Osnabrück, Theater am Domhof, Die Feen – Oper für Kinder, IOCO Kritik, 21.05.2019

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Theater Osnabrück

Osnabrück / Theater am Domhof © Marius Maasewerd

Osnabrück / Theater am Domhof © Marius Maasewerd

Die Feen –  Richard Wagner – Fassung für Kinder

Ein Loblied auf die Macht der Musik

von Hanns Butterhof

Eine Wagner-Oper vormittags um elf Uhr? Wagner für Kinder? Geht das überhaupt? Dass das geht, hat die Premiere von Die Feen, Richard Wagners Jugendoper von 1834, begeisternd gezeigt. Jan Friedrich Eggers hat sie in der Textfassung Elke Heidenreichs und der musikalischen Bearbeitung durch Marc-Aurel Floros im Foyer des Theaters am Domhof als Kinderoper inszeniert.
Ausstatterin Elisabeth Benning hat für Die Feen eine kleine abstrakte Bühne gebaut. Eckige geometrische Figuren, die entfernt an Menschengestalt erinnern, dienen als elektronische Anzeigetafeln oder Zapfsäulen, an denen schwächelnde Akteure ihre Akkus wieder aufladen können.

Regisseur Jan Friedrich Eggers strebt, Die Feen ist ja schließlich eine Märchenoper, keinen Realismus an, sondern lehnt sich an Muster von Videospielen an: der Held kann zum Ziel gelangen, indem er Entscheidungspunkte sammelt.

Theater am Domhof / Die Feen  - Fassung für Kinder - hier :  Arindal glaubt seine Fee für immer verloren zu haben (Veronika Schäfer, Tobias Bialluch, Yohan Kim, Clara Nadeshdin) © Uwe Lewandowski

Theater am Domhof / Die Feen – Fassung für Kinder – hier : Arindal glaubt seine Fee für immer verloren zu haben (Veronika Schäfer, Tobias Bialluch, Yohan Kim, Clara Nadeshdin) © Uwe Lewandowski

Auf eine gute Stunde Spielzeit, um alle Chöre und, aufs kindliche Seelenheil bedacht, um jeden Schlachtenlärm gekürzt, wird nur die Geschichte des Königssohns Arindal (Yohan Kim) erzählt, der sich in die Fee Ada (Clara Nadeshdin) verliebt. Fast verliert er sie, weil er zur Unterstützung seiner bedrohten Schwester Lora (Veronika Schäfer) in sein Vaterland zurückkehrt. Aber mit Hilfe der Musik und des Feenkönigs (Julian Acht) wendet er dann alles zum Besten und wird mit Ada ein Feen-Königspaar; Die Feen sind ein einziges romantisches Loblied auf die Macht der Musik.

Die knapp bemessene, auf die Aufnahmefähigkeit von Kindern berechnete Zeit lässt wenig Raum für eine breitere Entfaltung der Charaktere, und nicht immer wird in allen Einzelheiten deutlich, was warum passiert. Dafür wird in den rein orchestralen Partien durch Video-Projektionen (Alexander Schröder) schön verdeutlicht, was sich in den Gefühlen und Gedanken der Figuren abspielt.

Theater am Domhof / Die Feen  - Fassung für Kinder - hier :  Arindal rettet Ada mit Hilfe des Feenkönigs, (Yohan Kim, Clara Nadeshdin, Julian Acht) © Uwe Lewandowski

Theater am Domhof / Die Feen – Fassung für Kinder – hier : Arindal rettet Ada mit Hilfe des Feenkönigs, (Yohan Kim, Clara Nadeshdin, Julian Acht) © Uwe Lewandowski

Dem jungen Ensemble aus der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Hochschule für Künste Bremen gelingt es mühelos, das nicht nur aus Kindern bestehende Publikum zu fesseln; zwei Schulklassen Osnabrücker Grundschulen waren begeistert, wie eine selber sehr angetane Lehrerin bekräftigte. Vor allem Sopranistin Clara Nadeshdin ist eine einnehmend liebende Ada und rührt mit ihrer Arie des Verzichts auf Unsterblichkeit. Stimmkräftig steht ihr Yohan Kim zur Seite, dessen warmer Tenor besonders in den ruhigeren Passagen und mit dem Lied zur Rettung Adas glänzt. Auch Veronika Schäfer mit beeindruckend gut geführtem Mezzosopran und Julian Acht mit profundem Bass zeigen eine erstaunlich reife Leistung.

Neben der Bühne dirigiert An-Hoon Song einfühlsam das kleine, auf acht Instrumentalisten reduzierte Osnabrücker Symphonieorchester. Sie bringen einen romantischen, in der Tonsprache sehr verständlichen und nirgends verschwurbelten Wagner zum Klingen, dem man sich als Kind wie als Erwachsener problemlos hingeben kann.
Die Feen, die aus enger Bayreuther Sicht in Nachfolge des Meisters als Jugendsünde Wagners angesehen werden, kommen selten auf den Spielplan. Nicht nur für diejenigen, die alles von Wagner gehört und gesehen haben wollen, sondern auch die Oper selbst lohnt in dieser Fassung einen Besuch, auf den sich inhaltlich vorzubereiten aber nicht schaden kann.

Mit lang anhaltendem Beifall und Bravos dankte das Premierenpublikum begeistert allen Beteiligten.

Die Feen – Fassung für Kinder, im Theater am Domhof, die nächsten Termine: 22. und 23.5. sowie 5.6.2019 jeweils um 11.00 Uhr

—| IOCO Kritik Theater Osnabrück |—

Kaiserslautern, Pfalzpreis für Musik 2018 – Sidney Corbett, IOCO Aktuell, 03.12.2018

Theater Osnabrück / San Paolo - Uraufführung - hier : Die Wohlstandsgesellschaft hört nicht auf Paulus, Jan Friedrich Eggers und Opernchor © Jörg Landsberg

Theater Osnabrück / San Paolo – Uraufführung – hier : Die Wohlstandsgesellschaft hört nicht auf Paulus, Jan Friedrich Eggers und Opernchor © Jörg Landsberg

Pfalzpreis für Musik 2018
Sidney Corbett – Komponist der Oper – San Paolo

Von Hanns Butterhof

Für die Oper San Paolo, die im April 2018 am Theater Osnabrück uraufgeführt wurde, erhält der in Mannheim ansässige Komponist Sidney Corbett den Hauptpreis des Pfalzpreises für Musik 2018. Seit 2010 lobt der Bezirksverband Pfalz den Pfalzpreis für Musik aus und zeichnet Kompositionen in den Sparten Musiktheater, Vokal- und Instrumentalmusik sowie Popular- und Filmmusik aus.

Theater Osnabrück / San Paolo - Uraufführung - hier : Komponist Sidney Corbett und Librettist Ralf Waldschmidt © Hanns Butterhof

Theater Osnabrück / San Paolo – Uraufführung – hier : Komponist Sidney Corbett und Librettist Ralf Waldschmidt © Hanns Butterhof

Geboren 1960 in Chicago, studierte Sidney Corbett Musik und Philosophie an der University of California, San Diego, der Yale University, wo er 1989 promovierte, sowie 1985 bis 1988 an der Hamburger Musikhochschule bei György Ligeti. Seit 2006 ist Corbett Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim und Leiter des dortigen Forums für Neue Musik. Seit 2006 ist Corbett Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim und Leiter des dortigen Forums für Neue Musik.

San Paolo – Uraufgeführt am Theater Osnabrück – HIER die Rezension 

Die Oper San Paolo basiert auf einem nie realisierten Filmskript des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini über den Apostel Paulus. Pasolini versetzt Paulus in das 20. Jahrhunderts und macht deutlich, welche politisch-moralische Sprengkraft das entstehende Christentum enthielt. Die Textfassung stammt von Ralf Waldschmidt, Intendant des Theaters Osnabrück. In der Begründung der Jury heißt es: „Das Werk |…] ist ein emotional gut geführtes, stringentes Werk mit formaler Klarheit.“ Nach dem großen Erfolg von Das große Heft komponierte Sidney Corbett zum zweiten Mal ein neues Werk für Osnabrück.

—| IOCO Aktuell Theater Osnabrück |—

Osnabrück, Theater am Domhof, Die Zirkusprinzessin – Operette mit Trauerrand, IOCO Kritik, 13.12.2017

Dezember 13, 2017 by  
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Theater Osnabrück

Osnabrück / Theater am Domhof © Marius Maasewerd

Osnabrück / Theater am Domhof © Marius Maasewerd

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Die Zirkusprinzessin von Emmerich Kálmán

Operette mit Trauerrand

 Von Hanns Butterhof

Emmerich Kálmán muss den Ersten Weltkrieg übersehen haben. Diesem Eindruck kann man sich nicht entziehen, wenn man die beiden Kálmán-Operetten Die Csárdásfürstin von 1915 in Münster und Die Zirkusprinzessin von 1926 in Osnabrück besucht. In beiden Aufführungen wird Kálmán entschieden korrigiert, der Krieg auf die Bühne gebracht und ein happy end verweigert.

Der Krieg bricht in Kálmán-Operetten in Münster und Osnabrück herein

Als Die Zirkusprinzessin 1926 in Wien uraufgeführt wurde, war der Erste Weltkrieg gerade ein paar Jahre vorbei. So ist das große Thema der Zirkusprinzessin das Fertigwerden mit schlimmen Schlägen des Schicksals und fürs Herz die Hoffnung, dass schon alles wieder gut wird. Im Theater am Domhof traut die Regie Sonja Trebes‘ dem Operettenoptimismus nicht.

Theater Osnabrück / Die Zirkusprinzessin - hier: Sie lieben sich, Susann Vent-Wunderlich und Ralph Ertel als Fürstin Fedora und Mr. X. © Jörg Lewandowski

Theater Osnabrück / Die Zirkusprinzessin – hier: Sie lieben sich, Susann Vent-Wunderlich und Ralph Ertel als Fürstin Fedora und Mr. X. © Jörg Lewandowski

Vom Schicksal geschlagen ist Fedja Palinski (Ralph Ertel). Er hatte es gewagt, sich in die künftige Frau seines mächtigen Onkels zu verlieben. Der enterbte Palinski und zerstörte dessen militärische Laufbahn; sozial abgestürzt tritt er nun als Mr.X beim Zirkus auf. Diese Frau, Fürstin Fedora Palinska (Susann Vent-Wunderlich), ist nun Witwe und wegen ihres ungeheuren Reichtums heiß begehrt. Unter etwas schwer nachvollziehbaren Umständen verlieben sich die beiden, und es liegt ein happy end mit echter Liebesheirat statt Vernunftehe in der Luft.

Dass das nicht klappt, liegt an einer fiesen Intrige des Prinzen Sergius Wladimir (Jan Friedrich Eggers), der es selber auf das Vermögen Fedoras abgesehen hat. Er hat Mr.X völlig unnötig dazu bewogen, sich bei der Fürstin als Prinz Korrossoff einzuführen. Als er nach der Heirat seine Zirkusidentität offenbart, weist ihn Fedora zurück.

Das war von der Fürstin nicht zu erwarten, die Susann Vent-Wunderlich als sehr sympathische Figur stimm- und ausdrucksstark spielt. Bei ihr war Standesdünkel eigentlich kein Thema. Auch dass sie sofort von Wladimir als „Zirkusprinzessin“ geschmäht, von Husaren respektlos begrapscht wird und offenbar sofort ihr Vermögen verliert, erschließt sich nicht wirklich.

Theater Osnabrück / Die Zirkusprinzessin - hier Susann Vent-Wunderlich ist die Zirkusprinzessin © Jörg Landsberg

Theater Osnabrück / Die Zirkusprinzessin – hier Susann Vent-Wunderlich ist die Zirkusprinzessin © Jörg Landsberg

Zu deutlich und sichtlich nicht stimmig will die Regisseurin weg von der märchenhaften Operettenseligkeit. Schon Prinz Wladimir ist mafiös mit einer schwerbewaffneten Privatarmee, die sich, weniger lustig, reihenweise an den Frauen vergeht. Im dritten Akt ist Fedora auch noch auf der Straße gelandet, wo sie zudem beraubt wird. Mit Explosionen bricht gar der Krieg ein, und wenn es doch zu überraschenden Heiraten von Nebenfiguren kommt, so bleibt das Ende für das Liebespaar doch offen; nichts da fürs Herz.
Bis dahin gibt es jedoch auf der erst zirkusbunten, dann dunkleren Bühne (von Nanette Zimmermann) phantasievolle Kostüme (von Linda Schnabel) und eine turbulente Haupt- und Nebenhandlung mit abwechslungsreicher, eingängiger Musik. Neben Susann Vent-Wunderlich gefalllen vor allem der elegante, warme Tenor Ralph Ertel, die lebensfrohen Soubrette Gabriella Guilfoiol und ihr Buffo-Partner Mark Hamman, während der von Markus Lafleur einstudierte Chor sich spielfreudig durch den Abend schmettert.
Daniel Inbal und das Osnabrücker Symphonieorchester retteten schwungvoll die Operettenseligkeit und erhielten mit allen Beteiligten den langen Beifall des Premierenpublikums.

Theater Osnabrück – Die Zirkusprinzessin:  Weitere Vorstellungen  15.12.2017 um19.30 Uhr. Silvester 15.00 und 19.00 Uhr und am 5.1 und 10.1.2018 um19.30 Uhr.

—| IOCO Kritik Theater Osnabrück |—

Hagen, Theater Hagen, Weihnachtsmärchen König Drosselbart, 12.11.2017

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Märchen zur Weihnachtszeit – König Drosselbart

MUSIK Andres Reukauf – TEXT Petra Grube NACH den BRÜDERN GRIMM

URAUFFÜHRUNG 12. NOVEMBER 2017 –  18.00 Uhr, 36 Vorstellungen

Das Theater Hagen setzt die beliebte Tradition fort und präsentiert auch in diesem Jahr ein Märchen zur Weihnachtszeit: König Drosselbart nach den Brüdern Grimm von Petra Grube (Text) und Andres Reukauf (Musik). Die Premiere (Uraufführung) findet am 12. November 2017 um 18 Uhr im Großen Haus statt.

Theater Hagen / König Drosselbart - (v.l.n.r.): hinten: Daniel Heck, Jan Schuba, Kristina Günther-Vieweg, vorne: Emanuele Pazienza, Carolina Walker, Tobias Rusnak © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / König Drosselbart – (v.l.n.r.): hinten: Daniel Heck, Jan Schuba, Kristina Günther-Vieweg, vorne: Emanuele Pazienza, Carolina Walker, Tobias Rusnak © Klaus Lefebvre

Wie soll der perfekte Mann für Philine aussehen? – Das weiß sie auch nicht so genau, aber wie er NICHT aussehen soll, das weiß sie dafür umso besser. Und einen Bart wie eine Drossel soll er schon mal gar nicht haben. Ein König Drosselbart hat bei ihr keine Chance! Was ist schon dabei, wenn alle anderen sie für oberflächlich halten, schließlich ist sie eine richtige Prinzessin – und die dürfen zickig sein. Oder lohnt es sich doch, seine Mitmenschen nicht nur nach dem Äußeren zu beurteilen? Diese und noch viel mehr Fragen führen die Prinzessin zusammen mit ihrem treuen Hund Karlo mitten hinein ins Abenteuer.  Ob es ein Happy End gibt?

Die musikalische Komposition und Leitung übernahm und -nimmt, wie in den letzten Jahren, der Dirigent, Pianist, Arrangeur und Komponist Andres Reukauf. Jan Friedrich Eggers ist dem Hagener Publikum sowohl als renommierter Opernsänger im lyrischen Baritonfach, als auch als Regisseur der Kinderoper Gold! bekannt. Mit König Drosselbart gibt er nun zum zweiten Mal eine Kostprobe seines inszenatorischen Könnens am Theater Hagen. Wieder mit im Team ist der Choreograph und ehemalige Solotänzer Ricardo Viviani, der erneut mit seinen Choreographien das Publikum des Märchens zur Weihnachtszeit verzaubern wird. Ebenfalls mit dabei ist der Bühnen- und Kostümbildner Jeremias H. Vondrlik, der eine phantasievolle Ausstattung geschaffen hat. Neu im Team ist die Berliner Autorin Petra Grube, die im Friedrichstadtpalast seit vielen Jahren erfolgreich buntes und verspieltes Musiktheater für Jung und Alt macht und mit ihrer Bearbeitung des Grimm’schen Stoffes frischen Wind nach Hagen bringt.

Es spielen, singen und tanzen: Daniel Heck (Hund Karlo), Kristina Günther-Vieweg (Katze Charlie), Emanuele Pazienza (Diener Johann/Koch), Tobias Rusnak (König Drosselbart), Jan Schuba (König Ludwig), Carolina Walker (Prinzessin Philine); Märchenband: Martin Siehoff (Schlagzeug), Ilona Haberkamp, Gerrit Rentz (Saxophon, Flöte), Andreas Müller (E-Bass), Andres Reukauf/Daniel Kurland/Andreas Vogelsberger (Klavier, alernierend)

Insgesamt 36 Vorstellungen. Derzeit noch Karten für folgende Aufführungen: 12.11. (Premiere, 18 Uhr), 13.11. (10 Uhr), 14.11. (10 Uhr), 15.11. (10 Uhr), 19.11. (11 Uhr); 3.12. (11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr), 4.12. (9 Uhr, Restkarten), 5.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 6.12. (11.30 Uhr), 8.12. (10 Uhr), 9.12. (11 Uhr), 10.12. (17 Uhr), 11.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 12.12. (11.30 Uhr), 13.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 16.12. (11 Uhr), 17.12. (11 Uhr), 18.12. (9 Uhr (Restkarten), 11.30 Uhr), 20.12. (9 Uhr), 25.12. 2017 (16 Uhr).


Auch dieses Mal wurde wieder eine CD mit den Songs zu König Drosselbart produziert, die ab dem 12. November 2017 an der Theaterkasse zum Preis von 8 Euro erhältlich ist.

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

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