Köln, Oper Köln, Erstaufführung Cantos de Sirena mit La Fura dels Baus, 20.05.2017

Mai 9, 2017 by  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Deutsche  Erstaufführung von »Cantos de Sirena« (Das Lied der Frauen vom Fluss)

Samstag, den 20. Mai 2017 um 19.30 Uhr
im StaatenHaus Saal 1 (Rheinparkweg 1, 50679 Köln)

Am 20. Mai bringen wir die »Das Lied der Frauen vom Fluss« der Künstlergruppe La Fura dels Baus und des Dirigenten Howard Arman zur Deutschen Erstaufführung.

Mit den Inszenierungen von Karlheinz Stockhausens »Sonntag« aus »Licht«, Richard Wagners »Parsifal« und zuletzt Hector Berlioz’ »Benvenuto Cellini« haben La Fura dels Baus spektakuläre Produktionen auf die Bühne der Oper Köln gebracht.

»Das Lied der Frauen vom Fluss« ist thematisch von Goethes »Faust« inspiriert und führt dabei in die sinnverwirrende Sphäre moderner Technologien. Dabei kommen außergewöhnliche Instrumente und ausgefallene Bühnenelemente zum Einsatz. Es erklingt Musik u. a. von Monteverdi, Purcell, Händel, Broschi, Vivaldi und Howard Arman.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen des britischen Dirigenten Howard Arman, der zuletzt auch bei Johannes Maria Stauds »Die Antilope« am Pult stand. Die kolumbianische Mezzosopranistin Adriana Bastidas Gamboa wird in der zentralen Partie Faust / Fausta zu erleben sein.

Besetzung
Musikalische Leitung Howard Arman
Inszenierung La Fura dels Baus
Bühne & Sound Machines Roland Olbeter
Kostüme Chu Uroz
Choreografie Sandra Marín Garcia
Licht Andreas Grüter
Dramaturgie Georg Kehren, Marc Rosich
Video Fritz Gnad

Mit
Adriana Bastidas Gamboa › Fausta
Maria Kublashvili › Sopran 1
Claudia Rohrbach › Sopran 2
Jeongki Cho › Tenor 1
Martin Koch › Tenor 2
Matthias Hoffmann › Bassbariton
Lennart Lemster › Schauspieler
Gürzenich-Orchester Köln

Weitere Vorstellungen
Mi., 24. Mai › 19.30 Uhr
Fr., 26. Mai › 19.30 Uhr
Sa., 27. Mai › 19.30 Uhr
Di., 30. Mai › 19.30 Uhr
Do., 01. Juni › 19.30 Uhr
Sa., 03. Juni › 19.30 Uhr
Di., 06. Juni › 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Köln, Oper Köln, Eine surreale 60-Jahr-Feier – Oper Köln, IOCO Kritik, 18.03.2017

März 21, 2017 by  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

60 Jahre Oper Köln am Offenbachplatz

Köln feiert ein geschlossenes Theater – Mit Oberon

Von Viktor Jarosch

StaatenHausKöln / Kulturdezernentin Laugwitz-Aulbach © IOCO

StaatenHausKöln / Kulturdezernentin Laugwitz-Aulbach © IOCO

60 Jahre Oper Köln am Offenbachplatz feierte man am 11.3.2017 in Köln. Die Feier „60 Jahre Oper Köln am Offenbachplatz“ fand allerdings in der Ersatzspielstätte StaatenHaus statt, denn das Stammhaus der Oper Köln ist seit 2013 geschlossen. Am 18. Mai 1957 war die Oper Köln am Offenbachplatz eröffnet, am 19.5.1957 mit Carl Maria Webers selten gespielter romantischer Feenoper Oberon künstlerisch geweiht worden. Dr. Birgit Meyer, Intendantin der Oper Köln, zeigte sich in der Feier vor zahlreichen Gästen, vor Politikern und Kulturverantwortlichen der Stadt Köln und Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach in bester Laune: „Wir feiern 60 Jahre Oper Köln am Offenbachplatz. Selbst wenn die Lage schwierig ist und anders als gedacht…..Ich begrüße zu unserer heutigen Veranstaltung……Eine große Ehre…!“. Nichts sagte Meyer zur Wiedereröffnung der Oper Köln am Offenbachplatz!

Dr. Karl Zieseniß, 103 Jahre alter Zeitzeuge und von 1954 bis 1979 Verwaltungsdirektor der  Bühnen Köln, erzählte authentisch mit launig kölschem Humor, wie 1957 das Theater am Offenbachplatz pünktlich und ohne Etatüberschreitung eröffnet wurde: „Mit „Behelf und Gepfusch… ging jeden Abend um 19.30 Uhr der Vorhang auf. Wenn das Schauspiel auf der Bühne war, dann ging die Oper eben nach Viersen oder Leverkusen…. Als kein Geld mehr da war, hörte man auf zu bauen. So waren wir zur Eröffnung zwar pünktlich, aber nicht ganz vollendet; wir nannten das Haus Das Grabmal des unbekannten Intendanten!“ Doch Zieseniß war  konkret, war fordernd, man möge bald in das sanierte Theater am Offenbachplatz einziehen, denn „ich möchte mir das noch ansehen, und zwar nicht vom Himmelspötzke!“

Oper Köln / Die geschlossene Oper am Offenbachplatz © IOCO

Oper Köln / Die geschlossene Oper am Offenbachplatz © IOCO

Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach übermittelte den das geschlossene Opernhaus feiernden Gästen Grußworte der erkrankten Oberbürgermeisterin Henriette Reker, schwärmte über das vermeintlich reizvolle Ambiente der schwer erreichbaren Notbehelfsbühne im StaatenHaus und hoffte auf das Gute „am Ende eines langen Weges“. Der langjährige Geschäftsführer der Bühnen Köln, Dr. Wasserbauer, früher eher über Etatprobleme mit dem gefeuerten Ex-Intendant Uwe Eric Laufenberg aufgefallen, schwieg ebenfalls zur Causa Offenbachplatz. Auch Dr. Zieseniß erhielt zu seiner Hoffnung, die Eröffnung der Oper am Offenbachplatz „nicht vom Himmelspötzke“ erleben zu müssen, keine Ansage: Kein Jahr, keinen Tag, nichts wurde gesagt, von niemandem.

Erwartungen, dass die 60-Jahr-Feier neben Feierlichem auch Ernstes zur Sanierung der seit 2013 geschlossenem Oper am Offenbachplatz, dem riesigen Millionengrab  preisgeben würde, wurden somit enttäuscht. Der Termin der Wiedereröffnung der Oper (2017? 2018? 2019?) oder erwartete Kosten der Sanierung waren keiner Erwähnung wert, von Niemandem. Die 60-Jahr-Feier im StaatenHaus geriet so zu einem surreal wirkenden Kunst-Event: An- wie Abwesende wurden in Reden gelobt und gefeiert, bei Sekt, Häppchen und viel guter Laune. Die anwesenden Kölner Stadtoberen aus Kultur und Politik wie die Besucher wirkten entspannt, genossen Getränke und warteten gespannt auf die anstehende Premiere Oberon.   Alles nur ein Traum ?

Oper Köln / Oberon - Christoph Poppen (Dirigent), Adriana Bastidas Gamboa (Puck), Jeongki Cho (Oberon), Kristiane Kaiser (Rezia), Brenden Gunnell (Hüon von Bordeaux), Oper Köln / Oberon_Regina Richter (Fatime), Wolfgang Stefan Schwaiger (Scherasmin), August Zirner (Erzähler), María Isabel Segarra und Maria Kublashvili (Meermädchen) © Paul Leclaire

Oper Köln / Oberon – Christoph Poppen (Dirigent), Adriana Bastidas Gamboa (Puck), Jeongki Cho (Oberon), Kristiane Kaiser (Rezia), Brenden Gunnell (Hüon von Bordeaux), Oper Köln / Oberon_Regina Richter (Fatime), Wolfgang Stefan Schwaiger (Scherasmin), August Zirner (Erzähler), María Isabel Segarra und Maria Kublashvili (Meermädchen) © Paul Leclaire

Die halb-konzertante Premiere von Oberon im Kölner  StaatenHaus war dagegen trotz technischer Kompromisse ein Erfolg. Die 1826 in London uraufgeführte Oper von Carl Maria von Weber beruht auf  Christoph Martin Wieland, welcher aus Feenmärchen, Tausendundeiner Nacht und Bibel ein „Romantisches Heldengedicht“ in 12 Gesängen geschaffen hatte. Trotz des großen Erfolgs in London war von Weber mit Oberon nicht zufrieden. Viele Handlungsstränge, ein Nebeneinander von musikalischen Nummern und gesprochenen Dialogen führen auf der Bühne zu einem szenischen Gewusel, machen es Besuchern schwer, der Handlung zu folgen, die Musik zu genießen. In den wenigen verbleibenden Monaten seines Lebens änderte Weber nichts mehr an seiner Oper. Sein Schüler Julius Benedict, Gustav Mahler und zahllose Regisseure taten dies; sie ergänzten, kürzten, veränderten die Feenoper bis zur Unkenntlichkeit. Wo Oberon heute drauf steht, ist oft nur noch wenig Weber oder Wieland drin.

Genau dies macht den Reiz der von Werner Seitzer geschaffenen Kölner Produktion aus. Sie greift zurück auf die ursprüngliche Vorlage; die Musik ganz Carl Maria von Weber; Christoph Martin Wielands heiteres wie bildungsgetriebenes „Heldengedicht“ bestimmt Texte und  Handlungsstränge in Köln; die technischen Beschränkungen im StaatenHaus geraten zur Nebensache. Der Besucher konzentriert sich auf reizvolle gesprochene wie gesungene Texte (von Alexandra Gelhar bestens lesbar auf Tafeln projiziert), worin sich Feenkönig Oberon und Elfenkönigin Titania sich streiten, ob eher Mann oder Frau zur Untreue neigen. Oberon will sich erst versöhnen, wenn ein Menschenpaar ihre Treue trotz schwerer Prüfungen bewiesen hat. In der folgenden, an Merkwürdigkeiten reichen Handlung erwählt Oberons Vertrauter  Puck den Ritter Hüon von Bordeaux diese Prüfung zu bestehen. Karl der Große hatte Hüon beauftragt, am Hofe des Kalifen in Bagdad zu köpfen, die Kalifentochter Rezia als seine Braut zu küssen……  Rezia hatte schon  im Traum Hüon gesehen und sich in ihn verliebt…

Oper Köln / Oberon - am Offenbachplatz - Ensemble und Chor © Paul Leclaire

Oper Köln / Oberon – am Offenbachplatz – Ensemble und Chor © Paul Leclaire

Spürbare Spannung erzeugt, weil die komplexe Handlung wohl steuernd, der Erzähler August Zirner. Als Moral fordernde wie Handlung erklärende Stimme zeichnet Zirner auf der Bühne in lebendiger Motorik und deutlicher Diktion Christoph Wielands Verse  um unglückliche singende Wesen: Die Götter Oberon und Titania sind im Himmel ebenso zerstritten wie  ihre irdischen Antipoden in der Suche nach Liebe, Tapferkeit und Ehrlichkeit. Das konzertant singende Solisten bestanden allesamt ihr Rollendebüt wie das rauschende Nebeneinander von Erzähler  und Musik dieser selten gespielten Oper. Brenden Gunnell strahlt in seiner zentralen Partie als Ritter Hüon mit sicherem wie wohl timbrierter Tenorstimme. Doch auch Kristiane Kaiser, als Rezia mit leidenschaftlichen Spitzentönen, Jeongki Cho als Oberon mit kräftig expressiver Höhenlage wie Regina Richter in melancholischem Mezzo als Fatime, Wolfgang Stefan Schwaiger als Scherasmin und Adriana Gamboa als Puck vervollständigen eine gelungene Ensembleleistung. Christoph Poppen und das Gürzenich-Orchester Köln und der Chor der Oper Köln füllen Webers romantische Komposition mit ergreifend feinfühlig warmen Klängen.

So wurde die selten gespielte Oberon Produktion im StaatenHaus  Köln zu einem  inspirierenden Theater-Erlebnis. Bau-Wirren um das Millionen-Grab Offenbachplatz schienen vom Publikum längst verdrängt. Man feierte die Oper Köln im StaatenHaus: Ensemble, Chor, Orchester und Erzähler, welche in bescheidenem Umfeld die vielschichtige Feenoper Oberon lebendig wie berührend produziert hatten. Ahnungen beschlichen uns, daß noch viele Premieren im StaatenHaus zu sehen sein werden.

—| IOCO Kritik Oper Köln |—

 

Köln, Oper Köln, Premiere Die spanische Stunde – Das Kind und der Zauberspuk von Maurice Ravel, 25.09. 2016

September 12, 2016 by  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

 Die spanische StundeDas Kind und der Zauberspuk 

Premiere 25.9.2016, weitere Termine 30.9.2016, 2.10.2016, 7.10.2016, 9.10.2016, 12.10.2016, 15.10.2016, 19.10.2016, 22.10.2016

Gleich zwei musiktheatralische Kostbarkeiten von Maurice Ravel, dirigiert von GMD François-Xavier Roth, stehen bei unserer Eröffnungspremiere in dieser Saison auf dem Programm. François-Xavier Roth widmet sich seinem Landsmann Maurice Ravel. Hier ergänzen sich zwei Klangästheten zu einer besonderen musikalischen Spannung und Feinzeichnung.

Die spanische Stunde (L’heure espagnole): Eine von ihrem Ehemann vernachlässigte Frau kämpft erfolgreich um ihre sexuelle Erfüllung, während alle Uhren ticken.

Das Kind und der Zauberspuk (L’enfant et les sortilèges): Ein rabiater Junge wird mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und schließlich geläutert, als die von ihm gequälten Tiere und Dinge ein unerwartetes, bedrohliches Eigenleben entwickeln. François-Xavier Roth präsentiert mit diesem Ravel-Doppelabend einen Komponisten, der ihm ganz besonders am Herzen liegt. Dabei arbeitet er mit der jungen französischen Regisseurin Béatrice Lachaussée zusammen, die an der Oper Köln bereits u.a. mit Wolfgang Rihms »Jakob Lenz« erfolgreich war.

Premiere Die spanische Stunde und Das Kind und der Zauberspuk am Sonntag, den 25. September 2016, um 18:00 Uhr im StaatenHaus Saal 2 (Rheinparkweg 1, 50679 Köln),  weitere Termine 30.9.2016, 2.10.2016, 7.10.2016, 9.10.2016, 12.10.2016, 15.10.2016, 19.10.2016, 22.10.2016

Besetzung
Musikalische Leitung François-Xavier Roth, Inszenierung Béatrice Lachaussée, Bühne / Kostüme Nele Ellegiers, Licht Andreas Grüter, Chor Andrew Ollivant, Dramaturgie Georg Kehren

Mit
Die spanische Stunde  von Maurice Ravel
Katrin Wundsam /Regina Richter (Concepción, Frau des Torquemada), Jeongki Cho (Gonzalvo, ein Schöngeist), John Heuzenroeder (Torquemada, Uhrmacher), Thomas Dolié (Ramiro, Mauleseltreiber), Tomislav Lavoie (Don Inigo Gomez, Bankier)

Das Kind und der Zauberspuk von Maurice Ravel
Marie Lenormand (Das Kind), Judith Thielsen (Die Mutter/Die Chinesische Tasse/ die Libelle), Isabel Segarra (Die Bergère/Die Eule), Dongmin Lee (Das Feuer/Die Prinzessin/Die Nachtigall), Sara Jo Benoot (Ein Schäfer/DieKatze/Das Eichhörnchen)
Maria Kublashvili (Eine Schäferin/Die Fledermaus), Tomislav Lavoie (Der Sessel/Der Baum), Thomas Dolié (Die Standuhr/Der Kater), John Heuzenroeder (Die Wedgewood-Teekanne/Das alte Männchen/Der Laubfrosch, Chor der Oper Köln, Mädchen und Knaben des Kölner Domchors, Gürzenich-Orchester Köln

Zusätzlicher Terminhinweis:
GMD François-Xavier Roth wird bereits am 18. September 2016 um 18:00  Uhr die Wiederaufnahme von Benvenuto Cellini von Hector Berlioz dirigieren.Weitere Vorstellungen 22. Und 24. September jeweils 19 Uhr Letzte Vorstellung 03. Oktober 16 Uhr Jeweils im StaatenHaus Saal 1.

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Köln, Oper Köln, Premiere – Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti, 12.06.2016

Mai 13, 2016 by  
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Oper Köln

Koeln / StaatenHaus Oper Koeln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

 Lucia di Lammermoor von  Gaetano Donizetti

 StaatenHaus Saal 2,  Rheinparkweg 1, 50679 Köln

Premiere Sonntag, den 12. Juni 2016 um 19 Uhr (!),  Weitere Vorstellungen Do., 16. Juni › 19.30 Uhr  Sa., 18. Juni › 18.00 Uhr, Mi., 22. Juni › 19.30 Uhr, Mi., 29. Juni › 19.30 Uhr, So., 03. Juli › 19.00 Uhr, Sa., 09. Juli › 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

Die letzte Neuproduktion dieser Spielzeit, Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor, verspricht Belcanto-Hochgenuss zum Saisonabschluss. Obwohl aus verfeindeten Familien stammend, lieben sich die Titelhelden Lucia Ashton und Edgardo di Ravenswood. Als die politische Lage sich gegen die Interessen der Familie Ashton wendet, erscheint Sir Enrico Ashton die Ehe seiner Schwester Lucia mit dem einflussreichen Arturo Bucklaw als einziger Weg, sich selbst und seinen Clan zu retten – ungeachtet der Gefühle Lucias. Die Hochzeitsnacht endet für den Bräutigam tödlich. Im blutigen Nachthemd erscheint Lucia kurz darauf – offenbar dem Wahnsinn verfallen – unter den Hochzeitsgästen …

Für die Inszenierung konnte nach ihrer Suor Angelica (Il trittico) erneut Eva-Maria Höckmayr gewonnen werden. Am Pult steht erstmals an der Oper Köln die koreanische Dirigentin Eun Sun Kim, die in ihrer noch jungen Karriere bereits auf Engagements an der Oper Frankfurt, am Teatro Real de Madrid, der English National Opera London sowie der Königlichen Oper Stockholm zurückblickt. In der Titelpartie gibt die regelmäßig an der Oper Köln gefeierte Ausnahme-Sopranistin Olesya Golovneva (zuletzt: Anna Bolena, Tatjana, Jolanthe) ihr Rollendebüt. Ihr zur Seite stehen u. a. Bariton Boaz Daniel sowie die Tenöre Attala Ayan und – aus dem Ensemble der Oper Köln – Jeongki Cho. Für das Bühnenbild dieser Inszenierung zeichnet der renommierte Bühnenbildner Christian Schmidt verantwortlich.

Besetzung
Musikalische Leitung Eun Sun Kim, Inszenierung Eva-Maria Höckmayr  Bühne Christian Schmidt, Kostüme Saskia Rettig  Licht Nicol Hungsberg, Chor Sierd Quarré
Dramaturgie Mark Schachtsiek

Mit   Olesya Golovneva › Lucia, Judith Thielsen/Regina Richter (18. Juni, 09. Juli) › Alisa
Boaz Daniel › Enrico, Attala Ayan/Jeongki Cho (18. Juni, 09. Juli) › Edgardo
Taejun Sun › Arturo, Henning von Schulman › Raimondo
Ralf Rachbauer/Alexander Fedin (18. Juni, 03. Juli)  › Normanno
Chor der Oper Köln,, Gürzenich-Orchester Köln

Premiere Sonntag, den 12. Juni 2016 um 19 Uhr (!),  Weitere Vorstellungen Do., 16. Juni › 19.30 Uhr  Sa., 18. Juni › 18.00 Uhr, Mi., 22. Juni › 19.30 Uhr, Mi., 29. Juni › 19.30 Uhr, So., 03. Juli › 19.00 Uhr, Sa., 09. Juli › 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

—| Pressemeldung Oper Köln |—

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