Berlin, Schlossparktheater, Paul Abraham – Musikalische Tragikomödie, IOCO Kritik, 21.11.2018

Schlosspark-Theater Berlin © Kerstin Schweiger

Schlosspark-Theater Berlin © Kerstin Schweiger

Schlosspark-Theater

Paul Abraham – Operettenkönig von Berlin

Musikalische Tragikomödie um das wechselvolle Leben von Paul Abraham

Von Kerstin Schweiger

„Vor dem Lächeln der Soubretten schmilzt die ganze Weltmisere“, Alfred Grünwald im Programmheft zur Uraufführung von Paul Abrahams Operette Ball im Savoy.

Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna, New York – die Lebensstationen des Komponisten Paul Abraham lesen sich so exotisch wie die Schauplätze einer seiner Erfolgs-Operetten, mit denen er zu Beginn der 1930er Jahre für Furore sorgte. Doch das Leben des genialen Tonsetzers verlief nur bis zum Januar 1933 operettenhaft – mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde es für ihn wie für viele andere Künstler zur Tragödie.

Seit Barrie Kosky 2013 an der Komischen Oper in Berlin mit einer bejubelten Inszenierung und einer persönlichen Würdigung auf der Bühne am Ende dieser Premiere von Paul Abrahams  Ball im Savoy (youtube Trailer unten), ab März 2019 wieder auf dem Spielplan) die Wiederentdeckung seiner Musik eingeläutet hat, wird auch der Biografie des jüdisch-ungarischen Komponisten Paul Abrahams (2. November 1892 – 6.5. 1960)  wieder Beachtung geschenkt. Er teilte das Schicksal so vieler Komponisten, Textdichter, Künstler und Regisseure, die das Genre Operette zu einem der beliebtesten im politisch gebeutelten ersten Viertel des 20. Jahrhunderts machten.

 Abraham - Im Schlosspark Theater © Bo Lahola

Paul Abraham – Im Schlosspark Theater © Bo Lahola

„Die Nazis haben doch einen Krieg gegen die Operette geführt. Man kann doch keinen Krieg gegen die Operette führen. Was wollten sie denn spielen, wenn sie die jüdischen Operettenkomponisten nicht spielen durften?“, sagt Paul Abraham in Dirk Heidickes biographischem Theaterstück Abraham.

Am 12.September 1934 schrieb der Oberregierungsrat und spätere Reichsdramaturg Dr. Rainer Schlösser in einem Bericht an Reichsminister Goebbels: „Bei der Machtübernahme war die Lage auf dem Operettenmarkt so, dass 80% der Produktion sowohl musikalisch wie textlich jüdischen Ursprungs war. 10% war den Komponisten nach arisch, den Librettisten nach aber ebenfalls jüdischen Ursprungs. Die rein arischen Werke endlich dürften 10% nicht überstiegen haben. Unter diesen Umständen war es in der vergangenen Spielzeit nicht möglich, die jüdischen Bestandteile in der Operette restlos auszumerzen.“

In nur drei kurzen Jahren eroberte auch der ungarisch-jüdische Komponist Paul Abraham zwischen 1930 und 1933 die Bühnen der Stadt und das Berliner Publikum im Sturm. In Ungarn geboren, spielte Abraham neben dem Musikstudium in Caféhäusern und begleitete Stummfilme. Er schrieb 100 Schlager in der Woche. In der facettenreichen musikalischen Bühnenunterhaltungsindustrie der ausgehenden Weimarer Republik mit ihrem vielstimmigen Komponisten-Kreis fand er rasch irgendwo zwischen Lehár und Weill, Krenek und Künneke, Kálmán und Hollaender eine künstlerische Nische. Die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Lehár-Librettisten Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda erwies sich als äußerst erfolgreich.

In enger Folge entstanden hier mit den Operetten Victoria und ihr Husar (1930), Blume von Hawaii (1931, youtube Trailer unten)) und Ball im Savoy (1932, youtube Trailer unten) drei Welterfolge, von deren Tantiemen sich Paul Abraham ein Haus in der Fasanenstraße leisten konnte.

„Es ist so schön am Abend bummeln zu geh’n“, „Ball im Savoy“, „Meine Mama ist aus Yokohama“, „Mr. Brown und Lady Stern“Abraham schrieb für seine Operetten Hit über Hit.

„Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“,  eines seiner bekanntesten Lieder aus Ball im Savoy, wurde für seinen Schöpfer nur zu schnell wahr. Direkt nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten verließ Paul Abraham 1933 Berlin. Zunächst floh er nach Budapest, wo ihn in einer Aufführung rechtsnationale Komparsen angriffen. Abraham verließ Ungarn allein, seine Ehefrau Sarolta Feszely sollte er erst 1956 wiedersehen.

Paul Abraham - Im Schlosspark Theater © Bo Lahola

Paul Abraham – Im Schlosspark Theater © Bo Lahola

Besonders perfide ist, dass Abraham fertige Schlager zurücklassen musste. Sein Chauffeur soll diese an andere Komponisten verkauft haben, die sich mit der Urheberschaft schmückten. Abraham wurde nicht nur seines Vermögens, sondern auch geistig enteignet. Über Paris floh er weiter nach Casablanca und von dort nach Kuba.

Schließlich erreichte er nach New York, nur die künstlerischen Vorzeichen, unter denen er in Europa so erfolgreich gewesen war, erwiesen sich hier als komplett verändert. Die von ihm als Novum in seine Erfolgsoperetten integrierten Jazzelemente, die dort mit einer Jazzband zusätzlich zum Orchester zu seinem Markenzeichen und Stil geworden waren, fanden in der amerikanischen traditionellen Rezeption wenig Anklang. Hier verband man europäische Operetten nicht mit uramerikanischen musikalischen Stilelementen. Abraham erkrankte schwer und erfuhr in einer psychiatrischen Klinik mehr als 10 Jahre lang Behandlungen. Auf Initiative mehrere deutscher Freunde konnte er zusammen mit 52 anderen erkrankten Emigranten schließlich 1956 nach Deutschland zurückkehren, wo er jedoch wenige Jahre später verstarb, ohne seine künstlerische Karriere fortsetzen zu können.

Das kleine Berliner Schlossparktheater stellte nun in einem mehrtägigen Gastspiel rund um den Geburtstag des Komponisten Anfang November 2018 in einer Produktion der Kammerspiele Magdeburg und der Hamburger Kammerspiele eine szenische Biografie des Komponisten vor. In filmschnittartigen Rückblenden und mit wenigen Requisiten erzählt Dirk Heidicke (Regie: Klaus Noack) in seiner szenischen Biografie  das Leben des Operettenkomponisten Paul Abraham und dessen tragisches Schicksal nach.

Ein leises Stück der eindringlichen Töne. In „Paul Abraham – Operettenkönig von Berlin“ begibt sich Jörg Schüttauf, als Darsteller aus Theateraufführungen und zahlreichen TV- und Kinoproduktionen bekannt, auf leise und eindringliche Art auf die Spuren eines tragischen und rastlosen Lebens. Nur wenige Kilometer entfernt von Paul Abrahams früherem Wohnhaus in der Charlottenburger Fasanenstraße und den Schauplätzen seiner großen Erfolgsaufführungen an den Berliner Operettentheatern in der späten Weimarer Republik.


Ball im Savoy – Barrie Kosky Inszenierung an der Komischen Oper
Youtube Trailer der Komischen Oper Berlin
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Schüttauf zeigt sich als Darsteller von hoher Wahrhaftigkeit. Er gibt der tragischen Figur Paul Abrahams eine Leichtigkeit, die fast beiläufig die melancholische Grundstimmung seines Schicksals auslotet. Dabei bleibt er stets dicht an der Figur.

Susanne Bard ist ihm dabei in einer Vielzahl an Rollen eine adäquate Bühnenpartnerin. Ihr unbestrittenes komödiantisches Talent, das gelegentlich ins Überzogene abdriftet, ist jedoch am besten eingesetzt, wenn sie als Sarolta Feszely, Abrahams Ehefrau, präsent ist. Hier zeigt sie mit Ruhe und Nähe zum Protagonisten eine dichte Figur.

Zusammen mit Jens-Uwe Günther am Flügel vollziehen beide Abrahams Lebensreise rückwärts nach, blicken hinter die Geschichte seiner Lieder. Günther webt immer wieder behutsam Abrahams Melodien in den gesprochenen Text, wie Erinnerungen, die für wenige Minuten aufblitzen.

Das große Verdienst des Stückes ist es, die Geschichte Paul Abrahams exemplarisch nachzuerzählen für die Biographien so vieler anderer jüdischer Künstler mit ähnlichen Schicksalswegen. Im Stück geschieht das berührend konkret, wenn es z.B. um die jüdisch-stämmigen Librettisten Abrahams, Fritz Löhner-Beda und Alfred Grünwald geht: Grünwald gelang noch rechtzeitig die Flucht, Löhner-Beda wurde ins KZ Buchenwald verbracht, wo er 1942 ermordet wurde. Den gemeinsamen Erfolg ihrer Operetten hat Löhner-Beda, der vergeblich auf eine Intervention seines langjährigen Kollegen und Komponistenpartners Franz Lehár gehofft haben soll, nicht erlebt. Abraham hat physisch überlebt, doch seine Seele und sein musikalischer Verstand haben die Verfolgung und Irrfahrt ins Exil nicht überstanden.

Am 5. Januar 1946 wurde er auf einer Verkehrsinsel in New York City verhaftet, wo er mit weißen Handschuhen ein imaginäres Orchester dirigierte.

Blume von Hawaii –  Paul Abraham
Youtube Trailer des TfN Hildesheim mit IOCO Rezension
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Die folgenden 10 Jahre, bis es einer Initiative seines Freundeskreises gelang, eine Einreisegenehmigung der bundesdeutschen Regierung zu erwirken, verbrachte er in einer Klinik in New York. In Hamburg lebte er bis zu seinem Tod 1960 wieder vereint mit seiner ungarischen Ehefrau in einer ruhigen imaginierten Welt, in der er Briefe über kommende Broadwayprojekte verfasste. Die Situation auf der Verkehrsinsel ist zu einer wiederkehrenden Spielsituation im Stück geworden. Jörg Schüttauf gelingt es, sie als tragisches Abbild von Paul Abrahams gestohlenem Leben lebendig zu machen.

Das Schlossparktheater

Das Schlossparktheater am ehemaligen Gutshaus Steglitz in Berlin Steglitz gelegen ist ein theaterarchitektonisches Kleinod mit Tradition und bewegter Geschichte. Ca. 1885 wurde das Gebäude des jetzigen Schlosspark Theaters vom Kaufmann Hans Heinrich Müller auf dem Gelände des Wirtschaftstraktes des Wrangelschlösschens (Gutshaus Steglitz) erbaut und zunächst als Tanzsaal und Restauration genutzt. 1921 fand nach einem Umbau das Theater mit 440 Plätzen in diesem Gebäude eine neue Unterkunft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1945 führte Boleslaw Barlog das Theater 27 Jahre, bis 1972; er inszenierte dort über 100 Stücke. Zum damaligen Ensemble der „Stunde Null“ gehörten unter anderem Hildegard Knef, die im Schlossparktheater ihr Theaterdebüt gab, Klaus Kinski und Martin Held. In der Nachkriegszeit feierten deutschsprachige Erstaufführungen berühmter zeitgenössischer Dramatiker hier Premiere, so zum Beispiel 1953 Samuel Becketts bekanntes Stück Warten auf Godot in der Regie von Karl Heinz Stroux. 1950 wurde das Schlossparktheater als Teil des Schillertheaters zum Staatstheater ernannt und war dessen kleinere Spielstätte. Zum legendären Ensenble gehörten dann Klaus Kinski, Erich Schellow, Johanna von Koczian, Klaus Kammer, Gudrun Genest, Bernhard Minetti, Berta Drews, Walter Franck, Marianne Hoppe, Carl Raddatz, Arthur Wiesner und Peter Ustinov. Nach der Schließung der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin im Jahre 1993 wurde das Schlossparktheater als Privattheater mit staatlichen Zuschüssen betrieben. Aus der Konkursmasse der nach der Wende abgewickelten Staatlichen Schauspielbühnen übernahm zunächst Heribert Sasse das Schlossparktheater als Privatbühne. Ab 2004 war der Unterhaltungskonzern Stage Entertainment, für kurze Zeit Partner des Schlossparktheaters. Unter  der künstlerischen Leitung von Regisseur Andreas Gergen fand dort u.a. die gefeierte Deutsche Erstaufführung des Musicals Pinkelstadt  statt. Im Dezember 2008 übernahm der Kabarettist und Schauspieler Dieter Hallervorden das Schlosspark Theater, um es unter seiner Leitung als Sprechtheater ohne festes Ensemble zu bespielen. www.schlossparktheater.de

—| IOCO Kritik Schlosspark-Theater Berlin |—

 

Leipzig, Oper Leipzig, Highlights der Oper Leipzig im März 2018

Januar 17, 2018 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Highlights der Oper Leipzig im März 2018

 

  • DEUTSCHLAND-PREMIERE VON CALIXTO BIEITOS »TANNHÄUSER«
  • PREMIERE VON LEWIS CARROLLS »ALICE IM WUNDERLAND« ALS BALLETT AN DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE
  • THEMENWOCHE »STARKE FRAUEN«
  • MUSIKALISCHER SALON: »SCHERZI MUSICALI«
  • KLEINE KOMÖDIE: »ICH HABE MEINE TANTE GESCHLACHTET« –  EIN FRANK-WEDEKIND-ABEND
  • PASSIONSZEIT MIT »PARSIFAL« UND »JOHANNES-PASSION

DEUTSCHLAND-PREMIERE VON CALIXTO BIEITOS »TANNHÄUSER«

Am Samstag, 17. März, 18 Uhr feiert Richard Wagners Oper »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg« in der Inszenierung von Calixto Bieito ihre Deutschland-Premiere im Leipziger Opernhaus. Der renommierte katalanische Regisseur, der die ursprünglich mit Katharina Wagner geplante Produktion übernahm, lenkt den Fokus auf den Gegensatz zwischen ureigenen menschlichen Impulsen und gesellschaftlichen Konventionen. Der Minnesänger Tannhäuser ist zwischen Realität und Illusion hin- und hergerissen und zerreibt sich zwischen künstlerischer Freiheit und gesellschaftlichen Zwängen. Im Venusberg lockt eine Welt der Sinnesfreuden und Fleischeslust, auf der Wartburg offenbart sich ihm das Ideal der reinen Minne. Doch Heimat und Halt findet er in keiner der beiden Sphären.

Bieitos »Tannhäuser«-Inszenierung war nach ihrem großen Erfolg in Gent und Antwerpen in der Spielzeit 2015/2016 im vergangenen Jahr bereits in Venedig und Bern zu erleben. Der für die Titelpartie engagierte Burkhard Fritz gab bei der Premiere in Gent sein gefeiertes Tannhäuser-Debüt. Anders als in Antwerpen, aber wie zunächst geplant, wird in Leipzig die Dresdner Fassung zu hören sein.

Premiere: Samstag, 17. März 2018, 18 Uhr, Opernhaus
Weitere Aufführungen: 24. März, 2. April, 27. Mai 2018 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn)


PREMIERE VON LEWIS CARROLLS »ALICE IM WUNDERLAND« ALS BALLETT AN DER MUSIKALISCHEN KOMÖDIE

Jeder kennt sie, die quietschbunte Welt der körperlosen Grinsekatze, des verrückten Hutmachers oder der bösen Herzkönigin. Mirko Mahr, Chefchoreograph der Musikalischen Komödie, setzt diesen skurrilen Kosmos von Lewis Carroll, in dem der Unsinn seine sonderbarsten Blüten treiben darf, in eine gleichermaßen für Kinder wie Kind gebliebene Erwachsene ansprechende Choreografie um. Die Premiere seines Balletts »Alice im Wunderland« findet am Freitag, 23. März, 19:30 Uhr statt. Lewis Carrolls Abenteuergeschichte »Alice’s Adventures in Wonderland« ist längst zum zeitlosen Klassiker avanciert, der seit 150 Jahren eine Leserschaft aus Alt und Jung begeistert. Die Gesetze von Logik und Sprache sind hier ausgehebelt, dem Nonsens Tür und Tor geöffnet.

Premiere: Freitag, 23. März 2018, 19:30 Uhr, Musikalische Komödie
Weitere Aufführungen: 24. & 30. März / 14., 15. & 17. April /?10., 11., 26. & 27. Mai 2018


THEMENWOCHE »STARKE FRAUEN«

Starke Frauen sind in der Woche vom 3. bis zum 10. März auf den Bühnen der Oper und der Musikalischen Komödie zu erleben. Ob »Lucia di Lammermoor«, »Salome«, »Rusalka« oder »La Cenerentola« –  ihrem Schicksal treten sie selbstbestimmt entgegen, auch wenn am Ende der Tod steht.

Wiederaufgenommen wird an der Musikalischen Komödie außerdem der Liederabend »Die Sekretärinnen«. Dass in diesen gern als »Tippse« oder »graue Büromaus« verkannten Damen ungeahnte Talente schlummern, davon erzählt die Revue von Franz Wittenbrink. Mit Evergreens und Schlagern von Cole Porter bis Eros Ramazotti und Herbert Grönemeyer, von den Andrew Sisters bis hin zu Hildegard Knef und Caterina Valente möbelt die Belegschaft eines Großraumbüros ihren drögen Büroalltag auf. Seit den 90er Jahren hat Franz Wittenbrink mit seinen szenischen Liederabenden das Genre Revue neu belebt – mit großem Erfolg, wie die Aufführungszahlen zeigen.

Termine:
»Lucia di Lammermoor«, Samstag, 3. März 2018, 19 Uhr, Opernhaus
»Sekretärinnen«, Samstag, 3. März 2018, 19 Uhr | Sonntag, 4. März, 15 Uhr, Musikalische Komödie
»Rusalka«, Sonntag, 4.März, 18 Uhr 2018, Opernhaus
»La Cenerentola«, Freitag, 9. März 2018, 19:30 Uhr, Opernhaus
»Salome«, Samstag, 10. März 2018, 19:30 Uhr, Opernhaus


MUSIKALISCHER SALON: »SCHERZI MUSICALI«

Heitere Arien und Duette von Claudio Monteverdi, Georg Friedrich Händel und Gaetano Donizetti halten zwei weitere starke Frauen, die Ensemblemitglieder Stefania Abbondi und Wallis Giunta, im Musikalischen Salon am Samstag, 3. März, 15 Uhr für ihr Publikum bereit. An Klavier und Cembalo begleitet sie Studienleiter Ugo D‘Orazio. Vor dem Konzert besteht die Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

Termin: Samstag, 3. März 2018, 15 Uhr, Konzertfoyer, Opernhaus


KLEINE KOMÖDIE: »ICH HABE MEINE TANTE GESCHLACHTET« –  EIN FRANK-WEDEKIND-ABEND

Ein Kleinod der Kabarettkunst erwartet das Publikum am Freitag, 9. März, 19:30 Uhr im Venussaal der Musikalischen Komödie. Unter dem Titel »Ich habe meine Tante geschlachtet« geben Sabine Töpfer und Andreas Rainer Texte, Lieder und Moritate von Frank Wedekind (1864-1918) zum Besten. Berühmt geworden durch Dramen wie »Frühlings Erwachen« und »Lulu«, letzteres Textgrundlage für Alban Bergs gleichnamige Oper (Leipziger Premiere: 16. Juni 2018), wirkte Wedekind als einer der »Elf Scharfrichter«, einem Münchner Kabarett-Ensemble der Zeit um 1900.

Beißende Kritik an einer in Konventionen erstarrten Gesellschaft wurde sein Markenzeichen. In seinen Texten spürte er aber auch den verborgenen Triebwelten seiner Zeit nach und verlieh dadurch dem Lebensgefühl einer ganzen Generation Ausdruck.

Termin: Freitag, 9. März 2018, 19:30 Uhr, Venussaal, Musikalische Komödie


PASSIONSZEIT MIT »PARSIFAL« UND »JOHANNES-PASSION«

Die Oper Leipzig begeht die diesjährige Passionszeit mit der Aufführung zweier Werke, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wie auch in den Jahren zuvor gibt es am Karfreitag, 30 März, 17 Uhr, Wagners Bühnenweihfestspiel »Parsifal« zu erleben – vorerst zum letzten Mal. Mit dem Dualismus von Leiden und Erlösung, Moral und Erotik, Religion und Atheismus berührt Wagners »Parsifal« die großen Themen des 19. Jahrhunderts und erhebt zugleich einen religiösen Anspruch für die Kunst. Roland Aeschlimann übersetzt Wagners musikalisches Mysterium in ein synästhetisches Klang-Raum-Erlebnis. Die Titelpartie ist mit Stefan Vinke besetzt, der erst kürzlich als Siegfried im dritten Teil des Leipziger Rings glänzte.

Tags darauf, am Karsamstag um 19 Uhr, besteht die Möglichkeit, sich von Mario Schröders sinnlicher Umsetzung von Bachs »Johannes-Passion« als Ballett berühren zu lassen. Mit seinem Ensemble entwickelt der Ballettdirektor und Chefchoreograph des Leipziger Balletts Reflexionen über die Vergänglichkeit – und über die Frage nach dem Verhältnis von Körper und Seele. Die Tänzer Yan Leiva und Anna Jo verkörpern die Rollen der Erzähler der bekannten Geschichte um die letzten leidensvollen Tage im Leben Jesu Christi: die Verleugnung durch Petrus, die Verurteilung durch Pontius Pilatus, die Folter und die Kreuzigung.

Termine:
»Parsifal«, Karfreitag, 30. März 2018, 17 Uhr, Opernhaus
»Johannes-Passion«, 31. März 2018, 19 Uhr, Opernhaus


—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Basel, Theater Basel, Nachtcafé: ROCK & EROTIK und NOSTALGIE, 03. und 10.10.2014

September 19, 2014 by  
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Theater Basel

Nachtcafé: Rock & Erotik und Nostalgie

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Rock & Erotik

Balladen zum Thema Liebe, Sehnsucht, Freiheit und Normalität
Gesang: Toni Kasprzak, Klavier: Piotr Dziki

3. Oktober 2014, 23.00 Uhr, Nachtcafé

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Nostalgie im Nachtcafé

Liederabend

Gesang: Waltraud Danner, Klavier: Iryna Krasnovska, Szenische Umsetzung: Barbora Horákova-Joly

Geniessen Sie einen Abend mit Liedern, Songs und Chansons aus dem letzten Jahrhundert, mit denen singende Schauspielerinnen wie Zarah Leander, Marlene Dietrich, Hildegard Knef bis Liza Minelli berühmt wurden. Die Lieder gehören mit ihren stimmungsvollen Texten zu den Evergreens, die man auch heute noch gerne hört.»

10. Oktober 2014, 20.00 Uhr, Nachtcafé

Pressemedung Theater Basel

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Spielplan Februar 2014

Januar 3, 2014 by  
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Theater Rudolstadt

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Spielplan Februar 2014

 
01.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
Weekend im Paradies
Schwank in drei Akten von Franz Arnold und Ernst Bach
 
01.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
Sexy Laundry
Komödie von Michele Riml / Aus dem Englischen von Steffen Mensching (Deutschsprachige Erstaufführung)
 
02.02.2014, 11:00 Uhr, Musikschule Saalfeld
1. Kinderliederkonzert
»Knusper, Knusper, Knäuschen« (4+)
 
02.02.2014, 18:00 Uhr, Großes Haus
Orpheus steigt herab
Stück von Tennessee Williams / 17:30 Stückeinführung
 
02.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
Sexy Laundry
Komödie von Michele Riml / Aus dem Englischen von Steffen Mensching (Deutschsprachige Erstaufführung)
 
04.02.2014, 15:00 Uhr, Großes Haus
Shakespeare. Ein Ballett.
von Jutta Ebnother
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
05.02.2014, 9:00 Uhr, Musikschule Saalfeld
1. Kinderliederkonzert
»Knusper, Knusper, Knäuschen« (4+)
 
05.02.2014, 10:30 Uhr, Musikschule Saalfeld
1. Kinderliederkonzert
»Knusper, Knusper, Knäuschen« (4+)
 
06.02.2014, 18:00 Uhr, theater tumult
PREMIERE: lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)  
 
07.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
Shakespeare. Ein Ballett.
von Jutta Ebnother
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
 
07.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
Judas
Monolog von Lot Vekemans
 
08.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
Orpheus steigt herab
Stück von Tennessee Williams
 
08.02.2014, 21:00 Uhr, Schminkkasten
ROTE LATERNE: Allerlei Lust
Erotische Literatur zur Nacht
 
09.02.2014, 11:00 Uhr, Schminkkasten
1. Kinderliederkonzert
»Knusper, Knusper, Knäuschen« (4+)
09.02.2014, 11:00 Uhr, theater tumult
3käsehoch
Bühne frei für Kinder! (5+)
 
09.02.2014, 15:00 Uhr, Großes Haus
GASTSPIEL: Denn Jule schläft fast nie!
Familienkonzert von Gerhard Schöne mit Schlummerliedern aus aller Welt
09.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
BLAUE STUNDE: »Das Cabaret ist mein Ruin«
Satiren und Lieder von Grünbaum, Löhner-Beda, Leopoldi
 
10.02.2014, 10:00 Uhr, theater tumult
lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)  
 
10.02.2014, 12:00 Uhr, theater tumult
lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)  
 
11.02.2014, 10:00 Uhr, theater tumult
lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)  
 
11.02.2014, 12:00 Uhr, theater tumult
lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)
 
12.02.2014, 10:00 Uhr, theater tumult
lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)  
 
12.02.2014, 12:00 Uhr, theater tumult
lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)
 
13.02.2014, 18:00 Uhr, theater tumult
lost in the supermarket
Stück von Christina Kettering (14+) (Uraufführung)
 
14.02.2014, 19:30 Uhr, Meininger Hof
5. Sinfoniekonzert
»Impressions de France« – Werke von Debussy, Fauré, Gouvy u.a.
14.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
Tango
Schauspiel von Slawomir Mrozek
 
14.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
Der Teufel und die Diva
Bühnenshow von Fred Breinersdorfer u. Katja Röder mit Musik von Hildegard Knef
 
15.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
5. Sinfoniekonzert
»Impressions de France« – Werke von Debussy, Fauré, Gouvy u.a.
 
15.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
Der Teufel und die Diva
Bühnenshow von Fred Breinersdorfer u. Katja Röder mit Musik von Hildegard Knef
 
16.02.2014, 11:00 Uhr, Rudolstadt, Schillerhaus
Theaterfrühstück bei Schiller
Premierenmatinee zu »Die Welt auf dem Monde«
 
16.02.2014, 15:00 Uhr, Schminkkasten
Happa Happa
Ein musikalischer Kochkurs mit Biss von Gunther Friedrich
16.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
GASTSPIEL: Szenen einer Ehe – Kein Streit entzweit!
Kabarett mit dem »Fettnäppchen« Gera
17.02.2014, 9:00 Uhr, theater tumult
Die Kuh Rosmarie
Stück von Andri Beyeler für Kinder (4+)
 
17.02.2014, 10:30 Uhr, theater tumult
Die Kuh Rosmarie
Stück von Andri Beyeler für Kinder (4+)
 
18.02.2014, 9:00 Uhr, theater tumult
Die Kuh Rosmarie
Stück von Andri Beyeler für Kinder (4+)
 
18.02.2014, 10:30 Uhr, theater tumult
Die Kuh Rosmarie
Stück von Andri Beyeler für Kinder (4+)
19.02.2014, 9:00 Uhr, theater tumult
Die Kuh Rosmarie
Stück von Andri Beyeler für Kinder (4+)
 
19.02.2014, 10:30 Uhr, theater tumult
Die Kuh Rosmarie
Stück von Andri Beyeler für Kinder (4+)
 
21.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
VORAUFFÜHRUNG: Die Welt auf dem Monde
Oper von Joseph Haydn / Libretto von Carlo Goldoni
Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz
 
22.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
PREMIERE: Die Welt auf dem Monde
Oper von Joseph Haydn / Libretto von Carlo Goldoni
 Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz
 
22.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
Sexy Laundry
Komödie von Michele Riml / Aus dem Englischen von Steffen Mensching (Deutschsprachige Erstaufführung)
 
23.02.2014, 15:00 Uhr, Großes Haus
Die Welt auf dem Monde
Oper von Joseph Haydn / Libretto von Carlo Goldoni
Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz
 
23.02.2014, 20:00 Uhr, Schminkkasten
Sexy Laundry
Komödie von Michele Riml / Aus dem Englischen von Steffen Mensching (Deutschsprachige Erstaufführung)
 
25.02.2014, 15:00 Uhr, Großes Haus
Die Welt auf dem Monde
Oper von Joseph Haydn / Libretto von Carlo Goldoni
Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz
 
28.02.2014, 19:30 Uhr, Großes Haus
Die Welt auf dem Monde
Oper von Joseph Haydn / Libretto von Carlo Goldoni
Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz
 
 
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