Frankfurt, Oper Frankfurt, L‘ORONTEA von Cesti, 01.02.2015

Januar 29, 2015 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: L‘ORONTEA

Dramma musicale in drei Akten mit einem Prolog von Antonio Cesti
Text von Giacinto Andrea Cicognini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Ivor Bolton,  Inszenierung: Walter Sutcliffe
Bühnenbild und Kostüme: Gideon Davey,  Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Steffi Mieszkowski

BESETZUNG:
Orontea: Paula Murrihy, Creonte: Sebastian Geyer
Tibrino, Amore: Juanita Lascarro / Maren Favela (7. März 2015)
Aristea: Guy de Mey, Alidoro: Xavier Sabata
Gelone: Simon Bailey, Corindo: Matthias Rexroth
Silandra: Louise Alder, Giacinta: Kateryna Kasper
Filosofia: Katharina Magiera, Statisterie der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

L’Orontea von Antonio Cesti (1623-1669) gilt als eine der meistaufgeführten Opern des 17. Jahrhunderts. Das als Lustspiel komponierte Werk gelangte in der Karnevalszeit 1656 in Innsbruck zur Uraufführung. Das Libretto stammt von dem Dramatiker Andrea Cicognini. Cesti, der nach seiner Ausbildung zum Sänger, Musiker und Komponisten zuerst eine kirchliche Laufbahn einschlug, ist noch heute für seine lyrische und emotionale Musiksprache bekannt. Mit dieser Inszenierung gelangt eine speziell für Frankfurt erstellte neue Fassung von Álvaro Torrente zur Erstaufführung.

Oper Frankfurt / Ivor © Ben Wright

Oper Frankfurt / Ivor © Ben Wright

Die ägyptische Königin Orontea verweigert kategorisch die Ehe. Obwohl sie der Liebe abgeschworen hat, verdreht ihr der Maler Alidoro, der an ihrem Hof erscheint, den Kopf. Doch nicht nur die Königin, auch ihre Hofdamen Silandra und Giacinta haben ein Auge auf den mysteriösen Neuankömmling geworfen. Es bedarf einiger Wendungen und Enthüllungen, bis Orontea ihren Auserwählten zum Mann nehmen kann.

Oper Frankfurt / Paula Murrihy © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Paula Murrihy © Barbara Aumueller

Die musikalische Leitung übernimmt im Rahmen seines Hausdebüts einer der gefragtesten Dirigenten unserer Tage: Ivor Bolton fungiert seit 2004 als Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg und wird ab Sommer 2015 als Generalmusikdirektor am Teatro Real Madrid wirken. Der junge britische Regisseur Walter Sutcliffe inszenierte im Bockenheimer Depot Aribert Reimanns Die Gespenstersonate (2013/14) sowie zuvor Brittens Owen Wingrave (2009/10). Diese Produktion wird zum 10. Januar 2015 ins Opernhaus übernommen und ist zuvor in Toulouse zu sehen. In der Titelpartie von L‘Orontea ist die irische Mezzosopranistin Paula Murrihy aus dem Ensemble der Oper Frankfurt zu erleben. Erst kürzlich war sie in Los Angeles mit ihrer Paraderolle der Dido in der Frankfurter Produktion von Purcells Dido and Aeneas erfolgreich. Angeführt u.a. von Simon Bailey (Gelone) und Louise Alder (Silandra) sind auch in weiteren Partien Mitglieder des Ensembles der Oper Frankfurt besetzt. Zu den Gästen: Der katalanische Countertenor Xavier Sabata (Hausdebüt als Alidoro) arbeitet regelmäßig mit dem Alte-Musik-Ensemble „Les Arts Florissants“ und weiteren internationalen Barockorchestern zusammen. Guy de Mey (Hausdebüt als Aristea) stammt aus Belgien und verkörperte u.a. die Nymphe Linfea in Cavallis La Calisto in München und London. Der deutsche Countertenor Matthias Rexroth sang neben Engagements an seinem Dresdner Stammhaus in Frankfurt vor allem Händel-Partien, darunter 2013 in Giulio Cesare in Egitto und in Teseo (Bockenheimer Depot). Maren Favela (Alternativbesetzung von Juanita Lascarro als Tibrino und Amore) war bis 2013 Mitglied im Frankfurter Opernstudio.

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 1. Februar 2015, um 18.00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 6., 8., 14., 20., 22. (15.30 Uhr; kostenlose Betreuung von Kindern)

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—


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Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Opernforum zu LA CALISTO, 23.02.2014

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Opernforum zu La Calisto (Eine göttliche Affäre)

 
Opernforum: Sonntag, 23. Februar 2014 I 11.00 Uhr I Foyer
 
Premiere: Samstag, 8. März 2014 I 19.30 Uhr I Großes Haus
 
Bereits eine Woche früher als gewohnt, am Sonntag, 23. Februar 2014 um 11.00 Uhr gibt das nächste Opernforum erste Eindrücke zur Premiere der frühen Barockoper La Calisto von Francesco Cavalli. Gemeinsam mit Regisseurin Teresa Reiber und dem Dirigenten Sébastien Rouland sowie Matthew Shaw (Countertenor), Merit Ostermann (Mezzosopran) und Nicola Amodio (Tenor) gibt Dramaturgin Karin Dietrich Einblick in die Entstehungsgeschichte der Oper, die am Samstag, 8. März im Großen Haus Premiere feiert. Erfahren Sie mehr über die erstaunlich menschlichen Abgründe der Götterwelt um Jupiter und die Nymphe Calisto und hören Sie erste Kostproben der ungewöhnlichen Oper des Monteverdi-Schülers.
 
Francesco Cavalli schrieb die Verwandlungs- und Verkleidungsintrige an einem Wendepunkt in der frühen Operngeschichte: War die Oper bis kurz vor der Uraufführung von La Calisto 1651 noch eine rein höfische Gattung gewesen, so hatte die Eröffnung des ersten öffentlichen Opernhauses in Venedig 1637 das Genre belebt. Die junge Regisseurin Teresa Reiber, die sich in der Wartburg mit der Regie einer Kurzfassung von Wagners Ring des Nibelungen, mit Hamlet in 15 Minuten von Tom Stoppard und mit der Uraufführung der Kammeroper Büchners Frauen vorgestellt hat, inszeniert die Neuproduktion.
 
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Freunde des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.
 
 
 
 
Pressemeldung Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

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Wiesbaden, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Liederabend II, 18.11.2013

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin KaufholdHessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Liederabend II. Italienische Nacht

Montag, 18. November | 19.30 Uhr | Foyer
 
Liederabend II 
Italienische Nacht
Liedraritäten von Giuseppe Verdi und Francesco Paolo Tosti
 
Felipe Rojas Velozo und Brett Carter singen Werke von Giuseppe Verdi, Paolo Tosti und Luigi Denza
 
Im zweiten Liederabend entführen wir Sie in das Land, in dem die Zitronen blühn! Auf dem Programm stehen italienische Lieder von Giuseppe Verdi, den Sie in seinen selten aufgeführten Composizioni di camera einmal von einer ganz neuen Seite kennenlernen können, von Francesco Paolo Tosti, der neben seiner kompositorischen Arbeit auch als Sänger und Pianist tätig war, und von Luigi Denza, der mit „Funiculì, Funiculà“ einen Gassenhauer schrieb, der bis heute nichts an Popularität verloren hat. Sein Kollege Tosti, ein enger Freund Enrico Carusos, war im ausgehenden 19. Jahrhundert ein ebenso populärer Künstler, dem unter anderem die neapolitanische Volksmusik viele klassisch gewordene Lieder verdankt. Viele große Sängerinnen und Sänger haben alle irgendwann einmal Lieder von Tosti gesungen – und sind immer wieder zu ihm zurückgekehrt.
 
Es singen der chilenische Tenor Felipe Rojas Velozo und der australische Bariton Brett Carter, die beide bereits in zahlreichen Opernpartien in Wiesbaden zu erleben waren. Felipe Rojas Velozo, der schon Ensemblemitglied an der Stuttgarter Staatsoper, am Nationaltheater Mannheim und an der Deutschen Oper Berlin war, gehört seit der Spielzeit 2009/2010 zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo er unter anderem als Rodolfo in Luisa Miller zu sehen war, als Gabriele Adorno in Simon Boccanegra, als Ernesto in Don Pasquale, als Rodolfo in La Bohème sowie als Edgardo in Lucia di Lammermoor. Gastspiele führten Rojas Velozo nach Tel Aviv, Rom, Innsbruck, Graz, Budapest, Dresden, Amsterdam und San Francisco, an die Volksoper Wien, die Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie zum Opernfestival in Savonlinna. Brett Carter wurde nach dem Absolvieren seines deutsch-australischen Opernstipendiums fest an das Hessische Staatstheater in Wiesbaden verpflichtet. Zu seinen hier gesungenen Partien zählen Papageno, Guglielmo und Masetto, Schaunard, Falke, Baron Douphol, Ramiro (L’Heure espagnole), Freddy (My Fair Lady), Figaro (Der Barbier von Sevilla), Doktor Malatesta (Don Pasquale) und Harlekin (Ariadne auf Naxos). Daneben debütierte Brett Carter 2008/09 in der Produktion der Jungen Oper von Mozarts Zaïde an der Staatsoper Stuttgart und 2010/11 in der Neuinszenierung von Pizzettis Murder in the Cathedral an der Oper Frankfurt. Diese Spielzeit ist er in Wiesbaden unter anderem als Leander in Die Liebe zu den drei Orangen, als Mercurio in La Calisto, als Bill in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny sowie als Schaunard und Papageno zu erleben.
 
Begleitet werden die beiden Sänger von der russischen Pianistin Julia Palmova, die ihre Tätigkeit am Theater mit einer intensiven Konzerttätigkeit als Liedbegleiterin und Kammermusikerin mit Solisten des Michailovsky- und Mariinsky-Theaters in Russland und ganz Europa verbunden hat. Als Liedbegleiterin wurde Julia Palmova mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Zuletzt gab sie gemeinsam mit Luciano Batini? Liederabende in Zagreb, die mit einer Studioaufnahme verbunden waren. Mit Merit Ostermann gab sie diesen Sommer einen Liederabend beim Kunst- und Musikfestival „Gegen den Strom“ in Bad Ems.
 
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde des Staatstheaters e.V.
 

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

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Berlin, Deutsche Oper Berlin, Wiederaufnahme Rigoletto, 23.11.2013

September 4, 2013 by  
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Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Bernd Uhlig

Deutsche Oper Berlin © Bernd Uhlig

Rigoletto  von Giuseppe Verdi, Wiederaufnahme

Libretto von Francesco Maria Piave; 
Uraufführung am 11. März 1851 in Venedig; 
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 21. April 2013
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 
Aufführungstermine:
Sa 23. November 2013, 19:30 Uhr
Mi 27. November 2013, 19:30 Uhr
So 1. Dezember 2013, 18:00 Uhr
Sa 12. April 2014, 19:30 Uhr
So 20. April 2014, 18:00 Uhr
Sa 26. April 2014, 19:30 Uhr (Zum letzten Mal in dieser Spielzeit)
 
„Bezogen auf den Theatereffekt erscheint mir der „Rigoletto“ als das beste Sujet, das ich bisher in Musik gesetzt habe […]. Dort gibt es Situationen von großer Kraft, Abwechslungsreichtum, Temperament, Pathos.“ (Verdi an Antonio Somma, 22. 4. 1853)
 
Mit der Beschreibung der Qualitäten seines 1851 uraufgeführten Melodramma nach Victor Hugos Erfolgsstück „Le roi s’amuse“ benennt Verdi zugleich die Herausforderungen, denen sich jede Produktion dieser Oper stellen muss: RIGOLETTO ist ein Meisterwerk, dessen Reiz gerade in der Konfrontation psychologischer Charakterzeichnung mit den Unwahrscheinlichkeiten einer fantastischen Handlung liegt. Halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen ist die Geschichte. Ihr Titelheld, der bucklige Narr, trägt einerseits groteske Züge, ist aber zugleich ein Unterhaltungskünstler, der sein Publikum auf Gedeih und Verderb zum Lachen bringen muss. Seine Tochter Gilda dagegen scheint aus dem Stoff der Engel zu sein – und ist in ihrer bedingungslosen Liebe und Aufopferung dennoch zutiefst menschlich. Diese Verschmelzung von Realem und Fantastischem macht den RIGOLETTO zu einem Stoff für die großen Regisseure: Nachdem an der Deutschen Oper Berlin über zwanzig Jahre Hans Neuenfels’ Erfolgsinszenierung zu sehen war, stellt sich jetzt Jan Bosse dieser Aufgabe. Der gefeierte Schauspielregisseur, der sich in den letzten Jahren auch dem Musiktheater zugewandt hat [ORFEO, LA CALISTO], legt damit nicht nur seinen ersten Verdi, sondern auch seine erste Berliner Opernarbeit vor.
 
Musikalische Leitung Roberto Rizzi Brignoli
Inszenierung Jan Bosse
Bühne Stéphane Laimé
Kostüme Kathrin Plath
Chöre Thomas Richter
 
BESETZUNG:
Der Herzog von Mantua: Ivan Magrì, David Lomeli (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Rigoletto: Andrzej Dobber, Markus Brück (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Gilda: Lucy Crowe, Elena Tsallagova (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Der Graf von Monterone: Bastiaan Everink
Der Graf von Ceprano: Andrew Harris, Seth Carico (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Die Gräfin von Ceprano: Siobhan Stagg
Marullo: Davide Luciano, John Chest (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Matteo Borsa: Alvaro Zambrano, Matthew Newlin (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Sparafucile: Ante Jerkunica, Tobias Kehrer (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Maddalena / Giovanna: Clémentine Margaine, Dana Beth Miller (12.04.2014 | 20.04.2014 | 26.04.2014)
Ein Gerichtsdiener: Andrew Harris
Eine Hofdame: Christina Sidak
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
 
—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

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