Münster, Theater Münster, Musical ANATEVKA – Jerry Bock, 14.12.2019

November 27, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

ANATEVKA – Musical Joseph Stein, Jerry Bock

Premiere: Samstag, 14. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Die jüdischen Bürger im kleinen Dorf Anatevka leben noch in den alten Traditionen. Doch die Zeiten sind unsicher, immer wieder finden antijüdische Ausschreitungen statt. Jeder ist wie ein Fiedler auf dem Dach – krampfhaft bemüht, eine fröh­liche Weise zu spielen, ohne herabzustürzen. Keiner ist reich, viele Wünsche sind offen, doch der Sabbat ist heilig und wird festlich begangen. So hält es auch Tevje, der Milchmann. Was würde er nicht alles tun, wenn er einmal reich wär‘! Doch er hat genug Sorgen mit seinen fünf Töchtern, die er und seine Frau Golde »unter die Haube« bringen möchten. Im Zuge der Judenpogrome durch den Zaren erfolgt die Ausweisung der Bewohner Anatevkas. Das Entsetzen der Menschen, denen man die Heimat nimmt, ist groß, doch sie sind wehrlos und müssen sich fügen. Bei aller Trostlosigkeit bleibt die Hoff­nung auf ein späteres Wiedersehen.

Dass ein Musical nicht Glanz und Gloria sowie ein ver­träumtes Happy End haben muss, um zu begeistern, beweist FIDDLER ON THE ROOF, das in Deutschland unter dem Titel ANATEVKA bekannt wurde. Die Handlung, die in vie­len Szenen die Waage zwischen heiter und bitterernst hält, basiert auf den Erzählungen des ostjüdischen Dichters Sho­lem Alejchem. Mit Rückgriffen auf die Musik der früher in Osteuropa siedelnden jüdischen Bevölkerung schuf Jerry Bock (1928–2010) seine beste Partitur und Evergreens wie Wenn ich einmal reich wär’ und ist es Liebe?

Musikalische Leitung: Stefan Veselka, Inszenierung: Nilufar K. Münzing, Choreografie: Jason Franklin, Bühne & Kostüme: Bernhard Niechotz, Choreinstudierung: Joseph Feigl
Dramaturgie: Ronny Scholz, Musikvermittlung: Ilka Roßbach

Mitwirkende: Tevje (Gregor Dalal), Golde (Suzanne McLeod), Zeitel (Melanie Spitau), Hodel (Kathrin Filip), Chava (Finn Samira), Shprintze / Bielke (Clara Heuft/ Mia/ Krusekamp/ Marleen Runde), Jente / Fruma-Sara (Barbara Wurster), Mottel Kamzoil / Oma Zeitel (Pascal Herington), Perchik (Emil Schwarz), Lazar Wolf (Christoph Stegemann), Motschach (Valmar Saar), Rabbi (Christian-Kai Sander), Awram (Lars Hübel), Mendel (Juan Sebastián Hurtado Ramírez), Wachtmeister (Ulrich Bärenfänger), Fedja (Patrick Kramer), Der Fiedler auf dem Dach (Mihai Ionescu/ Christoph Struck), Tänzer (Jason Franklin/ Maximo Marinelli/ Gian Marco Meier/ Gilberdan Verissimo Do Santos), Chor! (Opernchor des Theaters Münster, Extrachor des Theaters Münster), Sinfonieorchester Münster

Öffentliche Probe:
Samstag, 30. November, 11.30 Uhr, Großes Haus

Weitere Vorstellungen im Dezember :
Freitag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus
Dienstag, 31. Dezember, 15.00 Uhr und 19.00 Uhr, Großes Haus

 

—| Pressemeldung Theater Münster |—

Münster, Theater Münster, YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE – Tankred Dorst, 26.10.2019

Oktober 25, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE  –  Musikalische Posse

 Vier Lobgesänge – Tankred Dorst und Wilhelm Killmayer

Premiere: Samstag, 26. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Professor Möhringer hasst die Liebe! Um dieses Laster für immer auszurotten, erschafft er die Kunstfigur Yolimba, welche programmiert ist, jeden zu töten, der das Wort »Liebe« ausspricht. Dank der »Macht der Magie« funktioniert das auch tadellos, bis Herbert erscheint. Ihm verfällt Yolimba und plötzlich ist es Möhringer, der gejagt wird und schließlich in einer Mülltonne sein wohlverdientes Ende findet. Alle – inklusive der wieder zum Leben erweckten Opfer Yolimbas – stimmen in den »Großen Lobgesang auf die Müllabfuhr« und die »Grenzen der Magie« ein.

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Die absurd-groteske Handlung und die zahlreichen musikalischen Vorbilder Killmayers förderten ein Werk zu Tage, welches sich jeder Gattungszuschreibung verweigert und einen grenzenlosen Spaß aus Singspiel, Operette und Pantomime serviert. »Im komischen Genre gibt es einen Stil, der sich zwar begrenzt weiterentwickelt hat, aber keineswegs so explosiv wie der im seriösen« Killmayer selbst lässt anklingen, dass er für YOLIMBA nach Vorbildern gesucht habe. Richtig ist jedoch, dass sein Humor und der von Tankred Dorst sehr eigenständig ist und eher an musikalisches Kabarett erinnert. YOLIMBA ist Prototyp einer frechen Anti-Oper. Eine Farce, die im rasanten Bilder-, Rhythmus- oder Melodienwechsel kaum Zeit zum Durchatmen lässt. »Meine musikalische Posse versteht sich als Versuch eines Beitrags zum artifiziellen Unterhaltungstheater.« (Killmayer)

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Kooperationsprojekt im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums der Westfälischen Schule für Musik, der Musikhochschule Münster und des Sinfonieorchester Münster.

Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg, Inszenierung: Ulrich Peters, Choreografie: Kerstin Ried, Bühne & Kostüme: Andreas Becker, Video: Sven Stratmann
Choreinstudierung: Joseph Feigl, Dramaturgie: Ronny Scholz

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Mitwirkende:  Möhringer, ein Magier (Gregor Dalal), Yolimba, Möhringers Geschöpf (Marielle Murphy), 1. Herr/ 1. Postbeamter/ 1. Polizeibeamter (Youn-Seong Shim), 2. Herr/ 2. Postbeamter/ 2. Polizeibeamter (Pascal Herington), 3. Herr/ 3. Postbeamter / 3. Polizeibeamter (Stefan Sevenich), Professor Wallerstein (Filippo Bettoschi) Gattin/ 1. Witwe (Kristi Anna Isene), Gerda, das Hausmädchen/ 4. Witwe (Suzanne McLeod), Operntenor (Juan Sebastián Hurtado Ramírez), 2. Witwe (Nino Jachvadze/ Melanie Spitau), 3. Witwe (Ute Hopp/ Eva Trummer), 5. Witwe (Christina Holzinger), 6. Witwe (Barbara Bräckelmann/ Simona Maestrini), Herbert, ein Plakatankleber (Stephan Boving), Chor! (Opernchor des Theaters Münster), Extrachor des Theaters Münster, Sinfonieorchester Münster

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Theater Münster / YOLIMBA ODER DIE GRENZEN DER MAGIE © Oliver Berg

Weitere Vorstellungen im November :
Samstag, 2. November, 19.30 Uhr, Großes Haus
Freitag, 8. November, 19.30 Uhr, Großes Haus
Sonntag, 17. November, 15.00 Uhr, Großes Haus
Donnerstag, 28. November, 19.30 Uhr, Großes Haus

—| Pressemeldung Theater Münster |—

Münster, Theater Münster, Premiere UN BALLO IN MASCHERA, 14.09.2019

September 9, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

UN BALLO IN MASCHERA (Ein Maskenball)
Premiere: Samstag, 14. September 2019, 19.30 Uhr
Großes Haus des Theaters Münster

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Dichtung von Antonio Somma nach dem Libretto GUSTAVE III. von Eugène Scribe
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Theater Münster / Ein Maskenball ©  Oliver Berg

Theater Münster / Ein Maskenball © Oliver Berg

Gegen den Schwedenkönig Gustav III. ist eine Verschwörung im Gange. Er trifft Vorbereitungen für einen Maskenball, auf dessen Gästeliste auch der Name Amelias steht, der Frau seines Freundes Renato. Amelia leidet unter dem Widerstreit zwischen der Liebe zu ihrem Ehemann und ihren Gefühlen zu Riccardo. Von der Wahrsagerin Ulrica erbittet sie ein Mittel gegen ihre Zuneigung zu Riccardo. Als Renato die Beziehung zwischen Amelia und Riccardo ahnt, schließt er sich blind vor Eifersucht den Verschwörern an. Auf dem Maskenball, bei dem Riccardo sich für immer von Amelia verabschieden möchte, tötet Renato in Verkennung der wahren Umstände seinen Freund. Damit erfüllt sich Ulricas Prophezeiung, dass Riccardo durch die Hand eines Freundes sterben wird.

Theater Münster / Ein Maskenball ©  Oliver Berg

Theater Münster / Ein Maskenball © Oliver Berg

Sich maskieren, sich verstellen, etwas verbergen – dies sind die Umstände, unter denen sich die Figuren in Verdis Oper begegnen. Fast jede Figur, so scheint es jedenfalls, hat im Verlauf des Geschehens etwas zu verbergen, seien es geheime Informationen, heimliche Gefühle oder gar die eigene Identität. Hinter diesen Masken verbindet sich tödliches Schicksal mit sprudelnder Leichtigkeit aus der Tradition der französischen Opéra-comique, steht Komisches und Tragisches dicht beieinander, sind Licht und Dunkel untrennbar miteinander verbunden. Ein Maskenball wird zum Schauplatz tödlicher Enthüllungen. Eine Oper, packend wie ein Thriller und leidenschaftlich, wie es nur ein Werk von Verdi sein kann.

Theater Münster / Ein Maskenball ©  Oliver Berg

Theater Münster / Ein Maskenball © Oliver Berg

Musikalische Leitung Golo Berg
Inszenierung Marc Adam
Choreografie Pascale-Sabine Chevroton
Bühne & Kostüme Monika Gora
Choreinstudierung Joseph Feigl
Dramaturgie Ronny Scholz

Mitwirkende:
Riccardo (Garrie Davislim), Amelia (Kristi Anna Isene), Renato (Filippo Bettoschi), Ulrica (Monika Walerowicz), Oscar (Marielle Murphy), Silvano (Valmar Saar), Tom (Christoph Stegemann), Samuel (Gregor Dalal), Richter (Christian-Kai Sander), Diener (Jae Joon Pak), Opernchor des Theaters Münster, Extrachor des Theaters Münster ,Sinfonieorchester Münster

Theater Münster / Ein Maskenball ©  Oliver Berg

Theater Münster / Ein Maskenball © Oliver Berg

Weitere Vorstellungen im September:
Donnerstag, 19. September, 19.30 Uhr
Dienstag, 24. September, 19.30 Uhr
Sonntag, 29. September, 19.00 Uhr

—| Pressemeldung Theater Münster |—

Münster, Theater Münster, UN BALLO IN MASCHERA – Giuseppe Verdi, 14.09.2019

August 14, 2019 by  
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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

UN BALLO IN MASCHERA  –  Giuseppe Verdi
Dichtung Antonio Somma, nach GUSTAVE III. von Eugène Scribe

Premiere: Samstag, 14. September 2019, 19.30 Uhr

Gegen den Schwedenkönig Gustav III. ist eine Verschwörung im Gange. Er trifft Vorbereitungen für einen Maskenball, auf dessen Gästeliste auch der Name Amelias steht, der Frau seines Freundes Renato. Amelia leidet unter dem Widerstreit zwischen der Liebe zu ihrem Ehemann und ihren Gefühlen zu Riccardo. Von der Wahrsagerin Ulrica erbittet sie ein Mittel gegen ihre Zuneigung zu Riccardo. Als Renato die Beziehung zwischen Amelia und Riccardo ahnt, schließt er sich blind vor Eifersucht den Verschwörern an. Auf dem Maskenball, bei dem Riccardo sich für immer von Amelia verabschieden möchte, tötet Renato in Verkennung der wahren Umstände seinen Freund. Damit erfüllt sich Ulricas Prophezeiung, dass Riccardo durch die Hand eines Freundes sterben wird.

Sich maskieren, sich verstellen, etwas verbergen – dies sind die Umstände, unter denen sich die Figuren in Verdis Oper begegnen. Fast jede Figur, so scheint es jedenfalls, hat im Verlauf des Geschehens etwas zu verbergen, seien es geheime Informationen, heimliche Gefühle oder gar die eigene Identität. Hinter diesen Masken verbindet sich tödliches Schicksal mit sprudelnder Leichtigkeit aus der Tradition der französischen Opéra-comique, steht Komisches und Tragisches dicht beieinander, sind Licht und Dunkel untrennbar miteinander verbunden. Ein Maskenball wird zum Schauplatz tödlicher Enthüllungen. Eine Oper, packend wie ein Thriller und leidenschaftlich, wie es nur ein Werk von Verdi sein kann.

Musikalische Leitung: Golo Berg, Inszenierung: Marc Adam, Choreografie: Pascale-Sabine Chevroton, Bühne & Kostüme: Monika Gora, Choreinstudierung: Joseph Feigl, Dramaturgie: Ronny Scholz

Mitwirkende:
Riccardo (Garrie Davislim), Amelia (Kristi Anna Isene), Renato (Filippo Bettoschi), Ulrica (Monika Walerowicz), Oscar (Marielle Murphy), Silvano (Valmar Saar), Tom (Christoph Stegemann), Samuel (Gregor Dalal), Richter (Christian-Kai Sander), Diener (Jae Joon Pak), Opernchor des Theaters Münster, Extrachor des Theaters Münster ,Sinfonieorchester Münster

Matinée:  Sonntag, 1. September, 11.30 Uhr, Oberes Foyer

Weitere Vorstellungen im September: Donnerstag, 19. September, 19.30 Uhr, Dienstag, 24. September, 19.30 Uhr, Sonntag, 29. September, 15.00 Uhr

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