Trier, Theater Trier, Premiere: ORPHEUS IN DER UNTERWELT, 08.11.2014

November 6, 2014 by  
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Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

 ORPHEUS IN DER UNTERWELT  von Jacques Offenbach

Textbuch von Hector Crémieux und Ludovic Halévy

Frech, frivol & fantastisch – die ewig gültige Gesellschaftspersiflage aus antikem Stoff und Pariser Charme, serviert von Maître Offenbach!

Der verkrachte Musiker Orpheus und seine Ehefrau Eurydike haben sich auseinandergelebt. Sie liebt Aristeus, er stellt dem jungen Nymphchen Chloé nach. Man arrangiert sich. Als sich jedoch der Liebhaber von Eurydike als Unterweltboss Pluto entpuppt und die Schöne kurzerhand in sein Schattenreich entführt, wird es brenzlig: Denn nun beginnt eine turbulentes Spiel zwischen Himmel und Hölle – ein köstliches Vergnügen!

ORPHEUS IN DER UNTERWELT gilt als Jacques Offenbachs größter Coup im Paris des Zweiten Kaiserreichs. Am 21. Oktober 1858 im Théâtre des Bouffes-Parisiens uraufgeführt, gelang es Offenbach und seinen kongenialen Librettisten, die Doppelmoral ihrer Zeit süffisant aufs Korn zu nehmen und zugleich ein neues Genre des Musiktheaters zu erfinden: die Operette. – Als musikalische Dauerbrenner erwiesen sich das Lied von Plutos Diener Styx „Als ich einst Prinz war von Arkadien“ und natürlich der berühmte „Galop infernal“ – der Can-Can, der zu Offenbachs musikalischem „Markenzeichen“ wurde.

Für die Inszenierung konnte Alexander Kerbst gewonnen werden, der in der Spielzeit 2012/2013 in der Titelpartie des Tanztheaterabends FALCO – THE SPIRIT NEVER DIES einen sensationellen Erfolg verbuchen konnte. In der Partie des Jupiter wird erneut Norbert Schmittberg zu erleben sein, der zuletzt als Eisenstein in DIE FLEDERMAUS auf der Trierer Bühne stand.

Theater Trier / ORPHEUS IN DER UNTERWELT © Theater Trier

Theater Trier / ORPHEUS IN DER UNTERWELT © Theater Trier

Musikalische Leitung: Joongbae Jee // Inszenierung: Alexander Kerbst // Choreographie: Reveriano Camil // Bühnenbild: Karel Spanhak // Kostüme: Carola Vollath // Chöre: Angela Händel // Dramaturgie: Dr. Peter Larsen

Mit: Joana Caspar, Evelyn Czesla, Noriko Kaneko, Silvia Lefringhausen, Angela Pavonet, Barbara Ullmann, Hiltrud Kuhlmann, Luis Lay, László Lukács, Christian Miedreich, Norbert Schmittberg, Svetislav Stojanovic, Amadeu Tasca, Gerhard Weber // Opernchor, Extrachor und Statisterie des Theaters Trier // Tanztheater Trier // Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Premiere am 08.11.2014 // 19:30 Uhr // Weitere Vorstellungen: 14.11. | 29.11. | 02.12. | 07.12. | 11.12. | 31.12. | 25.01. | 01.02. | 13.02 | 15.02. | 25.02 | 28.02. | 10.04 | 10.05. im  Pressemeldung Theater Trier

Trier, Theater Trier, CARMEN von Georges Bizet, 14.09.2014

September 10, 2014 by  
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Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

 CARMEN von Georges Bizet

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach Prosper Mérimées Novelle

Leidenschaft pur: die beliebteste Oper auf dem Trierer Spielplan  Mezzosopranistin Kristina Stanek in der Titelpartie!

Paris / Pere Lachaise - Georges Bizet © IOCO

Paris / Pere Lachaise – Georges Bizet © IOCO

Das Leben von Don José verläuft in geregelten Bahnen, bis er der zügellosen Carmen begegnet, die ein Dasein jenseits der etablierten Gesellschaft führt und ihre sexuellen Bedürfnisse ungehemmt auslebt. Für Carmen setzt José alles aufs Spiel: seinen Ruf, seine Karriere, sein Auskommen, seine Existenz. Er gleitet in die Illegalität ab und lässt sich mit Kriminellen ein. Doch Carmen verliert bald das Interesse an José, der sich ihrer erotischen Libertinage mit eifersüchtigen Besitzansprüchen entgegenstellt. Als sie sich mit dem attraktiven und erfolgreichen Escamillo einlässt, brennen bei José alle Sicherungen durch: Nach einem Streit ersticht José Carmen in aller Öffentlichkeit.

Uraufgeführt am 3. März 1875 an der Pariser Opéra-Comique traf Georges Bizets Erfolgsoper mit dem unverhohlen erotisch-exotischen Unterton den Nerv seiner Zeit, in der sich zugleich mit der sozialen Frage auch das Verhältnis der Geschlechter zu wandeln begann. Carmen stellt die männlichen Machtansprüche in Frage und bezahlt dafür mit ihrem Leben.

Theater Trier / Kristina Stanek in CARMEN © Marco Piecuch

Theater Trier / Kristina Stanek in CARMEN © Marco Piecuch

Nach acht Spielzeiten ist CARMEN in einer Neuinszenierung des jungen und vitalen Opernregisseurs Sebastian Welker wieder im Theater Trier zu erleben. Welker, der in der letzten Spielzeit die Deutsche Erstaufführung von Howard Shores THE FLY in Szene setzte, deutet das zeitlose Eifersuchtsdrama aus dem Blickwinkel heutiger Rituale männlicher Selbstdarstellung.

Musikalische Leitung: GMD Victor Puhl // Inszenierung: Sebastian Welker // Bühnenbild: Julia Przedmojska // Kostüme: Claudia Caséra // Chöre: Angela Händel // Dramaturgie: Dr. Peter Larsen

Mit: Joana Caspar // Evelyn Czesla // Silvie Offenbeck // Kristina Stanek; Carlos Aguirre // Andres de Blust-Mommaerts //  Pawel Czekala // Carsten Emmerich // Luis Lay // László Lukács / Amadeu Tasca // Dmitriy Ryabchikov // Opernchor, Extrachor und Statisterie des Theaters Trier // Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Premiere am 14.09.2014 // 19.30 Uhr // Grosses HausWeitere Vorstellungen: 20.09. | 23.09. | 03.10. | 10.10. | 12.10. | 01.11. | 16.11. | 21.11. | 13.12. | 17.12.; PMThTr

Trier, Theater Trier, Premiere: CARMEN, 14.09.2014

August 8, 2014 by  
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Theater Trier © Theater Trier

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Premiere:

CARMEN von Georges Bizet

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach Prosper Mérimées 

Leidenschaft pur: die weltweit beliebteste Oper endlich wieder auf dem Trierer Spielplan – mit Mezzosopranistin Kristina Stanek in der Titelpartie! Das Leben von Don José verläuft in geregelten Bahnen, bis er der zügellosen Carmen begegnet, die ein Dasein jenseits der etablierten Gesellschaft führt und ihre sexuellen Bedürfnisse ungehemmt auslebt.

Paris / Pere Lachaise - Georges Bizet © OCO

Paris / Pere Lachaise – Georges Bizet © OCO

Für Carmen setzt José alles aufs Spiel: seinen Ruf, seine Karriere, sein Auskommen, seine Existenz. Er gleitet in die Illegalität ab und lässt sich mit Kriminellen ein. Doch Carmen verliert bald das Interesse an José, der sich ihrer erotischen Libertinage mit eifersüchtigen Besitzansprüchen entgegenstellt. Als sie sich mit dem attraktiven und erfolgreichen Escamillo einlässt, brennen bei José alle Sicherungen durch: Nach einem Streit ersticht José Carmen in aller Öffentlichkeit. Uraufgeführt am 3. März 1875 an der Pariser Opéra-Comique traf Georges Bizets Erfolgsoper mit dem unverhohlen erotisch-exotischen Unterton den Nerv seiner Zeit, in der sich zugleich mit der sozialen Frage auch das Verhältnis der Geschlechter zu wandeln begann. Carmen stellt die männlichen Machtansprüche in Frage und bezahlt dafür mit ihrem Leben. Nach acht Spielzeiten ist CARMEN in einer Neuinszenierung des jungen und vitalen Opernregisseurs Sebastian Welker wieder im Theater Trier zu erleben. Welker, der in der letzten Spielzeit die Deutsche Erstaufführung von Howard Shores THE FLY in Szene setzte, deutet das zeitlose Eifersuchtsdrama aus dem Blickwinkel heutiger Rituale männlicher Selbstdarstellung.

Musikalische Leitung: GMD Victor Puhl / Inszenierung: Sebastian Welker / Bühnenbild: Julia Przedmojska / Kostüme: Claudia Caséra / Chöre: Angela Händel / Dramaturgie: Dr. Peter Larsen

Mit: Joana Caspar / Evelyn Czesla / Silvie Offenbeck / Kristina Stanek; Carlos Aguirre / Andres de Blust-Mommaerts / Pawel Czekala / Carsten Emmerich / Luis Lay / László Lukács / Amadeu Tasca / Dmitriy Ryabchikov / Opernchor, Extrachor und Statisterie des Theaters Trier / Philharmonisches Orchester der Stadt Trier

Premiere am 14.09.2014 / 19.30 Uhr / Großes Haus
Werkeinführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer

Das Theatercafé zu CARMEN mit Ausschnitten aus der Oper und interessanten
Hintergrundinformationen findet am 06.09.2014 im Rahmen des Theaterfestes statt.

Vorstellungen im September: So,14.09.2014,/ 19:30 Uhr / Sa, 20.09.2014, 19:30 Uhr / Di, 23.09.2014,/ 20:00 Uhr / Großes Haus

Pressemeldung Theater Trier

Trier, Theater Trier, Premiere: DER WILDSCHÜTZ (ODER DIE STIMME DER NATUR), 15.03.2014

März 11, 2014 by  
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Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

Theater Trier © Theater Trier

PREMIERE MUSIKTHEATER: DER WILDSCHÜTZ (ODER DIE STIMME DER NATUR)

 
Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing
Libretto vom Komponisten nach August von Kotzebues Lustspiel
DER REHBOCK ODER DIE SCHULDLOSEN SCHULDBEWUSSTEN
 
Premiere am 15.03.2014 // 19.30 Uhr // Großes Haus
 
Köstliche Verwechslungskomödie und musikalischer Geniestreich in einem – Albert Lortzings DER WILDSCHÜTZ enthält alle Zutaten für eine perfekte Spieloper. Einen Bock zu schießen, muss nicht unbedingt Glück verheißen. Dorfschulmeister Baculus jedenfalls hat den Bogen überspannt, als er auf die Jagd zog, um seiner jungen Braut zur Hochzeit einen Festtagsbraten zu präsentieren. Denn Wilderei in den Jagdgründen des Grafen von Eberbach hat ernste Folgen: Baculus wird seines Amtes enthoben. Nun heißt es, Schadensbegrenzung zu betreiben und den Grafen umzustimmen. Den ersten Gedanken, seine Braut könne beim Lehnsherrn im Schloss zu Eberbach um Gnade flehen, verwirft der eifersüchtige Lehrer, weil ihm der erotische Appetit des Grafen nicht geheuer ist. So beauftragt er einen jungen Studenten, sich als seine Braut zu verkleiden, um das Blatt noch zu wenden. Doch hinter dem Studenten verbirgt sich bereits die verkleidete Baronin Freimann, die ihre eigenen Pläne verfolgt. So setzt ein bald kaum mehr überschaubares Verwirrspiel voller Missverständnisse und erotischer Pikanterien ein, so dass am Ende wohl niemand mehr so genau weiß, wer er eigentlich ist.
Theater Trier / Amadeu Tasca in DER WILDSCHÜTZ  © Marco Piecuch

Theater Trier / Amadeu Tasca in DER WILDSCHÜTZ © Marco Piecuch

 
Albert Lortzings 1842 in Leipzig uraufgeführte komische Oper DER WILDSCHÜTZ war von Beginn an ein Publikumsliebling – die mitreißende Musik Lortzings mit eingängigen Melodien und die turbulente Handlung, die auf ein Bühnenstück des erfolgreichsten deutschen Lustspielautors August von Kotzebue zurückgeht, garantierte die nachhaltige Wirkung bis in unsere Zeit hinein. Für die Regie zeichnet Matthias Kaiser – Operndirektor am Theater Ulm – verantwortlich, der mit seiner Inszenierung von Brittens PETER GRIMES in der Spielzeit 2011/2012 am Theater Trier einen sensationellen Erfolg verbuchen konnte.
 
Musikalische Leitung Joongbae Jee
Inszenierung Matthias Kaiser
Bühnenbild Detlev Beaujean
Kostüme Carola Vollath
 
BESETZUNG:
Graf von Eberbach: Amadeu Tasca
Die Gräfin / seine Gemahlin: Silvia Lefringhausen
Baron Kronthal / Bruder der Gräfin: Svetislav Stojanovic
Baronin Freimann / eine junge Witwe, Schwester des Grafen: Joana Caspar
Nanette / ihr Kammermädchen: Silvie Offenbeck
Baculus / Schulmeister auf dem Gute des Grafen: Alexander Trauth
Gretchen / seine Braut: Evelyn Czesla
Pankratius / Haushofmeister auf dem gräflichen Schloss: László Lukács
 
Weitere Vorstellungen: SA., 22.03.14, 19.30 Uhr | FR., 28.03.14, 20.00 Uhr | DI., 01.04.14, 20.00 Uhr | SA., 05.04.14, 19.30 Uhr | FR., 11.04.14, 20.00 Uhr | MI., 16.04.14, 20.00 Uhr | SO., 27.04.14, 16.00 Uhr | FR., 09.05.14, 20.00 Uhr | SO., 18.05.14, 18.00 Uhr (zum letzten Mal)
 
 
 
 
 
Pressemeldung Theater Trier

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