Gera, Theater Altenburg Gera, Eröffnungsgala, 30.08.2019

Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera / Eröffnungsgala © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Eröffnungsgala © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera feiert Eröffnungsgala

Zum Beginn der neuen Spielzeit begrüßt das Theater Altenburg Gera sein Publikum traditionell mit einer abwechslungsreichen Gala, in deren Programm Ausschnitte aus den bevorstehenden Premieren präsentiert werden. Dazu wird am Freitag, 30. August 2019 um 19.30 Uhr in den Konzertsaal des Geraer Theaters und am Sonntag, 1. September 2019 um 18.00 Uhr ins Theaterzelt Altenburg eingeladen. Somit ist die Veranstaltung zugleich die Einweihung der neuen Spielstätte Theaterzelt auf dem großen Festplatz in Altenburg (Teichpromenade 36). Hier werden während der Sanierung des Theatergebäudes Vorstellungen aller fünf Sparten zu sehen sein.

Eine Vorschau auf die neue Saison geben in der Eröffnungsgala Ausschnitte aus den Musicals „Cabaret“ und „Monty Python’s Spamalot“, aus den Opern „Eugen Onegin“,  „Ein Maskenball“ und „Der Wildschütz“ sowie der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ und der Collage „Geliebtes Klärchen“. Das Schauspielensemble präsentiert sich außerdem mit Szenen aus „Clowns“, „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ und „Der Religionslehrer“. Das Thüringer Staatsballett zeigt eine Choreografie aus „Forever Lennon“ und die Puppenspieler werden mit einem Beitrag aus „Die kleine Hexe“ Magie auf die Bühne bringen. Sogar einen Vorgeschmack auf die Revue „Kriminal-Tango“, die im Rahmen des Geraer Theaterballs 2020 und auch im Theaterzelt Altenburg zu sehen ist, wird gezeigt.

Theater Altenburg Gera / Kay Kuntze und Manuel Kressin © Ronny Ristok

Theater Altenburg Gera / Kay Kuntze und Manuel Kressin © Ronny Ristok

Als Moderatoren führen in gewohnt charmanter Weise Generalintendant Kay Kuntze und Schauspieldirektor Manuel Kressin durch den Abend. Sie werden auch die neuen Ensemblemitglieder begrüßen und vorstellen.

Am Programm beteiligt sind das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera, der Opernchor des Theaters Altenburg Gera, das Thüringer Staatsballett sowie Solisten des Musiktheater-, Schauspiel-, Ballett- und Puppentheaterensembles.

Am Dirigentenpult wechseln sich Generalmusikdirektor Laurent Wagner, Thomas Wicklein und Olav Kröger ab.

Zur Begrüßung erhalten alle Gäste ein Glas Sekt.

Kartentelefon Altenburg: 03447 585160 / Gera: 0365 8279105
Infos und Karten unter www.theater-altenburg-gera.de

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die Passagierin, 08.03.2019

Februar 5, 2019 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Opernpremiere „Die Passagierin“ in Gera

Theater&Philharmonie Thüringen setzt seine Programmreihe „Wider das Vergessen“ fort und bringt mit „Die Passagierin“ eine tiefgründige Oper von Mieczys?aw Weinberg auf die Bühne. Premiere hat die Inszenierung von Kay Kuntze (Generalintendant) in der Ausstattung von Martin Fischer und unter der musikalischen Leitung von GMD Laurent Wagner am Freitag, 8. März 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters.

Mieczys?aw Weinberg (1919-1996) komponierte die Oper 1968 nach dem gleichnamigen Roman der polnischen Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz (*1923). Das Werk handelt von Schuld und der Unmöglichkeit ihrer Verdrängung, aber auch von der Verantwortung nachfolgender Generationen, die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten. Zugleich geht es um die zeitlose Kraft der Liebe und der Musik.

Im Jahr 1960 begeben sich der bundesdeutsche Diplomat Walter Kretschmar und seine Frau Lisa an Bord eines Ozeandampfers, der sie nach Südamerika bringen soll. Bei einem Spaziergang auf dem Deck fährt Lisa plötzlich der Schrecken in die Glieder, meint sie doch in einer anderen Passagierin Martha wiederzuerkennen, ehemals jüdische Gefangene im KZ Auschwitz. Dort war Lisa einst als Aufseherin tätig. Böse Erinnerungen ergreifen sie. Walter jedoch weiß nichts von der dunklen Vergangenheit seiner Gattin.

Die szenische Uraufführung 2010 in Bregenz fand international große Beachtung; in Ostthüringen wird die bislang fünfte Inszenierung zu erleben sein.

In den Rollen singen Annette Schönmüller als Lisa, János Ocsovai als Walter, Anne Preuß als Marta, Alejandro Lárraga Schleske als Tadeusz, Miriam Zubieta als Katja, Juliane Bookhagen als Krystina, Jolana Slavíková als Vlasta, Dilara Ba?tar als Hannah, Judith Christ als Bronka, Sujin Bae als Yvette, Ina Westphal als Alte Frau, Kai Wefer als 1. SS-Mann/ Steward, Ulrich Burdack als 2. SS-Mann, Florian Neubauer als 3. SS-Mann, U?ur Okay als Älterer Passagier und Madeline Hartig als Kapo/ Oberaufseherin. Es singen der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen und Chorgäste. Es musiziert das Philhamonische Orchester Altenburg-Gera.

Einblicke in die Inszenierung gibt vorab Chefdramaturg Felix Eckerle im Gespräch mit dem Regieteam zur Matinee am Sonntag, 3. März 2019 um 11.00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Der Eintritt dazu ist frei.

Begleitend zur Produktion wird vom 3. März bis 2. April 2019 im Spiegelfoyer des Geraer Theaters die Ausstellung „Zofia Posmysz – Auschwitz und Literatur“ (konzipiert vom MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau) gezeigt.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:
So. 10.03.2019, 14:30 Uhr
So. 17.03.2019, 16:00 Uhr
Di. 02.04.2019, 18:00 Uhr
Fr. 17.05.2019, 19:30 Uhr
So. 19.05.2019, 14:30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die verkaufte Braut, 19.10.2018

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen  / Die verkaufte Braut -Anne Preuß (Marie) - Mitte Alejandro Larraga Schleske (Kruschina) oben Béela Müller (Ludmila, seine Frau) und Ulrich Burdack (Kecal, Heiratsvermittler) - rechts © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut -Anne Preuß (Marie) – Mitte Alejandro Larraga Schleske (Kruschina) oben Béela Müller (Ludmila, seine Frau) und Ulrich Burdack (Kecal, Heiratsvermittler) – rechts © Ronny Ristok

„Die verkaufte Braut“ kommt nach Gera

1866 in Prag uraufgeführt, gilt „Die verkaufte Braut“ als eine der beliebtesten Buffo-Opern überhaupt. Sie ist so komödiantisch wie doppelbödig. Das Meisterwerk Bed?ich Smetanas (1824-1884) besticht durch seine böhmische Volkstümlichkeit, Melodienreichtum und eine farbige Instrumentation. Bei Theater&Philharmonie Thüringen inszenierte Generalintendant Kay Kuntze das Werk in der Ausstattung von Irene Suhr. Nach der erfolgreichen Premiere am Ende der vergangene Spielzeit kommt das Werk jetzt nach Gera. In Ostthüringen ist „Die verkaufte Braut“ damit erstmals seit 1984 wieder zu sehen.

Premiere in Gera ist am 19. Oktober um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Theater und Philharmonie Thüringen  / Die verkaufte Braut - Janos Ocsovai (Hans) - Mitte - freut sich über die 300 Gulden, die er mit dem Verkauf seiner Braut erlistet hat Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut – Janos Ocsovai (Hans) – Mitte – freut sich über die 300 Gulden, die er mit dem Verkauf seiner Braut erlistet hat
Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von Takahiro Nagasaki. Der Opernchor steht unter der Leitung von Gerald Krammer. In den Partien: Alejandro Lárraga Schleske (Kruschina ), Béela Müller (Ludmilla),  Anne Preuß (Marie),  Kai Wefer (Micha ), Michaela Mehring (Hata),  János Ocsovai (Hans ),  Timo Rösner (Wenzel), Ulrich Burdack (Kecal), Günter Markwarth (Direktor der Komödianten),  Miriam Zubieta (Esmeralda , Johannes Beck (Ein Indianer).

Marie und Wenzel sollen gemäß dem Wunsch ihrer Väter heiraten. Kruschina und Micha wollen mit der arrangierten Ehe Erbe und Wohlstand der beiden sichern. Nachdem Michas erstgeborener Sohn als verschollen gilt, erscheint der naive Wenzel dem alten Kruschina als der ideale Schwiegersohn. Doch Marie setzt sich gegen den Plan ihres Vaters zur Wehr, liebt sie doch den Knecht Hans. Der Heiratsvermittler Kecal versucht, Hans umzustimmen. Der Außenseiter willigt scheinbar gegen Zahlung einer hübschen Summe ein und sagt sich von der Enttäuschten los. Er stellt allerdings die Bedingung, dass nur ein Sohn Michas Marie zur Frau nehmen dürfe. Dieser obszöne Handel wird von der empörten Dorfgesellschaft missbilligt und Marie ist zutiefst gekränkt. Doch dann gibt sich Hans als Michas erstgeborener Sohn zu erkennen. Mit ihrer Liebesheirat sichern sich Marie und Hans auch das Erbe. Die bestehende Ordnung gerät ins Wanken …

Theater und Philharmonie Thüringen  / Die verkaufte Braut - Anne Preuß (Marie) © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die verkaufte Braut – Anne Preuß (Marie) © Ronny Ristok

Die Bühnenbildnerin und Künstlerin Irene Suhr (geb. 1965) lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Studium der Architektur und Malerei an der Universität der Künste begleitete sie zahlreiche Bühnenprojekte, u. a. an der Semperoper Dresden und dem Radialsystem Berlin. Ihre Kunst wurde im In- und Ausland gezeigt.

Am Rande noch ein Tipp: das 264. Foyerkonzert am Sonntag, 21. Oktober, um 11 Uhr im Konzertsaalfoyer bringt unter dem Titel „Böhmische Serenade“ Harmonie- und Kammermusik für großes Bläserensemble. Die Thüringen Harmonie, das Bläserensemble des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, musiziert unter der  Leitung von Hendrik Schnöke u.a. die Harmoniemusik von Andreas N. Tarkmann zu Smetanas VERKAUFTEN BRAUT.

Weitere Vorstellungen: 21. Okt. 14.30 Uhr, 17. Nov. 19.30 Uhr

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Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Spielzeit 2018/19

September 4, 2018 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Künstler und Mitarbeiter freuen sich auf Sie in der Spielzeit 2018/19 © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Künstler und Mitarbeiter freuen sich auf Sie in der Spielzeit 2018/19 © Ronny Ristok

Die Spielzeit 2018/19 steht in Altenburg und Gera vor der Tür
Theaterkassen ab 4. September wieder geöffnet

 

Herzlich willkommen in der neuen Spielzeit!  Theater&Philharmonie Thüringen meldet sich aus der Spielzeitpause zurück. Die Theaterkassen sind ab 4. September wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet: in Altenburg Dienstag 10 bis 13 Uhr und 14 bis 19 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr, in Gera Dienstag, Mittwoch und Freitag 10 bis 17 Uhr und Donnerstag 10 bis 19 Uhr.

Es wird wieder intensiv geprobt! Das Musical CABARET  in Gera in der Regie von Lydia Bunk und die Operette DER VOGELHÄNDLER in Altenburg in der Regie des ehemaligen Schauspieldirektors Bernhard Stengele sind die ersten großen Ensemblestücke, die Ende September Premiere im Großen Haus haben. Auch das Puppentheater bereitet ein großes Ensemblestück vor: Molières MISANTHROP erlebt als Maskenspektakel am 12. Oktober seine Premiere.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera gibt sein erstes Philharmonisches Konzert am 19. und 20. September in Gera und hat sich dazu einen namhaften Solisten eingeladen, Daniel Ottensamer, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker. In Altenburg beginnt die Konzertsaison schon am 7. September mit dem Marstallkonzert zum „Tag des offenen Denkmals“ bei freiem Eintritt und am 23. September folgt ein Kammerkonzert im Logenhaus.

Erst einmal aber sind alle Kräfte auf die Vorbereitung der Eröffnungsgala am 14. September in Gera und am 16. September in Altenburg konzentriert. Sänger, Tänzer, Musiker, Schauspieler und Puppenspieler laden zu einem Ausblick auf die Produktionen der Saison ein. Generalintendant Kay Kuntze und Schauspieldirektor Manuel Kressin führen als Moderatoren durchs Programm. Während die Gala in Gera bereits ausverkauft ist, sind für Altenburg noch Karten erhältlich.

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