München, Bayerische Staatsoper München, FESTSPIEL-LIEDERABEND MICHAEL VOLLE, 21.07.2014

Juli 21, 2014 by  
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Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Michael Volle übernimmt  für René Pape

Leider muss René Pape wegen Erkrankung sämtliche Verpflichtungen bis Ende Juli absagen; damit auch den Festspiel-Liederabend am 21. Juli 2014.

Michael Volle hat sich freundlicherweise bereit erklärt, den Liederabend zu übernehmen und Franz Schuberts Winterreise zu singen. Am Klavier begleitet ihn Helmut Deutsch.

Bereits gekaufte Karten für diesen Liederabend behalten trotz Programmänderung ihre Gültigkeit. Sollten Sie den Liederabend mit Michael Volle nicht besuchen wollen, bitten wir Sie, Ihre Karten unter Angabe Ihrer Bankverbindung bis spätestens bis 17. Juli 2014 an uns zurückzuschicken.

Mo 21.07.2014, 20 Uhr, Prinzregententheater

Bass Michael Volle
Klavier Helmut Deutsch

Michael Volle erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Es folgten Engagements in Mannheim, Bonn und an der Deutschen Oper am Rhein. Von 1999 bis 2007 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Gastengagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von New York, London, Berlin, Wien, Paris, Mailand sowie zu den Festspielen von Salzburg, Bayreuth und Baden-Baden. Von 2007 bis 2011 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. Alfonso (Così fan tutte), Sharpless (Madama Butterfly), Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) und Amfortas (Parsifal) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Eugen Onegin sang. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Partien wie Mandryka (Arabella), Scarpia (Tosca) und Wotan (Der Ring des Nibelungen). Partien hier 2013/14: Titelpartie in Guillaume Tell.

Helmut Deutsch wurde in Wien geboren und studierte an der dortigen Musikhochschule Klavier und Komposition sowie Musikwissenschaft an der Universität Wien. Sein Spezialgebiet liegt in den Bereichen Kammermusik und Liedbegleitung. 1967 erhielt er den Kompositionspreis seiner Heimatstadt. Von 1967 bis 1979 unterrichtete er an der Musikhochschule Wien. Heute ist er Professor für Liedgestaltung an der Hochschule in München. Außerdem gibt er Interpretationskurse in Europa und Japan. Im Laufe seiner Karrierer begleitete er u.a. Irmgard Seefried, Diana Damrau, Brigitte Fassbaender, Anne Sophie von Otter, Dietrich Henschel, Jonas Kaufmann, Thomas Quasthoff und Hermann Prey. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in alle Teile der Welt, und er ist ständiger Gast der wichtigsten Musikzentren und Festivals.

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

München, Bayerische Staatsoper München, Festspiel-Liederabend: JONAS KAUFMANN, 15.07.2014

Juli 14, 2014 by  
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Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

FESTSPIEL-LIEDERABEND JONAS KAUFMANN

Münchner Opernfestspiele 2014
Dienstag, 15. Juli 2014, 20.00 Uhr, Nationaltheater

Tenor Jonas Kaufmann
Klavier Helmut Deutsch

PROGRAMM:
Robert Schumann
Aus den Kerner-Liedern op.35
Lust der Sturmnacht
Erstes Grün
Wanderung
Frage
Stille Tränen

Dichterliebe

Richard Wagner
Wesendonck-Lieder

Detlev Glanert
Schatten schlafen (Text: Christoph Klimke)
Uraufführung

Franz Liszt
Petrarca-Sonette
Benedetto sia’l giorno
Pace non trovo
I‘ vidi in terra angelici costumi

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend: MICHAEL VOLLE, 20.05.2014

Mai 9, 2014 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Liederabend: MICHAEL VOLLE

 
MICHAEL VOLLE, Bariton
HELMUT DEUTSCH, Klavier
 
Dienstag, 20. Mai 2014, um 20.00 Uhr im Opernhaus
 
Lieder von Robert Schumann, Richard Strauss und Maurice Ravel
Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach
 
Der angekündigte Liederabend mit Annette Dasch (Sopran) und Daniel Schmutzhard (Bariton) wird wegen der Schwangerschaft von Annette Dasch auf Dienstag, 16. Juni 2015, um 20.00 Uhr verschoben.
 
Michael Volle war 2014 bereits als Zurga (Bizets Die Perlenfischer) und Rodrigo (Verdis 
Oper Frankfurt / Michael Volle (Bariton) © Wilfried Hösl

Oper Frankfurt / Michael Volle (Bariton) © Wilfried Hösl

Don Carlos) am Opernhaus Zürich zu erleben und gab sein Debüt an der Metropolitan 
Michael Volle arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe und Valery Gergiev zusammen. Einen großen Teil seiner Laufbahn widmet er dem Liedgesang, häufig in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch. In jüngerer Vergangenheit gab Michael Volle an der Seite von Thomas Quasthoff einen Liederabend mit Brahms‘ Die schöne Magelone bei den Salzburger Festspielen und sang 2013 Lieder von Schubert, Mahler und Strauss beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen. Im Sommer 2014 wird Michael Volle Schuberts Winterreise bei der Schubertiade interpretieren. 2008 wurde er vom Magazin Opernwelt zum „Sänger des Jahres“ gewählt. Ein Jahr später wurde ihm der FAUST-Theaterpreis für seine Gestaltung der Titelpartie in Wozzeck an der Bayerischen Staatsoper München verliehen. Eine umfangreiche Diskografie dokumentiert sein vielfältiges Schaffen; neben zahlreichen Operneinspielungen, an denen Michael Volle beteiligt war, erschienen u.a. 2011 das Soloalbum Ein Liederabend (Werke von Schubert, Reutter, Wolf und Strauss) mit Helmut Deutsch bei OehmsClassics und 2013 eine Aufnahme von Schuberts Winterreise mit Urs Liska bei Animato.Opera New York als Mandryka (Strauss‘ Arabella). Im Sommer wird er bei den Münchner Opernfestspielen die Titelpartie in Rossinis Wilhelm Tell verkörpern. Er gastiert regelmäßig an den führenden Opernhäusern weltweit, darunter die Berliner und Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden London, Teatre del Liceu Barcelona, Teatro alla Scala Mailand sowie bei den Festspielen in Baden-Baden, Bayreuth und Salzburg (zuletzt Hans Sachs in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg 2013). Der bei Josef Metternich und Rudolf Piernay ausgebildete Bariton war Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, an der Oper Bonn, der Deutschen Oper am Rhein, am Opernhaus Zürich und zuletzt an der Bayerischen Staatsoper München. Sein Repertoire umfasst Partien wie u.a. Tschaikowskis Eugen Onegin, Bergs Wozzeck, Mozarts Don Giovanni, Graf Almaviva (Mozarts Die Hochzeit des Figaro), Ford (Verdis Falstaff), Amonasro (Verdis Aida), Amfortas (Wagners Parsifal), Wolfram von Eschenbach (Wagners Tannhäuser) und Barak (Strauss‘ Die Frau ohne Schatten). 
 
—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Schubert Liederabend Klaus Florian Vogt, IOCO Kritik, 11.12.2013

Dezember 16, 2013 by  
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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel_Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel_Sumesgutner

Liederabend mit  Klaus Florian Vogt
Die schöne Müllerin von Franz Schubert,  11.12.2013

Konzerthaus Dortmund / Klaus Florian Vogt © Uwe Arens / Sony classical

Konzerthaus Dortmund / Klaus Florian Vogt © Uwe Arens / Sony classical

Im Rahmen des Abonnements “Große Stimmen“ gastierte Klaus Florian Vogt, einer unserer exzellentesten Tenöre derzeitig, im Dortmunder Konzerthaus.

Der gebürtige Holsteiner Vogt studierte an der Musikhochschule Hannover zunächst Horn, machte seinen Abschluss und wurde an das Hamburger Staatsorchester engagiert. Gleichzeitig studierte er Gesang in Lübeck. 1998, nach einem ersten Engagement in Flensburg, erreichte ihn der Ruf nach Dresden an die Semperoper. Er sang dort die jugendlichen Helden des deutschen Fachs.

Große Aufmerksamkeit erregte er als Gast am Theater Erfurt in der Titelrolle des “Lohengrin“. Eine Rolle, die er in der ganzen Welt sang, inklusive der Bayreuther Festspiele.

Inzwischen gehört er zu den arrivierten Stars am Tenorhimmel und ist seit 2003 frei schaffend. Sein derzeitiges Repertoire beinhaltet die großen Wagner-Rollen Erik, Parsifal, Walter von Stolzing, Loge und eben den Lohengrin, den er auch bei seinem Debüt an der Mailänder Scala sang.

Aber der hochmusikalische Vogt ist nicht nur auf der Opernbühne zu Hause, sondern auch im Konzertsaal. Er singt die Tenor-Soli der großen Chorwerke von Beethoven, Bruckner, Mahler und anderen inzwischen überall.

Aber auch in der kleinen, aber vielfach schwereren Form des Liedgesangs ist er zu Hause und ein anerkannter Gestalter. Den Beweis trat er am letzten Mittwoch im Konzerthaus an. Er sang Franz Schuberts genialen Liederzyklus “Die schöne Müllerin“, der neben “Winterreise“ und “Schwanengesang“ zu den großen Herausforderungen für Tenöre und Baritone gehört, die auch als Liedersänger bestehen möchten.

Was Klaus Florian Vogt an diesem Abend mit den 20 Liedern erreichte, war einfach großartig. Hier stimmte einfach alles. Seine helle, kraftvolle Stimme hat die ideale Konsistenz für diese Lieder, sowie einen großen Farbenreichtum. Seine Artikulation ist beispielhaft. Die Geschichte des unglücklich liebenden Müllerburschen, der sich enttäuscht und verschmäht im Mühlbach ertränkt, wurde von Vogt spannungsreich vorgetragen, schlicht im Ausdruck und mit einer kolossalen Textverständlichkeit.

Begleitet wurde er von Helmut Deutsch, einem der ganz großen Liedbegleiter unserer Tage, der im Laufe der Jahre alle großen Sänger begleitet hat. Seine subtile, aufmerksame Begleitung auch an diesem Abend, war das I-Tüpfelchen auf Klaus Florian Vogts wunderbarer Interpretation von Schuberts Müller-Liedern.

Das Publikum war begeistert und feierte Vogt und seinen Begleiter mit frenetischem Applaus. Vogt und Deutsch bedankten sich mit einem Lied von Brahms “Dort drunten im Tale“.

IOCO / UGK / 11.12.2013

—| IOCO Kritik Konzerthaus Dortmund |—

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