Berlin, Komische Oper, La Bohème – Giacomo Puccini , IOCO Kritik, 01.02.2019

Februar 1, 2019 by  
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Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin © IOCO

Komische Oper Berlin © IOCO

La Bohème – Giacomo Puccini

– Selfie mit Mimi – Erinnerungen an eine vergangene Zukunft –

von Kerstin Schweiger

 „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ ist der Titel eines Aufsatzes des Philosophen Walter Benjamin, den er 50 Jahre nach der Uraufführung von La Bohème 1935 veröffentlichte. Darin stellt er u.a. die Theorie auf, dass ein Kunstwerk, ein Gemälde, eine Zeichnung, im Augenblick lebendig ist und in diesem Augenblick eine für den Rezipienten erkennbare einzigartige Aura hat. Mit der Reproduzierung von Kunstwerken durch technische Mittel, wie z.B. in der Fotografie verliert das Kunstwerk die Aura.

La Bohème  –  Giacomo Puccini
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Der Boheme-Begriff, den Puccini für seine Oper aufgriff, besitzt selbst eine einzigartige Aura, die in dem Sein und Denken der handelnden Figuren und in der musikalischen und textlichen Struktur dieser Oper selbst begründet liegt. Sie sind Bohémiens, ein Typus junger Leute, die unkonventionell und anti-bürgerlich das Leben, die Liebe, die Kunst und sogar die Armut feiern. Hedonisten der Kunst, Sprachakrobaten, Narzisten, großherzige Egoisten. Eine „Generation Selfie“, wie sie der französische Schriftsteller Henri Murger zu seiner Zeit Anfang des 19. Jahrhunderts als Porträt seiner Freunde und Rückgriff auf sein eigenes Leben im legendären Pariser Künstlerviertel verewigte.

Murger hatte mit seinen „Scènes de la Vie de Bohème“ eine Art Blog geschrieben. Der Roman und die 1896 uraufgeführte Oper schildern das Leiden, Feiern und Lieben einer frühen Subkultur, die in der Folge der Julirevolution 1830 in Frankreich die liberale bürgerliche Bewegung in Europa stärkte.

La Bohème  – Einführung von Regisseur Barrie Kosky
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Murger verbrachte Jugend unter den Buveurs d’eau („Wassertrinkern“), einer Gruppe von Bohémiens im Pariser Quartier Latin. In seinem Roman tauchten seine realen Freunde auf. Im Vorwort seines Romans heisst es: „Die Bohème hat ihre eigentümliche Sprache, einen Jargon. Ihr Wörterbuch ist die Hölle der Rhetorik und das Himmelreich des Neologismus … Ein fröhliches, ein schreckliches Dasein!!“

Henri Murger Paris © IOCO

Henri Murger Paris © IOCO

Puccini selbst hatte, während er die Oper schrieb, den „Club La Bohème“ gegründet. Als eine Erinnerung einer Gruppe von Künstlern, Malern, Schriftstellern an gemeinsame Jugendjahre. Er ruft den Geist des Romanciers Henry Murger auf und transportiert ihn ins Heute. Und so wird Puccinis Oper La Bohéme zu einem Kunstwerk der Selfisten.

Benjamins Theorie und Murgers Hintergrund zu kennen, erleichtert es, den Kunstgriff zu verstehen und zu genießen, den Barrie Kosky bei seiner Interpretation von Puccinis „La Bohème“ 2019 an der Komischen Oper wählt. Denn Kosky greift folgerichtig die Anfänge der Fotografie um 1860 als einschneidenden Wendepunkt in seiner Inszenierung auf. Sechs junge Menschen zeigen einen Ausschnitt ihrer Lebenswirklichkeit und halten diese auf Fotoplatten fest, vergleichbar dem heutigen Selfie-Modus.

In Jordan de Souza hat Kosky einen musikalischen Mitstreiter, der real und temporeich auf lieblich-süßliche Orchesterromantik verzichtet und stattdessen mit klaren Klängen den Sängerdarstellern die Möglichkeit gibt mit den Orchestermotiven und – Kommentaren in einer Art Alltagssprache zu kommunizieren.

La Bohème  –  Giacomo Puccini
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Jenseits von inflationär eingesetzten Rubati und langgezogenen Tempi, die sich bei der musikalischen Interpretation vielfach eingebürgert haben, liegt der Schwerpunkt auf dem erzählerischen Charakter der Partitur, auf dem musikalisch Konkreten der dramatischen Handlung und der geschilderten Gefühle.

Das Leben ist groß! Und es ist kalt … am Weihnachtsabend um 1830, im Pariser Quartier Latin. Nicht für die Miete, nicht fürs Feuerholz und nicht fürs Festmahl reicht das Geld der Bohémiens Rodolfo, Marcello, Colline und Schaunard. Zwar sind sie mittellos, doch reich an Lebenslust und im Herzen ganz entflammt: Der Poet Rodolfo liebt Mimì, sein Freund Marcello verfällt, einmal mehr, der schönen Musetta. Die Künstler feiern, streiten, leiden und lieben durch den Winter – bis Rodolfo, aus finanzieller Not und Überforderung, die todkranke Mimì verlässt. Erst im letzten Augenblick realisieren er und die Freunde, welche Geschenke die Liebe und ihr Leben sind … doch es ist zu spät.

Dreh- und Angelpunkt von Koskys Inszenierung ist die Fotografie. Auf der großenteils leeren Bühne ist die altertümliche Kamera von Beginn an präsent.

Marcello ist ein Fotograf, der seine Modelle vor künstlichen Hintergrundpanoramen ablichtet, der die Wirklichkeit abbildet so wie es der Schriftsteller Rodolfo als Murgers Alter Ego tut. Er schießt Erinnerungsfotos, die die Liebe, die Unbekümmertheit, den Alltag und schließlich das Sterben von Mimi dokumentieren.

Die Kamera hält, ähnlich wie im Vorwort von Christopher Isherwoods Roman Goodbye to Berlin zitiert, dieses Szenen aus dem Leben der Bohème unkommentiert fest. „Ich bin eine Kamera mit weit geöffneter Blende, passiv aufzeichnend, nicht denkend“. Die Kamera übersieht nichts, sie dokumentiert das Lebensgefühl der Bohèmiens. Der Bezug zu Isherwoods Roman Goodbye to Berlin und der daraus adaptierten Bühnenmusical und der Verfilmung Cabaret liegt nahe.

Komische Oper Berlin /   La Bohème - Auf dem Bild: Günter Papendell (Marcello), Dániel Foki (Schaunard), Jonathan Tetelman (Rodolfo); Philipp Meierhöfer (Colline) © Foto Iko Freese / drama-berlin.de

Komische Oper Berlin /   La Bohème – Auf dem Bild: Günter Papendell (Marcello), Dániel Foki (Schaunard), Jonathan Tetelman (Rodolfo); Philipp Meierhöfer (Colline) © Foto Iko Freese / drama-berlin.de

Rodolfo und Isherwood alias Cliff Bradshaw sind seelenverwandt, Mimi und Musetta Schwestern von Sally Bowles, alle eint jeweils ein riesiges musikalisches Selfie.

Ein Faszinosum wie uns heute die Sehnsucht nach der Weimarer Republik und dem rauschhaftem kolportierten Lebensstils einiger weniger Begünstigter zu packen scheint. Nicht umsonst sind Bohème Sauvage Parties, wo man im Stil der 20er Jahre feiert, oder Volker Kutschers sensationell verfilmte Romane schwer im Trend.

Zum zentralen Gestaltungselement der Ausstattung von Rufus Didwiszus (Bühne) wird die kurz zuvor entwickelte Technik der Daguerreotypie, einer frühen Form der Fotografie. Ihr visueller Charakter zeichnet sich durch metallische Oberflächen und eine grau-schwarze Farbigkeit aus. Eine besondere und ganz charakteristische Einschränkung gibt es beim Betrachten der Bilder: Die Schattenpartien der Aufnahmen werden durch blankes Silber repräsentiert. Die Rückwand der Bühne besteht in Bild 1 und 4 aus riesigen Daguerre-Fotoplatten. Die einst so überraschend lebensnahen, heute aber stark verblassten Abbilder werden zum Sinnbild für Vergänglichkeit: ein vergängliches Leben, eine vergängliche Jugend, eine vergängliche Liebe …

Benjamin definierte den Begriff der „Aura“, als „einmalige Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag“. Die Aura besteht gerade aus der Einmaligkeit und der in sich getragenen Geschichte eines Kunstwerks. Folgerichtig ist das zweite Bild im Café Momus eine nachkolorierte Bild-Postkarte, die das Lebensgefühl, die Aura, einer antibürgerlichen hedonistischen Bohème in einem stilisierten Toulouse-Lautrec-Paris abbildet. Varieté-Tänzerinnen, Transvestiten, Nonnen, Kellner, Dandys und Damen, kreisen vor einem fotografischen Paris-Panorama auf der Drehbühne wie auf einem Cabaret angerichtet, vor dem Publikum.

Das Cafe Momus könnte aber genauso gut der Kit Kat Club im Film-Musical Cabaret sein oder das Moka Efti, wenn am Ende dieses Bilds das gesamte Ensemble an der Rampe tanzt. Der legendäre Nachtclub im Berlin der 20er Jahre ist uns durch die Serie Babylon Berlin wieder ins Bewusstsein gerückt.

Komische Oper Berlin / La Bohème - Auf dem Bild: Nadja Mchantaf (Mimì), Günter Papendell (Marcello), Vera-Lotte Böcker (Musetta) © Foto: Iko Freese / drama-berlin.de

Komische Oper Berlin / La Bohème – Auf dem Bild: Nadja Mchantaf (Mimì), Günter Papendell (Marcello), Vera-Lotte Böcker (Musetta) © Foto: Iko Freese / drama-berlin.de

Chor und Kinderchor meistern die schnellen Tempi aus dem Graben mit Bravour. Gestalterisch groß zeichnen die Chorsolisten ein lebendes Sittenbild von Toulouse-Lautrecs Postkarten-Paris. Beeindruckend die offenen laufenden Umbauten im Momus-Bild. Die Stage-Hands verschmelzen mit der Szene, bei drehender Bühne zieht ein Panorama-Paris am Zuschauer vorbei.

Ein junges Ensemble aus einem Guss verkörpert mit vibrierender Lebendigkeit Liebe und Leiden der Figuren zwischen Lebenslust und Überlebenskampf: Nadja Mchantaf gibt nach ihren großen Erfolgen als Rusalka, Cendrillon und Tatjana ihr Rollendebüt als Mimì, an der Seite von Jonathan Tetelman als Rodolfo. Mchantaf singt die Partie der Mimi hinreißend mit leichten großartigen Pianissimi, zerbrechlich und genau pointiert mit klarem höhensicheren Sopran. Als Musetta und Marcello sind die Ensemblemitglieder Vera-Lotte Böcker und Günter Papendell zu erleben. Beide voller Spielfreude, mit schönen, klaren durchsetzungsstarken Stimmen. Das vor Spielfreude sprühende Quartett der Freunde ist komplettiert durch Philipp Meierhöfer und Dániel Foki.

Kosky befreit die handelnden Figuren von ihren im Laufe von Abertausenden Aufführungen weltweit seit der Uraufführung 1896 eindimensional gewordenen Rollen-Klischees. Stattdessen erlegt er ihnen auch widersprüchliche Charakterzüge auf. Marcello taumelt sehr betrunken durch die Welt, die er mit der Kamera festhält. Rodolfo findet auch angesichts von Mimis Sterben nicht zu Gesten der Empathie oder konkreter Hilfe, hilflos nur in seinem eigenen Leid. Mimi ist eine toughe selbstbewusste junge Frau, eine Asphaltblume am Montmartre, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, im Karokleid und in Springerstiefeln stolpert sie in Rodolfos Leben.

Das Verhältnis von Jugend zum Tod ist neben der Fotografie Koskys zweites großes Thema. Wechselnden Emotionen, 100%er Liebe, Eifersucht und Hass geben sich die sechs Protagonisten mit dramatischer Grandezza, Humor und Verve hin. Wendepunkt und Schlüsselmoment im dritten Bild ist die Zerstörung der Kamera durch Musetta in ihrer Wut auf den untreuen Marcello. Danach ist Schluss mit Selfies. Das letzte Foto entsteht in der Katastrophe. Die Bohèmiens stehen hilflos und sehen Mimi beim Sterben zu. Mimi stirbt einen schweren Tod, kämpft, und erstarrt im Sitzen. Das Bild friert eint, im Tode fotografiert, bleibt diese Katastrophe für immer konserviert. Erinnerungen an eine bereits vergangene Zukunft.

Als Intendant hat Barrie Kosky die Komische Oper zu einem offenen innovativen Opernhaus gemacht. Im Vorfeld der Premiere ließ Kosky im rbb verlauten, dass seine Intendanz 2022 definitiv zuende ist, er der Komischen Oper aber möglicherweise verbunden und in Berlin bleibe. Für die Berliner Opernszene wäre das ein Hoffnungsschimmer, denn Kosky zählt zu den Regisseuren, die Oper für das Heute verstehbar machen, ein Storyteller modernen Formats für Geschichten mit zeitloser Botschaft.

La Bohème an der Komischen Oper, Berlin; die weiteren Vorstellungen 2.2.; 8.2.; 14.2.; 17.3.; 22.3.; 30.3.; 4.4.2019 und mehr

—| IOCO Kritik Komische Oper Berlin |—

Braunschweig, Staatstheater Braunschweig, La Boheme – Giacomo Puccini, 05.12.2018

Dezember 3, 2018 by  
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Staatstheater Braunschweig

Staatstheater Braunschweig © Stefan Koch

Staatstheater Braunschweig © Stefan Koch

 La Bohème – Giacomo Puccini

Libretto Giuseppe Giacosa und Luigi Illica, nach »Scènes de la vie de bohème« von Henri Murger, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere  2.12.2018, weitere Vorstellungen 5.12.; 22.12.; 28.12.2018 | 17.01. | 22.01. | 08.02. | 16.02. | 01.03. | 17.03. | 24.03.2019 

Die Pariser Bohème spiegelt den Traum von Freiheit und Unabhängigkeit – das Leben der Künstlerfreunde rund um Rodolfo aber sieht anders aus: Es ist kalt in ihrer Mansarde, noch nicht einmal die Miete können sie bezahlen. Als die hübsche Nachbarin Mimì mit der Bitte um Feuer die Wohnung betritt, scheint vor allem in Rodolfos Leben ein wenig Wärme einzuziehen. Doch schnell stellt sich heraus: Auch diese Flamme muss ihren Tribut an die Armut bezahlen … Durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet stellte La bohème ein Novum in der italienischen Oper dar. Heutzutage gilt La bohéme als eine der meistgespielten Opern des Repertoires.

Musikalische Leitung: Iván López Reynos, Regie und Bühne: Ben Baur, Kostüme: Julia K. Berndt, Choreografie: Liliana Barros

Mit: Mimì: Ivi Karnezi, Ekaterina Kudryavtseva, Musetta: Jelena Bankovi?, Anat Edri
Rodolfo: Angelos Samartzis, Kwonsoo Jeon, Schaunard: Maximilian Krummen, Vincenzo Neri, Marcello: Maximilian Krummen, Vincenzo Neri, Colline: Jisang Ryu, Benoît / Alcindoro: Michael Eder ..

—| Pressemeldung Staatstheater Braunschweig |—

Essen, Aalto Musiktheater, Wiederaufnahme La Bohème, 08.12.2017

November 28, 2017 by  
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Aalto Musiktheater Essen

Aalto Theater Essen / La Bohème - Jessica Muirhead als Mimì © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / La Bohème – Jessica Muirhead als Mimì © Saad Hamza

Puccinis „La Bohème“ kehrt zurück auf die Aalto-Bühne
Vorstellungen am 8. und 26. Dezember 2017 sowie am 5. Januar 2018

Jahr für Jahr gehört Giacomo PuccinisLa Bohème“ zu den am häufigsten aufgeführten Opern an deutschen Theatern. Auch am Essener Aalto-Theater erfreut sich das Meisterwerk des italienischen Komponisten größter Beliebtheit. Im Dezember und Januar hat das Publikum jetzt drei Mal die Gelegenheit, „La Bohème“ zu erleben: Unter der musikalischen Leitung von Friedrich Haider, in dieser Spielzeit Erster Gastdirigent am Aalto-Theater, feiert die Oper am Freitag, 8. Dezember 2017, um 19:30 Uhr Wiederaufnahme (weitere Vorstellungen am 26. Dezember und 2017 und 5. Januar 2018). „Ich liebe die kleinen Dinge, und ich kann und will nur die Musik der kleinen Dinge machen, wenn sie wahr, leidenschaftlich und menschlich sind, zu Herzen gehen“, bekannte Puccini einmal. Getreu diesem Credo wählte er 1896 mit Henri Murgers Roman „Das Leben der Bohème“ eine Stoffvorlage, die kleine Geschichten von kleinen Leuten erzählt: Das Schicksal der schwindsuchtkranken Näherin Mimì (gesungen von Jessica Muirhead) steht im Zentrum der Handlung, ihre Liebe zu dem Dichter Rodolfo (Carlos Cardoso), der sie verlässt, als ihm klar wird, dass sie unheilbar krank ist, und der zu spät begreift, dass ein Leben ohne Verantwortung für andere Menschen kein Leben ist. „In dem Buch war alles, was ich suche und liebe: Die Frische, die Jugend, die Leidenschaft, die Fröhlichkeit, die schweigend vergossenen Tränen, die Liebe mit ihren Freuden und Leiden“, so Puccini. In den weiteren Hauptrollen sind Martijn Cornet als Schaunard, Heiko Trinsinger als Marcello, Baurzhan Anderzhanov als Colline und Elbenita Kajtazi als Musetta zu erleben. Die Inszenierung stammt von Silviu Purcarete.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Salzburg, Oper im Berg, LA BOHÈME von Giacomo Puccini, 19. & 26.11.2016

November 9, 2016 by  
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Oper im Berg Festival

Oper im Berg / LA BOHÈME © Opera & more Salzburg

Oper im Berg / LA BOHÈME © Opera & more Salzburg

LA BOHÈME von Giacomo Puccini, halbszenisch

19. & 26. November 2016 (19h)

La Bohème ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt. Sie ist die vierte der zwölf Opern Puccinis und gilt vielen als sein Meisterwerk. Sie erzählt eine der schönsten Liebesgeschichten der Opernliteratur mit unvergänglichen Arien und Melodien.

Die Freunde Marcello (Maler), Schaunard (Musiker), Colline (Philosoph) und Rodolfo (Dichter) haben am Weihnachtsabend in Ihrer armseligen Mansardenunterkunft in Paris nicht einmal Holz zum Heizen. Doch selbst der Vermieter Benoit kann die gute Laune der Bohemiens nicht vertreiben, schließlich bringt Schaunard etwas Geld nach Hause und so beschließen alle im cafe Momus zu feiern. Rodolfo bleibt zurück, um einen Artikel fertigzustellen. Da klopft es an der Tür. Mimi, eine schüchterne junge Näherin, bittet um Feuer für ihre erloschene Kerze und es beginnt eine der schönsten Liebesgeschichten der Opernliteratur…

OPER IM BERG Festival: Chor & Orchester, Dirigent: Marco Moresco / Regie: Ingo Kolonerics

Besetzung:, RODOLFO: TURGUT AKMETE, MIMI: DENIZ YETIM, MUSETTA: SELIN UZUN, MARCELLO: ALP KOKSAL, COLLINE: UGUR YILMAZ / UGUR OKAY, SCHOUNARD: BARIS YAVUZ / MURAT CEM ORHAN, BENOIT/ ALCINDORO : ILKER ISSEVER

Tickets ab 45€ bei Office@operimbergfestival.com

Pressemeldung Oper im Berg Festival

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