Essen, Philharmonie Essen, Cecilia Bartoli und Sol Gabetta – Dolce Duello, 25.11.2017

November 14, 2017 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Dolce Duello- Cecilia Bartoli und Sol Gabetta © Esther Haase

Philharmonie Essen / Dolce Duello- Cecilia Bartoli und Sol Gabetta © Esther Haase

Cecilia Bartoli und Sol Gabetta  –  „Dolce Duello“

  Samstag, 25. November 2017 20 Uhr – Philharmonie Essen

Christoph Willibald Gluck © IOCO

Christoph Willibald Gluck © IOCO

Sie gehören zu den bekanntesten und populärsten Klassik-Künstlerinnen der Welt: Cecilia Bartoli und Sol Gabetta. Jetzt haben sie sich für ein ganz besonderes Gipfeltreffen der Alten Musik zusammengeschlossen: Am Samstag, 25. November 2017, um 20 Uhr treffen sich die italienische Mezzosopranistin und die argentinische Cellistin zum Dolce Duello in der Philharmonie Essen. Gemeinsam mit der Cappella Gabetta, dem von Sol Gabettas Bruder Andrés geleiteten Ensemble, präsentieren sie ein Programm mit musikalisch reizvollen Entdeckungen aus der Barockzeit von Komponisten wie Johann Adolf Hasse, Antonio Caldara, Tomaso Albinoni, Domenico Gabrielli, Carlo Francesco Pollarolo, Georg Friedrich Händel, Hermann Raupach, Luigi Boccherini und Christoph Willibald Gluck. In den Arien stecken unendlich viele Farben und Emotionen, die die beiden Künstlerinnen mit Herzblut und einem faszinierenden Hang zur Extravaganz herauskitzeln. Die Arien transportieren in jeder Sekunde die Faszination der barocken Lebensart, sich lustvoll an den üppigen Reizen des Schönen zu erfreuen. Cecilia Bartoli und Sol Gabetta spornen sich dabei gegenseitig zu virtuosen Höchstleistungen an und lassen Musik in ganz neuem Glanz erstrahlen. Ihre mitreißende Spielfreude überträgt sich im Nu und lässt das „süße Duell“ zu einer köstlichen Sinnesfreude werden.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Köln, Oper Köln, Premiere LEUCIPPO im Palladium, 02.10.2014

September 15, 2014 by  
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Oper Köln

Opernhaus Köln / Oper am Dom © IOCO

Opernhaus Köln / Oper am Dom © IOCO

Im Palladium die  Kölner Erstaufführung von:

Leucippo von Johann Adolf Hasse (1699 – 1783)

Libretto Giovanni C. Pasquini, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Gianluca Capuano | Inszenierung Tatjana Gürbaca | Bühne Henrik Ahr | Kostüme Barbara Drosihn | Licht Andreas Grüter | Dramaturgie Carsten Jenß,  Mit Valer Sabadus, Kenneth Tarver, Regina Richter, Klara Ek, Claudia Rohrbach, Luke Stoker, Barock vokal, Concerto Köln

1747 in der Dresdner Hubertusburg uraufgeführt, 1757 für Schwetzingen überarbeitet, wirft Hasses Leucippo einen melancholischen Blick auf die beste aller Welten: Arkadien. Dort offenbart Jüngling Leucippo der Diana-Priesterin Dafne seine Liebe und gefährdet damit die Reinheit des arkadischen Idylls. Von unerklärlichen Vatergefühlen erfasst, will Oberpriester Narete von einem Todesurteil absehen und sich mit Leucippos Vertreibung begnügen. Als jedoch Dafnes Verteidigung des Liebenden verräterisch nach Gegenliebe klingt, ruft Narete zur Verfolgung des Flüchtigen auf. Auch der zwielichtige Gott Apollo ist an der Ausschaltung des Verfolgten interessiert, denn er hat sich ebenfalls in Dafne verliebt und mischt sich in Gestalt der weiblichen Delio in das Geschehen…

Der italienische Dirigent Gianluca Capuano gab an der Oper Köln sein Debüt bei Vincis Artaserse, dem bejubelten Countertenor-Gipfeltreffen. Mit Leucippo konnte er nun erstmals für eine Neuproduktion gewonnen werden und leitet – wie schon bei Artaserse – das renommierte Barock-Ensemble Concerto Köln. Ein erlesenes Ensemble profilierter Belcantisten findet sich hier zusammen, u.a. die Ensemblemitglieder Claudia Rohrbach (Apollo) und Regina Richter (Dafne) sowie der Countertenor-Star Valer Sabadus (Leucippo). Es inszeniert Tatjana Gürbaca, Regisseurin des Jahres 2013 (»Opernwelt«).

Kölner Erstaufführung 02. Oktober | 19.30 UhrVorstellungen 04., 07., 09. & 11. Oktober (zum letzten Mal) | jeweils 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Berlin, Festival Schloss Britz, Pyramus und Thisbe von J.A. Hasse, 10.08.2012

 

Festival Schloss Britz

Schloss Britz 

Ein echter Sommernachtstraum auf dem Gutshof Schloss Britz –

„Pyramus und Thisbe“ von J.A. Hasse

Festival Schloss Britz / Pyramus - Thisbe, Zettls Traum - Wunsch © Simon Kulturamt Neukölln

Festival Schloss Britz / Pyramus – Thisbe, Zettls Traum – Wunsch © Simon Kulturamt Neukölln

im Jubiläumsjahr Friedrichs II. und im 10. Jahr der Britzer Sommeroper

Die beiden letzten Vorstellungen am Freitag, 10. August und Samstag, 11. August, jeweils 19.30 Uhr,

Kulturstall und Freilichtbühne auf dem Gutshof Schloss Britz

„Die Aufführung besticht durch musikalische Sorgfalt. Als Zuschauer ist man empfindsam und heiter.“ (Berliner Zeitung, 6. August 2012)

„Nicht anders als liebevoll betreut bis ins Detail darf man diese Produktion nennen.“

(Der Tagesspiegel, 6. August 2012)

In ihrem 10. Jahr hat die Britzer Sommeroper 2012 die charmante Opernrarität „Pyramus und Thisbe“ von Johann Adolf Hasse höchst ausgegraben. Hasses tragisches Intermezzo mit dem Kammerorchester Schloss Britz unter der musikalischen Leitung von Stefan Roberto Kelber und in der Regie von Antje Kaiser wird im Kulturstall von Schloss Britz erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Es singen Andrea Chudak (Thisbe), Catrin Kirchner (Pyramus) und Hartmut Schröder (Thisbes Vater).

Damit wird ein historisches Versäumnis nachgeholt, denn im 18. Jahrhundert gelang es dem Preußenkönig Friedrich II. trotz mehrerer Versuche nicht, diesen mit Bach befreundeten sächsischen Hofkapellmeister nach Berlin zu holen, der als Giovanni Adolfo Hasse dann in Italien Karriere machte und schließlich 1768 in Wien „Piramo e Tisbe“ komponierte. Die Vertonung der tragischen Liebesgeschichte von Pyramus und Thisbe aus Ovids „Metamorphosen“, die aufgrund der Feindschaft ihrer Eltern einander nicht sehen dürfen, ist eine der kunstvollsten Kompositionen Hasses, die er selber auch als eine seiner gelungensten bezeichnete – und mit der er sich bereits behutsam dem reformierten Operntypus annäherte.

Die Britzer Sommeroper führt Hasses tragische Oper nach barocker Tradition auf. Und so bieten in der Pause Regisseur Oliver Trautwein und Absolventen der Musikschule „Paul Hindemith“ Neukölln mit „Zettls Traum“ ein komödiantisches Spektakel unter freiem Himmel auf der kürzlich eingeweihten Freilichtbühne Gutshof. Inspiriert wurden sie dabei von dem Stoff, den auch schon Shakespeare für seine Tragödie „Romeo und Julia“ und die Theaterparodie im „Sommernachtstraum“ nutzte:

Die Britzer Sommeroper findet dieses Jahr zum 10. Mal statt und hat sich mittlerweile als hochinteressantes Festival des Opernnachwuchses entwickelt. Und das vor einer geradezu einmalig schönen Kulisse, die einen echten Sommernachtstraum ermöglicht.

Bereits am 12. Oktober gibt es eine weitere Musiktheater-Premiere des Festival Schloss Britz mit Mozarts „Bastien und Bastienne“ kombiniert mit Rousseaus selten zu hörender Oper „Der Dorfwahrsager“, beide inszeniert von Oliver Trautwein und der musikalischen Leitung von Andreas Schulz.

—| Pressemeldung Festival Schloss Britz |—

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