Essen, Klavierfestival Ruhr 2020, Spielplan neue Termine, Mai 2020

März 18, 2020 by  
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Klavierfestival Ruhr 2020

Klavierfestifal 2020 / Denis Kozukhin © Marco Borggreve

Klavierfestifal 2020 / Denis Kozukhin © Marco Borggreve

Corona-Vorbeugung: Klavier-Festival Ruhr verlegt z. Zt. 23 Konzerte

Das Klavier-Festival Ruhr ändert seinen Spielplan und nimmt seinen Spielbetrieb voraussichtlich erst am 18. Mai 2020 auf: Die für die Zeit vom 21. April bis zum 17. Mai geplanten 23 Konzerte sollen nach den Sommerferien bzw. im Herbst nachgeholt werden. Eintrittskarten für die zu verlegenden Konzerte bleiben auch an den neuen Terminen gültig, können aber auch dort, wo sie erworben wurden, zurückgegeben, in einen Gutschein umgetauscht oder ggf. auch gespendet werden.

Für fünf Konzerte stehen bereits Nachholtermine fest: Denis Kozhukhin (ursprünglich am 4. Mai) kommt nun am 21. September ins LWL-Museum für Kunst und Kultur nach Münster. Das Konzert von Víkingur Ólafsson in Mülheim ist vom 7. Mai auf den 28. September verlegt. Mona Asuka und das Goldmund Quartett holen ihr für 26. April im Landschaftspark Nord in Duisburg vorgesehenes Konzert am 30. Oktober nach. Arcadi Volodos (22. April) spielt am 4. November in der Stadthalle Mülheim. Gidon Kremer, Georgijs Osokins und Giedre Dirvanauskaite spielen ihr Programm mit Beethovens Tripelkonzert in Wuppertal nun statt am 23. April am 9. November in der Historischen Stadthalle.

Klavierfestifal 2020 / Arcadi Volodos © Marco Borggreve / Sony Classical

Klavierfestifal 2020 / Arcadi Volodos © Marco Borggreve / Sony Classical

[ Von Arcadi Volodos wurden verschiedene Aufnahmen bei der Sony Classical veröffentlicht ]

Welche behördlichen Auflagen für Konzerte ab dem 18. Mai gelten, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Interessenten für Konzerte mit derzeit begrenzter Platzkapazität können sich auf Wartelisten eintragen lassen und werden benachrichtigt, sobald das Klavier-Festival Ruhr für diese Konzerte wieder Karten anbieten kann. Auf der Webseite www.klavierfestival.de informiert das Klavier-Festival Ruhr kontinuierlich über Änderungen und Aktualisierungen.

Angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie für das vollständig privat finanzierte Festival appelliert Intendant Franz Xaver Ohnesorg an die Kunden des Klavier-Festivals Ruhr: „Wir hoffen, dass uns unsere Konzertbesucher auch an den neuen Konzertterminen die Treue halten. So dieses im Einzelfall zeitlich nicht möglich sein sollte, wären wir natürlich sehr dankbar, wenn unsere Kunden den der Stiftung Klavier-Festival Ruhr zufließenden Netto-Wert der Eintrittskarten in eine steuerbegünstigte Spende umwandeln würden.“ In diesem Fall bittet das Klavier-Festival Ruhr um eine Mail an spende@klavierfestival.de mit den Angaben zu den Konzertkarten, die in eine Spende umgewandelt werden soll.

Kartenbestellungen sind weiterhin möglich unter der Hotline (0221) 280 220 oder platzgenau im Internet (www.klavierfestival.de).

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

Essen , Klavier-Festival Ruhr 2012, 5.05. bis 14.07.2012

Januar 23, 2012 by  
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Klavier-Festival Ruhr 2012

Klavier-Festival Ruhr 2012

Nach erfolgreicher Feuertaufe als Stiftung:
Klavier-Festival Ruhr 2012 mit Programmschwerpunkten Frankreich und Amerika

Auch künftig vom Initiativkreis Ruhr getragen, gestärkt durch eine erfolgreiche Gründerkreis-Kampagne und ein erneut gestiegenes Sponsoring-Aufkommen sowie durch neue Partner-Stiftungen startet das Klavier-Festival Ruhr 2012 in sein zweites Jahr als eigenständige Stiftung. Die Programm-Schwerpunkte 2012 Frankreich und Amerika korrespondieren mit den Jahrestagen von fünf Komponisten, die den Verlauf der Musikgeschichte im 20. Jahrhundert geprägt haben: Claude Debussy (150. Geburtstag), Maurice Ravel (75. Todestag), George Gershwin (75. Todestag), John Cage (100. Geburtstag) und Philip Glass (75. Geburtstag).

Der Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungs- und Aufsichtsrates des Klavier-Festivals Ruhr, Herr Dr. Herbert Lütkestratkötter, stellte zu Beginn der Pressekonferenz fest, dass es dem Klavier-Festival Ruhr in seinem ersten Jahr als Stiftung gelungen ist, seine wirtschaftlichen Ziele voll zu erreichen. Dies sei bei einem Festival dieser Größenordnung keineswegs selbstverständlich. Darüber hinaus hob Dr. Lütkestratkötter hervor, dass es dem Klavier-Festival Ruhr auch weiterhin ein großes Anliegen ist, alle Bevölkerungsschichten mit seinem Angebot zu erreichen – nicht zuletzt über sein Education-Programm. Im Blick auf das Kartenangebot betonte er, dass auch 2012 rund zwei Drittel des gesamten Kartenangebots zu Eintrittspreisen zwischen € 10,- und € 45,- zur Verfügung stehen. Diese soziale Ausrichtung ist und bleibt dem Klavier-Festival Ruhr ein großes Anliegen. Dies wurde zum einen möglich  durch den Initiativkreis Ruhr, der sein künftiges Engagement zu Gunsten des Klavier-Festivals Ruhr im November 2011 nochmals bekräftigt hatte, sowie zum anderen durch die Sponsoren, Förderer und Partner-Stiftungen, deren finanzielles Engagement für 2012 im Vergleich zum Jahr 2011 um 15% und zu 2010 sogar um nahezu 50% gesteigert werden konnte. Durch diese Leistung des Festival-Intendanten Prof. Franz Xaver Ohnesorg und seines Teams können auch sämtliche eingeworbenen Gründerkreis-Mittel voll für die Zukunftssicherung des Festivals eingesetzt werden.

In den Wochen vom Sa. 5. Mai bis Sa. 14. Juli versammelt das Klavier-Festival Ruhr u.a. die Elite der französischen Pianisten unserer Zeit, unter ihnen Pierre-Laurent Aimard, Bertrand Chamayou, David Fray, Hélène Grimaud, das Klavierduo Katia & Marielle Labèque, Lise de la Salle, Alexandre Tharaud und Jean-Yves Thibaudet. Dabei gelangen zentrale Klavierwerke von Claude Debussy und Maurice Ravel zur Aufführung. Auf Einladung des Klavier-Festivals Ruhr 2012 würdigt die bedeutende Cage-Interpretin Margaret Leng Tan das Werk des Amerikaners mit zwei exklusiven, ganz auf das Festival zugeschnittenen Hommage-Konzerten. Der Pianist und Komponist Steffen Schleiermacher konzentriert sich neben Werken von John Cage auf die Trilogy-Sonata des Jahresjubilars Philip Glass. Katia und Marielle Labèque spielen die „Four Movements for two pianos“ von Philip Glass, die beim Klavier-Festival Ruhr 2008 ihre Uraufführung erlebten. Gershwin-Höhepunkte setzen u.a. Robert Levin und Ya-Fei Chuang, das Gershwin Piano Quartet sowie Wayne Marshall.

Mit einem Schubert-Abend kehrt Daniel Barenboim zum Klavier-Festival Ruhr zurück. Alfred Brendel wird zum ersten Mal überhaupt einen öffentlichen Klavier-Meisterkurs geben. Gemeinsam beschließen die Geschwister Khatia und Gvantsa Buniatishvili einen Klavierabend im Konzerthaus Dortmund, der von ARTE für das Fernsehen aufgezeichnet wird. Für die traditionellen Lieder-Abende des Klavier-Festivals Ruhr auf Schloss Herten hat der Liedpianist Graham Johnson eine Auswahl von 50 Schubert-Liedern getroffen, die er gemeinsam mit einer jungen Sänger-Riege aufführen wird. Elizabeth Farr und Christine Schornsheim erkunden in ihren Konzerten den Reichtum der französischen Cembalomusik.

Der Preis des Klavier-Festivals Ruhr 2012 geht an den großen rumänischen Pianisten Radu Lupu. Kammermusikalische Höhepunkte setzen u.a. Krystian Zimerman und das Hagen Quartett sowie Anne-Sophie Mutter, die mit dem Pianisten und Komponisten André Previn dessen Violinsonate Nr. 2 zur Uraufführung bringen wird: ein gemeinsames Auftragswerk von Anne-Sophie Mutter und dem Klavier-Festival Ruhr.

Sechs exklusive Konzerte bietet die „JazzLine“ des Klavier-Festivals Ruhr 2012. Dazu zählt das Debüt des Jazzpianisten und zweiten Preisträgers des European Song Contest 2011 Raphael Gualazzi mit der WDR Big Band. Monty Alexander, Jacky Terrasson und Gonzalo Rubalcaba kehren mit ihren gefeierten Trio-Formationen zum großen Pianistentreffen an der Ruhr zurück. Überdies kommt es hier zu einem spannenden Gipfeltreffen zwischen dem Festival-Stammgast Chick Corea und dem Stimmkünstler Bobby McFerrin. Die Schlusstakte des Klavier-Festivals Ruhr 2012 intonieren der Trompeter Till Brönner und seine „Piano Friends“ – bei einem Konzertformat, das speziell für das Klavier-Festival Ruhr entwickelt wurde.

Somit kehrt auch beim Festival 2012 die internationale Pianisten-Elite auf insgesamt 29 Podien in 19 Städten der Ruhrmetropole zurück. Erstmals finden dabei Konzerte auf Schloss Rheda in Rheda Wiedenbrück und im Ibach-Haus in Schwelm statt. Zudem dürfen sich Musikfreunde u.a. auf Wiederbegegnungen mit Martha Argerich, Elena Bashkirova, Rafa? Blechacz, Yefim Bronfman, Maki Namekawa/Dennis Russell Davies, Alice Sara Ott, Mona Asuka Ott, Ivo Pogorelich, András Schiff, Grigory Sokolov, Tamara Stefanovich, Arcadi Volodos und Yuja Wang freuen.

Die inzwischen ganzjährigen Education-Aktivitäten des Klavier-Festivals Ruhr gipfeln 2012 erneut in den „Entdeckungen – Discovery Projects“. In kreativen Workshops entdecken Kinder und Jugendliche im Projekt „Interludes – Zwischenspiele“ die Musik von John Cage. In einem weiteren Projekt erarbeiten sie sich über Gesang, Tanz und Pantomime einen Zugang zu den „Notations“ von Pierre Boulez. Beim Familienkonzert „Musik und tRaum“ stellen Richard McNicol und die Bochumer Symphoniker die „Three Places in New England“ von Charles Ives vor. Regen Zulauf erfährt zudem das Modellprojekt „Spielplatz Klavier – Little Piano School & KlavierGarten“: Inzwischen werden bereits 250 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren in der Little Piano School unterrichtet. Eine eigene Internetseite präsentiert die Ergebnisse der umfangreichen Education-Arbeit des Festivals (www.klavierfestival.de/education).

Erstmals wird das „KlassikForum“ auf WDR3 am Tag des Eröffnungskonzerts live vom Klavier-Festival Ruhr 2012 gesendet. WDR und DLF werden darüber hinaus zahlreiche Konzertaufzeichnungen im Hörfunk übertragen.

Der Kartenvorverkauf für das Klavier-Festival Ruhr 2012 beginnt am Sa. 21. Januar 2012, um 9 Uhr. Tickets sind telefonisch unter der Hotline 01805/ 500 80 3 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, mobil max. 0,42 €/Min.) erhältlich oder können platzgenau im Internet gebucht werden (www.klavierfestival.de).

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Ran Jia, Klavier, 25.09.2011

September 12, 2011 by  
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Tonhalle Düsseldorf

  Ran Jia, Klavier

Sonntag, 25. September 2011, 18.30 Uhr
Ran Jia, Klavier

Johann Sebastian Bach
Toccata c-Moll BWV 911
Maurice Ravel
Miroirs
Franz Schubert
Sonate a-Moll D 845

Karten: 18 Euro pro Konzert / 60 Euro für alle 4 Konzerte im Paket zzgl. VVK unter  www.tonhalle.de, T. 0211-8996123
Ermäßigte Karten zu 12 Euro zzgl. VVK für Schüler und Studenten an der Abendkasse.

„Neue Namen“ startet in der Tonhalle
Sie spielen die internationale Konkurrenz unter den Tisch, gewinnen einen  wichtigen Wettbewerb nach dem anderen, haben bereits ihr Carnegie Hall
Debut erlebt oder Verträge mit den großen Plattenlabels in der Tasche. Vor  allem aber bringen sie eins mit: Enthusiasmus, der begeistert! Die Konzertreihe
„Neue Namen“ des Konzertbüros Schoneberg und der TH UG präsentiert jetzt  auch in der Tonhalle spannende Nachwuchstalente. Internationale Virtuosen
wie Ran Jia, Jan Lisiecki (Klavier), Mikhail Simonyan (Violine) und der  Gitarren-Star Milos Karadaglic zählen zu den vielversprechendsten Anwärtern
für eine internationale Karriere im Musikbetrieb. Ab der neuen Saison sorgen  sie in der Tonhalle schon ab 18.30 Uhr für einen besonders schönen Einsteig in
den Abend zu attraktiven Preisen.
„Neue Namen“ startet am 25.9. mit der 23-Jährigen Ran Jia, die zu den  spannendsten Vertreterinnen der neuen Pianistenriege aus China gezählt wird.
Die in China geborene Pianistin begann bereits im Alter von drei Jahren mit  dem Klavierspiel und ist mittlerweile Preisträgerin zahlreicher internationaler
Klavierwettbewerbe. Besonders bemerkenswert ist ihr breit gefächertes  Repertoire, das Werke von Mozart bis Tan Dun beinhaltet. Solisten- und  Orchesterkonzerte in großen Konzertsälen wie in der Heluting Concert Hall des  Shanghai Conservatory of Music, der Shanghai Concert Hall oder der Alice
Tully Hall in New York stehen ebenso auf ihrem Tourneeplan wie Auftritte bei  renommierten Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr. Ran Jia wurde schon
des Öfteren von Funk und Fernsehen begleitet: So strahlte Oriental TV etwa zwei Dokumentationen über die junge Künstlerin aus. Ran Jia studiert derzeit
bei Gary Graffman am Curtis Institute of Music in Philadelphia.

Weitere Termine:
Milos Karadaglic, Gitarre 05.12.2011, 18.30 Uhr
Mikhail Simonyan, Violine 09.02.2012, 18.30 Uhr
Jan Lisiecki, Klavier 21.04.2012, 18.30 Uhr

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Essen, Philharmonie Essen, Klavierfestival Ruhr 2011, Gwilym Simcock Piano – BundesjazzorchesterJiggs Whigham, IOCO Kritik, 22.07.2011

Juli 27, 2011 by  
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Kritik

Klavier-Festival Ruhr 2011

Klavierfestival Ruhr

Philharmonie Essen

Klavierfestival Finale

© Klavierfestival Ruhr

© Klavierfestival Ruhr

Philharmonie Essen, 22. 7. 2011

„Jazz Line“

Gwilym Simcock, Piano – Bundesjazzorchester, Jiggs Whigham

Klavierfestival Ruhr 2011 / Der Waliser Gwilym Simcock intonierte die Schlusstakte des Klavier-Festivals Ruhr 2011 © KFR/Mark Wohlrab

Klavierfestival Ruhr 2011 / Der Waliser Gwilym Simcock intonierte die Schlusstakte des Klavier-Festivals Ruhr 2011 © KFR/Mark Wohlrab

Es ist schon ein Superlativ für sich, das Ruhrrevier, der sogenannte „Pott„, eine Kulturregion, einzigartig in der Welt. Auf engstem Raum präsentiert sich eine Vielfalt an kulturellen Einrichtungen, die in dieser Dichte nirgendwo anzutreffen ist. Allein ein halbes Dutzend Opernhäuser mit verschiedenen Spielplänen erwartet den geneigten Besucher. Ebenso viele Konzerthäuser, Boulevardtheater, Kabaretts, Schauspielhäuser, Kammerbühnen und Musicalhäuser wetteifern miteinander. Integriert in diese Landschaft ist eine weitere Institution, die inzwischen auch nur mit Superlativen bedacht werden kann, das Klavierfestival Ruhr. Nach dem Anfang – 1989 – hat das Klavierfestival kontinuierlich an Qualität und somit an Bedeutung gewonnen. Heute ist es eine „Marke“, nicht wegzudenken.

Klavierfestival Ruhr 2011 / Gwilym Simcock (l.) und Jiggs Whigham, der für die Zugabe selbst zur Posaune griff Klavierfestival Ruhr 2011 / Der Waliser Gwilym Simcock intonierte die Schlusstakte des Klavier-Festivals Ruhr 2011 © KFR/ Mark Wohlrab

Klavierfestival Ruhr 2011 / Gwilym Simcock (l.) und Jiggs Whigham, der für die Zugabe selbst zur Posaune griff Klavierfestival Ruhr 2011 / Der Waliser Gwilym Simcock intonierte die Schlusstakte des Klavier-Festivals Ruhr 2011 © KFR/ Mark Wohlrab

Damit dies so ist und bleibt, ist das Klavierfestival seit diesem Jahr eine Stiftung, ins Leben gerufen vom rührigen Initiativkreis Ruhr, für den es ein kulturelles Leitprojekt ist. Der Gründerkreis zählt etwa 200 Privatpersonen und Institutionen, die durch namhafte Zuwendungen, die von der Essener Nationalbank AG gelegte finanzielle Basis unterstützen. Für die vielen Statistiker liest es sich in diesem Jahr wieder sehr erfreulich. 88 Solisten, davon 50 Pianistinnen und Pianisten, erfreuten das Publikum in 61 Veranstaltungen, auf 27 Bühnen in 15 Städten. Eine tolle Statistik, die sicher in den nächsten Jahren noch zu toppen ist.

In diesem Jahr feierte man auch den 200. Geburtstag des ungarischen Komponisten, Klaviergiganten und Weltbürgers Franz Liszt. Ungefähr zwei Dutzend der diesjährigen Künstler hatten Werke von ihm in ihrem Programm.

Sensationell geriet schon im Eröffnungskonzert der Beitrag der jungen Georgierin Khatia Buniatishvili. Die Krönung war die Aufführung seiner beiden Klavierkonzerte mit Daniel Barenboim als Solist und der Staatskapelle Berlin unter Pierre Boulez. Herausragend war die Verleihung des diesjährigen Preises des Klavierfestivals Ruhr an die „Grande Dame“ des Klaviers, die einzigartige Elisabeth Leonskaja, für ihr Lebenswerk, ihre Treue zum Festival und ihren unermüdlichen Einsatz für den pianistischen Nachwuchs.
(Die Kritik zu ihrem Konzert kann bei IOCO nachgelesen werden.)

Tradition ist auch, in jedem zweiten Jahr das Schlusskonzert durch Jazz-Größen gestalten lassen. In diesem Jahr spielte das Bundesjazzorchester unter der Leitung von Jiggs Whigham, der sich mit dem Klaviersolisten Gwilym Simcock (Stipendiat des Klavierfestivals 2006) die Moderation teilte.
Zunächst spielte man Arrangements von Torsten Maaß und Gwilym Simcock und nach der Pause unter dem Oberbegriff „Great European Composers and Arrangers„, Kompositionen vom Ford Dabney, Richard Rodgers, Albert Hague und Isham Jones. Leckerbissen für Jazz-Freunde und auch als solche dargereicht.

Das zahlreich erschienene Publikum in der Essener Philharmonie „ging mit“ und spendete fleißig Zwischenbeifall. Wenn es manchmal ein wenig laut wurde, waren sicher nicht die Musiker schuld, sondern die grandiose Akustik des Hauses.

Freuen wir uns auf das nächste Jahr, wenn das Klavierfestival Ruhr, dann schon zum 24. Mal stattfindet.

IOCO / UGK / 22.07.2011

—| IOCO Kritik Klavierfestival Ruhr |—

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