Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Vorstellungsbetrieb frühestens ab 08.01.2021

Dezember 3, 2020 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Oper, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Vorstellungsbetrieb an der Deutschen Oper am Rhein

Frühestens wieder ab 8. Januar 2021

Digitales Angebot gibt Einblicke in die Probenarbeit während des Lockdowns

Die Deutsche Oper am Rhein wird ihren Vorstellungsbetrieb im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg frühestens am 8. Januar 2021 wieder aufnehmen. Das hat die Theaterleitung gemeinsam mit den kommunalen Verantwortlichen in Folge der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW vor dem Hintergrund der pandemischen Entwicklung entschieden.

Deutsche Oper am Rhein / Vissi d'arte © Monika Rittershaus

Deutsche Oper am Rhein / Vissi d’arte © Monika Rittershaus

Mit der Entscheidung, den Spielbetrieb bis vorerst 8. Januar 2021 ruhen zu lassen, wird eine mehrwöchige Planungssicherheit sowohl für Besucherinnen und Besucher, als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hergestellt. Die Deutsche Oper am Rhein setzt sich mit Zuschauerinnen und Zuschauern, die bereits Karten für die abgesagten Vorstellungen erworben haben, in Verbindung.

Deutsche Oper am Rhein / Vissi d'arte © Monika Rittershaus

Deutsche Oper am Rhein / Vissi d’arte © Monika Rittershaus

Derweil wird der Probebetrieb fortgesetzt, um ab 8. Januar spielbereit zu sein. Der zweite Lockdown und seine Verlängerung haben umfangreiche Überarbeitungen der bisherigen Spielplanung erforderlich gemacht. Das Programm für die ersten Monate des neuen Jahres soll indes noch vor Weihnachten bekanntgeben werden.

Auf ihrer Webseite operamrhein.de und ihren Social Media Kanälen bietet die Deutsche Oper am Rhein ein umfangreiches digitales Angebot an, das nahezu täglich aktualisiert und erweitert wird. Mit unterschiedlichen Formaten und einem kostenlosen „Stream on demand“ der Oper „Der Kaiser von Atlantis“ ermöglicht es viel­fältige Einblicke in die Probenarbeit während des Lockdowns. Unter anderem besteht das digitale Angebot aus:

  • „Making of: Tristan & Isolde“: Eine vierteile Filmreihe mit Impressionen der musikalischen und szenischen Probenarbeit und zahlreichen Interviews zu der Produktion, die ab 3. Dezember 2020 Premiere an der Deutschen Oper am Rhein feiern sollte.
  • A First Date“: Die amerikanischen Filmemacherin Daisy Long stellt die Tänzerinnen und Tänzer des Ballett am Rhein in einer dreiteiligen Dokumentation vor.
  • „Opernführer Audio“: Werkeinführungen mit Hintergrundinformationen zu Musik und Inhalt ausgewählter Stücke des Spielplans sind, gesprochen von der Dramaturgie, als Audio-Files abrufbar.
  • Romeo & Julia“: Die Premiere zu Boris Blachers Oper war für November geplant. Auf ihrer Webseite gibt die Deutsche Oper am Rhein digitale Einblicke in die Proben, zusätzlich stehen Auszüge aus dem (noch unveröffentlichten) Programmheft bereit.
  • Auch ans junge Publikum ist gedacht: Der digitale Adventskalender der Jungen Oper am Rhein bietet täglich neue kreative Überraschungen für alle Altersgruppen.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—


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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Tristan und Isolde – Romeo und Julia und mehr, IOCO Aktuell, 14.11.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Dezember 2020 – Die Kultur steht „hoffentlich“ wieder auf

Im November 2020 ruht der Spielbetrieb in allen Theatern Deutschlands wie Europas. Doch hinter den Kulissen geht die Arbeit in den meisten Theatern weiter: Die Deutsche Oper am Rhein stellt ihre Opernproduktionen Romeo und Julia und Meister Pedros Puppenspiel fertig und bringt die Stücke bis zur Generalprobe, damit sie Premiere feiern können, sobald es die Situation erlaubt. Darüber hinaus haben die Proben zu Richard Wagners Tristan und Isolde in einer speziell für die Deutsche Oper am Rhein entwickelten Fassung von Eberhard Kloke begonnen.

Stand 14.11.2020 : Der Dezember-Spielplan der Rheinoper kann hoffentlich realisiert werden. Fünf Premieren stehen auf dem Programm.

Tristan und Isolde  –  Richard Wagner
 Bearbeitung von Eberhard Kloke für die Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Tristan und Isolde © SantasSita / shutterstock

Deutsche Oper am Rhein / Tristan und Isolde © SantasSita / shutterstock

Tristan und Isolde – unauflöslich sind diese beiden Namen, ihre Herzen, ihre Schicksale miteinander verwoben. Zwei totalitäre Gefühls-Extremisten, die ihre Liebe in einer Radikalität leben, die keinen Raum für andere Menschen lässt und allein in der vollkommenen Selbstauflösung im Tod ihre Erfüllung finden kann.

An jeweils drei aufeinanderfolgenden Abenden präsentiert die Deutsche Oper am Rhein unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober Tristan und Isolde im Opernhaus Düsseldorf und im Theater Duisburg. Speziell für die beiden Häuser, ihre Orchester und ein Weltklasse-Ensemble um Linda Watson und Alexandra Petersamer (Isolde), Michael Weinius und Daniel Frank (Tristan) sowie Hans-Peter König (König Marke) hat der erfahrene Komponist und Dirigent Eberhard Kloke eine feinsinnige Bearbeitung der Partitur vorgenommen.

In seiner Fassung sind außer dem Hauptorchester im Orchestergraben verschiedene Ensembles im Bühnenraum verteilt. Eine besondere Bedeutung kommt einem Streichensemble mit Englischhorn zu, das sich musikalisch und inhaltlich mit den Protagonisten verbindet. Dies bestimmt auch die Inszenierung von Dorian Dreher: Durch verschiedene Bühnen¬ebenen (Bühne und Kostüme: Heike Scheele) ist das Konzept stark räumlich definiert, und das Orchester wird selbst zum Protagonisten. „Hier entsteht etwas Besonderes, sehr Kreatives“, sagt Generalmusikdirektor Axel Kober. „Bei der musikalischen Bearbeitung und allen szenischen Überlegungen ging es uns darum, die Spannungsmomente und den Dialog zwischen innerer und äußerer Handlung nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar zu machen.“

Tristan und Isolde – 1. Aufzug Donnerstag, 03.12.2020, 19.30 Uhr Düsseldorf
Tristan und Isolde – 2. Aufzug Samstag, 05.12.2020, 19.30 Uhr Düsseldorf
Tristan und Isolde – 3. Aufzug Sonntag, 06.12.2020, 18.30 Uhr Düsseldorf

Tristan und Isolde – 1. Aufzug Donnerstag, 17.12.2020, 19.30 Uhr  Duisburg
Tristan und Isolde – 2. Aufzug Freitag, 18.12.2020, 19.30 Uhr  Duisburg
Tristan und Isolde – 3. Aufzug Samstag, 19.12.2020, 19.30 Uhr Duisburg

Alle Aufführungen, die tagesaktuelle Besetzung und weitere Informationen finden Sie auf www.operamrhein.de.

Meister Pedros Puppenspiel – Familienoper von Manuel de Falla
Premiere am Freitag, 4. Dezember, 18.00 Uhr, Theater Duisburg

Deutsche Oper am Rhein / Meister Pedros Puppenspiel © Mia Studio / shutterstock

Deutsche Oper am Rhein / Meister Pedros Puppenspiel © Mia Studio / shutterstock

Mit drei Sängerinnen und Sängern, zwei Puppenspielern, einem Orchester und Live-Video präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Meister Pedros Puppenspiel als Familienoper. Mit glutvollen spanischen Klängen hat Manuel de Falla ein Motiv aus Cervantes´ Don Quijote zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt… Die luftschlosshafte Wirklichkeit, die Don Quijote irgendwo zwischen Traum und Realität bewohnt, wird von Filmemacher Torge Möller (fettFilm), Regisseurin Ilaria Lanzino und dem Düsseldorfer Marionettentheater in Szene gesetzt. Mit ihrer phantasievollen Umsetzung und einer Spieldauer von 45 Minuten eignet sie sich auch für junge Besucher ab 6 Jahren. Ralf Lange hat die musikalische Leitung.

Masel Tov! (Wir gratulieren!)  – Kammeroper von Mieczyslaw Weinberg
Premiere Freitag, 11. Dezember, 19.30 Uhr,  Theater Duisburg

In der Küche brodelt das Leben. Das ist bei guten Partys so und auch in Mieczys?aw Weinbergs Kammeroper Masel Tov!. Drei Bedienstete und ein fliegender Buchhändler treffen dort während der Vorbereitungen für die Verlobung der Tochter des Hauses zusammen. Es wird geflirtet und gelästert, und mit zunehmenden Alkoholkonsum lassen die Anwesenden auch ihrem Unmut über das Leben als Bedienstete freien Lauf. Spontan ent¬spinnt sich neben zarten Annäherungen eine kleine Revolte, und so kommt es nicht nur zu zwei unerwarteten Verlobungen, sondern auch zu einem Todesfall.

Weinberg, den man vor allem in Verbindung mit seiner Oper Die Passagierin  kennt, zeigt sich in Masel Tov! von seiner komischen Seite, ohne dabei die Melancholie aus den Augen zu verlieren: Klezmermelodien kombiniert mit Walzer-, Polka- und Galoppformen aus der jiddischen Musiktradition verleihen der Partitur eine ganz eigene Farbe. Regisseur Philipp Westerbarkei setzt das beziehungsreiche Kammerspiel in Szene, Heike Scheele nimmt uns mit detailreicher Bühne und Kostümen mit in die Küche einer herrschaftlichen Villa des vergangenen Jahrhunderts. Ralf Lange leitet das Sängerensemble und die Duisburger Philharmoniker.

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

Vissi d’arte – szenischer Abend von Johannes Erath
Premiere Samstag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, Theater Duisburg

Als Stück der Stunde lässt sich „Vissi d’arte“ betrachten, das die Deutsche Oper am Rhein am 12. Dezember ins Theater Duisburg übernimmt: In einem Kaleidoskop anspielungsreicher Opernszenen macht Johannes Erath (Konzept, Inszenierung und Ausstattung) nach erzwungener Theaterstille die Wiedereroberung des Bühnenraums selbst zum Thema. Das Ensemble spielt intensiv bis humorvoll mit dem Abstand, reibt sich an der Erfahrung des Ausgebremstseins, der Sprachlosigkeit und der spürbaren Fragilität der Bühnenkunst und erkundet zu ungewöhnlich arrangierter Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Gershwin die Leidenschaft, Magie und Sehnsucht, die der Oper innewohnen. Unter der musikalischen Leitung von Wolfgang Wiechert formulieren fünf Solistinnen und Solisten, der Opernchor und die Duisburger Philharmoniker eine vielstimmige „Liebeserklärung an die Opernbühne“.

Romeo und Julia von Boris Blacher
Premiere Samstag, 19. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus Düsseldorf

Julietta Statue in Verona © IOCO

Juliette Statue in Verona © IOCO

Boris Blachers Vertonung von Shakespeares Romeo und Julia ist nicht nur im zu Vergleich Charles Gounods französischer Oper Roméo et Juliette spannend, die sich seit einem Jahr im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein befindet. Mitten im Zweiten Weltkrieg – die Opernhäuser lagen in Trümmern – schuf Blacher 1943/44 eine Kammeroper, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz – auf das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor und ein Chansonnier, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder kommentierend brechen und begleiten. Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, am Staatstheater Nürnberg, am Theater Trier und am Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit Romeo und Julia erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein |—


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Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan November 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Spielplan November 2020 Oper am Rhein


Dienstag, 03.11.
18.00 Uhr
Theater Duisburg
 
Montag, 07.12.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Opernwerkstatt
Romeo und Julia

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge der Inszenierung vor.


Freitag, 06.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
 
Samstag, 19.12.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE
Romeo und Julia
von Boris Blacher

Während drinnen ein rauschender Ball die Gemüter erhitzt, treffen sich Romeo und Julia am Rande des Geschehens – und wissen sofort: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Weil sie aber tödlich verfeindeten Familien angehören und Julia am nächsten Morgen eigentlich Paris heiraten soll, ist ihre Liebe zwar unsterblich, aber vor allem verboten. Das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf.

Boris Blacher hat 1943 mit seiner Vertonung der Tragödie William Shakespeares eine Kammeroper geschaffen, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz: das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor sowie Chansons, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder humorvoll und untergangstrunken brechen und kommentieren.

Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, dem Staatstheater Nürnberg, dem Theater Trier und dem Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit „Romeo und Julia“ erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.


Samstag, 07.11.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE
Meister Pedros Puppenspiel
von Manuel de Falla

Drei Sängerinnen und Sänger, zwei Puppenspieler, ein Orchester und ein Live-Video: In dieser ungewöhnlichen Verbindung präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Manuel de Fallas phantasievollen Operneinakter „Meister Pedros Puppenspiel“. Mit glutvollen spanischen Klängen hat de Falla ein Motiv aus Cervantes? „Don Quijote“ zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt…

Die luftschlosshafte Wirklichkeit, die Don Quijote irgendwo zwischen Traum und Realität bewohnt, wird von Filmemacher Torge Möller (fettFilm), Ilaria Lanzino und dem Düsseldorfer Marionetten-Theater mit Live-Video in Szene gesetzt. Mit ihrer phantasievollen Umsetzung und einer Spieldauer von 45 Minuten eignet sie sich auch hervorragend für junge Besucher ab 6 Jahren.


Mittwoch, 11.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 19.11. 19.30 Uhr
Theater Duisburg

Chorkonzert
mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein

Unverzichtbar für die großen und kleineren Choropern im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein, zeigt sich der Opernchor in dieser Spielzeit überraschend anders: Auf dem Programm der insgesamt vier Chorkonzerte in Duisburg und Düsseldorf stehen Johannes Brahms? „Schicksalslied“ op. 54, Strawinskys „Psalmensinfonie“, Edward Elgars „Lux Aeterna“ und Leonard Bernsteins mitreißende „Chichester Psalms“ in einer Kammerfassung für kleine Chor- und Instrumentalbesetzung.


Freitag, 13.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Samstag, 21.11. und
Mittwoch, 02.12.
19.30 Uhr
Theater Duisburg

Rendezvous um halb 8
Ein musikalisches Blind Date

Ein Rendezvous mit Solistinnen und Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein erwartet die Besucher beim Blind Date im Düsseldorfer Opernhaus und im Theater Duisburg. Zu erleben ist ein moderiertes Programm, dessen Inhalt natürlich vorab nicht verraten wird.


Samstag, 14.11. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf,
Rangfoyer

Meisterklasse Unter der Leitung von Helmut Deutsch

Fester Bestandteil des Opernstudio-Programms sind Meisterklassen bei international renommierten Künstlerinnen und Künstlern, die jeweils eine Woche lang täglich intensiv mit dem Opernstudio arbeiten und ihr Wissen an die junge Generation weitergeben. Erstmals ist in dieser Spielzeit Helmut Deutsch, einer der international renommiertesten Liedbegleiter, für eine Meisterklasse zu Gast beim Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein. In den beliebten Meisterklasse-Konzerten kann das Publikum die Entwicklung der jungen Talente mitverfolgen und einen Einblick in die Arbeit des Opernstudios bekommen.


Sonntag, 15.11.
11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf, Rangfoyer

Symphoniker im Foyer
Bei Schumanns

Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan des Düsseldorfer Opernhauses wieder um ein erlesenes Angebot kammermusikalischer Ohrenfreuden. Zu erleben sind das Klavierquintett Es-Dur für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier op.44, sowie Lieder von Clara Schumann, Fanny Hensel, Pauline Viardot-García und weitere Werke von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, interpretiert von Anna Harvey.


Samstag, 21.11.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 10.12.
18.00 Uhr
Theater Duisburg

Opernwerkstatt
Tristan und Isolde

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge ihrer Inszenierung vor.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Sonntag, 22.11.
11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Rangfoyer

Liedmatinee Mit Bogdan Talo? und Stephen Harrison

In Liedmatineen präsentieren Ensemblemitglieder gemeinsam mit Pianistinnen und Pianisten im Foyer der Deutschen Oper am Rhein die aufregende musikalische Vielfalt der Liedkunst.


Donnerstag, 26.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE

Vissi d’Arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne

Die szenische Collage von Johannes Erath erzählt von der Wiedereroberung des Bühnenraums, von Spielarten der Nähe, Möglichkeiten des Bühnenkusses, Stolper­kanten der abständigen Bühnenhygiene, dem Zauber des ersten Tons. Zu Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Nat King Cole entwirft Johannes Erath mit Sänger*innen und Orchestermusiker*innen einen Abend über die große Liebe Oper.


Ballett am Rhein
Mittwoch, 04.11.
18.00 Uhr
Theater Duisburg

BALLETTWERKSTATT
Entfernte Verwandte
Ein Ballettabend mit Choreographien von Hans van Manen und Sharon Eyal

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen des Ballett am Rhein das Programm vor und geben Einblicke in die künstlerische Arbeit im Probenprozess. Mitwirkende sprechen über die Choreographien, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Stücke vor.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 13.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg

Freitag, 20.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE Entfernte Verwandte

Ein Ballettabend mit Choreographien von Hans van Manen und Sharon Eyal

Die Arbeiten von Hans van Manen und Sharon Eyal würde man auf den ersten Blick nicht als blutsverwandt bezeichnen. Man muss einerseits genauer hinschauen, um das Gemeinsame und Verbindende zu sehen, und andererseits ein paar Schritte zurücktreten, Distanz einnehmen wie zu zwei Gemälden, die stilistisch unterschiedlich scheinen, aber auf unerklärliche Weise miteinander in Dialog treten, wenn man sie nebeneinander platziert. Die Verwandtschaft liegt in der Präzision, in der schneidenden Schärfe und der akkuraten, kompromisslosen Geste – für beide bleibt das klassische Ballett Kern und Bezugspunkt. Während van Manen über Jahrzehnte hinweg einen Stil etabliert hat, der in seiner Eleganz und Großzügigkeit nach der Weite der klassischen Linien sucht, begibt sich die israelische Choreographin Sharon Eyal ins Innere: mit ihrer unheimlich anmutenden Bewegungssprache aus grotesk verkrümmten, repetitiv disziplinierten Körpern baut sie Trancezustände, die uns in die Abgründe des Tanzes führen.

 

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—


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Essen, Aalto Theater, Tristan XS – aus Tristan und Isolde, 02.10.2020

September 14, 2020 by  
Filed under Aalto Theater Essen, Hervorheben, Oper, Premieren, Pressemeldung

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

Aalto Theater Essen © Bernadette Grimmenstein

 Tristan XS –  Konzertante Szenen  aus Tristan und Isolde
Konzeption: Hans-Georg Wimmer. Fassung für Kammerorchester: Armin Terzer

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020 – Aalto-Theater

Als „Gipfel meiner bisherigen Kunst“ bezeichnete Richard Wagner im Dezember 1858 sein damals neues Werk Tristan und Isolde. Auf der Aalto-Bühne kommt die Oper nun als Tristan XS zur konzertanten Aufführung. Die Premiere findet am Freitag, 2. Oktober 2020, um 19:30 Uhr statt. Eine alle Grenzen sprengende Liebe wird hier durch eine alle Grenzen sprengende Musik dargestellt und die Handlung von äußeren Vorgängen in das Innenleben der Figuren verlegt. Der legendäre und mysteriöse Tristan –Akkord schließlich stößt eine neue Tür in der Klangästhetik auf, und Wagners Musikdrama spaltet die Operngeschichte kategorisch in ein „Davor“ und ein „Danach“. „Du mir einzig bewusst, höchste Liebeslust!“ – diese Erkenntnis aus dem ersten Liebesduett zwischen Tristan und Isolde nimmt das Projekt Tristan XS beim Wort: Alle äußeren Umstände und alle Nebenfiguren sind gestrichen, um einzig das verliebte Paar in den Mittelpunkt zu rücken. Kammermusikalisch reduziert, fokussiert die anderthalbstündige Bearbeitung von Armin Terzer die Handlung auf die großen Monologe und Duette von Tristan und Isolde und schlägt einen pausenlosen Bogen vom sehnsuchtsvollen Orchestervorspiel zu Isoldes verzücktem Liebestod.

In den beiden Titelpartien sind mit Daniela Köhler und Daniel Johansson zwei ausgewiesene Wagner-Experten zu erleben, was sie bereits auf der Aalto-Bühne unter Beweis stellen konnten: Daniela Köhler sang in der Produktion Der Ring an einem Abend die Brünnhilde – eine Partie, mit der sie auch in Wagners Siegfried an der Oper Leipzig glänzen konnte. Daniel Johansson ist vielen noch in bester Erinnerung als Lohengrin in der gefeierten Inszenierung von Tatjana Gürbaca. Als Tristan und Isolde geben sie in Essen nun ihre Rollendebüts. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor  Tomás Netopil.

Musikalische Leitung Tomás Netopil, Tristan Daniel Johansson | Isolde Daniela Köhler
Essener Philharmoniker

Premiere Freitag, 2. Oktober 2020, 19:30 Uhr, Aalto-Theater
Weitere Vorstellungen 11., 21. Oktober; 26. November; 11. Dezember 2020
Karten (Premiere: € 51,00; weitere Termine: So-Do € 34,00 / Fr-Sa € 40,00) sind erhältlich im
TicketCenter (II. Hagen 2, 45127 Essen), unter Tel. 0201 / 81 22-200 sowie per E-Mail unter
tickets@theater-essen.de. Der Vorverkauf über den Webshop sowie über www.eventim.de und externe Vorverkaufsstellen ist aktuell nicht möglich.

 


Biografien:


Tomás Netopil (Musikalische Leitung) ist seit Herbst 2013 Generalmusikdirektor des Aalto-Theaters und der Essener Philharmoniker. Zuvor arbeitete er als Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters. Er studierte Violine und Dirigieren in seiner Heimat Tschechien sowie am Royal College of Music in Stockholm. Im Laufe seiner Karriere dirigierte er Premieren u. a. an der Deutschen Oper Berlin, Semperoper Staatsoper Dresden, Bayerischen Staatsoper München, der Opéra national de Paris und an der Wiener Staatsoper. Am Aalto-Theater war er u. a. für die musikalische Leitung von „The Greek Passion“, „Elektra“, „Rusalka“, „Lohengrin“, „Die verkaufte Braut“, „Salome“, „Der Freischütz“, „Così fan tutte“ und „Pique Dame“ verantwortlich. Tomáš Netopil ist ständiger Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniel Johansson © Eric Rossier

 

Daniel Johansson (Tristan) studierte an der Königlichen Musikhochschule Stockholm. 2007 gewann er den 1. Preis beim Gösta-Winbergh-Wettbewerb und 2012 ebenfalls den 1. Preis der Wilhelm Stenhammar International Music Competition. Der schwedische Tenor sang Partien wie Tamino („Die Zauberflöte“) und Rodolfo („La Bohème“) an der Königlichen Oper Stockholm sowie Tamino, Rodolfo und Macduff („Macbeth“), Ein Steuermann („Tristan und Isolde“), Telemaco („Il ritorno d’Ulisse in patria“), Alfred („Die Fledermaus“) und Narraboth („Salome“) an Den Norske Opera in Oslo, Alfredo Germont („La Traviata“) am Grand Théâtre de Genève, Tamino am Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, Pinkerton („Madama Butterfly“) an der Opera Hedeland in Dänemark und Nemorino („Der Liebestrank“) an der Oper in Göteborg. Außerdem war er als Rodolfo an der Finnischen Nationaloper in Helsinki, als Pinkerton, Alfredo Germont und Ein Sänger („Der Rosenkavalier“) an der Königlichen Oper in Stockholm, Don José („Carmen“) in Oslo sowie als Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. In der Saison 2015/2016 war Daniel Johansson als Don José erstmalig an der Semperoper Dresden zu erleben und gab 2016/2017 in der gleichen Partie an der Deutschen Oper Berlin sein Hausdebüt.

Die aktuellsten Engagements umfassen Auftritte als Fritz („Der ferne Klang“) und Don José („Carmen“) an der Königlichen Oper Stockholm, Apollon/Dionysos („Orest“) an der Wiener Staatsoper, Matteo („Arabella“) an der San Francisco Opera sowie Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“) und Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin. Außerdem sang er Cavaradossi („Tosca“) am Opernhaus in Oslo, am Musiktheater Malmö und an der Oper Stockholm. Er sang Siegmund („Die Walküre“) am Theater an der Wien und Graf Loris Ipanoff („Fedora“) in Stockholm. Außerdem war er als Narraboth („Salome“) und Froh („Das Rheingold“) an der Semperoper Dresden zu erleben. Daniel Johansson ist auch auf dem Konzertpodium sehr gefragt und hat in vielen konzertanten Aufführungen gesungen, darunter u. a. in „Fidelio“ mit dem Schwedischen Kammerorchester, in „Tristan und Isolde“ mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester und dem Orchestre de Paris sowie in „Oedipus Rex“ in Stockholm und Brüssel ebenfalls mit dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester. Bei der Eröffnung des neuen Konzerthauses in Kopenhagen sang er Mozarts „Krönungsmesse“ unter Adam Fischer. Am Aalto-Theater war er bereits in der Titelpartie von „Lohengrin“ zu erleben.


Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Aalto Theater Essen / Tristan XS- Daniela Köhler © Admill Kuyler

Daniela Köhler (Isolde) studierte Gesang in Stuttgart bei Prof. Julia Hamari und Prof. Bernhardt Jäger-Böhm, sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in ’s-Hertogenbosch, außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen, zum Beispiel bei KS Brigitte Fassbaender und bei Stephen Gould im Sommer 2017 in Bayreuth teil. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und ist dem Haus seitdem sehr eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in „Die Walküre“ gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona unter der Leitung von Josep Pons. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kirill Petrenko folgten. Anfang 2017 war sie in München als Vierte Magd („Elektra“) zu erleben. In der Saison 2017/2018 sang sie erneut Helmwige in München und Leipzig und wurde in Leipzig als Sieglinde gefeiert. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Marianne Leitmetzerin, Gerhilde, Leonore („Fidelio“), Gertrud („Hänsel und Gretel“), Erste Dame („Die Zauberflöte“), Julia („La Vestale“) und Norma.

Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Sieglinden-Cover engagiert und übernahm alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper „Der Ring des Nibelungen“. In der Saison 2018/2019 singt sie die Brünnhilde in Loriots „Ring an einem Abend“ am Staatstheater Mainz und übernimmt an der Oper Leipzig die Partie der Leitmetzerin in der Wiederaufnahme „Der Rosenkavalier“. Im Frühjahr 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in „Die Walküre“

verkörperte unter der Regie von Katharina Wagner und der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Außerdem wird sie wieder die Sieglinde in „Die Walküre“ singen und in Leipzig als Brünnhilde („Siegfried“) debütieren.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—


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