Dresden, Semperoper, Die Trojaner von Hector Berlioz, IOCO Kritik, 16.10.2017

Oktober 17, 2017 by  
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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Ewiger Krieg im Kostümrummel oder Männer gegen Frauen?

Les Troyens von Hector Berlioz

Von Guido Müller

Hector Berlioz Grabmal in Paris © IOCO

Hector Berlioz Grabmal in Paris © IOCO

Die frühere prächtige Hofoper, dann in der DDR wieder wunderschönhergestellte Semperoper im erneuerten Neo-Renaissance-Stil bringt das große, weit über fünf Stunden dauernde Opern-Schmerzenskind  des französischen Komponisten Hector Berlioz Les Troyens zum Beginn der Spielzeit. Noch Richard Strauss war fasziniert von der Instrumentenkunde und Klangfarbenmagie des Franzosen. So passt die große Anforderung an das Orchester, die Sänger und den Chor stellende Grand Opera  ideal an das sächsische Haus großer Strauss-Uraufführungen.

Die Sächsische  Staatskapelle Dresden sollte sich unter dem Dirigat   des ihr vertrauten Amerikaners John Fiore auch ganz dem schönen Klangfarbenrausch dieser Komposition widmen: Berlioz sozusagen mit üppigem Goldrahmen präsentiert. Auch das Staatstheater Nürnberg hat in dieser letzten Spielzeit des künftigen Intendanten der Sächsischen Staatsoper dieses Werk zur Premiere in einer allerdings dreistündigen Schrumpffassung nur drei Tage nach    der Dresdener Premiere angesetzt.

In Dresden inszeniert die viel beschäftigte und von der Kritik stark beachtete  junge Amerikanerin Lydia Steier das opulente Werk mit ihrem bevorzugten römischen Kostümmodisten Gianluca  Falaschi, der prächtige und aufwändige Kostüme im üppigsten Bonbonière-Stil der Pariser Weltausstellungen entworfen hat und mit ihrem Architekten beeindruckender Bühnenbauten Stefan Heyne.

Der deutsche Bühnenbildner hat fantastische Prospekte mit der alten  Semperoper oder einer Mittelmeerlandschaft malen lassen sowie für die Akte drei bis fünf eine Kombination aus Turm zu Babel (Achtung: Mittelmeer-Vielvölkerproblematik der Trojaner-Oper), Globe-Theater als  Holzkonstuktion  (Achtung: Shakesspeare -Verehrung von Berlioz) oder Mini-Tour-Eiffel im Bau mit Schlafnische für flüchige Liebesnächte (herrlich  gesungenes Duett  „Nuit d’ivresse“,  textlich auf Shakespeares Kaufmann von Venedig basierend, der mit warmem Schmelz  singenden Didon  der Christa Mayer und dem lyrischen Enée des Bryan Register).

Semperoper Dresden / Die Trojaner - hier mit dem Sächsischen Staatsopernchor © Forster

Semperoper Dresden / Die Trojaner – hier mit dem Sächsischen Staatsopernchor © Forster

Das trojanische Pferd wird in Gestalt des Reiterdenkmals des allerdings so gänzlich unmilitaristischen „guten“ König Johanns von Sachsen vor der Semperoper herein gezogen. Sein Sockel dient am Ende der  Oper  der karthagischen Königin Dido als Grab für ihren Freitod.

Aber darauf kommt es historisch gar nicht so genau an, schließlich gab  es zu Lebzeiten von Berlioz ja dauernd Kriege vom französischen Kaiser Napoleon Bonaparte bis zu Kaiser Napoleon III. Dazu ergänzt die   seit  2002 in Berlin lebende Amerikanerin Lydia Steier im Programmheft  im Gespräch mit der Dramaturgin Anna Melcher dann zu dem mit aktualistischer  Anwandlung: „Plötzlich fliegen Drohgebärden  über atomare Waffen durch die Luft, das politische Klima verändert sich bis    vor die Haustür: Trojanische Pferde sollte man nicht aus den Augen lassen.“ So wird zumindest im Kostüm und Klischee die Geschichte noch bis zur stalinistischen Soldateska im zweiten Weltkrieg weiter erzählt.     Und den Bezug zum tagesaktuell in den Nachrichten immer mal wieder  dank Pegida und Opernball auftauchenden Opernplatzes kann der werte Zuschauer für sich je nach Gusto interpretieren.

Nach dem ersten Teil fragte ich mich nun allerdings verblüfft, ob der zunächst bunte Faschingskostümrummel des trojanisch-offenbachiesken Volks und der abschließende bluttriefende Mordexzess der Frauen untereiner rasenden „keuschen“ „Seherin“ Kassandra im englischen hochgeschlossenen Gouvernantenkostüm ernst gemeint ist als Anklage gegen Krieg, Machismo und dauernd amüsiergeile Gesellschaft?

Oder ist dies zu verstehen als eine Parodie auf den gescheiterten Versuch von Hector Berlioz eine Grand Opera  zu komponieren, mit der er bei Jacques Offenbachs Pariser Vorstadtbühne mit dem Versuch einer zu lang geratenen Opéra bouffe durchgefallen ist? Oder beides zugleich?

Die Sänger – wie der für die äußerst anspruchsvolle Rolle des Aeneas zunächst noch zu Spielzeitbeginn angekündigte Gast-Tenor Eric Cutler – haben wohl teilweise schon während der Proben aufgegeben.

Semperoper Dresden / Die Trojaner - hier Christa Mayer als Königin Didon und der Sächsische Staatsopernchor © Forster

Semperoper Dresden / Die Trojaner – hier Christa Mayer als Königin Didon und der Sächsische Staatsopernchor © Forster

Die Ausnahme-Mezzosopranistin Christa Mayer von der Semperoper, die diesen Sommer bei den Richard Wagner Festspielen in Bayreuth als Brangäne aufhorchen ließ, ist ob ihrer stoischen Professionalität zu bewundern, mit sie ihr mitreißendes und tief berührendes Profil der karthagischen Königin Didon durchgezogen hat, da sie die große ihr wie auf den Leib und das Stimmprofil geschneiderte Rolle darstellen wie       exemplarisch singen KANN und WILL. Und dies dazu noch in perfekter französischer Diktion!

Die zunächst auch eher keusch als sinnlich singende amerikanische Sängerin der Cassandre Jennifer Holloway fügt sich im Spiel und Gesang perfekt in das Regiekonzept ein. Sie gewinnt im Schlußtableau des zweiten Aktes noch erheblich an dramatischer Tiefe und stimmlichem Ausdruck.

Das gilt leider nicht durchgehend für den Sänger der überaus schweren  Partie des Enée, der in einer Art Operetten-Offiziersuniform sichtlich ohne Sympathie der Regie agieren muss. Im ersten Teil eher schwach, sucht Bryan  Register, der die Rolle auch an der Oper Frankfurt singt, sich in einer der anspruchsvollsten Tenorpartien des 19. Jahrhunderts zunächst  zu   profilieren, indem er in dieser zweiten Vorstellung seit der   Premiere ab und zu nach unten transponiert singt. Das große Liebesduett mit Christa Mayer gelingt ihm in dieser Vorstellung sehr fein. In seiner großen Schlussszene hat ihn die Regie und die Stimme manchmal etwas in  Stich gelassen. Steier mag sichtlich keine Helden und das trifft seine Stimme.

Semperoper Dresden / Die Trojaner - hier Jennifer Holloway als Cassandre © Forster

Semperoper Dresden / Die Trojaner – hier Jennifer Holloway als Cassandre © Forster

Kriegsgemetzel zu zeigen hingegen scheint der Regisseurin Spaß  zu machen,  auch wenn es in Berlioz‘ Oper nicht vorkommt. So gerät die berühmte „Chasse royale et Orage“ zum sowohl handwerklich wie historischen Missgriff, obwohl es eine ausführliche detaillierte Anweisung zu einer Pantomime von Berlioz gibt.

Lydia Steier zeigt statt Jagd, Gewittersturm und knisternder Erotik zwar natürlich so halb (!) politisch korrekt keine schwarzen Numider- Afrikaner,wie eigentlich in der bei Berlioz zuvor erwähnten, aber nicht gezeigten Schlacht, sondern musulmanische Krummsäbel-Osmanen mit Bärten à la  IS (sic!) werden durch heroische Russen-Franzosen-Krimkrieger mit Gewehren und Bajonetten abgeschlachtet, während die Posaunen und   Hörner der Staatskapelle effektvoll beleuchtet mit dem begleitenden Festfernchor in den Seitenlogen dazu musizieren.

Laut dem von der Oper Frankfurt zitierten Dramaturgen-Beitrag im  Programmheft wollte Berlioz sich mit seiner Oper, in der Militärterminologie als „Phalanx“ und „Avantgarde“ quasi kompositorisch selber ständig ins kriegerische Feuer stürzen.

Die Musik der Trojaner als ständige Kriegsanführung: ewigen Hass und endlosen Krieg verherrlichend durch über fünf Stunden Oper und Militärkapelle? Oder doch nur ein großer langer Kostümspaß im Stil einer  Operette von Jacques Offenbach?

Männer vergewaltigen, mehr oder weniger ständig betrunken, wie sowjetische Klischee-soldaten (drastisch gut gesungen von Jiri Rajnis und Matthias Henneberg) dauernd –  angezogen (!!!) – Frauen oder berauben sie ihrer Habseligkeiten (historisch-kritische Reminiszenz an die sowjetische Besatzung in Dresden nach 1945 oder doch eher             Krimkrieg oder Lumpenproletariat von Paris?).

Man fragt sich dann nur immer wieder, warum deren operettiger, französisch-russischer Offiziersanführer Aeneas  denn nun ausgerechnet dann nach Italien soll. Irgendwie scheint auch immer malerisch der Vollmond und leuchtet eine Staßenlampe. (Effektvolle und stimmige Lichtregie Fabio Antoci). Eine Spielzeugkanone ziert symbolisch pittoresk das Kriegsidyll.

Statt der Ballette gibt es zur gepflegten Unterhaltung Akrobaten und Seifenblasen- kunststücke für die feine Hofgesellschaft. Man spart an nichts in Dresden, wie schon Berlioz zu Lebzeiten konstatiert hatte: „Seit ich in Deutschland weilte, hatte ich noch nie eine solche Ansammlung von Reichtümern gesehen.“ ( Siehe Programmheft S. 42) Am Ende kommt das Gespenst der aus dem Leben geschiedenen untoten Cassandre-Gouvernante samt totem Familienanhang zurück um sich malerisch zusammen mit ihrer „Freundin“ Didon, die nun plötzlich ein festliches altrussisches Brautgewand (sic!) anlegt, schwesterlich zum erneuten gemeinsamen Freitod zu begeben.

Semperoper / Die Trojaner - hier mit Bryan Register als Enée und Alexandros Stavrakakis © Forster

Semperoper / Die Trojaner – hier mit Bryan Register als Enée und Alexandros Stavrakakis © Forster

Die Regisseurin verachtet den Opernkomponisten Hector Berlioz und seine Grand opéra wohl noch mehr als die Männer in diesem Werk. Daran vermögen auch nichts zu ändern der sehr nobel und besonders glaubwürdig singende Chorèbe des Baritons Christoph Pohl und der mit besonders schöner fundierter Belcantostimme ausgestattete junge    amerikanische Charakter-Bassbariton Evan Hughes als Narbal, der Liebhaber von Didons Schwester Anna. Sie wird hervorragend  gesungen und gespielt von der jungen polnischen Mezzosopranistin Agnieszka Rehlis im lila Blaustrumpfkostüm, die in dieser Rolle sehr überzeugend an der Semperoper debütiert). Sogar für das fein durch den stimmschönen Tenor Simeon Esper gesungene Heimwehlied des Hylas vermag die Regie sich kaum zu erwärmen.

Die Inszenierung verfolgt ganz offensichtlich vor allem den Zweck, uns tolle, aus dem Vollen schöpfende bunte Kostüme an singenden Menschen vorzuführen, vor allem an einem üppigen und mit sehr  individuellen Portraits gezeichneten Riesenchor. Der eigentliche Hauptakteur dieser Inszenierung sind ja die Trojaner, Griechen und Karthager, überaus packend und präzise gesungen und gespielt vom Sächsischen Staatsopernchor, Sinfoniechor  Dresden, Extrachor und Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden unter der Chorleitung von Jörn Hinnerk  Andresen und für den Kinderchor Claudia Sebastian-Bertsch. Dazu spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden unter John Fiore in gewohnt höchster  Qualität schwelgerisch und verführerisch dauerschön. Nicht nur die mir an dem Abend besonders positiv aufgefallenen vier, oft solistischen Harfen und die Hörner verdienten Extralob.

Alleine dieses Spitzenorchester und der Spitzenchor sowie Christa Mayer als Didon lohnen den Besuch der optisch wie akustisch opulenten Produktion der Semperoper.

Die Trojaner von Hector Berlioz an der Semperoper: Die nächste Vorstellungen am 21.10., 27.10., 3.11.2017.

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

Dresden, Semperoper, Premiere Die Trojaner von Hector Berlioz, 03.10.2017

September 1, 2017 by  
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Semperoper

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

Dresden / Semperoper im Sonnenschein © Matthias Creutziger

 Die Trojaner von Hector Berlioz

Jennifer Holloway, Christa Mayer, Eric Cutler, Christoph Pohl

Mit einem monumentalen Werk, einer betörend farbenreichen Grand opéra von Hector Berlioz eröffnet die Semperoper Dresden am 3. Oktober 2017 ihre Saison 2017/18. Lang hattet es gedauert, bis nach der Uraufführung des zweiten Teils (!) dieses komplexen Werkes im Jahr 1863 der erste Teil auf die Bühne kam – ganze 16 Jahre sollten vergehen, Berlioz erlebte diese Aufführung nicht mehr. Der Komponist betrachtete in seinem Monumentalwerk das gesamte Orchester als ein großes Instrument, als Farbpalette mit immensen Möglichkeiten. Bei der Anlage der Orchesterbesetzung war er kaum zu stoppen und zeichnete mit seinen schier unermesslichen Klangfarben von gesellschaftlichen Umwälzungen, von Zerstörung und brüchigem Frieden – und von der großen Liebe auf der Schlachtbank der Geschichte.

Hector Berlioz Grabstätte in Paris © IOCO

Hector Berlioz Grabstätte in Paris © IOCO

Troja und Karthago – in beiden Städten herrscht trügerischer Friede. Zwei Völker befinden sich nach Belagerung, Krieg und stürmischer Zeit in Erwartung friedlicher Prosperität. In Zerstörung und Niedergang werden beide Völker enden, die deutlichen Vorzeichen ignorierend. Im Zentrum stehen zwei starke Frauenfiguren: Cassandre, die Sehende, die ihre siegesgeblendeten Trojaner vergeblich vor den Gefahren des hölzernen Pferdes warnt und sich nach der Eroberung Trojas durch die Griechen das Leben nimmt, und die karthagische Königin Didon, die über ihre Liebe zu Enée ihr Volk und sich selbst vergisst.

In Dresden wird die US-amerikanische Regisseurin Lydia Steier dieses großdimensionierte Epos über Krieg und Frieden mit seinen klanggewaltigen, 120 singende Menschen starken Chören im Zeichen der Jahrhundert- und Zeitenwende in Szene setzen. Das Bühnenbild entwirft Stefan Heyne, die Kostüme stammen von dem mehrfach ausgezeichneten italienischen Kostümbildner Gianluca Falaschi. Am Dienstag, den 3. Oktober wird die Grand opéra an der Semperoper ihre Premiere erleben. Beginn ist um 16 Uhr. Eine Premierenkostprobe am 26. September um 18 Uhr gibt erste Einblicke in das Werk.

In den Hauptpartien sind Jennifer Holloway als Cassandre, Christa Mayer als Didon, Eric Cutler als Énée und Christoph Pohl als Chorèrbe zu erleben. Es singt der Sächsische Staatsopernchor Dresden, unterstützt vom Sinfoniechor DresdenExtrachor der Sächsischen Staatsoper Dresden und dem Kinderchor der Sächsischen Staatsoper Dresden. Es spielt die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der musikalischen Leitung von John Fiore.

Die Trojaner von Hector Berlioz:  Premiere 3.10.2017, weitere Vorstellungen 6.10.; 9.10.; 21.10.; 27.10.; 3.11.2017

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

 

Genf, Opera des Nations, Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi, 18.06.2016

Juni 7, 2016 by  
Filed under Grand Teatre Geneve, Premieren, Pressemeldung

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www.geneveopera.ch

Premiere Falstaff von Giuseppe Verdi
Inszenierung Lukas Hemleb

Premiere: 18. Juni 2016, 19.30 Uhr,  Weitere Aufführungen: 20., 22., 24., 26., 28. und 30. Juni 2016

 Genf / GTG Regisseur  Lukas Hemleb ©  GTG Carole Parodi

Genf / GTG Regisseur Lukas Hemleb © GTG Carole Parodi

Mit einer Neuproduktion von Verdis letzter Oper Falstaff, mit der er gegen Ende seines Lebens zum Humor und zur Leichtigkeit zurückgefunden hat, beschließt das Grand Théâtre de Genève im Juni seine aktuelle Opernsaison. Das Werk, das auf Shakespeares Lustige Weiber von Windsor zurückgeht, passt bestens ins Ambiente der Opéra des Nations, die das Grand Théatre de Genève im Februar als Ausweichspielstätte während der Renovierungsarbeiten im angestammten Haus an der Place de Neuve bezogen hat. Dieser Theaterraum ist den Holztheatern des 16. und 17. Jahrhunderts nachempfunden und bietet damit den perfekten Rahmen für Verdis Shakespeare-Adaption.

Genf / GTG Franco Vassallo als Falstaff  © GTG Carole Parodi

Genf / GTG Franco Vassallo als Falstaff © GTG Carole Parodi

Es inszeniert der deutsche Regisseur Lukas Hemleb, der heute vor allem in Frankreich tätig ist, und der in der vergangenen Saison in Genf bereits mit seiner Inszenierung von Glucks Iphigénie en Tauride für Aufsehen gesorgt hat. Er arbeitet nun erneut mit seinem bewährten Team, bestehend aus dem Bühnenbildner Alexander Polzin und der Kostümbildnerin Andrea Schmidt-Futterer, zusammen.

In der Titelrolle gibt der italienische Bariton Franco Vassallo sein Rollendebüt. An seiner Seite singen Maija Kovalevska die Alice Ford und Marie-Ange Todorovitch die Mistress Quickly. Des weiteren sind Konstantin Shushakov als Ford, Medet Chotabaev als Fenton, Amelia Scicolone als Nannetta, Ahlima Mhamdi als Meg Page sowie Raúl Giménez als Dr. Cajus zu erleben.

Mit John Fiore steht ein äußerst vielseitiger Dirigent am Pult des Orchestre de la Suisse Romande. Er bringt ein besonderes Gespür für Verdi mit und für den musikalischen Witz und den hintersinnigen Humor in dessen letztem Bühnenwerk, das mit den altersweisen Worten endet: „Tutto nel mondo è burla.“- „Alles ist Spaß auf Erden.“

Premiere: 18. Juni 2016, 19.30 Uhr,  Weitere Aufführungen: 20., 22., 24., 26., 28. und 30. Juni 2016

Pressemeldung Media Relations

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, allphaTreff, 10.10.2012

September 19, 2012 by  
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Tonhalle Düsseldorf

 
allphaTreff
Veranstaltungen rund um das Sternzeichen-Konzert „Peer Gynt“

Mittwoch, 10. Oktober 2012, 18.00 Uhr

Einführung in Sternzeichen-Konzert „Peer Gynt”

Rotunde / Foyer
Eintritt frei

Startalk
Freitag, 12. Oktober 2012, 19.00 Uhr mit John Fiore
Montag, 15. Oktober 2012, 19.00 Uhr mit Johan von Bülow

Udo Flaskamp im Gespräch mit John Fiore und Johan von Bülow vor den Sternzeichen-Konzerten

Rotunde / Foyer

Jazzbruch
Sonntag, 14. Oktober 2012, 14.00 Uhr

Gepflegter Bar-Jazz mit großem Brunch-Buffet nach dem Sternzeichen-Konzert

Foyer

Sonntags während des Konzertes: Kinderbetreuung

Weitere Informationen zum Konzertprogramm erhalten Sie unter www.tonhalle.de.

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

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