Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, ENTER DARMSTADT – Einbindung der Bevölkerung, IOCO Aktuell, 19.03.2021

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Staatstheater Darmstadt

Staatstheater Darmstadt © IOCO

Staatstheater Darmstadt © IOCO

 ENTER DARMSTADT –  Staatstheater Darmstadt

Projekt zur Einbindung der Öffentlichkeit in kulturelles Gestalten

von Viktor Jarosch

Das Staatstheater Darmstadt ist ein Mehrspartenhaus mit Musik- und Tanztheater, Schauspiel und Konzertwesen. Das Große Haus bietet 956, das Kleine Haus bietet 482 Zuschauern Platz. Etwa vierzig Produktionen werden pro Spielzeit zur Aufführung gebracht. Das architektonisch auffällige Theater (Foto oben) liegt in Darmstadt am Georg-Büchner-Platz in Nachbarschaft der Ludwigskirche und des Mollerhauses. Es ist mit seinem auffälligen Portal sowie seiner von schimmernden Messingplatten durchsetzten hellen Marmorfassade weithin sichtbar.

Die Spielplangestaltung der Theater und deren Bewertung findet meist, von der Öffentlichkeit verborgen, mit dem Mantel des „Geheimnisvollen“ umgeben,  in den Büros der jeweiligen Theaterdirektoren statt. Zuspruch oder Ablehnung von Theaterprogrammen, Auslastungszahlen werden ebenfalls nur selten gemeinsam öffentlich diskutiert. Dabei stehen die Theater durch ihr kulturelles Wirken und ihre hohen Subventionen oft im Blickpunkt der Öffentlichkeit.
Das Staatstheater Darmstadt sucht den Austausch mit der Öffentlichkeit. Mit dem Projekt ENTER DARMSTADT  der Sparte Schauspiel wird in der Begegnung zwischen Theater, öffentlichem Raum und Gesellschaft nach neuen Erzählungen und Ausdrucksformen gesucht und solche sollen entwickelt werden. 

ENTER DARMSTADT – Projekt – Aktive Einbindung der Bürger*innen von Darmstadt

Für das Projekt ENTER DARMSTADT wird das Leitungsteam Oliver Brunner (Schauspieldirektor), Kathrin Feldhaus (Kulturmanagerin und Projektleiterin), Maximilian Löwenstein (Dramaturg) und Christina Zintl (Dramaturgin) darin einen alternativen Programmbeirat gründen, welcher die Bevölkerung von Darmstadt aktiv einbindet.

Mit ENTER DARMSTADT geht das Schauspiel des Staatstheaters Darmstadt räumlich wie inhaltlich ab Sommer 2021 bis Mitte 2022 in den Stadtraum. Im ersten Schritt ruft das Schauspiel die Öffentlichkeit auf, das Langzeitprojekt als Critical Friends  zu begleiten. Der Aufruf richtet sich an Vertreter*innen von Interessensgruppen, Vereinen oder Netzwerken sowie an Bürger*innen, die sich viel oder  weniger vom Programm oder anderen Facetten des Theaters repräsentiert fühlen und unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. In diesem Sinne soll das Projekt als Experiment und Chance zur Selbstbefragung und zum Abbau möglicher Barrieren fungieren.

Ein erstes digitales Kennenlern-Treffen – Dienstag, 30. März 2021 19 Uhr
Machen Sie mit!  Anmeldung auch HIER bis 28. März !  —   Mail:

ENTER-DARMSTADT@STAATSTHEATER-DARMSTADT.DE

Die Gruppe der Critical Friends soll das Projekt auf Diversität und Ausschlüsse hinterfragen und die Möglichkeit zur Partizipation mitgestalten. Im Zeitraum Frühjahr 2021 bis Mitte 2022 wird sich die Gruppe voraussichtlich einmal im Monat als Programmbeirat und gezielt vor wichtigen Programmentscheidungen treffen. Eine regelmäßige Teilnahme ist erwünscht, aber nicht verpflichtend. Eine Aufwandsentschädigung ist vorgesehen.

IOCO wird das Projekt ENTER-DARMSTADT aktiv begleiten:  Für Mitte April 2021 wurde ein Interview mit dem Leitungsteam von Enter Darmstadt und IOCO, Viktor Jarosch, vereinbart, über erste Erfahrungen mit dem Projekt  ENTER-DARMSTADT und die nächsten Schritte.

Staatstheater Darmstadt – Nicht riesig – nur spektakulär und bürgernah
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Bisherige Projekte der Sparte Schauspiel zur Einbindung der Bürger*innen von Darmstadt

– Mit „Kranichstein represent (Deutschland braucht das)“ ist das Staatstheater Darmstadt in der Regie von Volker Schmidt in die Peripherie der Stadt vorgedrungen und hat gemeinsam mit den Bewohner*innen Kranichsteins ein vielfältiges Bild eines vielfältigen Stadtteils geschaffen. – Schauspiel / Spielzeit 2018/2019

– Mit „Staatstheater represent (Wo ist Emilia G.?)“ durchleuchtet Autor und Regisseur Volker Schmidt gemeinsam mit Akteur*innen des Ensembles von „Kranichstein represent“ selbstkritisch die Strukturen der Kunstproduktion in Theatern, indem er die Handlung von „Emilia Galotti“ mit grimmiger Ironie sehr frei auf den Theaterbetrieb überträgt. – Schauspiel / aktuelle Spielzeit

– Die Produktion Jetzt! Eine Einladung. Ein Projekt von Christoph Frick, Lothar Kittstein, dem Ensemble und 161.998 Darmstädter*innen“ hat der Darmstädter Stadtgesellschaft in Form von Interviews und Beteiligung mit Text- und Bild-/Videomaterial zur aktuellen Pandemiesituation eine Bühne gegeben. – Schauspiel / aktuelle Spielzeit 2020/21

—| IOCO Aktuell Staatstheater Darmstadt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Meisterkurs – Brigitte Fassbaender – 19.02.2021

Februar 15, 2021 by  
Filed under Oper, Oper Frankfurt, Pressemeldung

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

 „Oper Frankfurt zuhause“  – online Meisterkurs

 19. 2. 2021, 19.30  – mit  Brigitte Fassbaender

Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen geboten: Kammersängerin Brigitte Fassbaender hat Ende Januar 2021 im Ballettsaal der Städtischen Bühnen bereits wiederholt einen zweitägigen Meisterkurs für die Stipendiat*innen des Opernstudios veranstaltet, der ab dem genannten Termin in Auszügen über die Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren YouTube-Kanal (www.youtube.com) abgerufen werden kann.

Oper Frankfurt / KS Brigitte Fassbaender, Intendantin des Tiroler Landestheaters © Richard-Strauss-Festival

Oper Frankfurt / KS Brigitte Fassbaender, Intendantin des Tiroler Landestheaters © Richard-Strauss-Festival

In einer intensiven Arbeitssituation teilt die große Künstlerin und Gesangspädagogin ihre reiche Erfahrung und ihr Wissen mit den jungen Sänger*innen. Diese haben durch die regelmäßige Arbeit mit renommierten Dozent*innen trotz der aktuellen Stille auf der Opernbühne die Möglichkeit, ihr Opern- und Liedrepertoire zu vervollkommnen. Zu den Teilnehmer*innen des Kurses gehören die türkische Sopranistin Ekin Su Paker, die maltesische Mezzosopranistin Marvic Monreal und der deutsch-amerikanische Bassbariton Gabriel Rollinson. Am Klavier begleitet werden sie von Repetitor Michal Golawski und dem künstlerischen Ausbilder der Studiomitglieder Felice Venanzoni. Die Moderation übernimmt Dramaturgin Mareike Wink.

Nähere Informationen zu den am 26. Februar sowie den im März 2021, jeweils Freitags um 19.30 Uhr, folgenden Abenden der Reihe werden baldmöglichst bekannt gegeben. Wer für die kostenlosen digitalen Programme der Oper Frankfurt etwas spenden möchte, findet unter https://oper-frankfurt.de/de/news/?detail=481 weitere Angaben.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Radebeul, Landesbühnen Sachsen, Manuel Schöbel – Intendant bis 2027, IOCO Aktuell, 29.01.2021

Januar 29, 2021 by  
Filed under Hervorheben, IOCO Aktuell, Landesbühnen Sachsen, Oper

Landesbühnen Sachsen

Landesbühnen Sachsen - Das Stammhaus in Radebeul © LBS / Martin Reissmann

Landesbühnen Sachsen – Das Stammhaus in Radebeul © LBS / Martin Reissmann

Manuel Schöbel –  Intendant Landesbühnen Sachsen – bleibt bis 2027

Seit 75 Jahren gehören die Landesbühnen Sachsen in Radebeul bei Dresden zum kulturellen Erscheinungsbild und Erbe Sachsens. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges, Sommer 1945, begann eine kleine Gruppe Kreativer um den Opernsänger Emil Grotzinger mit der Etablierung eines neuen „Theaterbetriebes“. Die „Künstlergemeinschaft Dresden-West“ organisierte im Juni 1945 die ersten Konzerte für die Öffentlichkeit. Seitdem hat sich viel getan in der sächsischen Theaterlandschaft und die Landesbühnen Sachsen sind seit vielen Jahrzehnten zentraler Bestandteil der sächsischen Kulturlandschaft, mit zahlreichen, auffälligen Spielstätten, von Moritzburg bis Bad Elster, und, wie unten zu sehen, die beindruckende, wegen Sanierung noch bis 2022 geschlossene Felsenbühne Rathen. 

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz © Foto: Martin Krok / Montage : Martin Reißmann

Landesbühnen Sachsen GmbH -Felsenbühne Rathen / Der Freischütz © Foto: Martin Krok / Montage : Martin Reißmann

Dies „Kulturkonglomerat“ Landesbühnen Sachsen wird seit 2011 von Manuel Schöbel geleitet. Zuvor, von 1991 bis 2005, war Schöbel Intendant des carrousel Theater an der Parkaue in Berlin, von 2006 bis 2011 Intendant des Mittelsächsischen Theaters Freiberg und Döbeln.

Landesbühnen Sachsen / Manuel Schöbel - Intendant bis 2027 © Hagen König

Landesbühnen Sachsen / Manuel Schöbel – Intendant bis 2027 © Hagen König

Manuel Schöbel – Intendanz-Vertrag bis 2027 verlängert

Der Freistaat Sachsen hat den Vertrag mit Manuel Schöbel als Intendant der Landesbühnen Sachsen erneut verlängert. Die neue Amtszeit beginnt am 1. August 2022 und währt weitere fünf Jahre. Der Vertrag wurde im Einvernehmen mit dem Gesellschaftervertreter, dem Staatsministerium der Finanzen, geschlossen. Der Aufsichtsrat der Landesbühnen Sachsen GmbH stimmte der Verlängerung einstimmig zu. Manuel Schöbel, 1960 in Dresden geboren, hatte die Intendanz der Landesbühnen Sachsen im Jahre 2011 übernommen.

Unterwegs in Sachsen mit den Landesbühnen Sachsen
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„Unter der künstlerischen Leitung von Manuel Schöbel haben die Landesbühnen in den letzten Jahren nicht nur an ihren angestammten Spielorten das Publikum begeistert, sondern als mobile Bühne mit einem vielfältigen Angebot auch ihre Präsenz außerhalb von Radebeul und Rathen weiter ausgebaut. Wie alle anderen Theater hat die Corona-Pandemie auch die Landesbühnen Sachsen hart getroffen. Gleichwohl hat die Theaterleitung mit beachtenswerter Kreativität auf die herausfordernde Situation reagiert und neue Spielplankonzepte entwickelt, die – solange die Öffnung des Theaters möglich war – unter Einhaltung strenger Hygieneregeln zur Aufführung gebracht werden konnten. Dafür bin ich Herrn Schöbel und seiner Mannschaft auch im Namen des Publikums sehr dankbar“, betonte Kulturministerin Barbara Klepsch.

„Eine Landesbühne bietet so vielseitige Aufgaben, dass es darauf ankommt, immer wieder neu und kreativ zu reagieren. Manchmal muss man schnell sein, manchmal hartnäckig und immer muss man bereit sein, selbst etwas zu lernen. Mit dem Ohr dabei immer am Zuschauer zu bleiben und gleichzeitig in einem starken, kompetenten Team erfolgreich zu agieren, bleibt das Ziel und die schöne Herausforderung bei der Fortsetzung meiner Arbeit“, sagte Intendant Manuel Schöbel.

Ungeachtet dessen verantwortet die Theaterleitung mit dem Umbau der Felsenbühne Rathen, Foto oben, gegenwärtig eines der größten Investitionsvorhaben des Theaters der letzten Jahre.
Nachdem der Ausbau des Weges zur Felsenbühne bereits abgeschlossen ist, befinden sich die Bauarbeiten zum Neubau des Funktionsgebäudes und zum Umbau der Bühne im Zeitplan. Nach dem planmäßigen Abschluss der Arbeiten im Jahr 2022 werden sich vor allem die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und Künstler an einer der schönsten Naturbühnen Deutschlands deutlich verbessern.

—| Pressemeldung Landesbühnen Sachsen |—

Wien, Musikverein, Dr. Stephan Pauly, neuer Intendant lädt ein, IOCO Aktuell, 09.09.2020

Wiener Musikverein

Musikverein Wien © IOCO

Musikverein Wien © IOCO

Dr. Stephan Pauly – neuer Intendant des Musikverein lädt ein

Willkommen zur Saison 2020/21!

Wir freuen uns sehr, Sie wieder im Musikverein begrüßen zu dürfen! Wir starten unter ungewohnten Bedingungen, aber voll Elan und Leidenschaft – und mit einem Konzept, das Ihnen einen ungetrübten Musikgenuss ermöglicht.

Dr. Stephan Pauly – neuer Intendant des Wiener Musikvereins
youtube Trailer Musikverein Wien
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Unser besonderes Anliegen war und ist es, die geplanten Konzerte durchzuführen und auch die Abonnements aufrechtzuerhalten. Dies ist uns – mit einigen wenigen Programmanpassungen aufgrund der geänderten Voraussetzungen – gemeinsam mit unseren künstlerischen Partnern gelungen.

Die Höhepunkte im Musikverein 2020/21 – HIER!

Die Saison darf wie geplant mit zwei Orchestergastspielen beginnen: Die Sächsische Staatskapelle Dresden spielt zur Saisoneröffnung unter der Leitung ihres Ersten Gastdirigenten Myung-Whun Chung im Großen Musikvereinssaal Dvoráks Siebte Symphonie und Brahms’ Erstes Klavierkonzert mit Sir András Schiff am Soloinstrument. Ebenfalls anreisen können die Musikerinnen und Musiker des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom und ihr Chefdirigent Sir Antonio Pappano. Werke von Beethoven, Mendelssohn und Mozart sowie von Saint-Saëns und Bizet stehen auf den beiden Corona-bedingt geänderten Programmen. Weitere Höhepunkte finden Sie unter diesem Text.

Das Konzertleben im Musikverein blüht wieder auf. Freuen Sie sich auf die Musik. Für die Sicherheit sorgen wir.

—| Pressemeldung Musikverein Wien |—

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