Wuppertal, Oper Wuppertal, Luisa Miller – Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 22.12.2018

Dezember 22, 2018 by  
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Wuppertaler Bühnen

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Luisa Miller – Giuseppe Verdi

Oper Wuppertal – Mit gefeierter Inszenierung auf gutem Weg zu neuen Ufern

Von Viktor Jarosch

Die Oper Wuppertal hat die „schweren Jahre der Selbstfindung“ – ob Opera Stagione oder Produktionen mit eigenem Ensemble – wohl hinter sich. Die Premiere von Luisa Miller, eine Kooperation mit der Londoner English National Opera, wurde vom Publikum überschwänglich gefeiert: Die Inszenierung modern wie stimmig; ein überraschend starkes Ensemble; ein sensibles Orchester. Die Oper Wuppertal, auch dank Luisa Miller, reiht sich wieder ein, mit großen Produktionen und einem starken Ensemble, in die großen Theater NRW´s.

Friedrich von Schiller war Opfer zahlreicher Ungerechtigkeiten und Fürstenwillkür. Unter dem württembergischen Herzog Carl Eugen, welcher sein verschwenderisches Hofleben nach dem Versailler Hof ausrichtete, musste er 1782, nach Uraufführung seines Dramas Die Räuber, fliehen; zunächst nach Mannheim, wo er am Nationaltheater arbeitete. Als Herzog Carl Eugen sich um seine Auslieferung bemühte, zog Schiller unter falschem Namen nach Thüringen, wo er Kabale und Liebe vollendete. Kabale und Liebe, oder Luise Millerin – wie es ursprünglich hieß -, wurde zum erneuten Protest gegen Willkür der Adelsschicht; doch nicht, wie Die Räuber in „rohem“ sondern in „gepflegtem“ Gewand.

Luisa Miller, vierzehnte von Verdis 28 Opern, abgeleitet von Schillers Drama Kabale und Liebe, ist komplex und anspruchsvoll, ist Verdis erstes „bürgerliche Trauerspiel“. Kabale und Liebe reflektiert die politischen Unruhen des Jahres 1848, die in ganz Europa zur Auflehnung gegen herrschende Adelsklasse, gegen die Zwänge der Ständegesellschaft führten. Das Herz Verdis, des „Bauern von Roncole“ schlug ebenfalls für Bauern und Bürgertum. Als Vincenco Flauto, Intendant des Teatro San Carlo Neapel, ihn 1849 aufforderte, bestehenden Kompositions-Verpflichtungen nachzukommen, beschloss er unter Beachtung heikler Zensurverhältnisse und damaligem Kompositions-verständnis Schillers Kabale und Liebe zu vertonen. Luisa Miller wurde nie populär, doch steht sie kompositorisch Verdis erfolgreichen Werken in nichts nach.

Oper Wuppertal / Luisa Miller - hier : Vater Miller, Luisa als Kind und Clowns des Lebens © Jens Grossmann

Oper Wuppertal / Luisa Miller – hier : Vater Miller, Luisa als Kind und Clowns des Lebens © Jens Grossmann

Luisa Miller, wie Kabale und Liebe, gehören zu den ersten großen Opern / Dramen, in welchen Glanz, Intrige und Liebe zwischen Adel und Bürgertum changieren. Luisa, die Tochter des Stadtmusikanten Miller und Rodolfo, Sohn des adligen Il Conte di Walter, haben sich verliebt. Doch diese nicht standesgemäße Liaison wird von ihren Vätern abgelehnt: Miller möchte seine Tochter immer bei sich haben, akzeptiert nicht ihr Erwachsenwerden. Il Conte di Walter, von Habgier und Amoral innerlich zerfressen, sucht eigenes Verhalten auf seinen Sohn Rodolfo zu projizieren. Doch Rodolfo rebelliert gegen seinen Vater und will mit der jungen, geliebten Luisa aus der von Gier und Gewalt getriebenen Welt des Vaters ausbrechen. Wurm, selbst an Luisa interessiert, spinnt, im eigenen Mittelmaß wirkend, zahlreiche Intrigen, an welchen Rodolfo und Luisa letztlich zerbrechen, sterben.

Die tschechische Regisseurin Barbora Horakova mit Andrew Liebermann (Bühne) und Eva Maria van Acker (Kostüme) schaffen in Wuppertal bei klarem, hellem sich stets sanft wandelndem Bühnenbild eine moderne Inszenierung von beständig hoher Spannung. Eine brillant detailreiche Choreographie treibt die heterogen Handelnden von einem unschuldig eröffnenden Tanz letztlich in die Katastrophe. So öffnen zur Ouvertüre am Bühnenrand ein Junge und ein Mädchen, Rodolfo und Luisa noch als Kinder, einen Geschenkkarton, finden darin Malstifte und einen Teddy und zeichnen die Worte Intrigo und Amore (Kabale – Liebe) in großen Lettern, auf Wände links und rechts der Bühne; die ihr kommendes Leben zeichnenden Werte: Farbe und „Schmierereien“ an Wänden werden so zu Teil der Choreographie, der Inszenierung: Die hellen Wände wie die Worte Intrigo und Amore begleiten das Drama bildhaft durch den Abend: Unauffällig aber beständig verwischen vier Tänzer die zwei Worte, die Bühnenwände wie sich selbst mit dunklen Farben. So sind die am Ende schwarz verschmierten Wände sichtbarer Ausdruck der tragisch gescheiterten Intrigen.

Oper Wuppertal / Luisa Miller - hier : Rodolfo und Luisa © Jens Grossmann

Oper Wuppertal / Luisa Miller – hier : Rodolfo und Luisa © Jens Grossmann

Bereits das erste frohsinnige Bild der Inszenierung bannt den Besucher: Auf weitgehend leerer heller Bühne feiert die Dorfgemeinschaft Luisas Geburtstag, singt in filigran clownesken Kostümen, Luisa umtänzelnd: „Ti desta, Luisa, regina de’cori; i monti già lambe un riso di luce“ (Erwache, Luisa, Königin der Herzen; schon wirft die Sonne ihre Strahlen auf die Berge). Luftballons und Luisa mit Engelsflügeln; Rodolfo, welcher Luisa einen Ring überreicht; Vater MillerMöge kein Unheil aus deiner Beziehung entstehen..“ zeichnen das Bild einer – noch – innig ungetrübten Liebesbeziehung. Doch die folgenden Szenen, wenn Il Conte di Walter seinen Sohn Rodolfo herausfordert: „Der Weg zum Königshof öffnet sich Dir… Gehorche, mein Wille ist Gesetz..“ deuten, bereiten den Weg in die Katastrophe.

Viel Symbolik und feine Choreographie zeichnen die Charaktere der Protagonisten. Wenn Wurm auf einem Gerüst sitzend ein Pendel schwingt, über Intrigen sinniert oder Masken aufzieht; wenn Luftballons immer wieder das frohe Leben signalisieren; wenn im Sterben der Luisa („Vater, nimm den letzten Gruß, segne mich“) im Hintergrund der Bühne Clowns mit Luftballons neues Leben signalisieren. So stützen in dieser Inszenierung vielfältige Symbolik und  Choreographie das Verständnis die Protagonisten und ihre Handeln.

Oper Wuppertal / Luisa Miller - hier : Miller und Tragik abbildende Clowns © Jens Grossmann

Oper Wuppertal / Luisa Miller – hier : Miller und Tragik abbildende Clowns © Jens Grossmann

Das starke eigene Ensemble der Oper Wuppertal und Gäste formten die stimmlich so anspruchsvolle Oper: Izabela Matula zeichnet Luisa ihre anspruchsvollen Sopranarien mit dem frühen Beginn die wechselnden Charaktere, vom unschuldigen Mädchen zur getriebenen Frau, mit bleibend rundem Timbre und sicheren Koloraturen. Rodrigo Porras Garulo verkörpert als Rodolfo den rebellischen Sohn ebenso lebendig wie er als sterbend Liebender mit sensiblem, lyrischem Tenor die Besucher ergreift. Sebastian Campione überzeugt mit schwarzem Bass als fordernder, rücksichtsloser Il Conte di Walter; Michael Tews, mit und ohne Maske, ist mit wohl gefärbtem Bass der im Hintergrund beständig konspirierende Wurm. Anton Keremidtchiev agiert als Miller zurückhaltend, leise; doch seine anspruchsvolle Partie phrasiert er mit strahlendem Bariton. Nana Dzidziguri gestaltet als Frederica, Luisas Gegenspielerin, ihre Partie mit kräftigen Mezzo überzeugend.

Julias Jones führte das Sinfonieorchester Wuppertal schon zur Ouvertüre, mit den spielenden Kindern Luisa und Rodolfo am Bühnenrand, in präzisem Dirigat zu wunderbaren Klangfarben. Unser Erstaunen über die Sicherheit des Dirigats setzte sich fort, ergriff auch Streicher und auch die Bläser, welche mit zartesten Piani wie kräftigem Fortissimo verzauberten.

Der langanhalte begeisterte Schlussapplaus für Ensemble, Orchester und Regieteam hatte sich zuvor in zahlreichem Szenenapplaus angekündigt. Luisa Miller wird als Produktion wohl über Jahre auf dem Wuppertaler Spielplan bestehen und bestätigt zudem  die Stadtväter, in ihrer neuen Ausrichtung der Oper Wuppertal.

Luisa Miller an der Oper Wuppertal; die weiteren Termine: 22.12.2018; 27.1.; 17.2.; 28.2.2019

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Rostock, Volkstheater Rostock, Spielplan März 2018

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Volkstheater Rostock

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Volkstheater Rostock © Dorit Gaetjen

Spielplan März 2018

Do. 01.03.2018
19:30 Uhr / Großes Haus / Theatertag

Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles)
Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein / nach dem Stück „La Cage aux folles” von Jean Poiret

20:00 Uhr / Ateliertheater
Weltall Erde Mensch
Coming-of-Age-Drama / Jan Koslowski / Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Fr. 02.03.2018
19:30 Uhr / Großes Haus / Premiere
Fame
Musical von David De Silva / Koproduktion mit dem Tanzland Rostock e.V.
Nur noch Restkarten!

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


Sa.03.03.2018
19:30 Uhr / Großes Haus
Kabale und Liebe
Schauspiel von Friedrich Schiller / Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue Berlin

20:00 Uhr / Ateliertheater
Studio 3
Mit Studierenden der hmt Rostock und Gästen / anschl. Party in der Theaterkantine

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


So. 04.03.2018
10:00 + 12:00 Uhr / Großes Haus
Tanzmatinee
Mit der Tanzschule Marquardt

16:00 Uhr / Ateliertheater
Puppenatelier: Das tapfere Schneiderlein
Ein Spiel für einen alten König, neun Marionetten und den königlichen Nähkasten nach den Brüdern Grimm / Wicht-Theater / Ab 4 Jahren

16:00 Uhr / Kunsthalle Rostock
2. Kammerkonzert
Sonata domenica

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Non(n)sens
Musical Comedy von Dan Goggins


Mo.05.03.2018
09:00 + 11:00 Uhr / Ateliertheater
Puppenatelier: Das tapfere Schneiderlein
Ein Spiel für einen alten König, neun Marionetten und den königlichen Nähkasten nach den Brüdern Grimm / Wicht-Theater / Ab 4 Jahren

11:00 Uhr / Großes Haus
Kabale und Liebe
Schauspiel von Friedrich Schiller / Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue Berlin


Mi.07.03.2018
20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


Do.08.03.2018
15:00 Uhr / Großes Haus
Fame
Musical von David De Silva / Koproduktion mit dem Tanzland Rostock e.V.

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


Fr.09.03.2018
19:30 Uhr / Großes Haus
Kabale und Liebe
Schauspiel von Friedrich Schiller / Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue Berlin

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Hasenkind du stinkst oder: Bin ich ein guter Vater?
Solocomedy von + mit Florian Hacke


Sa.10.03.2018
14:00-18:00 Uhr / Ballettsaal / Eintritt frei!
Hinter den Kulissen
Requisite

19:30 Uhr / Großes Haus
Fame
Musical von David De Silva / Koproduktion mit dem Tanzland Rostock e.V.

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Have a Look V – To reinvent oneself
Tanztheater / Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


So.11.03.2018
17:30 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

18:00 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Bernd Alois Zimmermann: Stille und Umkehr. Orchesterskizzen (1971) / Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85 / Antonín Dvo?ák: Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70
Ariel Zuckermann, Leitung / Alban Gerhardt, Violoncello

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Mo.12.03.2018
19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Programm s. 11.03.!


Di.13.03.2018
17:30 + 20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
LiWu in Warnemünde: The Party
Ro-cine e.V.

19:00 Uhr / Ateliertheater
Konzerteinführung

19:30 Uhr / Großes Haus
7. Philharmonisches Konzert
Programm s. 11.03.!


Mi.14.03.2018
20:00 Uhr / Ateliertheater
Have a Look V – To reinvent oneself
Tanztheater / Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack


Do.15.03.2018
20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Wie früher. Nur besser.
Mit Johannes Kirchberg


Fr.16.03.2018
19:00 Uhr / verschiedene Restaurants in Warnemünde
3. Theaterthekennacht
KünstlerInnen im Lokal

19:30 Uhr / Großes Haus
Vier Jahreszeiten
Tanztheater von Elias Lazaridis / Musik von Antonio Vivaldi/Max Richter, David Lang und Sir John Tavener / Uraufführung


Sa.17.03.2018
18:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Schule der Diktatoren
Nach Erich Kästner / ab 10 Jahren

19:30 Uhr / Großes Haus
Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles)
Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein / nach dem Stück „La Cage aux folles” von Jean Poiret

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


So.18.03.2018
11:00 Uhr / Kleines Foyer / Eintritt frei!
Matinee: Der Freischütz
Regieteam und KünstlerInnen geben einen Einblick in die Inszenierung

15:00 Uhr / Großes Haus
Fame
Musical von David De Silva / Koproduktion mit dem Tanzland Rostock e.V.

16:00 Uhr / Barocksaal
3. Barocksaalklassik
musik@rostock / Mit Musik von Kunzen, Flotow, Wagner-Regény u.a.

16:00 Uhr / Ateliertheater
Schule der Diktatoren
Nach Erich Kästner / ab 10 Jahren

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Mo.19.03.2018
11:00 Uhr / Ateliertheater
Schule der Diktatoren
Nach Erich Kästner / ab 10 Jahren


Mi.21.03.2018
20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Do.22.03.2018
20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Fr.23.03.2018
19:00 Uhr / Ateliertheater / Eintritt frei!
Tanzperformance
Präsentation des Tanztheaterworkshops

19:30 Uhr / Großes Haus
Kabale und Liebe
Schauspiel von Friedrich Schiller / Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue Berlin

20:00 Uhr / Ateliertheater / Premiere
Nichts. Was im Leben wichtig ist
Nach dem Roman von Janne Teller / In einer Bühnenfassung von Andreas Erdmann / Theaterclub Spieltrieb / Ab 14 Jahren

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


Sa.24.03.2018
18:00 Uhr / Ateliertheater
Nichts. Was im Leben wichtig ist
Nach dem Roman von Janne Teller / In einer Bühnenfassung von Andreas Erdmann / Theaterclub Spieltrieb / Ab 14 Jahren

19:30 Uhr / Großes Haus
Ein Käfig voller Narren (La Cage aux Folles)
Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein / nach dem Stück „La Cage aux folles” von Jean Poiret

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


So.25.03.2018
16:00 Uhr / Ateliertheater
Puppenatelier: Der Eierdieb
Eine Kriminalgeschichte für Kinder / Theater Randfigur / Ab 5 Jahren

18:00 Uhr / Großes Haus
Kabale und Liebe
Schauspiel von Friedrich Schiller / Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue Berlin

18:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Tony Ireland
Scottish, Irish and contemporary folk


Mo.26.03.2018
09:00 + 11:00 Uhr / Ateliertheater
Puppenatelier: Der Eierdieb
Eine Kriminalgeschichte für Kinder / Theater Randfigur / Ab 5 Jahren


Mi.28.03.2018
20:00 Uhr / Ateliertheater
Weltall Erde Mensch
Coming-of-Age-Drama / Jan Koslowski / Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde / Gastspiel
Rabenschwarzer Humor & Jazz vom Feinsten
Mit Dr. Klaus Koch und Andreas Pasternack


Do.29.03.2018
19:30 Uhr / Großes Haus
Kabale und Liebe
Schauspiel von Friedrich Schiller / Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue Berlin

20:00 Uhr / Ateliertheater
Weltall Erde Mensch
Coming-of-Age-Drama / Jan Koslowski / Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


Fr.30.03.2018
19:30 Uhr / Großes Haus / Premiere
Der Freischütz
Romantische Oper von Carl Maria von Weber / Libretto von Johann Friedrich Kind

20:00 Uhr / Ateliertheater
Weltall Erde Mensch
Coming-of-Age-Drama / Jan Koslowski / Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten
Von Alessandro Barrico


Sa.31.03.2018
11:00 Uhr / Großes Haus / Oma/Opa-Tag
Frau Holle
Ein Spiel von Christian Martin frei nach dem Märchen der Brüder Grimm / ab 4 Jahren

19:30 Uhr / Großes Haus
Vier Jahreszeiten
Tanztheater von Elias Lazaridis / Musik von Antonio Vivaldi/Max Richter, David Lang und Sir John Tavener /
Uraufführung

20:00 Uhr / Ateliertheater
????? LAIKA
DAS CHAOS SEI WILLKOMMEN DENN DIE ORDNUNG HAT VERSAGT / Von und mit Kollektiv Eins / Uraufführung

20:00 Uhr / Kleine Komödie Warnemünde
Kleine Eheverbrechen
Komödie von Éric-Emmanuel Schmitt


Stand: 31.01.2018
Änderungen vorbehalten!

—| Pressemeldung Volkstheater Rostock |—

Graz, Oper Graz, Premiere: LUISA MILLER, 12.12.2015

Dezember 10, 2015 by  
Filed under Oper Graz, Premieren, Pressemeldung

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Oper Graz

Opernhaus Graz © Robert Illemann

Opernhaus Graz © Robert Illemann

Premiere: LUISA MILLER

Giuseppe Verdi
Melodramma tragico in drei Akten, Libretto von Salvadore Cammarano nach Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere am Sa 12. Dez 2015, 19:30

Weitere Vorstellungen:
Mi 16. Dez 2015
Fr 18. Dez 2015
Fr 8. Jän 2016
So 10. Jän 2016
Mi 20. Jän 2016
Sa 23. Jän 2016
Do 4. Feb 2016
So 7. Feb 2016

Giuseppe Verdi sieht in Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ ein „großartiges Drama, voller Leidenschaft und theatralisch sehr effektvoll“: Wiewohl der Grafensohn Rodolfo um das Bürgermädchen Luisa wirbt, ist den beiden das irdische Glück verwehrt, denn ein dunkles Familiengeheimnis steht der Verbindung ebenso im Wege wie der intrigante Wurm, der Luisa zum Verrat ihrer Liebe zwingt, um ihren Vater vor dem Gefängnis zu retten. Die vermeintliche Untreue lässt Rodolfo derart verzweifeln, dass er Luisa und sich selbst vergiftet. Erst im Sterben erkennen sie, dass ihre Liebe das Opfer einer Intrige geworden ist. „Luisa Miller“ zeigt Verdi als legitimen Erben Gaetano Donizettis und markiert den Auftakt zu einer Reihe von Erfolgsproduktionen wie „Rigoletto“, „Il trovatore“ und „La traviata“. 166 Jahre nach der Uraufführung wird dieses spannungsgeladene, mit den Techniken eines Thrillers operierende Werk erstmals in Graz gespielt. Es inszeniert der österreichische Übersetzer, Dramaturg und Regisseur Paul Esterhazy, der für seine Inszenierung von Verdis „Messa da requiem“am Staatstheater Kassel 2008 für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Beste Regie Musiktheater“ nominiert war.

Musikalische Leitung Robin Engelen
Inszenierung Paul Esterhazy
Bühne und Kostüme Mathis Neidhardt
Ausstattung Mathis Neidhardt
Licht Stefan Bolliger
Chor Bernhard Schneider
Dramaturgie Bernd Krispin

BESETZUNG:
Graf von Walter: Petar Naydenov
Rodolfo: José Manuel
Federica: Dshamilja Kaiser
Wurm: Wilfried Zelinka
Miller: Elia Fabbian
Luisa: Sophia Brommer
Laura: Anna Brull/Yuan Zhang

Pressemeldung Oper Graz

Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Produktionen im Oktober 2012

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Theater für Niedersachsen

Theater am Aegi bei Nacht, Hildesheim © TfN

Theater am Aegi bei Nacht, Hildesheim © TfN

Produktionen im Oktober 2012

Spielzeitstart im Aegi
mit Schillers Kabale und Liebe eröffnet das TfN seine dritte Spielzeit im Theater am Aegi, die gleichzeitig auch eine Jubiläumsspielzeit ist: Vor 60 Jahren startete die ‚Landesbühne Niedersachsen Süd’ ihre erste Spielzeit im Hannoveraner Haus der Jugend. Aus der ‚Landesbühne Niedersachsen Süd’ wurde 1961 die ‚Landesbühne Hannover’ und 2007 schließlich das ‚Theater für Niedersachsen’. 60 Jahre Landesbühne, dieser Geburtstag soll gefeiert werden. Und deshalb ist für das Eröffnungswochenende im Aegi auch ein besonderes Rahmenprogramm geplant: Eine kleine Ausstellung zum Thema erwartet Sie an beiden Tagen im Foyer. Am Samstag findet im Anschluss an die Vorstellung ein Sektempfang mit anschließender Premierenfeier statt und am Sonntag ein Nachgespräch mit den Darsteller/-innen der Kabale-Inszenierung. Kabale und Liebe, Sa 20.10., 20 Uhr & So 21.10., 16 Uhr, Theater am Aegi, Hannover

Infa 2012

Theater für Niedersachsen / MusicalCompany Infa ©Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / MusicalCompany Infa ©Theater für Niedersachsen

Auch in diesem Jahr präsentiert ich das TfN wieder m it eigenem Stand und einem Theatertag auf der Infa. Den Stand finden Sie während der gesamten Messezeit in Halle 25. Hier können Sie sich u.a. über die aktuelle Spielzeit informieren und Theaterkarten oder Abos für sich oder als Geschenk für andere kaufen. 13. – 21.10., Messe Hannover (Halle 25)

Am Theatertag ist das TfN mit 2 Workshops für Jugendliche vertreten: Um 11 Uhr werden unter dem Motto Rauf auf die Bühne anhand von witzigen Aufwärmspielen und kleinen Improvisationen, erste Schritte Richtung Bühne erlernt. Um 13 Uhr werden kleine Szenen erarbeitet zum Thema Shakespeare selbst gemacht. Dieser Workshop beginnt mit kleinen Schauspielübungen, Standbildern und Stimmtraining, das die Jugendlichen vorbereitet. Dazwischen stellen sich um 12 Uhr neue Mitglieder der TfN-MusicalCompany mit Songs aus dem aktuellen Musical High Society sowie eigenen Programmen vor.
Di 16.10., 11 Uhr / 12 Uhr / 13 Uhr, Messe Hannover (Halle 23)

PREMIEREN:
High Society Musical von Cole Porter und Arthur Kopit

Theater für Niedersachsen / High Society ©Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / High Society ©Theater für Niedersachsen

Polterabend bei den oberen Zehntausend: Tracy Lord steht kurz vor ihrer zweiten Hochzeit, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Das unerwartete Auftauchen ihres Ex-Mannes Dexter ist der Beginn einer Reihe komischer Verwicklungen, in denen sich nicht nur die komplette Gastgeberfamilie, sondern auch das Journalistenpaar Liz und Mike immer mehr verheddern. Am Ende scheint die Hochzeit zu platzen – und dennoch kommt es zum Happy End. Vorlage für das Musical ist der Film ‚Die oberen Zehntausend‘ mit Grace Kelly, Bing Crosby und Frank Sinatra. In der unterhaltsamen Geschichte entführen Songs wie ‚Wer wär schon gerne Millionär‘, ‚True love‘, ‚‘Ganz Paris träumt von der Liebe‘ und weitere Evergreens die Zuschauer in die Welt der Reichen und Mächtigen, die sich in ihren Sehnsüchten, Schwächen und Träumen nicht allzu sehr von der der kleinen Leute unterscheidet. Inszenierung und Choreografie Katja Buhl Musikalische Leitung Manfred Knaak Bühne und Kostüme Dirk Immich Mit Caroline Zins (Tracy Samantha Lord), Michaela Linck (Margaret Lord), Magdalene Orzol (Dinah Lord), Jens Krause (Seth Lord), Tom Zahner (Onkel Willie), Jens Plewinski (C. K. Dexter Haven), Annika Dickel (Liz Imbrie), Jonas Hein (Mike Connor), Tim Müller (George Kittredge), Karoline Goebel (Abigail), Alexander Prosek (Charles)

Premiere 06.10., 19.30 Uhr, Großes Haus Hildesheim // Matinée 23.09., 11.15 Uhr, Großes Haus Hildesheim

Eugen Onegin Oper von Peter Tschaikowsky

Theater für Niedersachsen / Eugen Onegin ©Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Eugen Onegin ©Theater für Niedersachsen

Auf einem russischen Landgut träumen zwei Schwestern vom großen Glück. Die eine, Tatjana, verliebt sich in den Weltmann Onegin, doch dieser erteilt ihrer ‚Schwärmerei‘ eine Absage. Nach Jahren sehen sich beide wieder… Tschaikowskys berühmteste Oper, basiert auf einem Vers-Roman Alexander Puschkins. Dessen lyrisch verinnerlichte wie auch stellenweise dramatische Anlage des Stoffes ermöglichte dem Komponisten ein besonders tiefes emotionales Einfühlen in seine Figuren. Die abwechslungsreiche Partitur enthält so berühmte Nummern wie Tatjanas poetische Briefszene, die mitreißende Polonaise und Gremins Arie ‚Ein jeder kennt die Lieb’ auf Erden‘.

Musikalische Leitung Werner Seitzer Inszenierung Hans-Peter Lehmann Bühne und Kostüme Philippe Miesch Chor Achim Falkenhausen
Mit Christina Baader/ Dorothee Schlemm (Larina), Antonia Radneva (Tatjana), Teresa Smolnik/ Christina Baader (Olga), Theresa Hoffmann (Filipjewna), Timothy Sharp/ Albrecht Pöhl (Eugen Onegin), Daniel Jenz/ Christian S. Malchow (Lenski), Levente György (Fürst Gremin), Jan Kristof Schliep (Triquet), Jesper Mikkelsen (Ein Hauptmann), Piet Bruninx (Saretzki), Statisterie des TfN, Opernchor des TfN sowie Mitglieder des Extra-Chores und des Jugendchores des TfN, Orchester des TfN
Premiere 13.10., 19 Uhr, Großes Haus Hildesheim // Matinée 07.10., 11.15 Uhr, Großes Haus Hildesheim

WIEDERAUFNAHMEN:
Der kleine Horrorladen Musical von Howard Ashman und Alan Menken
Ein schlecht laufendes Blumengeschäft im schäbigsten Stadtteil. Doch dann entdeckt der Angestellte Seymour eine exotische Pflanze, und plötzlich boomt der Laden. Aber die rasant wachsende Pflanze hat ein düsteres Geheimnis … Eine irre komische und rasend romantische Parabel über Liebe, Gier, Verzweiflung und Botanik! Inszenierung Jörg Gade Musikalische Leitung Manfred Knaak/ Andreas Unsicker Choreografie Katja Buhl Bühne und Kostüme Steffen Lebjedzinski Mit Jens Plewinski (Seymour), Karoline Goebel (Audrey), Jens Krause (Mr. Mushnik), Alexander Prosek (Orin/Penner/ Kunde/ Mr. Bernstein/ Mrs.Luce/ Agent/ Mr. Martin), Caroline Zins/Magdalene Orzol (Crystal), Michaela Linck (Chiffon), Annika Dickel (Ronnette), Jonas Hein (Gesang: Audrey II/ Junkie), Charly M. Wiemann/ Dirk Flindt (Spiel: Audrey II/ Penner), Marisol Caballero-Prada/ Anja Telloke (Mädchen beim Zahnarzt), Prolog: Jens Koch Dauer ca. 2 h 10 min, inkl.
Pause Wiederaufnahme 21.10., 19.30 Uhr, Großes Haus Hildesheim

La Bohème Oper von Giacomo Puccini (in italienischer Sprache)

Der Dichter Rodolfo, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline leben im winterlichen Paris als Bohèmiens in ihrer Wohngemeinschaft. Rodolfo und die kleine Näherin Mimì verlieben sich ineinander und werden ein Paar, doch das Glück währt nur wenige Wochen … Dauer ca. 2 h 30 min, inkl.

Pause Wiederaufnahme 28.10., 17.00 Uhr, Großes Haus Hildesheim

REPERTOIRE:
Antigone Tragödie von Sophokles
Über 2000 Jahre alt und dennoch hoch aktuell: Dieser Klassiker der griechischen Antike stellt Fragen um Rebellion, Macht und Moral,die bis heute brisant sind: Gegen die bestehenden Gesetze möchte Antigone ihrem gefallenen Bruder die letzte Ehre erweisen – auch wenn sie damit den Frieden und ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt. Inszenierung Petra Wüllenweber Bühne und Kostüme Matthias Werner Mit Michaela Allendorf (Antigone), Katharina Wilberg (Ismene), Dieter Wahlbuhl (Chor), Martin Molitor (Kreon), Jens Koch (Wächter/ Bote), Dennis Habermehl (Haimon), Rüdiger Hellmann (Teiresias)

Don Pasquale Komische Oper von Gaetano Donizetti
Ernesto liebt Norina, soll nach dem Willen seines Onkels Don Pasquale aber eine Andere heiraten. Nach dem gewitzten Plan des Dr. Malatesta wird Norina zum Schein mit Pasquale vermählt: Sie soll ihm als Furie das Leben zur Hölle machen, damit der Alte sie loswerden und sich mit seinem Neffen versöhnen kann. Der Plan geht auf. . Musikalische Leitung Leif Klinkhardt Inszenierung Axel Heil Bühne und Kostüme Philippe Miesch Chor Achim Falkenhausen Mit Uwe Tobias Hieronimi/ Levente György (Don Pasquale), Kazuhisa Kurumada/ Roman Tsotsalas (Dottore Malatesta), Marco Antonio Lozano / Daniel Jenz (Ernesto), Regine Sturm (Norina), Jan Kristof Schliep (Ein Notar), Opernchor des TfN, Orchester des TfN Dauer ca. 2 h 30 min, inkl. Pause

Ein Walzertraum Operette von Oscar Straus
Die Gänse Anna und Emma sind dümmer als die Feuerwehr erlaubt. Erst kochen sie auf offenem Feuer und setzen dabei ihre Hütte in Brand. Und dann sind sie auch noch wählerisch! Kein Tier ist gut genug, um sie zu retten. Die beiden schnattern so lange um die Wette, bis das Dach über ihnen zusammenfällt. Da kommt wohl jede Hilfe zu spät, oder? Leitung Falkenhausen, Pichler, Lebjedzinski. Dauer ca. 2 h 30 min, inkl. Pause

Kabale und Liebe Tragödie von Friedrich Schiller

Theater für Niedersachsen / Kabale und Liebe_Johann Fohl (Ferdinand) und Jens Koch (Hofmarschall von Kalb) ©Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Kabale und Liebe_Johann Fohl (Ferdinand) und Jens Koch (Hofmarschall von Kalb) ©Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Kabale und Liebe_Johann Fohl (Ferdinand) und Joëlle Rose Benhamou (Luise) ©Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Kabale und Liebe_Johann Fohl (Ferdinand) und Joëlle Rose Benhamou (Luise) ©Theater für Niedersachsen

 

Ferdinand und Luise lieben sich leidenschaftlich. Das ist völlig unmöglich, finden ihre Eltern. Und so stürmisch die Liebe zwischen den beiden jungen Menschen auch ist: Der schonungslosen Zerreißprobe zwischen Hierarchie und Intrige können Ferdinand und Luise nicht standhalten. Inszenierung Bettina Rehm Bühne und Kostüme Julia Hattstein Mit Martin Molitor (Präsident von Walter), Johann Fohl (Ferdinand), Jens Koch (Hofmarschall von Kalb), Michaela Allendorf (Lady Milford), Dennis Habermehl (Wurm), Rüdiger Hellmann (Miller), Simone Mende (dessen Frau), Joëlle Rose Benhamou (Luise), Gotthard Hauschild (Ein Kammerdiener) Dauer ca. 2 h 30, inkl. Pause

EXTRA:
Six Feet Under Theben Oder: Antigone verlässt das Stück Kooperation von theater WEITER und tanz.Utan
Nach 2454 Jahren hat Antigone genug davon, ihren Bruder Polyneikes zu bestatten und beschließt, ihren Job als Mutter des Widerstands an den Nagel zu hängen. Das ruft eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Widerstandskämpfer/-innen auf den Plan, die alle ein anderes Motiv haben, sie von ihrem Vorhaben abzuhalten.
Am 01. / 02. / 04. / 05.10., jeweils 20 Uhr, F1 Hildesheim

Querbeet vom Herzen Ein Nachmittag mit Kammermusik und Liedern
Quer durch das Musiktheater und durch die Stilepochen haben sich Kapellmeister, Orchestermitglieder und Chorsänger
zusammengetan, um Lieblingsstücke u.a. von Beethoven, Schönberg, Ravel und Alkan zu präsentieren. Mit Leif Klinkhardt, Claire Händel, Xenia Debrere, Constanze Rölleke, Guido Hauser und Jesper Mikkelsen.
So 07.10., 15 Uhr, F1 Hildesheim

Benefizkonzert: „Hat man nicht auch Gold beineben …“ Auf Einladung der Service Clubs Hildesheim und Alfeld in Zusammenarbeit mit dem TfN·Musiktheater
Dieser (Konzert-)Abend steht unter dem Motto ‚Geld und Gut’: Eine vergnügliche Melodienfolge, die den Bogen von der volkstümlichen Oper über die Operette und das klassische Musical bis hin zu Reutter-Couplets und Kreislerianern spannt, erwartet den Zuschauer.
Mit Sturm, Radneva, Hieronimi, György, Schliep, Zöllner, F. Seitzer, W. Seitzer
Die Einnahmen dieses Benefizkonzerts dienen der Anschubfinanzierung eines Sozial- und Darlehensfonds des Diakonischen Bildungszentrums Alfeld-Hildesheim, der Schülerinnen und Schülern aus finanziell schwachen Familien u.a. zinslose Überbrückungsdarlehen, Zuschüsse zum Schulgeld, zu Klasssenfahrten und Schulbüchern ermöglichen soll.
Mi 17.10., 19.30 Uhr, Großes Haus Hildesheim

TheaterExtra zu Antigone Eine Veranstaltung der Freunde des TfN
„Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da“ Antigone
Antigone befindet sich im Streit mit Kreon, König von Theben. Beide reden miteinander und doch aneinander vorbei – mit extremen Folgen für beide. Persönliches und Politisches sind unvereinbar. Welche uns bis heute vertrauten Rollenmuster führt das antike Drama vor? Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Michael Gehler (Universität Hildesheim), Prof. Dr. Jens Roselt (Universität Hildesheim), Michaela Allendorf (Antigone) sowie Dipl.-Ing. Dieter Höper (Vorsitzender der Freunde des TfN) und Dr. Doris Wendt (Stellv. Vorsitzende der Freunde des TfN)
Sa 20.10., 17 Uhr, F1 Hildesheim

Otto Reutter trifft Wilhelm Busch Ein Abend mit Dieter Wahlbuhl und Ivo Zöllner
Wilhelm Busch war ein Großmeister des deutschen Humors und als solcher auch ein großes Vorbild für Otto Reutter. Jenseits von ‚Max und Moritz‘ schrieb er viele heitere Gedichte, von denen Dieter Wahlbuhl die schönsten vorträgt, während Ivo Zöllner die dazu passenden Reutter-Couplets singt.
Di 23.10., 20 Uhr, F1 Hildesheim

Lesebühne: Eine Enthandung in Spokane Lesung des Stückes von Martin McDonagh
Ein Hotelzimmer in einer amerikanischen Kleinstadt. Carmichael ist auf der Suche nach seiner linken Hand. Die  Kleinkriminellen Toby und Marylin versuchen einen krummen Deal, aber Carmichael lässt nicht mit sich spaßen. Als im Zimmer geschossen wird, nimmt die turbulente Handlung ihren Lauf. Martin McDonagh, britischer Dramatiker und Filmregisseur, schrieb eine Komödie voll scharfzüngiger Dialoge. Ein Hochgenuss für Freunde des schwarzen Humors: absurd, spannend, witzig, politisch unkorrekt und bitterböse.
Do 25.10., 20 Uhr, F1 Hildesheim

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