Hagen, Theater Hagen, Wiederaufnahme Von Babelsberg nach Hollywood, 17.02.2018

Februar 13, 2018 by  
Filed under Pressemeldung, Revue, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Wieder auf dem Spielplan: Die Filmmusik-Schlager-Revue
Von Babelsberg nach Hollywood

  Samstag, 17. Februar 2018, 19.30 Uhr, im Theater Hagen

Theater Hagen / Von Babelsberg nach Hollywood - Carina Sandhaus, Kenneth Mattice © Klaus Lefebvre.

Theater Hagen / Von Babelsberg nach Hollywood – Carina Sandhaus, Kenneth Mattice © Klaus Lefebvre.

Am Samstag, 17. Februar 2018, mit Beginn um 19.30 Uhr, findet die Wiederaufnahme der Filmmusik-Schlager-Revue Von Babelsberg nach Hollywood im Theater Hagen (Großes Haus) statt. Mit dieser beliebten und überaus erfolgreichen Revue widmet sich das Hagener Theater erneut der Präsentation insbesondere von deutschen und amerikanischen Filmmusik-Klassikern sowie Pop-, Rock- und Disco-Hits der letzten neun Jahrzehnte. Gesangssolisten des Hagener Theaters (Marilyn Bennett, Kenneth Mattice, Tillmann Schnieders, Richard van Gemert) sowie Gastsänger (Boris Leisenheimer, Carina Sandhaus, Hannes Staffler), Chor, das Ballett und das Philharmonische Orchester Hagen gestalten diesen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel, an welchem Hits wie „Ich bin von Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“, „Diamonds are a girl’s best friend!“, „Moonriver“, „Stayin‘ alive“ und vieles weitere mehr präsentiert werden.

Es gibt insgesamt drei Vorstellungen: 17.2., 10.3., 25.5.2018, jeweils 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Berlin, English Theatre, BETTE DAVIS…“FASTEN YOUR SEATBELTS!”, IOCO Kritik, 09.02.2018

ENGLISH THEATRE BERLIN

 BETTE DAVIS…“FASTEN YOUR SEATBELTS! © Barbara Braun/MuTphoto

BETTE DAVIS…“FASTEN YOUR SEATBELTS! © Barbara Braun/MuTphoto

BETTE DAVIS…“FASTEN YOUR SEATBELTS!”

Eine Bühnenreise durch die glorreichen Höhen und die abgründigen Tiefen eines Hollywood-Lebens geschrieben und gespielt von Bettina Lohmeyer

Von Kerstin Schweiger

Im Februar 2018, während in Berlin das internationale Filmfestival BERLINALE läuft, zeigt das English Theatre in Berlin eine Aufführungsserie eines neuen Schauspiels über die amerikanische Hollywood-Legende Bette Davis. Geschrieben und in New York uraufgeführt hat es die Berliner TV- und Bühnenschauspielerin Bettina Lohmeyer. Für eine deutsche Schauspielerin ist das ein ungewöhnliches Abenteuer. Welcher Traum dahinter steht, verrät Bettina Lohmeyer   IOCO im Exklusiv-Interview.

Mit ihrem biografischen Bühnensolo Bette Davis … „Fasten Your Seatbelts“ zeigt Bettina Lohmeyer den Mythos Bette Davis: knallhart, schlagfertig, kompromisslos – aber auch verletzlich und voller Humor. In sechs Szenen wirft dieser Solo-Abend in englischer Sprache Schlaglichter auf ein Leben voller triumphaler Erfolge, Liebe, Tragödien und Auseinandersetzungen. Bettina Lohmeyer nimmt den Zuschauer mit zum Duell in Jack Warners Büro, dann auf den Friedhof in Maine, weiter in ein einsames Zuhause, zurück ans Set zu Dreharbeiten in Los Angeles, zur Oscar-Verleihung bis hin zum letzten Kapitel in Bette Davis´ Leben…

 BETTE DAVIS…“FASTEN YOUR SEATBELTS! © Barbara Braun/MuTphoto

BETTE DAVIS…“FASTEN YOUR SEATBELTS! © Barbara Braun/MuTphoto

Bette Davis (1908-1989) war einer der größten Filmstars in Hollywood: Sie spielte in mehr als 100 Filmen, bekam zwei Mal den Oscar und wurde mit vielen anderen Preisen ausgezeichnet. Bette Davis war kompromisslos, kämpfte für bessere Drehbücher, hatte keine Bedenken, antagonistische Charaktere zu spielen und wollte immer wahrhaftig sein. “Hollywood wanted her to be nice – she wanted it real.” Ihre Karriere währte sechs Jahrzehnte, und sie brannte nur für eines – für ihre Arbeit. Sie war der lebende Beweis dafür, dass man eine Karriere haben und sich treu bleiben kann – wenn man bereit ist, dafür den Preis der Einsamkeit zu bezahlen. Ein filmreifes Leben!

Auf Einladung der berühmten amerikanischen Produzentin und Coachin Susan Batson zog Bettina Lohmeyer nach New York, entwickelte dort ihr Konzept für ein Theaterprojekt über Bette Davis und schrieb schließlich „Bette Davis…“Fasten Your Seatbelts!”. Seit 2013 hat sie die Inszenierung in bislang 4 Vorstellungsserien am New Yorker Studiotheater von Susan Batson gespielt.

Gemeinsam mit der Regisseurin Sabine Carbon und dem Sender Arte entwickelte Bettina Lohmeyer 2016 daraus eine Dokumentation über Bette Davis (Arte: „Bette Davis – Der dunkle Blick“ ausgestrahlt am 18.12.2017 | 6.1.2018). Bettina Lohmeyer wird sich 2018 mit einem weiteren Theaterstück erneut der Schauspiel-Ikone widmen: Liz Fuller, bei der Bette Davis 1985 einen Monat gewohnt hat, möchte sie für das Theaterstück „Me and Jezebel“ als Bette Davis casten.

Bettina Lohmeyer ist Absolventin der Hochschule der Künste (heute UdK) Berlin, war sechs Jahre im Ensemble des Maxim Gorki Theaters in Berlin und spielte außerdem am Schauspielhaus Hannover, am Staatstheater Mainz und am Schauspielhaus Graz. Sie war in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen wie „Der letzte Zeuge“, „SOKO Leipzig“, „Der Baader Meinhof Komplex“ und mit einer durchgehenden Serienhauptrolle in „Hinter Gittern“ zu sehen. Bettina Lohmeyer ist außerdem als Schauspielcoach für nationale und internationale Film-Produktionen tätig.
www.bettina-lohmeyer.de

 BETTE DAVIS - Bettina Lohmeyer © Jeanne Degraa

BETTE DAVIS – Bettina Lohmeyer © Jeanne Degraa

Bettina Lohmeyer im Interview mit Kerstin Schweiger,  IOCO

IOCO: Warum hat Sie Bette Davis, „der wohlwollende Vulkan“ wie es im Titel eines TV-Porträts aus den 1980er Jahren heißt, inspiriert, ein Theaterstück über die Schauspielerin zu schreiben und selbst zu spielen?

Neujahr 2012, früh um halb fünf, am Ende eines Workshops in Berlin, sagte Susan Batson zu mir: „Bettina, maybe you want to think about coming to New York, and maybe you want to stay a little bit longer, and maybe you want to work on Bette Davis – and maybe we can put you into a show.“ Zwei Stunden später saß ich zuhause am Computer, fing an zu recherchieren und konnte vor Aufregung nicht mehr ins Bett gehen. Ich war begeistert. Ich hatte ein paar ihrer Filme gesehen, aber mich nie mit ihrer Biografie beschäftigt: Ein Leben das genauso dramatisch war, wie ihre Rollen.

IOCO: Es ist eine große Herausforderung in mehrfacher Hinsicht, als deutsche bzw. deutschsprachige Schauspielerin in New York ein Stück in englischer Sprache zu schreiben und aufzuführen. Wie haben Sie das umgesetzt?

Ich habe tagsüber im Lincoln Center in der library of performing arts recherchiert und in Nachtklassen am Studio Momente aus dem Leben von Bette Davis exploriert, das Feedback mitgeschrieben, die Situationen verdichtet, 6 Szenen entworfen, dann eine erste Text-Fassung geschrieben und habe diese dann fortlaufend überarbeitet. In der Endphase bin ich tagsüber kreuz und quer durch NYC von Harlem nach Brooklyn, nach Midtown und zurück gehetzt, um Requisiten zu kaufen, Kleider reparieren zu lassen…

IOCO: Wer waren Ihre Mitstreiter in New York?
Susan Batson
und alle Kolleg/innen am Susan Batson Studio.

IOCO: Warum entstand „Bette Davis“ in New York?

Ich bekam von Susan Batson die Einladung, das Stück an ihrem Studio in New York zu entwickeln. Das war perfekt: Hier hat Bette Davis die Anderson Schauspielschule besucht, hier hatte sie ihr Broadway Debut, wurde von einem Talent-Scout entdeckt und nach L.A. geschickt… Die New Yorker lieben Theater. Diese Stadt ist schnell, kreativ und lebendig; sie hat für mich eine ähnlich hohe Energie wie Bette Davis und atmet zugleich an jeder ihrer wundervoll maroden Ecken unendlich viel Vergangenheit.

IOCO: Wie kam die Auswahl der im Stück gezeigten Lebensstationen zusammen?

Ich habe versucht, die konfliktreichsten, fragilsten und auch komischen Momente, die mich an ihrem Leben berührt und begeistert haben, in einen Szenenbogen zu fassen, um darin Bette Davis von 1936 bis 1985 zu zeigen: als öffentliche Person und auch sehr privat.

IOCO: Welches ist die Schlüsselszene, auf der das Stück beruht?

Die Abwesenheit des Vaters (zunächst emotional, dann physisch) war sicher der Schlüssel zu vielem in Bette Davis Leben: zu ihrer Power und ihrer Einsamkeit. Deshalb: Die zweite Szene, in der Bette Davis das Grab ihres Vaters besucht.

IOCO: Warum spielen Sie auch in Deutschland das Stück auf Englisch? Und wird es eine deutschsprachige Fassung geben?

Schon in New York hat sich gezeigt, dass auch ein deutsches Publikum keine Mühe hatte, dem Stück zu folgen. Die Szenen sind sehr situativ. Zudem hatte Bette Davis eine sehr akzentuierte Aussprache. Ihre Stimme und ihre Art zu sprechen waren sehr markant und sind Teil ihres Charakters; dieser Sprachduktus lässt sich nicht ohne weiteres ins Deutsche übertragen. Trotzdem werde ich mein Stück in diesem Jahr übersetzen. Zwei Theater haben nach der deutschen Version gefragt.

IOCO: 2017 haben Sie als Co-Autorin für Arte eine TV-Dokumentation über Bette Davis produziert, die erste deutschsprachige überhaupt. Was waren die Herausforderungen?

Das waren einige… An Interviewpartner in Hollywood heranzukommen, wie Gena Rowlands, Greg Gorman, Larry Cohen. Außerdem Zugang zum Privatmaterial zu bekommen, zum Bette Davis Archiv in Boston inklusive der Genehmigung zur Veröffentlichung.

 IOCO: Es scheint, als sei  Bette Davis auch Jahre nach ihrem Tod in den USA eine nationale Ikone, nicht zuletzt wegen Ihrer Rolle als Vorreiterin einer fairen Bezahlung von Schauspielerinnen und sonstiger sozialer Errungenschaften für die Beschäftigten im Filmbusiness. Wie ist das Bild der Darstellerin im deutschsprachigen Raum?

Gena Rowlands sagt im Interview über Bette Davis: „My heroine“; Bette Davis ist in Amerika für viele immer noch ein großer Star, eine Heldin, Vorbild. In Deutschland ist Bette Davis als eine große Schauspielerin bekannt, die Filmgeschichte geschrieben hat. Weniger bekannt ist, was Bette Davis politisch bewegt hat, z.B. dass sie im Alter von 29 Jahren gegen das gesamte Warner Brothers Studio vor Gericht gezogen ist, um für einen gerechten Vertrag zu kämpfen – nicht nur finanziell, sondern auch künstlerisch. Es ging ihr immer um die Arbeit, nicht um den Glamour, den Ruhm. Für mich ist sie eine Schauspielerin mit enormer Integrität.

IOCO: Sind aus der Arbeit mit und um Bette Davis neue persönliche Kontakte entstanden?

Greg Gorman, der Bette Davis in den 80er Jahren fotografiert hat, ist so etwas wie ein Freund geworden. Letztes Jahr zur Oscar-Verleihung hat er mich zu einer privaten Dinnerparty in sein Haus in L.A. eingeladen, wir haben uns im Mai 2017 in Zingst wiedergesehen, wo er einen Fotografenworkshop gegeben hat, und die Flasche Rum, die nicht mehr in sein Gepäck passte, bringe ich ihm im Frühjahr in die USA mit. Ken Waissman, der in den 70er Jahren „Grease“ am Broadway produziert hat, war zweimal in meiner Vorstellung und ist darüber hinaus mit mir in Verbindung geblieben, Joe Franklin, der erste amerikanische TV Host, der auch Bette Davis in seiner Talkshow hatte, schneite ebenfalls in meine Vorstellung und bat mich dann um regelmäßige Berichterstattung, wie die Vorstellungen laufen. Er ist leider inzwischen verstorben.

IOCO: Wie begleitet Sie Bette Davis künftig in Ihrer Arbeit?

Sie ist und bleibt für mich eine Inspiration als Künstlerin und Mensch. Und es bahnen sich schon neue Projekte an: Liz Fuller, die ein Theaterstück über die Zeit, in der Bette Davis bei ihr 1985 zu Gast war, geschrieben hat, fragte mich kurz vor Weihnachten, ob ich mir vorstellen könnte, auch in ihrem Stück Bette Davis zu spielen. Wir treffen uns jetzt im März zur Vorbesprechung in eben dem Haus in Connecticut, wo Bette Davis einen Monat lang bei Liz Fuller gelebt hat. Ich kann sagen: Bette Davis öffnet mir auf wundersame Weise immer wieder neue Türen.

Stimmen zu den New Yorker Aufführungsserien:

“I am pleased that she (my mother) has inspired and touched you.”, Michael Merrill, Bette Davis‘ Sohn, in einem Brief an Bettina Lohmeyer

“Bettina Lohmeyer as Bette Davis in `Fasten Your Seatbelts´ ignites into originality and pure entertainment. An evening of blazing theatrical fireworks. Brilliant – it soars!”, Joe Franklin, Bloomberg Radio, New York City, 2014

“Insightful and compelling! In the film, ‚Whatever Happened to Baby Jane‘, Bette Davis‘ character sings ‚I’m Writing a Letter to Daddy.‘ FASTEN YOUR SEATBELTS is that letter!”, Ken Waissman, Tony Award Winning Broadway Producer, 2015

“Lohmeyer does an excellent job mixing fiction with facts of the time (…). Lohmeyer’s acting is quite impressive, proven by her ability to switch from a rambunctious Davis, to an elderly, fragile version of Davis in the last scene. (…) She is able to create a dialogue with absolutely no one but the audience in attendance (…)”, Courtney Michelle, Theaterkritikerin offoffonline.com, New York City, 2014

Aufführungen im English Theatre Berlin, Fidicinstrasse 40, 10965 Berlin, Das ETB | IPAC wird unterstützt durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

„Bette Davis… “Fasten Your Seatbelts!” wird im Mai und im Herbst 2018 erneut in Berlin zu sehen sein.

Trailer: http://www.bettina-lohmeyer.de/de/bette-davis-trailer.html

—| Pressemeldung English Theatre Berlin |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Premiere SUNSET BOULEVARD, 14.10.2017

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

SUNSET BOULEVARD von Andrew Lloyd Webber

Premiere:  14. Oktober 2017, weitere Termine: 18.10.2017, 3.11.2017, 24.11.2017, 26.11.2017, 5.12.2017, 13.12.2017, 21.12.2017, 2.2.2018

Handlung: Im Swimmingpool einer Villa am berühmten Sunset Boulevard treibt die Leiche eines jungen Mannes. Es ist der Hollywood-Autor Joe Gillis, der in dem luxeriösen Anwesen längere Zeit gelebt und für die frühere Stummfilmdiva Norma Desmond gearbeitet hatte. Rückblickend berichtet Joe, wie es zu seinem tragischen Tod kam. Und damit beginnt vor dem Hintergrund der glitzernden Traumfabriken Hollywoods ein spannender Thriller.

Einst war Norma Desmond ein schillernder Star. Doch dass der Stummfilm längst dem Tonfilm gewichen ist und damit auch ihre Ära unterging, will sie einfach nicht wahrhaben…….

Am 14. Oktober 2017 ist Musicaldarstellerin Isabel Dörfler erstmals auf der Bühne des Staatstheaters Cottbus zu erleben. Sie debütiert in der Rolle der Diva Norma Desmond in Andrew Lloyd Webbers Musical. Nach seinem Publikumshit „Sugar“ inszeniert Klaus Seiffert erneut an der Cottbuser Bühne. Wieder widmet er sich der Theateradaption eines großen Filmklassikers und hat dabei mit Isabel Dörfler eine auf der nationalen und internationalen Musicalbühne erfolgreiche Darstellerin, sowie den Großteil des vielseitigen Cottbuser Opernensembles an seiner Seite. Die musikalische Leitung übernimmt Alexander Merzyn, neuer 1. Kapellmeister am Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus / Isabel Dörfler © Bernd Brundert

Staatstheater Cottbus / Isabel Dörfler
© Bernd Brundert

 

Musik von Andrew Lloyd Webber, Buch und Liedertexte von Don Black & Christopher Hampton, nach dem Film von Billy Wilder, Deutsch von Michael Kunze, Musikalische Leitung: Alexander Merzyn, Regie: Klaus Seiffert, Bühne & Kostüme: Barbara Krott, Choreografie: Mario Mariano, Choreinstudierung: Christian Möbius

Kurzbiographie Isabel Dörfler:  Isabel Dörfler blickt auf eine lange Bühnenkarriere mit vielen Höhepunkten zurück: Zuletzt war sie als Mama Morton in „Chicago“, der legendären Broadway Revival Produktion in Berlin, München und Stuttgart zu sehen. TV-Auftritte als Gaststar von „Wetten, dass ..?“ bis „Best of Musical Gala“ (ARD) machten sie deutschlandweit bekannt. Solo-Konzerte mit Chanson / Musical führten sie durch den gesamten deutschsprachigen Raum und bis nach Paris. Isabel Dörfler war u.a. die Sally Bowles in „Cabaret“ und Solistin der Grandshow am Friedrichstadt-Palast Berlin. Sie gab die Diva in „42nd Street“ und „Rebecca“, spielte sowohl die Sängerin Chaja in Joshua Sobols „Ghetto“ als auch die Titelrollen Piaf und Evita.

Premiere Sunset Boulevard:  14. Oktober 2017, weitere Termine: 18.10.2017, 3.11.2017, 24.11.2017, 26.11.2017, 5.12.2017, 13.12.2017, 21.12.2017, 2.2.2018

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Linz, Landestheater Linz, CIRKOPOLIS – CIRQUE ÉLOIZE, 13.07.2017

Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

SOMMERGASTSPIEL 2017 – CIRKOPOLIS – CIRQUE ÉLOIZE

 Atemberaubend:  THEATER, AKROBATIK, SPIEL, MUSIK, TANZ und POESIE

Premiere 13. Juli 2017 um 19.30 Uhr  Weitere Termine 14. – 30. Juli 2017, Spielzeiten:  Dienstag – Freitag 19.30 Uhr, Samstag + Sonntag 15.00 + 19:30 Uhr

 Eindrucksvolles Bühnenerlebnis für die ganze Familie (Kinder ab 10 Jahren).

 

Cirque Éloize präsentiert vom 13. bis 30. Juli 2017 ihre aktuelle Show CIRKOPOLIS im Linzer Musiktheater.  Ein bezauberndes und eindrucksvolles Bühnenerlebnis für die ganze Familie. Ganz großes Kino!

Die in Montreal beheimatete Artistikgruppe Cirque Éloize gilt als Paradebeispiel des modernen kanadischen Zirkus‘.  Mit umwerfender Akrobatik, atemberaubenden Stunts, versiertem Seiltanz und verblüffender Reifenakrobatik ziehen die Akrobaten und Künstler mit ihrer aktuellen Show CIRKOPOLIS das Publikum in ihren Bann und in eine neue Welt. Durch Videoproduktionen, drehbare Wände, eine Komposition, die träumerische Chansons, typische Zirkusklänge und Stadtlärm verbindet, entsteht eine stilisierte Großstadtatmosphäre, inspiriert von Fritz Langs Stummfilmklassiker Metropolis.

Der Choreograf Dave St-Pierre und der künstlerische Leiter von Cirque Éloize, Jeannot Painchaud, beweisen mit ihrer träumerischen Inszenierung, dass sich Zirkus zu hochrangigem Entertainment und zu einer eigenen Kunstform entwickelt.

CIRKOPOLIS wurde als eine Kreuzung konzipiert – eine Kreuzung zwischen Einbildung und Realität, zwischen Individualität und Gemeinschaft, zwischen Grenzen und Möglichkeiten. Die Show wird vom poetischen Lebenstrieb angefacht, von den physischen Fähigkeiten des Zirkus‘ und seinem gleichzeitig ernsten und heiteren Humor. Bei CIRKOPOLIS geht es darum, dass die Menschen loslassen können, dass sie sich darauf einlassen, von der Hoffnung emporgehoben zu werden.“, erklärt Jeannot Painchaud, künstlerischer Leiter von Cirque Éloize und Co-Regisseur von CIRKOPOLIS.

Seit die Show im September 2012 auf Tour ging, wurde sie vom Publikum und der Kritik hoch gelobt. Die New York Times schrieb: „Es gibt keine schöneren [Shows als Cirkopolis]“, die New York Post lobte die Show: „Außergewöhnlich! Es gibt den Zirkus und dann gibt es Cirque Éloize. Die sind auf einem ganz anderen Niveau.“ Perez Hilton erklärte: „Wenn Christopher Nolan im Zirkus Regie führen würde, wäre das Ergebnis CIRKOPOLIS. Düster. Sexy. Ein Muss!“. Die Montreal Gazette beschrieb die Show mit den Worten: „CIRKOPOLIS ist ein Wunder. Nichts weniger war zu erwarten, ist es doch eine Schöpfung von Cirque Éloize“. Auch nach Gastspielen in Europa waren die Reaktionen enthusiastisch. So schrieb etwa The Stage: „Eine beeindruckend stimmige Produktion. Viel mehr als einfache Unterhaltung!“, The Stage in Großbritannien bezeichnete die Show als „spannend, dramatisch, erstaunlich, hypnotisierend, einfach ein Traum.“


CIRQUE ÉLOIZE

Cirque Éloize steht im Zentrum der Erneuerung der Zirkuskunst. Durch seine ständige Suche nach künstlerischer Perfektion konnte sich Cirque Éloize einen Namen als eine der führenden Artistik-Gruppen in der zeitgenössischen Zirkuskunst machen. Durch die Disziplinen überschreitenden Talente der Künstler ist Cirque Éloize in der Lage, innovative Ansätze der Theatralität und Menschlichkeit auszudrücken und Zirkuskunst mit Musik, Tanz und Theater in einer bahnbrechenden, originellen Weise zu kombinieren.

Cirque Éloize hat mit zehn Eigenproduktionen bereits über 4.000 Mal in mehr als 500 Städten und 50 Ländern gastiert. Dabei hat Cirque Éloize auch in zahlreichen prestigeträchtigen internationalen Festivals mitgewirkt u. a. beim Edinburgh Festival, Israel Festival, Hong Kong Festival, Festival Iberoamericano de Teatro de Bogota, Beiteddine Festival, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Bergen Festival, Sydney Opernhaus, New York Lincoln Center, Hollywood Bowl, Toronto Sony Centre for the Performing Arts, Wales Millenium Center, Chekhov International Theater Festival in Moskau

Pressemeldung Landestheater Linz

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