Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ als Stream beim zdf, 24.04.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ als Stream

Das ZDF stellt ab Freitag, 24. April, für vier Wochen Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ zur gleichnamigen Komposition von Gioacchino Rossini als kostenlosen Stream zur Verfügung. Schläpfers vielschichtige Choreografie zu dem musikalischen Juwel aus Rossinis Spätwerk wurde 2017 im Opernhaus Düsseldorf uraufgeführt. Mit der spielerischen Distanz seines fortgeschrittenen Alters kombiniert der italienische Komponist in seiner alles andere als kleinen Messe Opernhaftes mit zutiefst Religiösem und verschränkt mondäne Tanzmusikanklänge mit einer eigentümlichen Nachdenklichkeit. „Mich interessiert das poröse Gestein zwischen Leben und Gelebtem, Geistigem und Göttlichem, Niedrigem und Hohem, Tanz, Theater, Poesie und Commedia dell’arte“, sagte Martin Schläpfer über seine Uraufführung, die in der Regie von Peter Schönhofer für ZDF/3sat aufgezeichnet wurde und im 3Sat Festspielsommer 2017 erstmals ausgestrahlt wurde.  Auf www.operamrhein.de steht die Fernsehaufzeichnung nun bis zum 15. Mai kostenlos zur Verfügung.

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Alexandre Simões, Rubén Cabaleiro Campo, Christine Jaroszewski, Marcos Menha © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Alexandre Simões, Rubén Cabaleiro Campo, Christine Jaroszewski, Marcos Menha © Gert Weigelt

Der Künstler Florian Etti schuf einen assoziativen Bühnenraum zwischen Kathedrale und Marktplatz und entwarf die Kostüme für die 43 Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein. Für seine Choreografie wählte Martin Schläpfer Rossinis ursprüngliche Fassung der „Petite Messe solennelle“ mit einer ungewöhnlichen Besetzung aus Gesangssolisten, Chor, zwei Klavieren und Harmonium. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober sind Morenike Fadayomi (Sopran), Katarzyna Kuncio (Alt), Corby Welch (Tenor) und Günes Gürle (Bass) zu erleben. Auf historischen Pleyel-Flügeln interpretieren Wolfgang Wiechert und Dagmar Thelen Rossinis Komposition, Patrick Francis Chestnut spielt das Harmonium, es singt der Chor der Deutschen Oper am Rhein unter der Leitung von Gerhard Michalski.

Martin Schläpfer: „Petite Messe solennelle“
Von 24. April bis 15. Mai kostenlos über operamrhein.de
Eine Produktion von ZDF/3sat für den 3sat-Festspielsommer 2017

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Keine Vorstellungen bis 31.05.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein –  Keine Vorstellungen bis 31. Mai

Nach Absprache mit den kommunalen Verantwortlichen sagt die Deutsche Oper am Rhein weitere Vorstellungen in Düsseldorf und Duisburg vorerst bis zum 31.Mai 2020 ab. Neben zahlreichen Repertoirevorstellungen betrifft das auch die beiden letzten für diese Spielzeit geplanten Premieren: das Ballettprogramm b.44, das die letzte Produktion des Balletts am Rhein unter der Leitung von Martin Schläpfer und Remus Sucheana gewesen wäre, fällt aus,  während die für den 29. Mai geplante Opernpremiere von Verdis Macbeth auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird. In Absprache mit dem Freundeskreis der Deutschen Oper am Rhein wird überdies die Operngala am 19. Juni abgesagt. Da laut Erlass des Kultusministeriums Schulausflüge bis Ende des Schuljahres untersagt sind, entfallen des Weiteren sämtliche Vorstellungen von Gol“, Ronja Räubertochter sowie  Zauberflöte für Kinder.

„Der Kampf gegen das Corona-Virus ist längst noch nicht vorbei“, sagt Generalintendant Prof. Christoph Meyer. „Die Politik hat in diesen Tagen unmissverständlich klar gemacht: Auch wenn die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erste Erfolge zeigen und einzelne Restriktionen im öffentlichen Leben gelockert werden können, so werden wir dennoch in den nächsten Wochen auf vieles von dem verzichten müssen, was den Alltag lebenswert macht. Unsere künstlerische Arbeit in Oper und Ballett gehört leider dazu.“

Um auch während der Corona-Pause mit ihrem Publikum im Kontakt zu bleiben, stellt die Deutsche Oper am Rhein auf ihrer Website und in den Sozialen Medien ein umfangreiches Online-Angebot zur Verfügung. Überregionale Beachtung verzeichnet beispielsweise der „Ring“-Talk von Generalmusikdirektor Axel Kober und Spielleiter Dorian Dreher, die während der Ostertage wegen der Absage des „Ring“-Zyklus‘ mit ihrer digitalen Talkshow für ein kleines Ersatzprogramm gesorgt haben. Wegen des großen Interesses stellen sie sich in einer fünften Folge ab Mittwoch, 22. April, den Fragen des Publikums.

Opernitalienisch heißt die Sprache, die man ab Montag, 20. April, in einem Online-Workshop der Deutschen Oper am Rhein lernen kann. In ihr steckt die brodelnde Dramatik der italienischen Opern von Rossini, Verdi und Puccini: Verführung und Leidenschaft, Treueschwüre und Eifersucht, Intrigen und Verrat. Ilaria Lanzino, Spielleiterin und Regisseurin an der Deutschen Oper am Rhein, wird den Wort-Schatz des italienischen Opernvokabulars zusammen mit den Zuschauern heben und speziellen Begriffen auf den Grund gehen, so dass der nächste Opernbesuch noch mehr Spaß macht.

Halb acht – gute Nacht“ heißt es ab Donnerstag, 23. April, 19.30 Uhr auf www.operamrhein.de: Sieben Solist*innen aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein haben Schlaflieder aus ihren Heimatländern aufgenommen. In aller Einfachheit und ihrer Muttersprache singen Liana Aleksanyan, Luiza Fatyol, Maria Kataeva, Anke Krabbe, Katarzyna Kuncio, Florian Simson und Richard Šveda Gutenachtlieder für Kinder und Erwachsene.

Die Junge Oper hat zahlreiche Rezepte „gegen die Corona-Langeweile“ parat. An ihrem digitalen Ferien-Projekt „Opernmacher – Die Kurzfilmausgabe“ nehmen zurzeit mehr als 70 Kinder teil, darunter ein Kinderchor aus Venezuela.

Zum kostenlosen Streaming-Angebot der Deutschen Oper am Rhein gehören darüber hinaus Aufzeichnungen von Opern- und Ballettaufführungen der Deutschen Oper am Rhein. Online sind derzeit Martin Schläpfers Ballett „Schwanensee“ und Georg Friedrich Händels Barockjuwel Xerxes in der Inszenierung von Stefan Herheim. Weitere Aufzeichnungen werden folgen.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Premiere Die Walküre 31.05.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

 

Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“
„Die Walküre“ – Premiere in neuer Besetzung in Duisburg

 

Die Walküre“ hat Premiere im Theater Duisburg: Am Donnerstag, 31. Mai (Fronleichnam), um 17.00 Uhr präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Teil 2 von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Mit einer neuen hochkarätigen Sängerbesetzung und den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von General­musik­direktor Axel Kober wird die Neuinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf noch einmal ganz neu erlebbar.

Der schwedische Tenor Daniel Frank und Ensemblemitglied Sarah Ferede debütieren als Siegmund und Sieglinde, das Wälsungenpaar, dem Lukas Konieczny als Hunding gegenübersteht. Wie in „Das Rheingold“ führen James Rutherford und Katarzyna Kuncio als Wotan und Fricka die Götterfamilie an. Die Mezzosopranistin Heike Wessels hat sich am Nationaltheater Mannheim die großen Wagner-Partien ihres Fachs erarbeitet und kommt als Walkürentochter Brünnhilde ins Spiel.


„Die Walküre“ von Richard Wagner
Premiere am Donnerstag, 31. Mai 2018, 17.00 Uhr, im Theater Duisburg

Erster Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ – Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 5 Stunden, zwei Pausen – empfohlen ab 16 Jahren
Musikalische Leitung: Axel Kober Kostüme: Renate Schmitzer
Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf Licht: Volker Weinhart
Bühne: Dieter Richter Dramaturgie: Bernhard F. Loges
Siegmund: Daniel Frank Gerhilde: Jessica Stavros
Hunding: Lukasz Konieczny Ortlinde: Katja Levin
Wotan: James Rutherford Waltraute: Romana Noack
Sieglinde: Sarah Ferede Siegrune: Zuzana Sveda
Brünnhilde: Heike Wessels Roßweiße: Maria Hilmes
Fricka: Katarzyna Kuncio Grimgerde: Katharina von Bülow
Helmwige: Anke Krabbe Schwertleite: Evelyn Krahe
Orchester: Duisburger Philharmoniker


„Die Walküre“ im Theater Duisburg :
Do 31. Mai – 17.00 Uhr (Premiere) / So 10. Juni – 17.00 Uhr / So 17. Juni – 17.00 Uhr / So 24. Juni – 17.00 Uhr
Der Ring des Nibelungen – die weiteren Premieren:
SIEGFRIED: Sa 7. April 2018 – Opernhaus Düsseldorf / Sa 26. Januar 2019 – Theater Duisburg
Götterdämmerung: Sa 27. Oktober 2018 – Opernhaus Düsseldorf / So 5. Mai 2019 – Theater Duisburg

 

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Duisburg |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck, IOCO Kritik, 15.02.2018

Februar 16, 2018 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Hervorheben, Kritiken, Oper

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck

Ein deutsches Volksmärchen – Lebendig und unverformt

Von Susanne Resperger

An der Düsseldorfer Oper wurde im Januar 2018, leider, zum letzten Mal in dieser Saison, Hänsel und Gretel gespielt. Eine alte, zauberhafte und liebenswerte, aber auch kindgerechte Umsetzung dieser Oper. Und ein Blick ins Publikum zeigt viele Altersgruppen gemeinsam dieses Werk genießen: Eltern mit ihren Kindern, Großeltern mit ihren Enkeln.
Und hier zeigt sich das Verbindende der Oper. Neben mir saß ein gerade mal 3-jähriges Kind mit seiner Mutter, aufmerksam und gespannt und voller Freude. Das kleine Mädchen war nicht zum ersten Mal in der Vorstellung und freute sich auf diesen Abend. Überhaupt herrschte eine wunderbare Stimmung.

Wie oft sehe und lese ich Berichte von aktuellen Inszenierungen, welche zwar den Untertitel „Märchenspiel in drei Bildern“ trägt, aber in zeitgenössischer Kleidung und heutigem Ambiente spielt, dem märchenhaften nicht wirklich entsprechen .

Viele Menschen fragen, warum „moderne“ Regisseure sich oft scheuen, Hänsel und Gretel, dies wunderbare Märchenspiel mit den phantastischen Elementen, den Träumen, Zaubereien, Fabeltieren und Geistern  klassisch neu auszuformen; es zu gestalten, als das, was es sind: im unserem Kulturkreis über viele Jahrhunderte entstandene Fabel über Nöte, Träume, Unterbewußtem von großen und kleinen Wesen mitten aus dem Volk. Doch Hänsel und Gretel an der Rheinoper atmet Träume, Wünsche, Unterbewusstes.

Seit 1969 steht Andreas Meyer-Hannos Hänsel und Gretel -Inszenierung auf dem Spielplan der Deutschen Oper am Rhein. Und es ist lobenswert, wenn man die Nostalgie, welche in dieser Inszenierung liegt, auch ungeteilt an sich heran lässt. Nostalgie, etwas schal der Klang, hilft nur zu oft, seelische Ungleichgewichte wieder  aufzurichten. Die Hänsel und Gretel Produktion der Rheinoper ergreift so Groß und Klein.

Deutsche Oper am Rhein / Hänsel und Gretel © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Hänsel und Gretel © Hans Joerg Michel

Die Düsseldorfer Oper schreibt dazu: „Spielleiterin Esther Mertel hatte Hänsel und Gretel in der Spielzeit 2015/16 mithilfe der Bühnenbildskizzen, Kostümfigurinen und Fotos der Premiere liebevoll rekonstruiert und neu einstudiert. Auch die Möglichkeiten der Beleuchtung haben sich in den letzten vierzig Jahren verändert. Volker Weinhart hat basierend auf alten Aufzeichnungen mit neuen Mitteln ein märchenhaftes Lichtkonzept entwickelt, damit die von Jung und Alt geliebte Produktion in neuem Glanze erstrahlen lassen.“ Schön wenn sich ein Opernhaus die Mühe macht, auch alte Inszenierungen zu behalten. Die Mischung aus alten und neuen Produktionen in einem Repertoire macht für mich die Stärke eines Opernhauses aus.

Neuartig für mich der Beginn der Oper: man sieht während der Ouvertüre die ganze Familie beisammen, danach geht Peter fort um Geld zu verdienen. Ein kleiner, aber sehr feiner Auftakt. Die Besetzung der Rollen ist großartig Katarzyna Kuncio ist ein wunderbarer schlaksiger Hänsel mit angenehmer Mezzostimme. Die Gretel von Inga-Britt Andersson liebenswert und spielfreudig mit schönem Sopran. Renee Morloc gefällt als Mutter Gertud und ist ihrem Peter eine gute Partnerin.

Als Peter Besenbinder hat sich die Rheinoper an diesem Abend einen besonderen Künstler geholt: Franz Grundheber, Star der Opernhäuser, seit Jahrzehnten auf den großen Bühnen der Welt zu Hause. Franz Grundheber hatte die vorangehende Woche in Düsseldorf eine jungen Sänger/innen Meisterklasse gegeben und freute sich, an der Düsseldorfer Oper seinen Schülern auf der Bühne zu zeigen, was er eine Woche lang gelehrt und erklärt hatte.

Deutsche Oper am Rhein / Hänsel und Gretel - und das so verträumte Hexenhaus © Hans Joerg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Hänsel und Gretel – und das so verträumte Hexenhaus © Hans Joerg Michel

Sein Peter Besenbinder ist in Gestik, Blick und Betonung des Textes ausgefeilt. Für ihn ein ganz besonderer Teil des Operngesanges, da man seiner Meinung nach mit den Worten und der Musik das vermitteln kann was Komponist und Textdichter aussagen wollten.

Meine Sitznachbarin meinte, dieser Sänger habe sie kalt erwischt. Sie wusste nicht wer auf der Bühne stehen würde, aber so einen Peter habe sie noch nie erlebt. So authentisch habe sie diese Rolle noch nie gesehen. Dass muss man eigentlich nicht mehr ergänzen. Dass er auch noch über eine wunderbare farbenreiche Stimme verfügt, welche in der Höhe leuchtet, macht die zusätzliche Faszination der Persönlichkeit dieses Künstlers aus. Sein Alter ist zu keiner Zeit der Vorstellung von Bedeutung.

Hier zeigt sich auch die Besonderheit eines generationsübergreifenden Ensembles. Es sei der Direktion der Rheinoper große Hochachtung gezollt, eine solches Wagnis einzugehen. Doch das Ergebnis gibt dem Haus recht. Interessiert man sich für Sänger und deren Qualitäten, kann man auch einen 80-jährigen Künstler auf die Bühne stellen und es wird ein voller Erfolg.

Deutsche Oper am Rhein / Hänsel und Gretel - hier mittig Franz Grundheber als Besenbinder © Zoebisch

Deutsche Oper am Rhein / Hänsel und Gretel – hier mittig Franz Grundheber als Besenbinder © Zoebisch

Eine tadellose Leistung auch von Johannes Preißinger, welcher sehr passend eine wirklich böse Hexe spielte. Ein Gegensatz zu dem liebens- und hörenswerten Sand- und Taumännchen von Aisha Tümmler.

Axel Kober führt die Düsseldorfer Symphoniker in teilweise schwelgerischem Wagnerklang, am Beginn waren lediglich kleinere Tempoabweichungen zu bemerken, welche die Routine aller Beteiligten aber rasch wieder ausgleichen konnte. Ein wunderbarer Abend mit viel Applaus, welcher vor allem dem Senior des Abends, natürlich aber auch allen Beteiligten gleichermaßen galt. Wer Franz Grundheber kennt, weiß dass er sich nie lange feiern lässt, sondern gleich wieder neben seinen Kollegen steht um den Applaus mit ihnen zu teilen.

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