Wien, Volksoper Wien, Spielzeit 2019/20: Volksoperfest – Cabaret mit Bettina Mönch, IOCO Aktuell, 23.08.2019

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Volksoper Wien

 Volksoper Wien bei Nacht Foto IOCO

Volksoper Wien bei Nacht Foto IOCO

 

 Volksoper Wien –  Spielzeit 2019/20 – Eröffnung am 1.09.2019

Volksoper Wien / Intendant Robert Meyer © Johannes Ifkovits / Volksoper Wien

Volksoper Wien / Intendant Robert Meyer © Johannes Ifkovits / Volksoper Wien

Mit einem Eröffnungsfest für die ganze Familie startet die Volksoper Wien am 1. September 2019 in die Spielzeit 2019/20. Vor der Volksoper erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm. Besondere Highlights sind die begehrten Backstage-Führungen und das Meet & Greet mit Pinocchio und Peter Pan und Tinkerbell. Um 19:00 Uhr feiern man mit der Hommage an Dagmar Koller auf der Bühne der Volksoper den 80. Geburtstag des  Ehrenmitgliedes.

Intendant Robert Meyer – zur Spielzeit 2019/20:  „Im Mittelhochdeutschen ist die „mære“ ein Bericht oder eine Nachricht. Die Verkleinerungsform „Märchen“ bezieht sich auf kurze Erzählungen, die von fantastischen Vorgängen berichten, die allerdings symbolhaft unsere eigene Lebenswirklichkeit widerspiegeln. Im Musiktheater arbeiten wir keineswegs in einer Märchenwelt: Ein strenger Ablauf von Studium, Proben und Vorstellungen, dazu Termin- und Budgetdruck und alle möglichen Probleme und Problemchen prägen unsere Tage. Was jedoch aus dieser fordernden Arbeit entsteht, soll Sie, das Publikum, in eine Märchenwelt versetzen.

Volksoper Wien – der Spielplan 2019/20
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Die Geschichten, die unsere Premieren der kommenden Saison erzählen, haben zum Teil tatsächlich Märchenstoffe: Ein Untoter spukt nachts im Schloss (in der Familienoper Das Gespenst von Canterville, die wir zur Österreichischen Erstaufführung bringen); durch Hexenmacht übernehmen Mitglieder des königlichen Gemüsebeets die Macht (in Offenbachs König Karotte); ein schottisches Dörfchen erwacht nur alle hundert Jahre aus dem Schlaf (in Lerner & Loewes Musical Brigadoon). Doch auch wenn Magie und Übernatürliches auf den ersten Blick zu fehlen scheinen, wenn Ort und Zeit recht genau bestimmt und die Vorgänge „real“ sind, fühlen wir etwa in Kander & EbbsCabaret (Premiere 14.9.2019) monströse Kräfte am Werk, eine irrationale Bedrohung, die zu Anfang der 1930er Jahre Deutschland erfasste. Und ist die Liebe von Saffi und Bárinkay im Zigeunerbaron etwa nicht eine märchenhafte „Himmelsmacht“ in turbulenten Zeiten? Muss sich der tragische Titelheld in Boris Godunow nicht den Mächten des Wahnsinns geschlagen geben? Und fühlt sich ein Österreicher in den Gefilden der Traumfabrik wirklich märchenhaft glücklich? Diese Frage stellt unsere Kasino-Produktion, die Europäische Erstaufführung von Tod Machovers Schoenberg in Hollywood. Gewiss, in den letztgenannten Werken begegnen uns weder Feen noch sprechende Tiere – aber singende und tanzende Menschen auf der Bühne sind meiner Ansicht nach ebenso märchenhafte Wunderwerke. Apropos Tanz: Neben den oben erwähnten Neuproduktionen im Bereich Musiktheater trägt auch das Wiener Staatsballett mit La Piaf und Appassionato – Bach und Vivaldi das Seine zu einem abwechslungsreichen und hoffentlich beglückenden Spielplan bei.“

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 Volksoper Wien – Der Spielplan 2019/20

Neun Premieren, sechs Wiederaufnahmen (drei Trailer siehe unten) und 20 Stücke im Repertoire bilden den abwechslungs-reichen Spielplan der 13. Saison der Direktion Robert Meyer, und das mit einer enormen Bandbreite: Ein Klassiker des Operettenrepertoires, Der Zigeunerbaron, trifft auf die Wiederentdeckung der Offenbach-Rarität König Karotte. Der monumentalen russischen Volksoper Boris Godunow stehen die Österreichische Erstaufführung der Familienoper Das Gespenst von Canterville und die Europäischen Erstaufführung von Tod Machovers Schoenberg in Hollywood im Kasino am Schwarzenbergplatz gegenüber. Das Musical Cabaret (Premiere 14.9.2019) entführt in das Berlin der 1930er, während das Musical-Märchen Brigadoon in den schottischen Highlands angesiedelt ist. Und mit La Piaf huldigt das Wiener Staatsballett einerseits der großen französischen Chansonnière und orientiert sich andererseits in der Uraufführung von Appassionato – Bach und Vivaldi an Meisterwerken des Barock.

Gräfin Mariza – wieder auf dem Spielplan der Volksoper
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Als Wiederaufnahmen kehren mit Gräfin Mariza und Die lustige Witwe zwei Werke der silbernen Operettenära in gefeierten Inszenierungen wieder. Die Opern Carmen und Rigoletto (nun in italienischer Sprache) thematisieren die Liebe in ihrer Unausweichlichkeit, während im Musical Kiss me, Kate der Rosenkrieg tobt. Mit Carmina Burana wird ein besonders effektvoller und beim Publikum beliebter Ballettabend wiederaufgenommen.
Eröffnet wird die Saison am 1. September 2019 mit dem traditionellen Volksopernfest und einer Hommage an Dagmar Koller.

Cabaret   –   „Willkommen, Bienvenue, Welcome!“ Mit der Premiere von Cabaret eröffnen wir die Saison und heißen das Musical des Autorenduos Kander und Ebb in der Regie von Volksoperndebütant Gil Mehmert und unter der Musikalischen Leitung von Lorenz C. Aichner zum ersten Mal an der Volksoper willkommen.
Nach langer Abwesenheit kehrt Ruth Brauer-Kvam in dieser bittersüßen Ode an das Berlin der 1930er-Jahre als Conférencier wieder an die Volksoper zurück. Die Rolle der Sally Bowles hat Liza Minelli in der mit acht Oscars ausgezeichneten Verfilmung von Cabaret 1972 für alle Zeit geprägt. Wer könnte die legendäre Nachtclubsängerin an der Volksoper besser verkörpern als Bettina Mönch, die zuletzt der Hollywooddiva Gloria Mills in Axel an der Himmelstür Glamour verlieh.   –   Premiere am 14. September 2019

Das Gespenst von Canterville   –   Ein Untoter spukt nachts im Schloss und findet erst recht keine Ruhe, als ein Immobilienmakler mit seinen aufmüpfigen Zwillingssöhnen einzieht und das Anwesen in ein schickes Hotel umbauen möchte. Philipp M. Krenn inszeniert die österreichische Erstaufführung von Das Gespenst von Canterville des zeitgenössischen Komponisten Marius Felix Lange als humorvolle Gruseloper für die ganze Familie. Morten Frank Larsen schlüpft in die Rolle des gepeinigten Gespensts Sir Simon und Gerrit Prießnitz steht am Pult des Volksopernorchesters.   –   Österreichische Erstaufführung am 18. Oktober 2019

Carmina Burana – wieder auf dem Spielplan der Volksoper
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König Karotte   –   Übersinnliches ist auch in Jacques Offenbachs König Karotte im Spiel, wenn die Mitglieder des königlichen Gemüsebeets die Macht ergreifen. Die Wiederentdeckung von Jacques Offenbachs „Komischer Zauberoper“ voller bissiger literarischer und politischer Anspielungen ist das Jubliläums-highlight zum 200. Geburtstag des Komponisten. Wir zeigen die Inszenierung von Matthias Davids als Koproduktion mit der Staatsoper Hannover unter der Musikalischen Leitung von Guido Mancusi. Mirko Roschkowski verkörpert den vergnügungssüchtigen Regenten Fridolin XXIV, der einer vegetarischen Läuterung bedarf.   –   Premiere am 23. November 2019

Brigadoon   –   Eine Liebesgeschichte in den schottischen Highlands, die die Grenzen von Zeit und Raum überwindet… Brigadoon war 1947 der erste durchschlagende Erfolg des Musicalduos Alan J. Lerner und Frederick Loewe, der späteren Schöpfer von My Fair Lady und Gigi. Die Volksoper präsentiert das große romantische Musical unter der Leitung von Lorenz C. Aichner halbszenisch als Österreichische Erstaufführung. Die Ensemblemitglieder Rebecca Nelsen und Ben Connor verkörpern das Liebespaar Fiona und Tommy. Sarah Schütz, die furiose Ruth des diesjährigen Musicalhits Wonderful Town, erzählt als schräge Meg Brockie vom Hochzeitstag ihrer Eltern.   –   Österreichische Erstaufführung am 1. Dezember 2019

Der Zigeunerbaron   –   1885 bescherte die Uraufführung des Zigeunerbaron Johann Strauß den größten Bühnenerfolg zu Lebzeiten und dem Operetten-Repertoire einen in seinem musikalischen Reichtum bis heute hinreißenden Meilenstein. Zwei rivalisierende Schlitzohren treffen in der sumpfigen Landschaft des habsburgisch-verwalteten Banat aufeinander: der gierige Schweinezüchter Kálmán Zsupán (KS Kurt Rydl) und der aus der Fremde heimkehrende Sándor Bárinkay (Eric Laporte), der in der jungen Saffi (Katrin Adel) seine Liebe findet. 1910 wurde die Operette in der Regie von Rainer Simons erstmals an der Volksoper gezeigt. Die achte Neuinszenierung liegt in den Händen von Peter Lund. Alfred Eschwé steht am Pult des Volksopernorchesters.   –   Premiere am 29. Februar 2020

Die lustige Witwe – 2019/20 wieder auf dem Spielpan der Volksoper
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La Piaf   –   Gleich zwölf Tänzerinnen verkörpern in Mauro Bigonzettis Hommage an Edith Piaf die Rolle der unvergesslichen Chansonnière, die sich als „Spatz von Paris“ in die Geschichte einschrieb. Fasziniert von ihrem einzigartigen Charisma spürt Bigonzetti in seinem Ballett La Piaf mit einer stark bildhaften und märchenhaft anmutenden Erzählweise der besonderen Aura der legendären Sängerin nach.   –   Premiere am 28. März 2020

Schoenberg in Hollywood   –   Als Arnold Schönberg 1933 in die USA emigrierte, geriet er mit Hollywood und dem Genre der Filmmusik in Kontakt. In cineastischen Rückblenden erzählt Schoenberg in Hollywood ausgehend vom Aufeinandertreffen des Komponisten mit dem Filmproduzenten Irving Thalberg Episoden aus dem Leben Arnold Schönbergs. Die Kammeroper des amerikanischen Komponisten Tod Machover wurde im November 2018 in Boston uraufgeführt und gelangt nun als vierte Produktion unserer Serie zeitgenössischer Opern im Kasino am Schwarzenbergplatz unter der Musikalischen Leitung von Gerrit Prießnitz zur Europäischen Erstaufführung, Helen Malkovsky zeichnet für die Regie verantwortlich, Marco Di Sapia verkörpert die Titelfigur.   –   Europäische Erstaufführung im Kasino am Schwarzenbergplatz am 4. April 2020

Boris Godunow   –   Boris Godunow will an die Macht. Doch als Zar spürt er: Macht bedeutet Verantwortung. Wie viel Macht kann ein Mensch ertragen? Und wie viel Gewissen kann ein Mächtiger sich leisten? Boris Godunow ist ein Stück über Wahrheit und Lüge in der Politik, über Machtgier und die Last politischer Verantwortung. Altmeister Peter Konwitschny, „Regisseur des Jahres“ 2018 (Opernwelt) inszeniert die monumentale Oper und feiert damit sein Volksoperndebüt. Der österreichische Bass Albert Pesendorfer kehrt in der Titelrolle an unser Haus zurück. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Jac van Steen, der zuletzt mit Korngolds Das Wunder der Heliane Publikum und Kritik begeisterte.   –   Premiere am 2. Mai 2020

Appassionato – Bach und Vivaldi   –   Die zugleich letzte Premiere der Saison und von Manuel Legris als Direktor des Wiener Staatsballetts ist Uraufführungen von Choreographen gewidmet, die aus der Kompanie hervorgegangen sind. Während Boris Nebyla in Il Prete Rosso der bewegten Biographie Antonio Vivaldis nachspürt, lotet Eno Peci mit Monkey Mind die Kraft der Gedanken aus, die es ermöglicht, zu innerer Stärke zu finden. Martin Winter wiederum folgt dem Symbolgehalt der Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi, wobei er sich auf die 2012 veröffentlichte Bearbeitung des Werkes von Max Richter stützt.  –   Uraufführung am 5. Juni 2020

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Wien, Volksoper, Die Räuber von Giuseppe Verdi, IOCO Kritik, 24.10.2017

Oktober 24, 2017 by  
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Volksoper Wien

Volksoper Wien © IOCO

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 Die Räuber von Giuseppe Verdi

Schillers Familiendrama um Franz und Karl Moor an der Volksoper 

Von Marcus Haimerl

Giuseppe Verdis Frühwerk I masnadieri (Die Räuber), nach Friedrich Schillers gleichnamigem Drama, stand als zweite Premiere der Saison auf dem Programm der Wiener Volksoper. Das Auftragswerk für das königliche Opernhaus am Haymarket in London wurde 1847 ebendort uraufgeführt und erlebte 1863 die deutschsprachige Erstaufführung auch an der Wiener Volksoper.

Die Regie der neuen Produktion lag in den Händen des deutschen Theaterregisseurs Alexander Schulin. Dafür schuf Bettina Meyer (Bühnenbild) einen Kubus, vom Regisseur auch „Vaterkiste“ genannt, welcher sich zentral auf einer Drehbühne befindet.

Die Ouvertüre wird in dieser Produktion wieder szenisch dargestellt. Vater Maximilian sitzt in der Mitte dieses Würfels musizierend (hervorragendes Cello Solo: Roland Lindenthal), um ihn, spielend, zwei Knaben und ein Mädchen, die Brüder Karl und Franz Moor und deren Cousine Amalia. Ein Rückblick in jene Zeit als das Familienleben vermeintlich noch in Ordnung war.

Volksoper Wien / Die Räuber - hier Vincent Schirrmacher als Karl Moor, Kurt Rydl als Vater Maximilian, Boaz Daniel als Franz Moor © Johannes Ifkovits

Volksoper Wien / Die Räuber – hier Vincent Schirrmacher als Karl Moor, Kurt Rydl als Vater Maximilian, Boaz Daniel als Franz Moor © Johannes Ifkovits

Diese „Vaterkiste“ repräsentiert hier also den inneren Kreis, Vater Maximilian im Zentrum. Die restliche Bühne, in grelles Licht getaucht, ist die Zone der Ausgestoßenen, also jene in der Karl Moor und seine Räuberbande ihren Platz haben. Auf die Partie des Pfarrers Moser wurde in dieser Produktion verzichtet, der Priester erscheint Franz Moor hier in der Gestalt seines Vaters. Ein durchaus spannendes Regiekonzept, welches mangels entsprechender Personenführung letztlich nicht vollständig aufging. So wird in und um den Kubus gestanden, gegangen und gesungen, interagiert wird jedoch selten.

Anders jedoch musikalisch. Unter dem Dirigat von Jac van Steen lief das Orchester der Volksoper Wien zu wahren Höchstleistungen auf. Kraftvoll kernig, dann wieder lyrisch, gleichzeitig immer rücksichtsvoller Partner der Sänger.

Karl, der verstoßene Bruder singt Vincent Schirrmacher mit kräftiger, metallischer Tenorstimme, mit schöner Höhe und großer Wortdeutlichkeit. Seinen jüngeren, intriganten Bruder Franz singt der Bariton Boaz Daniel mit der dafür notwendigen Schwärze auf sehr hohem Niveau. Ebenso beeindruckend Kurt Rydl als beider Vater Maximilian. Kurt Rydl weiß die komplexe Partie des Vaters, dem eigentlichen Auslöser dieser Familientragödie, nicht nur stimmlich glaubhaft darzustellen. Die Gebrochenheit dieser Figur ist hier stets präsent und spürbar.

Volksoper Wien / Die Räuber - hier Sofia Soloviy als Amalia, Boaz Daniel als Franz Moor © barbara pálffy / volksoper

Volksoper Wien / Die Räuber – hier Sofia Soloviy als Amalia, Boaz Daniel als Franz Moor © barbara pálffy / volksoper

Seine Nichte Amalia singt die ukrainische Sopranistin Sofia Soloviy mit dramatischem Sopran. Sie verfügt aber auch über die notwendige stählerne Schärfe, die man sich von dieser Partie auch erwartet. Hervorragende Leistungen auch von David Sitka als Hermann und Christian Drescher als Roller.

Ein kleines Manko bleibt hier noch der deutsche Text (Übersetzung von Hans Hartleb). Gerade durch die hohe Wortdeutlichkeit aller Protagonisten ist die Banalität des Textes unüberhörbar und fügt sich nicht sehr harmonisch in die Musik.

Am Ende gab es, auch in der Vorstellung nach der Premiere, verdienten Jubel für Sänger und Dirigent und Dankbarkeit darüber, dass sich die Wiener Volksoper auch gerne selten gespielten Werken annimmt.

Die Räuber an der Volksoper Wien; weitere Vorstellungen

Wien, Volksoper Wien, Das Wunder der Heliane – Erich W. Korngold, 28.01.2017

Januar 11, 2017 by  
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Volksoper Wien © IOCO

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Das Wunder der Heliane – Konzertant

Premiere  28.01.2017, weitere Vorstellungen 2.2.2017, 5.2.2017

Brendan G. Carroll, der führende Korngold-Forscher unserer Zeit, bezeichnete Das Wunder der Heliane als „dessen zweifellos größtes Werk“. Es ist von besonderer Leidenschaft, expressionistischem Farbenzauber und Korngolds typisch wienerisch-lyrischer Melodik geprägt. Zum 120. Geburtstag des Komponisten und 90 Jahre nach der Uraufführung nimmt sich die Volksoper Wien erstmals dieses Meisterwerks an.

Gerade einmal 30 Jahre alt und längst ein Star war Erich Wolfgang Korngold, als er 1927 seine Oper Das Wunder der Heliane komponierte. Zum 120. Geburtstag des Komponisten und 90 Jahre nach der Uraufführung nimmt sich die Volksoper erstmals des symbolträchtigen spätromantischen Meisterwerkes an. Als Heliane kehrt Annemarie Kremer an die Volksoper zurück, wo sie 2011 als Salome debütierte. An ihrer Seite singen Martin Winkler den Herrscher und Hausdebütant Daniel Kirch den Fremden. Martina Mikeli ist als Botin zu erleben. Dirigent Jac van Steen, zuletzt mit Wagners „Ring an einem Abend“ und „Don Giovanni“ an der Volksoper erfolgreich, wird die opulente Partitur umsetzen.

Volksoper Wien / Das Wunder der Heliane - Annemarie Kremer (Heliane) © Johannes Ifkovits/Volksoper Wien

Volksoper Wien / Das Wunder der Heliane – Annemarie Kremer (Heliane)
© Johannes Ifkovits/Volksoper Wien

Ebenfalls eine Premiere feiert das österreichischen Modelabel Tiberius. Die Kleider wurden den beiden Sängerinnen von Designer Marcos Valenzuela auf den Leib geschneidert. Um für die Rollen die passenden Kostüme entwerfen zu können, ließ sich Marcos Valenzuela von den Darstellerinnen inspirieren und der jeweiligen Bühnenfigur, die sie verkörpern: „Ich habe eine Symbiose zwischen den Persönlichkeiten der Sängerinnen und den Charaktereigenschaften der Figuren, die sie singen, hergestellt“. PMVOW

Das Wunder der Heliane – Konzertant,  Premiere  28.01.2017, weitere Vorstellungen 2.2.2017, 5.2.2017

 

Wien, Volksoper Wien, Premiere: DON GIOVANNI, 14.11.2015

November 6, 2015 by  
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Volksoper Wien © IOCO

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Premiere: DON GIOVANNI von Wolfgang A. Mozart

Premiere am Samstag 14. November 2015, 19:00 Uhr, Weitere Vorstellungen: 12.11.2015, 14.11.2015, 20.11.2015, 22.11.2015, 24.11.2015, 27.11.2015, 01.12.2015, 03.12.2015, 09.12.2015, 12.12.105, 15.12.2015

Mozarts Meisterwerk Don Giovanni ist wohl eines der reichsten Werke der Opernliteratur: Komödie und Tragödie, Moritat und Mantel-und-Degen-Stück, ein Sittengemälde der Entstehungszeit und zugleich zeitloses Welttheater … Der Theatermagiker Achim Freyer inszeniert und entwirft auch Bühne und Kostüme. Er sieht Don Giovanni als Archetyp: „die große Triebkraft, stark, unvermeidbar“, die Bewegung und Licht in unser Leben bringt.

Werkeinführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Balkon-Pausenfoyer (ausgenommen Premiere)

 Regie und Ausstattung Achim Freyer, Visuals Christian Schwab
Choreinstudierung Holger Kristen, Dirigent Jac van Steen

BESETZUNG:
Don Giovanni: Josef Wagner, Donna Anna: Kristiane Kaiser, Don Ottavio: Jörg Schneider
Komtur: Andreas Mitschke, Donna Elvira: Caroline Melzer, Leporello: Mischa Schelomianski, Masetto: Ben Connor, Zerlina: Anita Götz

Pressemeldung Volksoper Wien

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