Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere: IPHIGENIE AUF TAURIS, 17.10.2014

Oktober 10, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Iphigenie auf Tauris  von Christoph Willibald Gluck

Premiere 17.10.2014; Weitere Vorstellungen: 19. Okt. 14.30 Uhr, 1. Nov. 19.30 Uhr, 16. und 17. Jan. 19.30 Uhr, 22. Febr. 14.30 Uhr

Zum 300. Geburtstag von Christoph Willibald Gluck bringt die Theater&Philharmonie Thüringen seine Oper Iphigenie auf Tauris in der Antiken-Reihe „Der Weg der Heldin“ auf die Bühne. Die Geraer Premiere ist am 17. Oktober 19.30 Uhr im Großen Haus. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Elmar Gehlen zeichnet für Inszenierung und Bühne verantwortlich. Die Kostüme entwarf Martina Feldmann. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

Besetzung: Anne Preuß (Iphigenie), Kai Wefer (Thoas), Max An (Orest), Jueun Jeon (Pylades), Akiho Tsujii (Priesterin), Caterina Maier/ Sin Ae Choi (Diana)u.a.

Opera Garnier in Paris © IOCO

Opera Garnier in Paris © IOCO

1778 als Auftragswerk für die Pariser Opéra entstanden, kam Iphigenie en Tauride im darauffolgenden Jahr zu einer triumphalen Uraufführung – ein Erfolg, den Christoph Willibald Gluck wenig später in Wien, Frankfurt und Berlin fortsetzen konnte. Psychologische Tiefe, emotionale Wahrheit – ein neues Opernverständnis drückt sich in den Reformopern Glucks aus.

Ein schrecklicher Sturm bricht unvermittelt über die Küsten von Tauris herein. Iphigenie und andere Priesterinnen des Tempels der Diana rufen die Götter um Verschonung vor der tosenden Naturgewalt an. Auch der Tyrann Thoas fürchtet um sein Leben und befiehlt den Opfertod der Freunde Orest und Pylades, die Schiffbruch an den Gestaden der Insel erlitten haben. Iphigenie soll als Priesterin den Opferdienst verrichten, doch mit Entsetzen erkennt sie in Orest ihren Bruder …

Elmar Gehlen, geboren 1943 in Hornberg, machte zunächst eine Ausbildung als Dekorateur und Graphiker, nahm später jedoch Privatunterricht bei Hans Dieter Zeidler und absolvierte die Sprach- und Schauspielschule Schneider bei Stuttgart. 1969 holte Rolf Liebermann ihn als Choreograf und Pantomimen an die Hamburgische Staatsoper. Dort arbeitete er mit Penderecki, Marcel Marceau und Maurizio Kagel zusammen, letzterer setzte ihn für sein Werk Staatstheater (1971) ein. Daraus ergab sich eine langjährige Zusammenarbeit und Aufnahme in das Kölner Ensemble für Neue Musik mit zwei großen Welttourneen und Teilnahme an allen wichtigen Festivals.

Seit 1973 arbeitete Elmar Gehlen hauptsächlich als Regisseur für Schauspiel und Oper und entwarf auch oft die Bühnenbilder zu seinen Inszenierungen. Ab 1991 war Elmar Gehlen am Staatstheater Kassel engagiert, wo er als Leiter des experimentellen Theaters „Die Vierte Sparte“ als Regisseur und Bühnenbildner arbeitete.

Weitere Vorstellungen: 19. Okt. 14.30 Uhr, 1. Nov. 19.30 Uhr, 16. und 17. Jan. 19.30 Uhr, 22. Febr. 14.30 Uhr

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Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Theatertipps zum Wochenende 11. bis 13.07.2014

Juli 11, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

Theatertipps zum Wochenende 11. bis 13. Juli 2014 – Altenburg

Letzte Gelegenheit Christoph Willibald Glucks Oper „Iphigenie auf Tauris“ in der Inszenierung von Elmar Gehlen im Landestheater Altenburg zu erleben, ist am Freitag, 11. Juli, um 19.30 Uhr. Danach sind alle Chancen verpasst, wenn man nicht nach Gera fahren will, wo am 17. Oktober Premiere ist. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner.

1778 als Auftragswerk für die Pariser Opéra entstanden, kam Iphigenie en Tauride im darauffolgenden Jahr zu einer triumphalen Uraufführung. In Altenburg wird die Wiener Fassung in deutscher Sprache gespielt. Psychologische Tiefe, emotionale Wahrheit – ein neues Opernverständnis drückt sich in den Reformopern Glucks aus.

Ein schrecklicher Sturm bricht unvermittelt über die Küsten von Tauris herein. Iphigenie und andere Priesterinnen des Tempels der Diana rufen die Götter um Verschonung vor der tosenden Naturgewalt an. Auch der Tyrann Thoas fürchtet um sein Leben und befiehlt den Opfertod der Freunde Orest und Pylades, die Schiffbruch an den Gestaden der Insel erlitten haben. Iphigenie soll als Priesterin den Opferdienst verrichten, doch mit Entsetzen erkennt sie in Orest ihren Bruder …

Am Sonntag, 13. Juli, 15.00 Uhr hebt Kapellmeister Thomas Wicklein auf dem Rittergut Treben den Taktstock für das BAUERNHOFKONZERT und das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera lässt mit Johann Strauß den „Vergnügungszug“ abfahren und eröffnet damit einen musikalisch beschwingten vergnüglichen Nachmittag. Eduard Strauß fordert mit einer Polka „Bahn frei!“ und Rossini schickt „Wilhelm Tell“ ins Rennen. Mit dem Auftrittslied des Ollendorf „Ach, ich hab‘ sie ja nur auf die Schulter geküsst“ aus Millöckers „Bettelstudent“ und „O mein Papa“ aus Paul Burkhards „Feuerwerk“ kommen die Operettenfreunde auf ihre Kosten. Puccinis Walzer der Musetta aus „La Bohème“ und Jacques Offenbach „Barcarolle aus „Hoffmanns Erzählungen“ vervollständigen die Hitliste, auf der das Musical durch „Evita“, „Les Misérable“ und „Jekyll & Hyde“ vertreten ist. „Die letzte Rose“ Flotow komische Oper „Martha“ erblüht. Und so werden die Musikfreunde schon auf Inszenierungen der kommenden Saison eingestimmt.

Die Solisten sind die neuengagierte Sopranistin Akiho Tsujii, Claudia Müller (Mezzosopran) und Kai Wefer (Bariton). Zu den Sängern von Theater&Philharmonie Thüringen gesellen sich noch zwei bekannte und beliebte Gäste, die nicht zum ersten Mal bei den BAUERNHOFKONZERTEN mitwirken: der Trompeter Wolfgang Schwalm und am Xylophon Johannes Kilian.

Karten sind an den Theaterkassen in Altenburg (Telefon 03447-585177) und Gera (Telefon 0365-8279105) erhältlich oder unmittelbar vorm Konzert an Ort und Stelle bis die Kapazitäten erschöpft sind! Die Konzerte sind außerordentlich gefragt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Altenburger Bauernhöfe e. V. statt.

Zum 6. und letzten Kammerkonzert dieser Spielzeit lädt Theater&Philharmonie Thüringen am Sonntag, 13. Juli, 19:00 Uhr, ins Lindenau-Museum Altenburg ein.

Auf dem Programm steht Neue Musik aus Mitteldeutschland: Tatsächlich werden bei diesem Kammerkonzert bis auf eine Ausnahme nur Werke von lebenden Komponisten gespielt, die aus der Region stammen, oder hier hauptsächlich tätig sind. Dabei werden zwei junge Nachwuchskomponisten präsentiert: David Osten aus Altenburg, der schon seit seinem vierzehnten Lebensjahr Erfolge bei unterschiedlichen Kompositionswettbewerben erlangen konnte, sowie Julian Dreßler aus Markleeberg, der neben der Komposition ein Klavierstudium absolviert. Auch die anderen Komponisten sind in verschiedenen Verbänden für Neue Musik in Mitteldeutschland aktiv und außerdem in der Lehre tätig. Johannes Voit ist Mitarbeiter des Instituts für Neue Musik der Dresdner Musikhochschule. Ehrhard Fietz war Dozent am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau, Thomas Buchholz ist Professor für Komposition am Staatlichen Komitas-Konservatorium Eriwan (Armenien) sowie Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und am Kreativitätszentrum Leipzig. Siegfried Thiele unterrichtet seit 1962 an der Leipziger Musikhochschule und war 1990-97 deren Rektor.

Die Werke sind fast ausschließlich für einzelne Instrumente komponiert, sodass sich die Musiker des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera als Solisten präsentieren können.

Das Programm wird von Andreas Ebert moderiert. Es musizieren: Klavier Olav Kröger und Julian Dreßler (Klavier), Uwe Knaust (Klarinette), Markus Dreßler (Violine), Kathrin Osten (Bassflöte), Albrecht Pinquart (Englischhorn) und Tobias Meier (Fagott).

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Altenburg, Theater und Philharmonie Thüringen, Zum letzten Mal IPHIGENIE AUF TAURIS, 11.07.2014

Juli 9, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg - zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Blick von der Bühne in den Saal des Landestheaters Altenburg – zum TAG DER OFFENEN TÜR kann jeder dieser Blick genießen © Stephan Walzl

 IPHIGENIE AUF TAURIS  von Christoph Willibald Gluck

Letzte Gelegenheit Christoph Willibald Glucks Oper Iphigenie auf Tauris in der Inszenierung von Elmar Gehlen im Landestheater Altenburg zu erleben, ist am Freitag, 11. Juli, um 19.30 Uhr. Danach sind alle Chancen verpasst, wenn man nicht nach Gera fahren will, wo am 17. Oktober Premiere ist. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner.

Anne Preuß (Iphigenie) Akiho Tsujii (Priesterin) rechts Damen des Opernchores © Stephan Walzl

Anne Preuß (Iphigenie) Akiho Tsujii (Priesterin) rechts Damen des Opernchores © Stephan Walzl

1778 als Auftragswerk für die Pariser Opéra entstanden, kam Iphigenie en Tauride im darauffolgenden Jahr zu einer triumphalen Uraufführung. In Altenburg wird die Wiener Fassung in deutscher Sprache gespielt. Psychologische Tiefe, emotionale Wahrheit – ein neues Opernverständnis drückt sich in den Reformopern Glucks aus.

Ein schrecklicher Sturm bricht unvermittelt über die Küsten von Tauris herein. Iphigenie und andere Priesterinnen des Tempels der Diana rufen die Götter um Verschonung vor der tosenden Naturgewalt an. Auch der Tyrann Thoas fürchtet um sein Leben und befiehlt den Opfertod der Freunde Orest und Pylades, die Schiffbruch an den Gestaden der Insel erlitten haben. Iphigenie soll als Priesterin den Opferdienst verrichten, doch mit Entsetzen erkennt sie in Orest ihren Bruder …

In den Partien: Anne Preuß (Iphigenie), Kai Wefer (Thoas), Max An (Orest), Erik Slik (Pylades), Akiho Tsujii (Priesterin), Caterina Maier (Diana) u.a.

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Wiederaufnahme: Iphigenie auf Tauris. 300 Jahre Gluck, 16.03.2014

März 12, 2014 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin © Gunnar Geller

Komische Oper Berlin © Gunnar Geller

Iphigenie auf Tauris:  300 Jahre Gluck!

Wiederaufnahme: Sonntag, 16. März 2014
 
Christoph Willibald Gluck gilt als bedeutender Opernerneuerer des 18. Jahrhunderts. 2014 feiert er seinen 300. Geburtstag. Iphigenie auf Tauris ist die einzige, die im Gluck-Jahr auf einer Berliner Bühne zu erleben ist! Iphigenie, Tochter des grausamen Feldherrn Agamemnon, ist dazu verdammt, alle auf der Insel Tauris eintreffenden Männer zu töten. Als dieses Schicksal auch ihren Bruder Orest und dessen Begleiter Pylades treffen soll, verweigert sie erstmals den Gehorsam …
 
In neuer Besetzung und unter der musikalischen Leitung von Barockspezialist Konrad Junghänel steht Barrie Koskys viel beachtete Inszenierung aus dem Jahr 2007 nun wieder auf dem Spielplan der Komischen Oper Berlin. Die schwedische Sopranistin Erika Roos gibt die Titelpartie, in der Rolle des Orest steht Dominik Köninger auf der Bühne.
 
Spannende Informationen zu den mythologischen Hintergründen des Librettos verspricht der Gastvortrag zur Wiederaufnahme von Dr. Thomas Macho: »Blut allein? Gotteszorn und Menschenopfer«. Gelegenheit zum Austausch mit Darstellern und Mitwirkenden bietet außerdem die After Show Lounge im Anschluss an die Vorstellung.
 
Musikalische Leitung: Konrad Junghänel,  Inszenierung: Barrie Kosky
 
Besetzung: Erika Roos (Iphigenie), Dominik Köninger (Orest), Tansel Akzeybek (Pylades), Jens Larsen (Thoas), Mirka Wagner (Eine Griechin/Eine Priesterin)
 
Wiederaufnahme: Sonntag, 16. März 2014, Weitere Termine: 22. März, 1./6. April 2014
 
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