Annaberg-Buchholz, Eduard von Winterstein Theater, Jens Georg Bachmann  –  Naoshi Takahashi, IOCO Aktuell, 28.01.2021

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Eduard von Winterstein Theater

Eduard von Winterstein Theater / Sommer-Open-Air - Die Erzgebirgsphilharmonie hat am Freitagabend zum Olbernhauer Sommer-Open-Air. Dirigiert wurde das Ensemble von GMD Naoshi Takahashi (Mitte.) © Jan Görner

Eduard von Winterstein Theater / Sommer-Open-Air – Die Erzgebirgsphilharmonie hat am Freitagabend zum Olbernhauer Sommer-Open-Air. Dirigiert wurde das Ensemble von GMD Naoshi Takahashi  © Jan Görner

Jens Georg Bachmann  –  Naoshi Takahashi

Erzgebirgische Philharmonie Aue – Eduard-von-Winterstein Theater

Jens Georg Bachmann (48) wird ab der Spielzeit 2021/22 neuer Generalmusikdirektor der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH (ETO) und Chefdirigent der Erzgebirgischen Philharmonie Aue mit Spielstätten in Annaberg-Buchholz und Aue-Bad Schlema. Damit folgt Bachmann auf GMD Naoshi Takahashi, Foto oben, der die Erzgebirgische Philharmonie seit 2004 leitet. Am 24. Februar 2021 verabschiedet er sich aus dem Erzgebirge in seine alte Heimat Japan. Ein  Abschiedskonzert wird es für Naoshi Takahashi coronabedigt nicht geben.

Der in Berlin geborene Bachmann studierte an der dortigen Musikhochschule Hanns Eisler und der New Yorker Juilliard School Dirigieren, sowie an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater Kultur- und Medienmanagement. Berufliche Stationen waren unter anderen die Komische Oper Berlin, die Staatsopern Berlin, Stuttgart und Nürnberg, die Deutsche Oper am Rhein sowie mehrjährige Assistenzen bei James Levine (Münchner Philharmoniker, Boston Symphony Orchestra, Metropolitan Opera) und Christoph von Dohnányi (NDR Elb-Philharmonie-Orchester) sowie zuletzt die Leitung als Chefdirigent und Intendant des Cyprus Symphony Orchestra (Nationalorchester Zypern).

Eduard von Winterstein Theater / Jens Georg Bachmann - kommender GMD und Chefdirigent © Nicos Avraamides

Eduard von Winterstein Theater / Jens Georg Bachmann – kommender GMD und Chefdirigent © Nicos Avraamides

Jens Georg Bachmann freut sich sehr auf die Aufgabe als Generalmusikdirektor und die mit der Position verbundenen Herausforderungen: „Es ist mir eine besondere Freude, an den traditionsreichen Orten der Erzgebirgischen Theater- und Orchester GmbH zu wirken, wo ich zu meinen Berliner Studienzeiten bereits dirigentisch auftreten durfte. Zusammen mit den Philharmoniker*Innen, dem Ensemble, Herrn Gogg und allen Mitarbeitenden blicke ich optimistisch und kreativ in die jetzt neu zu gestaltende Zukunft, in der wir das klassisch-romantische Konzertrepertoire und den Ensemblegeist des Musiktheaters mit Beliebtem und spannenden Raritäten pflegen und Theater und Konzert für Jung bis Alt mit neuen Angeboten weiter öffnen werden. Vor allem freue ich mich, diesen Weg offenherzig und dialogorientiert mit dem erzgebirgischen Publikum gemeinsam zu gehen und diese schöne Region nachhaltig kulturell und künstlerisch zu stärken.“

Die originelle Präsentation einer neuen Produktion im E-v-W-T
youtube Trailer Eduard-von-Winterstein Theater
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„Es freut mich sehr, dass unsere Suche nach dem neuen GMD und Chefdirigenten mit der Ernennung von Jens Georg Bachmann so außerordentlich erfolgreich abgeschlossen wurde!“ äußert sich der designierte Geschäftsführende Intendant Moritz Gogg. Herr Bachmann erfüllt genau jene Kriterien, die uns wichtig erschienen: langjährige Erfahrung auf dem internationalen Podium, höchste Qualitätsansprüche und jahrelang gelebte Theaterpraxis. So freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit, um gemeinsam die Strahlkraft der ETO weiterhin zu verstärken und neue künstlerische Impulse zu setzen.“

Auch Andreas Winkler, Vorsitzender des Orchestervorstands und als Solo-Posaunist Mitglied des Ensembles, blickt voller Zuversicht auf die Zukunft mit dem neuen Chefdirigenten: „Die Erzgebirgische Philharmonie ist sehr froh und dankbar darüber, einen so versierten und erfahrenen Dirigenten als neuen GMD begrüßen zu dürfen. Wir sind uns sicher, dass Herr Bachmann die künstlerische Qualität des Orchesters wie auch des gesamten Ensembles weit nach vorne bringen wird und zusammen mit Moritz Gogg mit höchster Professionalität den Bestand der ETO GmbH sichern kann, indem neue Zuhörerschichten dazu gewonnen werden. Gerade in Zeiten größter Unsicherheit gibt es für uns keine bessere Zukunftsperspektive.“

—| Pressemeldung Eduard von Winterstein Theater |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballett am Rhein – Zu Gast in Japan, September 2019

September 19, 2019 by  
Filed under Ballett - Tanz, Deutsche Oper am Rhein, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballett am Rhein – Zu Gast in Japan

Mit Martin Schläpfers   Schwanensee gastiert das Ballett am Rhein vom 20. bis zum 28. September in Japan. Erste Station macht die Compagnie in der Orchard Hall Tokyo, von dort aus geht es weiter ins Hyogo Performing Arts Centre Osaka. Musikalisch begleitet wird das Ballett vom Theater Orchestra Tokyo sowie dem Osaka Symphony Orchestra unter der Leitung von Motonori Kobayashi. Ins Opernhaus Düsseldorf kehrt Schläpfers Schwanensee am 3. Oktober zurück, im Theater Duisburg ist das Ballett ab 6. Dezember 2019 zu erleben.

Deutsche Oper am Rhein / Schwanensee – Marlúcia do Amaral (Odette), Marcos Menha (Siegfried) FOTO © Gert Weigelt

Deutsche Oper am Rhein / Schwanensee – Marlúcia do Amaral (Odette), Marcos Menha (Siegfried) FOTO © Gert Weigelt

Die traurige Liebesgeschichte zwischen dem jungen Prinzen Siegfried, der auf Druck seiner Mutter heiraten soll, und der rätselhaften, in einem bösen Zauber gefangenen Schwanenfrau Odette ist mit Peter I. Tschaikowskys romantischer Musik eines der anrührendsten Tanzmärchen der Ballettgeschichte. Martin Schläpfer verdichtet es in seiner dunkel-poetischen Neuinterpretation zu einem  intensiven Kammerspiel, in dem die geordnete Welt des Königshofs auf eine geheimnisvolle Parallelwelt prallt. In seiner expressiven Tanzsprache zeigt Martin Schläpfer mit seinen Tänzerinnen und Tänzern eine hoch emotionale Parabel über das Erwachsenwerden. Auf den Bühnen der Deutschen Oper am Rhein war Martin Schläpfers Schwanensee in der vergangenen Spielzeit durchgängig ausverkauft. Auch in Japan ist die Tanzwelt auf die erfolgreiche Neuinterpretation des Klassikers aufmerksam geworden, so dass in Tokyo und Osaka nun erstmals ein Ballett des Schweizer Choreographen zu erleben ist. Im Opernhaus Düsseldorf steht das Stück ab 3. Oktober noch neun Mal auf dem Spielplan, im Theater Duisburg gibt es drei Vorstellungen.

Schwanensee –  In der Orchard Hall Tokyo

www.bunkamura.co.jp Fr 20.09. 18.30 Uhr | Sa 21.09. 11.30 Uhr | Sa 21.09. 18.30 Uhr

„Schwanensee“ im Hyogo PAC Osaka

www.gcenter-hyogo.jp Sa 28.09. 18.30 Uhr

Ballett am Rhein – b.36 „Schwanensee“ im Opernhaus Düsseldorf Do 03.10. 18.30 Uhr (Reprise) | Sa 05.10. 19.30 Uhr | Do 10.10. 19.30 Uhr | Mi 16.10. 19.30 Uhr | Sa 19.10. 19.30 Uhr | Do 31.10. 19.30 Uhr | Mi 25.12. 18.30 Uhr | Mi 01.01. 18.30 Uhr | So 28.06. 18.30 Uhr

Theater Duisburg Fr 06.12. 19.30 Uhr | Mi 11.12. 19.30 Uhr | Sa 14.12. 19.30 Uhr

Tickets von 19,00 bis 106,00 Euro im Opernshop Düsseldorf, an der Theaterkasse Duisburg,  telefonisch und online unter www.ballettamrhein.de

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Flensburg, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, 1. SINFONIEKONZERT – Neue Welt August/September 2019

Schleswig-Holsteinisches Landestheater

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Stadttheater Flensburg © Stadttheater Flensburg

Das Schleswig-Holsteinische Sinfonieorchester begrüßt Sie zur neuen Konzertsaison: Acht große Sinfoniekonzerte stehen auch in dieser Spielzeit wieder auf dem Programm. Das erste Sinfoniekonzert ist gleichzeitig die erste Gelegenheit für Kimbo Ishii, den neuen Generalmusikdirektor, sich musikalisch vorzustellen. In der Spielzeit 2017/2018 war er schon einmal am Landestheater als Gastdirigent zu erleben.

1. SINFONIEKONZERT „Neue Welt“

Y?z? Toyama: Rhapsodie für Orchester
Peter Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll, op. 23
Antonín Dvo?ák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll, op. 95 (B 178)

Y?z? Toyamas Rhapsodie, ein beliebtes japanisches Orchesterwerk, eröffnet das Konzert. Sie entstand 1960 und fußt auf Volksliedern Japans.

Der Pianist der Uraufführung von Peter Tschaikowskys 1. Klavierkonzert pries es als „hinreißend in jeder Hinsicht“ an. Für den Solopart konnte Fabio Martino gewonnen werden, der von der Presse als „Zauberer am Klavier“ gelobt wird.

Antonín Dvo?áks Stärke lag in seinem melodischen Einfallsreichtum, der auf Volksweisen basierte. Für die 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ beschäftigte sich der Tscheche mit Indianerweisen und Spirituals. Das Ergebnis sind die gelungene Einschmelzung folkloristischer Bausteine in die eigene Tonsprache und blühende Melodien von exotischem Reiz.

27.08.2019 | 19.30 Uhr | Schleswig, A.P. Møller Skolen
28.08.2019 | 19.30 Uhr | Flensburg, Deutsches Haus
29.08.2019 | 20.00 Uhr | Husum, NordseeCongressCentrum
09.09.2019 | 19.30 Uhr | Itzehoe, theater itzehoe
13.09.2019 | 19.30 Uhr | Rendsburg, Stadttheater

—| Pressemeldung Schleswig-Holsteinisches Landestheater |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Solokonzert Alice Sara Ott, 19.05.2019

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

In Harmonie zwischen Tag und Nacht – Starpianistin Alice Sara Ott präsentiert im Festspielhaus Klavierstücke von Chopin bis Satie

Die Ausnahme-Pianistin Alice Sara Ott ist zu Gast im Festspielhaus Baden-Baden: Am 19. Mai 2019, 17 Uhr, erforscht sie in einem Solokonzert Frankreichs phantastische Klangwelten und zeigt ihr Faible für geheimnisvolle, nachtdunkle Klavierjuwelen von Frédéric Chopin über Claude Debussy bis zu Erik Satie.

Die deutsch-japanische Pianistin Alice Sara Ott ist eine der gefragtesten klassischen Pianisten der Welt, eine prominente Persönlichkeit der internationalen klassischen Musikszene und am 19. Mai 2019 in einem Solokonzert im Festspielhaus zu erleben. Neben einer Auswahl der Nocturnes von Frédéric Chopin erklingt in dem Klavierkonzert auch dessen erste Ballade in g-Moll. Der impressionistische Hauptteil des Abends beinhaltet die „Suite bergamesque“ und „Reverie“ von Claude Debussy, Erik Saties „Gnossiennes Nr. 1 und 3“ und die „Gymnopédie Nr. 1“.

Festspielhaus Baden-Baden / Alice Sara Ott - Nightfall © Esther Haase / Deutsche Grammophon

Festspielhaus Baden-Baden / Alice Sara Ott – Nightfall © Esther Haase / Deutsche Grammophon

Die Kombination aus Werken von Chopin und des französischen Impressionismus ist so einleuchtend wie natürlich, greift der Impressionismus doch entscheidende Ideen der deutsch-französischen Romantik auf – ganz besonders in der Klaviermusik. Bereits die „Reverie“ von Claude Debussy verleugnet ihre Herkunft von Robert Schumanns romantischer „Träumerei“ nicht. Schon die Romantiker experimentierten mit der Idee der Anti-Kunst: einer Kunst, die sich bewusst einfach, aber auch launisch, improvisiert gibt. Ein Bellini  beispielsweise vereinfachte die Begleitung seiner Arien bis zur Simplizität und konzentrierte alle Kunstfertigkeit auf die Melodie. Dieses Modell übernahm dann Chopin in seinen „Nocturnes“ – und auch in seinem wohl populärsten Werk, der „Ballade Nr. 1“ von 1835, deren wilder musikalischer Verlauf keinen klassischen Mustern folgt. Die Idee der Anti-Kunst hatte dann einen ihrer Höhepunkte in der Musik des „abgebrochenen Studenten“ Erik Satie. Dessen auf jede ausgestellte Form von Virtuosität und artifizieller Künstlichkeit verzichtenden „Gymnopédies“ von 1888 und „Gnossiennes“ von 1890 hatten einen entscheidenden Einfluss auf Debussy – darüber hinaus jedoch auch auf Jazz- und Pop-Musik, heute auch als „Easy Listening“ bezeichnet. Alice Sara Ott spielt am 19. Mai im Festspielhaus die berühmtesten dieser Stücke. Auch die 1890 von Claude Debussys verfassten Werke „Revierie“ und „Suite bergamesque“ folgen in einigen Punkten Saties Anti-Kunst-Bestrebungen, indem sie etwa auf äußere Virtuosität verzichten und akademisch „falsche“ Akkordverbindungen und Stimmführungen (Quintparallelen) zulassen. Besonders die „Suite bergamesque“ ist populär geworden – nicht zuletzt dank ihres dritten Satzes „Clair de Lune“.

Festspielhaus Baden-Baden / Alice Sara Ott © Esther Haase / Deutsche Grammophon

Festspielhaus Baden-Baden / Alice Sara Ott © Esther Haase / Deutsche Grammophon

Die deutsch-japanische Pianistin Alice Sara Ott gewann bereits als Kleinkind zahlreiche Musikwettbewerbe und Förderpreise, darunter den deutschen „Jugend musiziert“ und den „Most Promising Artist Award“ in Hamamatsu, Japan. Als jüngste Teilnehmerin überhaupt wurde sie mit 15 Jahren beim „Internationalen Klavierwettbewerb Silvio Bengalli“ in Italien 2004 mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Zeitschrift Fono Forum wählte sie zum Nachwuchskünstler des Jahres 2007.

Alice Sara Ott hat mit renommierten Dirigenten gearbeitet, darunter Lorin Maazel und Gustavo Dudamel, Pablo Heras-Casado, Paavo Järvi, Sir Antonio Pappano, Vladimir Ashkenazy und Myung-Whun Chung. Auftritte mit Ensembles wie Los Angeles Philharmonic Orchestra, London Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, Royal Seite 3 von 3 Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern und der Dresdner Philharmonie belegen ihren internationalen Ruf.

[ Von Alice Sara Ott wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

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