Garmisch Partenkirchen, Richard Strauss Festival, Open Air im Kloster Ettal am 28. und 29. Juni 2019

Richard Strauss Festival

behncke communications

Richard-Strauss-Festival 2019
EIN SOMMERNACHTSTRAUM

Open Air Konzerte – Kloster Ettal – 28. und 29. Juni 2019

Kloster Ettal © growpublic

Kloster Ettal © growpublic

Das Eröffnungswochenende des Richard-Strauss-Festivals 2019 erreichte bereits knapp 1.400 Gäste.

Richard Strauss Festival / Eröffnungskonzert mit Camerata Salzburg und François Leleux, Oboe © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Eröffnungskonzert mit Camerata Salzburg und François Leleux, Oboe © NICK BRIXLE

Vom Staatsempfang mit Eröffnungskonzert und dem Konzert der „Rising Stars I“ am Freitag, über die Lesung „Traumnovelle“ und der „Nacht der Poesie“ mit vier Konzerten am Samstag, bis zur „Musikwanderung durch die Partnachklamm“ und dem Höhepunkt „Dinner und Konzert auf der Zugspitze“ am Sonntag waren die neun Veranstaltungen an diesen drei Tagen ein erfolgreicher Auftakt für das Festival, das noch bis Samstag, den 29. Juni läuft und mit zwei großen Klassik Open Air Konzerten in Kloster Ettal (28. und 29.06.) endet. Für die kommenden Veranstaltungen gibt es noch Tickets.

Die Sendung „Abendschau“ des BR berichtet heute aktuell ab 17:30 Uhr über den Festivalstart.

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Staatsempfang mit Frau Kerstin Schreyer und Alexander Liebreich (Künstlerischer Leiter) © NICK BRIXLE

Zum zweiten Mal wird die imposante barocke Abtei Ettal zur spektakulären Kulisse für die Auftritte der hochkarätigen Gäste des Richard-Strauss-Festivals unter dem Motto Ein Sommernachtstraum.

Asmik Grigorian, die umjubelte Salome der Salzburger Festspiele, gibt mit Orchesterliedern von Richard Strauss ihr Debüt beim Richard-Strauss-Festival. Auch Jean-Guihen Queyras, der international gefragte Cellist, tritt erstmals in diesem Rahmen auf.

Im Jahr 2019 feiert das Richard-Strauss-Festival das 30 jährige Jubiläum seiner Gründung. Die Open Air Konzerte in Kloster Ettal waren 2018 ein Publikumsmagnet und finden in diesem Jahr ihre Fortsetzung unter dem Motto Ein Sommernachtstraum. Das titelgebende Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy wird dabei ebenso erklingen wie Meisterwerke von Richard Strauss und Antonín Dvorák.

Salzburgs Shooting Star Asmik Grigorian beim 1. Klassik Open Air am 28. Juni 2019 Die litauische Sopranistin Asmik Grigorian, die mit der Partie der Salome bei den Salzburger Festspielen 2018 zum Weltstar avancierte, gibt mit Orchesterliedern von Richard Strauss ihr Festivaldebüt. Dirigent des Abends, an dem auch Richard Strauss‘ Symphonische Dichtung „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ und Antonín Dvoráks 8. Symphonie erklingen, ist Alexander Liebreich, der 2018 mit einer Grammy-Nominierung geehrt und mit dem ICMA Award sowie dem OPUS Klassik ausgezeichnet wurde.

Cornelius Meister und Jean-Guihen Queyras beim 2. Klassik Open Air am 29. Juni 2019 Auch Jean-Guihen Queyras, der virtuose, international gefeierte französische Cellist, tritt erstmals beim Festival auf und übernimmt den Cellopart in Richard Strauss‘ Tondichtung „Don Quixote“. Dieses Meisterstück ist beim zweiten Konzert gemeinsam mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“ zu erleben. Am Dirigentenpult steht Cornelius Meister, der mehrfach ausgezeichnete Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. 2018 wurde er mit dem OPUS Klassik als „Dirigent des Jahres“ geehrt. Auch die Damen des Tschechischen Philharmonischen Chores Brno sind bei diesem Konzert zu erleben.

Wie in jedem Jahr bildet auch 2019 der Meisterkurs für Gesang einen wichtigen Bestandteil des Festivalprogramms. Meisterkurs Gesang mit einer herausragenden Strauss-Interpretin Dame Felicity Lott gilt als eine der größten Strauss-Interpretinnen und hat vor allem mit den Partien der Marschallin und der Arabella, die sie an allen großen Häusern von der New Yorker MET bis zur Wiener Staatsoper gesungen hat, international Maßstäbe gesetzt. Auch als Liedinterpretin war Felicity Lott stilbildend. Wir freuen uns daher sehr, dass wir diese große Künstlerpersönlichkeit für den Meisterkurs Gesang 2019 gewinnen konnten.

Der Meisterkurs findet vom 24. bis zum 28. Juni 2019 im Kongresshaus Garmisch Partenkirchen statt. Kursgegenstand sind Lieder und Opernausschnitte mit Schwerpunkt Richard Strauss, angesprochen sind Sängerinnen und Sänger im Alter von maximal 32 Jahren. Die Veranstaltung ist öffentlich und mündet in ein Abschlusskonzert am 28. Juni 2019 um 11 Uhr.

Ein klares Bekenntnis der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen Bestärkt durch die Akzeptanz des Publikums und der Presse setzt Alexander Liebreich seinen Weg beim Richard-Strauss-Festival mit der vollen Unterstützung der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen für die künstlerische Neuausrichtung fort. Durch einen mehrheitlichen Gemeinderatsbeschluss sicherte die Marktgemeinde auch für die Festivals 2019 und 2020 jeweils einen Budgetanteil von 330.000 € zu. Auf dieser soliden Basis geht die Planungsphase für das Jahr 2019 ins Finale.


Richard Strauss Festival –  Garmisch Patenkirchen 2018
youtube Trailer Richard Strauss Festival
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

RICHARD-STRAUSS-FESTIVAL OPEN AIR WIRD DRAUßEN STATTFINDEN:

ES GIBT NOCH TICKETS IN ALLEN KATEGORIEN
Do., 27. Juni, 17:30 Uhr WANK TERRASSE SONNENALM // Konzert und Dinner auf dem Wank mit Alexei Gerassimez, Schlagwerk und Hiyoli Togawa Viola

Fr., 28. Juni, 20:00 Uhr KLASSIK OPEN AIR 1 // Rundfunk Sinfonieorchester Prag mit Dirigent Alexander Liebreich und Sopran Asmik Gregorian

Sa., 29. Juni, 20:00 Uhr KLASSIK OPEN AIR 2 // Rundfunk Sinfonieorchester Prag mit Dirigent Cornelius Meister und Violoncello Jean-Guihen Queyras


Richard-Strauss-Festival 2019 vom 21. – 29. Juni unter dem Motto POESIE

Das 30jährige Gründungsjubiläum des Richard-Strauss-Festivals feiert der Künstlerische Leiter Alexander Liebreich gemeinsam mit international  renommierten Künstlerinnen und Künstlern mit einem spannenden, vielfältigen,  poetisch-dramatischen Programm unter dem Motto POESIE.

Während des neun Tage dauernden Festivals zeigen sich die vielen Fassetten des Mottos POESIE in den 26 Einzelveranstaltungen, vom Orchesterkonzert über den Liederabend bis zum Solorecital.  „Die Kraft des spielerischen Klanges, die Vielfalt der Bedeutungen, die Realität des Paradoxen – sie  sind die Grundlagen der Poesie und die des freien Denkens. Zugleich charakterisieren sie den  natürlichen und offenen Umgang mit Kunst, sei es in Form von Text, von visueller Kunst oder von  Musik.“ Mit seinem ganzheitlichen Zugang zu Thema „Poesie“ und seinem inspirierenden  Programmkonzept spricht Alexander Liebreich das internationale Festivalpublikum ebenso an wie die  Musikfreunde der Region.

Das Erfolgsprinzip „Top Music at Top Locations“ findet auch 2019 seine Fortsetzung: das Erlebnis  großartiger Musik in der unmittelbaren Umgebung der spektakulären Berglandschaft, die schon  Richard Strauss zu seinen zeitlosen Tonschöpfungen inspiriert hat. Die Poesie der Natur verbindet  sich mit dem Zauber des Klanges und der Sprache zu einem einzigartigen Festivalerlebnis.

Richard Strauss Festival / Dame Felicity Lott und RISING STAR, Ewa Tracz © Dr. Dominik Sedivý

Richard Strauss Festival / Dame Felicity Lott und RISING STAR, Ewa Tracz © Dr. Dominik Sedivý

Das Lied als zentrales Thema im Schaffen von Richard Strauss: vom Rising Star bis zur
Legende. Eine Phalanx von Spitzensängerinnen wird sich beim Festival 2019 dem Thema Liedgesang widmen.  Beginnend bei der Generation der „Rising Stars“ mit der Gewinnerin des internationalen  Szymanowski-Wettbewerbs, Ewa Tracz, über den gefeierten Shooting Star aus Südafrika, Golda  Schultz, bis zu einer der derzeit international gefragtesten Sopranistinnen, Asmik Grigorian.

Eine wahre Legende unter den großen Strauss-Interpretinnen wird den Meisterkurs Gesang (24. – 27.  Juni, Abschlusskonzert 28. Juni), einen Fixbestandteil jedes Festivalprogramms, leiten: Dame Felicity  Lott, die mit der Marschallin im „Rosenkavalier“ ihre Paraderolle auf den internationalen Bühnen  verkörperte.

Golda Schultz gibt, begleitet vom texanischen Pianisten Jonathan Ware, am 26. Juni einen  Liederabend auf Schloss Elmau mit Liedern von Franz Schubert und Richard Strauss. Seit 2015, als sie  bei den Salzburger Festspielen in der Rolle der Sophie im „Rosenkavalier“ debütierte, gilt sie als  Liebling des Publikums und der internationalen Medien.

Auch Asmik Grigorian reüssierte  international mit einer Strauss-Partie. Sie war die alles überragende Salome bei den Salzburger  Festspielen 2018. Beim Klassik Open Air am 28. Juni in Kloster Ettal wird sie Orchesterlieder von  Richard Strauss interpretieren. Dirigent des Abends ist Alexander Liebreich.

Die barocke Abtei Ettal als spektakuläre Kulisse für die Klassik Open Air Konzerte am 28.  und 29. Juni. Orchestra in Residence ist in diesem Jahr das großartige Rundfunk Sinfonieorchester Prag, einer der  führenden osteuropäischen Klangkörper, zu dessen Chefdirigent Alexander Liebreich mit Herbst 2018  ernannt wurde. Auf dem Programm stehen große symphonische Werke von Richard Strauss, Antonín  Dvorák und Felix Mendelssohn Bartholdy. Während Alexander Liebreich am 28. Juni am Pult steht,  dirigiert das zweite Konzert Cornelius Meister, „Dirigent des Jahres“ 2018. Ebenfalls zu Gast ist der  virtuose Cellist Jean-Guihen Queyras.

Ein Fest der Poesie: beim Eröffnungskonzert am 21. Juni und bei der „Nacht der Poesie“ am  22. Juni dreht sich alles um das Festivalmotto 2019. Im musikalischen Zentrum der Festivaleröffnung steht das Oboenkonzert von Richard Strauss,  interpretiert von François Leleux und der Camerata Salzburg, die dieses Werk auch bei der am  folgenden Tag stattfindenden „Nacht der Poesie“ spielen werden.

Die „Nacht der Poesie“ beginnt mit einer hochkarätigen Lesung für Literaturfans: Ulrich Matthes,  einer der profiliertesten Schauspieler Deutschlands und für seine Auftritte sowohl auf der Bühne als  auch in Film und Fernsehen vielfach ausgezeichnet, liest auf der Bühne U1 Arthur Schnitzlers  „Traumnovelle“.

Am Abend folgen in der Aula des Werdenfels-Gymnasiums drei weitere, ca. 50 Minuten dauernde Konzerte mit der Camerata Salzburg, François Leleux, dem Pianisten Saleem Abboud Ashkar und den  Rising Stars. Dabei sind u. a. Mozarts Oboenkonzert und Beethovens 2. Klavierkonzert zu erleben.  Mit einer ganz besonderen Performance endet diese „Nacht der Poesie“. Der Schauspieler Christian  Brückner, auch bekannt als die Synchronstimme von Hollywood-Titan Robert De Niro, der  Saxophonist Heinz Sauer und der vielseitige Jazzpianist Michael Wollny verbinden Texte von  Ror Wolf mit musikalischen Entsprechungen. Top of Germany: Die Zugspitze feiert am 23. Juni ihr Debüt als Konzertsaal.

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY - Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY – Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Nach der Bergfahrt mit der neuen Zugspitz-Gondelbahn, die bereits atemberaubende Ausblicke auf  die umgebende Bergwelt verheißt, und einem herzlichen „Willkommen“ auf Deutschlands höchstem Berg, genießt man ein mehrgängiges, bayrisch inspiriertes Dinner, ehe man im Konzertsaal Platz  nimmt. Dem exklusiven Umfeld entsprechend sind auch der Gast Piotr Anderszewski und sein  Programm „top“.

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY - Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Richard Strauss Festival / TOP OF GERMANY – Dinner und Konzert auf der Zugspitze mit Pianist Piotr Anderszewski © Sammy Hart

Der polnische Pianist zählt zu den besten Pianisten der jüngeren Generation. Mehrfach ausgezeichnet spielt er in allen großen internationalen Konzerthäusern und bei renommierten  Festivals. Mit ausgewählten Werken von Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven stellt er  sein Können bravourös unter Beweis. Wenn das Wetter schön ist, gibt es zum Abschluss noch ein  besonderes Erlebnis, dann wenn man mit der Gondel zurück zum Eibsee schwebt und ringsum auf  den Bergen die Johannifeuer leuchten.

Get the Rhythm: Der Percussionist Alexej Gerassimez erobert am 27. Juni den Wank. Das Konzert auf dem Wank kann man mit allen Sinnen genießen und dabei neben der spektakulären  Aussicht auf die Zugspitze und einem köstlichen bayrischen Dinner ein ganz außergewöhnliches Konzert erleben. Der junge Percussionist Alexej Gerassimez ist als Musiker so vielseitig wie sein Instrumentarium. Sein Repertoire reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music und erweitert sich zusätzlich durch eigene Kompositionen. Seine Partnerin beim Konzert auf dem  Wank ist seine Frau, die Bratschistin Hyoli Togawa.

Rising Stars, auf dem Sprung zur großen Karriere. Unter dem Titel „Rising Stars“ konzertiert eine Gruppe von sechs hochtalentierten jungen  Künstler*innen, die bereits erfolgreich und auf dem Sprung zur internationalen Karriere sind. Die Sopranistin Ewa Tracz und der Cellist Marcin Zdunik kommen aus Polen, die Klarinettistin Anna  Sysová und der Geiger Jan Mrá?ek aus Tschechien, der Bratschist Tobias Reifland und der Pianist  Amadeus Wiesensee aus Deutschland.

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

In unterschiedlichen Formationen sind sie beim Auftaktkonzert am 21. Juni, der Nacht der Poesie am  22. Juni, einem Kammerkonzert in der Werdenfels Aula am 24. Juni und einer Matinee auf Schloss Elmau am 25. Juni zu erleben. Dabei präsentieren sie Meisterwerke wie Olivier Messiaens „Quatuor  pour la fin du temps“, Franz Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“ und Richard Strauss‘  Klavierquartett.

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Nacht der Poesie, u.a. Michael Wollny, Heinz Sauer, Christian Brückner © NICK BRIXLE

Ein Sommernachtstraum“ mit Schülerinnen und Schülern aus Garmisch-Partenkirchen am  27. Juni Nicht nur den Familien der mitwirkenden Kinder standen die Tränen in den Augen, als die  Schülerinnen und Schüler der Bürgermeister-Schütte-Schule ihre Interpretation von Shakespeares  „Romeo und Julia“ aufführten. Sie eroberten den Festsaal Werdenfels im Sturm. Das wunderbare  Education Projekt findet mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ und der Musik von Felix  Mendelssohn Bartholdy 2019 seine Fortsetzung. Partner des RSF sind wieder der Münchner Verein Fokus Tanz / Tanz und Schule e. V. und die Bürgermeister-Schütte-Schule Garmisch-Patenkirchen. Am  27. Juni gibt es zwei Aufführungen im Festsaal Werdenfels.

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Richard Strauss Festival / Ein Sommernachtstraum, Education Tanzprojekt © NICK BRIXLE

Und außerdem . . .
. . . wird die Geigerin Arabella Steinbacher einen Violinabend mit Werken von Bach, Strauss und Arvo  Pärt auf Schloss Elmau geben (25.6.). Dazu gibt es wieder zwei Musikwanderungen mit dem  bewährten Bergführer Alois Lösl, das Preisträgerkonzert im Klinikum und ein Konzert von  Musikschüler*innen im Schlossmuseum Murnau.

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

Richard Strauss Festival / Musikwanderung durch die Partnachklamm zum Graseck mit Alois Lösl Bergführer © Dietlinde Behncke

—| Pressemeldung behncke communications |—
—| Pressemeldung Richard Strauss Festival Garmisch Partenkirchen |—

Hamburg, Laieszhalle, Hamburger Symphoniker – Kammerkonzert, IOCO Kritik, 23.05.2019

Hamburg Laeiszhalle / Telemann Festspiele © IOCO

Hamburg Laeiszhalle © IOCO

Laeiszhalle Hamburg

 Hamburger Symphoniker – Kammerkonzert

Mendelssohn Bartholdy, Debussy, Schumann, Reimann

von Michael Stange

Narine Yeghiyan (Sopran) und vier Streicher der Hamburger Symphoniker (Hovhannes Baghdasaryan, Makrouhi Hagel (Violine), Sebastian Marock (Viola) und Mariusz Wysocki (Violoncello)) boten am 16. Mai 2019 im Kleinen Saal der Laeiszhalle ein faszinierendes Kammerkonzert, das Romantik mit der Moderne verschmolz.

Am Beginn stand Mendelssohn Bartholdy:  Streichquartett Nr 2 a-Moll op. 13. Der erste Satz wurde vibratoreich schwingend, mit klangschönen Bögen eröffnet. Insbesondere das innige Spiel im vierten Satz verdeutlichte den tiefromantischen Bezug des Werkes und die große Meisterschaft des Komponisten.

Narine Yeghiyan, Sopranistin © Narine Yeghiyan

Narine Yeghiyan, Sopranistin © Narine Yeghiyan

Ausklang war Claude Debussy: sein einziges Streichquartett g-Moll. Als klassisch viersätziges Streichquartett kombiniert es Abwandlungen seines Kernthemas mit vielfältigen anderen Einflüssen. Das Werk besticht durch seine immense stilistische Bandbreite und Klangschönheit.

Unterschiedliche Elemente, wie gregorianische Kirchentöne, Zigeunermusik, javanesische Gamelanmusik, Einflüsse Massenets und Francks und der russischen Schule verschmelzen zu einem Klangreigen. Melodisch und interpretatorisch gekonnt variierte das Streichquartett diesen Klangteppich. Das Spiel war ungemein lebendig und intensiv. In diesem Stück waren die Musiker besonders in seinem Element. Beseeltes feuriges, Spielen, leuchtenden Farben und innige Töne gingen fließend und virtuos ineinander über.

Zwischen den beiden Kammermusikstücken standen Bearbeitungen von Aribert Reimann der Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann.

Zunächst erklang „..oder soll es Tod bedeuten?“. Die auf acht Mendelssohn Bartholdy-Liedern und einem Fragment fußende Bearbeitung von Aribert Reimann für Streichquartett verbindet Lieder und Auszüge daraus mit sechs hinzukomponierten Intermezzi für Streichquartett.

Sie sind Reimanns Reflexionen über die verklungenen und folgenden Gesänge. Teilweise in die musikalische Struktur eingewoben durchbrechen sie diese aber auch und setzen gegenläufige Momente. Die dem romantischen Klang gegenübergestellten Disharmonien hinterfragen den sinnenden Ton und Wort der Lieder und reichern die melancholischen Momente hinterfragend und eindringlich an.

Die Kompositionen trinken dadurch nicht die Beseeltheit der Romantik und spiegeln nicht nur die seligen Träume der Schlusszeile von „Auf den Flügeln des Gesangs“ wieder, sondern brechen die dunklen Seiten des Seelenlebens in den Liedern durch Disharmonien auf. Die auf Textvorlagen von Heinrich Heine komponierten Liedbearbeitungen Aribert Reimanns fußen auf den Sechs Gesängen Robert Schumanns. Sie kreisen um die Themen Verlust der Liebe und Einsamkeit. Die Lieder enthalten die zarte Lichtblicke von Märchen und Fantasie. Alle Figuren, einige volkstümliche Archetypen, könnten aus alten kolorierten deutschen Bilderbüchern stammen.

Felix Mendelssohn Bartholdy © IOCO

Felix Mendelssohn Bartholdy © IOCO

Schöpfend aus seiner Tätigkeit als wichtiger Klavierbegleiter für Sänger wie Dietrich Fischer-Dieskau fand er auch daraus Inspirationen für seine Neuinstrumentierungen. Seine Bearbeitungen heben so auch Facetten hervor, die in ihrer Zartheit und Subtilität in den ursprünglich vom Klavier begleiteten Lieder nicht in so tiefem Maße zur Geltung kommen.

Durch die Bearbeitung für Streichinstrumente werden die Lieder auf eine noch feinere, sirrendere polyphonere Ebene gehoben. Subtil greift Reimann Schumanns Einschätzung auf, dass die Singstimme allein „nicht alles wiedergeben könne“. Die feinen Züge und die Seelenqualen in den Gedichte werden durch Kompositionen neuer Klangfarben und starker Dissonanzen angereichert.

Die Streicher und der Sopran müssen einen leichten innigen Zugang zu Worten, Weisen und Reimanns Gefühlswelt finden, um sich und das Publikum in die Bearbeitungen einzuschwingen. Den vier Streichern gelang dies durch ihre klangliche Virtuosität und sie präsentierten dem Publikum viele Klangfarben wie auf einer Palette. Dadurch wurden machen die Herausforderungen Reimanns zum einem plastisch packenden Hörerlebnis.

Narine Yeghiyan ist auch gefeierte Opernsängerin an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Ihr großes Repertoire umfasst auch Mozart-Rollen wie Zerlina, Papagena und Vitellia in La Clemenza di Tito. Weitere Rollen ihres Repertoires sind Musetta in Boheme, Adina in L’elisir d‘amore und Marzellina in Fidelio. Darüber hinaus ist sie als Konzert- und Liedersängerin vielbeschäftigt.

Mit großem Stilgefühl und erlesenem Geschmack traf sie den innigen Ton der Lieder von Schumann und Mendelssohn-Bartholdy. Verhalten begann sie Mendelssohns „Leise zieht durch mein Gemüt.„ und gestaltete „Auf den Flügeln des Gesangs..“ mit schwebendem Piano. In den Dissonanzen Reimanns färbte sie die Stimme dramatisch und verdeutliche durch die Veränderung der Stimmfarben die Abgründe zwischen Reimann und den Romantikern.

Ihre stimmliche Beherrschung, Wortdeutlichkeit, Einfühlsamkeit und die Fähigkeit zur plastischen Widergabe der in den Liedern eingefangenen Momente waren berückend. Narine Yeghiyans lyrisch dramatischer Sopran vereinte betörendes südliches Timbre, große Wandlungsfähigkeit und seelenvolle Poesie. Wenn sie in die dramatischen Momente aussang, verlor die Stimme nie an Klangschönheit. Perfekt verband sie Tiefe, Mittellage und Höhe.

Eine leidenschaftliche Ausnahmesängerin mit immenser Ausstrahlung. Begeistert bejubelte das Publikum diesen bemerkenswerten Abend.

 —| IOCO Kritik Laeiszhalle Hamburg |—

Schwarzenberg, Alpenarte, Andrei Ionita – Intendant in Residence, IOCO Aktuell, 01.04.2019

April 5, 2019 by  
Filed under alpenarte, Konzert, Schwazenberg

Alpenarte / Musikwissenschaftlerin Irina Paladi und Intendant in Residence Andrei Ionita © Schwarzenberg / Andreas Domjanic

Alpenarte / Musikwissenschaftlerin Irina Paladi und Intendant in Residence Andrei Ionita © Schwarzenberg / Andreas Domjanic

alpenarte

Andrei Ionita – Junger Intendant in Residence

Alpenarte : Eine Chance für junge Musiker –

von Thomas Thielemann

Mit zyklischen Alpenarte – Konzertreihen wird jungen Musikern die Möglichkeit geschaffen, als Intendant in Residence sich mit den Tücken der Organisation von Musik-Events vertraut zu machen.

Alpenarte – Schwarzenberg / Bregenzerwald –  

Als Intendant in Residence der Herbst-Alpenarte hatte der rumänische Cellist Andrei Ionita junge aufstrebende, aber durchaus bereits gestandene Musiker in das Österreicher Schwarzenberg, im Bregenzerwald eingeladen, um mit seinen Gästen in dem wundervollen Angelika-Kauffmann-Saal vier Themen-Kammerkonzerte zu gestalten.

Der schlichte, komplett aus Tannen- und Buchenholz errichtete Saal, bietet für die Kammermusik perfekte akustische Bedingungen. Nicht ohne Grund gilt der Saal als einer der besten Kammermusiksäle Österreichs. Der „Schuhschachtel-Konzertsaal“ ist mit einem offenen Flach-Satteldach abgedeckt, so dass die Leimbinder-Stützkonstruktion sichtbar bleibt. Seitlich vom Podium sind schräge Holzreflexwände angeordnet und hinter den Musikern war ein den Schall reflektierender Paravent aufgestellt. Interessanterweise haben auch die Panorama-Doppelglasfenster keinen gravierenden Einfluss auf die Klangentwicklung. Außerdem verfügt der Saal über eine ausgezeichnete Belüftungsanlage und im hinteren Bereich über eine Galerie. Ich empfand die Klangentfaltung allerdings als etwas trocken. Aber das mag ein individueller Eindruck sein.

Konzert des ersten Abends – Der deutschen Romantik gewidmet.

Der 1. Preisträger des Cello-Tschaikowskiwettbewerbs 2015 Andrei Ionita eröffnete den Abend mit dem spanischen Pianisten und Gewinner des Kissinger Klavier-Olymp 2018, Juan Pérez Floristán, mit drei Fantasiestücken op.73 von Robert Schumann. Danach komplettierte der spanische Klarinettist Pablo Barragán die Musiker, um gemeinsam mit beeindruckender Podiumpräsenz das Trio in a-Moll op. 114 von Johannes Brahms zu bieten.

Als drittes Werk spielten dann Ionita, Juan Pérez Floristan, der außergewöhnliche albanisch-griechische Violinist Jonian Ilias Kadesha, sowie Karolina Errera aus Moskau eine frische Interpretation des Brahms-Klavierquartetts Nr. 1, op. 25. Alle vier Musiker haben bereits hochrangige Wettbewerbe gewonnen.

Der zweite Konzertabend war einer Auswahl aus der Vielfalt der Musik Europas gewidmet. Mit einer expressiven Darbietung von Jörg Widmanns „Fantasie für Klarinette solo“ eröffnete Pablo Barragán das Programm. Die britische Cellistin Vashti Hunter verfügt bereits über solistische Erfahrung. Sie und Pablo Barragán begeisterten mit einer für ihre Instrumente arrangierten Auswahl zweistimmiger Inventionen von Johann Sebastian Bach und als Gegenstück das „Off Pist“ des Schwedischen Komponisten Svante Henryson. Danach brillierte Floristan mit der „Fantasia Betica“ für Klavier solo seines Landsmanns Manuel de Falla.

Das Europa-Programm ergänzte das Klavierquintett in A-Dur, op. 81 von Antonin Dvorak. Es spielten die Geiger Jonian-Ilias Kadesha und die koreanisch-kanadische Preisträgerin des Sibelius-Musikwettbewerbs 2015 Christel Lee. Die in Antalya ausgebildete Bratschistin Nilay Özdemir, die Cellistin Vashti Hunter sowie der Pianist Juan Pérez Floristan aus Sevilla komplettierten die höchstsensible Darbietung.

Alpenarte / Klavierquintett © Schwarzenberg / Andreas Domjanic

Alpenarte / Klavierquintett © Schwarzenberg / Andreas Domjanic

Als Zugabe wurde ein Medley der Europa-Hymne, der Österreicher Nationalhymne und Beethovens „Lied an die Freude“ intoniert. Das dritte Konzert hatte Andrei Ionita der Musik seiner Rumänischen Heimat gewidmet: „Dor:Rumänischer Traum“. Das Dor gilt als Hauptwesenszug des rumänischen Nationalcharakters und umfasst die rumänische Mentalität mit ihrem „Weltschmerz“, ihrer Sehnsucht, Nostalgie und Melancholie.

Ionita hatte ausschließlich Werke rumänischer Komponisten, bzw. im heutigen Staatsgebiet Rumäniens geborener Komponisten, wie Bela Bartok, in das Programm dieses Konzerts aufgenommen.

Mit seiner bereits gebotenen Intensität und Virtuosität begann Pablo Barragán mit einer Sonate für Klarinette solo von Tiberiu Olah (1928 bis 2002).

Als eine unbedingte Bereicherung der Musikerschar stellte sich die aus Ploiesti stammende Pianistin Daria Tudor vor. Sie ist mehrfache Musikpreisträgerin und häufige Kammermusik-Partnerin Andrei Ionitas. Eine Toccata von George Enescu war ihr fulminanter Einstieg in das Programm. Danach folgten von George Enescu „Carillon Nocturne“ und von Radu Paladi sein „Rondo a capriccio“.

Aus einer Auswahl der Duos für zwei Violinen, Sz. 98 des Béla Bartok spielten Jonian-Ilias Kadesha und Christel Lee. Danach folgten, unkonventionell für zwei Bratschen bearbeitete Stücke aus gleicher Quelle, von Karolina Errera und Nilay Özdemir routiniert dargeboten. Beschwingt beendeten Andrei Ionita und Daria Tudor den ersten Teil des Programms mit Rumänischen Volkstänzen von Béla Bartok.

Die Tochter des Komponisten Radu Paladin (1927-2013), die Musikwissenschaftlerin und Publizistin Irina Paladi, führte danach mit dem vom Komponisten geförderten Andrei Ionita  ein informierendes und auch emotionales Podiumsgespräch über das Leben und das Werk des bedeutendsten Komponisten Rumäniens der jüngsten Vergangenheit. Beide führten das Publikum zu einem der musikalischen Höhepunkte des Viertage-Zyklus, einer berührenden Interpretation des Streichquartetts Nr.1 in c-Moll von Radu Paladi.

Neben Andrei Ionita, Karolina Errera und Jonian-Ilias Kadesha übernahm die Enkelin des Komponisten Alexandra Paladi einen Violinen-Part. Als Orchester- und Kammermusikerin sowie als Solistin verfügt sie bereits über reiche künstlerische Erfahrungen.

Das Abschlusskonzert widmete der Intendant der ihm besonders nahestehenden russischen Musik. Das Konzert wurde mit dem Klaviertrio élégiaque Nr.1 in g-Moll von Sergej Rachmaninow eröffnet, das dieser im Alter von 19 Jahren komponierte. Als Solisten erfreuten mit einer frischen unkonventionellen Darbietung Alexandra Paladi, Vashti Hunter und die phantastische Daria Tudor

Mit Dmitri Schostakowitschs schmerzbeladenem Klaviertrio Nr. 2 in e-Moll folgte der für uns emotionale Höhepunkt des Festivals. Mit höchster Sensibilität von Daria Tudor, Christel Lee und Andrei Ionita musiziert, hätten wir uns das Trio eigentlich als Abschluss der Alpenarte 2018 gewünscht.

Alpenarte / Schlussapplaus © Schwarzenberg / Andreas Domjanic

Alpenarte / Schlussapplaus © Schwarzenberg / Andreas Domjanic

Den Schluss bildete Peter Tschaikowskis Streichsextett „Souvenir de Florence“ in d-Moll, mit dem die sechs Streicher der vier vergangenen Konzerte noch einmal ihre glückliche Kombination aus Virtuosität, Jugendfrische und sich entwickelnder musikalischer Reife zur Geltung bringen konnten.

Mit der Zugabe, einer Bearbeitung des Andante aus Tschaikowskis Streichkonzert Nr. 1 für das gesamte Alpenarte-Ensemble und dem Solopart mit Andrei Ionita, wurde dem Auditorium noch ein Ohrwurm zum Abschluss geboten, was auch mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

Für uns, aus dem doch recht entfernten Dresden Angereiste und durchaus musikverwöhnte Hörer, war das Festival ein wunderbares Erlebnis. Die noch sehr jungen, hoch talentierten Musiker hinterließen einen so unvergesslichen Eindruck, dass bei uns der Wunsch entstand, mehr davon zu erleben.

Die nächste Alpenarte findet vom 9. bis 12. Mai 2019 mit der Intendanz in Residence der Flötistin Eva-Nina Kozmus in Schwarzenberg statt.

—| IOCO Aktuell alpenarte Schwarzenberg|—

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Spielplan April 2019

TFN_Logo neu.jpg

Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann


Spielplan April 2019


Mi 03.04.2019
20:00
Gronau, Theatersaal
Dinge, die ich sicher weiß (Premiere)
Schauspiel von Andrew Bowell


Do 04.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Addams Family
Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice


Do 04.04.2019
11:00
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Die Schöne und der Schmied
Figurentheater nach einer Novelle von Nikolai W. Gogol


Do 04.04.2019
20:00
Nienburg, Theater auf dem Hornwerk
Die unsichtbare Hand
Schauspiel von Ayad Akhtar


Fr 05.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Pantöffelchen
Oper von Piotr. I Tschaikowsky


Fr 05.04.2019
19:30
Bad Bevensen, Kurhaus
Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing Sa 06.04.2019 19:00 Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus Dinge, die ich sicher weiß (Hildesheim-Premiere) Schauspiel von Andrew Bowell


So 07.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Jasper in Deadland
Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster


So 07.04.2019
11:15
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Matinee zu Tod in Venedig (Eintritt frei)


Mo 08.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Pantöffelchen (Zum letzten Mal)
Oper von Piotr. I Tschaikowsky


Di 09.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Brücken Am Fluss (The Bridges of Madison County) (Zum letzten Mal)
Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman


Do 11.04.2019
11:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Do 11.04.2019
20:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Impro im Foyer (Eintritt frei)
spezial


Fr 12.04.2019
20:00
Burgdorf, Theater am Berliner Ring
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Fr 12.04.2019
11:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Fr 12.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Jasper in Deadland
Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster


Fr 12.04.2019
23:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Nachtbar #7Sins
Zorn


Sa 13.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Sa 13.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Mutter Courage und ihre Kinder Schauspiel von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


So 14.04.2019
16:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Hochzeit des Figaro
(Zum letzten Mal in dieser Spielzeit)
Deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart


So 14.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Mo 15.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Do 18.04.2019
20:30
Hildesheim, Bar Wohnzimmer
TfN im Wohnzimmer Lesung der Erzählung „Der Schatten über Innsmouth“ Sa 20.04.2019 19:00 Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus Tod in Venedig (Premiere) Oper von Benjamin Britten


Mo 22.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Addams Family
Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice


Mi 24.04.2019
20:00
Gronau, Theatersaal
Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing


Mi 24.04.2019
20:00
Hildesheim, Stadttheater – Van der Valk Hotel
Auf der Besetzungscouch (Eintritt frei)
Der TfN-Theater-Talk


Fr 26.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Tod in Venedig
Oper von Benjamin Britten


Sa 27.04.2019
14:00
Hildesheim, Stadttheater – Treffpunkt Bühneneingang
Blick hinter die Kulissen
Expertenführung Schauspieler/-in


Sa 27.04.2019
19:00
Garbsen, IGS Meyenfelder Straße
Die Brücken Am Fluss (The Bridges of Madison County) Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman


Sa 27.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
5. Kammerkonzert
Oktett op. 166 von Franz Schubert


Sa 27.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Mutter Courage und ihre Kinder
Schauspiel von Bertolt Brecht | Musik von Paul Dessau


So 28.04.2019
17:00
Hameln, Theater
Die Blume von Hawaii
Operette von Paul Abraham


So 28.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


So 28.04.2019
11:15
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Matinee zu Elternabend (Eintritt frei)


So 28.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Theater Extra zu Schahname – Das Buch der Könige (Eintritt frei)
Eine Veranstaltung der Freunde des TfN


Mo 29.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Di 30.04.2019
19:30
Gütersloh, Theater
Tod in Venedig
Oper von Benjamin Britten



AUF DER BESETZUNGSCOUCH
Der TfN-Theater-Talk
Nach den Erfolgen im Theatergarten gibt es endlich eine neue Auflage des beliebten Talk-Formats. Benjamin R. Riebsamen, Marketingleiter am TfN, lädt wieder zum Talk ein – diesmal mit Operndirektor Florian Ziemen und einem weiteren Gast aus dem Ensemble. In entspannter Bar-Atmosphäre wird über Interessantes, Ungeahntes, Überraschendes geplaudert. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die Arbeit moderner Opern-Schaffender. Der Eintritt ist frei.
TERMIN Mi, 24.4., 20:00 Uhr, Van der Valk Hotel, Stadtschenke


PREMIEREN


DINGE, DIE ICH SICHER WEIß
Schauspiel von Andrew Bovell
„Ich dachte, sie würden so werden wie wir“, sagt Bob Prize über seine erwachsenen Kinder, „nur besser als wir. Mit besseren Jobs. Und besseren Aussichten. Dafür haben wir doch so hart gearbeitet.“ Doch alle vier Kinder gehen Lebenswege, die Bob und seine Frau Fran ganz und gar nicht nachvollziehen können. Das sicher geglaubte Familiengefüge gerät ins Wanken …
Der australische Autor Andrew Bovell schreibt poetisch und zutiefst ehrlich über die große Liebe, die diese Familie zusammenhält und sie zugleich auseinandertreibt. Inszenierung Jörg Gade Ausstattung Swana Gutke Dramaturgie Astrid Reibstein Mit Simone Mende (Fran), Gotthard Hauschild (Bob), Katharina Wilberg (Pip), Jonas Kling (Mark), Jonas Nowack (Ben), Lilli Meinhardt (Rosie)
PREMIERE Mi, 3.4., Gronau | HILDESHEIM-PREMIERE Sa, 6.4., 19:00 Uhr, Großes Haus
MATINEE So, 24.3., 11:15 Uhr, Großes Haus (Eintritt frei)
Im Anschluss an die Vorstellung am Montag, 15.4., findet das Publikumsgespräch „nachgefragt“ im F1 statt.


TOD IN VENEDIG
Oper von Benjamin Britten | Libretto von Myfanwy Piper
Nach der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In einer Schaffenskrise begibt sich der Schriftsteller Gustav von Aschenbach nach Venedig, getrieben von der Sehnsucht nach etwas ganz Neuem, Fremden. Hier gibt er sich – fasziniert von der unbekümmerten Anmut des hübschen Jungen Tadzio – seinen Tagträumen am Strand hin und ignoriert alle Warnzeichen der aufkeimenden Cholera … Benjamin Britten vertonte
in seiner letzten Oper Thomas Manns berühmte Novelle nach einem Libretto von Myfanwy Piper, das die Handlung zwischen Rausch, Obsession, Verdrängung, Lebensbejahung und Todessehnsucht in magische, vielfarbige und exotische Klangbilder übersetzt. Musikalische Leitung und Chor Achim Falkenhausen Inszenierung Felix Seiler Ausstattung Hannes Neumaier Dramaturgie Susanne von Tobien Mit Hans Jürgen Schöpflin (Gustav von Aschenbach), Uwe Tobias Hieronimi (Der Reisende u.a.), Tobias Hechler (Stimme des Apollo), Julian Rohde (Hotelportier) sowie Opernchor, Jugendchor und Orchester des TfN
PREMIERE Sa, 20.4., 19:00 Uhr, Großes Haus | MATINEE So, 7.4., 11:15 Uhr, Großes Haus (Eintritt frei)


KONZERT


5. KAMMERKONZERT
Schon während Schubert an seinem monumentalen Oktett in F-Dur arbeitete, wusste er, dass er mit diesem Werk die Grenzen der Kammermusik sprengen würde. Er wollte sich endlich „den Weg zur großen Sinfonie bahnen“ und das Oktett ist als eine Art Vorstudie für diesen Weg zu verstehen. Zum Vorbild nahm er sich Beethovens bahnbrechendes Septett in Es-Dur, erweiterte es um eine 2. Violine für größere Klangfülle und einen stärker ausgeprägten sinfonischen Charakter. Diesen unterstrich er noch durch die bedeutenden langsamen Einleitungen, die er dem ersten und letzten Satz
vorausschicke, sozusagen eine Sinfonie für acht Stimmen.
TERMIN Sa, 27.4., 15:00 Uhr, F1
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


REPERTOIRE


DIE ADDAMS FAMILY Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice
Die exzentrischen Addams leben in einer Villa im New Yorker Central Park – und dort spukt es ganz gewaltig. Das eigentliche Problem ist jedoch: Tochter Wednesday will den Sohn einer durchschnittlichen Familie heiraten. Bei einem gemeinsamen Dinner nehmen die Dinge ihren chaotisch-gruseligen Verlauf. Inszenierung April Hailer Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Esther Bätschmann Choreografie Annika Dickel Mit Alexander Prosek (Gomez Addams), Marysol Ximénez-Carrillo (Morticia Addams), Sandra Pangl (Wednesday Addams), Johannes Osenberg (Pugsley Addams), Jens Krause (Onkel Fester), Lisa Maria Hörl (Grandma), Michael Günther (Lurch), Gerald Michel (Mal Beineke), Elisabeth Köstner (Alice Beineke), Nicolo Soller (Lucas Beineke/ Das eiskalte Händchen), Mitglieder des TfN-Jugendchores und des TfN-MusicalClubs (Ahnen der Addams) Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten, inklusive einer Pause


DIE BRÜCKEN AM FLUSS (THE BRIDGES OF MADISON COUNTY)
Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman
Francesca lebt zufrieden mit ihrem Mann und zwei Kindern auf einer Farm, irgendwo im Mittleren Westen der USA. Eines Tages begegnet sie zufällig Robert, der als Fotograf für eine Reportage in dieser Gegend unterwegs ist. Wird Francesca für diese Liebe ihre Familie verlassen? Der Film mit Meryl Streep und Clint Eastwood wurde 1995 weltberühmt. Inszenierung und Choreografie Craig Simmons Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Esther Bätschmann Mit Marysol Ximénez-Carrillo (Francesca), Alexander Prosek (Richard „Bud“), Gerald Michel (Robert Kincaid), Elisabeth Köstner (Marian u.a.), Johannes Osenberg (Michael), Sandra Pangl (Carolyn), Katharina Schutza (Marge), Jens Krause (Charlie), Lisa Maria Hörl (Country Sängerin/ Kellnerin u.a.), Jürgen Brehm (Junger Bud/ Sprecher) und Live-Band Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten, inklusive einer Pause


DIE HOCHZEIT DES FIGARO Deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo Da Ponte | Übersetzung von Christian August Vulpius und Adolph Knigge
Wie kaum eine andere Oper spielt DIE HOCHZEIT DES FIGARO mühelos auf der Klaviatur der Gefühle, zwischen Liebe und Leidenschaft, Intrige und Happy End. Auch mehr als 200 Jahre nach der Uraufführung 1786 hat Mozarts Musik nichts von ihrer Faszination verloren. Die Neuinszenierung in deutscher Sprache präsentiert sich als Singspielfassung mit gesprochenen Dialogen anstatt gesungener Rezitative. Musikalische Leitung Florian Ziemen Inszenierung Wolfgang Nägele Ausstattung Hannah König Chor Achim Falkenhausen Mit Martin Berner (Graf Almaviva), Antonia Radneva (Gräfin Almaviva), Meike Hartmann (Susanne), Peter Kubik/ Levente György (Figaro), Neele Kramer (Cherubin), Isabell Bringmann (Marzelline), Uwe Tobias Hieronimi (Bartolo/ Antonio), Julian Rohde (Basilio/ Gänsekopf), Vanessa Peschel/ Franziska Schonebeck/ Kathelijne Wagner (Bärbchen), Steffi Fischer, Anne Lütje (Blumenmädchen), Opernchor des TfN, Orchester des TfN Dauer ca. 3 Stunden 15 Minuten, inklusive einer Pause


DIE PANTÖFFELCHEN
Komisch-fantastische Oper von Pjotr I. Tschaikowsky | Libretto von Jakow Polonski
Nach „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolai Gogol | In deutscher Übersetzung
Es geht zu wie im Märchen: Der Schmied Wakula muss seiner Oxana die Pantöffelchen der Zarin besorgen, um ihre Liebe zu gewinnen. Auf einer abenteuerlichen Reise gelingt es ihm nicht nur, geschickt den Teufel auszutricksen, er schafft auch das scheinbar Unmögliche und kann am Ende mit den ersehnten Schuhen im Gepäck zu seiner Liebsten zurückkehren.
Musikalische Leitung Florian Ziemen Inszenierung Anna Katharina Bernreitner Ausstattung Hannah Oellinger, Manfred Rainer Chöre Achim Falkenhausen Mit Neele Kramer (Solocha), Wolfgang Schwaninger/ Beau Gibson (Wakula), Peter Kubik (Der Teufel/ Stimme des Waldteufel), Uwe Tobias Hieronimi (Tschub / Ein alter Saporoger), Antonia Radneva/ Katja Bördner (Oxana), Levente György (Pan Golowa/ Durchlaucht), Julian Rohde (Panass/ Schulmeister), Jesper Mikkelsen (Der Zeremonienmeister), Opernchor, Jugend- und Extrachor des TfN, Orchester des TfN Dauer ca. 3 Stunden, inkl. einer Pause


JASPER IN DEADLAND Europäische Erstaufführung | Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
Jasper liebt Agnes. Nach ihrer Liebesnacht erscheint Agnes nicht zum Treffen an den Klippen. Jasper ist sicher: Agnes ist ins Meer gesprungen. Unterstützt von Rockmusik kämpft Jasper in der Unterwelt gegen gefährliche Dämonen, um Agnes zurück ins Leben zu holen. Doch ihm bleibt nur wenig Zeit … Inszenierung und Choreografie Bart de Clercq Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Hannes Neumaier Mit Nicolo Soller (Jasper), Elisabeth Köstner (Agnes/ Gretchen u. a.), Alexander Prosek (Lethe u. a.), Sandra Pangl (Beatrix Pontinari/ Blind Justice u. a.), Marysol Ximénez-Carillo (Persephone/ Blind Justice u. a.), Lisa Maria Hörl (Eurydike/ Blind Justice u. a.), Amanda Whitford (Ammut u. a.), Gerald Michel (Hathaway/ Pluto u. a.), Johannes Osenberg (Little Lu u. a.), Jens Krause (Virgil/ Dante u. a.) Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, inklusive einer Pause
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER Schauspiel von Bertolt Brecht | Musik von Paul Dessau
Krieg ist ihr Geschäft! Mit ihren drei Kindern zieht Anna Fierling, wegen ihres Mutes auch Mutter Courage genannt, den kämpfenden Truppen im Dreißigjährigen Krieg hinterher. Sie will Geschäfte machen, sie will am Krieg gewinnen. Doch am Ende hat sie fast alles verloren, auch ihre Kinder, und zieht allein mit ihrem Marketenderwagen weiter. Für sie zählt nur eins: „Ich muss wieder in den Handel kommen.“ Brechts Klassiker, uraufgeführt 1941, ist heute aktueller denn je. Er zeigt den Krieg als Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln. Und zeigt zugleich: Im Krieg gibt es nur Verlierer.
Inszenierung Lydia Bunk Ausstattung Julia Hattstein Musikalische Leitung Szilvia Csaranko Mit Simone Mende (Mutter Courage), Lilli Meinhardt (Kattrin), Dennis Habermehl (Eilif/ Obrist/ Fähnrich), Tonio Schneider (Schweizerkas/ verletzter Bauer/ singender Soldat/ Bauerssohn), Martin Schwartengräber (Koch), Moritz Nikolaus Koch (Feldprediger), Michaela Allendorf (Yvette Pottier/ verletzte Bauersfrau/ singende Stimme/ Bäuerin), Jonas Kling (Feldwebel/ Feldhauptmann/ Schreiber/ versch. Soldaten), Stephan Sitaras (Werber/ Zeugmeister/ Der mit der Binde/ 2. Soldat/ Bauer), Szilvia Csaranko (Der Tod)


JUNGES THEATER


DIE SCHÖNE UND DER SCHMIED Märchen nach Motiven einer Novelle von Nikolai W. Gogol
Gastspiel Marc Schnittger Figuren Theater, ab 5 Jahren
Die Schöne und der Schmied ist ein romantisch-fantastisches Puppenspiel voller Humor, Liebe, Licht und Kohlenstaub. Marc Schnittger spielt mit Hand- und Stockpuppen auf mehreren Ebenen hinter drei Paravents. Inszenierung Marc Lowitz Text, Spiel, Bühne, Puppen Marc Schnittger Bühnenbau Arne Bustorff Musik Anna Hüdepohl Kostüm Claudia Bornscheuer Dauer ca. 50 Minuten, keine Pause
HERR GLÜCK UND FRAU UNGLÜCK Ein Theaterstück nach dem Bilderbuch von Antonie Schneider und
Susanne Straßer | Uraufführung Koproduktion des TfN mit dem Theater Karo Acht, ab 4 Jahren
Ein Stück über das Glück – und darüber, wo es zu Hause ist. Mit Musik, Tanz, Schauspiel und Malerei zaubert das Theater Karo Acht die wunderbare Geschichte dieser ungleichen Nachbarn auf die Bühne. Inszenierung Carmen Grünwald-Waack Bühne Fabian Wessel Kostüme Ulrike Schörghofer Live-Painting und Live-Musik Sönke Franz Mit Julia Solórzano, Sönke Franz, Kian Pourian Dauer ca. 45 Minuten, keine Pause


EXTRA


IMPRO IM FOYER spezial
Zu IMPRO IM FOYER spezial kommen die Gäste von fern und nah – dieses Mal wieder aus Hannover. Christine Nitschke und Sebastian Barnstorf begrüßen Sonja Thöneböhn und Marc Beinsen vom Ensemble „Die Improkokken“.
Die beiden Schauspieler haben sich bereits Ende der 1990er Jahre mit dem Virus des Improvisationstheaters infiziert!
TERMIN Do, 11.4., 20:00 Uhr, F1 (Eintritt frei)


NACHTBAR #7SINS Zorn
Du spürst dieses Brodeln, tief in dir. Du willst schreien, willst treten, willst dich auf den Boden werfen und heulen. Du bist so wütend, so zornig, du willst ausrasten. Doch du kannst nicht. Warum eigentlich?
TERMIN Fr, 12.4., 23:00 Uhr, F1 (Eingang Teichstraße)
TfN IM WOHNZIMMER Der Schatten über Innsmouth
Grusellesung mit Musik und handgemachten Geräuschen nach der Erzählung von H. P. Lovecraft. „Sie könnten auch den alten Bus nehmen, vermute ich, aber die Leute hier machen das eigentlich nich‘. Er fährt über Innsmouth. Nachts würde ich an Ihrer Stelle dort nicht bleiben.“ Mit Jonas Kling u. a.
TERMIN Do, 18.4., 20:30 Uhr, Bar Wohnzimmer (Kaiserstraße 41)


TheaterExtra zu SCHÃHNÃME – DAS BUCH DER KÖNIGE Eine Veranstaltung der Freunde des TfN
„Wir müssen unsere Träume austauschen“ – Wir fragen einmal andersherum: Was bringen Menschen, die in unser Land flüchten, aus ihrer Kultur mit? Geschichten wie das Heldenepos Schãhnãme des persischen Dichters Ferdosi. Was empfangen sie, wenn sie zu uns kommen? Schãhnãme gehört zur Weltliteratur und erzählt von den Grunderfahrungen jeder Gesellschaft: Flucht – Heimat – Sehnsucht nach Frieden. Diskussion über Integration unter dem Vorzeichen interkulturellen Austausches. Mit Dr. Eike Wittrock (Universität Hildesheim), Flüchtlingsrat Niedersachsen,
Naja Marie Domsel und Karla Hennersdorf (Schauspielerinnen), Dr. Doris Wendt, Reiner Müller
TERMIN So, 28.4., 15:00 Uhr, F1 (Eintritt frei)


—| Pressemeldung Theater für Niedersachsen |—

Nächste Seite »