Berlin, Deutsche Oper Berlin, Premiere LES CONTES D’HOFFMANN – Offenbach , 01.12.2018

November 30, 2018 by  
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Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

LES CONTES D’HOFFMANN – Jacques Offenbach

Premiere 1.12.2018;  weitere Vorstellungen, 4., 8., 15. Dezember 2018; 5., 9., 12. Januar 2019

Jacques Offenbach - Montmartre © IOCO

Jacques Offenbach – Montmartre © IOCO

Opéra fantastique in fünf Akten von Jacques Offenbach; Libretto von Jules Barbier nach dem drame fantastique von Jules Barbier und Michel Carré, herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck; Uraufführung am 10. Februar 1881 in Paris; eine Koproduktion der Opéra National de Lyon mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und der San Francisco Opera; Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 1. Dezember 2018

„Man ist groß durch die Liebe und größer durch die Tränen“ …


Der Künstler Hoffmann ringt in Offenbachs Oper mit Genie und Wahnsinn, Jugendträumen, verliebter Inspiration und abgeklärtem Handwerk. In tiefem Alkoholrausch spinnt er drei Geschichten über seine unglückliche Liebe. Die drei Frauengestalten seiner Erzählungen spiegeln Frauenbilder und Künstlerinnenschicksale der Epoche, während im ominösen Dr. Miracle alias Lindorf frühe psychologische Diskurse um Hysterie und Mesmerismus auf die Bühne treten.

Eine Freundin ist die Muse dem Dichter nicht, wenn es um dessen Lebensglück geht. So verführt sie ihn, während er auf Stella wartet, zum Fabulieren: Über die Liebe zum Automaten Olympia, die zum Verstummen verdammte Sängerin Antonia und die Kurtisane Giulietta, die ihm das Spiegelbild raubt. Als die wahre Geliebte schließlich erscheint, weist sie Hoffmann, durch die eigenen Geschichten und den Alkohol vollkommen zermartert, schroff zurück: „Man ist groß durch die Liebe und größer durch die Tränen“, vielleicht sogar unsterblich, weiß die Muse.

Musikalische Leitung : Enrique Mazzola, Inszenierung, Kostüme : Laurent Pelly, Bühne : Chantal Thomas, Librettoversion und Dialoge : Agathe Mélinand, Licht : Joël Adam, Einstudierung der Wiederaufnahme : Christian Räth, Kostümmitarbeit : Jean-Jacques Delmotte, Video : Charles Carcopino, Dramaturgie : Katharina Duda, Chöre : Jeremy Bines

MIT: Hoffmann : Daniel Johansson, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella : Cristina Pasaroiu, Lindorf, Coppélius, Miracle, Dapertutto : Alex Esposito, La Muse, Nicklausse : Irene Roberts, Andrès, Cochenille, Frantz, Pitichinaccio : Gideon Poppe, La Voix de la mère : Annika Schlicht, Spalanzani : Jörg Schörner, Mâitre Luther : Tobias Kehrer
Crespel : James Platt, Hermann : Bryan Murray, Schlemil : Byung Gil Kim, Nathanael : Ya-Chung Huang

 Chor der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Deutschen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

Cottbus, Staatstheater Cottbus, Das Wirtshaus im Spessart, 31.08. – 09.09.2018

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Staatstheater Cottbus

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus © Marlies Kross

 Das Wirtshaus im Spessart

– Wieder in der Theaterscheune Ströbitz –

In der Zeit vom 31. August bis 9. September 2018 zeigt das Staatstheater Cottbus in der Theaterscheune Ströbitz (Ströbitzer Hauptstr. 39) eine Serie von mehreren Aufführungen Das Wirtshaus im Spessart. Für alle Termine außer für den 31. August 2018 gibt es derzeit noch Karten.

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART - Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART – Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto © Marlies Kross

Für die musikalische Räuberpistole verwandelt sich die Ströbitzer Spielstätte in eine theatral-spielerische Version des malerischen Spessart. Ungewöhnliche Regieeinfälle sorgen dafür, dass auf kleinstem Raum opulente Szenerien in großer Besetzung umgesetzt werden können. So gelingt, auch dank der mitreißenden Musik, ein amüsanter Spagat zwischen überhöht-finsterer Räuberpistole und bewegter Liebesgeschichte. In der Inszenierung von Martin Schüler und unter der musikalischen Leitung von Christian Möbius spielen Mitglieder des Philharmonischen Orchesters.

Erzählt wird die Geschichte der Comtesse von Sandau (Anne Schierack), die von Räubern gekidnappt wird. Die furchtlose Franziska verwickelt die Räuberbande jedoch in ein wildes Verwirrspiel.

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART - Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Hauke Tesch (Baron Sperling), Anne Schierack (Franziska), Debra Stanley (Barbara) und Dirk Kleinke (Pfarrer) © Marlies Kross

Staatstheater Cottbus / DAS WIRTSHAUS IM SPESSART – Musikalische Räuberpistole von Kurt Hoffmann Szenenfoto mit (v.l.n.r.): Hauke Tesch (Baron Sperling), Anne Schierack (Franziska), Debra Stanley (Barbara) und Dirk Kleinke (Pfarrer) © Marlies Kross

Mit einer Spur von Nostalgie erweisen der Komponist Franz Grothe sowie die Autoren Curt Hanno Gutbrod, Günther Schwenn und Willy Dehmel der populären „Wirtshaus“-Verfilmung mit Liselotte Pulver,  Curt Hanno Gutbrod, Günther Schwenn und Carlos Thompson ihre Reverenz.
Für die Bühne schufen sie eine moderne Form der Komödie mit Musik und komponierten dafür beinahe cineastische Nummern wie die Evergreens „Ach das könnte schön sein“, „Pfui, Papa“ und „Zack Zack“.

Das Wirtshaus im Spessart  –  Vorstellungstermine:  Fr 31.8., 19.30 Uhr (ausgebucht); Karten derzeit erhältlich für Sa 1.9., 19.30 Uhr;  So 2.9., 19 Uhr; Mi 5.9.,

—| Pressemeldung Staatstheater Cottbus |—

Augsburg, Theater Augsburg, Jahresbilanz der Spielzeit 2017/18 übertrifft Erwartungen, IOCO Aktuell

Juli 31, 2018 by  
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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

 Spielzeit 2017/18 übertrifft Erwartungen

Nach dem Ende der Spielzeit 2017/18 verzeichnet das Theater Augsburg einen vorläufigen Besucherstand von 196.677 bei 804 Vorstellungen. Für Intendant André Bücker ein Ergebnis, das seine Erwartungen übertrifft: »Ich freue mich riesig über diese Besucherzahl und dass uns das Augsburger Publikum trotz erschwerter Bedingungen in der Interimssituation und der neuen Spielstätte im martini-Park treu geblieben ist.«

Theater Augsburg / Ein Herz aus Gold © Jan-Pieter Fuhr

Theater Augsburg / Ein Herz aus Gold © Jan-Pieter Fuhr

Das Musiktheater verzeichnet eine Gesamtbesucherzahl von 22.529 Besuchern mit 67 Vorstellungen. Publikumsliebling ist die Eröffnungspremiere Der Freischütz im martini-Park. In der Sparte Schauspiel liegt die Gesamtbesucherzahl dieser Saison bei 48.029 mit 222 Vorstellungen im martini-Park, der brechtbühne, dem hoffmannkeller und an alternativen Orten. Spitzenreiter sind das Familienstück Momo, gefolgt von Shakespeares Komödie Viel Lärm um nichts und Ibsens Sinnsucherdrama Peer Gynt.

Das mobile Theaterformat des »Tatort Augsburg« erzielte eine Auslastung von 98,9 %. Das Ballett Augsburg war in der Spielzeit 2017/18 mit einer Gesamtbesucherzahl von 20.701 Besuchern bei 47 Vorstellungen und einer Auslastung von 90,8 % besonders erfolgreich. Publikumsschlager sind die Ballettabende Schwanensee mit 10.569 Besuchern und Ballett? Rock it! mit einer Auslastung von 100,5 %.

Die Sparte Konzert verzeichnet 18.189 Besucher bei 35 Vorstellungen. Zu den Spitzenreitern zählen neben den Sinfoniekonzerten mit 14.173 Besuchern die Familienkonzerte und das Neujahrskonzert.

Mit der diesjährigen Freilichtbühnenproduktion Herz aus Gold setzte das Theater Augsburg auf ein unbekanntes Werk. Der Mut von Intendant André Bücker zahlte sich aus: 34.627 Besucher kamen zu den 21 Vorstellungen des Fugger-Musicals auf der Freilichtbühne am Roten Tor. Somit ist die Uraufführung mit einer Gesamtauslastung von 80,7 % die viertbeste Freilichtbühnenproduktion der letzten elf Jahre. Die Welturaufführung übertrifft damit in der Publikumsgunst die Musical-Klassiker Cabaret oder My Fair Lady.

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

Düsseldorf, Ein lyrisch w/irrer Abschied – Hoffmanns Erzählungen, IOCO Aktuell

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

PHANTASTEREI ODER (W)IRRE GEDANKEN

Erst die Franzosen Jules Barbier und Michel Carré formten aus den märchenahen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns (1776 – 1822) ein Libretto, welches wiederum Jacques Offenbach zu seiner großen Oper Hoffmanns Erzählungen leitete.

Albrecht Schneider inspirierten E.T.A. Hoffmann und die letzte Aufführung von Hoffmanns Erzählungen am 10.12.2017 der Rheinoper zu…

Jacques Offenbach aus Sicht von © Albrecht Scheider

Jacques Offenbach aus Sicht von © Albrecht Scheider

PHANTASTEREI ODER (W)IRRE GEDANKEN
IN LYRISCHER MANIER ANLÄSSLICH DER
LETZTEN VORSTELLUNG VON
HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
AN DER DÜSSELDORFER RHEINOPER

her hoffmann geht. und kehrt so bald nicht wieder.
nein, nach venedig reist er sicher nicht.
und schmückt auch nicht antonias grab mit flieder.
berlin ist’s ziel. hier trifft er vor gericht
jenen coppelius. den scharlatan.
(und macht aus ihm DEN kriminalroman!)
zunächst jedoch schreibt hoffmann dergestalt
entzückt vom düsseldorfer aufenthalt:

in D. hab ich die damen gern geherzt,
mit männern oft die altstadt aufgesucht,
kritiken hab ich alle leicht verschmerzt,
und jeden tag den u-bahn bau verflucht.
wenn ich es mir jetzt ehrlich überleg,
wär ich viel lieber länger dort geblieben,
denn wagners brünnhild lief mir übern weg….
wir zwei….?? ein paar…?? die bunte hätts beschrieben.
daraus ließ leicht sich ein libretto machen.
hernach bräuchts bloß noch den jacques offenbachen.
 

nur ’ne idee. die wahrheit: hoffmann flieht.
vergeht viel zeit, bis man ihn wiedersieht!?
nur wie?

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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