Essen, Philharmonie Essen, Christian Zacharias spielt Haydn und Bach, 10.03.2018

März 7, 2018 by  
Filed under Konzert, Philharmonie Essen, Pressemeldung

logo_philharmonie_essen

Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Christian Zacharias © Foto: OCL und Nicole Chuard

Philharmonie Essen / Christian Zacharias © Foto: OCL und Nicole Chuard

Christian Zacharias  – Werke von Haydn und Bach

 SAMSTAG – 10. März 2018

„Haydns Werke sind noch wahrhaftige Musik für die Ohren, mit denen er dauernd spielt“, sagt Christian Zacharias. Mit den Ohren des Publikums wird der Pianist am kommenden Samstag, 10. März 2018, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen in der Reihe „Piano Lecture“ spielen: Zacharias interpretiert die beiden Sonaten g-Moll, Hob. XVI:44 und Es-Dur, Hob. XVI:52 von Joseph Haydn sowie die Französische Suite Nr. 5 G-Dur, BWV 816 von Johann Sebastian Bach. Im ersten Konzertteil bringt er den Zuhörern darüber hinaus die Musik Haydns in einem spannenden Vortrag unter dem Titel Joseph Haydn – Schöpfung aus dem Nichts?“ näher.

Christian Zacharias gehört seit vielen Jahren zu den profiliertesten Pianisten. Seine Karriere ist begleitet von zahlreichen Auszeichnungen wie dem Midem Classical Award „Artist of the Year“, der ihm 2007 in Cannes verliehen wurde. Nach einer Ehrung für seine Verdienste um die Kultur in Rumänien im Jahr 2009 erhielt Christian Zacharias vom französischen Staat die ehrenvolle Auszeichnung eines „Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres“. In seiner Zeit als Chefdirigent des Orchestre de Chambre de Lausanne entstanden zahlreiche Aufnahmen. Besonders hervorzuheben ist die Gesamteinspielung aller Klavierkonzerte Mozarts – ausgezeichnet mit dem Diapason d’Or, dem Choc du Monde de la Musique und dem ECHO-Klassik-Preis – sowie aller Sinfonien Schumanns.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Essen, Philharmonie Essen, 11. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker, 03./04.07.2014

Juni 30, 2014 by  
Filed under Philharmonie Essen, Pressemeldung

logo_philharmonie_essen

Philharmonie Essen

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

11. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker: „Puder, Perücke und Passepied“

Donnerstag 3.7.2014, 20:00 Uhr, Alfried Krupp Saal
Freitag 4.7.2014, 20:00 Uhr, Alfried Krupp Saal

Essener Philharmoniker
Christian Curnyn, Dirigent

Johann Sebastian Bach
Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, BWV 1068
Georg Friedrich Händel
“Wassermusik”, HWV 348-350 (Auszüge aus den Suiten Nr. 1 – 3)
Jean-Philippe Rameau
Suite aus der Oper “Les Boréades”
Georg Friedrich Händel
“Feuerwerksmusik” D-Dur, HWV 351

Die Kombination von Tänzen ist vermutlich so alt wie das Tanzen selbst. Doch erst vor dem Hintergrund der neuen französischen Tanzarten und ihrer großen Beliebtheit am Hofe Ludwig XIV., die ihr den gehobenen geistigen Anspruch der Aristokratie verlieh, wuchs die Suite zu einem europäischen Phänomen heran. Das Charakteristikum dieser Gattung, ihre grenzenlose Flexibilität in Form und Besetzung, erlaubt es den Komponisten, ihre Werke nach eigenen Vorlieben zu gestalten. Während Händel seine Suiten sehr frei anlegte und ihnen einen extrovertierten Charakter verlieh, orientierte sich Bach an der etablierten Anordnung Allemande-Courante-Sarabande-Gigue und bedachte die Tänze mit üppiger Ornamentik, die eine tempogerechte Ausführung gleichsam unmöglich macht, die Periodik der jeweiligen Tänze jedoch wahrt. Rameau reduzierte die Satzzahl schließlich und näherte die Suite damit der dreisätzigen Sinfonieform an.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Frankfurt, Alte Oper Frankfurt, 9. Frankfurter Bachkonzert, 12.04.2014

April 8, 2014 by  
Filed under Alte Oper Frankfurt, Pressemeldung

aof_logo.gif
Alte Oper Frankfurt
Frankfurt / Alte Oper © IOCO

Frankfurt / Alte Oper © IOCO

9. Frankfurter Bachkonzert

 
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
 
Markus Brutscher Evangelist, Lenneke Ruiten Sopran
Ditte Andersen Sopran, Delphine Galou Alt
David Hansen Countertenor, Colin Balzer Tenor
Christian Immler Bariton, Yorck Felix Speer Bass
 
Les Musiciens du Louvre Grenoble, Marc Minkowsky Leitung
 
Zum dritten Mal wird das französische Barockensemble Les Musiciens du Louvre Grenoble im Rahmen der Frankfurter Bachkonzerte in der Alten Oper gastieren. Nach der Matthäus-Passion zu Ostern 2012 und zwei Bachkantaten und Mozart`s Großer Messe c-moll Messe in 2013 steht nun die Johannes-Passion auf dem Programm. Der Dirigent Marc Minkowski folgt in seiner Bach-Interpretation einer Theorie des amerikanischen Musikwissenschaftlers Joshua Rifkin, welche gegen jene üppige Chorgröße spricht, die man in Bachs Passionen gewohnt ist. Kein Chor steht auf dem Podium, sondern lediglich das Ensemble der Vokalsolisten, verstärkt durch weitere Sänger, die die Vokalsolisten unterstützen. All die Chöre von „Herr, unser Herrscher“ bis „Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine“ werden im klaren, plastischen Klang solistischer Stimmen zum Ausdruck gebracht.
 
Veranstalter: Frankfurter Bachkonzerte e.V. (www.frankfurter-bachkonzerte.de, Tel. 069-95504880)      Ort: Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
Samstag, 12. April 2014 · 20.00 Uhr
 

—| Pressemeldung Alte Oper Frankfurt |—

Bonn, Theater Bonn, Highlights des Internationalen Tanzes, 17./18.05.2012

Mai 16, 2012 by  
Filed under Pressemeldung, Theater Bonn

logo bonn.jpg

Theater Bonn

Highlights des Internationalen Tanzes

MAI-TANZTAGE BONN
COMPAGNIE MARIE CHOUINARD (Kanada)

bODY_rEMIX/gOLDBERG_vARIATIONS

Am Donnerstag, 17. Mai, 18 Uhr und Freitag, 18. Mai 2012, 19.30 Uhr, Opernhaus

Der Traum vom Entschweben auf Spitzenschuhen ist schon oft an zu viel Gravitationskraft gescheitert. Und so gibt Marie Chouinard ihren Tänzern die Erdenschwere gleich mit auf die Bühne: Sie hängen an Seilen, schweben auf Krücken und Stangen, und wenn sie „auf Spitze“ tanzen, dann höchstens auf einem Fuß, was ihnen völlig neue Bewegungsformen abverlangt. Dennoch werden die Prothesen, Stangen und Seile den Tänzern nicht zum Hindernis, sondern zu einer Verlängerung ihrer Körper, wodurch sie wie seltsame Wesen aus einer anderen Welt erscheinen.

Das Werk bODY_rEMIX/gOLDBERG_vARIATIONS ist ein Ballett in zwei Akten und wurde 2005 für das Internationale Tanzfestival der Biennale Venedig von Marie Chouinard kreiert. In diesem Stück drücken die zehn Tänzer Marie Chouinards Compagnie – ausgestattet mit Krücken, Prothesen und horizontalen Stangen – das Thema der Freiheit in verschiedenen Variationen aus. In Soli, Duos, Trios und Gruppentänzen entstehen ungewöhnliche dynamische Körpergesten, welche die menschliche Kondition nachempfinden. Musikalisch begleitet wird der Abend durch eine Bearbeitung Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen Nr. 5, 6 und 8 von Louis Dufort. Außerdem gibt es Zuspielungen von Kommentaren des Pianisten Glenn Gould.

Marie Chouinard gründete 1990 ihre Compagnie, die heute auf den großen Bühnen und bei den bekanntesten Festivals der Welt auftritt. Ihre Wurzeln hat die Compagnie in Marie Chouinards erster Choreographie aus dem Jahr 1978, dem Solo CRYTALLIZATION, welches für seine Originalität damals sofort auf großen Zuspruch stieß. Seit der Gründung hat Marie Chouinard rund ein Dutzend Choreographien für ihre Compagnie geschaffen. Jedes der Werke vollführt eine Odyssee durch die Geschichte der Menschlichkeit, wobei Stil und Substanz in perfektem Einklang sind. Seit dem Jahr 2007 ist die Compagnie Marie Chouinard in einem eigenen Tanzcenter untergebracht, dem LA BIBLIOTHÈQUE – Espace Marie Chouinard in 4499, avenue d l’Esplanade in Montréal.

„Meine Quelle ist immer der Körper selbst gewesen und besonders die Stille und der Atem, welche den ‚unsichtbaren’ Teil des Lebens ausmachen“, sagt die im kanadischen Québec geborene Marie Chouinard. Als Choreographin begann sie, verschiedenste Medien in ihre Stücke mit einzubeziehen und den Körper in den Focus ihrer Kreationen zu rücken. 1986 wurde Chouinard mit dem JACQUELINE-LEMIEUX-AWARD, ein Jahr später mit dem CHALMERS-AWARD ausgezeichnet. 1990 gründete sie die Compagnie Marie Chouinard. In Bonn war die Compagnie im März 2010 zu Gast und beeindruckte mit ihrem Programm aus Anlass des 100. Geburtstages der Ballets Russes: PRELUDE TO THE AFTERNOON OF A FAUN und LE SACRE DU PRINTEMPS. Insgesamt hat Marie Chouinard mehr als 50 Solo- und Gruppenwerke kreiert. Dabei reflektieren ihre seit 1978 geschaffenen Stücke ihre Sicht des Tanzes als eine heilige Kunst sowie ihren Erfindungsgeist eines immer neuen Universums. In ihren Werken feiert Marie Chouinard den menschlichen Körper durch kräftige, energetische Bewegungen als Mittelpunkt des Lebens. Für bODY_rEMIX/gOLDBERG_vARIATIONS wurden Marie Chouinard und ihre Compagnie im Jahr 2009 mit dem Gemini Award ausgezeichnet.

Choreographie Marie Chouinard I Musik Louis Dufort: Variations on the Variations, Johann Sebastian Bach: Goldberg-Variationen 5, 6, 8/Redebeiträge von Glenn Gould
Mit 18 Tänzern

—| Pressemeldung Theater Bonn |—

Nächste Seite »