Köln, Philharmonie Köln, Konzerte im September 2017

phil_koln_2.jpg
Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

 


Konzerte im September 2017


02.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
James McVinnie Orgel
Chris Thompson Percussion
Liam Byrne Viola da Gamba

James McVinnie hat sich mit zwei seiner engsten musikalischen Freunde zusammengetan, um ein Programm auf die Beine zu stellen, das das Verhältnis von alter Musik und neuer elektronischer Musik, gespielt auf alten Instrumenten, erkundet.

Dabei stellt er Werke u. a. von Renaissance-Komponist Orlando Gibbons Kompositionen des Electro-Musikers Oneohtrix Point Never gegenüber, die wiederum für Orgel, Viola da Gamba und Percussion arrangiert wurden.
KölnMusik
€ 27,-


03.09.2017 Sonntag 11:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Nathan Braude Viola
Edgar Moreau Violoncello
Gürzenich-Orchester Köln

François-Xavier Roth Dirigent
Festkonzert zur Saisoneröffnung

Claude Debussy / Philippe Manoury
Rêve (1883–84)
3. Satz aus der „Première suite d’orchestre“.
Komplettiert von Philippe Manoury (2012)
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (1850)
„Rheinische“

Pause

Richard Strauss
Don Quixote op. 35 TrV 184 (1897)
Fantastische Variationen über ein Thema
ritterlichen Charakters für großes Orchester
Pause gegen 11:50 | Ende gegen 13:00
10:00 Uhr, Empore : Einführung in das Konzert Eintritt nur mit gültiger Konzertkarte
Gürzenich-Orchester Köln

Gürzenich-Orchester Köln
€ 38,- 30,- 24,- 16,- 14,- 9,-
Z: € 16,-


03.09.2017 Sonntag 15:00 Uhr
Filmforum
Der Lieblingsfilm von Elisabeth Leonskaja
Der Mann ohne Vergangenheit (Mies vailla
menneisyyttä)
Aki Kaurismäki

Der Mann ohne Vergangenheit (Mies vailla menneisyyttä)
Finnland/D//F 2002, 97 Min. / Regie und Buch: Aki Kaurismäki / Mit: Markku Peltola,
Kati Outinen, Annikki Tähti u. a.

Ein von Räubern erschlagener Mann kehrt ins Leben zurück. Obwohl er sein Gedächtnis verlor, gelingt es ihm mit Einfallsreichtum, Hartnäckigkeit und durch die Liebe einer Heilsarmee-Angehörigen, wieder Fuß zu fassen. Aki Kaurismäki erschafft mit diesem Film ein modernes sozialkritisches Märchen mit religiösen Untertönen, das die Geschichte einer Menschwerdung erzählt und den Traum von Nächstenliebe und Solidarität durchbuchstabiert. Ein in satten Technicolor-Farben eindrucksvoll gestalteter Film, der sich durch Stilwillen, Situationskomik und poetische Imagination auszeichnet und von überzeugenden Hauptdarstellern getragen wird.

Karten an der Kinokasse
Für Abonnenten der KölnMusik mit
Abo-Ausweis: € 5,-
Medienpartner choices
KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft
Köln
€ 6,50 ermäßigt: € 6,-
Dieses Konzert ist eine Begleitveranstaltung
zu:
» 14.09.2017, 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
E. Leonskaja: Schubert


03.09.2017 Sonntag 18:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Jay Campbell Violoncello
Orchester der Lucerne Festival Academy
Matthias Pintscher Dirigent

Claude Debussy
Khamma L 125 (1911–12)
Légende dansée für Orchester
Luca Francesconi
Das Ding singt (2017)
für Violoncello und Orchester
Deutsche Erstaufführung

Pause

Béla Bartók
A fábol faragott királyfi (Der holzgeschnitzte
Prinz) Sz 60 op. 13 (1914–17)
Tanzspiel in einem Akt. Libretto von Béla
Balázs
KölnMusik
€ 35,- 30,- 25,- 20,- 15,- 10,-
Z: € 25,-


06.09.2017 Mittwoch 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Mahan Esfahani Cembalo
Alec Frank-Gemmill Horn

Musica Saeculorum
Philipp von Steinaecker Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie C-Dur KV 338 (1780)
Joseph Haydn
Konzert für Cembalo und Orchester D-Dur
Hob. XVIII:11 (vor 1784)

Pause

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Horn und Orchester Es-Dur KV
417 (1783)
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie D-Dur KV 504 (1786)
„Prager Sinfonie“

KölnMusik
€ 49,- 44,- 40,- 29,- 21,- 10,-


07.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln
Howard Griffiths Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei vergessen. PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht.

PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir
behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe
PhilharmonieVeedel.
KölnMusik gemeinsam mit dem Westdeutschen Rundfunk Westdeutscher Rundfunk Köln
Eintritt frei


07.09.2017 Donnerstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Wolf Biermann
Pamela Biermann Gesang
ZentralQuartett

Henrik Walsdorff as
Christof Thewes tb
Ulrich Gumpert p
Günter Baby Sommer perc
Demokratie feiern – demokratisch wählen!

Wolf Biermann und das ZentralQuartett haben die Verachtung demokratischer Grundwerte in einer Diktatur, den Gesinnungsterror und das Gift der Indoktrination jahrzehntelang erlebt. Mit diesen Erfahrungen wenden sie sich auch an die junge Generation, die im vereinten Europa aufgewachsen ist. Unter dem Motto „Demokratie feiern – demokratisch wählen!“ starten Wolf Biermann, Pamela Biermann und das ZentralQuartett mit einer Reihe von Konzerten vor der Bundestagswahl eine Kampagne. Sie wollen eine hohe Wahlbeteiligung fördern und rufen dazu auf, nur wahrhaft demokratische Politiker zu wählen, um den totalitären und fremdenfeindlichen Tendenzen zu widerstehen. Es gilt ihnen die mutige Vielvölker-Vision des konservativen Demokraten Winston Churchill aus dem Jahre 1948 zu verteidigen: die Vereinigten Staaten von Europa.
KölnMusik
€ 30,-


08.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Kristóf Baráti Violine
Trio Catch
Boglárka Pecze Klarinetten
Eva Boesch Violoncello
Sun-Young Nam Klavier
Thomas Adès

Court Studies from The Tempest (2005)
für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Alexander von Zemlinsky
Trio für Klarinette/Violine, Violoncello, Klavier
d-Moll op. 3 (um 1896)
Pause
Béla Bartók
Sonate für Violine solo Sz 117 (1944)
Thomas Adès
Catch op. 4 (1991)
für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Pause gegen 20:40 | Ende gegen 21:45

19:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Bjørn Woll Eintritt nur mit
gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 30,-


09.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Avishai Cohen Trio
Avishai Cohen b, voc
Omri Mor p
Itamar Doari perc
From Darkness

Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte hat Avishai Cohen den Ruf eines der weltbesten Bassisten erlangt. Nun bringt der Bassist, Sänger, Komponist und Bandleader mit seinem Trio neue Arrangements auf die Bühne. Dabei bedient er sich der Musik seines aktuellen Albums „From Darkness“, aber auch vieler Hits älterer Alben. In seinem Trio spielen zwei langjährige Weggefährten Cohens, mit denen er bereits weltweit gefeierte Konzerte gegeben hat: Omri Mor, einer der vielseitigsten Pianisten und Komponisten der aktuellen Jazz-Szene, und das Percussion-Multitalent Itamar Doari. Nun geben die drei Musiker als Trio ihr Debüt in der Kölner Philharmonie.
KölnMusik
€ 30,-


12.09.2017 Dienstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Philippe Jaroussky Countertenor
Gianluigi Trovesi Klarinette
L’Arpeggiata

Christina Pluhar Theorbe und Leitung
Music for a while – Improvisationen über
Henry Purcell
Wer dem weiten Feld „Alte Musik“ bisher den Rücken gekehrt hat, wird in diesem Konzert garantiert einen Sinneswandel erleben, denn mit den Musikern dieses Abends fühlen die mithin unkonventionellsten Alte-Musik-Exegeten dem englischen Barockkomponisten Henry Purcell nicht nur auf- und anregend den Puls: Gerade die groovenden Bass-Linien in Purcells Musik laden zu Improvisationen ein, bei denen einem das Herz aufgeht und der Stimmungspegel nach oben schießt. Dafür sorgen Musikerinnen und Musiker, deren Entertainment-Qualitäten nicht zu unterschätzen sind.
KölnMusik
€ 49,- 44,- 40,- 29,- 21,- 10,-


13.09.2017 Mittwoch 19:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Wiener Philharmoniker
Daniel Harding Dirigent

Claude Debussy
Suite aus Pelléas et Mélisande (1893–1902)
für Orchester. Zusammengestellt von Erich
Leinsdorf
Pause
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 6 a-Moll (1903–05; rev. 1906–07)
„Tragische“
Pause gegen 19:30 | Ende gegen 21:15
KölnMusik
€ 147,- 126,- 105,- 72,- 42,- 25,-
Z: € 90,-


14.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln
Jukka-Pekka Saraste Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei vergessen.

PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir
behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe PhilharmonieVeedel.

KölnMusik gemeinsam mit dem
Westdeutschen Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
Eintritt frei


14.09.2017 Donnerstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Elisabeth Leonskaja Klavier

Franz Schubert
Sonate für Klavier a-Moll op. 164 D 537
(1817)
Franz Schubert
Sonate für Klavier C-Dur D 840 (1825)
„Reliquie“
Pause
Franz Schubert
Sonate für Klavier a-Moll op. 42 D 845 (1825)
Pause gegen 20:40 | Ende gegen 21:40
19:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Christoph Vratz Eintritt nur mit
gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 45,- 45,- 30,- 30,- 30,- 30,-
Z: € 30,-
Zu diesem Konzert findet eine
Begleitveranstaltung statt:
» 03.09.2017, 15:00 Uhr, Filmforum
Der Lieblingsfilm von Elisabeth Leonskaja Der
Mann ohne Vergangenheit (Mies vailla
menneisyyttä)

Medienpartner choices


14.09.2017 Donnerstag 21:00 Uhr
Stadtgarten
C.A.R.
Leonhard Huhn sax, electr
Christian Lorenzen wurlitzer, synth
Kenn Hartwig b, effects
Johannes Klingebiel dr

Vier junge Kölner Musiker entwickeln mit leidenschaftlicher Empathie eine triphafte Melange aus Jazz und Elektronik, Improvisation und Experiment, Sciene-Fiction und Film Noir, Krautrock und Cyberpunk.Gleißende Energie, kaleidoskopischer Tiefgang, subtile Finesse und eine nicht zu leugnende Liebe zum Beat – Mischkonsum wird hier groß geschrieben.
KölnMusik
€ 12,- ermäßigt: € 8,-
Mehr Infos zu den Künstlern:
» C.A.R.


15.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Martin Grubinger Percussion
WDR Sinfonieorchester Köln
Jukka-Pekka Saraste Dirigent
Martin Grubinger in Köln

Kalevi Aho
Sieidi (2010)
Konzert für Percussion und Orchester
Pause
Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (1953)
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 22:00
SinfoniePlus 5,50 Euro (Einheitspreis bis 25
Jahre/keine Ermäßigung)
Das Konzert im Radio: WDR 3 live und im Livestream auf :

www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/
19:00 Uhr, Konzertsaal : Einführung in das
Konzert
Westdeutscher Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
€ 44,- 35,- 26,- 17,- 15,- 8,-
Z: € 26,-


16.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Filmforum
Stanley Kubrick
2001: A Space Odyssey (2001: Odyssee im
Weltraum)
GB 1968, 143 Min.

Auch fast 50 Jahre nach seiner Premiere ist Stanley Kubricks Science-Fiction-Klassiker
stil- und genreprägend, wie jüngst das Weltraum-Epos „Interstellar“ von Christopher Nolan unter Beweis stellte. Fernab von filmischen Auseinandersetzungen ist das Thema der Parallelwelten auch in der Musik aktuell: Komponist Peter Eötvös setzt sich in seinem großformatigen Werk „Multiversum“, das nach seiner Uraufführung in Hamburg am 11. Oktober in der Kölner Philharmonie zu erleben ist, mit diesem faszinierenden Thema auseinander.

Original mit deutschen Untertiteln. Wir zeigen eine digitale Fassung.
Freigegeben ab 12 Jahren
Karten an der Kinokasse
Inhaber einer Karte für das Konzert am 11.
Oktober 20 Uhr in der Kölner Philharmonie
sowie Abonnenten der KölnMusik erhalten
ermäßigten Eintritt.
KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft
Köln
€ 7,50 ermäßigt: € 6,50
Dieses Konzert ist eine Begleitveranstaltung
zu:
» 11.10.2017, 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
I. Apkalna, L. Fassang, Königliches
Concertgebouworchester Amsterdam, P.
Eötvös: Bartók, Eötvös, Schönberg, Strawinsky


16.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Martin Grubinger Percussion
WDR Sinfonieorchester Köln
Jukka-Pekka Saraste Dirigent
Martin Grubinger in Köln

Kalevi Aho
Sieidi (2010)
Konzert für Percussion und Orchester
Pause
Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (1953)
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 22:00
Westdeutscher Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
€ 44,- 35,- 26,- 17,- 15,- 8,-
Z: € 26,-


17.09.2017 Sonntag 16:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Nora Fischer Gesang
Daniel Kool Klavier
Mike Fentross Theorbe

Nominiert von Het Concertgebouw
Amsterdam
Francis Poulenc
La courte paille FP 178 (1960)
für Singstimme und Klavier. Texte von
Maurice Carême
Olivier Messiaen
Poèmes pour Mi (1936)
Fassung für Sopran und Klavier. Texte von
Olivier Messiaen
Auszüge
Morris Kliphuis
Neues Werk (2017)
für Sopran und Klavier

Kompositionsauftrag von Het Concertgebouw
und European Concert Hall Organisation
Uraufführung
Pause
Claudio Monteverdi
Lamento della ninfa SV 163
für Sopran, zwei Tenöre, Bass und Basso
continuo. Text von Ottavio Rinuccini
Jacopo Peri
„Lungi dal vostro lume“ (1609/19)
für Singstimme und Basso continuo
Stefano Landi
„Augellin“
für Singstimme und Basso continuo
Claudio Monteverdi
„Oblivion soave“. Arie der Arnalta, 2. Akt
aus: L’incoronazione di Poppea (1642/43)
Barbara Strozzi
Lagrime mie
aus: Diporti di Euterpe overo Cantate &
ariette a voce sola op. 7 (1659)
Claudio Monteverdi
„Vi ricorda ò boschi ombrosi“ (Orfeo, 2. Akt)
aus: L’Orfeo SV 318 (1607)
Claudio Monteverdi
„Possente Spirto“. 3. Akt
aus: L’Orfeo SV 318 (1607)
Giovanni Girolamo Kapsberger
„Senso fallace“
für Singstimme und Basso continuo
15:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Sylvia Systermans Eintritt nur
mit gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 21,-


18.09.2017 Montag 11:00 Uhr
Comedia
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei

Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


18.09.2017 Montag 15:00 Uhr
Comedia
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg
Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.
Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Fürausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


19.09.2017 Dienstag 15:00 Uhr
Bürgerhaus Kalk
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


19.09.2017 Dienstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Patricia Kopatchinskaja Violine

Mahler Chamber Orchestra
Rafael Payare Dirigent

Béla Bartók
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz
112 (1937–38)
Pause
Antonín Dvo?ák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70 B 141 (1884–85)
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 21:50
19:00 Uhr, Empore : Einführung in das
Konzert durch Oliver Binder Eintritt nur mit
gültiger Konzertkarte
KölnMusik
€ 64,- 54,- 46,- 34,- 23,- 10,-
Z: € 46,-


20.09.2017 Mittwoch 15:00 Uhr
Bürgerzentrum Engelshof e.V.
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei

Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU

KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


20.09.2017 Mittwoch 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Belcea Quartet
Corina Belcea Violine
Axel Schacher Violine
Krzysztof Chorzelski Viola
Antoine Lederlin Violoncello

Joseph Haydn
Streichquartett D-Dur op. 20,4 Hob. III:34
György Ligeti
Streichquartett Nr. 1 (1953/54)
„Métamorphoses nocturnes“
Pause
Franz Schubert
Streichquartett d-Moll D 810 (1824)
„Der Tod und das Mädchen“
KölnMusik
€ 27,-


21.09.2017 Donnerstag 11:00 Uhr
Bürgerzentrum Chorweiler
Aditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibtimmer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für
ausreichend Kinderwagenstellplatz und
Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


21.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Funkhausorchester Köln
Gordon Hamilton Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei
vergessen.
PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Funkhausorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe
PhilharmonieVeedel.
KölnMusik gemeinsam mit dem
Westdeutschen Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln
Eintritt frei


22.09.2017 Freitag 15:00 Uhr
Bürgerzentrum Nippes, Altenberger HofAditya Duo
Ava-Rebekah Rahman Violine
Matthias Diener Violoncello

Baby
Solo für Zwei
Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Matthias Pintscher und Jörg Widmann Musik übt nicht nur auf Erwachsene einen ganz besonderen Reiz aus. Schon die Kleinsten wiegen sich zur Musik, lauschen gebannt den Klängen und verfolgen gespannt das Geschehen auf der Bühne. Dabei spielt es für sie (noch) keine Rolle, ob es Musik von Bach oder Beethoven ist oder ob es sogar ganz neue Werke sind. Wichtig ist nur: Es gibt immer etwas zu entdecken.

Empfohlen für Kinder im ersten Lebensjahr.
Das Konzert dauert ca. 45 Minuten. Für ausreichend Kinderwagenstellplatz und Wickeltisch ist gesorgt.
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V. Medienpartner KÄNGURU
KölnMusik
Erwachsener mit Baby(s): € 6,- zusätzliche
Kinder ab einem Jahr: € 4,-


22.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Marcel Beyer Sprecher
Ensemble Modern

Lesungskonzert mit Marcel Beyer und dem
Ensemble Modern
Marcel Beyer, der Köln aus seiner Zeit als Poetik-Dozent an der Universität gut kennt, gibt mit dem Frankfurter Ensemble Modern ein etwas anderes Konzert. Denn zwischen
Literatur und Musik entsteht ein farbiges Wechselspiel, wenn Sprecher und Instrumente im Miniaturdialog stehen. So treffen Gedichte von Beyer, Trakl, Benn und vielen anderen auf Musikstücke u. a. von Beethoven, Webern, Schulhoff und Nancarrow, die Ensemble-Mitglied HermannKretzschmar für seine Kollegen arrangiert hat.
19:00 Uhr, Empore : Marcel Beyer im
Gespräch. :
Gefördert durch das Kuratorium KölnMusik
e.V
KölnMusik in Zusammenarbeit mit dem
Literaturhaus Köln e.V.
€ 30,-


23.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Chicuelo & Marco Mezquida
Juan Gómez „Chicuelo“ Gitarre
Marco Mezquida Klavier
Paco „de Mode“ Percussion

Dieses Konzert wird auch live auf
philharmonie.tv übertragen. Der Livestream
wird unterstützt durch JTI.
KölnMusik
€ 27,-


24.09.2017 Sonntag 16:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Sandra Medeiros Sopran
Joana Seara Sopran

L’Avventura London
Concerto Köln
Žak Ozmo Dirigent
Portugiesische und brasilianische Musik des
18. Jahrhunderts
KölnMusik
€ 35,- 30,- 25,- 20,- 15,- 10,-
Z: € 25,-


24.09.2017 Sonntag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie

Fatma Said Sopran
Daniel Heide Klavier
Clara Schumann

Mein Stern (1846)
für Singstimme und Klavier. Text von
Friederike Serre
Clara Schumann
Walzer (um 1833)
für Singstimme und Klavier. Text von Johann
Peter Lyser
Clara Schumann
Lorelei (1843)
für Singstimme und Klavier. Text von Heinrich
Heine
Felix Mendelssohn Bartholdy
Die Liebende schreibt op. 86,3 (1831). Text
von Johann Wolfgang von Goethe
aus: Sechs Gesänge op. 86 (1826–47)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Suleika op. 34,4 (1837). Text von Marianne
von Willemer
aus: Sechs Gesänge op. 34 (1834–37)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Andres Maienlied („Die Schwalbe fliegt“) op.
8,8. Text von Ludwig Hölty
aus: 12 Gesänge für eine Singstimme und
Klavier op. 8 (1824–27)
Robert Schumann
Meine Rose op. 90,2
aus: Sechs Gedichte von N. Lenau und
Requiem op. 90 (1850)
Robert Schumann
Frühlingsnacht op. 39,12
aus: Liederkreis op. 39 (1840)
Robert Schumann
„Mond, meiner Seele Liebling“ op. 104,1
aus: Sieben Lieder op. 104 (1851)
Robert Schumann
Liebeslied op. 51,5. Text von Johann
Wolfgang von Goethe
aus: Lieder und Gesänge II op. 51 (1840–49)
Robert Schumann
Singet nicht in Trauertönen op. 98a,7
aus: Lieder und Gesänge op. 98a (1849)
Robert Schumann
Widmung op. 25,1. Text von Friedrich Rückert
aus: Myrthen. Liederkreis von Göthe, Rückert

Byron, Th. Moore, Heine, Burns & J. Mosen
op. 25 (1840)
Robert Schumann
Requiem op. 90,7. Text von Lebrecht Dreves
aus: Sechs Gedichte von N. Lenau und
Requiem op. 90 (1850)
Pause
Francis Poulenc
Deux Poèmes FP 122 (1943)
für Singstimme und Klavier. Texte von de
Louis Aragon
Francis Poulenc
Les chemins de l’amour FP 106 (1940)
Chanson aus der Bühnenmusik „Léocadia“
(1940, verschollen). Text von Jean Anouilh
Francis Poulenc
„Non, Monsieur mon mari“. Arie der Thérèse
aus: Les Mamelles de Tirésias (1947)
Sherif Mohie El Din
Three poems by Amal Donqul (1989)
für Frauenstimme und Klavier
Gamal Abdel Rehim
Die Tochter des Sultans
für Singstimme und Klavier. Text nach einem
Volkslied
Rahbani
Gib mir die Flöte und singe
für Singstimme und Klavier. Text nach einem
Volkslied
Léo Delibes
Les filles de Cadix (1874)
für Singstimme und Klavier. Text von Louis
Charles Alfred de Musset
Pause gegen 20:45 | Ende gegen 21:45
KölnMusik
€ 30,-


25.09.2017 Montag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Vilde Frang Violine
Orchestre Philharmonique de Radio France
Mikko Franck Dirigent

Ludwig van Beethoven
Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur zu op. 72
(1806)
für Orchester
Béla Bartók
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 op.
posth. Sz 36 (1907–08)
Pause
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (1802/03)
„Eroica“
Pause gegen 20:40 | Ende gegen 22:00
Westdeutsche Konzertdirektion Köln
Westdeutsche Konzertdirektion Köln
€ 100,- 90,- 70,- 55,- 45,- 20,-
Z: € 65,-


27.09.2017 Mittwoch 14:00 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
2. Runde
Ende gegen 18:00
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester Köln
Eintritt frei


28.09.2017 Donnerstag 12:30 Uhr
Kölner Philharmonie
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth Dirigent

30 Minuten einer Probe erleben: eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und das tägliche Einerlei vergessen.PhilharmonieLunch wird von der KölnMusik gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Gürzenich-Orchester Köln ermöglicht. PhilharmonieLunch ist für den Besuch mit Babys und Kleinstkindern nicht geeignet. Wir behalten uns vor, bei diesen Veranstaltungen Kinder erst ab dem Kindergartenalter (3 Jahre) in den Saal einzulassen. Bitte nutzen Sie stattdessen die zahlreichen Musikangebote für Familien mit Babys und kleinen Kindern unserer Reihe PhilharmonieVeedel.

KölnMusik gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln Gürzenich-Orchester Köln
Eintritt frei


28.09.2017 Donnerstag 14:00 Uhr
Kölner Philharmonie
WDR Sinfonieorchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
3. Runde
Ende gegen 17:30
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem
Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR
Sinfonieorchester Köln
Eintritt frei


29.09.2017 Freitag 10:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Gürzenich-Orchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
3. Runde
Ende gegen 13:00
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem
Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR
Sinfonieorchester Köln

Eintritt frei


29.09.2017 Freitag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Ensemble und Internationales Opernstudio der
Oper Köln
WDR Sinfonieorchester Köln
Gürzenich-Orchester Köln

Deutscher Dirigentenpreis
Finalkonzert
Namhafte Wettbewerbe für junge Musiker gibt es viele, aber wenige für Dirigenten. Der Deutsche Dirigentenpreis wird erstmals 2017 ausgeführt und soll als Sprungbrett für große Karrieren dienen. Denn den Preisträgern winken nicht nur hohe Preisgelder, sondern auch Konzert-Engagements und Assistenzen bei deutschen Orchestern und an Opernhäusern. Durch die Nachwuchsförderung wird ein wichtiger Beitrag für die von der UNESCO-Kommission als immaterielles Weltkulturerbe ausgezeichnete deutsche Orchester- und Theaterlandschaft geleistet.
KölnMusik gemeinsam mit dem Deutschen
Musikrat, der Oper Köln, dem
Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR
Sinfonieorchester Köln
€ 44,- 35,- 26,- 17,- 15,- 8,-
Z: € 26,-


30.09.2017 Samstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Ricky Peterson org, keyb
Gene Lake dr
WDR Big Band Köln

Bob Mintzer ld, arr
Groovin’ Organ
Westdeutscher Rundfunk
Westdeutscher Rundfunk Köln


—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

Frankfurt, Dirigent Hartmut Keil: Oper ist wunderbare Kommunikation, IOCO Interview, 24.10.2016

September 24, 2016 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Interview, Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 Dirigent Hartmut Keil – Im Interview

„Oper ist eine wunderbare Form der Kommunikation“

Oper Frankfurt / Hartmut Keil © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Hartmut Keil © Barbara Aumüller

Ljerka Oreskovic Herrmann (LOH) interviewte für IOCO anläßlich der deutschen Uraufführung der Oper Der Sandmann  den Dirigenten Harmut Keil über seine Sicht zu klassischer wie moderner Musik, deren Interpretation auf den Bühnen der Welt. Hartmut Keil (*1978) ist, trotz noch junger Jahre, an vielen großen Musiktheatern der Welt zu Hause; so ist er häufiger Dirigent bei den Bregenzer Festspielen.

Die Oper Der Sandmann wurde von Andrea Lorenzo Scartazzini nach dem berühmten Nachtstück von E.T.A. Hoffmann komponiert. Nach der Uraufführung 2012 in Basel wird das Stück erstmals in Deutschland, an der Oper Frankfurt aufgeführt: „Während der Schriftsteller Nathanael über seinem autobiografisch angelegten Roman brütet, sitzen ihm Gestalten seiner Kindheit schwer auf den Schultern…..“ . Regie der Produktion führt der angesehene Regisseur Christof Loy, die musikalische Leitung hat Hartmut Keil

 LOH:  Herr Keil, Warum sind Sie Dirigent geworden? Was begeistert Sie an diesem Beruf?

HK: Der Hauptgrund ist, dass ich die Oper sehr liebe. Als Schüler habe ich einige Opern gesehen und war immer fasziniert von den Abläufen im Orchester. Ich habe dem Dirigenten zugeschaut und Musiker beobachtet wie sie das spielen. Als Pianisten hat mich Kammermusik interessiert, aber der große Apparat war faszinierender, weil in der Oper alle Kunstformen zusammengeführt werden und so ist die Entscheidung gereift. Und natürlich das Repertoire, auch im symphonischen Bereich, da reichen drei Leben nicht um das alles aufzuführen und zu dirigieren. Dass man die Möglichkeit hat, Menschen aus so unterschiedlichen Berufen und von intellektueller so unterschiedlicher Herkunft kennenzulernen, der internationale Moment. In welchem Beruf gibt es das. Alle sind unentbehrlich für das Gelingen, ob es der Techniker ist, der Statist, der Musiker, die Primadonna, der Dirigent. Alle haben die gleiche Wichtigkeit, auch wenn sie nicht gleich viel verdienen und dieselbe Wertschätzung erfahren von Presse oder Publikum.
Heute ist es für mich eine ganz wunderbare Form der Kommunikation! Möglichst nonverbal, vor allem während der Vorstellung, und zwar offen in alle Richtungen – nicht allein dass der Dirigent die Führung gegenüber dem Orchester hat, sondern auch vom Orchester zu ihm findet eine Interaktion, Kommunikation statt. Natürlich auch mit dem Komponisten, mit der Partitur und natürlich mit dem Publikum. Der Dirigent hat die Vermittlerrolle zwischen Komponisten und Orchester, aber auch zwischen Komponisten und Publikum.

HK: Es gibt ganz viele große Dirigenten. Von der unbedingten Hingabe an die Musik ist natürlich Leonard Bernstein ein Vorbild, das kaum zu erreichen ist, dass Menschen anziehen kann – nicht nur die Musiker, sondern auch das Publikum. Er muss eine unglaubliche Ausstrahlung gehabt haben, auf allen Ebenen. Nicht nur als Dirigent, als Komponist, als kompletter Musiker. Er war Kindern – das ehrlichste Publikum! – gegenüber nicht oberflächlich. Aber was heißt Vorbilder. Wenn man alte Furtwängler-Aufnahmen hört, z.B. Tristan, habe ich in jedem Takt den Eindruck, es stimmt, so muss es sein; dass er Wagners Werk genau durchdrungen hat; dass er mit einem Ernst, beinahe schon „heiligem Ernst“ bei der Sache ist.

Harmut Keil © L. Oreskovic Herrmann

Harmut Keil © L. Oreskovic Herrmann

LOH:   Dies machen aber viele Dirigenten anders!

HK: Das Optische wird in unserer Zeit immer stärker. Wir sind Augenmenschen geworden. Man darf manchmal hören, dass es schwierig ist, was man da macht. Die Aufnahmen sind so gemacht, dass es perfekt klingt. Dann gehen die Leute in die Oper und wundern sich, dass es nicht klingt, dass die Sänger es teilweise sehr schwer haben auf der Bühne, obwohl auf der CD alles einfach erscheint. Auch bei Dirigenten ist es gelegentlich populär, von der Partitur gedeckte Vorgaben zu verlassen um zum Beispiel durch extrem schnelle Dirigate Aufmerksamkeit zu erzielen.  Zu meiner Studienzeit war es ein wenig Mode, dass man über Karajan frotzelt.  Man mag Karajan durchaus kritisch sehen, seine die Medien- und Technikhörigkeit. Ich muss aber sagen, die Klangsinnlichkeit von ihm, die großen Bögen, die er dirigiert, gerade bei Strauss, das muss man erst einmal können, es ist selbst heute noch vorbildlich. Karajan war ein exzellenter Operndirigent. Viele Menschen haben nur den späten Karajan der Berliner Philharmoniker vor Augen; doch zahllose seiner frühen Aufnahmen zeigen, was man als Musiker alles braucht. Das Vergeistigte sollte man als junger Dirigent nicht nachmachen.

Sebastian Weigle © IOCO

Sebastian Weigle © IOCO

LOH: Karajan ist eine kontroverse Figur, aber geht es letztlich nicht immer um Handwerk?

HK: Ja, man muss die großen Fähigkeiten, die er hatte, auch sehen wollen. Aber natürlich bin ich in meinen Jahren in Frankfurt von Paolo Carignani geprägt, wie er die Italiener dirigiert. Bei Sebastian Weigle bin von den fünf Jahren Bayreuth geprägt, an jedem Takt und an den Farbe gemeinsam zu arbeiten. Weigle arbeitet auch nah am Text, wie er die Sänger begleiten kann aufgrund seiner Vergangenheit als Hornist oder wie er in Solokonzerten begleitet. Ich schaue einfach gerne den Leuten zu, was sie machen. Ich habe als Kind noch Günther Wand in der Kölner Philharmonie gesehen, beeindruckend. Ich glaube so jemand wie Wand oder Sawallisch würden heute keine Karriere machen, weil sie als wenig charismatisch, als biedere Kapellmeistertypen gelten würden. Ich habe ganz großen Respekt vor Menschen, die das Handwerk hochhalten!
Sawallisch ist jemand, der selbst am Klavier mit den Sängern eine Probe machen konnte, sich dafür nicht zu schade war. Man spürt eine Demut, dass man sich zurücknimmt, nicht  ekstatische Zappeleien am Pult macht sondern mit sparsamer Motorik   das Orchester spielen lässt, Vertrauen in die Kollegen hat. Hans Wallat war bescheiden, ganz Kapellmeister alter Schule. Man hatte bei ihm das Gefühl, so, wie Wallat es macht, ist es richtig. Als Student hatte ich mir viele Opernaufführungen angeschaut. Sehr oft, wenn ich dann enttäuscht war oder verärgert, bin ich in den Semesterferien in die Düsseldorfer Oper gefahren und habe dann z.B. den Tannhäuser mit Wallat zu hören. Gute Dirigenten lassen erkennen, sie haben das Stück verstanden, sie wissen, was Sänger und Orchester brauchen; ohne Verrücktheiten, nur der Partitur folgend. Das zu erreichen ist wirklich schwer!

Grabstätte Franz Schubert © IOCO

Grabstätte Franz Schubert © IOCO

LOH: Haben Sie einen Lieblingskomponisten?

HK: Spontan würde ich Franz Schubert sagen, was für einen Opernmenschen erstaunt. Lustigerweise war der Fierrabras meine erste Produktion in Frankfurt. Schubert, ich habe ihn in meiner Kindheit viel am Klavier gespielt, ist vielleicht der menschlichste Komponist. Bei ihm gibt es nie Äußerlichkeiten oder Effekte. Seine Musik geht ganz unmittelbar in die Seele rein. Bei den Opernkomponisten bin ich nach zehn Jahren Arbeit in Bayreuth durchaus Wagnerverehrer, kein Wagnerianer. Aber ich sehe mache Dinge  bei Wagner kritisch. Aber ich bin deshaln trotzdem vom Kosmos in Bayreuth fasziniert, und möchte Wagneropern auch unbedingt einmal selbst machen.

LOH: Welche Rolle spielt der Text in der Oper für Sie ? Als Gegensatz zum Lied.

HK: Der Text  spielt immer eine große Rolle. Wenn ich eine fremdsprachige Oper mache, kümmere ich mich extrem um die Übersetzung. Als ich in Basel Chowanschtschina dirigiert habe, habe ich mir den Text in Lautschrift hingeschrieben, mich mit russischen Kollegen getroffen, um gewisse Worte übersetzen zu lassen und die richtige Aussprache des russischen Textes zu hören. Ich muss genau wissen, um was für einen Text es sich handelt. Wenn Sänger aus aller Herren Länder kommen, arbeite ich zunächst musikalisch mit ihnen, aber auch an der Aussprache. Es wäre zu wenig, nur Tempovorgaben zu und sonst nichts.

LOH: Was ist Ihrer Meinung nach die Funktion des Dirigenten heutzutage?

HK: Ich sehe die Aufgabe des Dirigenten darin, dass er Sänger und Orchester helfen soll, das Werk, die Komposition, den Komponisten in bester Weise zu vermitteln. Es geht in erster Linie nicht um meine Interpretation. Ich habe die Aufgabe das Werk umzusetzen, natürlich in meiner Lesart. Es gibt immer noch Kollegen, junge Kollegen, die Dirigenten als absolute Führungsfigur sehen. Ich halte nichts davon, wenn man sagt, der „Mozart“ oder der „Bach“ hätte das so gut gefunden, wie ich das mache. Mir geht es darum, dass ich das, was ich mache aus dem Geist der Partitur heraus rechtfertigen kann. Tempoangaben sind relativ, und an Punkten wo nichts dasteht, je älter die Stücke desto weniger Angabe gibt es, habe ich selbst entschieden; aber eben in einer Lesart von der ich glaube, dass sie dem Geist des Komponisten entspricht. Dann muss man mit gewissen Selbstbewusstsein sagen: „Das ist jetzt meine Entscheidung.“  Es gibt keine objektiv richtige Interpretation. Niemals ist deshalb nur eine Interpretation richtig, sondern man muss wissen, dass immer „Spielräume“ bestehen, ein Werk zu interpretieren.

LOH: Haben Sie Präferenzen, lieber Klassik oder Moderne oder eine Mischung?

HK: Eine Mischung ist mir sehr wichtig. Ich finde es wichtig, dass moderne Stücke gespielt werden. Modernes muss zur Diskussion gestellt werden, das Publikum muss die Werke kennenlernen, Komponisten wollen ihre Werke auch aufführen können, denn daraus können sie lernen. Wir können nicht nur die Klassik spielen. Rhythmik, Tempowechsel, neue Spieltechniken sind für den Kopf eine Herausforderung die einem auch für das andere Repertoire zugutekommt. Der Sandmann ist rhythmisch anspruchsvoll, aber nicht extremst avantgardistisch, er ist so geschrieben, dass es ein gutes und normales Orchester auch spielen kann. Wenn es für ein Spezialisten-Ensemble komponiert wäre, hätte es noch einen anderen Schwierigkeitsgrad. Diese Wachheit, die vom Kopf geforderten rhythmischen Herausforderungen, schult aber auch das Gehör.

Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

Wolfgang Amadeus Mozart © IOCO

LOH: Ist es schwieriger, wenn der Komponist einem über die Schulter schauen kann? Sitzt er einem im „Nacken“ wie jetzt im Fall von Scartazzini?

HK: Er sitzt einem nicht im Nacken. Wir haben freundschaftlichen Kontakt, haben uns getroffen und per Mail ausgetauscht. Ich habe ihm nach den ersten  Orchesterproben eine Reihe von Fragen gestellt. Es ist eine luxuriöse Situation für einen Dirigenten, dass man beim Komponisten nachfragen kann. Wir alle würden gerne mal Mozart oder Verdi etwas fragen, wenn wir den Komponisten im Himmel treffen. Manchmal sind hat man  schwere Entscheidungen zu treffen – gerade bei klassischen Werken.

LOH: Scartazzini war Schüler von Wolfgang Rihm; dieser hat die Oper Jakob Lenz über einen in den Wahn abgleitenden Schriftsteller geschrieben. Gibt es stilistische Einflüsse?

HK: Vielleicht kann man stilistisch eine Nähe zu Rihm erkennen, aber das könne andere besser beurteilen als ich. Der Sandmann ist auf jeden Fall handwerklich gut gemacht. Die Musik zeigt eine Reise in einen kranken Kopf, und ich finde, dass Scartazzini uns gut an die Hand nimmt. Es ist eine schöne Partitur, in der alles erklärt ist. Es ist nicht unspielbar schwer. Er hat eine große Besetzung gewählt, allein zehn erste und zehn zweite Geigen, acht Bratschen, sechs Celli, vier Bässe – gleich viele Geigen ist ungewöhnlich. Insgesamt ist die Besetzung durchaus groß. Eine Besonderheit ist das Akkordeon, was im Orchester nicht sehr oft eingesetzt wird. Der Akkordeonpart ist ziemlich groß und umfangreich. Es ist gut zu hören, es gibt einige sehr zarte Momente, wo nur Akkordeon und Harfe die Sänger begleiten. Es ergeben sich tolle Mischungen und Farben, sehr eigene Klangfarben. Auch die Luftgeräusche, die ein Akkordeon mit dem Balg erzeugt, sind zu hören. Scartazzini lässt z.B. einen sehr hohen Akkordeonton nahtlos in die Solovioline übergehen. Ebenso gibt einen sehr großen Schlagzeugpart. Vier Schlagzeuger, die viele Instrumente bedienen müssen und viel Platz brauchen. Die Stabspieler (Marimba) haben zum Teil sehr schwere Sachen zu spielen.

LOH: Und die Sänger? Gibt es in dem Sandmann Sprechgesang, Arien?

HK: Es gibt zwei „Arien“, für Clara – der weibliche Hauptpart – und auch für Nathanael bzw. für beide, wobei sie nur für ein, zwei Takte parallel singen. Es gibt eine sehr lange Soloszene für Nathanael, die man als Arie bezeichnen könnte. Wenn er sich in den Automaten verliebt, spricht er sie lange an – in dem Sinne gibt es Arien. Die Oper ist in Szenen aufgeteilt, zehn Szenen, die ineinander übergehen. Das Besondere ist, dass das Stück von normalem Sprechen über Sprechgesang und Gesang stufenlos alle Dinge verlangt. Das ist interessant und auch eine große Herausforderung. Viele Momente des Sprechens, wo der Rhythmus eingehalten werden muss, Tonhöhen vorgegeben werden. wie bei den beiden Untoten, die durch die Partitur geistern, der Vater und Coppelius, die beiden Tenöre haben sehr oft Sprechtext, aber auch sehr hohe Töne zu singen. Sie haben hinter der Bühne viel zu sprechen und die Spielmacherfunktion; eine groteske Funktion, wodurch eine Verfremdung entsteht. Auch der Chor hat gesprochene Momente hinter der Bühne, so dass sie alle Echos im Kopf von Nathanael sind. Laute, die sich in seinem Haupte zusammenballen. Durch den unsichtbaren Chor, den wir zugespielt hören, wird das hörbar gemacht. Aber auch Nathanael selbst hat einige ariose Stellen, als ob er von einem Gemütszustand, von einem Leben in ein anderes Leben hinüber, von einem Aggregatzustand in den anderen wechseln würde, wie von Farbfernsehen in schwarz-weiß-Fernsehen. So wechselt er ins Sprechen, wo die Stimme gleichsam erstirbt, ins Röcheln übergeht. Er schläft oft und wacht schreckhaft auf, mit genau vorgeschriebenen Atemgeräuschen. Die Sänger sind mit allen Facetten gefordert, vom reinen Singen über ein Sotto-Voce-Singen, eine Mischung aus Sprechen, Singen, Sprechgesang, wie man es von Schönberg kennt, bis hin zum richtigen Sprechen, wo Ton und Rhythmus festgelegt sind.

Arnold Schoenberg © IOCO

Arnold Schoenberg © IOCO

LOH: Ist der Sandmann atonal wie bei Schönberg?

HK: Tonalität ist vorhanden. Keine tonale im klassischen Sinne, aber man kann doch immer wieder von tonalen Momenten sprechen. Am deutlichsten ist die Harmonik zu erkennen an Clarissa, der Puppe, wenn sie antwortet, das gefällt Nathanael sehr, denn es ist immer nur „ja, ja, ich bin ganz ihrer Meinung“, wie ein Automat und weil sie nur einen begrenzten Wortschatz hat, hat sie auch ein begrenzten Tonvorrat. Da ist die ganze Zeit ein H-Dur-Septakkord wo das „g“ nachher dazukommt. Beim Damenchor, alle sehen wie Clarissa aus und haben das gleiche rote Kleid an, verliert Nathanael endgültig den Verstand. Als eine nach der anderen kommt und auf diesem Tonvorrat singt. Man hat ein tonales Zentrum. Aber es gibt Stellen oder Phrasen mit  ruhiger Triolenbewegung, eine zärtliche Musik, die Nathanael zeigt, dass Clara und sein Freund Lothar sich kümmern: Mit Holzbläsern, einem schmerzlich leidenden Englischhorn, die Bachpassionen-Assoziationen erzeugen.

Jacques Offenbach © IOCO

Jacques Offenbach © IOCO

LOH: Man denkt beim Sandmann unweigerlich an Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach.

HK: Tatsächlich ist es ganz anders. Einmal natürlich, weil bei Offenbach diese drei Frauengestalten auftreten und wir uns hier auf die Geschichte mit der Olympia beschränken.  Auch legt Scartazzini den Fokus auf das Krankhafte, den Wahn beim Schriftsteller und komponiert für die heutige Zeit. Die Oper Sandmann ist ernsthaft und so traurig. Sie hat auch lustige oder groteske Momente, die natürliche Verbindung zu E.T.A. Hoffmann und Offenbach. Aber letztlich ist es doch etwas anderes und viel heutiger. Der Olympia-Akt bei Offenbach ist relativ „harmlos“, die Fallhöhe wird erst in den anderen Akten deutlich. Bei Offenbach würde man eher schmunzeln, dass er sich in eine Puppe verliebt, weil es die ganze Zeit klar ist. Im Sandmann ist dies für den Zuschauer gar nicht klar, weil eben nicht klar ist, ob Clarissa Realität ist. Hier weiß man erst am Ende wie real das ist, ganz am Ende erfährt man, dass Nathanael als Schriftsteller überhaupt nicht erfolgreich war. Wenn der Chor kommt und jubelt, hält er eine große Ansprache und bedankt sich für das Interesse beim Damenchor. Erst in der letzten Szene erfahren wir, dass alles nur Einbildung war, er den Roman nicht geschrieben, nichts zustande gebracht hat. Nathanael wäre gerne ein erfolgreicher Schriftsteller gewesen wäre. Dann geht es im Kopf des Zuschauers erst richtig los, er muß im Nachhinein alles umdeuten.

LOH: Herr Keil, Was machen Sie als nächstes?

HK: Es stehen zwei wunderbare Opern am Theater Basel an: La forza del destino, was mich besonders freut, weil ich es noch nicht gemacht habe, und noch einmal Don Giovanni. Im nächsten Sommer mache ich in Bregenz Le nozze di Figaro. Vor kurzem habe ich eine CD gut rezensierte mit Norbert Ernst aufgenommen.

LOH:  Herr Keil, danke für das Gespräch.

Das Interview fürhte Ljerka Oreskovic Herrmann am 15.10.2016,  IOCO / LOH / 22.09.2016

—| IOCO Interview Oper Frankfurt |—

Köln, Philharmonie Köln, D. Kozhukhin, Mahler Chamber Orchestra- Brahms, 02.09.2016

August 10, 2016 by  
Filed under Philharmonie Köln, Pressemeldung

phil_koln_2.jpg

Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

02.09.2016 Freitag 20:00 Uhr,  Kölner Philharmonie

Denis Kozhukhin Klavier, Mahler Chamber Orchestra, Rafael Payare Dirigent

mit

Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854–57)

Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (1862–77)

Pause gegen 20:55 | Ende gegen 22:00

19:00 Uhr, Empore : Einführung in das Konzert durch Oliver Binder

—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

Köln, Philharmonie Köln, ANNA NETREBKO & YUSIF EYVAZOV, 01.09.2016

August 3, 2016 by  
Filed under Philharmonie Köln, Pressemeldung

phil_koln_2.jpg
Kölner Philharmonie

Philharmonie Köln © IOCO

Philharmonie Köln © IOCO

Kölner Philharmonie / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Vladimir Shirkov / handwerker promotion e.gmbh

Kölner Philharmonie / Anna Netrebko und Yusif Eyvazov © Vladimir Shirkov / handwerker promotion e.gmbh

Kölner Philharmonie

DEAG in Zusammenarbeit mit  Handwerker Promotion

ANNA NETREBKO & YUSIF EYVAZOV
01.09.2016  20Uhr – Kölner Philharmonie

Anna Netrebko & Yusif Eyvazov für zwei exklusive Konzerte in Deutschland! Die schönsten Arien & Duette der italienischen Oper live erleben – jetzt erste Details zum Programm veröffentlicht!

Superstar Anna Netrebko ist gemeinsam mit Yusif Eyvazov bei zwei exklusiven Konzerten in Köln und Hamburg zu erleben. Die Zuschauer dürfen sich freuen auf die leidenschaftlichsten und romantischsten Auszüge aus Opern des italienischen Verismo, von Komponisten wie Giacomo Puccini, Umberto Giordano oder Francesco Cilea. Sichern Sie sich jetzt noch die letzten Tickets für das einzigartige Klassikerlebnis!

Neben weltbekannten Arien und Duetten aus Puccinis Madama Butterfly, Tosca oder Manon Lescaut, stehen auserlesene Szenen aus Cileas Adriana Lecouvreur und Giordanos Andrea Chenier auf dem Programm. Dabei werden Anna Netrebko und Yusif Eyvazov von dem Czech National Symphony Orchestra, unter der Leitung des italienischen Dirigenten Jader Bignamini begleitet. Bignamini dirigierte bereits auf der ersten großen Asien-Konzerttour von Anna Netrebko und Yusif Eyvazov im März dieses Jahres. Seit seiner Gründung 1993 erspielte sich das Czech National Symphony Orchestra mit seiner Vielseitigkeit einen weltbekannten Ruf und zählt zweifelsohne zu den herausragenden Orchestern Europas.

Eine Ausnahmekünstlerin wie Anna Netrebko erscheint im Musikkosmos „once in a lifetime“, wie die New York Times schreibt. Seit ihrem sensationellen Debüt bei den Salzburger Festspielen 2002 schritt der Siegeszug von Anna Netrebko unaufhörlich fort und spätestens seit ihrer Wahl zu den 100 einflussreichsten Menschen weltweit durch das TIME Magazine 2007 ist sie auch außerhalb der Klassikwelt eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Welt. Ihr Duettpartner bei diesen exklusiven Konzerten ist Yusif Eyvazov, einer der führenden Tenöre seines Fachs. Eyvazov wird an allen großen Opernhäusern wie der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, dem Bolschoi Theater, der Opera National de Paris, der Staatsoper Berlin und der Metropolitan Opera New York gefeiert. Die beiden Künstler gemeinsam auf einer Bühne zu erleben, verspricht ein unvergessliches Konzerterlebnis zu werden. Jetzt die letzten Tickets sichern!

KONZERTTERMINE 2016:  28.08.2016    Hamburg, Laeiszhalle
01.09.2016          Kölner Philharmonie

—| Pressemeldung Kölner Philharmonie |—

 

Nächste Seite »