischen Krieg am heimischen Gestade begegnet, als Opfer darbringen will. Er ist müde und alt, dieser König und er hofft, dass es nach dem sinnlosen Gemetzel vor Troja, der letzte Mord sein wird, den er begehen „muss“. Doch ausgerechnet sein eigener Sohn ist es, dem er am Strand nach seiner Rettung aus den Wellen gegenübertritt.

Mozarts große Oper, dieser im Alter von 18 Jahren schrieb, beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn. In ihr spiegelt sich seine eigene Biografie: nicht nur die Ablösung von seinem Vater Leopold, auch der Bruch mit der Barockoper. Ein geniales Werk aus einer Zeit des Umbruchs. Die musikalische Leitung der konzertanten Aufführung liegt beim ersten Kapellmeister Lancelot Fuhry.

Informationen zur Spielstätte:  Auditorium des Zentrums für Kunst und Musik
Universität Augsburg, Gebäude Gm Universitätsstraße 26, 86159 Augsburg

Anfahrt mit dem PKW über B17 oder B300 bis Ausfahrt „Universität/Messe“  – Parkmöglichkeiten auf dem Parkdeck P1 der Universität, an der Hanna-Arendt- und der Universitätsstraße sowie dem Messeparkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße.

Öffentliche Verkehrsmittel  – Straßenbahn Linie 3 bis Haltestelle „Bukowina Institut“, von dort ca. 5 Gehminuten über Alter Postweg und Hanna-Arendt-Straße zum Konzertsaal am Rande des Campus.

Idomeneo: Premiere 1: 19. November 2016 19.30 Uhr; Premiere 2 : 27. November 19.00 Uhr, weitere Vorstellungen 4.12.2016, 28.12.2016.

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Augsburg, Theater Augsburg, Premiere Der Liebestrank von Gaetano Donizetti, 27.05.2016

Mai 19, 2016 by  
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Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

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Der Liebestrank von Gaetano Donizetti

 Premiere Freitag, 27. Mai 2016, weitere Termine  Di 31.05.16 – Di 07.06.16 – So 12.06.16 – Do 16.06.16 – So 19.06.16

Ein Trank, der bewirkt, dass am nächsten Tag alle Frauen in ihn verliebt sein werden? Nemorino kann seinen Ohren kaum glauben, als ihm der reisende „Doktor“ Dulcamara just diesen Trank anbietet. Nötig hat Nemorino ihn: die schöne Adina, die er schon lange liebt, hat nur abschätzige Worte für ihn übrig. Doch kaum hat er den ersten Schluck genommen,  entschließt sich Adina, den draufgängerischen Sergeanten Belcore noch am selben Tag zu heiraten! Nun ist guter Rat teuer – zu teuer für Nemorino, der seinen letzten Pfennig für den Trank bereits hergegeben hat … Ob Adina und Nemorino doch noch zueinander finden? Mit dem Liebestrank gelang Donizetti innerhalb von nur drei Wochen ein großer Wurf. Die komische Oper erfreut sich nicht zuletzt dank der Arie Una furtiva lagrima ungebrochener Beliebtheit.

Die musikalische Leitung hat Lancelot Fuhry, Regie führt Aron Stiehl. Für das Bühnenbild zeichnet Simon Holdsworth verantwortlich, die Kostüme stammen von Dietlind Konold.

Am 22. Mai findet um 11.00 Uhr ein Oper-Extra zur Produktion Der Liebestrank im Foyer Großes Haus statt, bei dem das Regieteam um Aron Stiehl erste Einblicke in die Produktion gewährt.

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry, Inszenierung: Aron Stiehl
Bühnenbild: Simon Holdsworth, Kostüme: Dietlind Konold
Licht: Kai Luczak, Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Choreographie: Armin Frauenschuh

Besetzung: Adina: Mária Celeng, Nemorino: Ji-Woon Kim
Belcore: Giulio Alvise Caselli, Dulcamara: Young Kwon
Gianetta: Susan Zarrabi, Orchester: Augsburger Philharmoniker
Chor: Opernchor des Theaters Augsburg
E-Chor: Extra-Chor des Theaters Augsburg

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Augsburg, Theater Augsburg, Zum letzten Mal: MACBETH von Verdi, 08.01.2016

Januar 6, 2016 by  
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Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

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Zum letzten Mal: MACBETH

Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dichtung von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach William Shakespeare

Zum letzten Mal am 08. Januar, 19:30.

Giuseppe Verdi beschäftigte sich in seinem Leben immer wieder mit Shakespeare, den er sehr verehrte. In seiner frühen Schaffensperiode wandte er sich dem Macbeth zu, einem Stück, das auch heute eine grausame Aktualität besitzt: Macbeth wird auf der Heide, nachdem er siegreich von einer Schlacht zurückkehrt, von Hexen prophezeit, dass er König werde. Berauscht berichtet er seiner Frau davon, die dies nichts als ein vages Orakel, sondern als Befehl auffasst. Sie nötigt Macbeth den König zu töten und sie versucht ihn durch alle Zweifel hindurch zu leiten, auch als ein Mord den anderen nach sich zieht. Als Macbeth ein skrupelloser und menschenmordender Tyrann geworden ist, wird sie von ihrem Gewissen eingeholt und zerbricht. Macbeth verschleudert allen Ruhm und verspielt Schottland an die englische Krone. Im Reigen der geschichtlichen Tragödien, die sich um das Erlangen von Macht und Ansehen ranken, ist dieses Drama, besonders durch Verdis fesselnde Musik eines der ergreifendsten Dramen der Weltliteratur.

Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry
Inszenierung: Lorenzo Fioroni
Bühnenbild: Ralf Käselau
Kostüme: Annette Braun
Licht: Kai Luczak
Einstudierung der Chöre: Katsiaryna Ihnatsyeva-Cadek
Choreographie: Pascale Chevroton
Dramaturgie: Juliane Votteler, Natalia Brodniewicz

BESETZUNG:
Duncan, König von Schottland: Kamber Yilmaz
Macbeth, Feldherr des Königs: Matias Tosi
Banquo, Feldherr des Königs: Vladislav Solodyagin
Lady Macbeth: Sally du Randt
Kammerfrau: Andrea Berlet
Macduff, schottischer Edler: Ji-Woon Kim
Malcom, Duncans Sohn: Christopher Busietta
Ein Arzt: Eckehard Gerboth
Ein Diener Macbeths / Ein Herold: Andre Wölkner, Oliver Scherer
Ein Mörder: Laszlo Papp
1. Erscheinung: Laszlo Papp
2. Erscheinung: Knabensolisten der Augsburger Domsingknaben
3. Erscheinung: Knabensolisten der Augsburger Domsingknaben
Orchester: Augsburger Philharmoniker
Chor: Opernchor des Theaters Augsburg
E-Chor: Extra-Chor des Theaters Augsburg

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