Leipzig, Musikalische Komödie, Madame Pompadour – Leo Fall, 01.06.2019

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Musikalische Komödie Leipzig

Leipzig / Musikalische Komodie © Dirk Brzoska

Leipzig / Musikalische Komodie © Dirk Brzoska

 Madame Pompadour  –  Leo Fall

– Von mätressen, macht und musik –

Premiere: Samstag, 1. Juni 2019

Mit Madame Pompadour betritt eine der größten Verführerinnen die Bühne der Musikalischen Komödie.

Begehrenswert schön, überlegen intelligent und bemerkenswert machtbewusst – die Pompadour war eine der faszinierendsten Frauen ihrer Zeit. Als offizielle Mätresse von König Ludwig XV.  stieg sie als erste Bürgerliche in die adeligen Zirkel von Versailles auf und bestimmte über zwei Jahrzehnte lang mehr oder weniger im Verborgenen die Geschicke Frankreichs. Leo Fall setzt ihr 1922 in seiner drittletzten und zugleich erfolgreichsten Operette ein musikalisches Denkmal. Vor dem Hintergrund des umtriebigen Pariser Rokokos, den Regisseur Klaus Seiffert mit Bühnen- und Kostümbildner Tom Grasshof auf die heutige Zeit adaptiert, lässt der Komponist die freizügigen Zwanzigerjahre aufleuchten. Die subtil aufsässige Musik und die anzüglich-witzigen Dialoge von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch sorgten schon damals für einen Sensationserfolg. Klaus Seiffert nutzt in seinem Regiedebüt an der Musikalischen Komödie die erotischen Anspielungen und lässt seine Frauenfiguren mit Charme und Humor der Männerwelt ihre Doppelmoral vorführen. Die musikalische Leitung hat der Chefdirigent der Musikalischen Komödie, Stefan Klingele.

Musikalische Komödie Leipzig / Madame Pompadour - Ensemble Krueger © Tom Schulze

Musikalische Komödie Leipzig / Madame Pompadour – Ensemble Krueger © Tom Schulze

Inkognito stürzt sich die Operettenkönigin der Musikalischen Komödie, Lilli Wünscher, als Pompadour mit ihrer Zofe Belotte (Mirjam Neururer) in das aufregende Nachtleben des »Musenstalls«. Dort trifft sie nicht nur auf den aufmüpfigen Dichter Calicot (Jefferey Krueger), der frivole Spottlieder auf sie singt, sondern auch auf den Grafen René (Adam Sanchez), der unerkannt eine Auszeit vom Land- und Eheleben nimmt. Mitten in den amourösen Verwicklungen versucht der tölpische Polizeiminister Maurepas (Justus Seeger) die Mätresse inflagranti zu erwischen und sie damit beim König (Milko Milev) bloßzustellen. Doch Madame Pompadour ist nicht nur bildschön, sondern auch gewitzt: Einfallsreich macht sie Calicot zum Hofdichter und René zu ihrem persönlichen Leibwächter – Zugang zum Schlafgemach inklusive. Einem erotischen Stelldichein stünde nichts mehr im Wege, wären da nicht ein eifersüchtiger König und Renés besorgte Gattin Madeleine (Aneta Rucková). Die Pompadour wäre jedoch nicht die mächtigste Frau Frankreichs, wäre sie allen nicht immer einen Schachzug voraus.

Musikalische Komödie Leipzig / Madame Pompadour - Lilli-Wünscher undAdam Sanchez © Tom Schulze

Musikalische Komödie Leipzig / Madame Pompadour – Lilli-Wünscher undAdam Sanchez © Tom Schulze


Premiere: Samstag, 1. Juni 2019, 19 Uhr,  weitere Aufführungen: 02., 07., 08., 11., 22., 23. & 25. Juni 2019

 
Madame Pompadour
Operette von Leo Fall, Text  Rudolph Schanzer und Ernst Welisch

 Musikalische Leitung Stefan Klingele, Inszenierung Klaus Seiffert, Bühne, Kostüme Tom Grasshof, Choreografie Mirko Mahr, Choreinstudierung Mathias Drechsler, Dramaturgie Elisabeth Kühne

Musikalische Komödie Leipzig / Madame Pompadour - Lilli-Wünscher und Jefferey Krueger © Tom Schulze

Musikalische Komödie Leipzig / Madame Pompadour – Lilli-Wünscher und Jefferey Krueger © Tom Schulze

Besetzung
Marquise von Pompadour Lilli Wünscher | Belotte Mirjam Neururer | Madeleine Aneta Ru?ková | René Adam Sanchez | Joseph Calicot Jeffery Krueger | König Ludwig XV. Milko Milev | Maurepas Justus Seeger Collin / Prunier Hinrich Horn | Poulard Georg Führer | Caroline Konstanze Haupt | Léonie Franziska Schwarz | Valentine Monika Neesse | Amelie Cornelia Rosenthal | Erste Zofe / Paméla Jana-Maria Eberhardt | Zweite Zofe Claudia Otte | Dritte Zofe Christa Paarsch | Leutnant Praliné Tom Bergmann Österreichischer Gesandter Uwe Kronberg | Boucher Björn Grandt | Tourelle Richard Mauersberger

Ballett der Musikalischen Komödie
Chor der Musikalischen Komödie
Orchester der Musikalischen Komödie

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Leipzig, Musikalische Komödie, Premiere Die Herzogin von Chicago, 20.10.2018

September 20, 2018 by  
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Musikalische Komödie Leipzig

Leipzig / Musikalische Komodie © Dirk Brzoska

Leipzig / Musikalische Komodie © Dirk Brzoska

  Die Herzogin von Chicago – Emmerich Kálmán

Text – Julius Brammer und Alfred Grünwald

Premiere Samstag, 20. Oktober 2018, 19 Uhr

Mit Geld kann man alles kaufen – wenn es sein muss, sogar die Liebe! Der Ruf vom seelenlosen Amerika, das selbst Gefühle mit einem Preisschild versieht, hält sich bis heute hartnäckig. Mit diesem Amerikabild spielte auch Emmerich Kálmán, als er 1928 seine Operette Die Herzogin von Chicago komponierte, die 90 Jahre nach ihrer Uraufführung in einer Inszenierung von Schauspieler und Regisseur Ulrich Wiggers erstmals an die Musikalische Komödie kommt. Die Herzogin von Chicago ist ein echter Clash of Cultures. Emmerich Kálmán trägt den Konflikt zwischen alter und neuer Welt als musikalischen Wettstreit auf der Bühne aus, in dem Jazz und Slowfox gegen Wiener Walzer und Csárdás antreten. Milliardärstochter Mary Lloyd wird darin zum Prototypen des »american way of life«. Sie wettet mit ihren Freundinnen, einen Prinzen samt Königreich erstehen zu können. Im Alten Europa begibt sie sich auf die Suche nach dem passenden Wettobjekt und trifft dort auf den hochverschuldeten Erbprinzen Sándor Boris. Die käufliche Übernahme des sylvarischen Schlosses ist mit amerikanischen Dollars rasch geregelt, das Herz des Prinzen kann Mary jedoch nicht so leicht gewinnen.

PREMIERE : Samstag, 20. Oktober 2018, 19 Uhr

WEITERE AUFFÜHRUNGEN :  21., 27., 28. & 31. Oktober / 21. November / 04., 22., 23. & 25. Dezember 2018 / 19. & 20. Januar 2019

Musikalische Komödie Leipzig / Die Herzogin von Chicago - Lilli Wuensche © Kirsten Nijhof

Musikalische Komödie Leipzig / Die Herzogin von Chicago – Lilli Wuensche ©
Kirsten
Nijhof

 


DIE HERZOGIN VON CHICAGO –  EMMERICH KÁLMÁN
Operette in zwei Akten mit Vor- und Nachspiel | Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald

LEITUNG : Musikalische Leitung TOBIAS ENGELI | Inszenierung ULRICH WIGGERS
Bühne und Kostüm LEIF ERIK HEINE | Choreografie KATI HEIDEBRECHT
Choreinstudierung MATHIAS DRECHSLER | Dramaturgie ELISABETH KÜHNE

BESETZUNG : Mary Lloyd  LILLI WÜNSCHER | Prinzessin Rosemarie LAURA SCHERWITZL | James Bondy JEFFERY KRUEGER | Benjamin Lloyd MILKO MILEV | Sándor Boris RADOSLAW RYDLEWSKI | Graf Bojazowitsch ANSGAR SCHÄFER | König Pankraz XXVII. MILKO MILEV | Tihanyi JUSTUS SEEGER | Primas THOMAS PROKEIN | Marquis Perolin GEORG FÜHRER | BALLETT DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE | CHOR DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE | ORCHESTER DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE | KINDERCHOR DER OPER LEIPZIG

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Leipzig, Musikalische Komödie, PREMIERE Candide, 24.06.2017

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Musikalische Komödie Leipzig

Leipzig / Musikalische Komodie © Dirk Brzoska

Leipzig / Musikalische Komodie © Dirk Brzoska

Aufführung von Leonard Bernsteins »Candide« am
Samstag, 24. Juni 2017, 19 Uhr in der Musikalische Komödie

Bernsteins »Candide« ist doppelbödige Unterhaltung auf höchstem Niveau, mit absurdem Witz und philosophischer Leichtigkeit. Der Komponist der »West Side Story« bezeichnete das Werk mit seinen zahlreichen musikalischen Anspielungen auf die sogenannte leichte Muse als »Liebeserklärung an die europäische Musik«. In New York 1956 uraufgeführt, zählt »Candide« zu den bekanntesten Werken und ist eine bestechende Mischung aus klassischer Operette, Musical und Komischer Oper.

Musikalische Komödie / Orchester der Musikalischen Komödie 2016 © Tom Schulze

Musikalische Komödie / Orchester der Musikalischen Komödie 2016 © Tom Schulze

Bernstein greift hier auf die europäische Operettentraditionen von Offenbach bis Sullivan zurück. Am Hof des westfälischen Schlosses Thunder-Ten-Trock leben Candide, seine heimliche Liebe Kunigunde, deren Bruder Maximilian und Paquette wie unter einer großen Käseglocke, bis schließlich der Krieg zwischen Hessen und Westfalen ihre Idylle zerstört und die Lebensphilosophie ihres Lehrers Pangloss auf eine harte Probe gestellt wird.

Musikalische Komödie / Mirjam Neururer © Tom Schulze

Musikalische Komödie / Mirjam Neururer © Tom Schulze

Dass auch eine konzertante Aufführung des Werkes ein äußerst lebendiges und humorvolles Musikerlebnis verspricht, haben in der Vergangenheit Künstler wie Loriot bewiesen. Die »Comic Operetta« ist also genau zugeschnitten auf Chor, Orchester und Ensemble der Musikalischen Komödie. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des Chefdirigenten Stefan Klingele.

PREMIERE : Samstag, 24. Juni 2017, 19 Uhr in der Musikalischen Komödie
WEITERE AUFFÜHRUNGEN 25. und 27. Juni 2017

CANDIDE Leonard Bernstein | Konzertante Aufführung
Musical in einem Akt von Leonard Bernstein | Musik von Leonard Bernstein | Buch nach Voltaire von Hugh Wheeler | Gesangstexte von Richard Wilbur |
Zusätzliche Gesangstexte von Stephen Sondheim und John Latouche | Deutsche Fassung von Marcel Prawy

Musikalische Leitung STEFAN KLINGELE | Choreinstudierung MATHIAS DRECHSLER Kunigunde MIRJAM NEURURER | Paquette ANGELA MEHLING | Alte Dame SABINE TÖPFER | Candide JEFFERY KRUEGER | Dr. Voltaire / Dr. Pangloss MLKO MILEV | Gouverneur ANDREAS RAINER | Maximilian HINRICH HORN | CHOR, BALLETT UND ORCHESTER DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE

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Leipzig, Musikalische Komödie, Premiere Die Piraten von Penzance, 08.10.2016

September 2, 2016 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig / Die Piraten Musikalische Komödie © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die Piraten Musikalische Komödie © Kirsten Nijhof

Die Piraten von Penzance – Gilbert & Sullivan

Premiere  Samstag, 08. Oktober 2016, 19 Uhr,  weitere Aufführungen  09., 11., 15., 16. Oktober / 05., 06., 26., 27. November / 25. Dezember / 18. & 19. Februar 2017

Uraufgeführt 1879, verhalfen Die Piraten von Penzance dem englischen Autorenduo Gilbert und Sullivan zu einem ihrer größten Erfolge. Mit Witz und viel Esprit erschuf William Schwenck Gilbert in seinem Libretto eine bissige Parodie auf das strenge Pflichtgefühl des viktorianischen Englands. Wenn dann noch in Sullivans spritziger Vertonung Seemannslieder auf Verdi-Koloraturen und Schubertsche Innigkeit auf Offenbachsche Ausgelassenheit treffen, erreicht die Situationskomik à la Monty Python ihren Höhepunkt.

Mit blutrünstigen Piraten wie Blackbeard oder Calico Jack haben die Piraten von Penzance also herzlich wenig gemein. Denn statt zu plündern und zu morden, leben sie nach einem strengen Ehrenkodex:  Schwächere greifen sie aus Prinzip nicht an und auch Waisenkinder sind für sie tabu. Das hat sich inzwischen auf allen Sieben Weltmeeren herumgesprochen – das Piratengeschäft ist in der Krise.

Inszeniert wird die Piratengeschichte à la Monty Python von Chefregisseur Cusch Jung, der mit »Jekyll und Hyde«, »Der Graf von Monte Christo« und zuletzt mit »Dracula« erfolgreich die Wildhorn-Trilogie an der Musikalischen Komödie in Szene gesetzt hat.

Premiere 8.10.2016,  weitere Aufführungen 09., 11., 15., 16. OKTOBER / 05., 06., 26., 27. NOVEMBER / 25. DEZEMBER / 18. & 19. FEBRUAR 2017

Die Piraten von Penzance von GILBERT & SULLIVAN
Die Piraten von Penzance oder der Sklave der Pflicht | Musikalische Komödie in zwei Akten | Musik von Arthur Sullivan | Text von  William Schwenck Gilbert | Deutsch von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

LEITUNG
MUSIKALISCHE LEITUNG TOBIAS ENGELI, INSZENIERUNG CUSCH JUNG
CHOREOGRAFIE MIRKO MAHR / CUSCH JUNG, BÜHNE / KOSTÜME BEATE ZOFF
CHOREINSTUDIERUNG MATHIAS DRECHSLER, DRAMATURGIE ELISABETH KÜHNE

BESETZUNG
GENERALMAJOR STANLEY PATRICK ROHBECK
PIRATENKÖNIG CUSCH JUNG / KOSTADIN ARGUIROV, SAMUEL HINRICH HORN
FREDERIC JEFFERY KRUEGER / RADOSLAW RYDLEWSKI
SERGEANT DER POLIZEI MILKO MILEV / MICHAEL RASCHLE
MABEL MIRJAM NEURURER, EDITH NORA LENTNER
KATE MANON BLANC-DELSALLE (als Gast)
RUTH ANNE-KATHRIN FISCHER / ANGELA MEHLING
CHOR, BALLETT & ORCHESTER DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE,

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