Pforzheim, Theater Pforzheim, Florian Erdl – kommissarischer Generalmusikdirektor, Spielzeit 2019/2020

Juli 17, 2019 by  
Filed under Personalie, Pressemeldung, Theater Pforzheim

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

  Florian Erdl – Kommissarischer neuer Generalmusikdirektor

Mit Beginn der kommenden Spielzeit 2019/2020 übernimmt Florian Erdl am Theater Pforzheim bis auf weiteres alle Geschäfte und Aufgaben der Leitung der musikalischen Abteilung als Kommissarischer Generalmusikdirektor. Erdl wird bis Jahresende das 1. und das 2. Sinfoniekonzert sowie das 1. Kinderkonzert dirigieren und die musikalische Leitung von Rigoletto sowie Die verkaufte Braut übernehmen.

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Theater Pforzheim / Florian Erdl © Michae lStaab

Der gebürtige Münchner ist seit 2017 1. Kapellmeister am Theater Pforzheim und war zuvor Kapellmeister an der Oper Graz und 1. Kapellmeister am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg. Seit 2017 war Erdl mehrfach musikalischer Assistent von Sebastian Weigle an der Oper Frankfurt, an der er Mozarts Die Zauberflöte und Schrekers Der Ferne Klang dirigierte. Zudem brachten ihn Konzerte zuletzt mit der Philharmonie Merck, dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem LJO Hessen zusammen. Florian Erdl betrieb neben dem Doppelstudium Orchesterdirigieren und Musiktheorie Studien in Philosophie, Musikwissenschaft und Regie.

Der bisherige Generalmusikdirektor Markus Huber verlässt das Theater Pforzheim, um ab September 2019 seine neue Position als Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach anzutreten.

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Ulm, Theater Ulm, Der Freischütz – Kinderkonzert, 15.05.2019

theater_ulm_2.jpg

Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Der Freischütz – Als Kinderkonzert

Ab 15. Mai 2019 steht Der Freischütz als Konzert, das Motive aus der gleichnamigen Oper von Carl Maria von Weber kindgerecht aufarbeitet, für Kinder ab sechs Jahren auf dem Spielplan des Theater Ulm. Das Konzert feiert um 10 Uhr Premiere im Podium.

Der Jägerbursche Max liebt Agatheund sie liebt ihn. Doch bevor die beiden heiraten dürfen, muss Max einen Probeschuss ablegen – so will es der Brauch. Da befällt den schlechten Schützen die Angst. Was, wenn er nichts trifft? Was wird dann aus ihm und Agathe? So kommt ihm die Hilfe von Kaspar gerade Recht. Dieser behauptet nämlich, man müsse nur nachts in der unheimlichen Wolfsschlucht die sagenumwobenen Freikugeln gießen. Keine dieser Kugeln verfehle ihr Ziel. Der Haken an der Sache: Diese vielversprechenden Freikugeln gehören dem Teufel – und eine davon lenkt dieser selbst. Und so begibt sich Max in ein gefährliches Abenteuer …

Was Carl Maria von Weber einst als große romantische Oper auf die Bühne gebracht hat, erhält im Podium als Kinderkonzert in der szenischen Einrichtung und der Textbearbeitung von Nilufar K. Münzing ein neues Gewand. Zu den berühmten Melodien des »Freischütz« wird unter der musikalischen Leitung von Michael Weiger von Schauspieler Jakob Egger die spannende Geschichte von Max, Agathe und Kaspar erzählt, das Bläserensemble des Philharmonischen Orchester verleiht Webers Musik Glanz und Zauber.

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, September 2018 – Gala, Jungfrau von Orleans und viel mehr, IOCO Aktuell

Juli 13, 2018 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Theater Bielefeld

bielefeld.jpg

Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld – Spielplan September 2018


Fr. 07.09.2018  20:00 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr
 GALA ZUM NEUBEGINN IN DER RUDOLF-OETKER-HALLE
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal
59,00 – 99,00 €


Sa. 08.09      Ab 12:00 Uhr
FEST! EIN TAG FÜR DIE GANZE FAMILIE
In und um die Rudolf-Oetker-Halle
Eintritt frei

18:04 Uhr (im Rahmen von FEST!)
LIVE-WDR3-KONZERT DER BIELEFELDER PHILHARMONIKER
im Anschluss Liveübertragung der
LAST NIGHT OF THE PROMS
Eintritt frei. Die Einlasskarten für das Live- Konzert und die Last Night of the Proms sind begrenzt; ab 01.08. nur über WDR3- Hörertelefon unter 02 21 / 56 78 93 33 erhältlich

Do. 13.09.      18:30 Uhr
FABIAN MÜLLER – NEUE NAMEN
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
20,00 €
Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg in Kooperation mit der Rudolf-Oetker-Halle / Karten:    Tourist-Info
Änderungen vorbehalten!

Fr. 14.09.       20:00 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND) UA PREMIERE
Lisa Danulat  –  TAMDREI
19,00 €


Sa. 15.09.     14:30 Uhr
WORKSHOP WAS IST ÜBERHAUPT MUSIK?
Probebühne
6,00 €
Anmeldung bis 08.09. unter jungplusX@theaterbielefeld.info

16:30 Uhr
WORKSHOP DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Probebühne
6,00 €
Anmeldung bis 08.09. unter jungplusX@theaterbielefeld.info

19:30 Uhr
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS PREMIERE
Friedrich Schiller
Stadttheater
24,00 – 41,00 €
IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

19:30 Uhr
DER MOND SCHEINT MEIST IN CIS-MOLL EINE MUSIKALISCHE REISE FÜR KLASSIKEINSTEIGER
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
19,90 €
Veranstalter: von Laer Stiftung / Karten: klassische-musik-entdecken.de
Änderungen vorbehalten!

So, 16.09.      11:00 Uhr
WAS IST ÜBERHAUPT MUSIK? MUSIK VOLL FETT 😉
Kinderkonzert 1
Stadttheater
7,00–12,50 €

17:00 Uhr
EIN STÜCK STELLT SICH VOR –   MY FAIR LADY
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Theater am Alten Markt
Eintritt frei

18:00 Uhr
JUNGE SINFONIKER SINFONIEKONZERT
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
Eintritt frei
Veranstalter: Junge Sinfoniker e.V.

Mo. 17.09.    20:00 Uhr
WENN WIR ÜBER SCHATTEN TANZEN ZU GAST
Eine Stepptanz-Revue
Loft
15,00 €


Mi. 19.09.     20:00 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND)
Lisa Danulat
TAMDREI
15,00 €
Änderungen vorbehalten!

20:00 Uhr
TILL BRÖNNER & BAND TREFFEN DIE BIELEFELDER PHILHARMONIKER
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal
38,00–60,00 €
Veranstalter: Rudolf-Oetker-Halle und Musik-Kontor-Herford e.V.


Fr. 21.09.    17:00 Uhr
WORKSHOP IM HERZEN DER GEWALT
TAMZWEI
6,00 €
Anmeldung bis 08.09. unter jungplusX@theaterbielefeld.info

19:30 Uhr
MY FAIR LADY PREMIERE
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Stadttheater
26,00–49,00 €
IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER

20:00 Uhr
WEISSES GOLD
Anne Jelena Schulte
TAMDREi
15.00 €

Sa. 22.09.      19:30
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Friedrich Schiller
Stadttheater
16,00–33,00 €

19:30 Uhr
IM HERZEN DER GEWALT PREMIERE
Édouard Louis
Theater am Alten Markt
29,50–33,00 €
IM ANSCHLUSS PREMIERENFEIER
Änderungen vorbehalten!


So. 23.09.    11:15 Uhr
EIN STÜCK STELLT SICH VOR LA TRAVIATA
Giuseppe Verdi
Theater am Alten Markt
Eintritt frei

15:00 Uhr
MY FAIR LADY
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Stadttheater
18,00–41,00 €
Vorstellung mit Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte (Anmeldung: 0521 51 54 54)

18:00 Uhr
FREIES SINFONIEORCHESTER SYMPHONIEKONZERT
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal
Eintritt frei
Veranstalter: Freies SinfonieOrchester

19:30 Uhr
MASCHA KALÉKO – DIE NACHTIGALL IN MEINEM GARTEN SCHWEIGT
Eine musikalisch gelesene Hommage
Loft
15,00 €

19:30 Uhr
IM HERZEN DER GEWALT
Édouard Louis
Theater am Alten Markt
23,50–27,00 €


Mo. 24.09.     19:00 Uhr
DIE STEREOTYPEN IMPROTHEATER FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
Eintritt frei
Veranstalter: Büro für Integrierte Sozialplanung und Prävention / Anmeldung erforderlich
unter T 05 21 / 51 23 71
Änderungen vorbehalten!


Di. 25.09.    20:00 Uhr
HEISENBERG
Simon Stephens
Theater am Alten Markt
22,00–25,50 €


Mi. 26.09.    20:00 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND) UA
Lisa Danulat
TAMDREI
15,00 €


Do. 27.09.   20:00 Uhr
IM HERZEN DER GEWALT
Édouard Louis
Theater am Alten Markt
22,00–25,50 €


Fr. 28.09.    19:30 Uhr
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Friedrich Schiller
Stadttheater
16,00–33,00 €


23:00 Uhr
AM ENDE DES STEGS FREITAGNACHT 154
TAMZWEI
9,50 €
Änderungen vorbehalten!


Sa. 29.09.    19:30 Uhr
MY FAIR LADY
Frederick Loewe, Alan Jay Lerner
Stadttheater
18,00–41,00 €

19:30 Uhr
HEISENBERG
Simon Stephens
Theater am Alten Markt
22,00–25,50 €


So. 30.09.    11:15 Uhr
KLASSIK AB ZWEI
Rudolf-Oetker-Halle, Kleiner Saal
10,00 € (bis 6 Jahre frei)
VVK über die Theater- und Konzertkasse

11:00 Uhr
50 JAHRE KUNSTHALLE BIELEFELD KONZERT – GEBURTSTAGSGRÜSSE DER
BIELEFELDER PHILHARMONIKER
Kunsthalle
Weitere Informationen auf www.kunsthalle-bielefeld.de

19:30 Uhr
DIE JUNGFRAU VON ORLEANS
Friedrich Schiller
Stadttheater
16,00–33,00 €

19:30 Uhr
GERMAN LOVE LETTER (ZUM MOND) UA
Lisa Danulat
TAMDREI
15,00 €
Änderungen vorbehalten!

20:00 Uhr
MAX GOLDT LIEST ZU GAST
Theater am Alten Markt
13,00–17,00 €

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Hannover, Staatsoper Hannover, Spielplan November 2017

Staastoper Hannover.jpg

Staatsoper Hannover 

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski

Staatsoper Hannover © Marek Kruszewski


Spielplan November 2017


Richard Strauss’ faszinierende Salome zeigt die Staatsoper ab 18. November in einer Neuinszenierung von Ingo Kerkhof, der an der Staatsoper u.a. mit seiner konzentrierten „Figaro“-Inszenierung bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Ivan Repuši?, der sich nach den Wagner- und Puccini-Premieren der vergangenen Saison damit erstmals mit einer Strauss-Oper präsentiert. – Seinen kleinen Brahms-Zyklus vollendet der Pianist Lars Vogt mit dem Mammutwerk des 1. Klavierkonzerts beim 3. Sinfoniekonzert am 26.11. Im September spielte und dirigierte Vogt das 2. Klavierkonzert in Personalunion, nun steht GMD Ivan Repuši? am Pult und hat mit César Francks Sinfonie d-Moll außerdem ein spätromantisches Werk aus Frankreich im Gepäck. – Noch dreimal zu erleben sind Stefan Adam als Holländer und Kelly God als Senta in Wagners Der fliegende Holländer. – Weitere Wiederaufnahmen des Monats beinhalten Jörg Mannes’ Henry VIII-Ballett, Donizettis Der Liebestrank, Puccinis Manon Lescaut und Rossinis Wilhelm Tell (konzertant, unter der Leitung von Alessandro De Marchi). In der Jungen Oper sind weiterhin im Repertoire der Club Figaro (ab 13), Das Märchen vom Märchen im Märchen (ab 5) sowie der Dauerbrenner Oh, wie schön ist Panama (ab 5). – Gleich zweimal dürfen sich sangesfreudige Besucher beim Publikumskonzert ausprobieren (1.11. und 29.11.). – „Spielen erlaubt!“ heißt es beim 1. Kinderkonzert, wenn Vampir Heini Regelbrüche in der Musik erkundet. – Das 2. Kammerkonzert – wieder am neuen Ort, dem Niedersächsischen Landesmuseum – bestreitet die stellvertretende Solocellistin Christine Balke mit ihrer Duopartnerin Maria Lagutina und Werken von Brahms, Grieg und Schostakowitsch. Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Museumsbesuch am 12.11.


PREMIERE OPER


SALOME
OPER VON RICHARD STRAUSS
DRAMA IN EINEM AKT (1905)
TEXT VOM KOMPONISTEN NACH DEM DRAMA »SALOMÉ« VON OSCAR WILDE IN DER ÜBERSETZUNG VON HEDWIG LACHMANN
PREMIERE SA, 18.11.17, 19:30 UHR

Vamp, femme fatale, erotisches Monstrum – solche Klischees bestimmen bis heute das Bild der Salome. Als Ziel moralischer und religiöser Entrüstung und als Objekt der Begierde gleichermaßen, hat es die judäische Königstochter zu einer Prominenz gebracht, die sich in den künstlerischen Gestaltungen ihrer Geschichte über die Jahrhunderte widerspiegelt. Aber erst durch Oscar Wildes 1892 entstandenen Einakter wurde die Prinzessin zur Symbolgestalt eines morbiden und nach Schönheit und Luxus gierenden »Fin de siecle«.

Nach seinen zwei Opernerstlingen gelang Richard Strauss mit Salome der große Wurf, mit dem er Theatergeschichte geschrieben hat. Die Musik liefert ein Psychogramm der Bühnenfiguren; das eigentliche Drama vollzieht sich im Inneren dieser Figuren. Denn ungeachtet des üppigen Orchesterklangs ist Strauss’ Salome kein Werk oberflächlicher orientalischer Prachtentfaltung und bunter Exotismen. In einem der vielleicht am meisten missverstandenen Werken der Operngeschichte gilt es, das innere Drama der jungen Prinzessin, die aus einer deformierten Welt ausbrechen will, an die sie letztlich doch gekettet ist, neu zu entdecken.

MUSIKALISCHE LEITUNG Ivan Repuši? INSZENIERUNG Ingo Kerkhof BÜHNE Anne Neuser KOSTÜME Inge Medert CHOREOGRAPHIE Mathias Brühlmann LICHT Elana Siberski DRAMATURGIE Klaus Angermann

SALOME Annemarie Kremer HERODES Robert Künzli HERODIAS Khatuna Mikaberidze JOCHANAAN Brian Davis NARRABOTH Simon Bode PAGE Hanna Larissa Naujoks/Josy Santos u.a.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 


REPERTOIRE OPER UND BALLETT


DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

Der Holländer hat sich einst in die Stürme geworfen und das Schicksal, die Natur und Gott herausgefordert. Der Lohn für seine Hybris ist ein Fluch, der es ihm nur noch alle sieben Jahre gestattet, an Land zu gehen. Nur eine Frau, die einen Schwur auf ewige Treue einlösen kann, vermag ihn davon zu befreien. Könnte Senta die Erlösung des Holländers sein? Obsessiv träumt sich Senta einen Mann wie den Holländer herbei – einen Mann, wie es der Jäger Erik niemals sein kann. Und tatsächlich: als sich der Holländer und Senta begegnen, tritt zum ersten Mal Stille in die Herzen der beiden Suchenden. Doch ist es der stille Einklang zweier Herzen, die ihre Bestimmung gefunden haben – oder die dräuende Stille im Auge des Sturms, dem Unheil folgen wird? »Mensch gegen Natur, Bernd Mottl stellt das große Ganze in den Mittelpunkt.« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 05.11., 14.11. UND ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT AM 23.11.17


HENRY VIII

Als König Heinrich der Achte von England mit 55 Jahren stirbt, ist er ein kranker, fettleibiger Despot. Der ehemals glänzende Hoffnungsträger entwickelt sich zum Schrecken seines Volkes: Zehntausende werden durch ihn zum Tode verurteilt – darunter zwei seiner sechs Ehefrauen. Seinem lang ersehnten Thronerben Edward hinterlässt Henry ein ausgeblutetes Land und leere Staatskassen. Jörg Mannes rückt die imposante Gestalt dieser historischen Figur ins Zentrum seines Balletts. Mark Polscher hat für Henry VIII eigens einen Klangraum für Orchester und Elektronische Musik geschaffen. Die Komposition erklingt gemeinsam mit Werken von Edward Elgar und Johann Sebastian Bach. »Wunderbar verdeutlicht Mannes in seiner Choreographie die Beziehungen Henrys zu seinen Frauen.« HAZ

VORSTELLUNGEN AM 03.11., 11.11. UND ZUM LETZTEN MAL AM 19.11.17

GRANDBROTHERS, FOTO: TONJE-THILESEN


DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz entschließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 16.11. UND 25.11.17


MANON LESCAUT

Im Mittelpunkt von Puccinis erstem Welterfolg steht die fatale Liebesbeziehung zwischen dem Adeligen Des Grieux und der jungen Manon Lescaut. Der Zwiespalt zwischen der Sehnsucht nach Liebe und den Vorzügen eines Lebens im Luxus wird Manon zum Verhängnis. Mit Manon Lescaut gelang Puccini der internationale Durchbruch. »Ein nicht nur musikalisch hinreißender Abend, der beweist, dass spannende und emotional packende Personenregie nicht nur möglich ist, sondern optisch genussvoll zum Nachdenken anregen kann.« Online Musik Magazin

VORSTELLUNGEN AM 04.11., 10.11. UND 24.11.17


WILHELM TELL

Im Stile einer Grand opéra mit prachtvollen Chören präsentiert Rossini den Befreiungsschlag der Schweizer gegen die habsburgischen Besatzer, der zur Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft führte. Die Tell-Legende wird verknüpft mit der unglücklichen Liebe zwischen dem Schweizer Arnold und der habsburgischen Prinzessin Mathilde. Das berühmte Geschehen rund um Rütlischwur und Apfelschuss entfaltet Rossini in einem musikalisch eindrucksvollen Naturidyll. Für die konzertante Aufführungsserie konnte Alessandro De Marchi gewonnen werden – renommierter Spezialist für die Musik des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

VORSTELLUNGEN AM 12.11. UND 17.11.17

 


REPERTOIRE JUNGE OPER


CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Sein, wer man ist, sich treffen, mit wem man will, Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen – all das kann man hier. Mittendrin ist auch Cherubino – und zwar mitten auf der Suche nach Antworten auf die Fragen, wohin man gehört, wohin die Zukunft führen wird. Wie weit geht man, um dazu zu gehören? Musikalisch heißt das: Mozart trifft Band trifft Club-Musik – eine Synthese, die ebenso verrückt sein kann, wie der legendäre Komponist selbst.

VORSTELLUNGEN AM 03.11., 10.11., 14.11., 19.11. UND 24.11.17


DAS MÄRCHEN VOM MÄRCHEN IM MÄRCHEN, AB 5 JAHREN

Nachdem er seine Mutter verloren hat, muss der kleine Mahmut für sich selbst sorgen. Bei einer Reihe von Abenteuern steht ihm ein Glücksvogel bei und wendet alles zum Guten. Auf poetische Weise führt die Geschichte nach Kemal Kurt den jungen Helden durch vier Episoden, in denen der kleine Waisenjunge seine schmerzvollen Erfahrungen zu bewältigen lernt und seinen Platz innerhalb der Gesellschaft findet. Traditionelle türkische Lieder reichern die Handlung an, in den farbenprächtigen Kostümen finden sich Anklänge an den orientalischen Kontext des Märchens. »Toll: Deutsche, türkische oder sonst woher stammende Kinder versanken gemeinsam in dem Märchen vom Märchen, bei dem Sprachbarrieren keine Rolle spielen.« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 09.11., 12.11., 13.11. UND 21.11.17


OH, WIE SCHÖN IST PANAMA, AB 5 JAHREN

Auf der Suche nach Panama brechen Bär und Tiger zu einer philosophischen Reise auf und erkennen am Ende: Auch wer im Kreis gelaufen ist, kommt doch anders und auch anderswo an, als er losgelaufen ist. Die spielerisch-poetische Musik schuf der junge Komponist Stefan Johannes Hanke (Der Teufel mit den drei goldenen Haaren) als Auftragswerk der Staatsoper. »Librettistin Dorothea Hartmann hat aus Janoschs tiefgründiger Bildergeschichte eine temporeiche Story gemacht.« HAZ

VORSTELLUNG AM 16.11.17


3. SINFONIEKONZERT
JOHANNES BRAHMS Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854 – 57)
CÉSAR FRANCK Sinfonie d-Moll (1887 / 88)

Die Tonart d-Moll verbindet die beiden Werke dieses Konzertprogramms, denen bei ihren Uraufführungen wenig Glück beschieden war: Wie das 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms 1859 in Hannover auf Unverständnis stieß, bereitete die Sinfonie César Francks 30 Jahre später in Paris den Hörern gravierende Schwierigkeiten. Brahms’ Konzert irritierte mit sinfonischen Ausmaßen und einer engen Verzahnung von Klavier- und Orchestersatz; statt vordergründiger Virtuosität herrscht dramatischer Furor und sensible Innerlichkeit. Wuchtig entlädt sich der titanische Kopfsatz mit einer Direktheit, die die komplizierte Entstehung zu verleugnen scheint. Zunächst als Sonate für zwei Klaviere konzipiert, dann als Ausgangspunkt für eine Sinfonie gedacht, entwickelte sich das Werk über drei Jahre zu Brahms’ erstem Werk mit Orchester überhaupt.

Francks Zeitgenossen haderten mit dessen Bemühungen um eine neue, sehr persönliche Auslotung der sinfonischen Formschemata, mit seiner Vielfalt an Motiven und komplexen Kontrapunktik. Für jüngere französische Komponisten wie Ernest Chausson, Vincent d’Indy oder Franck-Schüler Claude Debussy sollte jedoch gerade diese Sinfonie mit ihrer weit in die Zukunft weisenden Harmonik eines der einflussreichen Werke ihrer Zeit werden.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
SOLIST Lars Vogt (Klavier) DIRIGENT Ivan Repuši?
SO, 26.11.17, 17:00 UHR
MO, 27.11.17, 19:30 UHR
Einführung mit Ivan Repuši? jeweils 45 Minuten vor dem Konzert


1. KINDERKONZERT »SPIELEN ERLAUBT!«
ÜBER ZUFALL UND MUSIKALISCHE REGELN

Kinder spielen gerne, das ist klar. Musiker spielen auch. Und für beides braucht man Regeln, oder? Welche Spielregeln gelten in der Musik, und was passiert, wenn man sich nicht daran hält? Heini, der kleine Vampir, macht sich auf die Spurensuche durch 300 Jahre Musikgeschichte von Johann Sebastian Bach bis John Cage. Dabei begegnet er Naturgesetzen wie dem Echo und menschlichen Erfindungen wie Kanon und Kontrapunkt, immer auf der Fährte musikalischer Gesetze und Regelbrüche.

MIT Heini, dem kleinen Vampir (Britt Wolfgramm / Eva Spilker), Mareike Morr (Mezzosopran)
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
DIRIGENT Siegmund Weinmeister
SO, 05.11.17, MO, 06.11.17 UND DI, 14.11.17, JEWEILS 11:00 UHR


2. KAMMERKONZERT: CELLO UND KLAVIER
JOHANNES BRAHMS Cellosonate D-Dur op. 78 (1879 / 97)
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH Cellosonate op. 40 (1934)
EDVARD GRIEG Cellosonate a-Moll op. 36 (1882 / 83)

Beim 2. Kammerkonzert im Landesmuseum präsentiert die stellvertretende Solocellistin Christine Balke mit ihrer Duopartnerin Maria Lagutina ein gewichtiges Sonatenprogramm. Handelt es sich bei Brahms’ op. 78 ursprünglich um eine Violinsonate, die der Leipziger Musiker Paul Klengel für seinen Bruder, den berühmten Cellisten Julius Klengel, transkribierte, sind die beiden anderen Werke Originalkompositionen. Edvard Grieg belebt die strenge Struktur der Sonatenform mit schwelgerischer Romantik; Dmitri Schostakowitsch verbindet russisches Kolorit mit karikierender Groteske.

MIT Christine Balke (Violoncello) und Maria Lagutina (Klavier)
SO, 12.11.17, 11:00 UHR
VORTRAGSSAAL DES NDS. LANDESMUSEUMS HANNOVER


OPER EXTRA


OLAF ROTHS OPERETTENPARADIES – REISE NACH ITALIEN

An drei Terminen pro Spielzeit begrüßt Olaf Roth, Pressesprecher der Staatsoper Hannover, das Publikum im Operettenparadies im Marschner-Saal. Bei Kaffee und Kuchen begeben sich die Zuschauer diesmal auf eine Reise nach Italien und machen zunächst Bekanntschaft mit einem Renaissancedichter, der die erotischen Schwänke, die er schrieb, am liebsten erst einmal selbst erlebte. Dann stellt sich ein Teufelsgeiger vor, dem man nur ungern widersprechen möchte, wenn er von sich sagt: »Gern hab’ ich die Frau’n geküsst«. Ensemblemitglieder der Staatsoper Hannover präsentieren Ausschnitte aus Operetten von Franz von Suppé (Boccaccio) und Franz Lehár (Paganini).

SA, 04.11.17, 15:00 UHR, MARSCHNER-SAAL


PUBLIKUMSCHÖRE ZU »WEST SIDE STORY« UND »SALOME«

Gleich zweimal lädt die Staatsoper Hannover im November zum Mitsingen ein. Bei den Publikumschor-Terminen rund um die Premieren von West Side Story und Salome könnten die Themen und Gäste kaum unterschiedlicher sein. Während Stella Motina, Darstellerin der Maria in Bernsteins Musical und neues Ensemblemitglied, mit dem Publikumschor Stücke rund um das Thema »Wenn zwei sich lieben« anstimmt, musiziert Tenor Robert Künzli mit ihm »Im Elfenbeinturm«. Welche Werke sich genau dahinter verbergen, erfährt das Publikum wie immer erst am Abend selbst. Aber eins ist gewiss: Ein Stück aus der jeweiligen Produktion ist sicher dabei!

MI, 01.11.17 UND MI, 29.11.17, JEWEILS 19:00 UHR

—| Pressemeldung Staatsoper Hannover |—

Nächste Seite »