Pforzheim, Theater Pforzheim, Uraufführung Ballett – Die vier Jahreszeiten, 25.01.2020

Januar 3, 2020 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Uraufführung im Ballett: „Die vier Jahreszeiten“
am Samstag, 25. Januar 2020 um 19.30 Uhr
im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Guido Markowitz verwandelt Max Richters Rekomposition von Antonio Vivaldis Meisterwerk in ein emotionales Panorama der Menschheit

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten -Guido Markowitz © SabineHaymann

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten -Guido Markowitz © SabineHaymann

Mitten im Winter lädt das Theater Pforzheim zu seiner ersten Uraufführung in dieser Spielzeit im Ballett: „Die vier Jahreszeiten“ – choreografisch neu interpretiert von Ballettdirektor Guido Markowitz. Premiere ist am Samstag, 25. Januar 2020 im Großen Haus. Es spielt die Badische Philharmonie Pforzheim.

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D'Aqunio

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D’Aqunio

Die vier Violinkonzerte des italienischen Meisterkomponisten Antonio Vivaldi zählen zu den schönsten Werken des Barock. 1725 veröffentlicht, begeistern sie bis heute als hinreißende musikalische Portraits der Natur im Wandel der Zeit. Egal, ob der Frühling lockt, die Hitze des Sommers die Haut berührt, die Fülle des Herbstes beseelt oder die Kälte des Winters den Körper zittern lässt – die Übertragungen der Ereignisse und Erlebnisse in der Natur in ihren mannigfaltigen Erscheinungen in Musik ist überwältigend.

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D'Aqunio

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D’Aqunio

Fasziniert und emotional tief berührt von Max Richters zeitgenössischer, mit Tempi und Loops spielender Rekomposition des barocken Meisterwerks von 2012 konzentriert sich Guido Markowitz in seiner choreografischen Neuinterpretation auf die existenziellen Kräfte in Welt und Natur. Im Zentrum steht für den gebürtigen Österreicher der Mensch alleine und in Gemeinschaft; jener, der diesen Kräften seit Jahrtausenden ausgesetzt ist, sie erlebt, genießt, erleidet und mitgestaltet.

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D'Aqunio

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D’Aqunio

Inspiriert von der Idee des letzten Menschen wird Markowitz bildgewaltige Inszenierung ein Zeit-Konzept des Rückblicks und der Vorauschau durchziehen. So werden die Pforzheimer „Die vier Jahreszeiten“ zu einem mit Spannung erwarteten, alle Tänzerinnen und Tänzer physisch herausfordernden Panorama der Freude, Begegnung, Leidenschaft, Verschmelzung, Verbundenheit, Trennung, Abschied und Wiederkehr.

Premiere ist am Samstag, 25. Januar 2020 um 19.30 Uhr im Grossen Haus

Weitere Vorstellungen am 31.1., 6., 9., 14.2., 1., 4., 15., 19., 24., 31.3., 20.5. sowie am 7.6.2020

(R)Einblicke – Die öffentliche Probe findet am Sa, 11. Januar 2020 um 11.30 Uhr statt.

Am 8. März findet eine moderierte Vorstellung für Kinder statt.

SPECIAL: Sie haben Lust, sich mit Tanzdramaturgin Alexandra Karabelas vor und nach der Vorstellung von „Die Vier Jahreszeiten“ auszutauschen?

Dann schreiben Sie uns unter dem Stichwort „TANZGUIDE“ an

alexandra.karabelas@pforzheim.de eine Mail. Wir freuen uns auf Sie!


Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D'Aqunio

Theater Pforzheim / Die vier Jahreszeiten © Andrea D’Aqunio

 

„Die vier Jahreszeiten“
Ballett von Guido Markowitz

Mit Mei Chen, Stella Covi, Fabienne Deesker, Alba Valenciano Lopez, Selene Martello, Eleonora Pennacchini, Mariana Filipa Rodrigues Romao, Elias Bäckebjörk, Yannis Brissot, Alex Ferro, Abraham Iglesias Rodriguez, Willer Goncales Rocha, Dario Wilmington und Bae Hyeon Woo

Choreografie und Inszenierung – Guido Markowitz
Musikalische Leitung – Alexandros Diamantis
Badische Philharmonie Pforzheim
Bühnenbild und Videoinstallation – Philipp Contag-Lada
Kostüme – Marco Falcioni
Choreografische Assistenz – Damian Gmür
Dramaturgie – Alexandra Karabelas

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Trauer um Harry Kupfer _ 1935-2019, 30.12.2019

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 Staatsoper Unter den Linden –  Trauer um Harry Kupfer

Harry Kupfer, 12. August 1935 – 30. Dezember 2019, einer der zentralen Musiktheaterregisseure der vergangenen Jahrzehnte, ist im Alter von 84 Jahren verstorben. Mit seinen mehr als 200 Inszenierungen hat er die Kunst der Opernregie auf eine neue Höhe geführt und ihr nachhaltige Impulse für die Gegenwart und Zukunft gegeben. Die Staatsoper Unter den Linden, der Harry Kupfer ab den frühen 1970er Jahren bis zum Ende seines Lebens eng verbunden war, ist ihm für sein herausragendes künstlerisches Wirken zu größter Dankbarkeit verpflichtet. Harry Kupfer hat die Werke, die er gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern auf die Bühne gebracht hat, bis in ihre Tiefenschichten hinein befragt und gedeutet – seine Regiearbeiten zeugen von höchster handwerklicher Souveränität wie von außergewöhnlicher Gedanken- und Einfallsfülle.

Der Rosenkavalier mit Einführung von Harry Kupfer
youtube Trailer Salzburger Festspiele
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Oper war für Harry Kupfer etwas zutiefst Lebendiges, mit beständigen Verweisen auf das Hier und Jetzt. Seine Inszenierungen haben stets das Denken aller künstlerisch Beteiligten wie des Publikumsherausgefordert, mit unbedingter Energie und Überzeugungskraft ist es ihm gelungen, immer wieder Funken aus den Werken zu schlagen, auf dass sie aktuell und aussagekräftig bleiben. Bereits mit Mitte Zwanzig hatte Harry Kupfer mit dem Inszenieren von Opern begonnen. Nach seinem Debüt in Halle mit Dvoráks Rusalka übernahm der studierte Theaterwissenschaftler die Leitung des Opernensembles am Theater Stralsund und wurde 1962 Oberspielleiter im damaligen Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz. Vier Jahre darauf wurde Harry Kupfer Operndirektor am Deutschen Nationaltheater und an der Staatskapelle Weimar, bevor er 1972 als Operndirektor und Chefregisseur an die Staatsoper Dresden wechselte. 1981 wurde er als Chefregisseur an die Komische Oper Berlin berufen, die bis in die späten 1990er Jahre das Zentrum seines Wirkens war. Dort inszenierte er u. a. Wagners »Meistersinger von Nürnberg«, die Erstaufführungen (in der damaligen DDR) von Aribert Reimanns »Lear« und Händels »Giustino«, die Uraufführung von Siegfried Matthus’ Judith, Mussorgskys »Boris Godunow«, Glucks »Orfeo ed Euridice«, »Carmen – Eine Version« nach Bizet, Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen« und »Orpheus in der Unterwelt«,Händels »Julius Cäsar in Ägypten«, Donizettis »Lucia di Lammermoor«, Strauß’ »Fledermaus«, Beethovens »Fidelio«, Henzes »König Hirsch« sowie einen von »Idomeneo« bis zur »Zauberflöte« reichenden und unter einem übergreifenden Konzept stehenden Mozart-Zyklus.

Macbeth 2016 Inszenierung Harry Kupfer
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
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Noch 2019 führte er im Haus an der Behrenstraße bei Händels Poro Regie. Parallel zu seiner Arbeit an der Komischen Oper inszenierte Harry Kupfer auch an der benachbarten Deutschen Staatsoper Berlin, beginnend 1971 mit Strauss’ »Die Frau ohne Schatten«, gefolgt von Verdis Othello 1972, der Uraufführung von Rainer Kunads »Sabellicus« 1974, Wagners »Parsifal« 1977 und Strauss’ »Salome« 1979, eine Produktion, die über eine Zeitraum von fast vier Jahrzehnten im Repertoire blieb. Ab 1992 inszenierte Harry Kupfer dann die zehn großen Wagner-Opern und -Musikdramen an der Staatsoper Unter den Linden, jeweils gemeinsam mit Daniel Barenboim als Dirigent sowie dem Bühnenbildner Hans Schavernoch. Von 1988 bis 1992 hatten Harry Kupfer und Daniel Barenboim bereits eine Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen realisiert. Ihre erste Zusammenarbeit an der Staatsoper galt »Parsifal«,im Anschluss folgte der komplette »Ring« bis 1996, bis 2001 dann alle weiteren Hauptwerke. Zu den FESTTAGEN 2002 wurde dann der zehnteilige Wagner-Zyklus zweimal hintereinander geboten, eine besondere Leistung in der Geschichte des Hauses. 2015 lebte die Kooperation von Harry Kupfer und Daniel Barenboim mit Beethovens »Fidelio« wieder auf. Zuletzt erarbeiteten sie 2018 Verdis Macbeth (youtube Trailer oben)  gemeinsam. Darüber hinaus schuf Harry Kupfer Inszenierungen in Graz, Kopenhagen, Amsterdam, Cardiff, Helsinki, London, Moskau, Zürich, Frankfurt, Köln, Mannheim, Stuttgart, München, Hamburg, Tel Aviv, San Francisco, Tokio und Sydney. In Wien inszenierte er insgesamt sieben Mal an der Staatsoper und der Volksoper, u. a. Krzysztof Pendereckis »Die schwarze Maske« und Strauss’ »Elektra« (beides Koproduktionen mit den Salzburger Festspielen), Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten«, Tschaikowskys »Eugen Onegin« und Mussorgskys »Boris Godunow«. Am Theater an der Wien entstanden Inszenierungen von Strauss’ »Ariadne auf Naxos« sowie die Uraufführungen der Musicals »Elisabeth« und »Mozart!«.

Lady Macbeth von Mzensk mit Einführung von Harry Kupfer
youtube Trailer Bayerische Staatsoper
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Zu Harry Kupfers Arbeiten der letzten Jahre zählten neben dem Berliner Macbeth Inszenierungen von Strauss’ Rosenkavalier bei den Salzburger Festspielen (Trailer oben) und von Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk an der Bayerischen Staatsoper München. Harry Kupfer war Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden sowie Professor ander Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden.Mit Harry Kupfer verliert die Musik- und Opernwelt einen maßgeblichen Vertreter seines Fachs, einen der stilbildenden Regisseure des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Staatsoper Unter den Linden, die seine intensive Arbeit und seine Begeisterung für die Sache, aber auch seine Zugewandtheit und Menschlichkeit hoch zu schätzen wussten, trauern um einen großen Künstler. Daniel Barenboim und alle Beteiligten gedachten Harry Kupfer bei dem heutigen Konzert zum Jahreswechsel mit einer Schweigeminute.

Im Namen der Staatsoper Unter den Linden,  Matthias Schulz, Daniel Barenboim, Ronny Unganz

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Matthäus-Passion – Opernpremiere, 18.01.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Matthäus-Passion – Oper von Johann Sebastian Bach
Szenisches Oratorium

Premiere Samstag, 18. Januar 2020 19.30 Uhr, weitere Vorstellungstermine: 22. Januar & 31. Januar 2020  um 19.30 Uhr

 Die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) wird ab Samstag, den 18. Januar 2020 um 19.30 Uhr, in der szenischen Umsetzung der »Faust«-Preisgewinnerin Johanna Wehner auf der Theaterbühne des Hessischen Staatstheater Wiesbaden neu erlebbar.

Johanna Wehner hat in Wiesbaden mit der Uraufführung »Schönerland« bereits Gespür für atmosphärische Tableaus und elementare menschliche Fragestellungen gezeigt. Für die Musikalische Leitung dieses Werkes voller großer Chöre und emotionsgeladener Soli zeichnet Barock-Spezialist Konrad Junghänel verantwortlich.

Johann Sebastian Bach in Leipzig © IOCO - H Gallée

Johann Sebastian Bach in Leipzig © IOCO – H Gallée

Die Matthäus-Passion, für den Karfreitag 1727 geschrieben, war über 100 Jahre in Vergessenheit geraten, bis Felix Mendelssohn Bartholdy sie 1829 wiederaufführte. Heute wird Bachs wirkmächtige Vertonung der Leidensgeschichte Jesu Christi für zwei Orchester und zwei Chöre als Meisterwerk der Musikgeschichte gefeiert. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wird sie in der finalen Fassung von 1736 gespielt.

Musikalische Leitung Konrad Junghänel,  Inszenierung Johanna Wehner, Bühne Volker Hintermeier, Kostüme Su Bühler, Chor Albert Horne, Christoph Stiller, Licht Andreas Frank Dramaturgie Katja Leclerc Theaterpädagogik Luisa Schumacher

Evangelist / Tenor – Julian Habermann, Jesus – Konstantin Krimmel, Sopran Anna El-Khashem,  Alt Anna Alàs i Jové,  Bass / Petrus Wolf Matthias Friedrich, Judas / Pilatus Benjamin Russell

Chor & Chorsolisten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Jugendkantorei der Ev. Singakademie Wiesbaden, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, SAMSON ET DALILA – Camille Saint-Saens, 24.11.2019

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

SAMSON ET DALILA – Camille Saint-Saëns’

 Inszenierung  Damián Szifron, musikalische Leitung Daniel Barenboim
Elina Garanca – Brandon Jovanovich – in den Titelpartien

Am 24. November feiert Camille Saint-Saëns’ SAMSON ET DALILA in der Inszenierung des argentinischen Filmregisseurs Damián Szifron, der mit dieser Produktion sein Opernregiedebüt gibt, Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Die musikalische Leitung hat Daniel Barenboim inne, es spielt die Staatskapelle Berlin. Das Bühnenbild hat Étienne Pluss entworfen, die Kostüme stammen von Gesine Völlm. In den Titelpartien sind Brandon Jovanovich, der damit sein Haus- und Rollendebüt gibt, sowie Elina Garanca zu erleben.

Feindschaft, Hass und Glaubenskrieg, Macht, Ohnmacht und Begehren: Im Freiheitskampf der Hebräer erhebt Samson seine Stimme gegen die feindlich gesinnten Philister. Samson scheint unbesiegbar, bis die Liebe zur Philisterin Dalila ihn verwundbar macht. Sie weiß um das Geheimnis seiner außergewöhnlichen Kraft. Auf dem Spiel steht der Verlust der eigenen Identität.

Camille Saint-Saens Familiengrab in Paris © IOCO

Camille Saint-Saens Familiengrab in Paris © IOCO

Der argentinische Film- und Fernsehdrehbuchautor und Regisseur Damián Szifron wurde durch seine Fernsehserie Los simuladores aus dem Jahr 2002, die sich zur erfolgreichsten Originalserie im argentinischen Fernsehen entwickelte, bekannt. Einen internationalen Erfolg feierte er 2014 mit seinem von Hugo Sigman und Pedro Almodóvar produzierten Film Wild Tales, der sowohl für einen Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film als auch für den Palme d’Or bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes nominiert wurde. In Argentinien ist Wild Tales der erfolgreichste und umsatzstärkste Film aller Zeiten. Er wurde weltweit ausgestrahlt und gewann den British Academy Film Award, den spanischen Goya sowie mehr als 40 internationale und nationale Preise bei Festivals, u. a. in Toronto, San Sebastian, Telluride, Sundance, La Habana und San Pablo. SAMSON ET DALILA ist Damián Szifrons erste Opernregiearbeit.

Die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca ist regelmäßiger Gast an den großen Opernhäusern weltweit, darunter die Deutsche Oper Berlin die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, das Festspielhaus Baden-Baden, das Royal Opera House Covent Garden London und die Metropolitan Opera New York. Als exklusive Aufnahmekünstlerin der Deutschen Grammophon gewann sie vier ECHO Classic Awards als Sängerin des Jahres 2007 und 2010 sowie für ihre Alben »Romantique« und »Meditation«. Am 16. und 17. Dezember tritt Elina Garanca als Solistin bei Edward Elgars »Sea Pictures« op. 37 beim III. Abonnementkonzert der Staatskapelle unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim auf.

Samson et Delila – 2019 an der Rheinoper – hier eine IOCO Rezension

Der US-amerikanische Tenor Brandon Jovanovich gibt mit der Titelparte in SAMSON ET DALILA sein Haus- und Rollendebüt an der Staatsoper Unter den Linden. Engagements führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, an die Bayerische Staatsoper, an die Wiener Staatsoper, ans Teatro alla Scala in Mailand und zu den Salzburger Festspielen. Brandon Jovanovich hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so etwa 2007 den Richard Tucker Award, 1997 den Anna Mackay Case Award sowie 2004 den prestigeträchtigen ARIA Award.

Zum Ensemble gehören Michael Volle (Oberpriester des Dagon), Kwangchul Youn (Abimélech), Wolfgang Schöne (Ein alter Hebräer), Andrés Moreno García (Erster Philister) und Jaka Mihela? (Zweiter Philister). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright.

Zur Vorbereitung auf die Premiere findet am Sonntag, dem 17. November um 11 Uhr im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden eine Einführungsmatinee mit Damián Szifron und Brandon Jovanovich statt, moderiert von der Dramaturgin Jana Beckmann. Der Eintritt ist frei.

SAMSON ET DALILA  –  Oper in drei Akten (1877/1892)
Musik von Camille Saint-Saëns,  Text von Ferdinand Lemaire

Premiere am Sonntag, den 24. November 2019 um 18:00 Uhr,  Weitere Vorstellungen am 27. und 30. November sowie 3., 7., 11. und 14. Dezember 2019,  Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

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