Frankfurt, Oper Frankfurt, HIGHLIGHTS – AUGUST / SEPTEMBER 2019

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO


HIGHLIGHTS IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM OKTOBER 2019


Oper Frankfurt / Manon Lescaut / Lorenzo Viotti © Martin Straka

Oper Frankfurt / Manon Lescaut / Lorenzo Viotti © Martin Straka

Sonntag, 6. Oktober 2019, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere
MANON LESCAUT
Dramma lirico in vier Akten von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti / Takeshi Moriuchi; Regie: Àlex Ollé
Mitwirkende: Asmik Grigorian (Manon Lescaut), Iurii Samoilov (Lescaut),
Joshua Guerrero (Chevalier Renato Des Grieux), Donato Di Stefano (Geronte de Ravoir),
Michael Porter (Edmondo), Magnús Baldvinsson (Der Wirt), Bianca Andrew (Ein Musiker),
Jaeil Kim (Ein Tanzmeister), Santiago Sánchez (Der Laternenanzünder),
Božidar Smiljani? (Der Sergeant), Pilgoo Kang (Der Kapitän)

Weitere Vorstellungen: 10., 13. (18.00 Uhr), 18., 25., 27. (15.30 Uhr) Oktober,
2., 9. (18.00 Uhr), 15., 23. November 2019

Oper Frankfurt / Manon Lescaut -  Asmik Grigorian © Algirdas Bakas

Oper Frankfurt / Manon Lescaut – Asmik Grigorian © Algirdas Bakas

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Manon Lescaut von Giacomo Puccini (1858-1924) kam 1893 in Turin zur Uraufführung.

Mit diesem Werk, das rasch internationale Verbreitung fand, legte der italienische Opernkomponist den Grundstein für seinen Erfolg, der sich mit La Bohème, Tosca und Madama Butterfly fortsetzen sollte. Bereits ein Jahrzehnt zuvor hatte sich Jules Massenet des Stoffes angenommen, der auch Puccinis dritter Oper zugrunde liegt: der Roman Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut (1731) des Franzosen Abbé Prévost. Nicht weniger als acht Autoren waren an der Entstehung des Textes beteiligt, darunter auch der Komponist selbst, der sich einschneidende Kürzungen vorbehielt. 20 Jahre nach der Inszenierung durch Alfred Kirchner kehrt das Werk nun auf den Frankfurter Spielplan zurück.

Zum Inhalt: Manon, die auf Geheiß ihres Vaters ins Kloster gebracht werden soll, erreicht mit ihrem Bruder Lescaut die Stadt Amiens. Dort verliebt sich der Student Des Grieux augenblicklich in sie. Doch auch der Steuereintreiber Geronte zeigt Interesse an dem Mädchen und plant dessen Entführung. Des Grieux kommt ihm zuvor und ergreift mit Manon die Flucht. Da er aber ihrem Luxusbedürfnis nicht gerecht werden kann, verlässt sie ihn für Geronte. Mit ihm lebt sie in Wohlstand zusammen, bis sie die Sehnsucht nach Des Grieux plagt. Als beide wiedervereint sind, wollen sie abermals fliehen. Manon wird jedoch verhaftet und deportiert. Des Grieux darf sie nach Amerika begleiten. Dort stirbt Manon auf der erneuten Flucht in den Armen des Geliebten. Die musikalische Leitung liegt bei Lorenzo Viotti, der nach Werther und Tosca an den

Main zurückkehrt. Seit 2018/19 fungiert er als Chefdirigent des Orquestra Gulbenkian in Lissabon. 2021/22 wird er in gleicher Position an die Dutch National Opera & Ballet in Amsterdam wechseln. Zu seinen Plänen gehören u.a. Gounods Roméo et Juliette an der Mailänder Scala und La Bohème an der Opéra National de Paris. Àlex Ollé (Regie) gehört zu dem international tätigen katalanischen Künstlerkollektiv La Fura dels Baus und gab 2016/17 sein Frankfurter Hausdebüt mit dem Doppelabend La Damoiselle élue und Jeanne d’Arc au bûcher (Wiederaufnahme 2019/20). 2020 kehrt er für Montemezzis L’amore die tre re an die Mailänder Scala zurück. Nach ihrem überwältigendem Erfolg als Strauss’ Salome 2018 in Salzburg (Wiederaufnahme 2019) gab Asmik Grigorian (Manon) in Frankfurt ihr bejubeltes Debüt als Tschaikowskis Iolanta. Geplant sind Janá?eks Jen?fa am Londoner Covent Garden sowie Bellinis Norma am Theater an der Wien. Der amerikanische Tenor Joshua Guerrero gibt als Des Grieux sein Bühnendebüt in Deutschland. Zu seinen aktuellen Engagements gehören Pinkerton in Madama Butterfly in Glyndebourne (2018) und Rodolfo in La bohème in Toronto (2019). Angeführt von Iurii Samoilov (Lescaut) sind fast alle weiteren Partien mit Angehörigen des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.


Oper Frankfurt / Schwergewicht oder Die Ehre der Nation  v.l.n.r. Der Diktator, Evelyne, Gaston und Adam Ochsenschwanz sowie vorne Statisterie der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Schwergewicht oder Die Ehre der Nation v.l.n.r. Der Diktator, Evelyne, Gaston und Adam Ochsenschwanz sowie vorne Statisterie der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Freitag, 11. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
DREI KURZOPERN
DER DIKTATOR – SCHWERGEWICHT ODER DIE EHRE DER NATION – DAS GEHEIME KÖNIGREICH
von Ernst K?enek
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek; Inszenierung: David Hermann
Mitwirkende Der Diktator: Davide Damiani (Der Diktator), Angela Vallone (Charlotte, seine Frau), Vincent Wolfsteiner (Der Offizier), Juanita Lascarro (Maria, seine Frau)
Mitwirkende Schwergewicht oder Die Ehre der Nation: Barnaby Rea (Adam Ochsenschwanz, Meisterboxer), Barbara Zechmeister (Evelyne, seine Frau), Jonathan Abernethy (Gaston, ein Tanzmeister),
Danylo Matviienko (Professor Himmelhuber), Judita Nagyová (Anna Maria Himmelhuber, seine Tochter),
Michael McCown (Ein Journalist / Ein Regierungsrat)
Mitwirkende Das geheime Königreich: Davide Damiani (Der König), Ambur Braid (Die Königin), Sebastian Geyer (Der Narr), Peter Marsh (Der Rebell), Florina Ilie, Julia Moorman, Judita Nagyová (Drei singende Damen), Jonathan Abernethy, Pilgoo Kang (Zwei Revolutionäre)

Weitere Vorstellungen: 19., 26. Oktober, 1. November 2019
Alle diese Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Oper Frankfurt / Das geheime Königreich - Ambur Braid (Die Königin; oben) und Sebastian Geyer (Der Narr; unten) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Das geheime Königreich – Ambur Braid (Die Königin; oben) und Sebastian Geyer (Der Narr; unten) © Barbara Aumüller

Ernst K?enek (1900-1991) vertonte seine Drei Kurzopern in unterschiedlichen musikalischen Stilen: den Diktator als tragische Oper mit veristischen Anklängen, das Schwergewicht als burleske „Operette“ mit den Modetänzen der Zeit und das Königreich als schillernde Märchenoper à la Schreker. Wie schon bei ihrer Uraufführung 1928 in Wiesbaden verfehlten die an der Oper Frankfurt neu inszenierten Werke anlässlich ihrer Premiere am 30. April 2017 ihre Wirkung nicht: „Den großen, allerdings orchestral auch ziemlich druckvollen Bogen spannt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester über alles, mit Lothar Zagrosek als Dirigent, der diese hoch intelligente, witzige, manchmal alberne und skurrile, dabei plötzlich immer wieder auch tief beklemmende Wiederentdeckung musikalisch aufwertet“ (Wiesbadener Kurier). Und die Radiokritikerin von SWR2 / Kultur aktuell berichtete: „Regisseur David Hermann (…) sucht in K?eneks Kurzopern die roten Fäden zusammen und verknotet sie gemeinsam mit einer hervorragenden Sänger-Schauspieler-Riege zum schlüssigen Ganzen.“ Auch die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung ging in diese Richtung: „Auf der Frankfurter Bühne wird dies alles von einem engagierten Sängerensemble in der fantasievollen Regie von David Hermann liebevoll umgesetzt. Vor allem Davide Damiani als Diktator und König und Ambur Braid als absinthgrün gekleidete, feengleiche Königin, die wie ein perfekt funktionierender Koloraturenautomat durch den Zauberwald geistert, gelingen eindrucksvolle Rollenporträts.“ 2018 wurde die Frankfurter Produktion bei den International Opera Awards als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet.

Zum Inhalt: Der Diktator begehrt Maria. Sie ist zu ihm gekommen, um Rache für ihren Ehemann zu nehmen, der als Offizier im Krieg sein Augenlicht verloren hat. Daraufhin schießt Charlotte, die eifersüchtige Frau des Herrschers, auf ihren Mann und tötet dabei die vermeintliche Rivalin. Im Glauben, das Attentat sei geglückt, verrät der blinde Soldat den mörderischen Plan. – Meisterboxer Adam Ochsenschwanz ist ein wahres Schwergewicht. Als er bemerkt, dass seine Frau Evelyne ihn mit ihrem Dauertanzpartner Gaston betrügt, schlägt er das Inventar seines Ateliers kurz und klein. Bevor Evelyne und Gaston das Weite suchen, setzen sie Adams Trainingsapparat unter Strom… – In einem geheimen Königreich streiten die Frau des resignierten Herrschers und ein Rebell um die Macht. Als das Volk den Palast stürmt, tauscht der König mit dem Narren die Kleider und flieht, wie die Königin und der Aufrührer, in den nahegelegenen Zauberwald. Dort kommt es zu einer erotischen Begegnung zwischen Rebell und Herrscherin, woraufhin sie in einen Baum verwandelt wird. An dessen Ästen will sich der entmutigte König erhängen. Gerade noch rechtzeitig wird er durch die Stimme seiner Frau in Schlaf versetzt, wodurch er die Schönheit seines Reiches erkennt. Das Stück schließt mit dem Epilog des Narren.

Neben den bereits erwähnten Künstlern Davide Damiani (Diktator, König) und Ambur Braid (Königin) sind auch weitere premierenbewährte Sänger wie Vincent Wolfsteiner (Offizier), Sebastian Geyer (Narr) und Peter Marsh (Rebell) wieder mit von der Partie. Alle Neubesetzungen wurden vorwiegend aus dem Ensemble und dem Opernstudio der Oper Frankfurt vorgenommen: So singt z.B. im Diktator Angela Vallone die Charlotte, während Juanita Lascarro, die diese Partie in der Premiere verkörpert hatte, nun deren Rivalin Maria übernimmt. Im Schwergewicht verkörpert Barnaby Rea den Adam Ochsenschwanz neben Jonathan Abernethy (Gaston), Danylo Matviienko (Professor Himmelhuber) und Judita Nagyová (Anna Maria Himmelhuber).


Oper Frankfurt / Pretty Yende © Gregor Hohenberg / Sony Classic

Oper Frankfurt / Pretty Yende © Gregor Hohenberg / Sony Classic

[Von Pretty Yende wurden verschiedene Aufnahmen bei Sony Classic veröffentlicht.]

Dienstag, 29. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Liederabend
PRETTY YENDE, Sopran
MICHELE D’ELIA, Klavier
Lieder von Robert Schumann, Gaetano Donizetti, Paolo Tosti, Richard Strauss und
Johann Strauß Sohn
Preise: € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Ihre Geschichte klingt wie ein Opernmärchen: Geboren in einer südafrikanischen Kleinstadt, hörte Pretty Yende mit 16 Jahren das berühmte Blumenduett aus Delibes Lakmé in einem Werbespot und war seitdem davon besessen, eines Tages selbst zu singen. Sie hatte Glück, gewann ein Stipendium für ein Studium in Kapstadt und eroberte in Rekordgeschwindigkeit die Bühnen dieser Welt. Als erste Künstlerin überhaupt gewann sie 2009 erste Preise in sämtlichen Kategorien des Belvedere-Gesangswettbewerbs in Wien; bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2011 war sie ebenfalls Gewinnerin aller Kategorien. 2010 wurde sie in die Akademie der Mailänder Scala aufgenommen und gab ihr Debüt als Berenice (L’occasione fa il ladro). Mit ihrem sensationellen Debüt 2013 in einer anderen Rossini-Partie, als Comtesse Adèle (Le comte Ory) an der MET in New York gelang der internationale Durchbruch. Ihr klarer lyrischer Sopran klingt blitzsauber, strahlend in den Höhen und virtuos in den Koloraturen.
Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Zur Absprache der Vorberichterstattung, Bestellung von Fotomaterial und Reservierung von Pressekarten ist Holger Engelhardt (Leitung Pressereferat) unter der Telefonnummer 069 – 212 46 727 erreichbar. Seine Faxnummer lautet 069 – 212 37 164, oder senden Sie eine E-Mail an holger.engelhardt@buehnen-frankfurt.de.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend EDITA GRUBEROVÁ, 23.04.2019

April 15, 2019 by  
Filed under Konzert, Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

SOPRANISTIN EDITA GRUBEROVÁ
SECHSTER LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2018/19

Der sechste Liederabend der Spielzeit 2018/19 wird bestritten von der renommierten slowakischen Sopranistin Edita Gruberová am Dienstag, 23. April 2019, 20.00 Uhr im Opernhaus.

Damit ist die beliebte Künstlerin – wenige Wochen nach ihrem überraschenden Bühnenabschied im Rahmen einer Vorstellung von Donizettis Roberto Devereux an der Bayerischen Staatsoper in München – als Liedsängerin auf dem Konzertpodium zu erleben, und das nun auch in Frankfurt.

Oper Frankfurt / Liederabend Edita Gruberová, Sopran und Peter Valentovic Klavier © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Liederabend Edita Gruberová, Sopran und Peter Valentovic Klavier © Wolfgang Runkel

Mit den schwierigsten Partien des Belcanto hat sie sich in die Herzen des Publikums gesungen: Edita Gruberová gilt seit den 1960er Jahren als „Wunder“ in der internationalen Opernwelt. Mit der intensiven, leidenschaftlichen Gestaltung ihrer Rollenporträts hat sich die aus Bratislava stammende Sängerin von der slowakischen Provinz in die ersten Häuser „gesungen“. Sie hat Maßstäbe gesetzt: Gefürchtete Koloraturpartien wurden zu Markenzeichen, ihre Interpretationen haben Generationen von Fans sowie Kritiker begeistert. Als „Königin des Belcanto“ oder als „Slowakische Nachtigall“ wurde sie gefeiert, die Süddeutsche Zeitung erfand sogar den Titel „Primadonna assoluterova“ für sie. Ihre Auftritte in Werken von Donizetti wie Lucia di Lammermoor, Anna Bolena, Maria Stuarda oder Roberto Devereux gelten als ebenso unerreicht wie ihre Zerbinetta in Ariadne auf Naxos. Mit ihren Partien und Liederabenden möchte Edita Gruberováweit über die Bühne hinaus wirken“. Ihre Popularität hat sie stets genutzt, um selten gespielte Werke neu zu entdecken. Nach ihrem ersten umjubelten Liederabend an der Oper Frankfurt 2015 kehrt eine glänzende Diva unserer Zeit mit einem neuen Programm zurück.

Anlässlich ihres zweiten Frankfurter Liederabends präsentiert Edita Gruberová, begleitet von Peter Valentovic am Klavier, Lieder und Arien von Georg Friedrich Händel, Richard Strauss, Johann Strauß Sohn, Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini und Ambroise Thomas sowie eine Improvisation über ein Thema von Sergei W. Rachmaninow.

Karten zum Preis von € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Michael Porter, Tenor 07. Mai 2019
Michael Spyres, Tenor 18. Juni 2019

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Wien, Volksoper Wien, Premiere Eine Nacht in Venedig, 14.12.2013

Dezember 10, 2013 by  
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Volksoper Wien

Johann Strauß (1825–1899)
Eine Nacht in Venedig
Operette in drei Akten

Premiere am Samstag, 14. Dezember 2013

Volksoper Wien / Eine Nacht in Venedig Michael Havlicek (Pappacoda), Chor© Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Text von F. Zell und Richard Genée
Nach dem Libretto von Eugène Cormon und
Michel Florentin Carré zu der Opéra comique
„Le Château Trompette” von François Auguste Gevaert
Mit englischen Übertiteln
Öffentliche Generalprobe am 12. Dezember 2013

Weitere Vorstellungen am 18., 21., 26., 30. Dezember 2013,
4., 9., 17., 21. Jänner 2014
Dirigent: Alfred Eschwé
Regie, Bühnenbild und Kostüme: Hinrich Horstkotte
Choreinstudierung: Holger Kristen
Dramaturgie: Helene Sommer

Volksoper Wien / Eine Nacht in Venedig Franz Suhrada (Giorgio Testaccio), Gerhard Ernst (Stefano Barbaruccio), Wolfgang Hübsch (Bartolomeo Delaqua) © Barbara Pálffy/Volksoper Wien Volksoper Wien / Eine Nacht in Venedig Johanna Arrouas (Ciboletta), Michael Havlicek (Pappacoda) Mara Mastalir (Annina), Vincent Schirrmacher (Guido, Herzog von Urbino) © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Mit: Vincent Schirrmacher/Thomas Paul (Guido, Herzog von Urbino); Wolfgang Hübsch (Bartolomeo), Gerhard Ernst (Stefano Barbaruccio), Franz Suhrada (Giorgio Testaccio), Sera Gösch/Manuela Leonhartsberger (Barbara), Regula Rosin/Sulie Girardi (Agricola), Susanne Litschauer (Constantia), Mara Mastalir/Anita Götz (Annina), Jörg Schneider/Alexander Pinderak (Caramello), Michael Havlicek/Roman Martin (Pappacoda), Johanna Arrouas/Claudia Goebl (Ciboletta), Martin Fischerauer (Enrico Piselli)

Johann Strauß‘ „Eine Nacht in Venedig“ in der Neuinszenierung von Hinrich Horstkotte

Volksoper Wien / Eine Nacht in Venedig örg Schneider (Caramello), Johanna Arrouas (Ciboletta) © Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Der Karneval von Venedig mit seinem bunten Treiben samt erotischen Eskapaden über alle Stände hinweg ist ein geradezu idealer Spielort für „Eine Nacht in Venedig“. Im Mittelpunkt der Operette von Johann Strauß Sohn stehen der Herzog von Urbino, ein stadtbekannter Frauenheld, und dessen Leibbarbier Caramello. Der Herzog von Urbino möchte die Senatorengattin Barbara Delaqua verführen. Ihr Ehemann will einerseits seine Frau in Sicherheit bringen, bewirbt sich aber gleichzeitig um den Verwalterposten beim Herzog und stellt diesem seine Köchin Ciboletta als Gattin Barbara vor. Die echte Barbara verfolgt ganz eigene Interessen: Da sie ihre Zeit lieber mit dem jungen Enrico verbringt, schickt sie das Fischermädchen Annina an ihrer Stelle zum Herzog. Dass Annina die Braut Caramellos ist, der seinem Herrn in allen amourösen Belangen beisteht, macht die Sache nicht einfacher … Und wie in Strauß’ „Fledermaus“ am Ende die Schuld an allen Verwirrungen dem Champagner zugeschrieben wird, schiebt man in Venedig den Karneval vor: „Alles maskiert, alles maskiert, wo Spaß und Tollheit und Lust regiert!“

130 Jahre nach der Uraufführung setzt Hinrich Horstkotte, zuletzt für die Regie und Ausstattung der „Madame Pompadour“ an der Volksoper, als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner die Operette in Szene, es dirigiert Alfred Eschwé.

Pressemeldung Volksoper Wien

Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, 2. Philharmonisches Schlosskonzert, 28.04.2012

März 15, 2012 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

„Komm lieber Mai…“

2. Philharmonisches Schlosskonzert in Altenburg

28. April 2012, 19.30 Uhr Residenzschloss Altenburg, Festsaal

Theater und Philharmonie Thüringen / Dina Ugorskaja © Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Dina Ugorskaja © Theater und Philharmonie Thüringen

Neu aus der Taufe gehoben hat Theater&Philharmonie Thüringen in dieser Spielzeit die Reihe der Philharmonischen Schlosskonzerte im Festsaal des Altenburger Residenzschlosses. Damit ist das Konzertangebot um eine attraktive Farbe bereichert.

Nach dem erfolgreichen Start mit„Mozärtliches“folgt nun am 28. April das 2. Philharmonische Schlosskonzert „Komm lieber Mai“. Mit „Pomp and Circumstance“ endet die Saison der Schlosskonzerte dann am 7. Juli 2012.

Seit alters her wird der Mai als „Wonnemonat“ besungen, in dem es endlich Frühling wird. Kein Wunder: Die Bäume sprießen, die Blumen blühen, die Vöglein zwitschern, die Menschen haben gute Laune und sind voller Tatendrang. Wolfgang Amadeus Mozart greift im dritten Satz seines Klavierkonzerts Nr. 27 das Thema des bekannten Volkslieds „Komm lieber Mai“ auf und sorgt für wahre Frühlingsgefühle. Auch die anderen Kompositionen dieses Konzertes, wie Franz Schuberts Sinfonie Nr. 6 C-Dur, die „Frühlingsouvertüre“ von Hermann Goetz und zu guter Letzt der „Frühlingsstimmen“-Walzer von Johann Strauß Sohn, verbreiten den Duft des Frühlings.

Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter Leitung von Jens Troester.

Die Solistin ist Dina Ugorskaja (Klavier), geboren 1973 in St. Petersburg. Sie studierte Klavier und Komposition und war noch sehr jung, als sie zu konzertieren begann. Mit 15 Jahren komponierte sie ein Streichquartett, das in der Leningrader Philharmonie uraufgeführt wurde. Als sie knapp 16 Jahre alt war, verließ die Familie die damalige Sowjetunion. Seit 20 Jahren lebt sie in Deutschland. Sie studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und an der Musikhochschule in Detmold, wo sie nach dem mit Auszeichnung bestandenen Konzertexamen auch selbst unterrichtete. Zu ihren wichtigsten Klavierlehrern zählen ihr Vater Anatol Ugorski und Nerine Barrett. Die Pianistin kann bereits auf die Teilnahme an zahlreichen Festivals verweisen, wie den Schwetzinger Festspielen, den Sommerlichen Tagen Hitzacker, dem Festival de Musique Dijon, den Rottweiler Musiktagen, der Schubertiade Feldkirch und den Kasseler Musiktagen.

Programm:
Hermann Goetz (1840-1876): „Frühlingsouvertüre“ op. 15
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595
Franz Schubert (1797-1828): Sinfonie Nr. 6 C-Dur op. 140
Johann Strauß, Sohn (1825-1899): „Frühlingsstimmen“-Walzer op. 410

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

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