Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong, 28.07.2019

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Programm Juli 2019
(August: Keine öffentlichen Veranstaltungen)


Di, 2.7.2019, 20 Uhr
Klavier-Festival Ruhr
Sir András Schiff
Franz Schubert
Sonate in a-Moll D 845
Sonate in D-Dur D 850 „Gasteiner“
Sonate in G-Dur D 894

„Ich weiß ganz genau, wo ich in einer Schubert-Sonate die sprichwörtliche Gänsehaut bekomme.“ Dieses Geständnis hat András Schiff einmal in seinem ungemein lesenswerten Essay- und Gesprächsband „Musik kommt aus der Stille“ gemacht. Und tatsächlich: Wer diesen Jahrhundertpianisten jemals dabei erleben konnte, wie er das himmlisch Kantable in Schuberts Sonaten fast schwerelos in Schwingung versetzt, der hat ein Gespür dafür bekommen, wie nah sich Schiff diesem Komponisten fühlt. Dessen Klavierwerke zählt er immerhin zu den erhabensten Kompositionen, die je für dieses Instrument geschrieben worden sind. Schon Mitte der 1990er Jahre unterstrich Schiff seine Liebe zu Schubert mit einer epochalen Einspielung aller Klaviersonaten. Seitdem ist Sir András Schiff Schubert treu geblieben. Wenn er sich nun in gleich drei Sonaten in einen pianistischen Schubert-„Sänger“ verwandelt, bekommt nicht nur er dabei Gänsehaut. Sir András Schiff ist Preisträger des Klavier-Festivals Ruhr 2009.

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr


Mo, 15.7.2019, 20 Uhr
Klavier-Festival Ruhr
Frank Peter Zimmermann Violine
Martin Helmchen Klavier
Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 D-Dur op. 12/1
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 A-Dur op. 12/2
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 Es-Dur op. 12/3
Sonate für Violine und Klavier Nr. 4 a-Moll op. 23

Eine „Sternstunde der Kammermusik” mit “ungemein viel Spielwitz, Frische und Esprit” erlebte der Kritiker der Westdeutschen Zeitung im November in Wuppertal, als Frank-Peter Zimmermann und Martin Helmchen in einem Klavier-Festival Ruhr Extra-Konzert die letzten drei Violinsonaten Beethovens vorstellten. Nun widmen sich die beiden Musiker in Düsseldorf den Sonaten 1 – 4, bevor sie dann am 20. November 2019 in der Stadthalle Mülheim mit den mittleren Sonaten 5, 6 und 7 den Zyklus beenden. Dass mit Helmchen und Zimmermann zwei so renommierte Solisten zusammengefunden haben, um alle zehn Violinsonaten von Beethoven in drei Konzerten beim Klavier-Festival Ruhr zu präsentieren, ist ein großes Glück!

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr


So, 28.7.2019, 12 Uhr
Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong
Inga Hilsberg Leitung
Vivaldi, Bach, Mozart und Highlights aus Hong Kong

Robert Schumann Saal / Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong © Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong

Robert Schumann Saal / Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong © Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong

Mit dem Metropolitan Youth Orchestra of Hong Kong gastiert eins der besten Jugendorchester Asiens in Düsseldorf. Bestehend aus sechs Orchestern in vier Leistungsstufen, führt das MYO jeden Sommer seit 2005 Austauschprogramme und Trainingscamps in verschiedenen Ländern durch und war bereits in 14 Städten weltweit zu Gast.

Das Konzert des ca. 30-köpfigen Kammerorchesters unter der Leitung von Inga Hilsberg, Chefdirigentin der Kölner Symphoniker, bildet den Abschluss der 2019 Summer Music Tour mit fünftägigem Trainingscamp in Aachen. Auf dem Programm stehen neben einigen „Golden Oldies“ aus Hong Kong, wie „Pearl of the Orient“ und „Below the Lion Rock“, u. a. Vivaldis Konzert für zwei Violoncelli und Orchester in g-Moll, Mozarts „Neunundzwanzigstes Quartett“ und das 3. Brandenburgische Konzert von Bach.

Veranstalter: Michael Chan im Auftrag des MYO
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Die Spielzeit 2019/20

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Die Spielzeit 2019/20 an der Deutschen Oper am Rhein

30 Opern und sieben Ballettprogramme auf den großen Bühnen in Düsseldorf und Duisburg

Mit dem 4. Haniel Klassik Open Air vor dem Theater Duisburg startet die Deutsche Oper am Rhein am 6. Septem­ber in die Spielzeit 2019/20. Für die rund 300 Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg sind ab sofort Tickets erhältlich. Im Fokus stehen zehn Opernpremieren – darunter sechs Neuproduktio­nen – und 19 weitere Stücke aus dem großen Opernrepertoire. Das Ballett am Rhein präsentiert sechs Ballettprogramme mit insgesamt 17 Choreographien. Festliche Galas und Konzerte, Liedermatineen, Kammermusik und nicht zuletzt das vielfältige Angebot der Jungen Oper am Rhein ergänzen das Programm der kommenden Saison.


Oper in Düsseldorf und Duisburg

„Samson et Dalila“, Camille Saint-Saëns‘ französische Oper über den Freiheitskampf der in Sklaverei gefallenen Hebräer und ihren verführbaren Helden Samson kommt am 18. Oktober im Opernhaus Düsseldorf auf die Bühne – und das zum ersten Mal seit Gründung der Deutschen Oper am Rhein im Jahr 1956. Joan Anton Rechi, der hier zuletzt sehr erfolgreich „Madama Butterfly“ inszenierte, setzt die erste Neuproduktion der Spielzeit in Szene. Generalmusikdirektor Axel Kober hat die musikalische Leitung und übergibt den Stab im November an Marie Jacquot, die neue Erste Kapellmeisterin der Deutschen Oper am Rhein. Die Titelpartien gestalten Ramona Zaharia (Dalila) und Michael Weinius (Samson).

Vor dem historischen Hintergrund des englischen Bürgerkriegs entspinnen sich die dramatischen Liebes­ver­wicklungen in Vinzenzo Bellinis Oper „I puritani“, die am 18. Dezember im Opernhaus Düsseldorf Premiere feiert. In seiner zweiten Regiearbeit für die Deutsche Oper am Rhein widmet sich Rolando Villazón nach Doni­zettis „Don Pasquale“ erneut einem Klassiker des Belcanto. Antonino Fogliani hat die musikalische Leitung. Adela Zaharia, die in dieser Spielzeit als Maria Stuarda und Violetta Valéry gefeiert wurde, debütiert als Elvira in einer weiteren wichtigen Partie des Belcanto-Fachs. Ioan Hotea gastiert als Lord Arturo Talbot in Düsseldorf.

Als beste Nachwuchskünstlerin 2015 mit dem International Opera Award ausgezeichnet, ist Lotte de Beer heute europa­weit als Regisseurin gefragt. Mit Georg-Friedrich Händels Zauberoper „Alcina“ präsentiert die Niederländerin am 14. Februar im Opernhaus Düsseldorf ihre erste Inszenierung für die Deutsche Oper am Rhein. Den zeittypischen Orchesterklang entwickeln die Barockspezialisten der Neuen Düsseldorfer Hofmusik unter Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober. Rollendebüts geben Jacquelyn Wagner als Alcina, Maria Kataeva als Ruggiero und Elena Sancho Pereg als Morgana. Wallis Giunta gastiert als Bradamante.

Als vierte Neuproduktion im Opernhaus Düsseldorf und Koproduktion mit der Opera Vlaanderen hat Giuseppe Verdis „Macbeth“ am 29. Mai Premiere. Der Regisseur Michael Thalheimer entwickelt seine Inszenierung aus den innersten Triebkräften der Figuren und knüpft mit Boris Statsenko (Macbeth) und Liana Aleksanyan (Lady Macbeth) an seine ein­dring­liche Interpretation von Verdis „Otello“ an. Unter musikalischer Leitung von Axel Kober wird „Macbeth“ 2020 auch live gestreamt auf www.operavision.eu.

Als Glanzstück der Wiener Operette feiert „Die Fledermaus“ von Johann Strauß am 25. Januar im Opernhaus Premiere. Nach dem Premierenerfolg in Duisburg setzt Axel Köhler das quirlige Ensemblestück nun in Düsseldorf in Szene: Norbert Ernst ist Gabriel von Eisenstein, Anke Krabbe seine Frau Rosalinde, Thorsten Grümbel spielt den Gefängnisdirektor, die Düsseldorfer Schauspiel-Legende Wolfgang Reinbacher den Frosch. Benjamin Reiners dirigiert die Düsseldorfer Symphoniker.

Im Theater Duisburg wird die Spielzeit 2019/20 am 28. September mit der Premiere von Peter Iljitsch Tschaikowskys „Pique Dame“ eröffnet. In der Inszenierung der amerikanischen Regisseurin Lydia Steier feiert das opulente Außenseiterdrama zunächst am 25. Mai 2019 in Düsseldorf Premiere und kommt vier Monate später in der neuen Sängerbesetzung mit Sergej Khomov als Hermann, Sarah Ferede als Lisa und Renée Morloc als Gräfin in Duisburg auf die Bühne. Aziz Shokhakimov hat die musikalische Leitung.

Das Künstlertum ist Thema in Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“, die am 8. Novem­ber in der Neuinsze­nie­rung von Philipp Westerbarkei in Duisburg herauskommt. Antonino Fogliani übernimmt die musikalische Leitung der ersten Neupro­duk­tion im Theater Duisburg, an der Liana Aleksanyan als Mimí, Ovidiu Purcel als Rodolfo und Bogdan Baciu als Marcello mitwirken.

Neben seiner Tätigkeit als Spielleiter bekam Philipp Westerbarkei in der Spielzeit 2018/19 Gelegenheit zu seiner ersten großen Inszenierung am eigenen Haus: Charles Gounods Shakespeare-Adaption „Roméo et Juliette“ läuft aktuell in Düsseldorf und feiert am 1. Februar mit neuer Sängerbesetzung Premiere in Duisburg. Gustavo di Gennaro (Roméo) und Sylvia Hamvasi (Juliette) gestalten die beiden Hauptpartien, Marie Jacquot dirigiert die Duisburger Philharmoniker.

Nachwuchsförderung ist ein wichtiges Thema an der Deutschen Oper am Rhein. Auf der Plattform Regie „Young Directors“ stellen sich am 19. April im Theater Duisburg zwei Spielleiterinnen mit eigenen Produktionen vor: Esther Mertel führt mit Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Triumph der Zeit und der Desillusion“ in die Welt des römischen Barock, während Ilaria Lanzino ein Werk des 20. Jahrhunderts inszeniert: Viktor Ullmann schrieb seine Oper „Der Kaiser von Atlantis“ 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt als Allegorie auf die politischen Verhältnisse. Die musikalische Leitung der beiden Einakter übernehmen mit Jason Tran und Jesse Wong zwei junge Dirigenten aus dem Ensemble.

In 19 weiteren Opern aus dem großen Repertoire sind die profilierten Sängerinnen und Sänger aus dem eigenen Ensemble und Gastsolisten aus aller Welt zu erleben. So kehren nach langer Zeit „Salome“ von Richard Strauss (6. März) und Gaetano Donizettis  „La Fille du Régiment“ (27. März) auf die Düsseldorfer Bühne zurück – mit Rollendebüts von Agneta Eichenholz  als Salome und Elena Sancho Pereg als charmante Soldatenbraut. Der neu inszenierte „Ring des Nibelungen“ kommt als Zyklus sowohl im Theater Duisburg (12. –17. November) als auch im Opernhaus Düsseldorf (7. – 13. April) zur Aufführung.


Junge Oper am Rhein

Gruselig, lustig und fesselnd liest sich Cornelia Funkes Internatsgeschichte „Geisterritter“, die in der Vertonung von James Reynolds auch das Opernpublikum begeistert. Inszeniert von Eric Petersen und uraufge­führt am Theater Bonn, feiert die neueste Familienoper im Rahmen der Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ am 20. September, zum Start in die neue Saison, in Düsseldorf Premiere. Patrick Francis Chestnut hat die musikalische Leitung. Nach erfolgreichen Aufführungen an der Deutschen Oper am Rhein, in Dortmund und Bonn kehrt „Ronja Räubertochter“, Jörn Arneckes Familienoper nach dem Kinderbuchklassiker von Astrid Lindgren, ins Theater Duisburg zurück. Aus guter Tradition kommt Engelbert Humperdincks Familien­klassiker „Hänsel und Gretel“ auf die Bühnen beider Städte. Seine Inszenierung – die älteste im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein – wird in dieser Spielzeit 50 Jahre alt!

Ganz nah am Bühnengeschehen sind Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter bei der mobilen Produktion „Nils Karlsson Däumling“, dem Musiktheater „Gold!“ und der „Zauberflöte für Kinder“. Mitmach-Angebote wie der Kinderchor am Rhein und das Mitsing-Projekt „Musik verbindet“, künstlerisch-praktische Projekte wie „Opernmacher 2.0“ und „Musiktheater im Labor“ sowie die intensive Vermitt­lungs­arbeit der Jungen Oper am Rhein ermöglichen jungen Menschen zwischen 4 und 28 Jahren vielfältige Zugänge zu Oper und Ballett.


Ballett am Rhein

Die letzte Spielzeit unter der künstlerischen Direktion von Martin Schläpfer ist in vielerlei Hinsicht dem Schaffen des Schweizer Künstlers gewidmet. Sie bietet zahlreiche Gelegenheiten, das Ballett am Rhein noch einmal in ausge­wählten Schläpfer-Choreographien zu erleben: Mit „Schwanensee“, „Reformations­sym­phonie“, „Ramifications“, „Streichquartett“, „Ulenspiegeltänze“ und „7“ stehen allein sechs Reprisen seiner Stücke auf dem Spielplan. Den Auftakt macht ab 3. Oktober im Opernhaus Düsseldorf und ab 6. Dezember im Theater Duisburg Martin Schläpfers jüngstes Erfolgsstück „Schwanensee“.

Aber auch eine Uraufführung präsentiert Martin Schläpfer. Im Programm b.41, das ab 23. November im Düsseldorfer Opernhaus zu erleben ist, formuliert er in „Cellokonzert“ tänzerische Antworten auf Dmitiri Schostakowitschs Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 g-Moll op.126. Den Auftakt des vierteiligen Programms macht Ji?í Kyliáns „Forgotten Land“, ein Stück über Untergang und Verlust von Heimat, das der tschechische Künstler 1981 im Auftrag von Marcia Haydée für das Stuttgarter Ballett geschaffen hat. Mit Martha Grahams Solo „Lamentation“ und „Steps in the Street“ zeigt das Ballett am Rhein erstmals zwei Werke der Grande Dame des American Modern Dance, die mit ihrer Tanztechnik seit den späten 1920er Jahren die Ästhetik des Bühnen­tanzes revolutionierte. Die musikalische Leitung des Programms b.41 haben GMD Axel Kober sowie Wen-Pin Chien.

Eine weitere Uraufführung kreiert Ballettdirektor Remus ?uchean?: „Symphonic Poem“ zur Komposition „Metacosmos“ von Anna Thorvaldsdottir heißt sein neues Ballett, in dem er sich von den Musik gewordenen Kraftfeldern der Isländerin inspirieren lässt. ?uchean?s Uraufführung steht im Zentrum des Programms b.42, das mit „Square Dance“ außerdem eine selten zu sehende, tänzerisch höchst anspruchsvolle Balanchine-Einstudierung präsentiert. Erstmals seit 2012 wieder mit dem Ballett am Rhein zu erleben ist Martin Schläpfers „Reformationssymphonie“ zur gleichnamigen Komposition von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die gefeierte Choreographie bildet den Schlusspunkt des Programms b.42, das ab 10. Januar unter der musikalischen Leitung von Martin Braun im Theater Duisburg auf die Bühne kommt.

Der kanadische Choreograph Robert Binet, der mit seiner Uraufführung „New World“ im November letzten Jahres das Publikum für sich eingenommen hat, zeigt im Programm b.43 mit „Dark with Excessive Bright“ ein neues Stück zu drei Kompositionen der Grammy Award-nominierten Amerikanerin Missy Mazzoli. Mit „Notations I–IV“ und „Siebte Sinfonie“ nimmt das Ballett am Rhein zum ersten Mal seit 2002 Choreographien von Uwe Scholz ins Repertoire auf. Einen filigranen Gegenpart zu Scholz‘ Solo „Notations I–IV“ bildet das 2005 für die Ballerina Marlúcia do Amaral kreierte Solo „Ramifications“ von Martin Schläpfer. Es komplettiert das Programm b.43, das ab 13. März in Düsseldorf unter der musikalischen Leitung von Finnegan Downie Dear und ab 4. April in Duisburg unter dem Dirigat von Stefan Klingele zu sehen ist.

Mit dem 1992 für das New York City Ballet kreierten „Herman Schmerman“ präsentiert das Ballett am Rhein erneut ein Stück von William Forsythe. In Kostümen des Designers Gianni Versace nehmen die Tänzerinnen und Tänzer das Publikum mit auf ein Tanzabenteuer, über das Forsythe scherzte, es habe genauso wenig zu bedeuten wie sein Titel, sondern sei einfach ein Stück über das Tanzen, das sehr viel Spaß macht. Nicht fehlen darf ein Stück von Hans van Manen – mit „Short Cut“ zeigt das Ballett am Rhein eine Choreographie des Meisters, die er 1999 für das Nederlands Dans Theater in Den Haag geschaffen hat. Für sein „Streichquartett“ zur Musik von Witold Lutos?awski erhielt Martin Schläpfer 2007 den als Oskar der Tanzwelt begehrten Prix Benois de la Danse. Als Finale des Programms b.44 ist dieses zentrale Werk ab 9. Mai erneut mit dem Ballett am Rhein zu erleben.

Zum Ende der Spielzeit 2019/20 heißt es Abschied nehmen von Martin Schläpfer. b.ye heißt deshalb das letzte Programm der Ära Schläpfer. Es schließt sich der 44-teiligen b-Reihe an, die bis dahin unter seiner künstlerischen Direktion für Düsseldorf und Duisburg entstanden ist. Mit einer Ballett-Gala, bei der neben Werken von Weggefährten auch Schläpfers „Ulenspiegeltänze“ zu erleben sind, einer exklusiven Reprise seines Gustav Mahler Balletts „7“ sowie einer letzten Vorstellung von „Schwanensee“ feiert das Ballett am Rhein vom 24.  bis zum 28. Juni 2020 Martin Schläpfer und dessen Kunst, bevor er sich als Direktor dem Wiener Staats­ballett und der Wiener Ballettakademie widmet.


Ballettgastspiele 2019/20: Japan, Österreich und NRW

Auch an anderen Spielstätten präsentiert das Ballett am Rhein wieder Ausschnitte aus seinem vielschichtigen Repertoire: Die weiteste Reise macht in der kommenden Spielzeit Martin Schläpfers „Schwanensee“, den die Compagnie im September 2019 sowohl in Tokyo als auch in Osaka auf die Bühne bringt. Unter der musikali­schen Leitung von Motonori Kobayashi werden die Tänzerinnen und Tänzer vom Theater Orchestra Tokyo sowie vom Osaka Symphony Orchestra begleitet. Eine weitere Bühne für Martin Schläpfers „Schwanensee“ ist im März 2020 die des Festspielhauses St. Pölten, wo das Tonkünstler Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Axel Kober den musikalischen Part übernimmt. Beim Festival „Highlights des Internationalen Tanzes Oper Bonn“ schließlich zeigt das Ballett am Rhein im Mai 2020 „Streichquartett“ und „Ulenspiegeltänze“ von Martin Schläpfer sowie „Herman Schmerman“ von William Forsythe.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Spielplan April 2019

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann


Spielplan April 2019


Mi 03.04.2019
20:00
Gronau, Theatersaal
Dinge, die ich sicher weiß (Premiere)
Schauspiel von Andrew Bowell


Do 04.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Addams Family
Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice


Do 04.04.2019
11:00
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Die Schöne und der Schmied
Figurentheater nach einer Novelle von Nikolai W. Gogol


Do 04.04.2019
20:00
Nienburg, Theater auf dem Hornwerk
Die unsichtbare Hand
Schauspiel von Ayad Akhtar


Fr 05.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Pantöffelchen
Oper von Piotr. I Tschaikowsky


Fr 05.04.2019
19:30
Bad Bevensen, Kurhaus
Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing Sa 06.04.2019 19:00 Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus Dinge, die ich sicher weiß (Hildesheim-Premiere) Schauspiel von Andrew Bowell


So 07.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Jasper in Deadland
Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster


So 07.04.2019
11:15
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Matinee zu Tod in Venedig (Eintritt frei)


Mo 08.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Pantöffelchen (Zum letzten Mal)
Oper von Piotr. I Tschaikowsky


Di 09.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Brücken Am Fluss (The Bridges of Madison County) (Zum letzten Mal)
Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman


Do 11.04.2019
11:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Do 11.04.2019
20:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Impro im Foyer (Eintritt frei)
spezial


Fr 12.04.2019
20:00
Burgdorf, Theater am Berliner Ring
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Fr 12.04.2019
11:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Fr 12.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Jasper in Deadland
Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster


Fr 12.04.2019
23:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Nachtbar #7Sins
Zorn


Sa 13.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Sa 13.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Mutter Courage und ihre Kinder Schauspiel von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


So 14.04.2019
16:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Hochzeit des Figaro
(Zum letzten Mal in dieser Spielzeit)
Deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart


So 14.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Mo 15.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Do 18.04.2019
20:30
Hildesheim, Bar Wohnzimmer
TfN im Wohnzimmer Lesung der Erzählung „Der Schatten über Innsmouth“ Sa 20.04.2019 19:00 Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus Tod in Venedig (Premiere) Oper von Benjamin Britten


Mo 22.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Addams Family
Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice


Mi 24.04.2019
20:00
Gronau, Theatersaal
Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing


Mi 24.04.2019
20:00
Hildesheim, Stadttheater – Van der Valk Hotel
Auf der Besetzungscouch (Eintritt frei)
Der TfN-Theater-Talk


Fr 26.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Tod in Venedig
Oper von Benjamin Britten


Sa 27.04.2019
14:00
Hildesheim, Stadttheater – Treffpunkt Bühneneingang
Blick hinter die Kulissen
Expertenführung Schauspieler/-in


Sa 27.04.2019
19:00
Garbsen, IGS Meyenfelder Straße
Die Brücken Am Fluss (The Bridges of Madison County) Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman


Sa 27.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
5. Kammerkonzert
Oktett op. 166 von Franz Schubert


Sa 27.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Mutter Courage und ihre Kinder
Schauspiel von Bertolt Brecht | Musik von Paul Dessau


So 28.04.2019
17:00
Hameln, Theater
Die Blume von Hawaii
Operette von Paul Abraham


So 28.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


So 28.04.2019
11:15
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Matinee zu Elternabend (Eintritt frei)


So 28.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Theater Extra zu Schahname – Das Buch der Könige (Eintritt frei)
Eine Veranstaltung der Freunde des TfN


Mo 29.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Di 30.04.2019
19:30
Gütersloh, Theater
Tod in Venedig
Oper von Benjamin Britten



AUF DER BESETZUNGSCOUCH
Der TfN-Theater-Talk
Nach den Erfolgen im Theatergarten gibt es endlich eine neue Auflage des beliebten Talk-Formats. Benjamin R. Riebsamen, Marketingleiter am TfN, lädt wieder zum Talk ein – diesmal mit Operndirektor Florian Ziemen und einem weiteren Gast aus dem Ensemble. In entspannter Bar-Atmosphäre wird über Interessantes, Ungeahntes, Überraschendes geplaudert. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die Arbeit moderner Opern-Schaffender. Der Eintritt ist frei.
TERMIN Mi, 24.4., 20:00 Uhr, Van der Valk Hotel, Stadtschenke


PREMIEREN


DINGE, DIE ICH SICHER WEIß
Schauspiel von Andrew Bovell
„Ich dachte, sie würden so werden wie wir“, sagt Bob Prize über seine erwachsenen Kinder, „nur besser als wir. Mit besseren Jobs. Und besseren Aussichten. Dafür haben wir doch so hart gearbeitet.“ Doch alle vier Kinder gehen Lebenswege, die Bob und seine Frau Fran ganz und gar nicht nachvollziehen können. Das sicher geglaubte Familiengefüge gerät ins Wanken …
Der australische Autor Andrew Bovell schreibt poetisch und zutiefst ehrlich über die große Liebe, die diese Familie zusammenhält und sie zugleich auseinandertreibt. Inszenierung Jörg Gade Ausstattung Swana Gutke Dramaturgie Astrid Reibstein Mit Simone Mende (Fran), Gotthard Hauschild (Bob), Katharina Wilberg (Pip), Jonas Kling (Mark), Jonas Nowack (Ben), Lilli Meinhardt (Rosie)
PREMIERE Mi, 3.4., Gronau | HILDESHEIM-PREMIERE Sa, 6.4., 19:00 Uhr, Großes Haus
MATINEE So, 24.3., 11:15 Uhr, Großes Haus (Eintritt frei)
Im Anschluss an die Vorstellung am Montag, 15.4., findet das Publikumsgespräch „nachgefragt“ im F1 statt.


TOD IN VENEDIG
Oper von Benjamin Britten | Libretto von Myfanwy Piper
Nach der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In einer Schaffenskrise begibt sich der Schriftsteller Gustav von Aschenbach nach Venedig, getrieben von der Sehnsucht nach etwas ganz Neuem, Fremden. Hier gibt er sich – fasziniert von der unbekümmerten Anmut des hübschen Jungen Tadzio – seinen Tagträumen am Strand hin und ignoriert alle Warnzeichen der aufkeimenden Cholera … Benjamin Britten vertonte
in seiner letzten Oper Thomas Manns berühmte Novelle nach einem Libretto von Myfanwy Piper, das die Handlung zwischen Rausch, Obsession, Verdrängung, Lebensbejahung und Todessehnsucht in magische, vielfarbige und exotische Klangbilder übersetzt. Musikalische Leitung und Chor Achim Falkenhausen Inszenierung Felix Seiler Ausstattung Hannes Neumaier Dramaturgie Susanne von Tobien Mit Hans Jürgen Schöpflin (Gustav von Aschenbach), Uwe Tobias Hieronimi (Der Reisende u.a.), Tobias Hechler (Stimme des Apollo), Julian Rohde (Hotelportier) sowie Opernchor, Jugendchor und Orchester des TfN
PREMIERE Sa, 20.4., 19:00 Uhr, Großes Haus | MATINEE So, 7.4., 11:15 Uhr, Großes Haus (Eintritt frei)


KONZERT


5. KAMMERKONZERT
Schon während Schubert an seinem monumentalen Oktett in F-Dur arbeitete, wusste er, dass er mit diesem Werk die Grenzen der Kammermusik sprengen würde. Er wollte sich endlich „den Weg zur großen Sinfonie bahnen“ und das Oktett ist als eine Art Vorstudie für diesen Weg zu verstehen. Zum Vorbild nahm er sich Beethovens bahnbrechendes Septett in Es-Dur, erweiterte es um eine 2. Violine für größere Klangfülle und einen stärker ausgeprägten sinfonischen Charakter. Diesen unterstrich er noch durch die bedeutenden langsamen Einleitungen, die er dem ersten und letzten Satz
vorausschicke, sozusagen eine Sinfonie für acht Stimmen.
TERMIN Sa, 27.4., 15:00 Uhr, F1
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


REPERTOIRE


DIE ADDAMS FAMILY Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice
Die exzentrischen Addams leben in einer Villa im New Yorker Central Park – und dort spukt es ganz gewaltig. Das eigentliche Problem ist jedoch: Tochter Wednesday will den Sohn einer durchschnittlichen Familie heiraten. Bei einem gemeinsamen Dinner nehmen die Dinge ihren chaotisch-gruseligen Verlauf. Inszenierung April Hailer Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Esther Bätschmann Choreografie Annika Dickel Mit Alexander Prosek (Gomez Addams), Marysol Ximénez-Carrillo (Morticia Addams), Sandra Pangl (Wednesday Addams), Johannes Osenberg (Pugsley Addams), Jens Krause (Onkel Fester), Lisa Maria Hörl (Grandma), Michael Günther (Lurch), Gerald Michel (Mal Beineke), Elisabeth Köstner (Alice Beineke), Nicolo Soller (Lucas Beineke/ Das eiskalte Händchen), Mitglieder des TfN-Jugendchores und des TfN-MusicalClubs (Ahnen der Addams) Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten, inklusive einer Pause


DIE BRÜCKEN AM FLUSS (THE BRIDGES OF MADISON COUNTY)
Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman
Francesca lebt zufrieden mit ihrem Mann und zwei Kindern auf einer Farm, irgendwo im Mittleren Westen der USA. Eines Tages begegnet sie zufällig Robert, der als Fotograf für eine Reportage in dieser Gegend unterwegs ist. Wird Francesca für diese Liebe ihre Familie verlassen? Der Film mit Meryl Streep und Clint Eastwood wurde 1995 weltberühmt. Inszenierung und Choreografie Craig Simmons Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Esther Bätschmann Mit Marysol Ximénez-Carrillo (Francesca), Alexander Prosek (Richard „Bud“), Gerald Michel (Robert Kincaid), Elisabeth Köstner (Marian u.a.), Johannes Osenberg (Michael), Sandra Pangl (Carolyn), Katharina Schutza (Marge), Jens Krause (Charlie), Lisa Maria Hörl (Country Sängerin/ Kellnerin u.a.), Jürgen Brehm (Junger Bud/ Sprecher) und Live-Band Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten, inklusive einer Pause


DIE HOCHZEIT DES FIGARO Deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo Da Ponte | Übersetzung von Christian August Vulpius und Adolph Knigge
Wie kaum eine andere Oper spielt DIE HOCHZEIT DES FIGARO mühelos auf der Klaviatur der Gefühle, zwischen Liebe und Leidenschaft, Intrige und Happy End. Auch mehr als 200 Jahre nach der Uraufführung 1786 hat Mozarts Musik nichts von ihrer Faszination verloren. Die Neuinszenierung in deutscher Sprache präsentiert sich als Singspielfassung mit gesprochenen Dialogen anstatt gesungener Rezitative. Musikalische Leitung Florian Ziemen Inszenierung Wolfgang Nägele Ausstattung Hannah König Chor Achim Falkenhausen Mit Martin Berner (Graf Almaviva), Antonia Radneva (Gräfin Almaviva), Meike Hartmann (Susanne), Peter Kubik/ Levente György (Figaro), Neele Kramer (Cherubin), Isabell Bringmann (Marzelline), Uwe Tobias Hieronimi (Bartolo/ Antonio), Julian Rohde (Basilio/ Gänsekopf), Vanessa Peschel/ Franziska Schonebeck/ Kathelijne Wagner (Bärbchen), Steffi Fischer, Anne Lütje (Blumenmädchen), Opernchor des TfN, Orchester des TfN Dauer ca. 3 Stunden 15 Minuten, inklusive einer Pause


DIE PANTÖFFELCHEN
Komisch-fantastische Oper von Pjotr I. Tschaikowsky | Libretto von Jakow Polonski
Nach „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolai Gogol | In deutscher Übersetzung
Es geht zu wie im Märchen: Der Schmied Wakula muss seiner Oxana die Pantöffelchen der Zarin besorgen, um ihre Liebe zu gewinnen. Auf einer abenteuerlichen Reise gelingt es ihm nicht nur, geschickt den Teufel auszutricksen, er schafft auch das scheinbar Unmögliche und kann am Ende mit den ersehnten Schuhen im Gepäck zu seiner Liebsten zurückkehren.
Musikalische Leitung Florian Ziemen Inszenierung Anna Katharina Bernreitner Ausstattung Hannah Oellinger, Manfred Rainer Chöre Achim Falkenhausen Mit Neele Kramer (Solocha), Wolfgang Schwaninger/ Beau Gibson (Wakula), Peter Kubik (Der Teufel/ Stimme des Waldteufel), Uwe Tobias Hieronimi (Tschub / Ein alter Saporoger), Antonia Radneva/ Katja Bördner (Oxana), Levente György (Pan Golowa/ Durchlaucht), Julian Rohde (Panass/ Schulmeister), Jesper Mikkelsen (Der Zeremonienmeister), Opernchor, Jugend- und Extrachor des TfN, Orchester des TfN Dauer ca. 3 Stunden, inkl. einer Pause


JASPER IN DEADLAND Europäische Erstaufführung | Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
Jasper liebt Agnes. Nach ihrer Liebesnacht erscheint Agnes nicht zum Treffen an den Klippen. Jasper ist sicher: Agnes ist ins Meer gesprungen. Unterstützt von Rockmusik kämpft Jasper in der Unterwelt gegen gefährliche Dämonen, um Agnes zurück ins Leben zu holen. Doch ihm bleibt nur wenig Zeit … Inszenierung und Choreografie Bart de Clercq Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Hannes Neumaier Mit Nicolo Soller (Jasper), Elisabeth Köstner (Agnes/ Gretchen u. a.), Alexander Prosek (Lethe u. a.), Sandra Pangl (Beatrix Pontinari/ Blind Justice u. a.), Marysol Ximénez-Carillo (Persephone/ Blind Justice u. a.), Lisa Maria Hörl (Eurydike/ Blind Justice u. a.), Amanda Whitford (Ammut u. a.), Gerald Michel (Hathaway/ Pluto u. a.), Johannes Osenberg (Little Lu u. a.), Jens Krause (Virgil/ Dante u. a.) Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, inklusive einer Pause
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER Schauspiel von Bertolt Brecht | Musik von Paul Dessau
Krieg ist ihr Geschäft! Mit ihren drei Kindern zieht Anna Fierling, wegen ihres Mutes auch Mutter Courage genannt, den kämpfenden Truppen im Dreißigjährigen Krieg hinterher. Sie will Geschäfte machen, sie will am Krieg gewinnen. Doch am Ende hat sie fast alles verloren, auch ihre Kinder, und zieht allein mit ihrem Marketenderwagen weiter. Für sie zählt nur eins: „Ich muss wieder in den Handel kommen.“ Brechts Klassiker, uraufgeführt 1941, ist heute aktueller denn je. Er zeigt den Krieg als Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln. Und zeigt zugleich: Im Krieg gibt es nur Verlierer.
Inszenierung Lydia Bunk Ausstattung Julia Hattstein Musikalische Leitung Szilvia Csaranko Mit Simone Mende (Mutter Courage), Lilli Meinhardt (Kattrin), Dennis Habermehl (Eilif/ Obrist/ Fähnrich), Tonio Schneider (Schweizerkas/ verletzter Bauer/ singender Soldat/ Bauerssohn), Martin Schwartengräber (Koch), Moritz Nikolaus Koch (Feldprediger), Michaela Allendorf (Yvette Pottier/ verletzte Bauersfrau/ singende Stimme/ Bäuerin), Jonas Kling (Feldwebel/ Feldhauptmann/ Schreiber/ versch. Soldaten), Stephan Sitaras (Werber/ Zeugmeister/ Der mit der Binde/ 2. Soldat/ Bauer), Szilvia Csaranko (Der Tod)


JUNGES THEATER


DIE SCHÖNE UND DER SCHMIED Märchen nach Motiven einer Novelle von Nikolai W. Gogol
Gastspiel Marc Schnittger Figuren Theater, ab 5 Jahren
Die Schöne und der Schmied ist ein romantisch-fantastisches Puppenspiel voller Humor, Liebe, Licht und Kohlenstaub. Marc Schnittger spielt mit Hand- und Stockpuppen auf mehreren Ebenen hinter drei Paravents. Inszenierung Marc Lowitz Text, Spiel, Bühne, Puppen Marc Schnittger Bühnenbau Arne Bustorff Musik Anna Hüdepohl Kostüm Claudia Bornscheuer Dauer ca. 50 Minuten, keine Pause
HERR GLÜCK UND FRAU UNGLÜCK Ein Theaterstück nach dem Bilderbuch von Antonie Schneider und
Susanne Straßer | Uraufführung Koproduktion des TfN mit dem Theater Karo Acht, ab 4 Jahren
Ein Stück über das Glück – und darüber, wo es zu Hause ist. Mit Musik, Tanz, Schauspiel und Malerei zaubert das Theater Karo Acht die wunderbare Geschichte dieser ungleichen Nachbarn auf die Bühne. Inszenierung Carmen Grünwald-Waack Bühne Fabian Wessel Kostüme Ulrike Schörghofer Live-Painting und Live-Musik Sönke Franz Mit Julia Solórzano, Sönke Franz, Kian Pourian Dauer ca. 45 Minuten, keine Pause


EXTRA


IMPRO IM FOYER spezial
Zu IMPRO IM FOYER spezial kommen die Gäste von fern und nah – dieses Mal wieder aus Hannover. Christine Nitschke und Sebastian Barnstorf begrüßen Sonja Thöneböhn und Marc Beinsen vom Ensemble „Die Improkokken“.
Die beiden Schauspieler haben sich bereits Ende der 1990er Jahre mit dem Virus des Improvisationstheaters infiziert!
TERMIN Do, 11.4., 20:00 Uhr, F1 (Eintritt frei)


NACHTBAR #7SINS Zorn
Du spürst dieses Brodeln, tief in dir. Du willst schreien, willst treten, willst dich auf den Boden werfen und heulen. Du bist so wütend, so zornig, du willst ausrasten. Doch du kannst nicht. Warum eigentlich?
TERMIN Fr, 12.4., 23:00 Uhr, F1 (Eingang Teichstraße)
TfN IM WOHNZIMMER Der Schatten über Innsmouth
Grusellesung mit Musik und handgemachten Geräuschen nach der Erzählung von H. P. Lovecraft. „Sie könnten auch den alten Bus nehmen, vermute ich, aber die Leute hier machen das eigentlich nich‘. Er fährt über Innsmouth. Nachts würde ich an Ihrer Stelle dort nicht bleiben.“ Mit Jonas Kling u. a.
TERMIN Do, 18.4., 20:30 Uhr, Bar Wohnzimmer (Kaiserstraße 41)


TheaterExtra zu SCHÃHNÃME – DAS BUCH DER KÖNIGE Eine Veranstaltung der Freunde des TfN
„Wir müssen unsere Träume austauschen“ – Wir fragen einmal andersherum: Was bringen Menschen, die in unser Land flüchten, aus ihrer Kultur mit? Geschichten wie das Heldenepos Schãhnãme des persischen Dichters Ferdosi. Was empfangen sie, wenn sie zu uns kommen? Schãhnãme gehört zur Weltliteratur und erzählt von den Grunderfahrungen jeder Gesellschaft: Flucht – Heimat – Sehnsucht nach Frieden. Diskussion über Integration unter dem Vorzeichen interkulturellen Austausches. Mit Dr. Eike Wittrock (Universität Hildesheim), Flüchtlingsrat Niedersachsen,
Naja Marie Domsel und Karla Hennersdorf (Schauspielerinnen), Dr. Doris Wendt, Reiner Müller
TERMIN So, 28.4., 15:00 Uhr, F1 (Eintritt frei)


—| Pressemeldung Theater für Niedersachsen |—

Ulm, Theater Ulm, 7. Kammerkonzert – Ernest Chausson und Gabriel Fauré , 31.03.2019

März 27, 2019 by  
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Theater Ulm

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Theater Ulm / Zuschauerraum © Carola Hoelting

Rollenspiele«: Kammerkonzert zu zwei innovativen Komponisten

Am Sonntag, 31. März 2019, ab 19.30 Uhr laden Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm im Foyer des Theaters Ulm herzlich ein zum 7. Kammerkonzert. Thematische Klammer des Abends sind »Rollenspiele«.

Auf dem Programm stehen Werke von Ernest Chausson und Gabriel Fauré.

Kein Virtuosenkonzert, sondern großangelegte Kammermusik mit wechselnden Rollen kennzeichnen Ernest Chaussons »Konzert für Klavier, Violine und Streichquartett«, D-Dur, op. 21: Mal als Duo Violine-Klavier, dann Klavierquintett, auch als Ripieno Orchester und opernhafter Chor fungiert das Streichquartett. Keine der Stimmen ist auf eine bestimmte Rolle festgelegt.

Ergänzt wird das Programm durch Faurés »Klavierquintett«, op. 89, das von verinnerlichter Melancholie geprägt ist. Gabriel Fauré ist eine einzigartige Erscheinung in der französischen Musikgeschichte: Obwohl er zu den erlauchten Zirkeln der Pariser Komponisten-Elite gehört, Tendenzen seiner Epoche mit aufgreift und auch vorantreibt, gehört er keiner Gruppe an, vertritt keine Schule. Verinnerlichung, Emotion, Intimität, Leichtigkeit und Eleganz spielen in seiner Musik eine große Rolle, aber auch Innovation und die Überwindung von Regeln und Mustern.

Es musizieren Tamás Füzesi (Solo-Violine), Giovanni Piana (Klavier), Chiao-Yin Chang (Violine), Constantin Micu (Violine), Maria Braun (Viola) und Stephanie De Secondi (Violoncello).

—| Pressemeldung Theater Ulm |—

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