Frankfurt, Oper Frankfurt, Konzertante Aufführung: EDGAR, 16.02.2014

Januar 14, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Konzertant: EDGAR von Giacomo Puccini

Sonntag, 16. Februar 2014, um 19.00 Uhr,  Weitere Vorstellung: 18. 2. 2014, 19.00 Uhr
 
Musikalische Leitung: Marc Soustrot; Chor: Matthias Köhler; Kinderchor: Markus Ehmann
 
Mitwirkende: Bryan Hymel (Edgar), Kihwan Sim (Gualtiero), Angela Meade (Fidelia), Marco Vratogna (Frank), Tanja Ariane Baumgartner (Tigrana)
 
 
Oper Frankfurt / Edgar_Angela Meade (Sopran / Fidelia) © Dario Acosta

Oper Frankfurt / Edgar_Angela Meade (Sopran / Fidelia) © Dario Acosta

 
Ab dieser Saison finden die konzertanten Aufführungen der Oper Frankfurt nicht mehr in Koproduktion mit bzw. in der Alten Oper statt, sondern im Haus am Willy-Brandt-Platz, wobei es nach wie vor zwei Vorstellungen geben wird.
 
In der Spielzeit 2009/10 feierte die Neuproduktion von Le Villi, der ersten Oper von Giacomo Puccini (1858-1924) Premiere an der Oper Frankfurt. Daher wird es nun höchste Zeit, dem hiesigen Publikum Edgar, Puccinis zweites Werk für das Musiktheater, wenigstens musikalisch vorzustellen. Der renommierte Musikverleger Ricordi hatte Puccini nach dem Überraschungserfolg von Le Villi (1884) den Auftrag zur Komposition erteilt. Die Aufführungsgeschichte des Edgar wurde jedoch ab der Premiere der ersten Fassung am 21. April 1889 an der Mailänder Scala von zahlreichen Umarbeitungen geprägt, die mit wechselndem Erfolg über die Bühne gingen. Trotzdem ließen sich musikalische Einfälle vernehmen, die auf die spätere Meisterschaft Puccinis hinwiesen. Den Aufzeichnungen der Oper Frankfurt zufolge ist das Werk seit dem II. Weltkrieg hier bisher nicht gespielt worden.
 
Flandern 1302: Edgar steht zwischen zwei Frauen. Mit Fidelia verbindet ihn eine aufrichtige Zuneigung, die exotische Tigrana hingegen weckt seine Leidenschaft. Als sich der Hass der Dorfbewohner gegen die selbstbewusste Fremde richtet, tritt diese zusammen mit Edgar die Flucht an. Schnell verliert er jedoch das Interesse an seiner Geliebten und sehnt sich stattdessen nach Fidelia. Als ein Trupp Soldaten vorüberzieht, erkennt Edgar unter ihnen Frank, seinerzeit sein Konkurrent um die Gunst Tigranas. Die beiden versöhnen sich und ziehen davon, die Verlassene schwört Rache. Als Edgar angeblich im Kampf gefallen ist, wird er von Fidelia beklagt, nicht wissend, dass der Angebetete in der Verkleidung eines Mönchs die Szenerie beobachtet. Um sie auf die Probe zu stellen, bestechen Frank und der Mönch Tigrana, die Edgar des Verrats bezichtigen soll. Als die aufgebrachten Soldaten Rache schwören, lüftet der Mönch sein Inkognito. Fidelia fällt ihm in die Arme, wird aber von der eifersüchtigen Tigrana erstochen. Edgar bricht über der Leiche des Mädchens zusammen.
 
Die konzertanten Aufführungen stehen im Zeichen der Hausdebüts zweier junger amerikanischer Sänger, die bereits international auf sich aufmerksam machen konnten: Die Titelpartie verkörpert der Tenor Bryan Hymel, der kürzlich als Henri in Verdis I vespri siciliani am Londoner Covent Garden brillierte. Angele Meade (Fidelia) fiel einem breiteren Publikum erstmals auf, als sie 2011/12 an der New Yorker Met mit überragendem Erfolg die Titelpartie von Donizettis Anna Bolena von Anna Netrebko übernahm. Kürzlich kehrte sie als Bellinis Norma dorthin zurück. Neben seiner internationalen Karriere ist der italienische Bariton Marco Vratogna (Frank) immer wieder in Frankfurt zu erleben, wo er u.a. Jago, Nabucco, Macbeth, Maskenball-Renato und Scarpia verkörperte. Aus dem Ensemble sind Tanja Ariane Baumgartner (Tigrana) und Kihwan Sim (Gualtiero) besetzt. Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters steht der Franzose Marc Soustrot, der hier bereits Puccinis La Rondine (konzertant 2009/10) und Strauß‘ Die Fledermaus (2011/12) dirigierte.
 
 
—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Orchestra Filarmonica della Scala, 11.11.2013

Oktober 8, 2013 by  
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Konzerthaus Dortmund

Orchestra Filarmonica della Scala

Montag  11.November 2013,   20.00  Uhr
 
Andrés Orozco-Estrada (Dirigent),  Vittorio Grigolo (Tenor)
 
PROGRAMM:
Gioachino Rossini: Ouvertüre zu »Il barbiere di Siviglia«
Gaetano Donizetti:  ›Inosservato, penetrava‹ – ›Angelo casto e bel‹ Rezitativ und Arie des Marcello di Bruges aus »Il duca d’Alba«
Pietro Mascagni: Intermezzo sinfonico aus  »Cavalleria Rusticana«
Gaetano Donizetti: ›Una furtiva lagrima‹ Romanze des Nemorino aus »L’elisir d’amore«
Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu »I vespri siciliani« (»Sizilianische Vesper«) 
Giacomo Puccini: ›Che gelida manina‹ Arie des Rodolfo aus »La Bohème«
Modest Mussorgsky: »Bilder einer Ausstellung« Fassung für Orchester von Maurice Ravel 
—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Festtage 2013 – Daniel Barenboim und Rolando Villazón, IOCO Kritik, 26.03.2013


Kritik

Staatsoper im Schiller Theater

Berliner Philharmonie

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie © Schirmer / Berliner Philharmoniker

 

Lindenoper – FESTTAGE 2013

Symphoniekonzert – Daniel Barenboim und Rolando Villazón

Staatsoper Berlin / Daniel Barenboim © Holger Kettner

Staatsoper Berlin / Daniel Barenboim © Holger Kettner

Innerhalb der Staatsoper Festtage 2013 fand am 26.03.2013 in der Berliner Philharmonie das zweite der insgesamt fünf Konzerte statt. Zu hören an diesem Abend die Staatskapelle Berlin unter der Leitung des GMD der Berliner Staatsoper Daniel Barenboim mit Musik von Giuseppe Verdi und Igor Strawinsky.

Brillant wurde das Konzert mit der Ouvertüre zu I vespri siciliani (Sizilianische Vesper) von Verdi eröffnet.

Mit Temperament und großem Gefühl dirigierte Barenboim das Symphonieorchester und ließ es zu wahrlich prachtvollen Klängen erblühen.

Es folgten, gesungen von dem Tenor Rolando Villazón, vier Romanzen aus Otto Romanze di Verdi. Hierbei handelte es sich um die bearbeitete Version von Luciano Berio (1925-2003) von acht der 26 Romanzen von Giuseppe Verdi. Ursprünglich für Singstimme und Klavier komponiert, adaptierte Berio 1990 die Romanzen für Tenor und Orchester. Es ist eine interessante Mischung aus einer „verdianischen“ und einer aus dem 20. Jahrhundert entsprungenen Klangwelt – bei manchen Romanzen sind sogar Ähnlichkeiten zu Saint-Saëns „Samson et Dalila“ oder Wagners „Lohengrin“ zu erkennen.

Staatsoper Berlin / Rolando Villazon © Holger Kettner

Staatsoper Berlin / Rolando Villazon © Holger Kettner

Mit großer Gestik und viel Leidenschaft, auch wenn anfänglich etwas zögerlich, sang Rolando Villazón mit schöner Stimme die Romanzen und gestaltete nuanciert deren unterschiedliche Stimmungen. Besonders schön seine Interpretation von „Deh, pietoso, oh addolorata“. Insgesamt vermisste man jedoch leider etwas von seiner stimmlichen Durchschlagskraft und auch die tieferen Töne klangen etwas unsicher und schwach.

Zum Abschluss seiner etwas kurzen Darbietung sang der sympathische und immer zum Scherzen aufgelegte Tenor als Zugabe noch zwei weitere Verdi Romanzen, „Il poveretto“ und „Brindisi“, diesmal vom Maestro Barenboim selbst am Flügel begleit.

Mit „Le Sacre du Printemps“ (Die Frühlingsweihe) von Strawinsky ging es nach der Pause im zweiten Teil des Konzerts weiter. Das immer wieder gern gespielte und hier zu seinem 100. Geburtstag präsentierte Werk beeindruckte durch eine meisterliche Ausführung. Ausdrucksreich und mitreißend spielten die Musiker der Berliner Staatskapelle und boten einen wundervollen opulenten Klangteppich, der das Publikum begeisterte. Bravo!

Staatsoper Berlin / Rolando Villazon © Holger Kettner

Staatsoper Berlin / Rolando Villazon © Holger Kettner

Mit viel Beifall für das Symphonieorchester und seinen Leiter Daniel Barenboim endete dieser insgesamt sehr genussreiche, musikalische Abend.  IOCO / G.G. / 26.03.2013

—| IOCO Kritik Berliner Philharmoniker |—

Wien, Wiener Staatsoper, MATINEE Das Ensemble stellt sich vor, 17.02.2013

Februar 15, 2013 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper bei Nacht © IOCO

Matinee „Das Ensemble stellt sich vor“: Alisa Kolosova und Adam Plachetka

 
Am Sonntag, 17. Februar 2013, findet um 11.00 Uhr die sechste Matinee der Reihe „Das Ensemble stellt sich vor“ im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper statt. Die beiden Ensemblemitglieder Alisa Kolosova (Mezzosopran) und Adam Plachetka (Bassbariton) präsentieren Arien und Duette von Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart, Ambroise Thomas, Richard Wagner, Peter I. Tschaikowski, Nikolai Rimski-Korsakow, Jean Sibelius, Gioachino Rossini und Bed?ich Smetana. Begleitet werden sie am Klavier von der musikalischen Studienleiterin der Wiener Staatsoper, Kathleen Kelly, sowie von Nikita Kravchenko (Trompete).
 
Karten à € 12,- sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.
 
Alisa Kolosova wurde 1987 geboren und begann bereits im Alter von fünf Jahren mit ihren musikalischen Studien. Ab 2004 perfektionierte sie sich an der russischen Theaterakademie bzw. am Moskauer Konservatorium. Alisa Kolosova ist mehrfache Wettbewerbspreisträgerin, nahm 2009 im Rahmen der Salzburger Festspiele am Young Singers Project teil und ist seit Herbst 2009 Mitglied am Atelier Lyrique der Pariser Oper. 2010 sang Alisa Kolosova die Giuditta (La Betulia liberata) bei den Salzburger Pfingstfestspielen unter der Leitung von Riccardo Muti sowie die Marchesa Melibea (Il viaggio a Reims) beim Rossini-Festival in Pesaro. Weitere Auftritte führten sie als Olga (Eugen Onegin) und als Orphée (Orphée et Euridice) an die Pariser Oper. Weiters sang sie in Händels Messiah an der Norske Opera in Oslo und im Kennedy Center in Washington, sowie in Rusalka beim Glyndebourne Festival und in Vivaldis Farnace in Lausanne. Zukünftige Engagements führen Sie u.a. an die Bayerische Staatsoper (Olga in Eugen Onegin), an die Pariser Oper sowie an die Oper Montpellier. An der Wiener Staatsoper debütierte sie als Glasa (Kátja Kabanová) und war hier in weiterer Folge u. a. als Annio (La clemenza di Tito), Ninetta (I vespri Siciliani) und Polina/Daphnis (Pique Dame) zu erleben. In der laufenden Spielzeitsingt sie u. a. noch Olga (Eugen Onegin) und Flosshilde (Das Rheingold, Die Walküre).
 
Adam Plachetka erhielt seine Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Prag. 2005 debütierte er am Prager Nationaltheater als Bariton in Tom Johnsons Four Note Opera und sang dort in weiterer Folge Mícha (Die verkaufte Braut), Masetto (Don Giovanni), Publio (La clemenza di Tito), Jake Wallace und Larkens (La fanciulla del West), Figaro (Le nozze di Figaro) und Don Giovanni. An der Prager Staatsoper war er als Papageno (Die Zauberflöte) und Basilio (Il barbiere di Siviglia) zu erleben. Als Konzertsänger trat Adam Plachetka mit bedeutenden tschechischen Orchestern wie der Ceská filharmonie, der Plzenská Filharmonie, der Státní Filharmonie Brno und mit verschiedenen Ensembles für Alte Musik auf. Engagements führten Adam Plachetka außerdem zu den Salzburger Festspielen (Benvenuto Cellini, Le nozze di Figaro, Rusalka), an die Korean Opera Group (Rinaldo, Turandot) und zum Znaim Musikfestival (Acis and Galatea, Don Giovanni). Seit der Saison 2010/2011 ist Adam Plachetka Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er u. a. als Schaunaurd (La Bohème), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Don Giovanni sowie Masetto (Don Giovanni), Publio (La clemenza di Tito), Mustafà (L’italiana in Algeri), Figaro (Le Nozze di Figaro), Alidoro (La cenerentola) zu hören war. Adam Plachetka trat bei der Eröffnung des Wiener Opernballs 2013 trat als Solist.
 
 
Pressemeldung Wiener Staatsoper

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