Coburg, Landestheater Coburg, Die Prinzessin auf dem Kürbis – Uraufführung, 20.02.2020

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Landestheater Coburg

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Landestheater Coburg © Andrea Kremper

Die Prinzessin auf dem Kürbis – Roland Fister

Uraufführung am Landestheater Coburg

Donnerstag, 20.02.2020 11.00 Uhr wird die Kinderoper „Die Prinzessin auf dem Kürbis“ – komponiert von Roland Fister, Kapellmeister am Landestheater Coburg – uraufgeführt. Die junge Regisseurin Ilaria Lanzino, die erst vor kurzem den 1. Platz beim Europäischen Opern-Regiepreis gewann, und ihre Ausstatterin Emine Güner haben sich dem Stoff des Autors Heinz Janisch angenommen. Das Märchen Die Prinzessin auf dem Kürbis hinterfragt, ob eine klassische Prinzessin, wie die Prinzessin auf der Erbse, eigentlich so erstrebenswert ist, oder ob eine moderne Prinzessin nicht ganz anders sein sollte. Lanzino und Güner wagen diese Gemüserevolution mit viel Liebe zum Detail.

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Die Musik von Roland Fister zu Die Prinzessin auf dem Kürbis spannt einen breiten Bogen von Filmmusik anmutenden Teilen bis zu klassischen Opernzitaten. Sie illustriert mit einem Augenzwinkern die turbulente Geschichte des vielfach ausgezeichneten Kinderbuch-Autors Heinz Janisch.

Ein Prinz ist auf der Suche nach der passenden Prinzessin, doch sie soll auf keinen Fall so empfindlichen sein wie die Prinzessin auf der Erbse. Eine Werbeanzeige an der Schlossmauer „Prinzessin gesucht“ bringt kein Ergebnis. Schließlich landet durch Zufall eine Rucksacktouristin in der Burg des Prinzen. Dieser lässt sie als Test auf einem Kürbis übernachten und fragt sich in einer Arie, die durchaus auch in einem Disneyfilm Platz gefunden hätte: „Ist sie die Eine?“ Am nächsten Morgen soll die juge Touristin seiner Meinung nach sofort seine Frau werden – sie ist entsetzt und möchte gleich wieder abreisen.

Nun muss der Prinz beweisen, dass er auch mit seiner Persönlichkeit überzeugen kann. Er versucht es unter anderem mit seinem Geigenspiel. Das Violinkonzert G-Dur von Vivaldi, das zum Standartrepertoire eines jeden Hobbygeigers gehört, bringt aber zunächst nicht den ersehnten Erfolg, da es beim Prinzen doch noch etwas schräg klingt und es ihm an Übung fehlt. Schließlich gibt es aber, wie in jedem guten Märchen, ein Happy End und es kann sogar eine Doppelhochzeit gefeiert werden, da auch die Dienerin der Erbsenprinzessin und der Diener des Prinzen zueinander finden.

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Landestheater Coburg / Die Prinzessin auf dem Kürbis © Sebastian Buff

Die Prinzessin auf dem Kürbis
Kinderoper in vier Szenen von Roland Fister | Text von Heinz Janisch nach dem gleichnamigen Kinderbuch

Uraufführung Donnerstag, 20. Februar 2020  –  11:00 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung Roland Fister, Inszenierung Ilaria Lanzino, Bühne und Kostüme Emine Güner, Dramaturgie Dorothee Harpain, Die Prinzessin auf dem Kürbis Laura Incko,  Miranda / 2. Frau Kora Pavelic, Die Prinzessin auf der Erbse / 1. Frau Joanna Stark, Der Prinz Peter Aisher, Leupold Drachenschreck Simon van Rensburg
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Weitere Vorstellungen  Do, 27.02.2020, 11:00 Uhr, So, 08.03.2020, 15:00 Uhr, Fr, 20.03.2020, 11:00 Uhr, So, 22.03.2020, 15:00 Uhr, Mo, 13.04.2020, 12:00 Uhr, Do, 30.04.2020, 11:00 Uhr

Karten
Theaterkasse DI bis FR 10:00 – 17:00 Uhr, SA 10:00 – 12:00 Uhr

AWO – Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache Neustadt bei Coburg/Rödental, Touristinformation & Naturparkcenter Sonneberg, Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein und alle bekannten Vorverkaufsstellen von Reservix

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere IM WEISSEN RÖSSL, 25.01.2020

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

IM WEISSEN RÖSSL
Premiere: Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus

Musikalische Leitung: Johannes Zurl
Regie: Kay Link

Am Samstag, 25. Januar 2020, hat am Staatstheater Cottbus Ralph Benatzkys Operette „Im weißen Rössl“ Premiere. Dirigent Johannes Zurl und Regisseur Kay Link, Experte für staubfreies unterhaltendes Theater und stimmige Modernisierungen, greifen für ihre Inszenierung auf die rekonstruierte Fassung der Berliner Uraufführung von 1930 zurück, die seit einigen Jahren vorliegt und in der die Frische und Spontanität des „Weißen Rössl“ besonders gut zur Geltung kommt.


Premiere am Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus
IM WEISSEN RÖSSL
Singspiel in drei Akten (frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg) von Hans Müller und Erik Charell
Musik von Ralph Benatzky | Texte der Gesänge von Robert Gilbert

Vier musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert Stolz | Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner

Musikalische Leitung: Johannes Zurl
Regie: Kay Link
Bühne: Bernhard Niechotz
Kostüme: Nicole Lorenz
Choreinstudierung: Christian Möbius
Choreografie: Julia Grunwald
Einstudierung Kinder- und Jugendchor: Norienne Olberg

Regisseur Kay Link und der musikalische Leiter Johannes Zurl legen der Cottbuser Inszenierung „Im weißen Rössl“ die rekonstruierte Fassung der Uraufführung von 1930 zugrunde. Sie ist erheblich wilder und bunter als die aus den 50er-Jahren überkommene, die ein doch eher harmlos-biederes Bild dieser Operette zeichnet.

Die Urfassung lässt nachvollziehen, weshalb der innovative Show-Unternehmer Erik Charell mitten in der Weltwirtschaftskrise mit dem „Weißen Rössl“ jeden Abend die über 3000 Plätze des Berliner Großen Schauspielhauses füllen konnte: Die schrille, synkopierte, aufpeitschende Tanzmusik der Roaring Twenties trifft auf ironisch gebrochene Folklore. Als „Revue-Operette“ konzipiert, ist die Urfassung dichter am Musical als an der traditionellen Operette. Die Inszenierung versetzt das Geschehen in die Gegenwart, ohne „modernisieren“ und „heutig“ werden zu müssen. Was 1930 das Telegramm war, ist heute die E-Mail, doch die Handlung selbst erweist sich als hochaktuell. Und für die Rolle des Kaisers hat das Inszenierungsteam eine verblüffende Lösung gefunden, die den Anachronismus des Jahres 1930 aufhebt: Den Zuschauern auf und vor der Bühne präsentiert sich ein leibhaftiger „Kaiser“.

Selbstbewusst sich emanzipierende moderne Frauen zeigen sich zahlreichen Facetten von „Männlichkeit“ gewachsen: der Berliner Schnauze eines kantig-grantigen Unternehmers, der Redekunst eines geschmeidigen Rechtsanwalts, den Ausführungen eines naturbegeistert-verschrobenen Gelehrten und – last not least – dem schönen Sigismund, einem unbegrenzt von sich selbst berauschten Narzissten. Erotik in vielerlei Facetten bestimmt das Geschehen, „romantische Liebe“ spielt dabei keine Rolle.

Wie schon das zugrundeliegende Schauspiel – 1897 ebenfalls in Berlin uraufgeführt – wirft die Revue-Operette einen ironischen Blick auf Träume vom „naturverbundenen“ Leben, wie sie dem Wunsch der Großstädter entspringen, und den seinerzeit bereits vorhandenen Massentourismus. Das Alpenidyll wird für die Besucher eigens inszeniert. Eine Brechung, die in der Nachkriegsfassung völlig eliminiert und in ihr Gegenteil verkehrt wurde: Nunmehr bedienten Heimatfilm-Klischees ebenjene Zuschauer-Sehnsüchte, die das Ur-„Rössl“ doch eigentlich auf die Schippe nahm.

Kay Link und Ausstatter Bernhard Niechotz spitzen die Situation noch zu: Bis in die Schlusstakte der Operette hinein ist das Hotel „Im weißen Rössl“ eine Baustelle, auf der eifrig geschuftet wird, um den Glanz der Heimat mit den Ansprüchen des modernen Reisenden in Einklang zu bringen. „Rössl“-Wirtin Josepha Vogelhuber und ihre Angestellten haben alle Hände voll zu tun, um die Gäste bei Laune und Geldausgabe-Freude zu halten. Das geht bis hin zum Schaumelken von Hand, das stilecht gekleidete Melkerinnen geneigten Besuchern täglich für wenige Minuten zeigen, ehe die Gäste zur nächsten Attraktion geführt und die Melkmaschinen angeschlossen werden.

Kay Link gilt als Experte für staubfreies unterhaltendes Theater und stimmige Modernisierungen. Nicht zuletzt deshalb hat er einen Lehrauftrag Operette an der Musikhochschule Dresden und im Bereich Musical an der Folkwang Hochschule.

Im Zentrum seiner Arbeit steht genaue Figurenarbeit in einem heutigen Kontext. Kritiker urteilten u.a.: „Interessanteste Inszenierung der Saison“ („Sächsische Zeitung“ über Das Land des Lächelns). „Entstaubt. Heutig. Lebendig. Es lohnt sich!“ („br Klassik“ über Der Vetter aus Dingsda).

In großen Partien zu erleben sind u.a. Gesine Forberger (Josepha Vogelhuber), Mirjam Miesterfeldt (Klärchen), Debra Stanley (Ottilie), Matthias Bleidorn (Professor Hinzelmann), Hardy Brachmann (Dr. Siedler), Thorsten Coers (Sigismund), Heiko Stang (Giesecke) und Heiko Walter / Christian Henneberg (Leopold). Des Weiteren wirken mit: der Opernchor, der Kinder- und Jugendchor, Tänzerinnen und Tänzer (Gäste) sowie Damen und Herren der Statisterie. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Die nächsten Vorstellungen „Im weißen Rössl“:

So 26.1., 19 Uhr; Di 28.1., 19.30 Uhr; Mi 29.1., 19.30 Uhr; Fr 31.1., 19.30 Uhr; Sa 1.2., 19.30 Uhr

Weitere Termine: www.staatstheater-cottbus.de

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Gera, Theater Altenburg Gera, Theater Chor – Zu Nikolaus im MDR Riverboat, 06.12.2019

Dezember 5, 2019 by  
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Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Kinder- und Jugendchor in Untergang der Titanic © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Kinder- und Jugendchor in Untergang der Titanic © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera Chor im MDR Riverboat

Der Kinder- und Jugendchor des Theaters Altenburg Gera ist am Freitag, 6. Dezember 2019 zu Gast in der MDR Talkshow„Riverboat“. Dort werden die jungen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Chordirektor Gerald Krammer das Publikum und die Zuschauer mit Weihnachtsliedern erfreuen.

Die Sendung wird im MDR Fernsehen am 6. Dezember ab 22.00 Uhr ausgestrahlt und am 8. Dezember ab 11.45 Uhr wiederholt. Es moderieren Kim Fisher und Jörg Kachelmann. Die prominenten Gäste der Show sind Ottfried Fischer, Ernst Vettori, Frank Zander, Manuela Verges, Andrea Ballschuh, Kati Wilhelm und die EHRLICH BROTHERS.

Der Kinder- und Jugendchor des Theaters Altenburg Gera erarbeitet regelmäßig eigene Inszenierungen und ist an professionellen Opern- und Musicalinszenierungen sowie an Konzerten des Theaters beteiligt. Voraussetzung für die Mitwirkung im Kinder- und Jugendchor ist neben musikalischer Begabung und dem Mindestalter von neun Jahren die Bereitschaft, mit Disziplin und regelmäßiger Proben- und Aufführungsteilnahme in einem Ensemble zu lernen und zu arbeiten. So dient dieser Klangkörper der Förderung musikbegeisterter Kinder und Jugendlicher, die ihrer besonderen Liebe zum Theater nachgehen wollen. Die Probenarbeit umfasst die Ausbildung der Stimme, die Einstudierung musikalischer Werke und die szenische Umsetzung auf der Bühne. 2019 hat der Chor als eigene musikalisch-szenische Produktion das Musical „13“ von Jason Robert Brown mit großem Erfolg auf die Bühne in Gera und Altenburg gebracht. In der Weihnachtszeit ist der Chor wieder an den Aufführungen „Der Nussknacker“ mit dem Thüringer Staatsballett und dem Philharmonischen Orchester Altenburg Gera beteiligt. 2020 steht u.a. die Oper „Der Wildschütz“ von Albert Lorizing auf dem Spielplan, woran auch der Kinder- und Jugendchor mitwirkt. Schließlich tritt der Chor im Sommer 2020 zu den Open-Air-Konzerten auf, in denen Ausschnitt aus Opern von Verdi und Puccini aufgeführt werden.

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Essen, Aalto Theater, Hänsel und Gretel – die große Märchenoper, 13.,23., 25.12.2019

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / Hänsel und Gretel © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / Hänsel und Gretel © Saad Hamza

 Hänsel und Gretel – die große Märchenoper

Aalto-Musiktheater – Humperdincks Klassiker – 13., 23. 25. Dezember 2019

Ein wunderbares Märchen, packende Orchestermusik und ein spielfreudiges Sängerensemble plus Kinderchor – das sind die Zutaten für Engelbert Humperdincks Opernklassiker Hänsel und Gretel. Am Aalto-Musiktheater ist das bezaubernde Märchenspiel in der Inszenierung von Marie-Helen Joël rechtzeitig zur Weihnachtszeit wieder zu erleben: Für alle drei Vorstellungen 13. (19:30 Uhr), 23. und 25. Dezember 2019 (jeweils 18:00 Uhr) gibt es noch Karten.

Hänsel und Gretel Engelbert Humperdinck
youtube Trailer Aalto-Theater Essen
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Erzählt wird ein Märchen über Verlockung und Versuchung, über Risikobereitschaft, Übermut und vor allem über die Stärke von zwei Kindern, die sich aus einer scheinbar ausweglosen Situation selbst befreien. Keine Figur dieser Geschichte ist eindeutig gut oder böse: Die überforderte Mutter schickt die Kinder in ihrer Verzweiflung in den dunklen Wald, und die hungrigen Kinder knabbern unerlaubterweise an einem fremden Lebkuchenhaus. Sogar Hexe Rosina Leckermaul hat zwei Seiten: Erfüllt von einer Art der Liebe, die Kinder zum Fressen gern hat, backt sie riesige Plätzchen, rettet damit (vielleicht unbeabsichtigt) Hänsel und Gretel vor dem Hungertod und offenbart erst im letzten Moment ihren wahren Charakter. Zu den schönsten Momenten der Oper gehört wohl der Augenblick, in dem die beiden Kinder, „wenn die Not am größten ist“, einfach einschlafen. Getragen von unerschütterlichem Vertrauen in ihre „Schutzengel“ sind sie neugierig auf eine fantastische Welt, die geheimnisvoll und gefährlich ist, zugleich aber auch traumhaft schön.

Die sechs Partien sind mit hervorragenden Stimmen des Aalto-Ensembles besetzt: Liliana de Sousa (Hänsel), Tamara Banješevic (Gretel), Heiko Trinsinger (Peter), Marie-Helen Joël (Gertrud), Rainer Maria Röhr (Knusperhexe) und Christina Clark (Sandmännchen/Taumännchen). Die musikalische Leitung am Pult der Essener Philharmoniker hat Robert Jindra.

Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer,  Karten (€ 11,00 – 55,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

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