Rudolstadt, Theater Rudolstadt, 3. Sinfoniekonzert, 23./24.11.2012

November 22, 2012 by  
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Theater Rudolstadt

Im Westen was Neues
Thüringer Symphoniker spielen moderne Kompositionen aus den USA

Theater Rudolstadt / Brett Deubner © Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Brett Deubner © Theater Rudolstadt

Rudolstadt. USA: »United Sounds of America« lautet der Titel des 3. Sinfoniekonzerts der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt. Dass nach Gershwin und Bernstein ein ganzer Schwung an jungen, fantasievollen Komponisten in den Vereinigten Staaten »nachgewachsen« ist , zeigt das abwechslungsreiche Programm mit Werken von Joan Tower, Howard Hanson, Amanda Harberg und Don Gillis. Durch die Musik aus der »Neuen Welt« führen Chefdirigent Oliver Weder sowie Theater-Intendant und Amerika-Fan Steffen Mensching. Die Konzerte am 23. November im Meininger Hof Saalfeld und am 24. November 2012 im Theater Rudolstadt beginnen um 19:30 Uhr.

Die Bratsche ist sicher eines der charakteristischsten amerikanischen Folklore-Instrumente. Wer ihren warmen Klang liebt, kann beim 3. Sinfoniekonzert der Thüringer Symphoniker gleich zwei Bratschen-Konzerte erleben, beide aus der Feder von zeitgenössischen amerikanischen Komponistinnen: Joan Towers »Purple Rhapsody« (2005) und Amanda Harbergs »Konzert für Viola und Orchester« (2011) erleben an dem Abend ihre europäische Erstaufführung. Solist ist der international renommierte Bratschist Brett Deubner, der bereits bei der Uraufführung in Amerika auf dem Podium stand. Opulent geht es weiter: Ganze vier Schlagzeuger braucht es für die rhythmisch-mitreißende 6. Sinfonie von Howard Hanson, die anlässlich des 185. Geburtstages der New Yorker Philharmoniker entstand und die vor dramatischen Melodien nur so sprüht. »The Big D«, also der Anfangsbuchstabe der Stadt Dallas, ist titelgebend für Don Gillis` Sinfonie Nr. X. Die heiße texanische City wird musikalisch porträtiert: Turbulent und bunt ist das Treiben im Fußballstadion, lebhaft versammeln sich die Menschen auf verschiedenen Plätzen oder gehen ihrer Arbeit nach. Aber auch eine dunkle Seite hat Dallas, denn 1963 wurde John F. Kennedy hier auf offener Straße ermordet. So findet sich auch ein Requiem in der Sinfonie wieder. Modern, eingängig und farbig orchestriert geben die Werke einen Eindruck davon, wie Orchestermusik in den Vereinigten Staaten von Amerika heute klingt.

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