Salzburg, Salzburger Festspiele 2020, JEDERMANN – Terassentalk mit den Darstellern, IOCO Aktuell, 06.08.2020

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Salzburger Festspiele

Salzburg / Domplatz - Jedermann © Tourismus Salzburg

Salzburg / Domplatz – Jedermann © Tourismus Salzburg

Jedermann – Inbegriff der Salzburger Festspiele

Ein Terassentalk der  Beteiligten vor der Festspieleröffnung

Die Salzburger Festspiele finden auch 2020 statt: Vom 5. August – 20. August. Kurz vor der ersten Aufführung des Jedermann, Regie Michael Sturminger, Choreographie Joe Monaghan, trafen sich die Darsteller/nnen zu einem Terassentalk. Bühne und Tribüne sind fertig aufgebaut, die erste Probe auf dem Domplatz war angesetzt. Die Vorbereitungen für Hugo von Hofmannsthals Jedermann sind sehr gut gestartet und scheinbar wie in den Sommern zuvor. Und dennoch ist alles anders in diesem speziellen Jahr 2020:

Jedermann 2020 – Tobias Moretti ist Jedermann

Salzburger Festspiele 2020 – Jedermann – hier die Generalprobe 2020
youtube Trailer Salzburger Festspiele 2020
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Wir haben uns am ersten Tag ein bisschen wie eine Schulklasse gefühlt, weil uns gesagt wurde, was wir alles nicht dürfen“, sagt JedermannDarsteller seit 2017, Tobias Moretti. Es sei plötzlich eine seltsame Distanz da gewesen mit Kolleginnen und Kollegen, mit denen man eigentlich beim Proben intimsten Kontakt hätte. Aber gerade die komplexen Maßnahmen des Corona-Präventionskonzeptes würden ihm nun die Sicherheit geben, dass er auf der Bühne nicht mehr über dieses Thema nachdenken müsse. Dass der Jedermann in diesem Jahr stattfinden könne, sei eine Erbauung für die Kultur und er habe sich nie ausmalen können, dass das Grundthema des Jedermann gerade im 100. Jahr der Festspiele so nahe rücken würde. „Vielleicht bekommt man gerade nach dieser Apathie eine Ahnung, wie sich die Menschen vor hundert Jahren gefühlt haben müssen. Der Krieg war gerade vorbei und die spanische Grippe gegenwärtig. Für die Menschen von damals war das Sterben etwas anderes als die individuelle Abholung des Todes von Jedermann“, sagt Tobias Moretti.

Auch Caroline Peters, die in diesem Jahr zum ersten Mal die Buhlschaft spielt, pflichtet bei, dass die Sätze im Stück in diesem Jahr einen ganz anderen Nachhall bekommen haben. „Dass die Buhlschaft den Tod so vehement ablehnt, wirkt nun umso realer, denn nichts anderes haben wir in den vergangenen Wochen getan: Uns mit der Frage beschäftigt, wie wir mit dem Tod umgehen“, sagt sie. Sie selbst habe noch nie im Leben eine solch lange Pause von ihrem Beruf gemacht und sei nun vor den ersten Proben ziemlich aufgeregt gewesen.

Salzburger Festspiele / JEDERMANN - hier : Tobias Moretti als Jedermann und Caroline Peters als Buhlschaft @ SF Mathias Horn

Salzburger Festspiele / JEDERMANN – hier : Tobias Moretti als Jedermann und Caroline Peters als Buhlschaft @ SF Mathias Horn

„Allein diesen Geruch der Probebühne wieder zu haben, hat sich angefühlt, wie wenn man nach langer Zeit unter Wasser endlich wieder auftauchen und Luftholen konnte“, sagt Pauline Knof, die zum ersten Mal die Rolle Des Schuldknechts Weib übernimmt. Nachdem sie 16 Jahre lang in Wien gelebt und gearbeitet hatte, ist sie genau während der Corona-Zeit umgezogen nach Berlin. „Das war ein wirklich schwieriger Abschied. Ich hatte keine letzte Vorstellung im Theater an der Josefstadt und stand dann allein mit meinen zwei Koffern am Hauptbahnhof und musste mich verabschieden“, sagt sie.

Kaum angekommen in Berlin, kam der Anruf von Schauspielchefin Bettina Hering, ob sie beim Jedermann mitmachen wolle. „Das Land lässt mich nicht los“, sagt sie lächelnd. „Aus Berliner Sicht ist es faszinierend, was in Österreich an Kultur möglich ist, was in Berlin im Moment noch schwierig ist.“  Der Umstieg einiger Kollegen auf den digitalen Vortrag sei zwar schön gewesen, aber sie vermisste schon sehr das Live Erlebnis Kultur. Caroline Peters pflichtet ihr bei. „Es war erschreckend zu sehen, wie wenig die Kultur auf einmal wert zu sein schien.“ Aber gestern Abend bei der Probe, beim gemeinsamen Spielen von all diesen Schauspielpersönlichkeiten mit den Tänzerinnen und Tänzern, Musikerinnen und Musikern, habe sie plötzlich wieder diese Magie gespürt, die eben nur entstehen und existieren kann, wenn man live zusammenkommt.  .

Das Geheimnis des ewigen Jedermanns, das liege, laut Regisseur Michael Sturminger, in der sich immer weiterentwickelnden Inszenierung.

Auch in diesem Jahr 2020 gebe es allein durch die Neubesetzungen einen Zauber. An manchen Stellen werde sich seine Inszenierung deutlich verändern, an anderen Stellen nur im Detail, sagt er. Und nein! – Das Corona-Thema habe er nicht eingebaut. Es sei doch schön, auch mal knappe zwei Stunden nicht daran zu denken. Im Gegenteil, er habe eher die heitere und komödiantische Kraft des Stückes herausgestrichen. Es sei wichtig für die Seele, auch manchmal glücklich zu sein und er wolle dem Publikum die Möglichkeit bieten, auch mal zwei Stunden die schwierige Zeit zu vergessen.

Gustav Peter Wöhler ist ebenfalls neu im Ensemble und wird in diesem Jahr den Dicken Vetter spielen.  Die Jedermann-Bühne aber ist ihm nicht so fremd, denn er hat 1999 bereits den Gesellen von Jedermann Ulrich Tukur (1999–2001) gespielt. „Es ist mir nicht nur eine große Freude nach Salzburg zurückzukehren, ich sehe es auch als Wiedergutmachung!“, sagt er. Denn 1999 habe es viel geregnet… Nun sei er aber in ein fantastisches Team gekommen und die neue Rolle mache ihm riesigen Spaß.

Salzburger Festspiele / JEDERMANN - hier : Tobias Moretti als Jedermann und Caroline Peters als Buhlschaft und Ensemble @ SF Mathias Horn

Salzburger Festspiele / JEDERMANN – hier : Tobias Moretti als Jedermann und Caroline Peters als Buhlschaft und Ensemble @ SF Mathias Horn

Dass nun am 1. August bei der Premiere erstmals nach dem Corona-Lockdown eine größere Gemeinschaft zusammenkommen könne, um an einem künstlerischen Erlebnis teilzuhaben, sieht Michael Sturminger als Zeichen für die Kultur. „Ich ziehe dankbar den Hut vor dem Direktorium, dass sie den Mut hatten, für uns zu kämpfen“, sagt er. „Ich sehe es nicht nur als unsere gesellschaftliche Pflicht, die Schulen und Krankenhäuser wieder zu öffnen, sondern auch die Kunstausübung wieder zu ermöglichen.“ Es sei Bürde und Lust und eine Herausforderung in diesem Jahr zu spielen, sagt Tobias Moretti. Er möchte dieses Jahr auch besonders bewusst wahrnehmen, weil es sein letztes Jahr als Jedermann-Darsteller sein wird, verrät er. Über den Abschied möchte er allerdings noch nicht sprechen, denn im Moment stehe die Euphorie vor der Premiere im Vordergrund.

Und eine letzte Frage noch: Das Kostüm der Buhlschaft… – „Das“, so unterbricht Caroline Peters sofort mit einem breiten Grinsen, „ist bis zur Premiere ein großes Geheimnis.“

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Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Ostern 2013

März 28, 2013 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Ostern im Anhaltischen Theater Dessau 

 
Vom Karfreitag, 29. März bis zum Ostermontag, 1. April zeigt das Anhaltische Theater ein erstklassiges Opern- Ballett- und Schauspielprogramm.
 
Am Karfreitag, 29. März lädt das Anhaltische Theater zur musikalischen Lesung der „Passion Jesu“ um 17 Uhr ins Große Haus ein. Die Vergegenwärtigung dieser Geschichte als Passionsspiel hat auf der Bühne eine gute und lange Tradition, die nun vom Anhaltischen Theater aufgegriffen wird. Das Dessauer Schauspielensemble nimmt sich unter der Leitung von Generalintendant André Bücker der Überlieferung durch den Evangelisten Lukas an und erinnert zugleich an deren Vertonung, die lange Zeit Johann Sebastian Bach zugeschrieben wurde. Auch wenn diese Autorenschaft inzwischen strittig ist, wird die Musik als Steigerung des gesprochenen Wortes für das erhabene Hörerlebnis sorgen: „Gott Lob, dass unser treuer Hirt / Der für uns starb, uns wecken wird.“
 
Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

Am Samstag, 30. März wird um 18 Uhr mit großer Spannung die Premiere „Siegfried“

Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried), Angelina Ruzzafante (Stimme des Waldvogels) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Peter Svensson (Siegfried), Angelina Ruzzafante (Stimme des Waldvogels) in „Siegfried“ © Claudia Heysel

erwartet, die Fortführung des RING DER BAUAUSSTADT. „Siegfried“ ist der wohl komödiantischste Teil der Ring Tetralogie. Erzählt wird „von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“, einem Helden, in den unterschiedlichste, widerstreitende Hoffnungen gelegt sind. Das erstklassige Sängerensemble bürgt ebenso für höchste musikalische Qualität wie die Anhaltische Philharmonie mit ihrer ausgewiesenen Wagner-Kompetenz unter der musikalischen Leitung von GMD Antony Hermus. Gemeinsam mit seinem Bühnenbildner Jan Steigert und der Kostümbildnerin Suse Tobisch schafft Regisseur André Bücker eine weitere bildgewaltige Inszenierung, die von einer Vielzahl optischer und theatralischer Elemente geprägt ist, u.a. durch die großflächigen Videoprojektionen von Frank Vetter und Michael Ott.

 
Anhaltisches Theater Dessau / Jamal Khalif, Caro Romero, Kasim Alao, Diana Marie Müller, Toure Aly, Dominik Satchiquata in “Die Verdammten dieser Erde“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Jamal Khalif, Caro Romero, Kasim Alao, Diana Marie Müller, Toure Aly, Dominik Satchiquata in “Die Verdammten dieser Erde“ © Claudia Heysel

Ebenfalls am Samstag um 20 Uhr, steht zum zweiten Mal die jüngste Produktion des Schauspiels „Die Verdammten dieser Erde“ auf dem Spielplan, die begeistert vom Premierenpublikum aufgenommen wurde. Neben dem Zusammenleben zwischen Schwarz und Weiß thematisiert Regisseurin Nina Gühlstorff auf äußerst humorvolle Weise die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe, das in Dessau durch eine neue Entwicklung von besonderer Aktualität ist: Dessau plant eine neue Städtepartnerschaft mit Rehoboth in Namibia.

 
Ostersonntag, 31. März zeigt das Puppentheater um 15 Uhr „Der Wolf und die sieben Geißlein“, eine Produktion für Kinder ab vier Jahren von Uta Krieg nach den Brüdern Grimm. Der Wolf ist los und die Geißlein sind allein zu Haus! Nur mit Hilfe der Kinder und Erwachsenen gelingt es den Geißlein vielleicht, sich zu verstecken. Ein Spaß zum Zuschauen und Mitspielen!
 
Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Ensemble in “Alice im Wunderland” © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Ensemble in “Alice im Wunderland” © Claudia Heysel

 Ebenfalls für einen Ausflug mit der gesamten Familie geeignet ist die Ballettproduktion

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Laura Costa Chaud in “Alice im Wunderland © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan und Laura Costa Chaud in “Alice im Wunderland © Claudia Heysel

Alice im Wunderland“, die Ostersonntag um 17 Uhr im Großen Haus gezeigt wird. In hinreißender Weise schaffen Tomasz Kajdanski und seine Tänzer einen kurzweiligen Ballettabend, voller Spiel- und Tanzfreude, fantasievollen und farbenprächtigen Kostümen und Masken.

 

Ostermontag, 1. April lädt das Theater um 17 Uhr zur „Operngala“ ins Große Haus ein. Der stimmgewaltige Opernchor des Anhaltischen Theaters, die Anhaltische Philharmonie und die Solisten unseres Ensembles bringen vokale und instrumentale Glanz- und Kabinettstücke der deutschen und französischen Oper zu Gehör.

Anhaltisches Theater Dessau / Rita Kapfhammer, Angelina Ruzzafante, GMD Antony Hermus und Mitglieder der Anhaltischen Philharmonie in der „Operngala“ © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Rita Kapfhammer, Angelina Ruzzafante, GMD Antony Hermus und Mitglieder der Anhaltischen Philharmonie in der „Operngala“ © Claudia Heysel

 
—| Pressemeldung Anhaltisches Theater Dessau |—

Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Wiederaufnahme HOTEL MONTPARNASSE (Uraufführung), 31.01.2013

Januar 21, 2013 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Großes Haus © Claudia Heysel

Wiederaufnahme „Hotel Montparnasse“ [Uraufführung]

Ballett von Tomasz Kajdanski zu Musik von Kurt Weill und George Gershwin
Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan, Ensemble © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Joe Monaghan, Ensemble © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Juan Pablo Lastras-Sanchez, Laura Costa Chaud © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Juan Pablo Lastras-Sanchez, Laura Costa Chaud © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Laura Costa Chaud, Ensemble © Claudia Heysel

Anhaltisches Theater Dessau / Laura Costa Chaud, Ensemble © Claudia Heysel

 
Am Donnerstag, 31. Januar gelangt die Ballettproduktion „Hotel Montparnasse“, mit der 2012 das Kurt Weill Fest fulminant eröffnet wurde, wieder auf die Bühne und ist nur noch ein weiteres Mal, am 8. März, zum diesjährigen Kurt Weill Fest zu erleben.
 
Nach Motiven bewegender Emigrantenbiografien lässt Tomasz Kajdanski das Paris der 1930er Jahre auferstehen. Montparnasse – Berg der Musen – bekannt für seine Bars, Cafés, Kabaretts war Anziehungspunkt wie auch Zufluchtsort für die Künstler als auch Flüchtlinge des beginnenden 20. Jahrhunderts. In der pulsierenden Atmosphäre in Paris der 1930er Jahre und zur Musik von Kurt Weill und George Gershwin erzählt das Ballett eine verzweifelt innige Liebe, die hier tanzend beschworen wird, eine im Glück begonnene und durch die Not bestärkte Gemeinschaft, wie sie auch Weill und Lenya verband.
 
Kurt Weills „2. Sinfonie“ und die Konzert-Suite „Marie Galante“, in Kombination mit Klavierliedern und „Ein Amerikaner in Paris“ von George Gershwin schaffen die Atmosphäre für eine vielschichtige, getanzte Hommage an das Pariser Künstlerleben.
 
„Die Anhaltische Philharmonie unter Daniel Carlberg, besonders die zwölf Tänzer um Juan Pablo Lastras-Sanchez und Laura Costa Chaud als Solisten bescherten dem Weill-Fest einen geradezu denkwürdigen Auftakt“. – so Volkmar Draeger, Neues Deutschland, April 2012.
 
Choreografie und Inszenierung: Tomasz Kajdanski | Musikalische Leitung: Daniel Carlberg | Bühne und Kostüme: Dorin Gal | Dramaturgie: Sophie Walz
 
Solotänzer: Laura Costa Chaud | Juan Pablo Lastras-Sanchez | Joe Monaghan
 
Gesang: Anne Weinkauf (31.01.) / Ute Gfrerer (08.03.) | Ballettensemble des Anhaltischen Theaters | Anhaltische Philharmonie Dessau
 
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Dessau, Anhaltisches Theater Dessau, Premiere und Uraufführung DER STURM, 18.01.2013

Januar 2, 2013 by  
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Anhaltisches Theater Dessau,  Anhaltische Philharmonie

Premiere und Uraufführung DER STURM

Ballett mit Orchester und Damenchor nach William Shakespeare
 
Premiere Freitag, 18. Januar 2013, 19.30 Uhr, Großes Haus
 
William Shakespeares Drama „Der Sturm“ wohnt die ganze Magie des Theaters inne. Die Zauberin Prospera beschwört einen Sturm herauf und lenkt mit ihren magischen Kräften die folgenden verwickelten Geschehnisse, die einen Kosmos aller Theatergenres darstellen: eine Liebesromanze, eine politische Intrige und eine Komödie. Geister, die die Sinne verwirren und der Kampf um Liebe und Macht bilden den Stoff für eine bildergewaltige Choreografie, die zwischen Komik und Tragik changiert. Ein Sturm der Gefühle erzeugt auch die romantische „Sinfonia antartica“ von Ralph Vaughan Williams [1872-1958]. Die Härte und Brutalität der Geschichte wird klanglich in virtuosen Schlagwerkkompositionen des amerikanischen Ausnahmekünstlers John Cage [1912-1992] umgesetzt.
 
Inszenierung & Choreografie: Tomasz Kajdanski | Musikalische Leitung: Daniel Carlberg | Bühne und Kostüme: Dorin Gal | Projektionen: Enrico Mazzi | Choreinstudierung: Helmut Sonne | Dramaturgie: Sophie Walz
 
MIT: Laura Costa Chaud/Anna Jo, Charline Debons, Anna-Maria Tasarz/Annelies Waller | Thomas Ambrosini, Jonathan Augereau/Joshua Swain, Joshua Swain, Enea Bakiu, Sokol Bida, Joe Monaghan, Victor Acxel Willarreal Salis/Juan Pablo Lastras-Sanchez
 
Anhaltische Philharmonie | Damen des Opernchores des Anhaltischen Theaters
 
Termine: 18.1.13, 19:30 Uhr | 26.1.13, 17 Uhr | 15.2.13, 19:30 Uhr | 23.3.13, 17 Uhr | 21.4.13, 17 Uhr | 17.5.13, 19:30 Uhr
 
Mögliche Drehtermine für Fernsehteams: Mi., 16.01.13 um 17 Uhr Hauptprobe | Do., 17.01.13 um 19 Uhr Generalprobe
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