Wien, Wiener Staatsoper, Il Trovatore – Start der Spielzeit 2017/2018, 04.09.2017

August 30, 2017 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Wiener Staatsoper: Start in die Spielzeit 2017/2018

Il trovatore: Mit Anna Netrebko und Ehemann Yusif Eyvazov

Mit dem beliebten Tag der offenen Tür startet die Wiener Staatsoper am Sonntag, 3. September 2017 in die Spielzeit 2017/2018. Geboten werden spannende Einblicke hinter die Kulissen des Opern- und Ballettbetriebs mit u. a. Proben, einer Technikshow, der Ausstellung von Kostümen und Requisiten. Für die zwei Termine (14.00 und 17.30 Uhr) werden seit Anfang August kostenlose Zählkarten an den Bundestheaterkassen ausgegeben.


Gleich am darauffolgenden Tag steht die erste Vorstellung der neuen Saison auf dem Programm: In der Wiederaufnahme von Verdis Il trovatore am Montag, 4.* September 2017 kehrt Anna Netrebko, die die Partie bereits bei der Premiere der Produktion von Daniele Abbado im Februar 2017 verkörpert hat, als Leonora zurück auf die Bühne des Hauses am Ring. Marcelo Álvarez musste seine Auftritte soeben krankheitsbedingt absagen, an seiner Stelle gibt Yusif Eyvazov (!) sein Rollendebüt als Manrico an der Wiener Staatsoper. George Petean verkörpert erstmals am Haus den Conte di Luna, Luciana D’Intino ist wieder als Azucena zu erleben. Am Dirigentenpult: Marco Armiliato. In der letzten Vorstellung der Serie (Reprisen am 7., 10. und 13. September) am 13. September gibt Carmen Giannattasio ihr Rollendebüt am Haus als Leonora.


Mozarts Le nozze di Figaro ist wieder ab Dienstag, 5. September 2017 zu erleben: Adam Plachetka singt den Figaro, KS Carlos Álvarez den Conte d’Almaviva (Rollendebüt an der Wiener Staatsoper) und Dorothea Röschmann die Contessa d’Almaviva. Ihre Rollendebüts am Haus geben Andrea Carroll als Susanna, Margarita Gritskova als Cherubino und Ryan Speedo Green als Bartolo. Es dirigiert: Adam Fischer. Reprisen: 9.*, 12.* und 15.*° September


Am Mittwoch, 6.* September 2017 steht eine Vorstellung von Rossinis Il barbiere di Siviglia auf dem Spielplan: Marco Caria singt die Titelpartie, Ioan Hotea den Conte d’Almaviva, Rachel Frenkel die Rosina, Paolo Rumetz den Bartolo und Sorin Coliban den Basilio. Es dirigiert: Marco Armiliato.

In Mussorgskis Chowanschtschina ab Freitag, 8.* September 2017 sind KS Ferruccio Furlanetto als Iwan Chowanski, Christopher Ventris als Andrei Chowanski, Herbert Lippert als Golizyn, Andrzej Dobber als Schaklowity, Ain Anger als Dossifei und Elena Maximova als Marfa zu erleben. Ihre Rollendebüts am Haus geben Thomas Ebenstein als Schreiber, Carlos Osuna als Kuska und Ayk Martirossian als 2. Strelitze. Michael Güttler dirigiert erstmals Chowanschschtina an der Wiener Staatsoper. Reprisen: 11.*°, 14.* und 17. September 2017.

* Live-Übertragung auf den Herbert von Karajan-Platz im Rahmen von
„Oper live am Platz“
° weltweite Live-Übertragung in HD über www.staatsoperlive.com

 

Wien, Wiener Staatsoper, Saisonauftakt 2015/2016, 01.09.2015

September 1, 2015 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper © Starke

 

Saison  2015/2016 an der Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper startet mit einem breit gefächerten Programm in die neue Spielzeit 2015/2016:

Den Auftakt zur neuen Saison bildet Verdis Rigoletto am Freitag, 4.*° September 2015 mit zahlreichen Rollendebüts: erstmals sind an der Wiener Staatsoper Ambrogio Maestri in der Titelpartie, Celso Albelo als Herzog von Mantua, Aleksandra Kurzak als Gilda, Michele Pertusi als Sparafucile und Margaret Plummer als Giovanna zu erleben. Elena Maximova singt die Maddalena. Das neue Ensemblemitglied Andrea Carroll stellt sich als Page dem Staatsopernpublikum vor. Am Dirigentenpult: Evelino Pidò.
Die Vorstellung am 4. September 2015 wird im Rahmen des Filmfestivals am Wiener Rathausplatz live-zeitversetzt ab 20.30 Uhr übertragen.  Reprisen im Haus am Ring: 7., 10.* und 13.* September

In Der fliegende Holländer ab Samstag, 5.* September 2015 gibt Michael Volle in der Titelpartie sein Rollendebüt am Haus. Hans-Peter König, der beim Mailand-Gastspiel der Wiener Staatsoper 2011 den Rocco in Fidelio gesungen hat, debütiert als Daland auf der Staatsopernbühne. KS Ricarda Merbeth verkörpert die Senta, Herbert Lippert den Erik, Carole Wilson die Mary und Thomas Ebenstein den Steuermann. Es dirigiert: Peter Schneider.    Reprisen: 8.* und 11.*° September

Am Sonntag, 6. September 2015 werden beim traditionellen Tag der offenen Tür zu Saisonbeginn den Besucherinnen und Besuchern spannende Blicke hinter die Kulissen des Opern- und Ballettbetriebes ermöglicht. An zwei Terminen (14.00 bis 16.30 und 17.30 bis 20.00 Uhr) lädt die Wiener Staatsoper Interessierte ein, hinter die Kulissen des großen Opern- und Ballettbetriebs zu blicken. (Zählkarten in der Kassenhalle der Bundestheater erhältlich)

Ab Mittwoch, 9.* September 2015 steht La traviata wieder auf dem Programm des Hauses am Ring: Die russische Sopranistin Irina Lungu gibt in der Titelpartie ihr Debüt am Haus, ihre Staatsopern-Rollendebüts geben Pavol Breslik als Alfredo und Jason Bridges als Gaston. KS Carlos Álvarez ist als Giorgio Germont zu erleben, Zoryana Kushpler als Flora. Michael Schonwandt dirigiert erstmals an der Wiener Staatsoper.
Reprisen: 12.*, 17.* und 21. September

* Live-Übertragung auf den Herbert von Karajan-Platz im Rahmen von *Oper live am Platz“
° weltweite Live-Übertragung in HD über www.staatsoperlive.com

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Wien, Wiener Staatsoper, Nussknacker, Rigoletto, Arabella und mehr, 19./20./21.12.2014

Dezember 19, 2014 by  
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Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper © Starke

Wiener Staatsoper © Starke

Viertes Adventwochenende mit der Wiener Staatsoper:

„Der Nussknacker“; Premiere „Rigoletto“ im Haus am Ring, zuhause und im Kino; „Matinee der Opernschule und Ballettakademie“ und „Arabella“

Ein vielfältiges Programm präsentiert die Wiener Staatsoper am vierten Adventwochenende dieses Jahres.

Am Freitag, 19. Dezember 2014 nimmt das Wiener Staatsballett die Erfolgsproduktion von Rudolf Nurejews „Der Nussknacker“ wieder auf: Es tanzen Kiyoka Hashimoto (Clara) und Robert Gabdullin (Drosselmeyer/Prinz), es dirigiert Paul Connelly.

Die Reprisen am 22. Dezember, 26. Dezember (nachmittags und abends * Dirigent: Gerrit Prießnitz), 6. Jänner (nachmittags und abends) sowie am 9. Jänner 2015 gestalten in alternierenden Besetzungen Kiyoka Hashimoto, Natascha Mair, Liudmila Konovalova und Nina Tonoli als Clara bzw. Robert Gabdullin, Denys Cherevychko, Vladimir Shishov und Eno Peci (Rollendebüt) als Drosselmeyer/Prinz.

Am Samstag, 20. Dezember 2014 feiert die Neuproduktion von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ in der Inszenierung von Pierre Audi und mit
Myung-Whun Chung am Pult Premiere. Zu erleben sind u. a. Simon Keenlyside (Rigoletto), Piotr Beczala (Duca di Mantova), Erin Morley
(Gilda), Elena Maximova (Maddalena) und Ryan Speedo Green (Sparafucile).

Die Premiere wird ab 18.30 Uhr live von Radio Ö1 (+ EBU) übertragen, live-zeitversetzt ab 20.15 Uhr auf Classica und um 21.55 Uhr auf ORF 2 sowie live bzw. live-zeitversetzt in rund 60 Kinos europaweit von Andorra über Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Irland, Polen,
Schweiz bis Spanien.

Am Sonntag, 21. Dezember 2014 gestalten die Studierenden der Opernschule der Wiener Staatsoper sowie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper um 11.00 Uhr im Großen Haus gemeinsam eine Matinee: Die Schüler und Studierenden der Opernschule präsentieren Ausschnitte aus Johann Sebastian BachsWeihnachtsoratorium„; die Ballettakademie der Wiener Staatsoper widmet sich den Uraufführungen von „Hanna“ (Choreographie: Robert Sher-Machherndl) und „Avant-Scène“ (Choreographie: Bella Ratchinskaia); die Studierenden beider Schulen führen gemeinsam „Stella splendens“ und „Los set gotxs recomptarem“ (Choreographie: Margit Legler) auf.

Ebenfalls am Sonntag, 21. Dezember 2014 ist Richard Strauss’ „Arabellaletztmalig in dieser Saison im Haus am Ring zu sehen. Unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer singen u. a. Anne Schwanewilms (Arabella), Tomasz Konieczny (Mandryka) und Herbert Lippert (Matteo).

Pressemeldung Wiener Staatsoper

Lübeck, Theater Lübeck, Premiere: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg, 31.08.2014

August 28, 2014 by  
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Theater Lübeck

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Theater Lübeck © Olaf Malzahn

Premiere: Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Premiere: Sonntag, 31. August 2014, 17.00 Uhr, Großes Haus,  Weitere Vorstellungen Sonntag, 07 September, 17.00 Uhr; So, 28/09, 17.00 Uhr; So, 12/10, 16.00 Uhr; So, 09/11, 17.00 Uhr,

Mit der Premiere der Oper Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg von Richard Wagner unter der musikalischen Leitung von GMD Ryusuke Numajiri in der Inszenierung von Florian Lutz eröffnet das Theater Lübeck am 31. August 2014 die Spielzeit 2014/15. Damit findet das über Jahre erfolgreiche Projekt »Wagner-trifft-Mann« seine Fortsetzung in einem Werk aus Wagners mittlerer Schaffensphase, das seinem Schöpfer selbst bis zu seinem Tod immer neue Fragen stellte und sich zugleich mit seinem großen Reichtum geschlossener musikalischer Nummern wie dem Pilgerchor, Elisabeths Hallenarie oder Wolframs Lied an den Abendstern bis heute größter Beliebtheit erfreut.

Erzählt wird die Geschichte des Minnesängers Tannhäuser, den Wagner frei aus den Überlieferungen rund um den historischen Tannhäuser, der vom Papst vergeblich Vergebung seiner Sünden erbat, und Heinrich von Ofterdingen, einem Teilnehmer des sagenhaften Sängerkriegs auf der Wartburg zur Zeit Landgraf Hermanns I. von Thüringen im 13. Jahrhundert, kombinierte: Tannhäuser ist des Aufenthaltes im Venusberg überdrüssig. Er will die Welt des Genusses verlassen, obwohl Venus selbst alles für sein Bleiben tut. Tannhäuser entscheidet sich für einen neuen Weg, auf dem er seine alten Kollegen und seine Jugendliebe Elisabeth wieder trifft und sich am großen Sängerwettstreit zum Thema Liebe beteiligt. Er kann die in seinen Ohren heuchlerischen Ausführungen seiner Mitstreiter Wolfram von Eschenbach, Walther von der Vogelweide und Biterolf allerdings nicht anhören, ohne die Versammlung schroff mit seinen ganz anderen Sichtweisen zu konfrontieren. Der Skandal ist perfekt. Nur Elisabeth verdankt Tannhäuser, dass er nicht sofort aus der Gemeinschaft ausgestoßen wird, sondern die Chance erhält, durch eine Bußfahrt nach Rom Vergebung seiner Sünden zu erwirken. Anders für als die anderen Reumütigen führt für Tannhäuser der Weg jedoch nicht zurück.

Neben den literarischen Anregungen fand Wagner atmosphärische Inspiration für seinen Tannhäuser auf der Burg Schreckenstein in Böhmen, wo er den Juni 1842 verbrachte, nachdem ein erster Versuch, im Pariser Musikleben Fuß zu fassen, erfolglos geblieben war und er sich auf das Interesse der Dresdner Hofoper an seiner Oper »Rienzi« hin zu einer Umsiedelung nach Dresden entschlossen hatte.

Drei Jahre dauerte seine Arbeit an der »romantischen Oper« bis in Dresden 1845, dann schon in seiner Zeit als Königlich-Sächsischer Kapellmeister der Hofoper, die Uraufführung stattfand. Damit aber war die Entstehungsgeschichte der Oper nicht abgeschlossen: »Ich bin der Welt noch einen Tannhäuser schuldig« sagte Wagner noch wenige Wochen vor seinem Tod zu seiner Frau Cosima und fasste damit sein langes und letztlich nie ganz abgeschlossenes Ringen um eine für ihn gültige Werkgestalt zusammen. Am prägnantesten waren die Änderungen, die er 1861, mitten in der Arbeit an Tristan und Isolde, für eine Aufführung in Paris vornahm, wo andere Gattungstraditionen verschiedene Modifikationen – darunter die Einführung eines Balletts – nötig machte. In Lübeck kommt die Dresdner Fassung zur Aufführung, die von der Uraufführung her abgeleitete, im Druck verbesserte erste Fassung.

Musikalische Leitung Ryusuke Numajiri, Inszenierung Florian Lutz
Bühne Christoph Ernst, Kostüme Mechthild Feuerstein
Video Katharina Spuida, Chor Joseph Feigl

Mit Julia Faylenbogen, Annette Hörle, Carla Filipcic Holm, Imke Looft, Inga Schäfer, Steinunn Soffia Skjenstad, Andrea Stadel/Frauke Becker; Shavleg Armasi/Taras Konoshchenko, Johan Hyunbong Choi, Daniel Jenz, Hjongseok Lee, Herbert Lippert/Jeffrey Dowd, Gerard Quinn/Steffen Kubach, Tim Stolte/Seokhoon Moon; Chor und Extrachor des Theater Lübeck; Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck

Kostprobe Mo, 25/08, 18.30 Uhr, Kammerspiele, Eintritt frei

Premiere So, 31/08, 17.00 Uhr,  Weitere Vorstellungen So, 07/09, 17.00 Uhr; So, 28/09, 17.00 Uhr; So, 12/10, 16.00 Uhr; So, 09/11, 17.00 Uhr, u.a.

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