Hamburg, Staatsoper Hamburg, Il Ritorno d’Ulisse in Patria – Claudio Monteverdi, 25.01.2019

Januar 23, 2019 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Il Ritorno d’Ulisse in Patria – Claudio Monteverdi

wieder an der Hamburgischen Staatsoper

Claudio Monteverdis Odysseus-Oper  Il Ritorno d’Ulisse in Patria ist ab dem 25. Januar 2019 für vier Vorstellungen zurück an der Dammtorstraße. Unter der Musikalischen Leitung von Vaclav Luks spielt das Prager Barockorchester Collegium 1704. Als Ulisse gibt es ein Wiedersehen mit Kurt Streit, als Penelope mit Sara Mingardo. Das Ensemblemitglied Katharina Konradi gibt ihr Rollendebüt als Melanto und das Ensemblemitglied KS Jürgen Sacher als Giove. Der junge Schweizer Tenor Fabio Trümpy gibt als Telemaco sein Debüt an der Staatsoper Hamburg.

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d'Ulisse in Patria - Ensemble und Collegium © Monika Rittershaus

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d’Ulisse in Patria – Ensemble und Collegium © Monika Rittershaus

Handlung: 10 Jahre Krieg. 10 Jahre Irrfahrt. Dunkelheit. In der Gestalt eines verwahrlosten Greises kehrt Ulisse zu seiner Penelope zurück. Unter all den Freiern, die sie umgarnen, ist er es, der den gewaltigen Bogen des verschollenen Gatten spannen kann und ihre Hand gewinnt. Doch seine Frau erkennt ihn nicht. Erst das Geheimnis ihres Ehebettes führt die beiden wieder zusammen und besiegelt das Todesurteil der Freier. Treue und Liebe siegen im Homer’schen Epos und adeln das schicksalsgebeutelte Paar, das tragisch wie komisch nichts weiter als ein Ball im ewigen Spiel der Götter auf Erden ist. Der Ball wird getreten, getragen, fliegt, fällt zu Boden – und versteht nicht warum. Als Opernvisionär des 16. Jahrhunderts nahm sich Monteverdi voller Empathie für seine Figuren der Odyssee an. 2017 jährte sich sein Geburtstag zum 450. Mal.


Claudio Monteverdi
Il Ritorno d’Ulisse in Patria (Die Heimkehr des Odysseus)

Musikalische Leitung: Vaclav Luks, Inszenierung: Willy Decker, Bühnenbild: Wolfgang Gussmann, Kostüme: Wolfgang Gussmann, Susana Mendoza, Licht: Franck Evin, Mitarbeit Regie: Jan Eßinger, Dramaturgie: Kathrin Brunner

Mit: L’umana fragilità / Anfinomo Christophe Dumaux, Tempo / Antinoo Erik Anstine, Fortuna / Giunone KS Gabriele Rossmanith, Amore Solisten des Knabenchores Chorakademie Dortmund, Ulisse Kurt Streit, Penelope Sara Mingardo, Ericlea Katja Pieweck, Melanto Katharina Konradi (Rollendebüt), Giove KS Jürgen Sacher (Rollendebüt), Nettuno Luigi De Donato, Minerva Dorottya Láng, Eumete Rainer Trost, Eurimaco Oleksiy Palchykov, Telemaco Fabio Trümpy (Hamburg-Debüt), Pisandro Viktor Rud, Iro KS Peter Galliard, Collegium 1704

 

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Hamburg, Staatsoper Hamburg, Il Ritorno d´Ulisse von Claudio Monteverdi, 29.10.2017

Oktober 17, 2017 by  
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Staatsoper Hamburg

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

Staatsoper Hamburg © Kurt Michael Westermann

  Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi

 Premiere am 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Weitere Vorstellungen am 1, 4., 7., 9. und 11. November 2017 jeweils um 19.00 Uhr

Claudio Monteverdi Grab in Venedig © IOCO

Claudio Monteverdi Grab in Venedig © IOCO

Anlässlich des 450-jährigen Geburtstags von Claudio Monteverdi bringt die Staatsoper Hamburg am 29. Oktober 2017 als nächste Opernpremiere seine dritte Oper Il Ritorno d´Ulisse in Patria zur Aufführung. Das 1640 in Venedig uraufgeführte Werk handelt von der antiken Sage um die Heimkehr des Odysseus nach 10-jährigem Krieg. Regie führt der in Hamburg durch Salome und Pique Dame bekannte Willy Decker. Der junge Dirigent Vaclav Luks ist ein Spezialist für Alte Musik und hat die musikalische Leitung in dieser Produktion. Es spielt sein Prager Barockorchester Collegium 1704. In der Titelpartei ist Kurt Streit als Ulisse, Sara Mingardo als Penelope zu erleben.

Zum Inhalt der Oper: 10 Jahre Krieg. 10 Jahre Irrfahrt. Dunkelheit. In der Gestalt eines verwahrlosten Greises kehrt Ulisse zu seiner Penelope zurück. Unter all den Freiern, die sie umgarnen, ist er es, der den gewaltigen Bogen des verschollenen Gatten spannen kann und ihre Hand gewinnt. Doch seine Frau erkennt ihn nicht. Erst das Geheimnis ihres Ehebettes führt die beiden wieder zusammen und besiegelt das Todesurteil der Freier. Treue und Liebe siegen im Homer’schen Epos und adeln das schicksalsgebeutelte Paar, das tragisch wie komisch nichts weiter als ein Ball im ewigen Spiel der Götter auf Erden ist. Der Ball wird getreten, getragen, fliegt, fällt zu Boden – und versteht nicht warum. Als Opernvisionär des 16. Jahrhunderts nahm sich Monteverdi voller Empathie für seine Figuren der Odyssee an. 2017 jährt sich sein Geburtstag zum 450. Mal.

 Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi © Monika Rittershaus

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi © Monika Rittershaus

Václav Luks konnte als Spezialist für Alte Musik bei den Salzburger Festspielen 2015 und 2016 große Erfolge feiern. Seine musikalische Ausbildung am Pilsener Konservatorium und an der Akademie der musischen Künste in Prag. Er führte seine Studien an der Schweizer Schola Cantorum Basiliensis mit Spezialisierung auf die Erforschung Alter Musik in den Fächern historische Tasteninstrumente und historische Aufführungspraxis fort. Bereits während seines Studiums in Basel sowie in den darauffolgenden Jahren konzertierte er als Hornsolist bei der Akademie für Alte Musik Berlin in ganz Europa und in Übersee (USA, Mexiko, Japan). Nach seiner Rückkehr nach Prag im Jahr 2005 entwickelte er das Barockorchester Collegium 1704.

Santa Maria dei Frari in Venedig / Grabstätte von Claudio Monteverdi © IOCO

Santa Maria dei Frari in Venedig / Grabstätte von Claudio Monteverdi © IOCO

Collegium 1704, das bereits seit 1991 während seiner Zeit als Student an der Musikhochschule als Kammerorchester bestand, zu einem Barockorchester weiter und gründete ebenfalls das Collegium Vocale 1704. Den entscheidenden Impuls dafür gab das von Václav Luks initiierte Projekt BACH – PRAG – 2005, in dessen Rahmen er Hauptwerke von J. S. Bach in Prag aufführte und das den Beginn der regelmäßigen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Musikfestival Prager Frühling markiert. Unter der Leitung von Václav Luks etablierte sich Collegium 1704 rasch zu einem der weltweit führenden auf die Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisierten Ensembles. Václav Luks und seinen Ensembles treten nebeni den Salzburger Festspielen in der Berliner Philharmonie, am Theater an der Wien, im Konzerthaus Wien, im Concertgebouw Amsterdam, in der Wigmore Hall, in Versailles, beim Lucerne Festival, beim Chopin Festival sowie bei den renommierten Festivals Alte Musik Utrecht und Bachfest Leipzig regelmässig auf.

Als einer der weltweit besten Mozart-Interpreten war Kurt Streit an 23 verschiedenen Inszenierungen von Die Zauberflöte auf der ganzen Welt (über 150 Vorstellungen) und acht verschiedenen Inszenierungen von Idomeneo beteiligt – unter anderem in Opernhäusern in Neapel, Wien, Madrid, London und San Francisco. Weitere Engagements waren Mozarts „Don Giovanni“, „Cosi fan tutte“ und „Die Entführung aus dem Serail“ unter anderem an der Metropolitan Opera in New York, der Staatsoper Wien, dem Royal Opera House, Covent Garden in London, La Scala in Milan, der Bastille und der Grand Opera in Paris, am Teatro Real und dem Zarzuela in Madrid sowie in San Francisco, Tokio, Aix-en-Provence, Chicago, München, Berlin, Rom und Salzburg. Er trat mit weltweit bekannten Dirigenten, wie Harnoncourt, Pappano, Muti, Rattle, Christie, Bolton, Ozawa, Mehta, Maazel und mit den Symphonie-Orchestern von Boston, Chicago, Los Angeles, St. Petersburg, Berlin, Wien, Paris, Florenz, Stockholm und allen vier Orchestern in London auf.

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi mit Kurt Streit als Odysseus © Monika Rittershaus

Staatsoper Hamburg / Il Ritorno d´Ulisse in Patria von Claudio Monteverdi mit Kurt Streit als Odysseus © Monika Rittershaus

Die Altistin Sara Mingardo ist Preisträgerin des Premio Abbiati 2009 und arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Ottavio Dantone, Colin Davis, John Eliot Gardiner, Riccardo Muti, Trevor Pinnock, Christophe Rousset, Jordi Savall, Jeffrey Tate und Rinaldo Alessandrini. Ihr Repertoire beinhaltet Werke von Gluck, Monteverdi, Händel, Vivaldi, Rossini, Verdi, Cavalli, Mozart, Donizetti, Schumann und Berlioz. Als aktive Konzertsängerin reicht Mingardos breit gefächertes Konzertrepertoire zudem von Pergolesi bis Respighi über Bach, Beethoven, Brahms, Dvorak und Mahler. Zu ihren vergangenen Engagements zählen Händels „Messiah“ unter Natalie Stutzmann in Detroit und in Washington mit dem Detroit Symphony Orchestra, „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ am Teatro alla Scala unter Diego Fasolis, Pergolesis „Stabat Mater“ in Rom (Accademia Filarmonica) mit Rinaldo Alessandrini und in Bilbao, Brahms’ „Alto Rhapsody“ an der Accademia di Santa Cecilia in Rom unter Daniele Gatti sowie Vivaldis „Stabat Mater“ beim Musica Sacra-Festival in Münster. Sie sang außerdem Bachs „Johannes-Passion“ mit dem Ensemble Musica Saeculorum in Essen und in Aix-en-Provence, Mendelssohns „Elias“ mit dem Maggio Musicale Fiorentino unter Daniele Gatti sowie in Kopenhagen, einen Soloabend am Grand Théâtre in Genf, „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ in Aix-en-Provence unter Haïm, Mahlers „8. Symphonie“ beim Lucerne Festival unter Riccardo Chailly, in der Wiederaufnahme von „L’incoronazione di Poppea“ am Teatro alla Scala mit Rinaldo Alessandrini, Pergolesis „Stabat Mater“ mit der Accademia Bizantina und Ottavio Dantone in Madrid sowie „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ an der Staatsoper in Berlin und auf Tour in Caen und Lille. Zukünftige Engagements sind „L’Incoronazione di Poppea“ in New York mit Alessandrini und dem Ensemble „Concerto Italiano“, Vivaldis „L’Incoronazione di Dario“ am Teatro Regio in Turin unter Dantone, Mozarts „Requiem“ mit dem London Philarmonic Orchestra unter dem Dirigat von Natalie Stutzmann, Brahms‘ „Alto Rhapsody“ an der Oper in Florence und „Il ritorno d’Ulisse in patria“ (Penelope) an der Staatsoper Hamburg.

In weiteren Partien sind Christophe Dumaux, Denis Velev, KS Gabriele Rossmanith, Katja Pieweck, Marion Tassou, Alexander Kravets, Luigi De Donato, Dorottya Láng, Rainer Trost, Oleksiy Palchykov, Dovlet Nurgeldiyev, Viktor Rud sowie Peter Galliard zu erleben.


Claudio Monteverdi
Il Ritorno d’Ulisse in Patria

Musikalische Leitung: Vaclav Luks, Inszenierung: Willy Decker, Bühnenbild: Wolfgang Gussmann, Kostüme: Wolfgang Gussmann, Susana Mendoza, Licht: Franck Evin, Mitarbeit Regie: Jan Eßinger, Dramaturgie: Kathrin Brunner

Mit: L’umana fragilità / Pisandro Christophe Dumaux, Tempo / Antinoo Denis Velev, Fortuna / Giunone Gabriele Rossmanith, Ulisse Kurt Streit, Penelope Sara Mingardo, Ericlea Katja Pieweck, Melanto Marion Tassou, Giove Alexander Kravets, Nettuno Luigi De Donato, Minerva Dorottya Láng, Eumete Rainer Trost, Eurimaco Oleksiy Palchykov, Telemaco Dovlet Nurgeldiyev, Anfinomo Viktor Rud, Iro Peter Galliard, Collegium 1704

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertexten
Eine Übernahme vom Opernhaus Zürich

Premiere am 29. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Großes Haus
Weitere Vorstellungen am 1, 4., 7., 9. und 11. November 2017 jeweils um 19.00 Uhr

—| Pressemeldung Staatsoper Hamburg |—

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Premiere Il ritorno d’Ulisse in patria, 04.03.2017

Februar 23, 2017 by  
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Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

  Il ritorno d’Ulisse in patria von Claudio Monteverdi

Die Heimkehr des Odysseus:  Start  Monteverdi-Zykluss 

Premiere des neu inszenierten Kriegsheimkehrer-Dramas ist Samstag, 4. März 19 Uhr   – und zugleich der Beginn des Monteverdi-Zyklus’ der Oper des NTM, der sich über die kommenden Spielzeiten erstreckt. Weitere Vorstellungen am 7., 9., 22. und 24. März sowie am 1., 3., 20. und 22. April 2017.

Claudio Monteverdi Grabplatte © IOCO

Claudio Monteverdi Grabplatte © IOCO

Ein Weltenrund, bewegt von den Göttern, ist das Zentrum von Claudio Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria/ Die Heimkehr des Odysseus in der Regie von Markus Bothe, mit einem spektakulären Bühnenbild von Robert Schweer und den Kostümen von Justina Klimczyk. Nach langem Stillstand während der Wartezeit Penelopes auf ihren Mann Ulisse setzt es sich nach dessen Heimkehr wieder in Bewegung und bringt Sänger und Musiker in immer neue Konstellationen zueinander.

Vom Cembalo aus dirigiert der Barockspezialist Jörg Halubek, Preisträger des französischen Schallplattenpreises Diapason d’Or, das Gastorchester il Gusto Barocco, das auf historischen Instrumenten musiziert. Als Ulisse ist Nikola Diskic  zu erleben, Penelope ist Marie-Belle Sandis, Telemaco ist David Lee, Melanto und Amor ist Eunju Kwon, Eurimaco ist Raphael Wittmer, Iro ist Uwe Eikötter, Minerva und Fortuna gibt Ludovica Bello, Eumete ist Christopher Diffey, die Phäaken sind Valentin Anikin, Pascal Herington (Opernstudio) und Ilya Lapich (Opernstudio), Tempo und Nettuno ist Bartosz Urbanowicz und Giove gibt Christoph Wittmann (Gast). 

Die Heimkehr des Odysseus:  Premiere Samstag, 4. März 19 Uhr, Weitere Vorstellungen am 7., 9., 22. und 24. März sowie am 1., 3., 20. und 22. April 2017.

—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

Berlin, Komische Oper Berlin, André de Ridder dirigiert die Monteverdi-Trilogie, 16.09.2012

Juli 31, 2012 by  
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Komische Oper Berlin

www.albion-media.com

André de Ridder dirigiert die Monteverdi-Trilogie der Komischen Oper Berlin

„Dieses „Jahr mit Monteverdi“, dieses in der Opernwelt wohl einzigartige Projekt, hat mir vor Augen geführt, und wird uns allen nochmal verdeutlichen, wie entwickelt die Form Oper bei Monteverdi schon ist, um nicht zu sagen: wahrscheinlich unübertroffen!“ André de Ridder

Der Berliner Dirigent André de Ridder erkundet experimentierfreudig verschiedenste musikalische Stile. In seiner künstlerischen Auseinandersetzung befruchten sich wechselweise Orchesterarbeit und Projekte mit führenden Protagonisten des Avantgarde-Pop. In der Begegnung mit Künstlern wie z. B. Damon Albarn von der Band Blur und der Comic Band-Gorillaz sowie mit innovativen Programmen öffnet de Ridder neuen Publikumsschichten die Tür zur Oper.

Am 16. September 2012 wird André de Ridder, der neben dem Dirigieren in Wien und an der Royal Academy of Music London auch (Barock-)Violine studierte, nun die Berliner Szene mit seinem grenzüberschreitenden Ansatz bereichern und zu seinen Wurzeln in der Barockmusik zurückkehren. Mit Neubearbeitungen dreier Werke Claudio Monteverdis in der Regie des neuen Intendanten der Komischen Oper, Barry Kosky, stößt der Dirigent de Ridder eine weitere Tür auf: In Orpheus, Die Krönung der Poppea und Die Heimkehr des Odysseus wird er die Alte Musik durch Einflüsse anderer Stile erweitern.

Für die Berliner Aufführung hat die Komponistin Elena Kats-Chernin Monteverdis Material, das ja kaum Angaben zur Orchestrierung enthält, mit einer neuen, eigenwilligen Instrumentierung versehen. Wie Monteverdi eignete sich Elena Kats-Chernin verschiedene musikalische Traditionen an, sie arbeitete auch Quellen wie Jazz, Klezmer, Tango oder Ragtime ein. So finden neben denen des modernen Opernorchesters auch exotische Instrumente aus Osteuropa, dem Mittleren Osten und Westafrika hier Verwendung – und bilden eine anregende Grundlage für Andre de Ridder

André de Ridder ist als Operndirigent mit den Uraufführungen zeitgenössischer Werke wie Gerald Barrys The Bitter Tears of Petra von Kant an der English National Opera, Wolfgang Rihms Drei Frauen am Theater Basel sowie 2007 Damon Albarns und Chen Shi-Zhengs Monkey: Journey to the West international gefragt und wird nun mit Neubearbeitungen der monteverdischen Opern sein Debüt an der Komischen Oper Berlin geben

Die Premiere erfordert Durchhaltevermögen: Erstmals werden die drei vollständig erhaltenen Opern Claudio Monteverdis an nur einem einzigen Tag zu erleben sein

Je nach Lust und Laune können die drei Opern natürlich auch innerhalb einer Woche oder auch verteilt über einen Monat angesehen werden.

Weitere Informationen unter:
 
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Die Termine im Überblick:

So. 16.09.
11:00 Uhr: Orpheus
14:30 Uhr: Odysseus
19:00 Uhr: Poppea

Sa. 22.09.
19:30 Uhr: Orpheus

So. 23.09.,
19:00 Uhr: Odysseus

Mi. 03.10.,
11:00 Uhr: Orpheus
14:30 Uhr: Odysseus
19:00 Uhr: Poppea

Fr. 19.10.,
19:30 Uhr: Orpheus

Sa. 20.10.,
19:30 Uhr: Odysseus

So. 21.10.,
19:00 Uhr: Poppea

Do. 01.11.,
19:30 Uhr: Poppea

So. 04.11.,
11:00 Uhr: Orpheus
14:30 Uhr: Odysseus
19:00 Uhr: Poppea

Fr. 05.07.2013,
19:30 Uhr: Orpheus

Sa. 06.07.2013,
19:30 Uhr: Odysseus

So. 07.07.2013,
19:00 Uhr: Poppea

—| Pressemeldung Komische Oper Berlin |—

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