Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Oedipe – George Enescu, 10. Februar 2019

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Timo Rößner (Laios, König von Theben mit dem eben geborenen Oedipe auf dem Arm) hinter ihm Ulrich Burdack (Hohepriester) Frank Ernst (Ein Hirte) - rechts knieend Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Timo Rößner (Laios, König von Theben mit dem eben geborenen Oedipe auf dem Arm) hinter ihm Ulrich Burdack (Hohepriester) Frank Ernst (Ein Hirte) – rechts knieend Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Monumentaloper Oedipe – Gera und Altenburg

In der Spielzeit 2017/18 bewältigte Theater&Philharmonie Thüringen die Mammutaufgabe und brachte unter begeistertem Zuspruch von Publikum und Fachpresse die Oper Oedipe des genialen Rumänen George Enescu auf die große Bühne im Theater Gera. Hier folgen nun zwei weitere Aufführungen am Sonntag, 10. Februar 2019 um 14.30 Uhr und letztmalig am Sonntag, 17. Februar 2019 ebenfalls 14.30 Uhr.

Zur Premiere im Großen Haus das Altenburger Landestheaters kommt die Inszenierung dann am Sonntag, 24. Februar 2019 um 18.00 Uhr. Dort folgt eine weitere Vorstellung am Freitag, 1. März 2019 um 19.30 Uhr sowie die letzte Aufführung am Donnerstag 28. März 2019 um 14.30 Uhr.

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Sébastien Soulès (Ödipus), davor Merope © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Sébastien Soulès (Ödipus), davor Merope © Ronny Ristok

Atmosphärisch dicht und farbenprächtig erzählt Enescu einen unsterblichen Menschenmythos: die Geschichte des Ödipus von der Geburt bis zum Tod. Das 1936 in Paris uraufgeführte Meisterwerk geriet in den Schatten des 2. Weltkriegs und wurde seither nur sehr selten aufgeführt. Die neue Thüringer Inszenierung schufen Kay Kuntze als Regisseur, Duncan Hayler als Ausstatter für Bühne und Kostüme sowie Laurent Wagner als Musikalischer Leiter. Für die anspruchsvolle Titelpartie wurde der Franzose Sébastien Soulès engagiert.

Die monumentale Komposition des Rumänen George Enescu (1881-1955) basiert auf den antiken Dramen Oedipus Tyrannos und Oedipus auf Kolonos von Sophokles, geht jedoch recht frei mit den Vorlagen um. So beginnt die Oper bereits bei Ödipus’ Geburt; eine besondere Bedeutung kommt auch dessen Begegnung mit der Sphinx zu. Oedipe gilt als das Meisterwerk Enescus. Die Oper, so der Komponist, muss „ihren Schwung behalten. Kein Pathos, keine Wiederholungen, kein unnötiges Geschwätz. Die Handlung muss sich schnell entwickeln.“ Quelle seines Kompositionsstils ist die Volksmusik seiner rumänischen Heimat. Dies manifestiert sich in einer ständig changierenden Melodie, Harmonie und Klangfarbe, die den Hörer von Anfang bis Ende einnimmt.

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe - Sébastien Soulès (Ödipus), Béela Müller (Jokaste) © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Oedipe – Sébastien Soulès (Ödipus), Béela Müller (Jokaste) © Ronny Ristok

Ödipus ist der Enthüllungskrimi in der griechischen Mythologie: Ein Orakel verkündet, dass der Sohn des Lajos seinen Vater töten und seine Mutter heiraten wird. Die entsetzten Eltern lassen den Neugeborenen mit zusammengebundenen Füßen in der Wüste aussetzen. Er wird aber von einem Hirten gerettet und nach Korinth gebracht, wo er als Sohn des Königs aufwächst. Als Ödipus das Orakel von Delphi aufsucht, wird auch ihm das Schicksal geweissagt, den Vater zu töten und die Mutter zu ehelichen. Um dem zu entgehen, flieht er von seinen vermeintlichen Eltern aus Korinth und trifft dabei auf seinen leiblichen Vater Lajos, den er nach einem heftigen Streit im Kampf tötet. Er befreit Theben von der grausamen Sphinx und heiratet die Witwe des Lajos, seine Mutter, mit der er vier Kinder zeugt. Anzeichen verdichten sich, dass sich der einstige Orakelspruch erfüllt haben könnte. Unerbittlich forscht Ödipus nach der Wahrheit. Als er die Zusammenhänge begreift, sticht er sich die Augen aus. Mit seiner Tochter Antigone begibt er sich auf eine lange Wanderschaft.

In den Partien: Sébastien Soulès als Ödipus, Béela Müller als Jokaste, Johannes Beck als Kreon, Kai Wefer als Theiresias,  Ulrich Burdack als Hohepriester/ Phorbas/ Wächter, Frank Ernst als Hirte,  Timo Rößner als Laios, Heain Youn (Mitglied Thüringer Opernstudio) als Sphinx/ Merope, Alejandro Lárraga Schleske als Theseus, Miriam Zubieta als Antigone.

Der Opern-, Kinder- und Jugendchor singt in der Einstudierung von Gerald Krammer. Es tanzt das Kinder- und Jugendballett von Theater&Philharmonie Thüringen.

Die Aufführung erfolgt in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Am Donnerstag, 21. Februar 2019 um 18.30 Uhr lädt Chefdramaturgie Felix Eckerle zu einer Soiree in das Lindenau-Museum Altenburg ein. Hierbei geben Beteiligte Einblicke in die Opernproduktion. Der Eintritt ist frei.

Das Lindenau-Museum Altenburg eröffnet mit einer Vernissage am Donnerstag, 7. Februar 2019 um 18.30 Uhr die Kabinettausstellung „Die rätselhafte Sphinx“. Diese von Prof. Dr. Ulrich Sinn kuratierte Schau beleuchtet Darstellungen und Deutungen des Sphinx-Mythos von der Antike bis zur Gegenwart.

Zur Wiederaufnahme im Theater Gera am 10. Februar 2019 um 14.30 Uhr wird Theater&Philharmonie Thüringen der Preis der Deutschen Theaterverlage 2018 verliehen.

Anlässlich der Altenburger Premiere von „Oedipe“ am 24. Februar 2019 und vor dem Hintergrund der EU-Ratspräsidentschaft Rumäniens ab Januar 2019 wird der Rumänische Botschafter Emil Hurezeanu Persönlichkeiten aus dem kulturpolitischen Umfeld nach Altenburg einladen.

Karten an der Theaterkasse, Telefon 0365-8279105 oder 03447-585160, online buchen unter www.tpthueringen.de

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die Entführung aus dem Serail, 11.11.2018

Oktober 26, 2018 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Entführung aus dem Serail - Miriam Zubieta (Blonde) und Timo Rößner (Pedrillo) © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Entführung aus dem Serail – Miriam Zubieta (Blonde) und Timo Rößner (Pedrillo) © Ronny Ristok

  Die Entführung aus dem Serail – Wolfgang A. Mozart

Mozarts Singspiel Die Entführung aus dem Serail in der Regie und Ausstattung von Kobie van Rensburg erlebt am Sonntag, 11. November, um 18.00 Uhr im Landestheater seine Altenburger Premiere. In Gera stehen zuvor noch zwei Nachmittagsvorstellungen am 3. und 4. November, jeweils 14.30 Uhr auf dem Spielplan.

Kobie van Rensburg, weltweit gefeierter Tenor, hat zwischenzeitlich ins Regiefach gewechselt. Nach Regiearbeiten in München, Halle, Chemnitz u. a. schließt sich nun mit seiner Inszenierung der Entführung aus dem Serail ein Kreis, denn als Belmonte in diesem Werk debütierte der Südafrikaner als Zwanzigjähriger 1991 an der Roodepoort City Opera. Kobie van Rensburgs Inszenierungen bestechen durch das fundierte musikalische Wissen, aus dem sie erwachsen und durch aufwändige Videografie, die szenische und dramaturgische Aufgaben erfüllt. Mit modernen technischen Videomitteln gelingt es Kobie van Rensburg in Altenburg traditionelles Prospekttheater ins Heute zu übertragen.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Laurent Wagner. In den Partien:  Kai Wefer (Bassa Selim), Ezgi Güngör (Konstanze), Miriam Zubieta (Blonde), János Ocsovai (Belmonte), Timo Rößner (Pedrillo), Ulrich Burdack (Osmin). Der Opernchor singt in der Einstudierung von Gerald Krammer.

Wolfgang A. Mozart Denkmal in Salzburg vor dem Festspielhaus © Zimmermann

Wolfgang A. Mozart Denkmal in Salzburg vor dem Festspielhaus © Zimmermann

Die Sängerin Ezgi Güngör, die als Gast die Partie der Konstanze übernimmt,  wurde 1992 in Izmir (Türkei) geboren und studierte nach ihrem Schulabschluss zunächst in ihrer Heimatstadt Textilingenieurwesen. 2013 nahm sie ihr Gesangsstudium an der Universität Mozarteum Salzburg auf und studierte dort zunächst bei Boris Bakow; seit 2015 studiert sie in der Klasse von Ildikó Raimondi. Konzerte führten sie u. a. nach Wien, Salzburg, Istanbul und Izmir.

Die Handlung:  Konstanze, ihre Bedienstete und Freundin Blonde sowie deren Freund Pedrillo fallen auf einer Seereise Piraten in die Hände, die sie auf einem Sklavenmarkt verschachern. So geraten sie ins Haus des Paschas Bassa Selim. Dieser verliebt sich in Konstanze und umwirbt sie. Blonde überlässt er seinem Aufseher Osmin, der mit allen Mitteln um ihre Liebe ringt. Belmonte, Konstanzes Verlobter, findet nach abenteuerlicher Suche das Serail. Sein Diener Pedrillo, der beim Bassa mittlerweile als Gärtner tätig ist, schleust ihn in den Harem.

Sie schmieden einen Plan, um die stolzen Frauen aus ihren amourösen Verstrickungen zu befreien. Doch die Entführung scheitert und das Leben der vier Unglücklichen liegt in der Hand des Bassas. Im Mittelpunkt des zutiefst humanistischen Werks stehen große Themen wie Liebe, Treue, Eifersucht sowie das Ringen mit Vorurteilen.

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Kaiser Joseph II. gab 1782 die Komposition der Entführung aus dem Serail in Auftrag, um der italienischen Oper eine genuin deutsche entgegenzusetzen. Sie besitzt volkstümlichen Charakter und ihr Grundtenor ist spielerisch und heiter, wobei Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Musik zuweilen auch ernste und gefühlvolle Züge trägt. Eine Besonderheit stellte damals die „türkische“ Musik dar, die Mozart der Janitscharenmusik entlehnte und v. a. den orientalischen Figuren zur Seite stellte.

Kobie van Rensburg wurde in Johannesburg geboren und studierte an der Potchefstroom University for Christian Higher Education Gesang sowie Rechts- und Politikwissenschaften. Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte er 1991 als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail an der Roodepoort City Opera. Mitte der 1990er Jahre verlegte er seinen Wohnsitz nach München. Seither führten ihn Gastspiele an Häuser wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National du Rhin, die Opéra de Montpellier, das Teatro São Carlos Lissabon, das Théâtre du Capitole in Toulouse, die Opernhäuser von Madrid, Montpellier, Basel, Luzern, Stuttgart, Graz oder das Prinzregententheater München. 2006 debütierte er an der Metropolitan Opera in New York mit der Titelpartie in Mozarts Idomeneo. Seit 2000 verbindet ihn eine künstlerische Freundschaft mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Seit einigen Jahren widmet sich Kobie van Rensburg der Regiearbeit. Das von ihm kreierte barocke Opernpasticcio Ein Theater nach der Mode, das er gemeinsam mit Peer Boysen am Gärtnerplatztheater München inszenierte, war sein erster umjubelter Erfolg. Es folgten u. a.  Regiearbeiten in Halle, Passau, München, Münster, Krefeld-Mönchengladbach und Chemnitz.

Weitere Vorstellungen im Landestheater: 23. Nov. 19.30 Uhr, 13. Jan. und 7. Febr. 2019, 14.30 Uhr,  Tickettelefon  0365 585160, online buchen unter www.tpthueringen.de

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere DER VOGELHÄNDLER, 30.09.2018

September 28, 2018 by  
Filed under Operette, Premieren, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

Theater Altenburg Gera

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - János Ocsovai (Adam) mit Anne Preuß (Kurfürstin) - mit Hut und Adelheid Brandstetter (Adelaide) - hinter ihm mit Glas in der Hand und Damen des Opernchors  © Ronny Ristok

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – János Ocsovai (Adam) mit Anne Preuß (Kurfürstin) – mit Hut und Adelheid Brandstetter (Adelaide) – hinter ihm mit Glas in der Hand und Damen des Opernchors  © Ronny Ristok

DER VOGELHÄNDLER in Altenburg in der Inszenierung von Bernhard Stengele

Mit einer Operette startet Theater&Philharmonie Thüringen den Premieren-Reigen 2018/2019 im Großen Haus des Landestheaters Altenburg am Sonntag, 30. September, um 18:00 Uhr.

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Johannes Beck (Baron Weps) und Florian Neubauer (Schneck)links Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Johannes Beck (Baron Weps) und Florian Neubauer (Schneck)links Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

1891 in Wien uraufgeführt, erfreut sich Carl Zellers (1842-1898) Der Vogelhändler dank turbulenter Handlung, wirkungsvoller Chorensembles und volksliedhaft-einschmeichelnder Melodien wie „Grüß euch Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ bis heute großer Beliebtheit. Eine besondere Komik entsteht, wenn die höfisch-aristokratische Welt der Kurpfalz auf das Milieu eines Bauerndorfes trifft und jeder die anderen hinters Licht führen oder deren wahre Neigungen und Absichten ergründen möchte.

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Anne Preuß (Kurfürstin) und Adelheis Brandstetter (Adelaide) Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Anne Preuß (Kurfürstin) und Adelheis Brandstetter (Adelaide) Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Mit Bernhard Stengele – 2012 bis 2017 Schauspieldirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen – konnte ein Regisseur gewonnen werden, der mit seiner Affinität für Komik und Milieustudien die Volksoperette schwungvoll auf die Bühne bringen wird. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Bühne und Kostüme entwirft Kristopher Kempf. Der Opernchor singt in der Einstudierung des neuen Chordirektors Gerald Krammer aus Österreich.

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Schenkt man sich Rosen in Tirol Anne Preuß (Kurfürstin) und János Ocsovai (Adam) Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Schenkt man sich Rosen in Tirol Anne Preuß (Kurfürstin) und János Ocsovai (Adam) Damen und Herren des Opernchors © Ronny Ristok

In den Partien: Kurfürstin Anne Preuß · Adelaide Adelheid Brandstetter / Judith Christ · Baron Weps Johannes Beck · Graf Stanislaus Timo Rößner · Süffle Kai Wefer · Würmchen Ulrich Burdack · Adam János Ocsovai · Christel Miriam Zubieta · Schneck Florian Neubauer ·   Jette Claudia Müller/ Katharina Hentschel · Frau Nebel Iris Eberle/ Katharina Hentschel

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - Miriam Zubieta ist die Brief-Christel © Ronny Ristok

Theater und ;Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – Miriam Zubieta ist die Brief-Christel © Ronny Ristok

In einem pfälzischen Dorf am Rhein herrscht große Aufregung: Der Kurfürst hat sich zur Jagd angesagt. Er möchte ein Wildschwein erlegen und eine Jungfrau empfangen. Mit beidem kann die frivole Gemeinde nicht dienen. Der Jägermeister des Kurfürsten ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem Kurfürsten ein zahmes Hausschwein und eine Witwe vorzuführen. Da wird die Jagd abgesagt. Der Jägermeister, der das Geld nicht zurückgeben möchte, stellt seinen Neffen als Kurfürsten vor. Währenddessen trifft die Kurfürstin ein, um –  als Bauernmädchen verkleidet – ihren Gatten „in flagranti“ zu erwischen. Gleichzeitig kommt der Tiroler Vogelhändler Adam an, um seine Braut Christel zu besuchen. Diese wiederum möchte beim Kurfürsten eine Stellung für Adam erbitten. Ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und Liebe beginnt …

 

Weitere Vorstellungen: 11. Okt. 14.30 Uhr, 13. Okt. 16 Uhr, 28. Okt. 14.30 Uhr und 25. Dez. 18 Uhr

Geraer Premiere am 24. Mai 2019 · 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen: 25. Mai 19.30 Uhr, 26. Mai und 2. Juni 14.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater Altenburg Gera |—

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere DER VOGELHÄNDLER , 30.09.2018

Theater Altenburg Gera

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER - János Ocsovai spielt den Adam aus Tirol © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / DER VOGELHÄNDLER – János Ocsovai spielt den Adam aus Tirol © Ronny Ristok

DER VOGELHÄNDLER  von Carl Zeller

Mit einer Operette startet Theater&Philharmonie Thüringen den Premieren-Reigen 2018/2019 im Großen Haus des Landestheaters Altenburg am Sonntag, 30. September, um 18:00 Uhr, weitere Vorstellungen: 25. Mai 19.30 Uhr, 26. Mai und 2. Juni 14.30 Uhr

1891 in Wien uraufgeführt, erfreut sich Carl Zellers (1842-1898) Der Vogelhändler dank turbulenter Handlung, wirkungsvoller Chorensembles und volksliedhaft-einschmeichelnder Melodien wie „Grüß euch Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ bis heute großer Beliebtheit. Eine besondere Komik entsteht, wenn die höfisch-aristokratische Welt der Kurpfalz auf das Milieu eines Bauerndorfes trifft und jeder die anderen hinters Licht führen oder deren wahre Neigungen und Absichten ergründen möchte.

Mit Bernhard Stengele – 2012 bis 2017 Schauspieldirektor bei Theater&Philharmonie Thüringen – konnte ein Regisseur gewonnen werden, der mit seiner Affinität für Komik und Milieustudien die Volksoperette schwungvoll auf die Bühne bringen wird. Die musikalische Leitung hat Thomas Wicklein. Bühne und Kostüme entwirft Kristopher Kempf. Der Opernchor singt in der Einstudierung des neuen Chordirektors Gerald Krammer aus Österreich.

In den Partien: Kurfürstin Anne Preuß · Adelaide Judith Christ · Baron Weps Johannes Beck · Graf Stanislaus Timo Rößner · Süffle Kai Wefer · Würmchen Ulrich Burdack · Adam János Ocsovai · Christel Miriam Zubieta · Schneck Florian Neubauer · Jette Iris Eberle/ Claudia Müller · Frau Nebel Katharina Hentschel/ Kirsten Wolf

In einem pfälzischen Dorf am Rhein herrscht große Aufregung: Der Kurfürst hat sich zur Jagd angesagt. Er möchte ein Wildschwein erlegen und eine Jungfrau empfangen. Mit beidem kann die frivole Gemeinde nicht dienen. Der Jägermeister des Kurfürsten ist bereit, gegen ein hohes Bestechungsgeld dem Kurfürsten ein zahmes Hausschwein und eine Witwe vorzuführen. Da wird die Jagd abgesagt. Der Jägermeister, der das Geld nicht zurückgeben möchte, stellt seinen Neffen als Kurfürsten vor. Währenddessen trifft die Kurfürstin ein, um –  als Bauernmädchen verkleidet – ihren Gatten „in flagranti“ zu erwischen. Gleichzeitig kommt der Tiroler Vogelhändler Adam an, um seine Braut Christel zu besuchen. Diese wiederum möchte beim Kurfürsten eine Stellung für Adam erbitten. Ein fröhliches Spiel der Verwechslungen, Eifersüchteleien und Liebe beginnt …

Weitere Vorstellungen: 11. Okt. 14.30 Uhr, 13. Okt. 16 Uhr, 28. Okt. 14.30 Uhr und 25. Dez. 2018 18 Uhr

Geraer Premiere 24. Mai 2019 · 19:30 Uhr,

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