Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme RUSALKA, 28.09.2018

November 22, 2018 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Zweite und letzte Wiederaufnahme
RUSALKA – Lyrisches Märchen von Antonín Dvorák

Rusalka –  Leos Janacek
Youtube Trailer der Oper Frankfurt
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nach der Erzählung Undine (1811) von Friedrich de la Motte Fouqué, dem Märchen Die kleine Meerjungfrau von Hans Christian Andersen und dem deutschen Märchendrama Die versunkene Glocke von Gerhart Hauptmann In tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Oper Frankfurt / Rusalka - Božidar Smiljani? (Heger / Jäger) und Julia Dawson (Küchenjunge) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Rusalka – Božidar Smiljani? (Heger / Jäger) und Julia Dawson (Küchenjunge) © Barbara Aumüller

Die Eröffnungspremiere der Saison 2013/14 an der Oper Frankfurt verlegte Rusalka von Antonín Dvorák (1841-1904) in ein Naturkundemuseum – bezeichnendes Bild für eine Geschichte, in der es zentral um den Umgang des Menschen mit der Natur geht. Sowohl Publikum als auch Presse waren angetan von dieser Sicht auf das Werk. In der Gießener Allgemeinen Zeitung war zu lesen: „Jim Lucassen heißt der junge Wunderregisseur, dem es auf ruhige, aber faszinierende Art gelingt, hinter Glas abgelegte Geschichte und heute gelebte Gegenwart unvereinbar aufeinanderprallen zu lassen. (…) So fein und durchdacht der junge Niederländer die Sänger führt, so handwerklich ansprechend überzeugt sein selbst entworfenes Bühnenbild.“

Oper Frankfurt / Rusalka - v.l.n.r. Kelsey Lauritano (3. Waldelfe), Florina Ilie (1. Waldelfe) und Julia Moorman (2. Waldelfe) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Rusalka – v.l.n.r. Kelsey Lauritano (3. Waldelfe), Florina Ilie (1. Waldelfe) und Julia Moorman (2. Waldelfe) © Barbara Aumüller

Zum Inhalt: Die Nixe Rusalka ist verzweifelt. Sie möchte ein menschliches Wesen werden, um das Herz des Prinzen zu gewinnen. Erfüllung dieses sehnlichen Wunschs verspricht ihr die Hexe Ježibaba. Rusalkas Menschwerdung ist jedoch an die ewige Liebe des Prinzen gebunden, andernfalls sind beide verflucht. Tatsächlich verliebt sich der Königssohn in das Mädchen. Am Tag der Hochzeit aber verrät er sie, sein Treuebruch besiegelt den Fluch. Zu spät bereut der junge Mann sein Handeln und stirbt am Kuss Rusalkas. Sie selbst verschwindet für immer im See.

Oper Frankfurt / Rusalka - Katharina Magiera (Ježibaba, die Hexe)© Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Rusalka – Katharina Magiera (Ježibaba, die Hexe) © Barbara Aumüller

Generalmusikdirektor Sebastian Weigle stand bereits anlässlich der Premierenserie dieser Produktion am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Auch ein Großteil der besetzten Sängerinnen und Sänger aus dem Ensemble sind mit der Inszenierung bereits durch ihre Mitwirkung bei der Premiere bzw. der ersten Wiederaufnahme vertraut, darunter Karen Vuong (Rusalka), Claudia Mahnke (Fremde Fürstin), Andreas Bauer (Wassermann) und Katharina Magiera (Ježibaba). Neu besetzt ist die Partie des Prinzen mit dem österreichisch-australischen Tenor Gerard Schneider, der ab der Saison 2018/19 das Ensemble der Oper Frankfurt verstärken wird. Der junge Sänger erhielt seine Ausbildung bei Edith Wiens an der New Yorker Juilliard School und am National Opera Studio des Royal Opera House Covent Garden in London. Als die drei Waldelfen sind neue Mitglieder des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt: die rumänische Sopranistin Florina Ilie, ihre amerikanische Fachkollegin Julia Moorman und die japanisch-amerikanische Mezzosopranistin Kelsey Lauritano. „Ensemble-Neuzugang“ Božidar Smiljani? ist in den Partien des Hegers und Jägers zu erleben, während die 2017/18 aus dem Opernstudio ins Ensemble übernommene Julia Dawson den Küchenjungen verkörpert.

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle, Inszenierung und Bühnenbild: Jim Lucassen, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Dorothea Kirschbaum, Kostüme: Amélie Sator
Licht: Andreas Grüter, Chor: Tilman Michael, Dramaturgie: Ton Boorsma,

Rusalka: Karen Vuong, Prinz: Gerard Schneider, Fremde Fürstin: Claudia Mahnke, Wassermann: Andreas Bauer, Ježibaba, die Hexe: Katharina Magiera, 1. Waldelfe: Florina Ilie, 2. Waldelfe: Julia Moorman, 3. Waldelfe: Kelsey Lauritano, Heger / Jäger: Božidar Smiljanic, Küchenjunge: Julia Dawson

Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Übernahme einer Produktion der Opéra National de Lorraine in Nancy (Premiere: 30. September 2010)

Wiederaufnahme: Freitag, 28. September 2018, um 19.00 Uhr im Opernhaus, weitere Vorstellungen: 7. (18.00 Uhr), 13., 21. (18.00 Uhr), 27. (Oper für Familien, 18.00 Uhr;
Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren) Oktober 2018. Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, DIE ZAUBERFLÖTE – SAISONBEGINN 2018/19, ab 25.8.2018

August 24, 2018 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 Oper Frankfurt – Saisonbeginn – 25. August 2018

DIE ZAUBERFLÖTE von Wolfgang Amadeus Mozart

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte -Matthew Swensen (Tamino) und die Schlange © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte -Matthew Swensen (Tamino) und die Schlange © Barbara Aumüller

Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) feierte in der Inszenierung von Alfred Kirchner und in der Ausstattung von Michael Sowa und Vincent Callara am 3. Oktober 1998 Premiere an der Oper Frankfurt. Nun wird die Produktion unglaubliche 20 Jahre später zum fünfzehnten und unweigerlich letzten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich beim ersten Termin der Serie am 25. August 2018 um die 160. Aufführung handelt. Damit geht eine wahre Erfolgsgeschichte an der Oper Frankfurt zu Ende, aber nicht ohne dem Publikum die Möglichkeit zu bieten, sich von der lieb gewonnenen Menagerie der „wilden Tiere“ – bestehend aus Wespe, Schmetterling, Tarantel und dem Kaffee servierenden Hasen – zu verabschieden…

Für viele Zuschauer war und ist Die Zauberflöte der traditionelle Einstieg in die Welt der Oper: Mit Hilfe einer magischen Flöte und eines ebensolchen Glockenspiels befreien Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno die junge Pamina, Tochter der Königin der Nacht, aus dem Palast Sarastros. Doch bevor es so weit ist, müssen alle eine Reihe gefährlicher Prüfungen bestehen und an dieser Aufgabe wachsen. Die musikalische Leitung dieser Aufführungsserie liegt im Wechsel bei Kapellmeister Simone Di Felice und Generalmusikdirektor Sebastian Weigle sowie beim Ersten Kapellmeister des Theaters Pforzheim, Florian Erdl. Im Gegensatz zu Sebastian Weigle stehen seine jungen Kollegen erstmals bei dieser Produktion der Zauberflöte am Pult.

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte - Iurii Samoilov (Papageno) und Angela Vallone (Pamina) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte – Iurii Samoilov (Papageno) und Angela Vallone (Pamina) © Barbara Aumüller

Auch die Sängerbesetzung weist – eine ganze Reihe neuer, fast ausnahmslos aus Ensemble und Opernstudio der Oper Frankfurt stammender Namen auf: Als Pamina wechseln sich Angela Vallone und Louise Alder ab, genauso wie „Neuzugang“ Matthew Swensen und Michael Porter als Tamino sowie Iurii Samoilov und Gordon Bintner als Papageno. Ebenfalls erstmals besetzt in der Produktion sind Theo Lebow als Monostatos, das neue Opernstudio-Mitglied Julia Moorman als Papagena sowie das neue Ensemblemitglied Božidar Smiljanic im Wechsel mit Brandon Cedel als Sprecher. Kirsten MacKinnon singt erstmals in dieser Produktion die Erste Dame sowie „Neuzugang“ Gerard Schneider den Ersten und Opernstudio-Mitglied Anatolii Suprun den Zweiten Geharnischten.

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte - Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt (Drei Knaben) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Die Zauberflöte – Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt (Drei Knaben) © Barbara Aumüller

Einziger Gast bei den neubesetzten Sängerinnen ist Gloria Rehm, seit 2014/15 Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, als alternativ besetzte Königin der Nacht. Alle weiteren oben aufgeführten Sängerinnen und Sänger haben im Laufe der Zeit schon einmal in dieser Produktion der Zauberflöte gesungen.

Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov, Bühnenbild und Kostüme:, Michael Sowa, Vincent Callara, Licht: Olaf Winter, Chor: Tilman Michael, Dramaturgie: Vera Sturm

Pamina: Angela Vallone / Kateryna Kasper / Louise Alder, Tamino: Matthew Swensen / Michael Porter / David Portillo, Papageno: Iurii Samoilov / Sebastian Geyer / Gordon Bintner, Königin der Nacht: Ambur Braid / Danae Kontora / Gloria Rehm, Sarastro: Andreas Bauer / Alfred Reiter, Monostatos: Theo Lebow / Peter Marsh / Michael McCown
Papagena: Julia Moorman, Sprecher: Božidar Smiljanic / Brandon Cedel, Erste Dame der Königin der Nacht: Kirsten MacKinnon / Karen Vuong, Zweite Dame der Königin der Nacht: Nina Tarandek / Cecelia Hall, Dritte Dame der Königin der Nacht: Katharina Magiera / Judita Nagyová, Erster Geharnischter: Gerard Schneider / Michael McCown, Zweiter Geharnischter: Anatolii Suprun / Thomas Faulkner, Priester: Pere Llompart, Drei Knaben: Solisten des Kinderchores der Oper Frankfurt, Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester.

Die Zauberflöte an der Oper Frankfurt;  Wiederaufnahme: Samstag, 25. August 2018, um 18.00 im Opernhaus (Oper für Familien; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren). Weitere Vorstellungen: 1., 8. (18.00 Uhr), 15., 21., 29. September, 19., 23. (14.00 und 19.00 Uhr), 25. (18.00 Uhr) Dezember 2018. Falls nicht anders angegeben, Beginn um 19.00 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, OTELLO – Giuseppe Verdi, September 2018

August 21, 2018 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

OTELLO  –  Giuseppe Verdi

Dritte und letzte Wiederaufnahme

Wiederaufnahme: Sonntag, 19. August 2018, um 15.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 23., 26. (18.00 Uhr) August, 2., 13., 16. (18.00 Uhr) September 2018 Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30 Uhr

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Die aktuelle Frankfurter Produktion des Otello, der vorletzten Oper von Giuseppe Verdi (1813-1901), feierte am 4. Dezember 2011 Premiere im Opernhaus. Die Kritik bescheinigte Regisseur Johannes Erath eine „szenisch konzentrierte“ (Offenbach-Post) und „handwerklich gekonnt gearbeitete“ (Opernwelt) Inszenierung. Nun wird die aus der Spielzeit 2011/12 stammende Arbeit des gebürtigen Württembergers, der in Frankfurt zuletzt 2017/18 die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter inszenierte, in stark veränderter Besetzung zum dritten und letzten Mal wiederaufgenommen.

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Als Otello gibt der deutsch-italienische Tenor Roberto Saccà sein Rollendebüt an der Oper Frankfurt, wo er zuvor bereits im Rahmen seines Fachwechsels als Mozarts Idomeneo (2012/13) und als Bacchus im Strauss’ Ariadne auf Naxos (2014/15) zu erleben war. Die zuletzt genannte Partie führte den international erfolgreichen Sänger kürzlich auch an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, zuvor war er 2017 als Loge in Das Rheingold bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Der aus Aserbaidschan stammende Bariton Evez Abdulla (Iago) ist seit 2016/17 Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er aktuell als Don Carlo in Verdis Ernani zu erleben ist. Nach dem Iago wird er in Frankfurt auch noch Don Carlo di Vargas in Repertoirevorstellungen der Neuproduktion von Verdis La forza del destino (Die Macht des Schicksals) singen. Die Russin Olesya Golovneva (Desdemona) gab 2014/15 als Dvo?áks Rusalka ihr Hausdebüt in Frankfurt, 2016/17 gefolgt von Auftritten als Mimì in Puccinis La Bohème. Zu ihren aktuellen Engagements gehören Desdemona am Staatstheater Wiesbaden und Verdis Violetta am Theater Bonn. Arthur Espiritu (Cassio) ist Amerikaner mit philippinischen Wurzeln und war in Frankfurt erstmals 2015/16 als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi zu erleben. Auch der ungarische Dirigent Henrik Nánási ist in Frankfurt kein Unbekannter: Nach einer Reihe von Auftritten gastierte er im Haus am Willy-Brandt-Platz zuletzt mit Rossinis La gazza ladra (Die diebische Elster). Verschiedene Aufgaben werden ihn an die Opernhäuser von Paris, London, Rom und New York führen. Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt, wovon wenige mit der Produktion bereits vertraut sind.

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Oper Frankfurt / Otello © Barbara Aumueller

Zum Inhalt: Otello, der Statthalter Venedigs auf Zypern, hat sich seinen Fähnrich Iago zum Feind gemacht, indem er ihn anlässlich einer Beförderung übergangen hat. Durch eine geschickt eingefädelte Intrige kann Iago den eifersüchtigen Otello von der angeblichen Untreue seiner Gattin Desdemona überzeugen. Blind gegenüber den Beteuerungen ihrer Unschuld erwürgt er sie auf dem gemeinsamen Lager und stürzt sich schließlich – als er seine Verblendung bemerkt – in sein Schwert.

Othello von Giuseppe Verdi, Text von Arrigo Boito nach The Tragedy of Othello, the Moor of Venice von William Shakespeare

Musikalische Leitung: Henrik Nánási, Inszenierung: Johannes Erath, Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici, Bühnenbild: Dirk Becker
Kostüme: Silke Willrett, Licht: Joachim Klein

Chor und Extrachor: Tilman Michael, Kinderchor: Markus Ehmann, Dramaturgie: Norbert Abels

Otello: Roberto Saccà, Iago: Evez Abdulla, Desdemona: Olesya Golovneva, Emilia: Katharina Magiera / Tanja Ariane Baumgartner (13., 16. September 2018), Cassio: Arthur Espiritu, Rodrigo: Jaeil Kim, Lodovico: Kihwan Sim / Thomas Faulkner (13., 16. September 2018), Montano: Magnús Baldvinsson, Herold: Anatolii Suprun
Chor, Extrachor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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