Aachen, Theater Aachen, Positive Bilanz für die Spielzeit 2013/14, 21.07.2014

Juli 21, 2014 by  
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 Theater Aachen

Theater Aachen © IOCO

Theater Aachen © IOCO

Theater Aachen zieht positive Bilanz für die Spielzeit 2013/14

Das Theater Aachen kann auf eine gute Spielzeit 2013/14 zurückblicken: Rund 153.000 Zuschauer besuchten die Schauspiel- und Opernaufführungen sowie Konzerte. Somit konnte das Ergebnis der letzten Spielzeit gehalten werden,vor allem wenn man bedenkt, dass es keine Chorbiennale und kein Außenprojekt mit dem Theater AUSbruch gab. Auch die Zahl der Abos blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Knapp 3.000 Zuschauer schlossen für die Spielzeit ein Fest-Abonnement ab.

24 Premieren, darunter drei Uraufführung (»Prinzessin im Eis«, »Kennen lernen« und »Partir á l‘aventure«), hat das Ensemble des Theater Aachen von September 2013 bis Juli 2014 auf die Bühne gebracht.

Viele Vorstellungen in allen drei Spielstätten waren bereits frühzeitig ausverkauft. Shakespeares »Hamlet« lockte 6.635 Besucher ins Große Haus und die Nachfrage ist ungebrochen groß, so dass die Inszenierung von Christina Rast in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen wird. Die Kammer und das Mörgens sind so erfolgreich wie nie zuvor. Mit »Orlando« wurde die Spielzeit in der Kammer eröffnet. In 16 Vorstellungen sahen 1.991 Zuschauer die Produktion was einer Auslastung von 85% entspricht. Mit Bernadette Sonnenbichlers Inszenierung von »Das Himbeerreich« wurde das Theater Aachen zum diesjährigen NRW-Theatertreffen nach Dortmund eingeladen. Auch die Aachener kamen begeistert in die Vorstellung. Mehr als 2.300 Zuschauer sahen die Inszenierung, was einer Auslastung von 97,5% entspricht. Da auch hier die Nachfrage ungebrochen ist, wird das Stück in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen.

Im Mörgens entwickelten sich vor allem »Mario und der Zauberer« und das Projekt mit Aachener Bürgern »Kennen lernen« zum Publikumsliebling. Alle zwölf Vorstellungen von »Mario und der Zauberer« waren ausverkauft und »Kennen lernen« hatte eine Auslastung von über 90%.

Die Angebote für Kinder und Familien kamen auch in diesem Jahr beim Publikum sehr gut an. Die Uraufführung von Anno Schreiers Oper »Prinzessin im Eis« erfreute viele große und kleine Theaterbesucher – insgesamt sahen in 9 Vorstellungen rund 4.300 Zuschauer die Inszenierung, was das bisher beste Ergebnis für eine Uraufführung im Musiktheater war. Ebenso erfolgreich war das diesjährige Familienstück »Die kleine Hexe«. 28.700 Zuschauer haben 39 Vorstellungen besucht. Und eine Auslastung von fast 100 % kann das Musiktheaterstück »Zirkus Furioso« in der Kammer aufweisen, welches aufgrund der großen Nachfrage in der kommenden Spielzeit ebenfalls wieder aufgenommen wird.

Das Musiktheater kann ebenfalls auf eine bemerkenswerte Saison zurückblicken. Es startete mit einer außergewöhnlichen und kontrovers diskutierten Inszenierung von Beethovens »Fidelio«. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte Jarg Patakis Inszenierung von Händels »Alcina« bei der der junge Countertenor Josef Jakub Orlinski sein Bühnendebut in Aachen gab und frenetisch von Publikum und Presse gefeiert wurde. Die beste Auslastung konnte die Oper »Rusalka« mit knapp 6.000 Zuschauern verzeichnen. Zum Ausklang der Spielzeit zeigten junge Sängerinnen und Sänger der Hochschule für Musik und Tanz Köln ihr Können in der Mozart Oper »La Finta Giardiniera«. Das Publikum und die Presse zeigten sich begeistert.

Die Wiederaufnahmen von »Tschick« (insgesamt sind inzwischen 77 Vorstellungen gezeigt worden) im Mörgens und »Verrücktes Blut« (inzwischen 32 x gezeigt) in der Kammer entwickelten sich zu dauerausverkauften Hits und auch diese beiden Stücke werden aufgrund der großen Nachfrage in der kommenden Spielzeit zu sehen sein.

Eine erfolgreiche Bilanz kann auch das Sinfonieorchester Aachen unter seinem GMD Kazem Abdullah verzeichnen. Rund 15.000 Menschen kamen zu den Sinfoniekonzerten in den Aachener Eurogress, was einer Auslastung von 81,4% entspricht. Auch die Sonderkonzerte waren alle sehr gut besucht, teilweise ausverkauft. Mit »Einsteins Music Box« in der RWTH oder dem »Mitmachkonzert« hat das Sinfonieorchester Wege gefunden, neues Publikum für klassische Musik zu gewinnen.

Die Nachfrage nach den theaterpädagogischen Angeboten des Theaters wächst stetig. Neben den regulären Vorstellungen wurden mehrere geschlossene Vorstellungen extra für Schulklassen gespielt. Mehr als 600 Schulklassen nutzten in dieser Spielzeit die Angebote des theaterpädagogischen Büros. Damit trägt das Theater Aachen enorm zur kulturellen Bildung bei und fördert damit künstlerische, persönliche und soziale Kompetenzen.

Mit den Kurpark Classix vom 30. August bis 1. September beginnt für das Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Aachens GMD Kazem Abdullah die neue Spielzeit. Am 21. September hebt sich um 18.00 Uhr der Vorhang für die erste Musiktheaterproduktion der neuen Spielzeit: »West Side Story« von Leonard Bernstein in der Regie von Ewa Teilmans und unter der musikalischen Leitung von Volker Hiemeyer. In der Woche darauf folgt am 26. September mit »Gift. Eine Ehegeschichte« die Eröffnung in der Kammer. Mit Kafkas »Der Prozess« wird am 27. September die Schauspielsaison auf der Großen Bühne eröffnet. Im Mörgens geht es am 18. September mit »Kaspar Häuser Meer« von Felicia Zeller in die neue Saison.

—| Pressemeldung Theater Aachen |—

Saarbrücken, Saarländisches Staatstheater, Premiere: Die Gärtnerin aus Liebe, 05.07.2014

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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Die Gärtnerin aus Liebe von W. A. Mozart

Obwohl erst mit 19 Jahren geschrieben, gilt Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Die Gärtnerin aus Liebe als Geniestreich. Gekonnt verwebt er komische und ernste Elemente und schafft so eine halbernste Oper, Schwank und Charakterstudie zugleich. Ganz epochentypisch kommt das Stilmittel der Verwechslung und Täuschung nicht zu kurz: Die Gräfin Violante arbeitet im Garten des Don Anchise – ihrem Stande unwürdig, um ihrem Angebeteten Belfiore nahe zu sein. Doch dieser hält sie für tot und erkennt sie nicht, schließlich habe er sie selbst umgebracht. Es bleibt nicht bei dieser einen Verwirrung. Tom Ryser führt Regie in der neuen Produktion des Saarländischen  Staatstheaters.

Premiere: Sa 5. Juli um 19:30 Uhr, Einführung um 19:00 Uhr, SST,  Matinee: Einführung in Werk und Inszenierung am So 29. Juni um 11:00 Uhr, Mittelfoyer, SST, Eintritt frei!

—| Pressemeldung Saarländisches Staatstheater |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Neu im Musiktheaterensemble: Anne Preuß, Sopran , 19.07.2013

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Neu im Musiktheaterensemble: Anne Preuß, Sopran

 
Die Sopranistin Anne Preuß gehört ab Spielzeitbeginn 2013/2014 zum Musiktheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen. Bereits zu den BAUERNHOFKONZERTEN und bei den KÜCHENGARTEN CLASSICS stellt sich die junge Sängerin vor. Ihre erste Premiere wird sie als Mimi in Puccinis „La Bohème“ am 7. Dezember in Gera haben.
 

 

Theater und Philharmonie Thüringen / Anne Preuß © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Anne Preuß © Theater und Philharmonie Thüringen

 
Anne Preuß wurde in Saalfeld geboren. Sie studierte zunächst Gesang und Gesangspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle bei Uta Lesch und absolvierte danach ein weiterführendes Studium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Carola Sonne-Bücklers und Prof. Ulrike Fuhrmann. Im Jahre 2005 war Anne Preuß „Elgin-Roth-Stipendiatin“ des Vereins ProMusica e.V. 2006 war sie Viertelfinalistin des Bundeswettbewerbs für Gesang. Bereits während ihres Studiums sang sie im Rahmen der Händel-Festspiele Halle: Pamina (W. A. Mozart „Die Zauberflöte“), Dido (H. Purcell „Dido and Aeneas“) sowie Arminda (W. A. Mozart „La finta giardiniera“). Im Herbst 2010 folgte die Partie der Didone in Alessandro Scarlattis seit über 300 Jahren nicht mehr gespielten Oper „Didone delirante“ mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner am Goethe-Theater Bad Lauchstädt sowie 2011 die Partie der Erzählerin (B. Britten „Der Raub der Lukrezia“) am Theater Nordhausen. In der Spielzeit 2011/12 war sie Mitglied des „Internationalen Opernelitestudios“ des Theaters Lübeck. An den Bühnen Krefeld/Mönchengladbach debütierte sie 2013 als Irene in Richard Wagners „Rienzi“ sowie an der Deutschen Oper am Rhein als Helmwige in Wagners „Die Walküre“ und bei den „Eutiner Festspielen“ als 1. Dame in Mozarts „Zauberflöte“.
Zu ihrem Konzertrepertoire gehören unter anderem „Messias“ von G. F. Händel, „Johannespassion“ von J. S. Bach, „Elias“ von F. Mendelssohn-Bartholdy sowie die Sopranpartie der 9. Sinfonie von Beethoven, welche sie innerhalb der Neujahrskonzerte des Theaters Lübeck (2012) und des Theaters Kiel (2013) sang.
—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Bonn, Theater Bonn, Wiederaufnahme LA TRAVIATA, 23.02.2013

Februar 15, 2013 by  
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Theater Bonn

Theater Bonn © Theater Bonn

LA TRAVIATA  von Giuseppe Verdi

Samstag, 23. Februar 2013, 19.30 Uhr
 
In der Saison 2005/06 feierte LA TRAVIATA in der Inszenierung von Andreas Homoki (Intendant am Opernhaus Zürich) Premiere am THEATER BONN. Am Samstag, den 23. Februar, 19.30 Uhr, wird eine der beliebtesten Verdi-Opern, die die Geschichte der Kurtisane Violetta und ihrer tragischen Liebe zum jungen Alfredo erzählt, wieder aufgenommen.
 
Miriam Clark freut sich auf ihr Debüt als Violetta. Sie singt in dieser Spielzeit außerdem die Partie der Norma in Bonn und erhält am 14. März  im Rahmen eines Konzerts den Preis der Opernfreunde Bonn. Ende vergangenen Jahres wurde die Sopranistin mit dem Kulturförderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Als Alfredo gibt Mirko Roschkowski sein Debüt. Der Tenor brillierte bereits in Bizets CARMEN als Don José und Gérald in LAKMÉ sowie einigen anderen großen Mozart- und Wagner-Partien am THEATER BONN. Mark Morouse, kürzlich u.a. als der Mann in MÖRDER, HOFFNUNG DER FRAUEN von Paul Hindemith (DAS EINAKTER-TRIPTYCHON) zu erleben, singt die Partie des Vaters Giorgio Germont.
 
Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Hendrik Vestmann. Er dirigierte LA TRAVIATA bereits als Gast am Nationaltheater Mannheim. Beim Bonner Publikum ist er durch seine musikalischen Leitungen der Opern RIGOLETTO von Verdi  und Mozarts LA FINTA GIARDINIERA bekannt. 
 
Die Vorstellungen am 27.2. und 26.4. dirigiert Sibylle Wagner.
—| Pressemeldung Theater Bonn |—

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