Kiel, Theater Kiel, Spielplan Mai 2011

April 14, 2011 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Spielplan Mai 2011

OPER KIEL 

Mo | 02. Mai 2011 | 20.00 Uhr | MILCHSTRASSE | 13 €
Aschenputtel
Kammeroper von Pauline Viardot
Pauline Viardot (1821-1910) war nicht nur eine der berühmtesten Sängerinnen ihrer Zeit, sondern auch Komponistin und Gesangslehrerin. Die Uraufführung ihrer „Salonoperette“ CENDRILLON alias ASCHENPUTTEL inszenierte sie im April 1904 selbst – und zwar im eigenen Salon mit ihren besten Schüler/innen in den Solorollen.
Unser „Salon“ ist das erste Foyer, die „Schüler“ sind in diesem Fall Studenten der Hamburger Hochschule. Die musikalische Leitung hat Bettina Rohrbeck. Nele Tippelmann inszeniert die Aufführung in deutscher Sprache als Kombination von Puppen und Musiktheater.
Weitere Aufführung: Mo | 09. Mai 2011 | 20.00 Uhr | MILCHSTRASSE | 13 €

Di | 03. Mai 2011 | 20.00 Uhr | Opernhaus | 4,80-36,30 €
Rinaldo
Oper von Georg Friedrich Händel
– in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln –
Ein barock-buntes Bühnenspektakel zur Zeit des ersten Kreuzzuges: Rinaldo, der tapferste Kämpfer der christlichen Kreuzfahrer, liebt Almirena, die schöne Tochter seines Feldherrn Gottfried von Bouillon. Das wissen auch seine muslimischen Gegner Armida und Argante, und bringen Almirena in ihre Gewalt. So wird der Kampf der Kulturen für Rinaldo auch zum Kampf um seine Liebe…

OPER EXTRA
Di | 03. Mai 2011 | 22.00 Uhr | Klaiber-Studio Oper | Eintritt frei
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Lesung des Romans von Marcel Proust mit Marita Dübbers & Cordula Engelbert
Weitere Aufführungen:
Di | 10. Mai 2011 | 22.00 Uhr | 3. Foyer Oper | Eintritt frei
Di | 17. Mai 2011 | 22.00 Uhr | 3. Foyer Oper | Eintritt frei
Di | 24. Mai 2011 | 22.00 Uhr | 3. Foyer Oper | Eintritt frei
Di | 31. Mai 2011 | 22.00 Uhr | 3. Foyer Oper | Eintritt frei

Do | 05. Mai 2011 | 20.00 Uhr | Opernhaus | 6-42,90 €
Rusalka
Oper von Antonín Dvo?ák
– in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln –
Die Nixe Rusalka hat sich in einen Menschen verliebt. Um in seiner Welt leben zu können, muss sie jedoch auf ihre Stimme verzichten. In der festen Überzeugung, er werde ihre Liebe auch ohne Worte verstehen, zahlt sie den Preis. Aber ihr Traumprinz wendet sich einer anderen Frau zu. Rusalka muss ihm nun den Tod bringen!Fr | 06. Mai 2011 | 20.00 Uhr | Opernhaus | 7,20-58,10€

Crazy for you
Das neue Gershwin-Musical
Musik und Liedtexte: George und Ira Gershwin. Buch: Ken Ludwig
Kiel „got rhythm!“ In Deadrock, Nevada, bricht das Theaterfieber aus, als Bobby Child auftaucht. Der Broadway-begeisterte Bankierssohn soll zwar das alte Theater dichtmachen, will aber eigentlich nur tanzen. Als er sich noch dazu in Polly Baker, die einzige Frau am Ort verknallt, ist klar: In Deadrock steppt von nun an der Bär und die ganze Stadt gleich mit dazu!
Weitere Aufführung: So | 22. Mai 2011 |19.00 Uhr | Opernhaus | 7,20-56,10 €

Sa | 07. Mai 2011 | 18.30 Uhr | Opernhaus | 6-44,90 €
Der Rosenkavalier
Oper von Richard Strauss mit Übertiteln
Weitere Aufführung: Sa | 21. Mai 2011 | 18.30 Uhr | Opernhaus | 6-44,90 €

So | 08. Mai 2011 | 20 Uhr | Opernhaus | 4,80-33 €
Ba-Ba- Banküberfall

Ein Liederabend von Jörg Diekneite und Michael Nündel
Wenn zwei Bankräuber in der Schalterhalle ihr „Hände hoch“ im Duett fordern, die Kassendame mit Hildegard Knef „Du hast mich ganz in der Hand“ antwortet und die Geiseln bei ihrer Gefangennahme Verdi zitieren, dann kann es sich eigentlich nur um eines handeln: den neuen Liederabend von Jörg Diekneite und Michael Nündel! Für alle Fans unserer singenden Sekretärinnen kommt hier ein neuer Spaß: Lieder, Chansons und Pop-Hits rund um Immobilienblase und Finanzwesen-Rettungsschirm! Tanzende Geiseln, rappende Ganoven und die große Liebe zwischen Bargeldzähler und Beratungstresen!
Weitere Aufführung: Mi | 18. Mai 2011 | 20 Uhr | Opernhaus | 4,80-33 €

Do | 12. Mai 2011 | 20.00 Uhr | Opernhaus | 4,80-33 €
Lux aeterna

für Chor & Tanz von Lars Scheibner mit Musik von Ligeti, Rachmaninov, Poulenc und Elgar
Das Konzept dieses Abends für Chor und Tanz entwickelte der in Kiel als Tänzer und Choreograf bekannte Lars Scheibner gemeinsam mit Chordirektor David Maiwald. Es stellt eine Herausforderung für alle Seiten dar: Der opernerprobte Chor singt reine Chormusik von Györgi Ligeti, Sergej Rachmaninow, Francis Poulenc und Edward Elgar. Die Tänzer bewegen
sich zwischen dem Chor – verschmelzen mit ihm oder treten in Konfrontation zu ihm. Drittes
Bühnenelement ist das titelgebende Licht, körperlich behandelt wird es zum gleichberechtigten Bühnenpartner von Gesang und Tanz.

Fr | 13.Mai 2011 | 19.30 Uhr | Opernhaus | 6-44,90 €
Die Zauberflöte
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
– mit Übertiteln –
„O so eine Flöte ist mehr als Gold und Kronen wert, denn durch sie wird Menschenglück und Zufriedenheit vermehrt!“ Die drei Damen haben Recht: Mozarts ZAUBERFLÖTE ist Opernfreude pur! Begleiten Sie wieder Tamino und Papageno auf ihrer Reise aus dem Dunkel der Nacht in die Erleuchtung, aus der Kindheit ins Erwachsenwerden und aus Einsam- in
die Zweisamkeit und seufzen Sie mit Tamino und Pamina: „O welch ein Glück!“

Sa | 14. Mai 2011 | 20 Uhr | Opernhaus | 6-44,90 €
Salome
Oper von Richard Strauss
– mit Übertiteln –
Salome, die junge Tochter der Herodias, wehrt sich gegen die Begierde ihres Stiefvaters Herodes. Als er ihr für einen Tanz alles geben will, was sie verlangt, wählt sie das Einzige, das ihm heilig zu sein scheint: sie verlangt den Kopf des gefangenen Propheten Jochanaan!
Weitere Aufführung: Sa | 28. Mai 2011 | 20 Uhr | Opernhaus | 6-44,90 €

VOLKSBÜHNE
Sa | 14. Mai 2011 | 22 Uhr | 1. Foyer Oper
Künstlergespräch mit Ks. Wolfgang Schmidt
Nach einer Weltkarriere zwischen Metropolitan Opera, Mailänder Scala, Pariser Opéra oder Semperoper Dresden kehrt Ks. Wolfgang Schmidt als Herodes in SALOME 25 Jahre nach seinem ersten Engagement an der Förde zurück auf die Kieler Opernbühne. Erleben Sie den Ausnahmesänger nach der Vorstellung im Gespräch mit Operndirektor Reinhard Linden.

So | 15. Mai 2011 | 18.30 Uhr | Opernhaus | 4,80-33 €
Ghetto-Trilogie / Savonarola
Ballett / Oper von Volker David Kirchner mit Übertiteln
Einführung 17.45 Uhr im 2. Foyer
Titelfigur ist der Dominikanermönch Girolamo Savonarola, der im Florenz des ausgehenden 15. Jahrhunderts einen Gottesstaat ausrief. Zusammen mit Kirchners als Ballett gedeutetem Orchesterwerk GHETTO-TRILOGIE, verhandelt dieser Abend Fragen nach Macht, Machtmissbrauch, Glaube und Verfolgung.
Weitere Aufführung: So | 29. Mai 2011 | 16.00 Uhr | Opernhaus | 4,80-33 €
Mit Kinderbetreuung, Einführung 15.15 Uhr im 2. Foyer

PREMIERE
Fr | 20. Mai | 20.00 Uhr | Opernhaus
Festliche Operngala
mit Angela Meade (Metropolitan Opera New York) und Sung Kyu Park (Teatro San Carlo Neapel)
Ein Leckerbissen für alle Fans der großen Oper! Bei der FESTLICHEN OPERNGALA 2011 stehen im Opernhaus Kiel Belcanto-Hits von den „Big Five“ der italienischen Oper auf dem Programm: Rossini, Bellini, Donizetti, Verdi und Puccini! Stargäste sind die amerikanische Newcomerin Angela Meade (Sopran) und der koreanische Tenor Sung Kyu Park. Angela Meade zählt seit ihrem überraschenden Debüt 2008 als Elvira in Verdis ERNANI an der New Yorker Metropolitan Opera zu den heiß gehandelten neuen Stimmen und feiert Triumphe in ganz Amerika sowie seit kurzem auch diesseits des Atlantiks. Der koreanische Tenor Sung Kyu Park hat in der letzten Spielzeit in Kiel als Radames (AIDA) Staunen erregt und debütierte hier zuletzt als Prinz in RUSALKA. In seiner Wahlheimat Italien begeistert er u.a. am berühmten Teatro San Carlo in Neapel.
Musikalische Leitung: Mariano Rivas
Moderation: Daniel Karasek

OPER EXTRA: GASTSPIEL „Wir in Kiel“
Mo | 23. Mai | 20.00 Uhr | 1. Foyer Oper | 13 €
„Ich lade gern mir Gäste ein“
Lieder- und Arienabend mit den Gesangsklassen der Musikhochschule Lübeck
Unter dem Motto aus der FLEDERMAUS von Johann Strauss präsentieren Studierende der Gesangsklassen an der Musikhochschule Lübeck einen Abend mit Liedern, Arien und Ensembles aus Oper und Operette und stellen die Vielfältigkeit ihrer Gesangsausbildung unter Beweis.

FÜLLE DES WOHLLAUTS
Di | 24. Mai | 20.00 Uhr | 1. Foyer Oper | 10 €
Konzert mit Werken von Gustav Mahler
Anlässlich des 100. Todestages von Gustav Mahler gibt Kammersänger Hans Georg Ahrens zusammen mit dem TRIOtotal (Ingo Hirsekorn – Violine, Karsten Schnack – Akkordeon, Wolfram Nerlich – Kontrabass) ein Konzert, in dem die Lieder eines fahrenden Gesellen sowie Rückert- und Wunderhornlieder in eigenen Bearbeitungen erklingen.

So | 29. Mai 2011 | 11.00 Uhr | 1. Foyer Oper | 8 €
Operncafé: Hoffmanns Erzählungen
Jacques Offenbachs letztes Werk erzählt die Geschichte eines Abschieds und Rückblicks. Es fasziniert dabei bis heute durch seine schillernde Vielgestaltigkeit, die immer neue Lesarten hervorruft.
Regieteam und musikalische Leitung erläutern ihre Sichtweise.

PHILHARMONISCHES ORCHESTER KIEL

KLASSIK KIDS
So | 08. Mai 2011 | 11 Uhr | Opernhaus | 3,30-13,20 €
4. Kinder- und Jugendkonzert
Gemeinsam mit… Antonín Dvo?ák
Antonín Dvo?ák stammte aus Böhmen, was aber keineswegs bedeutet, dass er ein einfältiger „Hinterböhmerwäldler“ gewesen wäre. Im Gegenteil: die Tradition seines musikalischen Heimatlandes hat den Komponisten, der eigentlich für den Metzgerberuf bestimmt war, zu einem wahren Zauberkünstler werden lassen. Nicht nur, dass er spannende Märchen und Sagen über die Natur oder über mysteriöse Hexen zum Klingen gebracht hat, er scheint auch selbst hexen gekonnt zu haben, denn beim Hören seiner Slawischen Tänze beginnen die Beine aller Menschen ganz wie von selbst zu zucken. Und sogar auf die damals noch äußerst gefährliche Schiffsreise nach Amerika wagte sich der weltoffene Böhme. Seine Erfahrungen mit der Musik der Afro-Amerikaner vermischte er dann geschickt mit seinem eigenen Stil und nannte diesen musikalischen „Eintopf“ SINFONIE AUS DER NEUEN WELT.
Weiteres Konzert: So | 08. Mai 2011 | 12.30 Uhr | Opernhaus | 3,30-13,20 €

So | 15. Mai 2011 | 11 Uhr | Kieler Schloss | 12- 31,50 €
8. Philharmonisches Konzert
Jean Sibelius (1865-1957)
En Saga, op. 9
Peter Tschaikowski (1840-1893)
1. Klavierkonzert b-Moll, op. 23
Edward Elgar (1857-1934)
Enigma – Variationen über ein Originalthema, op. 36
Solist: Tzimon Barto (Klavier)
Dirigent: Georg Fritzsch
Einführung um 10.15 Uhr
Weiteres Konzert: Mo | 16. Mai 2011 | 20 Uhr | Kieler Schloss | 12- 31,50 €
Einführung um 19.15 Uhr

So | 22. Mai 2011 | 11 Uhr | Klaiber-Studio Oper | 12 €
5. Musikalische Matinee
Jeux Parti VII
Joseph Haydn:
Trio für Klavier, Flöte und Violoncello D-Dur
Jean Françaix:
Trio für Flöte, Violoncello und Klavier
Gabriel Pierné:
Sonata da camera für Flöte, Violoncello und Klavier
Flöte: Tomo Jäckle
Violoncello: Frauke Rottler-Viain
Klavier: Mariano Rivas

Mi | 25. Mai 2011 | 20 Uhr | Petrus-Kirche | 9-21 €
6. Mozart-Konzert
Abschied von Wien
Wolfgang Amadeus Mozart:
Menuett und Trio C-Dur, KV 409
Antonín Reicha:
Missa pro defunctis (Requiem)
Sopran: Hanna Zumsande
Alt: Ines Schumacher
Tenor: Chien-Chi Lin
Bass: Kyung-Sik Woo
Philharmonischer Chor Kiel
Dirigent: David Maiwald
Theater im Werftpark Kiel

So | 1. Mai | 19 Uhr | Howaldtsche Metallgießerei, Grenzstraße 1, Kiel-Dietrichsdorf | 5 €
Nachtschicht
Musikalische Lesung. Schmuddelkinder – Proletarier – Lieder
Schauspieler vom Theater im Werftpark und der Musiker Gerd Sell arbeiten sich unterhaltsam durch ernste Zeiten von damals und heute. Es werden Lieder von Franz Josef Degenhardt und Texte von Bertolt Brecht und Max von der Grün, sowie weiteren Autoren von Rang und Namen auf dem Gebiet der Arbeiterkultur vorgetragen.

Mi | 11. Mai 2011 | 10 Uhr | Theater im Werftpark | 5,50 € | erm. 5 €
Uns Siegfried
Ein rasantes Nibelungendestillat für Kinder und Erwachsene ab 8 Jahren von Jens Raschke
Der wackere Recke Siegfried, wohlgestalter Königssohn aus Xanten am Niederrhein, begibt sich auf die Suche nach Glanz, Gloria und heldentauglichen Abenteuern und findet dabei einen feuerspeienden Drachen, einen unermesslichen Goldschatz und die Frau fürs Leben. Was geschieht nun mit dem berühmtesten Germanenepos, wenn es in die Finger zweier
Schauspieler gerät, die sich vorgenommen haben, den ganzen Riemen in circa 60 Minuten nachzustellen?

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Baden, Bühne Baden, KS Sebastian Reinthaller neuer Künstlerischer Leiter 1.5.2014

April 13, 2011 by  
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Presseinformation

Bühne Baden

KS Sebastian Reinthaller neuer Künstlerischer Leiter

Die Entscheidung über die Bestellung des künstlerischen Leiters an der Bühne Baden ist gefallen:
Prof. Dr. Robert Herzl verlängert – Seine Nachfolge tritt Kammersänger Sebastian Reinthaller ab 2014 an.

Mit 1. Mai 2014 tritt KS Sebastian Reinthaller das Amt des künstlerischen Leiters an der Bühne Baden an. Sein Vertrag ist auf 5 Jahre befristet, mit der Option der Verlängerung. Sebastian Reinthaller ist fixes Ensemblemitglied der Wiener Volksoper und gastiert seit über einem Jahrzehnt an den beiden Bühnen in Baden -Stadttheater und Sommerarena- und avancierte in diesen Jahren zum absoluten Publikumsliebling.

Der Vertrag des bisherigen künstlerischen Leiters Prof. Dr. Robert Herzl wird bis zum 30. April 2014 auf zwei Jahre verlängert.

Mit der Neubestellung von KS Sebastian Reinthaller ab Mai 2014 und der Verlängerung des Vertrages des amtierenden und äußerst beliebten und angesehenen künstlerischen Leiters Prof. Robert Herzl auf zwei weitere Jahre soll der so erfolgreiche Weg der Etablierung und Ausbau des musikalischen Unterhaltungstheaters mit den Hauptsparten Operette und Musical auf höchstem Niveau sowie der Kooperation mit dem Landestheater Niederösterreich am Schauspielsektor fortgesetzt werden.

Die Entscheidungsfindung fand am 11. April 2011 einstimmig durch eine Kommission – bestehend aus Vertretern des Landes NÖ, der Stadt Baden, der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft sowie Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur – statt.

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Premiere Dialogues des Carmélites BIOGRAPHIEN, 10.04.2011

März 23, 2011 by  
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Oper Stuttgart

Dialogues des Carmélites – Gespräche der Karmeliterinnen

Premiere 10.4.2011 

Biografien

Manfred Honeck ist seit Beginn der Spielzeit 2007/08 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart und leitete hier die Neuinszenierungen Les Troyens, Idomeneo, Aida, Lohengrin, Der Rosenkavalier, Parsifal sowie die Wiederaufnahmen Così fan tutte und Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2010/11 übernimmt er die musikalische Leitung der beiden Neuinszenierungen Die Fledermaus und Dialogues des Carmélites und dirigiert außerdem erneut Aida, Der Rosenkavalier und Parsifal. Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Wiener Musikhochschule und war Mitglied der Wiener Philharmoniker. Er begann seine Dirigentenkarriere als Assistent von Claudio Abbado, war ab 1991 Erster Kapellmeister am Opernhaus Zürich und übernahm 1997 für ein Jahr die musikalische Leitung der Norwegischen Nationaloper Oslo. Gastdirigate führten ihn u.a. an die Dresdner Semperoper, an die Komische Oper Berlin und an das Königliche Opernhaus in Kopenhagen. Er gastierte wiederholt bei den Salzburger Festspielen, wo er 2006 Così fan tutte leitete. Beim MDR-Sinfonieorchester Leipzig und beim Oslo Philharmonic Orchestra hatte er leitende Positionen inne und war 2000 bis 2006 er Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra. Als Gast dirigierte Manfred Honeck u.a. das Königliche Concertgebouw Orchester Amsterdam, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Gewandhausorchester Leipzig, das London Philharmonic Orchestra, die Sinfonieorchester von Chicago, Boston, Washington und Los Angeles, die Tschechische Philharmonie und die Wiener Philharmoniker. Seit über fünfzehn Jahren ist Manfred Honeck Künstlerischer Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte und seit September 2008 Music Director des Pittsburgh Symphony Orchestra sowie Erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Im Mai 2010 wurde Manfred Honeck außerdem vom St. Vincent College in Latrobe, Pennsylvania, zum Ehrendoktor ernannt.
Timo Handschuh dirigiert Der Freischütz, Der fliegende Holländer, einige Vorstellungen der Neuinszenierung Die Fledermaus sowie Aida. Er ist seit 2002 Mitglied der Staatsoper Stuttgart, war zunächst als Assistent des Chordirektors und als Solorepetitor tätig und ist seit Beginn der Spielzeit 2007/08 musikalischer Assistent des Generalmusikdirektors Manfred Honeck. 1975 in Lahr im Schwarzwald geboren, studierte Timo Handschuh Orgel, Kirchenmusik und Dirigieren an den Musikhochschulen Stuttgart und Freiburg. Zu seinen prägenden Lehrern gehörten Ludger Lohmann (Orgel) und Scott Sandmeier (Dirigieren). Seine Liebe zur französisch-spätromantischen Orgelmusik und Improvisation vertiefte er in zahlreichen Meisterkursen und Privatbesuchen bei den Organisten von Notre-Dame in Paris. Als Dirigent arbeitete Timo Handschuh mehrfach mit den Stuttgarter Philharmonikern, den Kammerorchestern Stuttgart und Pforzheim, ferner mit den Konstanzer Philharmonikern und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn zusammen. Neben zahlreichen geistlichen Konzertprogrammen, die er auch mit eigenen Werken bereicherte, leitete Timo Handschuh Aufführungen von Gilbert and Sullivans Pirates of Penzance am Landestheater Tübingen sowie Smetanas Die verkaufte Braut in Basel. An der Staatsoper Stuttgart dirigierte Timo Handschuh bereits Madama Butterfly, Così fan tutte, Idomeneo, Il trovatore und Le nozze di Figaro sowie Kinder- und Jugendkonzerte des Orchesters. Timo Handschuh wird zu Beginn der Spielzeit 2011/12 als Generalmusikdirektor an das Theater Ulm wechseln. Thomas Bischoff ist Regisseur der Neuinszenierung Dialogues des Carmélites. In Lützen bei Leipzig geboren und in Magdeburg aufgewachsen, arbeitete er zunächst als Bühnentechniker am Theater der Bergarbeiter in Senftenberg, später als Tontechniker, Regieassistent und Regisseur. 1995 feierte er erste Theatererfolge, u.a. mit Heiner Müllers Philoktet in Köln, Kleists Käthchen von Heilbronn in Graz und Ibsens John Gabriel Borkman in Mainz. Von 1999 bis 2001 arbeitete Bischoff vorwiegend als Regisseur an der Volksbühne in Berlin. Dort brachte er u.a. Der gestohlene Gott von H.H. Jahn, Werner Schwabs Volksvernichtung und Gewöhnlicher Abend. Messer und Gabel. Ettersberg von Einar Schleef heraus. Thomas Bischoff inszenierte an den Münchner Kammerspielen Goethes Urfaust und Hebbels Maria Magdalena, am Bremer Theater u.a. Kabale und Liebe und Torquato Tasso, am Düsseldorfer Schauspielhaus u.a. Woyzeck und Jelineks Macht Nichts, am Schauspiel Hannover u.a. Kleists Herrmannsschlacht und Shakespeares Kaufmann von Venedig sowie in Berlin am Deutschen Theater Maria Stuart und Macht der Gewohnheit von Thomas Bernhard. Bereits dreimal wurde eine seiner Regiearbeiten zum Berliner Theatertreffen nominiert und 1999 mit H. Müllers Weiberkomödie vom Schauspiel Leipzig eingeladen. Auch als Opernregisseur war Thomas Bischoff bereits tätig, so inszenierte er an der Staatsoper Hannover Mozarts Hochzeit des Figaro und Puccinis Turandot. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehört sein Verbrechen und Strafe am Deutschen
Theater in Göttingen im Mai 2010. In Stuttgart hat Thomas Bischoff bisher die Trilogie Herzog Blaubarts Burg/ Quartett/ Erwartung inszeniert.
Michele Canzoneri ist verantwortlich für die Bühne bei Dialogues des Carmélites. In Palermo geboren begann er seine künstlerische Laufbahn in den siebziger Jahren mit der Entwicklung der GAV – seiner „Licht-, Luft- und Glasskulpturen“, die er auf Ausstellungen in Ferrara, Mailand, London, New York und Genua gezeigt hat. Aus einem Treffen mit dem Orientalisten Giuseppe Tucci in 1977 entstand Bardo Thödol, das tibetanische Buch der großen Befreiung, das auf antikem Papier hergestellt wurde. Zur gleichen Zeit begann seine intensive bühnenbildnerische Tätigkeit für die Oper mit ganz unterschiedlichen Produktionen, so u.a. Novelletta von Bussotti für das Festival „Musikalischer Mai“ in Florenz, Blaubart von Togni für das La Fenice in Venedig, Parsifal für das Teatro Comunale Bologna sowie die Produktionen Elegia per giovani amant von Henze, Mavra von Strawinsky und Pantea von Malipiero für das Regio Turin, außerdem La clemenza di Tito für das Teatro Massimo in Palermo, Saga della primavera für das San Carlo in Neapel und Suor Angelica für die Mailänder Scala. Von 1984 bis 1990 arbeitete Michele Canzoneri an der Realisierung des Evangeliario für die C.E.I. und am Großauftrag der Restauration der 42 Fenster des Doms von Cefalù aus dem 13. Jahrhundert. 1992 realisierte er in der Krypta der Cappella Palatina des Normannenpalastes von Palermo die Ausstellung Il muro del tempo (Die Mauer der Zeit) sowie ein Künstlerzimmer für das Atelier am Meer in Castel di Tusa. Seine Tätigkeit als Bühnenbildner führte er fort mit Maria de Buenos Aires von Astor Piazzolla für das Teatro Massimo Palermo sowie mit Norma für das Teatro Bellini Catania, eine Koproduktion mit dem Landestheater Salzburg, die auch in Salzburg, Sevilla, Tel Aviv, Tokyo, Osaka und Sankt Petersburg gezeigt wurde. 2000 hat Michele Canzoneri den internationalen Preis Abbiati der Musikkritiker für das beste Bühnenbild gewonnen. Es folgten die Ausstellungen Apocalisse. Studi e vetrate per il Duomo di Cefalù (Apokalypse. Studien und Glasfenster für den Dom in Cefalù) 2004 und La pietra di Damasco. Diario di viaggio di Michele Canzoneri (Der Stein von Damaskus. Reisetagebuch von Michele Canzoneri), eine Syrienreise auf Einladung des Kulturministers von Syrien. 2006 realisierte er das große Fenster Didachè und die Pforte der weisen und der dummen Jungfrauen für die Kirche von San Pio di San Giovanni Rotondo und von Renzo Piano entworfen, außerdem zwei große Werke für die lutherische Kirche in Eitorf.
Rossella Leone ist verantwortlich für die Kostüme bei Dialogues des Carmélites. Nach ihrem Kunst- und Architekturstudium in Salzburg und Palermo ist Rosella Leone seit Mitte der Achtziger Jahre mit ihren Arbeiten sowohl im Bereich Bildende Künste und Theater als auch in der Architektur tätig. Sie hat u.a. in Palermo, Mailand, Wien, Berlin, Köln, Hamburg, Barcelona und Sankt Petersburg ausgestellt und ihre letzte Einzelausstellung „A volo d´ucello“ wurde 2010 für Agrigento in Sizilien organisiert. Bei der Restaurierung der Kirche San Giovanni Battista di Baida aus dem 15. Jahrhundert hat Rossella Leone Altar und Ambo sowie die Kanzel und das Taufbecken entworfen und hat 2002 den internationalen Wettbewerb für ein Kunstwerk im neuen Amtsgericht von Palermo gewonnen. Außerdem entwickelte sie verschiedene Recherchen mit Tänzern und Musikern, so u.a. Partitura bianca (Weiße Partitur) mit dem Komponisten T.B. Lebbè, Shiki mit dem Butoh-Tänzer Tadashi Endo, Come per una terra (Wie für ein Land) mit dem Komponisten Paolo Aralla und Anatomie mit Virgilio Sieni. Sie hat außerdem die Ausstattung für mehrere Opernproduktionen entworfen, so u.a. für das Teatro Massimo in Palermo, für Suor Angelica am Teatro alla Scala in Mailand, für Le sacre du printemps am Teatro San Carlo in Neapel, ferner die Kostüme für Maria de Buenos Aires von Astor Piazzolla am Teatro Massimo, für Sette Canzoni von Malipiero und für Il marinaio von Angelo Russo für das Festival „Musikalischer Mai“ in Florenz sowie für Norma, eine Koproduktion des Teatro Bellini Catania mit dem Landestheater Salzburg, die auch in Salzburg, Sevilla, Tel Aviv, Tokyo, Osaka und Sankt Petersburg gezeigt wurde.

Jutta Böhnert singt Blanche in Dialogues des Carmélites, Sophie in Der Rosenkavalier und Sopran I in Actus tragicus. Nach ihrem Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Kammersängerin Prof. Sylvia Geszty folgte ein erstes Gastengagement an der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart. Weitere Engagements führten sie nach Nürnberg, Kassel, München, Hannover, Düsseldorf, Salzburg und Berlin. Große Erfolge feierte sie bei den Göttinger Händelfestspielen als Cleofide in Poro, seit 2004 wirkt sie als Blumenmädchen im Bayreuther Parsifal mit. Am Luzerner Theater war sie als Gilda in Rigoletto und als Belinda in Dido und Aeneas unter der Leitung von Howard Arman zu erleben. Ihr Debüt als Fiordiligi in Così fan tutte gab sie unter der Leitung von Konrad Junghänel bei der Potsdamer Winteroper. Im Konzertbereich gastierte die Sängerin u.a. mit dem Dresdner Kreuzchor sowie dem Gewandhaus-Orchester. Sie trat in der Kölner Philharmonie sowie bei den Händel Festspielen in Halle auf und arbeitete mit Dirigenten wie Howard Arman, Pierre Boulez, Adam Fischer, Konrad Junghänel, Roberto Paternostro, Daniel Reuss, Helmuth Rilling und Daniele Gatti zusammen. 2007/08 trat Jutta Böhnert unter Lothar Zagrosek in Glucks Paride ed Elena am Berliner Konzerthaus auf sowie ebenfalls unter Lothar Zagrosek in Brahms‘ Ein deutsches Requiem mit dem West Australian Symphony Orchestra in Perth. Weitere Engagements führten sie in der Spielzeit 2009/10 an die Oper Köln mit Micaëla in Carmen, Sophie im Rosenkavalier, Antonia in Hoffmanns Erzählungen sowie Euridice in einer Neuinszenierung von Glucks Orfeo ed Euridice. Zu ihren zukünftigen Projekten in der laufenden Spielzeit gehören u.a. Don Giovanni als Gastspiel mit der Oper Köln in Shanghai und Bejing sowie eine Japantournee mit Bachs Matthäus-Passion und Händels Messiah zusammen mit dem Dresdner Kreuzchor. In Stuttgart war Jutta Böhnert bereits als Agilea in Teseo zu erleben.

Diana Haller singt Laura in Luisa Miller sowie Mercedes in Carmen, außerdem den Zweiten Knappen in Parsifal, Glascha in Katja Kabanova und Berta in Il barbiere di Siviglia. Die Mezzosopranistin war 2009/10 Mitglied des Opernstudios und ist seit Beginn dieser Spielzeit festes Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. 1986 in Kroatien geboren begann sie ihr Gesangstudium zunächst in ihrer Heimatstadt bei Prof. Togunjac, studierte im Anschluss am Conservatorio Statale di Musica „Giuseppe Tartini“ in Triest bei Prof. Gloria Scalchi und Prof. Cinzia de Mola und an der Royal Academy of Music in London bei Prof. Anne Howells. Derzeit studiert sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart im Masterstudiengang Lied bei Prof. Dunja Vejzovi? und bei Prof. Cornelis Witthoefft. Sie ist Preisträgerin u.a. des „Kroatischen staatlichen Wettbewerbs für Solisten“, des „Internationalen Musikwettbewerbs Riviera del Conero“ (Italien) sowie der „Fondazione Ananian“ in Triest, gewann den „Edna Bralesford Prize“ (RAM) und konzertierte u.a. in Slowenien, Tschechien, Deutschland, England und Kroatien. Im kammermusikalischen Bereich singt sie im Duo mit Elif ?ahin-Nesweda. Auf der Opernbühne war sie innerhalb der Opera Scenes der Royal Academy of Music in London in Szenen aus Der Zwerg von Zemlinsky, Die Zauberflöte, Webers Euryanthe und Monteverdis L’incoronazione di Poppea zu sehen. Sie nahm zweimal an Aufführungen mit unterschiedlichen Besetzungen von The Fairy Queen von Henry Purcell in Kroatien teil und sang die Titelpartie in Händels Oper Rinaldo in Italien. In Stuttgart war Diana Haller bereits in der letzten Spielzeit während des Opernstudio-Jahres in den Partien Knappe, Glascha und Mercedes sowie als Cherubino in Madama qui non è, der Abschlusspräsentation des Opernstudios 2009/10, zu erleben.
Sunhae Im singt Soeur Constance in Dialogues des Carmélites. In Südkorea geboren studierte sie an der National University in Seoul sowie an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und war im Mai 2000 Finalistin beim „Reine Elisabeth“ Wettbewerb in Brüssel. Nach Rundfunkaufnahmen und Konzerten in Asien, Europa und USA gab sie im Jahr 2000 ihr Bühnendebüt in Europa, zuerst an der Oper Frankfurt, dann am Staatstheater Hannover. Dort sang sie Zerlina in Don Giovanni, Adele in Die Fledermaus, Blondchen in Die Entführung aus dem Serail, Papagena in Die Zauberflöte sowie Yniold in Pélleas et Mélisande. Sunhae Im sang u.a. Adele an der Hamburgischen Staatsoper, Yniold an der Deutschen Oper Berlin, Nerine in Rameaus Les Paladins in Basel, außerdem La Musica und Euridice in Monteverdis L’Orfeo, Rodisetta in Telemanns Sokrates, Eurilla in Haydns Orlando Paladino an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, ferner Amor in Glucks L’Orfeo am Theater an der Wien sowie an der Opéra National de Paris. Sie gastierte außerdem im Barbican Center London, am Théâtre des Champs Elysées in Paris, im Lincoln Center in New York, beim Festival Aix-en-Provence sowie beim Epidaurus Festival in Griechenland. Sunhae Im arbeitete mit herausragenden Dirigenten zusammen, so u.a. Philippe Herreweghe, Riccardo Chailly, Fabio Biondi, William Christie, Herbert Blomstedt, Thomas Hengelbrock, Sylvain Cambreling, Lothar Zagrosek, Kent Nagano, Frans Brüggen, Ton Koopmann, Marek Janowski und Sigiswald Kuijken. In dieser Spielzeit ist sie u.a. auch in Pittsburgh in der 4. Sinfonie von Mahler unter Manfred Honeck, an der Seoul National Oper als Adina in L’Elisir d’amore unter Baldini und in Idomeneo unter Myung-Hoon Chung zu hören. In Stuttgart war Sunhae Im bisher als Yniold in Pelléas et Mélisande, Ilia in Idomeneo, Celia in Lucio Silla und Susanna in Le nozze di Figaro zu erleben.
Catherine Janke spielt die Rolle des Henkers in Dialogues des Carmélites. 1979 in Aindling, Bayern geboren begann Catherine Janke 2000 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, das sie 2003 abschloss. Von 2003 bis 2005 war sie am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert, anschließend bis März 2007 am Theater am Neumarkt in Zürich. Seit März 2007 ist Catherine Janke freischaffende Schauspielerin und arbeitet hauptsächlich in Weimar, Berlin und Zürich. An der Staatsoper Stuttgart war sie bereits als Valmont in der Opern-Trilogie Herzog Blaubarts Burg / Quartett / Erwartung von Thomas Bischoff zu erleben.
Andrea Meláth singt Mère Marie in Dialogues des Carmélites. Die gebürtige Ungarin studierte an der Liszt Ferenc Musikakademie in Budapest und gewann, neben anderen Auszeichnungen, den Dritten Preis des Wigmore Hall International Song Wettbewerbs in London. Seit 1998 ist Andrea Meláth ständiger Gast der Ungarischen Staatsoper in Budapest. Für ihre sängerische Darstellung zeitgenössischer Musik, u.a. mit Werken von György Ligeti, Peter Eötvös, György Orban, Ferenc Nogradi und David Newbold wurde sie zwischen 1997 und 2007 insgesamt sieben Mal mit dem Artisjus Award ausgezeichnet. 2001 debütierte Andrea Meláth in der Rolle der Judit in Herzog Blaubarts Burg in Budapest. Nach diesem Erfolg trat sie mit der gleichen Partie u.a. auch in Glasgow mit dem Scottish BBC Orchestra unter Ivan Volkov, in Kuala Lumpur mit dem Malaysian Symphonic Orchestra unter Zoltan Pesko, am Teatro di Massimo in Palermo unter Jan-Latham König, am Sadler’s Well Theatre in London unter Andras Ligeti und in der Barbican Hall in London unter Peter Ash sowie in Utrecht mit dem Royal Flemish Orchestra unter Daniel Callegiari auf. 2007 wurde Andrea Meláth mit dem renommierten ungarischen Musikpreis Bartók-Pásztory ausgezeichnet. Neben der Judit gehören u.a. auch der Cherubino in Le nozze di Figaro, Sesto in La clemenza di Tito, Octavian in Der Rosenkavalier, Donna Elvira in Don Giovanni, Santuzza in Cavalleria Rusticana und die Titelpartien in Carmen und La Favorita zu ihrem Repertoire. Sie arbeitete bisher mit so berühmten Dirigenten wie Zoltan Kocsis, Ivan Fisher, Tamas Vasary, Adam Fisher, Jurij Simonov, Helmuth Rilling, Mihail Jurovsky, Andras Ligeti, György Rath and Howard Williams zusammen. Andrea Meláth lebt mit ihrer Familie in Budapest und unterrichtet an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Pécs. In Stuttgart war Andrea Meláth in den vergangenen beiden Spielzeiten bereits als Judit in Herzog Blaubarts Burg / Quartett / Erwartung, eine Operntrilogie von Thomas Bischoff zu erleben.
Rosalind Plowright singt Madame de Croissy in Dialogues des Carmélites. Seit mittlerweile fast 35 Jahren ist die Mezzosopranistin auf den Bühnen fast aller großer Opernhäuser der Welt zu erleben. War sie zu Beginn ihrer Gesangskarriere vor allem für ihre Interpretationen der großen Sopranpartien der italienischen Oper bekannt, so hat sie sich in den letzten Jahren mit großem Erfolg mehr und mehr dem dramatischen Mezzosopran-Fach zugewandt. Zu ihren jüngsten Gastengagements gehören Auftritte am Royal Opera House Covent Garden und an der Metropolitan Opera sowie in Paris, Japan und bei den Proms. Bei der von den Kritikern hoch gelobten musical comedy Two’s a Crowd, hatte sie nicht nur die weibliche Hauptrolle, sondern hat auch maßgeblich zur Entstehung dieser „Komödie“ beigetragen. Außerdem wirkte sie 2009 zusammen mit dem Monty Python Team im Oratorium Life of Brian: Not the Messiah (He’s a Very Naughty Boy) von Eric Idle and John Du Prez mit. Rosalind Plowright trat zusammen mit den „Drei Tenören“ auf und hatte ihr amerikanisches Debüt mit José Carreras, mit dem sie außerdem Andrea Chenier am Royal Opera House Covent Garden sang. Am gleichen Haus war sie auch mit Placido Domingo in II trovatore zu erleben, für ihre Darstellung der Leonora wurde Rosalind Plowright mit dem „Prix Fondation Fanny Heldy“ ausgezeichnet. Ebenfalls am Royal Opera House Covent Garden sang sie mit Luciano Pavarotti in Aida sowie in einem Galakonzert für insgesamt 25.000 Zuschauer in der Arena von Verona. Weitere Aufzeichnungen von ihr beinhalten u.a. Maria Stuarda, Otello, Aida sowie Hänsel und Gretel (Grammy Award für Beste Aufzeichnung), ferner Elias, Spontinis La Vestale, Contes d’Hoffmann und Mahlers 2. Sinfonie. Sie arbeitete mit vielen Dirigenten zusammen, so u.a. mit Carlo Maria Giulini, Riccardo Muti, Claudio Abbado, Zubin Mehta, Giuseppi Sinopoli, Wolfgang Sawallisch, Bernard Haitink, Antonio Pappano, Michael Gielen, Sylvain Cambreling, Mark Elder, Roger Norrington, Gustav Kuhn, Seiji Ozawa and Giuseppi Patane. Sie hat außerdem mit allen großen Orchestern gearbeitet und zahlreiche Liederabende mit dem 1995 verstorbenen Geoffrey Parsons bei mehr als 20 verschiedenen internationalen Festivals. Für die Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 hat Rosalind Plowright Gastauftritte außer in Stuttgart auch in Amsterdam, Montpellier, Bregenz, Madrid, Paris und in London. Im Jahr 2007 wurde ihr die Auszeichnung OBE (Officer of the British Empire) für ihre Leistungen in Musik verliehen.
Michaela Schneider debütiert in dieser Spielzeit mit Micaëla in Carmen sowie als Madame Lidoine in Dialogues des Carmélites. Sie singt außerdem erneut die Leitmetzerin in Der Rosenkavalier sowie ein Blumenmädchen in Parsifal. In Eberbach am Neckar geboren, studierte Michaela Schneider Gesang u.a. bei Werner Hollweg an der Musikhochschule in Freiburg i.Br. und bei Carol Richardson-Smith an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Meisterkurse belegte sie bei Laura Sarti, Renato Capecchi, Rudolf Janzen und Rudolf Piernay. Nach Gastengagements in Hannover, u.a. in John Cages Europera 3, als Jano in Jen?fa sowie als Cupido und Venus in Orpheus in der Unterwelt wurde sie 2002/03 festes Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Dort erarbeitete sie sich ein großes Repertoire, das u.a. Partien wie Zerlina in Don Giovanni, Cherubino in Le nozze di Figaro, Berta in Il barbiere di Siviglia, Inez in Il trovatore, Mimì in La Bohème, Krista in Die Sache Makropulos, ferner Celia in Lucio Silla, Marie in Die verkaufte Braut und Liù in Turandot umfasst. Gastspiele führten Michaela Schneider bisher mit der Titelpartie von Händels Oratorium Susanna nach Köln und als Duchess in Adès‘ Powder Her Face an die Hamburgische Staatsoper. Seit der Spielzeit 2006/07 ist Michaela Schneider Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Hier sang sie u.a. bereits Vitellia in La clemenza di Tito, Mélisande in Pelléas et Mélisande, Fiordiligi in Così fan tutte, Tatjana in Eugen Onegin, Donna Elvira in Don Giovanni, Gretel in Hänsel und Gretel und Cherubino in Le nozze di Figaro.
Huiling Zhu ist Mitglied des Opernstudio-Jahrgangs 2010/11 und singt Mercedes in Carmen, Soeur Mathilde in Dialogues des Carmélites und Annina in La traviata. Die Mezzosopranistin wurde 1982 in Shanghai geboren. Dort besuchte sie zunächst die Musikhochschule, bevor sie im Jahr 2000 nach Deutschland kam. In Hamburg setzte sie ihre Ausbildung am dortigen Konservatorium bei Kammersängerin Jeannette Scovotti fort. Nach einem Jahr wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg und studiert seitdem bei Prof. Ingrid Kremling. Huiling Zhu ist Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe (u.a. 2. Preis beim Gesangswettbewerb in Nagasaki, Japan 1997, 1. Preis beim Elise-Meyer-Wettbewerb in Hamburg 2003, 2. Preis beim Klaudia Taev Gesangswettbewerb in Pärnu, Estland 2005, 1. Preis beim Maritim Musikwettbewerb am Timmendorferstrand 2005). Konzertengagements führten Huiling Zhu bisher nach China, Belgien, Deutschland, England, Estland, Italien, Japan, Österreich und in die Schweiz. Im Mai 2007 sang sie in Estland die Titelrolle der Carmen. Sie ist Stipendiatin der Schweizer Maecenas Stiftung und des YEHUDI MENUHIN – Live Music Now e.V. Außerdem nahm sie an Meisterkursen an der New Yorker Metropolitan Opera sowie an der Mailänder Scala teil.
Szymon Chojnacki ist Mitglied des Opernstudio-Jahrgangs 2010/11 und singt Marquis d’Obigny in La traviata, 2nd commissaire in Dialogues des Carmélites und die beiden Partien Trommelmacher und Kohlenhändler in Pinocchios Abenteuer. Der Bass wurde 1984 in Polen geboren und erhielt seine Ausbildung im Hauptfach Klavier und Gesang an der Nationalen Gesangschule von Jerzy Kurczewski in Poznan und bei Prof. Jerzy Ogorkiewicz an der Musikakademie von I.J. Paderewski mit Auszeichnung. Seit Oktober 2007 studiert er an der Musikhochschule Lübeck. Er gewann mehrere Wettbewerbe und Auszeichnungen und besuchte Meisterkurse bei Evgeni Nesterienko, Peter Stamm, Helena Lazarska, Lars Waage, Janusz Niziolek, Kurt Moll, Timothy Bentch und Bernd Weikl. Während seines Studiums wirkte er bereits an vielen Uraufführungen, wie z.B. Stabat Mater von Krzysztof Penderecki, mit und debütierte als Bartolo in Le nozze di Figaro (Sarospatak, Ungarn). Im August 2007 war er als Hermann in Hoffmanns Erzählungen bei den Eutiner Festspielen zu hören und im Mai 2008 am Theater Kiel für Songs, Drones and Refrains Of Death von George Crumb engagiert. Im April 2009 gestaltete Szymon Chojnacki zusammen mit dem Kammersänger Bariton Bernd Weikl ein Gala-Konzert. In der Spielzeit 2008/09 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Theater Lübeck und sang dort Tom in Un ballo in maschera, Kruschina in Prodana nevesta, Schmidt in Andrea Chenier, Stefano in The tempest , Sprecher in Die Zauberflöte und Marullo in Rigoletto.
Heinz Göhrig verkörpert L’Aumônier in Dialogues des Carmélites sowie erneut Haushofmeister und Wirt in Der Rosenkavalier, den Ersten Gralsritter in Parsifal, Kuligin in Katja Kabanova, Dancaïre in Carmen, Triquet in Eugen Onegin und Messaggero in Aida. Der in Heidelberg geborene Tenor studierte Gesang an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Nach einem dreijährigen Engagement in Freiburg kam er 1988 als Ensemblemitglied an die Staatsoper Stuttgart, wo er 1998 zum Kammersänger ernannt wurde. Heinz Göhrigs breitgefächertes Repertoire umfasst Partien wie Monostatos in Die Zauberflöte, Dancaïre in Carmen, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Corrado in Una cosa rara, David in Die Meistersinger von Nürnberg, Cassio in Otello, Pietro in Die Gezeichneten und Mime in Siegfried. In Stuttgart war er zudem in Il ritorno d’Ulisse in patria und Les contes d’Hoffmann sowie als Tenore in Sitten und Unsitten des Theaters, als Hauk-Schenkdorf in Die Sache Makropulos, Beelzebuth/Ein Student in Doktor Faust und Gouverneur in Simplicius Simplicissimus zu hören. Zu seinen jüngsten Partien an der Staatsoper gehören Steuermann in Der fliegende Holländer, Soliman in der Zaïde-Produktion der Jungen Oper, Melot in Tristan und Isolde, Monostatos in Die Zauberflöte, Goro in Madama Butterfly und Altoum in Turandot. Gastspiele führten Heinz Göhrig an die Bayerischen Staatsoper, nach Bonn und als Scaramuccio in Wieler/Morabitos Ariadne auf Naxos 2001 zu den Salzburger Festspielen.
Torsten Hofmann singt Dr. Blind in der Neuproduktion Die Fledermaus sowie Commissaire in Dialogues des Carmélites. Außerdem ist er erneut als Valzacchi in Der Rosenkavalier, als Dritter Knappe in Parsifal, als Steuermann in Der fliegende Holländer und als Tichon in Katja Kabanova zu erleben. In Dresden aufgewachsen, begann Torsten Hofmann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Nach Studium und Gesangsabschluss in Berlin folgten Engagements an die Landesbühnen Sachsen und die Staatsoperette Dresden, bevor er an die Deutsche Oper am Rhein nach Düsseldorf wechselte. Seit der Spielzeit 2006/07 ist er Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart. Bereits in Düsseldorf erarbeitete sich Torsten Hofmann ein breites Repertoire, so u.a. Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Wenzel in Die verkaufte Braut, David in Die Meistersinger von Nürnberg sowie Mime in Das Rheingold und Siegfried. Gastspiele führten ihn nach Berlin, München, Düsseldorf, Dresden, Hannover, Dortmund, Essen, Wiesbaden, Neapel, Madrid, Prag, Antwerpen, Gent, Amsterdam und Savonlinna. In Stuttgart war er in den letzten Jahren als Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Goro in Madama Butterfly, Monostatos in Die Zauberflöte, Steuermann in Der fliegende Holländer, die Stimme eines Seemanns in Tristan und Isolde und Nick in La fanciulla del West zu erleben. 1993 war Torsten Hofmann Stipendiat der Richard-Wagner-Stiftung.
Adam Kim ist in dieser Spielzeit sowohl als Cecil in der konzertanten Aufführung von Donizettis Maria Stuarda sowie als Kerkermeister/ Thierry/ Dr. Javilenot in Dialogues des Carmélites zu erleben. Er singt außerdem Escamillo und Morales in Carmen und erneut die Titelpartie in Il barbiere di Siviglia. In Seoul in Süd-Korea geboren studierte Adam Kim sowohl in seiner Heimatstadt als auch in Berlin und Hamburg, gewann mehrere internationale Wettbewerbe und wurde 2003 zum Wettbewerb „Singer of the World“ nach Cardiff eingeladen. Mit der Spielzeit 2003/04 wurde er Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Zu Adam Kims Repertoire gehören u.a. Conte Almaviva in Le nozze di Figaro, Guglielmo in Così fan tutte, Silvio in I Pagliacci, Ping in Turandot, Marcello in La Bohème und die Titelpartie in Rigoletto. Seit der Spielzeit 2006/07 ist Adam Kim Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart und sang hier zuletzt Raimbaud in Le Comte Ory, Heerrufer im Lohengrin, Regin in Sigurd der Drachentöter sowie Hektors Schatten in Les Troyens, außerdem Angelotti in Tosca, Germont in La traviata sowie Sonora in La fanciulla del West und die Titelpartie in Eugen Onegin.
Kai Preußker ist Mitglied des Opernstudio-Jahrgangs 2010/11 und singt Morales in Carmen, den Offizier in Dialogues des Carmélites und Saretzki in Eugen Onegin. Der Bariton war bis zum Abitur Mitglied des Dresdner Kreuzchors, wo er Gesangs- und Klavierunterricht erhielt und zahlreiche Konzertreisen in Deutschland und u.a. auch Tourneen nach Japan und Südamerika absolvierte. Daneben prägte eine Reihe von solistischen Aufgaben die Zeit in Dresden, so sang er beispielsweise den Zweiten Knaben in einer Zauberflöten-Produktion an der Semperoper. 2010 hat Kai Preußker sein Gesangstudium bei Prof. Thomas Pfeiffer an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und das Master- Opernschulstudium mit Auszeichnung abgeschlossen. Er wirkt deutschlandweit regelmäßig an Liederabenden und Oratorien und an Opernproduktionen des Stuttgarter Wilhelma Theaters mit. 2006 debütierte er im Opernchor des Staatstheaters Stuttgart in der Inszenierung Aeneas in Karthago. Zu seinem Repertoire zählen u.a. die Kindertotenlieder von Gustav Mahler, die Mozart-Partien des Papageno aus Die Zauberflöte und des Conte aus Le nozze di Figaro, außerdem die Passionen von J.S. Bach, die Liederzyklen Dichterliebe und Kernerlieder von Robert Schumann und die Winterreise von Franz Schubert. Im Wilhelma Theater Stuttgart war der Bariton bereits als Marcello in La Bohème und als Giove in La Calisto zu hören. 2009 wurde Kai Preußker mit dem Rudolf-Mauersberger-Stipendium des Dresdner Kreuzchores ausgezeichnet und war Preisträger beim Gesangswettbewerb des Lions Clubs Stuttgart-Schlossgarten.
Wolfgang Schöne singt den Marquis de la Force in Dialogues des Carmélites. Als langjähriges Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart von 1973 bis 2005 war Wolfgang Schöne u.a. als Don Giovanni, Don Alfonso in Così fan tutte, Holländer, Wolfram, Amfortas, Renato in Un ballo in maschera, Ford in Falstaff, Eugen Onegin, Lindorf/ Coppelius/ Dappertutto/ Dr. Miracle in Les Contes d’Hoffmann, General in Wir erreichen den Fluss, Pentheus in Die Bassariden, ferner als Jochanaan in Salome, Barak in Die Frau ohne Schatten, die Titelpartie in König Roger, Ludovico Nardi in Die Gezeichneten, Dr. Schön/Jack the Ripper in Lulu und Moses in Moses und Aron zu erleben. Er sang außerdem den Wanderer in Siegfried, Kurwenal in Tristan und Isolde, Orest in Elektra und Scarpia in Tosca. Mit einem Repertoire von mehr als siebzig Partien gastierte er bei den Festspielen in Aix-en-Provence, Glyndebourne, Israel, München und Salzburg. Er war Gast an den Staatsopern Wien, München und Hamburg, an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, in Essen und Köln sowie in Paris, Amsterdam, Genf, Bologna und Barcelona. 1978 wurde Wolfgang Schöne mit dem Titel „Kammersänger der Staatsoper Stuttgart“ geehrt und im Juli 2006 zum Ehrenmitglied der Württembergischen Staatstheater ernannt.
Roman Shulackoff singt Chevalier in Dialogues des Carmélites, außerdem Lenskij in Eugen Onegin und Alfredo Germont in La traviata. Der russische Tenor studierte an der Gnessin Academy of Music in Moskau bei Konstantin Lisovsky. Nach seinem Debüt als Lenskij an der Novaya Opera in Moskau wurde er dort festes Ensemblemitglied. Am Bolschoi Theater debütierte er als Tamino in Die Zauberflöte. Sein Repertoire umfasst zudem die Partien Shuyskij und Gottesnarr in Boris Godunow, Finn in Glinkas Ruslan und Ludmila, Macduff in Verdis Macbeth, Likov in Rimskij-Korsakoffs Die Zarenbraut, Pang in Turandot, Nemorino in L’elisir d’amore, Sinodal in Anton Rubinsteins Der Dämon und den Tenorpart in Verdis Requiem. Roman Shulackoff hat mit vielen bedeutenden Regisseuren wie Graham Vick, Achim Freyer oder Alla Sigalova sowie namhaften Dirigenten wie Stewart Bedford, Tomas Sanderling, Ery Klas, Nikolay Nekrasov, Alexandr Vedernikov und Yuri Aleksandrov gearbeitet. Zu seinen jüngeren Erfolgen gehören Pang in Turandot und Tamino in Die Zauberflöte am Bolshoi Theater, Lenskij an den Nationalopern in Riga und Paris sowie als Cover an der Metropolitan Opera. Außerdem sang er Nemorino in L’élisir d’amore an der Novaya Opera und der Metropolitan Opera sowie Alfredo in La traviata mit dem Noord Nederlands Orkest und an der Novaya Opera. In Stuttgart war Roman Shulackoff bereits als Lenskij in der Premierenbesetzung von Eugen Onegin sowie in der männliche Titelpartie von Pelléas et Mélisande und als Don José in Carmen zu erleben.

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

München, Bayerische Staatsoper, Matinee zum 100. Geburtstag von Günther Rennert 1.4.2011

März 22, 2011 by  
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Bayrische Staatsoper.jpg

Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Matinee zum 100. Geburtstag von Günther Rennert

Am 1. April 2011 wäre er 100 Jahre alt geworden: Günther Rennert, einer der wichtigsten Theater- und Opernregisseure der Nachkriegszeit. 1945 inszenierte er mit Fidelio die erste Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper nach dem Krieg, wurde Intendant der Hamburgischen Staatsoper und Oberspielleiter des Glyndebourne Festivals. Von 1967 bis 1976 leitete er als Intendant die Geschicke der Bayerischen Staatoper. Wie kaum ein zweiter prägte er mit zahlreichen Inszenierungen das künstlerische Gesicht des Musiktheaters in München.Die Bayerische Staatsoper erweist Günther Rennert mit einer Matinee am 3. April die Ehre. Ihr Kommen zugesagt haben Kammersängerin Julia Varady, Kammersänger Dietrich Fischer-Dieskau, GMD a.D. Prof. Wolfgang Sawallisch sowie der Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Jens-Malte Fischer. Die Moderation übernimmt Intendant Nikolaus Bachler.

Matinee: Günther Rennert zum 100. Geburtstag
So 03. April 2011, 11 Uhr
Nationaltheater

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