München, Staatstheater am Gärtnerplatz, DIE ZIRKUSPRINZESSIN von Emmerich Kálmán, 29.12.2017

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Staatstheater am Gärtnerplatz München

Staatstheater am Gärtnerplatz / Die Zirkusprinzessin - Daniel Prohaska als Mister X, Alexandra Reinprecht als Fürstin Fedora Palinska, Ballett-Ensemble © Thomas Dashuber

Staatstheater am Gärtnerplatz / Die Zirkusprinzessin – Daniel Prohaska als Mister X, Alexandra Reinprecht als Fürstin Fedora Palinska, Ballett-Ensemble © Thomas Dashuber

 DIE ZIRKUSPRINZESSIN von Emmerich Kálmán

Spielzeitpremiere  29. Dezember 2017, weitere Vorstellungen: Januar 4 / 12 2018   März 28 / 29, 2018   Mai 26 / 27, 2018

INHALT: Ein Zirkus in St. Petersburg, ein prinzliches Palais und ein Wiener Hotel – das sind die Orte, wo Zirkusvolk, russischer Adel und junge Leute aus Wien zusammenkommen, um im Liebestaumel zu schwelgen. Doch ob ein Hotelierssohn eine Zirkusreiterin heiraten und eine russische Fürstin dem mysteriösen Artisten Mister X trauen darf, das bleibt so lange ungewiss, bis das allgemeine Maskenspiel und die Intrigen des eifersüchtigen Prinzen Sergius entlarvt sind.

Emmerich Kálmán weiß die unterschiedlichen Schauplätze jeweils mit charakteristischem Kolorit zu gestalten. Ob slawische Eleganz, nervöse Sentimentalität oder wienerische Lässigkeit, im Zentrum des Geschehens stehen träumerische Melodien, die bald ernst, bald heiter die Szenerie beleben. Die prominent besetzte Uraufführung der »Zirkusprinzessin« im Jahre 1926 im Wiener Theater an der Wien war ein überwältigender Erfolg und eröffnete Kálmán die Tore zum New Yorker Broadway

Musik von Emmerich Kálmán, Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Textfassung von Josef E. Köpplinger, Musikalische Leitung   Karsten Januschke, Regie  Josef E. Köpplinger, Choreografie   Karl Alfred Schreiner

Ulrike Dostal, Gisela Ehrensperger, Sigrid Hauser, Alexandra Reinprecht, Jasmina Sakr, Nadine Zeintl I Frank Berg, Maximilian Berling, Fritz Graas, Maximilian Mayer, Robert Meyer, Jan Alexander Naujoks, Daniel Prohaska, Matthias Schlüter, Alexander Wertmann, Erwin Windegger, Franz Wyzner u. a.

Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—


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Frankfurt, Oper Frankfurt, Highlights im Spielplan Oktober 2017

August 7, 2017 by  
Filed under Oper Frankfurt, Pressemeldung, Spielpläne

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

HIGHLIGHTS IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM OKTOBER 2017


Oper Frankfurt / Peter Grimes - Vincent Wolfsteiner Tenor / Titelpartie © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Peter Grimes – Vincent Wolfsteiner Tenor / Titelpartie © Barbara Aumüller

Sonntag, 8. Oktober 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere
PETER GRIMES

Oper in drei Akten und einem Prolog von Benjamin Britten
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: Keith Warner

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle (Musikalische Leitung © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Sebastian Weigle (Musikalische Leitung © Monika Rittershaus

Mitwirkende: Vincent Wolfsteiner (Peter Grimes), Sara Jakubiak (Ellen Orford), James Rutherford (Captain Balstrode), Jane Henschel (Auntie), Sydney Masncasola und Angela Vallone (Two Nieces), AJ Glueckert (Bob Boles), Clive Bayley (Swallow), Hedwig Fassbender (Mrs. Sedley), Peter Marsh (Reverend Horace Adams), Iurii Samoilov (Ned Keene), Barnaby Rea (Hobson)

Weitere Vorstellungen: 12., 14., 19., 22., 27. Oktober, 5. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren),11. November 2017 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Während des Zweiten Weltkriegs hielten sich Benjamin Britten (1913-1976) und sein Lebensgefährte, der Tenor Peter Pears, in Amerika auf. Dort wurde der Komponist auf die Verserzählung The Borough (1810) des wie er selbst aus Suffolk stammenden George Crabbe aufmerksam und beauftragte den britischen Schriftsteller Montagu Slater, ein Libretto zu verfassen. Die Uraufführung am 7. Juni 1945 am Londoner Sadler?s Wells Theatre (der heutigen English National Opera) mit Pears in der Titelpartie brachte Britten den Ruf als einer der führenden Komponisten der Gegenwart ein. Die Geschichte eines Mannes, der ein gesamtes Dorf gegen sich hat, wird häufig als Ausdruck der Erfahrungen interpretiert, denen auch Britten als Homosexueller ausgesetzt gewesen sein muss. Die letzte Frankfurter Produktion von Peter Grimes (Regie: David Mouchtar-Samorai) kam am 2. Juni 2001 heraus.

Zum Inhalt: Der Fischer Peter Grimes ist im Küstendorf Borough im englischen Suffolk aufgrund seines verschlossenen und auch gewalttätigen Wesens zum Einzelgänger geworden. Nur die verwitwete Lehrerin Ellen Orford und der alte Captain Balstrode halten zu ihm. Kurz vor einer gerichtlichen Untersuchung, die den Tod seines Lehrjungen untersuchen soll, kommt auch dessen Nachfolger bei Grimes? Flucht vor den aufgebrachten Dorfbewohnern zu Tode. Daraufhin rät Balstrode seinem Freund, aufs Meer hinauszufahren und dort sein Boot zum Sinken zu bringen. Vom Land aus beobachten einige Dörfler teilnahmslos das Geschehen…

Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der damit nach einem erfolgreichen Gastspiel an der New Yorker Met seine erste Frankfurter Neuproduktion der Saison 2017/18 dirigiert. Die Regie übernimmt der Brite Keith Warner, der als gern gesehener Gast an der Oper Frankfurt hier u.a. 2005/06 Brittens Death in Venice inszenierte. Henzes Elegie für junge Liebende führte ihn kürzlich ans Theater an der Wien. Die Titelpartie übernimmt Ensemblemitglied Vincent Wolfsteiner, der kürzlich als Wagners Siegfried an sein altes Stammhaus nach Nürnberg zurückkehrte. Auch Sara Jakubiak (Ellen Orford) zählt zum Ensemble. Zu ihren Plänen gehört u.a. die Titelpartie in Korngolds Das Wunder der Heliane an der Deutschen Oper in Berlin. Das Ensemble verlassen hat zur Saison 2017/18 James Rutherford (Captain Balstrode), der in naher Zukunft die Partie des Wotan in Wagners Der Ring des Nibelungen in Düsseldorf / Duisburg sowie erneut in Frankfurt verkörpern wird. Die übrige Besetzung ist eine Mischung aus Ensemble- und Gastsängern, darunter u.a. Jane Henschel (Auntie), deren lange Karriere sie an die großen Opernhäuser und Festivals weltweit führte.


Freitag, 13. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Dritte Wiederaufnahme
DIDO AND AENEAS
Oper in fünf Bildern mit einem Epilog von Henry Purcell
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

HERZOG BLAUBARTS BURG
Oper in einem Akt von Béla Bartók
In ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Karsten Januschke; Regie: Barrie Kosky

Oper Frankfurt / Herzog Blaubarts Burg - Judith © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Herzog Blaubarts Burg – Judith © Monika Rittershaus

Mitwirkende Dido and Aeneas: Cecelia Hall (Dido), Angela Vallone (Belinda), Karen Vuong (Second Woman), Dmitry Egorov (Sorceress), Elizabeth Reiter (First Witch), Julia Dawson (Second Witch), Michael Porter (Spirit / Sailor), Sebastian Geyer (Aeneas)
Mitwirkende Herzog Blaubarts Burg: Andreas Bauer (Blaubart), Claudia Mahnke (Judith)

Weitere Vorstellungen: 15. (18.00 Uhr), 21., 29. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren) Oktober, 4. November 2017
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Auf den ersten Blick haben diese beiden Kurzopern – in Frankfurt seit ihrer Premiere 2010/11 als abendfüllende Produktion miteinander kombiniert – stilistisch, inhaltlich und auch sprachlich wenig miteinander zu tun: Dido and Aeneas (1689) von Henry Purcell (1659-1695) und Herzog Blaubarts Burg (1918) von Béla Bartók (1881-1945). Nachdem jedoch der Doppelabend in der Regie von Barrie Kosky – der inzwischen seit 2012/13 den Posten des Intendanten der Komischen Oper Berlin inne hat – am 5. Dezember 2010 herausgekommen war, konnte man in der Süddeutschen Zeitung lesen: „Zwei Einakter, die rund 230 Jahre Operngeschichte trennt. Das Ergebnis ist schlicht phantastisch.“ Die Inszenierung wurde 2013 im Rahmen eines überaus erfolgreichen Gastspiels beim Edinburgh Festival gezeigt. Nun wird die Produktion in Frankfurt zum dritten Mal wiederaufgenommen.

Oper Frankfzrt /Dido and Aeneas - Dido und Aeneas © Monika Rittershaus

Oper Frankfzrt /Dido and Aeneas – Dido und Aeneas © Monika Rittershaus

In Dido and Aeneas verliebt sich Aeneas auf der Rückreise aus dem Trojanischen Krieg in Dido, die verwitwete Königin von Kathargo. Zögerlich erwidert sie seine Zuneigung, da sie ahnt, dass Aeneas sie bald wieder verlassen wird. Tatsächlich bricht dieser, geblendet durch einen Zauber, entgegen seiner eigentlichen Absicht seine Zelte in Kathargo ab. Dido stirbt an gebrochenem Herzen. – In Herzog Blaubarts Burg folgt Judith ihrem Mann Blaubart auf seine Burg. Dort herrscht eine dunkle, unheimliche Atmosphäre: Sieben Türen bergen dunkle Geheimnisse. Nach und nach gelingt es Judith, alle Türen zu öffnen. Hinter der siebten und letzten entdeckt sie schließlich ihre drei ermordeten Vorgängerinnen. Zusammen mit Blaubart tritt Judith durch diese Tür, das Schloss versinkt erneut in Dunkelheit.

Mit der Produktion vertraut sind die Ensemblemitglieder Michael Porter (Spirit / Sailor), Sebastian Geyer (Aeneas) und vor allem Claudia Mahnke (Judith), die beiden zuletzt Genannten sogar seit der Premiere 2010. In der Inszenierung bereits gesungen, jedoch jeweils in anderen Partien, haben Gast Dmitry Egorov (Sorceress; zuvor: First Witch) und Ensemblemitglied Elizabeth Reiter (First Witch; zuvor: Second Woman). Erstmals in der Produktion besetzt sind aus dem Ensemble Cecelia Hall (Dido) und Karen Vuong (Second Woman), die „Ensembleneuzugänge“ Angela Vallone (Belinda) und Julia Dawson (Second Witch) sowie Andreas Bauer (Blaubart). Karsten Januschke, bis 2014/15 Kapellmeister der Oper Frankfurt, dirigiert die Produktion zum ersten Mal.


Oper Frankfurt / Eugen Onegin - Filipjewna und Tatiana (kniend) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Eugen Onegin – Filipjewna und Tatiana (kniend) © Barbara Aumüller

Freitag, 20. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
EUGEN ONEGIN
Lyrische Szenen in drei Akten und sieben Bildern von Peter I. Tschaikowski
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Nikolai Petersen; Regie: Dorothea Kirschbaum;
Konzeption: Jim Lucassen

Mitwirkende: Barbara Zechmeister (Larina), Maria Bochmanova (Tatiana),
Maria Pantiukhova / Judita Nagyová (Olga), Elena Zilio (Filipjewna),
Daniel Schmutzhard / Iurii Samoilov (Eugen Onegin), Allan Clayton (Lenski), Nikolay Didenko (Fürst Gremin), Dietrich Volle (Saretzki), Thomas Faulkner (Ein Hauptmann), Michael McCown (Triquet)

Weitere Vorstellungen: 28., 31. (18.00 Uhr) Oktober, 10., 19. November 2017
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Oper Frankfurt / Eugen Onegin - Eugen Onegin und Tatiana © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Eugen Onegin – Eugen Onegin und Tatiana © Wolfgang Runkel

Anlässlich der Premiere des Eugen Onegin am 20. November 2016 an der Oper Frankfurt wurden zwei Meisterwerke vom Publikum bestaunt: Zum einen die mit „lyrische Szenen“ untertitelte Oper von Peter I. Tschaikowski (1840-1893), zum anderen das raumfüllende Mosaik, das die Werktätigen Russlands beim Aufbau des Sozialismus zeigt. In Kleinstarbeit hatten die Theatermalerinnen und -maler der Oper Frankfurt dieses beeindruckende Bild für die Inszenierung von Dorothea Kirschbaum nach der Konzeption von Jim Lucassen per Hand gestempelt. Nun bot es im ersten Teil des Abends das Bühnenbild der Frankfurter Neuproduktion von Tschaikowskis Oper nach dem Roman von Alexander S. Puschkin. Doch gab es natürlich von dieser vierten Premiere der Spielzeit 2016/17 noch viel mehr zu berichten, und so schwärmte der Kritiker der Frankfurter Neuen Presse: „Dieser Eugen Onegin erzählt vom Menschen, der lernen muss, seine Gefühlswelt einzurichten, wo und wann auch immer. Puschkin hat das schonungslos beschrieben, Tschaikowski in wunderschöne, tief empfindende Musik gekleidet – und die Oper Frankfurt hat einen neuen Publikumsmagneten.“

Russland: Tatiana, die empfindsame Tochter der Gutsbesitzerin Larina, verliebt sich in den abgeklärten Dandy Eugen Onegin, den ihr Lenski, der Verlobte ihrer lebenslustigen Schwester Olga, vorstellt. An zentraler Stelle in der Oper schreibt die schüchterne Tatiana einen Brief, in dem sie dem Angebeteten ihre Liebe offenbart. Doch Onegin erklärt ihr kühl, dass er nicht für die Ehe geschaffen sei. Gelangweilt von der Atmosphäre in der Provinz macht er Olga schöne Augen und erregt so die Eifersucht seines Freundes Lenski. Der Streit mündet in einem Duell, das Lenski nicht überlebt. Onegin flieht vor seiner Schuld und entdeckt zu spät seine Gefühle für Tatiana.

Für die erste Wiederaufnahme der Produktion kehrt premierenbewährt Frankfurts Generalmusikdirektor Sebastian Weigle zurück ans Pult seines Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, jedoch wechselt er sich diesmal mit dem jungen Kapellmeister Nikolai Petersen ab. Auch die Sängerbesetzung verzeichnet einige neue Namen: Die junge Russin Maria Bochmanova (Tatiana) kehrt nach Vorstellungen als Lauretta in Puccinis Gianni Schicchi 2015/16 an die Oper Frankfurt zurück. Der Brite Allan Clayton (Lenski) trat kürzlich als David in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg am Royal Opera House Covent Garden in London auf, gefolgt von der Titelpartie in der viel beachteten Uraufführung von Brett Deans Hamlet beim Glyndebourne Festival 2017. Nikolay Didenko (Fürst Gremin) ist Russe und gastiert regelmäßig am Moskauer Bolschoi-Theater sowie an der Oper Köln, wo er 2017/18 als Comte des Grieux in Massenets Manon zu erleben sein wird. Thomas Faulkner (Ein Hauptmann) wurde 2016/17 vom Opernstudio ins Ensemble der Oper Frankfurt übernommen, wo der Brite jüngst als Graf Lamoral in Strauss? Arabella zu erleben war. Alle weiteren Partien bleiben im Vergleich zur Premieren- bzw. zur deren Alternativbesetzung unverändert, darunter auch aus dem Ensemble Daniel Schmutzhard und Iurii Samoilov (Eugen Onegin) sowie Maria Pantiukhova und Judita Nagyová (Olga), die sich im Verlauf der Aufführungsserie in ihren jeweiligen Partien abwechseln. Eine besondere Freude ist, dass auch die italienische Mezzosopranistin Elena Zilio, während ihrer langen Karriere zu Hause an vielen bedeutenden internationalen Bühnen, als Filipjewna wieder mit von der Partie ist.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—


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St. Margarethen, Oper im Steinbruch, Opernfestival – Liebestrank – Donizetti, 06.07.2016

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Oper im Steinbruch

 DER LIEBESTRANK  –  Gaetano Donizetti
06. Juli 2016 – 19.8.2016 –   BEGINN 20:30 Uhr

Einzigartigkeit – Programm der „Oper im Steinbruch“

Mit einem visuell starken und inszenatorisch interessanten Zugang zur Oper Der Liebestrank setzt Intendantin Maren Hofmeister die neue Reihe packender Produktionen im Rahmen der „Oper im Steinbruch“ fort. Dafür hat sie ein Leading Team engagiert, das die Ruffinibühne im Steinbruch in ihrer Einzigartigkeit erfasst und künstlerisch gestaltet. „Ich bin begeistert vom Kontrast zwischen Opernbühne und Steinkulisse, den das diesjährige Team mit dem Bühnenbild schafft. Donizettis Musik rückt dabei ins Zentrum und es gibt Raum zum Träumen“, so die Intendantin.

Liebestrank – Gaetano Donizetti
youtube Trailer Oper St. Margarethen
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Eine verrückte Komödie mit Witz, Gefühlen und brennenden Herzen Der schüchterne Bauer Nemorino (Antonio Poli / Ioan Hotea) verliebt sich in die großspurige Gutsbesitzerin Adina (Elena Sancho-Pereg / Narine Yeghiyan). Doch Adina hat nur Augen für den schönen Sergeanten Belcore (Andrei Bondarenko). Bis der fahrende Tausendsassa Dulcamara (Uwe Schenker-Primus) ins Städtchen kommt und der leichtgläubige Nemorino von ihm einen Liebestrank erwirbt – der in Wahrheit nichts weiter als eine Flasche Rotwein ist. Als Nemorino bereit ist, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um mehr von dem geheimnisvollen Wundermittel zu erwerben, wendet sich jedoch das Blatt: Adinas Herz macht sich auf die beschwerliche Reise zu Nemorino. Am Ende glaubt selbst Dulcamara an die magische Wirkung seines Weins und wittert eine brillante Geschäftsidee…

Junge Stimmen – erstklassig und gefragt. Die Besetzung besteht aus erstklassigen Sängerinnen und Sängern der jungen, aufstrebenden Generation, die bereits international gefragt sind und ihre Rollen auf ideale Weise verkörpern. Dafür steht auch Dirigent Karsten Januschke, in dessen Händen die musikalische Leitung liegt. Unter seiner Leitung gastieren das Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks und der Philharmonia Chor Wien.

Für die Regie zeichnet Philipp Himmelmann verantwortlich. Für ihn ist die Herausforderung des Inszenierens in der einzigartigen Steinkulisse unter anderem eine Frage des Spiels mit der Spannung in diesem speziellen Raum: „Bei Freilichtaufführungen hat man oftmals große Distanzen, die es mit Spannung zu erfüllen gilt. Es gibt einige Szenen im Werk, die danach schreien, spektakuläre Auftritte mit hohem Unterhaltungswert, aber auch sehr intime Momente.Der Liebestrank ist eine verrückte, turbulente Komödie, – aber auch eine sehr delikate, und melancholische. „Diese Oper liefert Stoff, der nach Fokussierung verlangt, nach einem Zentrum, um das sich alles dreht. Und in diesem Zentrum wird die Geschichte von Nemorino und Adina erzählt“, so Bühnenbildner Raimund Bauer. Für den Liebestrank auf der Ruffinibühne entwirft der gefragte Künstler daher einen phantastischen Ort, – einen überdimensionalen Wurlitzer, der an die 1950er Jahre erinnert. „Ein Sehnsuchtszeichen“, wie er meint. Fasziniert von der spektakulären Herbheit des Steinbruchs schafft er einen visuellenKontrast zu eben diesem und gibt der Musik – im Sinne eines Multiplikators aller Sehnsüchte – einen zentralen Platz.

Termine: 6. Juli bis 19. August 2016,  21 Vorstellungen, jeweils Mittwoch bis Freitag, Beginn: 20.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr ,  Dauer: 2 Std. 45 min. inklusive Pause, Preise: €33  bis  €145 www.operimsteinbruch.at

Besetzungen :
AdinaElena Sancho Pereg,  Narine Yeghiyan
Nemorino : Antonio Poli, Ioan Hotea, Tamás Tarjányi
Belcore : Andrei Bondarenko, Mathias Hausmann
Dulcamara: Uwe Schenker-Primus, Jonathan Lemalu
Gianetta :Esther Dierkes, Katrin Koch
Orchester :Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks
Chor : Philharmonia Chor Wien
Regie : Philipp Himmelmann
Musikalische Leitung : Karsten Januschke
Bühnenbild : Raimund Bauer
PM  Oper im Steinbruch / Juli 2016


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Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere: LE CANTATRICI VILLANE, 23.01.2016

Januar 21, 2016 by  
Filed under Oper Frankfurt, Premieren, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: LE CANTATRICI VILLANE (AUFSTIEG DER SÄNGERINNEN)

Dramma giocoso in zwei Akten von Valentino Fioravanti
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Samstag, 23. Januar 2016, um 19.30 Uhr im Bockenheimer Depot

Weitere Vorstellungen:
25., 27., 29., 31. Januar, 4., 6., 7. Februar 2016
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Die Opera buffa Le cantatrici villane (Aufstieg der Sängerinnen) von Valentino Fioravanti (1764-1837) wurde im Januar 1799 in Neapel uraufgeführt. Sie war der größte Erfolg des Komponisten und gilt als eine der berühmtesten komischen Opern ihrer Zeit. Noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts stand das Werk auf vielen Spielplänen. Die Handlung lebt von den schlichten Figuren und der realistischen Bühnenwirkung, für die Fioravanti auch von Rossini gerühmt wurde.

Oper Frankfurt / Le cantatrici villane _ Jessica Strong (Sopran / Rosa) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Le cantatrici villane _ Jessica Strong (Sopran / Rosa) © Wolfgang Runkel

Zum Inhalt: In einem Dorf bei Rom trifft der Kapellmeister Don Bucefalo auf die jungen Frauen Rosa und Agata. Hingerissen von ihrem Gesang verspricht er, sie zu berühmten Opernsängerinnen zu machen. So werden die beiden schnell zu Rivalinnen. Don Marco, ein Schüler von Bucefalo, macht Rosa einen Heiratsantrag. Diese glaubt zwar, dass ihr Mann Carlino im Krieg umgekommen sei, weist ihn aber trotzdem ab. Doch Carlino lebt. Er hat seine Frau und den Kapellmeister bei einer Gesangsstunde beobachtet und glaubt, beide seien ein Liebespaar. Agatas Aussage, Rosa habe Bucefalo und Don Marco in ihrem Haus versteckt, während Carlino dort inkognito nach einer Unterkunft fragte, verstärkt seinen Verdacht. Bei einer Opernprobe kommt es zum Aufruhr, der sich in Wiedersehensfreude wandelt, als Carlino sich zu erkennen gibt.

Opera Frankfurt / Le cantatrici villane _ Björn Bürger (Bariton / Don Bucefalo) © Barbara Aumüller

Opera Frankfurt / Le cantatrici villane _ Björn Bürger (Bariton / Don Bucefalo) © Barbara Aumüller

Die musikalische Leitung liegt bei Karsten Januschke, der nach seinem Engagement als Solorepetitor und Kapellmeister an der Oper Frankfurt kürzlich für Mozarts Die Hochzeit des Figaro als Gast hierher zurückkehrte. Seit 2009 ist Caterina Panti Liberovici als Regieassistentin in Frankfurt engagiert. Im Sommer 2015 inszenierte sie beim Festival Cantiere Internazionale d’Arte Montepulciano Mozarts La finta semplice und legt nun ihre erste Inszenierung im Bockenheimer Depot vor. Die Besetzung stammt fast ausschließlich aus dem Ensemble sowie dem Opernstudio der Oper Frankfurt: Der Bariton Björn Bürger (Don Bucefalo) ist seit 2013/14 im Ensemble der Oper Frankfurt beheimatet. Hier sang er zuletzt u.a. Graf Almaviva in Mozarts Die Hochzeit des Figaro. Zuvor debütierte er als Papageno in Die Zauberflöte an der Opéra national de Paris. Die kanadische Sopranistin Jessica Strong (Rosa) aus dem Opernstudio ist hier in dieser Saison auch als Woglinde bzw. Siegrune in Wagners Der Ring des Nibelungen zu erleben. In den beiden letzten Vorstellungen der Serie singt als Gast die ehemalige Opernstudio-Stipendiatin Nora Friedrichs die Partie der Rosa. Der amerikanische Tenor Michael Porter (Carlino) wechselte 2015/16 vom Opernstudio ins Ensemble und feierte zuvor einen überragenden Erfolg als Sipho in der Uraufführung von Lior Navoks An unserem Fluss im Bockenheimer Depot. In ihrer dritten Spielzeit im Frankfurter Ensemble war die amerikanische Sopranistin Karen Vuong (Agata) bisher als Figaro-Gräfin und Gretel zu erleben. Alle weiteren Partien sind bis auf Maren Favela (Giannetta) mit Mitgliedern des Opernstudios besetzt.

Musikalische Leitung: Karsten Januschke; Regie: Caterina Panti Liberovici

Mitwirkende: Björn Bürger (Don Bucefalo), Jessica Strong / Nora Friedrichs (Rosa), Michael Porter (Carlino), Karen Vuong (Agata), Thomas Faulkner (Don Marco), Maren Favela (Giannetta), Katharina Ruckgaber (Nunziella)

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—


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