Essen, Klavierfestival Ruhr 2020, Robert Schumann Saal – Düsseldorf, 30.08. & 24.09.2020

Klavierfestival Ruhr 2020

Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Klavier-Festival Ruhr in Düsseldorf

Kartenverkauf für die geretteten Herbst-Konzerte startet

Am Mittwoch, 12. August, 10 Uhr startet der Vorverkauf des Klavier-Festivals Ruhr für 27 seiner geretteten Konzerte in den Monaten September bis Dezember 2020. Die Konzerte in Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim, Münster, Oberhausen und Wuppertal waren ursprünglich für April und Mai angekündigt, mussten aber terminlich verlegt und bedingt durch Corona angepasst werden. Im Robert-Schumann-Saal im Kunstpalast Düsseldorf eröffnet das Klavier-Festival Ruhr seinen herbstlichen Konzertreigen am Sonntag, 30. August, 20 Uhr mit einem hochkarätigen Liederabend: Der gefeierte Bariton Matthias Goerne singt mit dem jugendlichen kanadisch-polnischen Pianisten Jan Lisiecki als Klavierpartner Lieder des Jahresjubilars Ludwig van Beethoven, darunter den Zyklus An die ferne Geliebte op. 98 und die Sechs Lieder von Gellert op. 48.

Klevierfestival Ruhr / Rafal Blechacz Bomsori Kim © Harald Hoffmann / DG

Klevierfestival Ruhr / Rafal Blechacz,  Bomsori Kim © Harald Hoffmann / DG

Am Donnerstag, 24. September, 20 Uhr folgt ein Kammermusikabend mit zwei herausragenden Solisten: Die Geigerin Bomsori Kim und der Pianist Rafac Blechacz spielen Violinsonaten von Ludwig van Beethoven, Gabriel Fauré und Karol Szymanowski. [Von Rafal Blechacz und Bomsori Kim wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Hinweise für Buchung und Stornierung

Wichtig für alle Kunden des Klavier-Festivals Ruhr, die bereits im Vorverkauf Karten erworben hatten: Die Tickets für die ursprünglichen Termine sind nicht mehr gültig. Das Festival bittet seine Kunden, diese Karten bei den Vorverkaufsstellen zu stornieren, bei denen sie erworben wurden, und für die neu terminierten Konzerte neue Karten zu buchen. Fragen zur Stornierung beantwortet das Festival-Team telefonisch unter (0201) 89 66 80.

Der Intendant des Klavier-Festivals Ruhr, Prof. Franz Xaver Ohnesorg, bittet um Verständnis, dass es die strikte Einhaltung der geltenden Corona-Regeln erfordert, die im Vorverkauf für die ursprünglichen Termine erworbenen Tickets zu stornieren und neue personalisierte Eintrittskarten zum Verkauf zu bringen. Ohnesorg versichert: „Meine Mitarbeiter und ich bemühen uns, den Aufwand für unsere Kunden so gering als möglich zu halten, gerade auch, weil zwei unserer Ticket-Partner aufgrund von Kurzarbeit zur Zeit eingeschränkt leistungsfähig sind. Deshalb haben wir beim Klavier-Festival Ruhr unseren eigenen Telefon-Service intensiviert.“

Da für die kommenden Konzerte nach wie vor nur reduzierte Saalkapazitäten zur Verfügung stehen, empfiehlt das Festival die direkte Online-Buchung rund um die

Uhr über www.klavierfestival.de. Die Personalisierung der dort erworbenen Eintrittskarten kann online unter www.anmeldung.nrw erfolgen. Dieser Service steht ab dem 17. August 2020 zur Verfügung. Die Ticket-Hotline (0221) 280 220 ist aufgrund von Kurzarbeit bei WestTicket derzeit nur von 10 bis 14 Uhr in Betrieb.

Kunden, die ihre Tickets über die telefonische Hotline oder online über www.klavierfestival.de gekauft haben, können ihre Tickets per e-mail über order@derticketservice.de stornieren. Den Online-Kunden, die ihre Tickets im Internet unter eventim.de gekauft haben, bietet das Klavier-Festival Ruhr ab sofort einen besonderen Service an: Da sich die Rückgabe der dort erworbenen, nun nicht mehr gültigen Eintrittskarten leider recht aufwändig gestaltet und zudem der Kaufpreis von EVENTIM nur abzüglich Gebühren erstattet wird, bietet das Klavier-Festival Ruhr den EVENTIM-Kunden an, ihre Tickets ab sofort direkt beim Festival unter tickets@klavierfestival.de zu stornieren und die Original-Tickets an Klavier-Festival Ruhr, Brunnenstr. 8, 45128 Essen zurückzusenden.

—| Pressemeldung Klavierfestival Ruhr |—

Baden-Baden, Brenners Park-Hotel, Anna Zassimova – Russischer Jugendstil und deutsche Romantik, 09. & 09.08.2020

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Russischer Jugendstil und deutsche Romantik

 Pianistin Anna Zassimova verknüpft Musik und bildende Kunst

Samstag, 8. August 2020, 17 Uhr
Sonntag, 9. August 2020, 11 Uhr
Brenners Park-Hotel, Orangerie

Das Baden – Badener „En Suite“-Festival des Festspielhauses geht weiter: Am zweiten Augustwochenende spielt die Pianistin Anna Zassimova in der Orangerie des Brenners Park-Hotels. Am Samstag, 8. August, stehen Werke des russischen Jugendstils auf dem Programm, am Sonntag widmet sie sich der Romantik mit Werken von Schumann, Liszt und Brahms. Als reizvollen Aha- Effekt für die Besucher setzt Annna Zassimova Musik in Verbindung mit bildender Kunst.

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Zassimova @ Victoria Page

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Zassimova @ Victoria Page

Im Jahr 2017 debütierte die in Baden-Baden lebende Anna Zassimova beim Klavier-Festival Ruhr und hinterließ einen großartigen Eindruck. Die gebürtige Moskauerin, die zugleich Kunsthistorikerin und promovierte Musikwissenschaftlerin ist, hat sich als Meisterin im Heben pianistischer Schätze erwiesen. Besonders die Wiederentdeckung des russisch-französischen Komponisten Georges Catoire ist eng mit ihrem Namen verknüpft. Anna Zassimova, die inzwischen an der Musikhochschule in Karlsruhe unterrichtet, gilt außerdem als herausragende Chopin-Interpretin.

Ihr Konzert am Samstag 8. August 2020, 17 Uhr im Rahmen des En Suite-Festivals in der Orangerie des Brenners Park-Hotel soll die Zuhörer in die ferne Terra incognita der Komponisten- und Maler-Bohème des Jugendstil- und Fin de siècle der Russischen Kunst entführen. Dabei wird die bildende Kunst in einen Dialog mit der Musik treten, um den Parallelen dieser Schwesterkünste nachzuspüren. Ihrer gemeinsamen Ideenwelt und ihres Zeitgeistes, ihrer Suche nach Neuem und ihrer gleichzeitigen Sehnsucht nach der Vollkommenheit Alter Meister und einer absoluten Schönheit.

Beispielhaft stehen für diese Entwicklung die moderne atonale Aufbaustruktur und die dichten Harmonien von Nikolai Roslawez oder die im Konzert zu hörende Sonate von Nikolaj Medtner, in der die traditionellen harmonischen Prinzipien des Komponierens in erlesenster Form ausgearbeitet sind.

Vergleichbare Entwicklungen in der bildenden Kunst werden von Anna Zassimova sowohl mit den mystischen Bildern von Michail Wrubel als auch den märchenhaften Motiven von Alexander Benois oder den poetisierten Darstellungen der russischen Natur von Isaak Levitan aufgezeigt. Eine Veranstaltung, die den Besucher über das Hören und Sehen zu einer außergewöhnlichen Wahrnehmung einlädt. Die Künstlerin des Abends, die auch für das Konzept verantwortlich ist, hat den Fokus ‚russischer Jugendstil‘ ganz bewußt gewählt: „Ich staune immer wieder darüber, wie viele Schätze noch zu entdecken sind im Klavierrepertoire dieser Epoche und wie hoch die Qualität dieser selten gespielten Werke ist. Natürlich bringt die Zeit am Ende alles an seinen Platz – nur dauert das manchmal leider ziemlich lange…Trotzdem war die Idee zu diesem Programm nicht die Ansammlung von Rarita?ten russischer Klaviermusik, sondern die Abbildung eines lebendigen musikalischen Ausschnitts aus jener spannenden Periode, in der die europa?ische Welt sich rasend schnell und dramatisch vera?nderte.“

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Zassimova @ Magnus Arrevad

Festspielhaus Baden-Baden / Anna Zassimova @ Magnus Arrevad

Am Sonntag, dem 9. August, begibt sich Anna Zassimova mit ihrem Publikum auf eine Reise in die Romantik. Unter dem Motto „Meine Seele, mein Saitenspiel“ präsentiert sie Meisterwerke romantischer Klaviermusik von Johannes Brahms, Robert und Clara Schumann, Franz Liszt und Frèderic Chopin mit Bildern von Kaspar David Friedrich, Anselm Feuerbach, Arnold Böcklin, Camille Corot und Eugene Delacroix.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Die Festspiele En Suite – Sommermusiken und Aha-Effekte, 18.07. – 30.08.2020

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

En suite – Die Festspiele Baden-Baden zu Gast in Hotels und dem Museum Frieder Burda

18. Juli bis 30. August 2020 – Beginn des Vorverkaufs am 1. Juli 2020, 10 Uhr unter www.festspielhaus.de

Die Festspiele Baden-Baden finden im Sommer 2020 in Hotels und dem Museum Frieder Burda statt. Unter dem Motto „En suite“ organisiert Intendant Benedikt Stampa mit und für Hotels ein Konzert-Programm mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern sowie fest eingeplanten „Aha-Effekten“ vom 18. Juli bis zum 30. August 2020.

„Wer die Begriffe Baden-Baden, Musik und Hotels zusammenfügt, erzeugt angenehme Bilder in den Köpfen der Menschen“, so Stampa. Der Intendant möchte die durch die Corona-Pandemie erzwungene Spielpause auf diese angenehme Weise beenden. „Wir tasten uns langsam wieder an Live-Veranstaltungen heran – derzeit in kleinem Rahmen, der in Baden-Baden aber auch immer die Begriffe Sicherheit und Wohlergehen mitschwingen lässt“.

Festspielhaus Baden - Baden / Antoine Tamestit à Paris en octobre 2016 © Julien Mignot / harmonia-mundi

Festspielhaus Baden – Baden / Antoine Tamestit à Paris en octobre 2016 © Julien Mignot / harmonia-mundi

Das „En suite“-Festival begrüßt Solistinnen und Solisten wie den französischen Ausnahme-Bratschisten Antoine Tamestit, ein Streich-Trio um den gefeierten österreichischen Geiger Emmanuel Tjeknavorian, die in Baden lebende russische Pianistin Anna Zassimova sowie die international gefeierten Ensembles delian::quartett und das Schumann-Quartett.

Spielorte sind der Maler-Saal des Hotels Maison Messmer, die Orangerie des Brenners Park Hotel sowie das Museum Frieder Burda (in Zusammenarbeit mit dem Hotel „Kleiner Prinz“).

Festspielhaus Baden - Baden / SchumannQuartett © Kaupo Kikkas

Festspielhaus Baden – Baden / SchumannQuartett © Kaupo Kikkas

Die etwa einstündigen Konzerte sind immer mit Erläuterungen zur Musik verbunden. Einige Künstler sprechen selbst über ihre Programme. So setzt die Pianistin und Kunsthistorikerin Anna Zassimova bildende Kunst und Musik zueinander in Beziehung. Zu den Konzerten von Antoine Tamestit, des Trios um Emmanuel Tjeknavorian und des Schumann Quartetts hält Festspielhaus-Dozent Dariusz Szymanski Einführungen.

Der Ferrari der Stradivaris

Den Auftakt des „En Suite“ Festivals macht im Malersaal des Hotels Maison Messmer der international als einer der einzigartigsten Bratschisten Antoine Tamestit. In seinen Konzerten am Samstag 18. Juli, 16 Uhr, und Sonntag 19. Juli, 11 Uhr, stellt er auf reizvolle Weise Werke Johann Sebastian Bachs mit denen seines Zeitgenossen Georg Philip Telemann gegenüber. Festspielhausdozent Dariusz Symanzski wird kurz in das Konzert einführen. Sowohl als Solist, Rezitalist und Kammermusiker ist Antoine Tamestist für seine unübertroffene Technik und die vielgerühmte Schönheit seines farbenreichen Bratschentons bekannt und er erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei renommierten Instrumentalwettbewerben, wie bei den New Yorker Young Concert Artists Auditions und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Auch sein Instrument ist einzigartig: Antoine Tamestist spielt die vielleicht wertvollste Viola der Welt: Er konzertiert auf der 1672 von Stradivari gebaute „Mahler“-Bratsche, die vermutlich erste Viola, die von Stradivari stammt.

Festspielhaus Baden - Baden / Schumann Quartett © Kaupo Kikkas

Festspielhaus Baden – Baden / Schumann Quartett © Kaupo Kikkas

Roll over Beethoven

Das darauffolgende Wochenende, 25. und 26. Juli, steht ganz im Zeichen des Jubilars des Musikjahres 2020: Ludwig van Beethoven. Nachdem das Schumann Quartett im Festspielhaus im Januar das Baden-Badener Publikum begeisterte, darf man sich nun auf ihr Konzert im Museum Frieder Burda freuen. Seit ihrer frühesten Kindheit spielen die drei im Rheinland großgewordenen Brüder Mark, Erik und Ken Schumann zusammen. 2012 ist die in Tallinn geborene und in Karlsruhe aufgewachsene Liisa Randalu als Bratschistin dazu gekommen. Die Vier genießen die nonverbale Kommunikation beim Musizieren: Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten treten dabei deutlicher hervor, und gleichzeitig entsteht mit jedem Werk, das sie interpretieren, ein gemeinsamer musikalischer Raum, findet eine geistige Metamorphose statt, zu erleben diesmal im Museum Frieder Burda. Ihre Einspielungen sind mehrfach preisgekrönt, so wurde ihr 2017 erschienenes Album „Landscapes“ mit 5 Diapasons ausgezeichnet, war Editor’s choice beim BBC Music Magazine und gewann den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. Ihr aktuelles Album „Intermezzo“ wurde mit dem OPUS Klassik 2019 in der Kategorie „Kammermusikeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet.

Festspielhaus Baden - Baden / Anna Zassimova © Victoria Page

Festspielhaus Baden – Baden /
Anna Zassimova © Victoria Page

Terra Ikognita

Im Jahr 2017 debütierte Anna Zassimova beim Klavier-Festival Ruhr und hinterließ einen großartigen Eindruck. Die gebürtige Moskauerin, die zugleich Kunsthistorikerin und promovierte Musikwissenschaftlerin ist, hat sich als Meisterin im Heben pianistischer Schätze erwiesen. Besonders die Wiederentdeckung des russisch-französischen Komponisten Georges Catoire ist eng mit ihrem Namen verknüpft. Anna Zassimova, die inzwischen an der Musikhochschule in Karlsruhe unterrichtet, gilt außerdem als herausragende Chopin-Interpretin. Ihre Konzerte am Samstag 8. und Sonntag 9. August im Rahmen des „En suite“-Festivals in der Orangerie des Brenners Hotel soll die Zuhörer in die ferne „Terra Inkognita“ der Komponisten- und Maler-Bohème des Jugendstil- und Fin de siècle der Russischen Kunst entführen. Dabei wird die Bildende Kunst in einen Dialog mit der Musik eintreten, um den Parallelen dieser Schwesterkünste nachzuspüren. Beispielhaft stehen für diese Entwicklung die moderne atonale Aufbaustruktur und die dichten Harmonien von Nikolai Roslawez oder die Sonate von Nikolaj Medtner, in der die traditionellen harmonischen Prinzipien des Komponierens in erlesenster Form ausgearbeitet sind. In der Bildenden Kunst werden vergleichbare Entwicklungen sowohl in den mystischen Bildern von Michail Wrubel vorgestellt als auch in den märchenhaften Motiven von Alexander Benois oder in den poetisierten Darstellungen der russischen Natur von Isaak Levitan. Eine Veranstaltung, die den Besucher über das Hören und Sehen zu einer außergewöhnlichen Wahrnehmung einlädt.

Festspielhaus Baden - Baden / AUSTRIA - Emmanuel Tjeknavorian / © Julia Wesely

Festspielhaus Baden – Baden /
AUSTRIA – Emmanuel Tjeknavorian / © Julia Wesely

Der „Klassik-Tjek“ hoch Drei

Emmanuel Tjeknavorian gilt als einer der gefragtesten jungen Geiger unserer Zeit. Im Festspielhaus Baden-Baden feierte er einen traumhaften Einstand mit dem Violinkonzert von Jean Sibelius unter der Leitung von Riccardo Chailly. In einer Festspiel-Matinee begeisterte er das Publikum im Museum Frieder Burda. Gemeinsam mit Benedict Mitterbauer (Bratsche) und Jeremias Fliedl (Cello) spielt der Geiger mit der eigenen Radio-Sendung beim ORF („Der Klassik-Tjek“) im Rahmen des Baden-Badener „En-Suite“-Festival im Malersaal des Hotels Maison Messmer am 15. und 16. August das Streichtrio Op. 3 von Ludwig van Beethoven sowie Dohnanyis Serenade für Streichtrio.

Festspielhaus Baden - Baden / Delian Quartett © Julia Wesely

Festspielhaus Baden – Baden /
Delian Quartett © Julia Wesely

Kulturbotschafter bis Afrika

Bereits im Jahr seiner Gründung 2007 öffneten sich dem delian::quartett die Türen der großen Häuser und bedeutenden Festspiele. Das Echo auf jene ersten Konzerte katapultierte es praktisch über Nacht mitten in die internationale Konzertwelt. Das Debüt des delian::quartetts 2009 in der Berliner Philharmonie entfachte wahre Begeisterungsstürme und wurde schon nach dem Eröffnungsstück mit stehenden Ovationen aufgenommen. Seither verzeichnet das Ensemble von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in ganz Europa und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – bis nach Afrika. Für das Baden-Badener „En suite-Festival“ bereiten Adrian Pinzaru (Violine), Andreas Moscho (Violine), Lara Albesano (Viola) und Hendrik Blumenroth (Violoncello) zwei verschiedene Programme vor: Am Samstag, 29. August 2020 um 16 Uhr stehen Werke von Schostakowitsch, Schnittke und Haydn auf dem Programm. Am Sonntag, 30. August um 11 Uhr entführen die Musikerinnen und Musiker musikalisch auch nach England, wenn Sie Werke von Byrd und Purcell neben Haydns Streichquartett Op. 33 No. 2 „Der Witz“ stellen und damit das kleine Sommerfestival beenden. Die Mitglieder des delian::quartetts moderieren ihre Konzerte selbst.

Weitere Informationen und Tickets (ab 1.Juli): www.festspielhaus.de

Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101


En Suite – Sommermusiken und Aha-Effekte

Die Festspiele Baden-Baden zu Gast in den Hotels und Museen der Stadt

18. Juli bis 30. August 2020


Samstag, 18.07.2020, 16 Uhr
Maison Messmer Malersaal
Antoine Tamestit
Telemann, Fantasia Nr. 2 C-Dur (Original für Violine: G-Dur), Bach, Cello-Suite Nr. 2 d-Moll, Telemann, Fantasia Nr. 1 Es-Dur (Original für Violine: B-Dur) und Bach, Cello-Suite Nr. 1 G-Dur


Sonntag, 19.07.2020, 11 Uhr
Maison Messmer Malersaal
Antoine Tamestit
Telemann, Fantasia Nr. 2 C-Dur (Original für Violine: G-Dur); Bach, Cello-Suite Nr. 2 d-Moll, Telemann, Fantasia Nr. 1 Es-Dur (Original für Violine: B-Dur)
Bach, Cello-Suite Nr. 1 G-Dur


Samstag, 25.07.2020, 19:30 Uhr
Museum Frieder Burda  – in Kooperation mit dem Hotel Der Kleine Prinz Schumann Quartett
Beethoven, Streichquartett Nr. 3 D-Dur op. 18/3, Beethoven, Streichquartett Nr. 14 cis-Moll op. 131


Sonntag, 26.07.2020; 19:30 Uhr
Museum Frieder Burda  – in Kooperation mit dem Hotel Der Kleine Prinz
Schumann Quartett
Haydn, Streichquartett B-Dur op.1/1 „La chasse“ (Jagdquartett), Beethoven, Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59/1 „Rasumowsky“


Samstag, 08.08.2020, 17 Uhr
Brenners Hotel, Orangerie
Anna Zassimova
Wassili Kalinnikow, Elégie, Georgy Catoire, Quatre Préludes op. 17, Alexander Skrjabin, Deux Poèmes op. 32, Nikolai Roslawez, Cinque Préludes, Nikolai Medtner, Sonata-Reminiscenza o (Nr. 1 aus: Vergessene Weisen op. 38)
In Verbindung mit bildender Kunst


Sonntag, 09.08.2020, 11 Uhr
Brenners Hotel, Orangerie
Anna Zassimova
Brahms, Fantasien op. 116 , Robert Schumann, Arabeske op. 18, Clara Schumann, Romanze op. 21/1, Liszt, Consolations Nr. 1-3, Chopin, Polonaise, Fantaisie As-Dur op. 61


Samstag, 15.08.2020, 18 Uhr
Maison Messmer, Malersaal
Emmanuel Tjeknavorian, Benedict Mitterbauer Jeremias Fliedl
Dohnanyi, Serenade C-Dur op. 10 für Streichtrio; Beethoven, Streichtrio Es-Dur op. 3


Sonntag, 16.08.2020, 11 Uhr
Maison Messmer, Malersaal
Emmanuel Tjeknavorian, Benedict Mitterbauer Jeremias Fliedl
Schnittke, Polka (Fassung für Streichquartett), Haydn, Streichquartett G-Dur op. 77/1


Samstag, 29.08. 2020,
Brenners Hotel, Orangerie
delian:.quartett
Schostakowitsch, „Theater-Suite“ für Streichquartett aus den Bühnenmusiken op. 32 zu Shakespeares „Hamlet“ und op. 37 zu „Die menschliche Komödie“ nach Balzac, Schnittke, Polka (Fassung für Streichquartett), Haydn, Streichquartett G-Dur op. 77/1


Sonntag, 30.08.2020, 11 Uhr
Brenners Hotel, Orangerie
delian:.quartett
William Byrd „Sing joyfully“ aus Cathedral Music, Volume 2, p. 34 in der Fassung für Streichquartett, „Ave verum corpus“ aus Gradualia I, no. 37 in der Fassung für Streichquartett, Henry Purcell Fantazias Nr. 6 und Nr. 10, Pavane g-Moll in der Fassung für Streichquartett, Klage der Dido „When I am laid in Earth” aus „Dido und Aeneas” in der Fassung für Streichquartett, Chaconne g-Moll in der Fassung für Streichquartett,Joseph Haydn Streichquartett Es-Dur op. 33 Nr. 2 Hob. III: 38 „Der Witz“


Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Ab 7.6.2020 – Konzerte, Jan Liesiecki, Kopfnoten …, IOCO Aktuell, 28.05.2020

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

 KONZERTHAUS DORTMUND –  nimmt Spielbetrieb auf !

Ab 7. Juni 2020 werden die letzten Konzerte der Saison 2019/20 unter Maßgaben des Wiedereröffnungskonzepts gespielt

»Ein Konzerthaus ohne Besucher ist wie ein Fisch ohne Wasser – es atmet nicht«, so Intendant Dr. Raphael von Hoensbroech. »Das habe ich auch bei unseren Livestreams der letzten Wochen gemerkt: So besonders und schön diese Konzerte auch waren, ihnen fehlte das lebendige Zutun des Publikums, das aktive Zuhören, das die Künstler so spüren. So war es uns ein großes Anliegen, die Chance zu nutzen, wenigstens ein paar Konzerte im Juni zu spielen. Dazu haben wir die letzten Wochen intensiv genutzt, Abstandsregeln und Hygienevorschriften in ein Wiederöffnungskonzept zu überführen, das vom Gesundheitsamt genehmigt wurde und bei dem wir Publikum, Künstler und unser Team vor Ansteckung schützen.«

  • Tonhalle Düsseldorf  (link HIER!) am Pfingstsonntag, 31. Mai  16 Uhr, erklingt hier das erste Konzert vor 100 Besuchern seit der  Schließung; Karten werden geschenkt  

Etwas weniger als 400 Gäste dürfen nun je Konzert ins Konzerthaus Dortmund, es gibt keine Pause, dafür werden manche Konzerte zweimal gespielt. Bei den Karten für die im Juni stattfindenden Konzerte werden die früher eingegangenen Buchungen zuerst berücksichtigt, später eingegangene Buchungen müssen gegebenenfalls storniert werden. In letzterem Fall wird ein Gutschein ausgestellt.

Intendant von Hoensbroech in Corona-Zeiten – das Konzerthaus, Simon Rattle, Spielplan 2020/21 und mehr – auch hier online
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Für die Sicherheit beim Konzertbesuch wird die Besucherzahl pro Konzert auf ein Viertel der Saalkapazität begrenzt und das Publikum großzügig auf alle Bereiche im Saal verteilt. Der Eintritt in den Konzertsaal erfolgt über ein Einlasskonzept mit zwei Gruppen: Besucher mit Plätzen in der Mitte einer Reihe betreten zuerst den Saal, erst danach Besucher mit Randplätzen. Die Wegeführung wird so gestaltet, dass Begegnungen minimiert werden; Markierungen machen den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern sichtbar.

Die Konzertdauer ist auf maximal 90 Minuten begrenzt. Das Betreten des Konzerthauses ist ausschließlich mit Mund-Nasen-Schutz erlaubt, der nur während des Konzerts im Saal abgenommen werden darf. Garderobe darf mit in den Saal genommen werden.

konzerthaus dortmund orchesterGegebenenfalls ändern sich Anfangszeiten und Termine der Konzerte (siehe Aufstellung unten) sowie das Konzertprogramm, da auf der Bühne nur eine begrenzte Anzahl Musiker erlaubt ist. Besonders hervorzuheben ist, dass Exklusivkünstlerin Mirga Gražinyte-Tyla dafür gewonnen werden konnte das Konzerthausorchester Berlin am 7. Juni zu leiten, da aufgrund der Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise Christoph Eschenbach leider nicht dirigieren kann. Für Angela Hewitt, die aufgrund von Reisebeschränkungen nicht auftreten kann, springt am 17. Juni Starpianist Víkingur Ólafsson ein.

Aktuelle Informationen zu Programmänderungen werden auf der jeweiligen Veranstaltungsseite auf www.konzerthaus-dortmund.de veröffentlicht.

Das Restaurant Stravinski öffnet zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn sowie nach den Konzerten. Reservierungen per E-Mail an kontakt@restaurantstravinski.de unter Angabe von Namen, Anschrift und Telefonnummer.

Auch die anderen der vier großen Konzerthäuser und Philharmonien in Nordrhein-Westfalen, die Tonhalle Düsseldorf, Philharmonie Essen und Kölner Philharmonie, planen den Konzertbetrieb wieder aufzunehmen. Die Intendanten Raphael von Hoensbroech, Michael Becker, Hein Mulders und Louwrens Langevoort sind dazu in enger Abstimmung und freuen sich sehr darauf, Ihre Häuser endlich wieder für Publikum öffnen zu dürfen – selbstverständlich unter strenger Beachtung aller Hygiene- und Abstandsregeln.

Das Wiedereröffnungskonzept gilt unter dem Vorbehalt etwaiger späterer anderslautenden behördlichen Verordnungen. Nach derzeitiger unverbindlicher Aussage der Ministerien soll ein Spielbetrieb ohne Obergrenze nach Pfingsten wieder möglich sein, sofern die Hygieneund Abstandsvorschriften eingehalten werden und die Infektionszahlen nicht erneut wesentlich ansteigen.

Folgende Konzerte finden (zum Teil mit Programmänderung) statt:

So 07.06.2020 – Konzerthausorchester Berlin – Das Konzert findet unter der Leitung von Mirga Gražinyte-Tyla und mit Cellist Kian Soltani statt. Das Programm wird angepasst. Es wird zwei Vorstellungen geben: um 16.00 Uhr und 19.00 Uhr. Die Kinderbetreuung kann leider nicht angeboten werden.

So 07.06.2020 – Federspiel – Das Konzert wird auf Fr 19.06.2020, 20.00 Uhr verschoben. Die Rhino-Kids-Einführung kann leider nicht angeboten werden.

Mo 08.06.2020 – Klavier-Festival Ruhr – Jan Liesiecki & Chamber Orchester of Europe Das Konzert findet als Solorecital mit Jan Lisiecki und angepasstem Programm statt. Es wird zwei Vorstellungen geben. Weitere Informationen vom Veranstalter.

Mi 10.06.2020 – Junge Wilde – Emmanuel Tjeknavorian Das Konzert findet mit leicht verändertem Programm statt. Es wird zwei Vorstellungen geben:

Mi 10.06.2020, 19.00 Uhr und Do 11.06.2020, 19.00 Uhr. Die Rhino-Kids-Einführung kann leider nicht angeboten werden.

So 14.06.2020 – Neuland: Force & Freedom – Das Konzert findet mit einem Alternativprogramm unter dem Titel »Force & Freedom. Beethoven-Variationen in Coronazeiten« statt.

Mo 15.06.2020 – Kopfnoten – Die Veranstaltung findet wie geplant statt, wird aber in den Saal des KONZERTHAUS DORTMUND verlegt.

Mi 17.06.2020 – Klavierabend – Angela Hewitt kann aufgrund von Reisebeschränkungen nicht auftreten. Stattdessen präsentiert Shootingstar Víkingur Ólafsson ein alternatives Bach-Programm, bei dem der Pianist Originalwerke des Komponisten mit Transkriptionen virtuos verschmelzen lässt.

Do 18.06.2020 – Klavier-Festival Ruhr – Igor Levit & WDR Sinfonieorchester Das Konzert findet als Solorecital mit Igor Levit und angepasstem Programm statt. Es wird zwei Vorstellungen geben. Weitere Informationen vom Veranstalter.

Sa 20.06.2020 – Beethoven _ Marathon – Streichquartette Die beiden Konzerte finden mit gekürzten Programmen statt. Die Konzerte beginnen um 17.00 Uhr (statt 15.00 Uhr) und 20.00 Uhr.

Di 23.06.2020 – Bodo Wartke – Das Konzert findet statt, das Programm muss den Gegebenheiten angepasst werden. Es wird drei Vorstellungen geben: 23.06.2020, 18.30 Uhr + 21.00 Uhr, 24.06.2020, 20.00 Uhr.

Folgende Konzerte werden in die nächste Saison verschoben:
Sa 06.06.2020 – Klangvokal Musikfestival: Himmelsmusik Das Konzert wird auf den 17.01.2021 verschoben.
Do 11.06.2020 – Klangvokal Musikfestival: Angelique Kidjo Das Konzert wird auf den 23.10.2020 verschoben.
Mo 15. + Di 16.06.2020 – Helge Schneider Die Vorstellungen werden auf den 22. & 23.02.2021 verschoben.
So 21.06.2020: Max Mutzke & WDR Funkhausorchester – Das Konzert wird auf den 28.02.2021, 18.00 Uhr verschoben.

Folgende Konzerte müssen leider entfallen:
Mo 01.06.2020 – Festkonzerte 2020 der Chorakademie
Mi 03.06.2020 – Stummfilmkonzert der Dortmunder Philharmoniker
Fr 05.06.2020 – La Fura dels Baus: Pastoral for the Planet
Mo 22.06.2020 – Joyce DiDonato: Songplay
So 28.06.2020 – Beethoven-Marathon der Dortmunder Philharmoniker

Bei weiteren Fragen – Ticketing_T 0231 – 22 696 200 zur Verfügung. Öffnungszeiten: Mo – Fr 10.00 – 18.30 Uhr Sa 11.00 – 15.30 Uhr

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