Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Vissi d’arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne – Premiere, 02.10.2020

September 29, 2020 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Vissi d’arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne

Der szenisch-musikalische Abend von Johannes Erath kommt am Freitag, 2. Oktober, im Opernhaus Düsseldorf auf die Bühne. Wolfgang Wiechert übernimmt die musikalische Leitung.

Am Freitag, 2. Oktober, 19.30 Uhr, präsentiert die Deutsche Oper eine ganz besondere Premiere im Opernhaus Düsseldorf: Vissi d’arte, der szenisch-musikalische Abend von Johannes Erath, macht nach langer, erzwungener Theaterstille die Wiedereroberung des Bühnenraums selbst zum Thema: Das Ensemble spielt intensiv bis humorvoll mit dem Abstand und erkundet zu ungewöhnlich arrangierter Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Gershwin die Leidenschaft, Magie und Sehnsucht, die der Oper inne­wohnen. Zusammen mit den Solisten Morenike Fadayomi, Maria Kataeva, Heidi Elisabeth Meier, Stefan Heidemann und Andrés Sulbarán, dem Opernchor und Orchestermusikern der Düsseldorfer Symphoniker formulieren Johannes Erath (Konzept, Inszenierung und Ausstattung), der musikalische Leiter Wolfgang Wiechert und die Videokünstlerin Bibi Abel eine vielstimmige Liebeserklärung an die Opernbühne.

Deutsche Oper am Rhein / Johannes Erath © Dshamilja Kaiser

Deutsche Oper am Rhein / Johannes Erath © Dshamilja Kaiser

Vissi d’arte („Ich lebte der Kunst“), bekennt die Sängerin Floria Tosca in der nach ihr benannten Oper von Giacomo Puccini. In diesem Sinne hat Johannes Erath, der für die Deutsche Oper am Rhein zu Saisonbeginn eigentlich eine große Belcanto-Oper inszenieren sollte, den szenischen Abend entwickelt: „Nach der Erfahrung der auferlegten Stille und der Absenz der Bühnenkunst allerorten sucht Vissi d’arte in den Falten des geschlossenen Vorhangs nach dem, was noch da ist und was sich während des Lockdowns angestaut hat, der Unmöglichkeit der körperlichen Berührung zum Trotz und gerade deswegen.Johannes Erath, der u.a. an der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Oper Frankfurt und dem Theater an der Wien mit großer szenischer Bilderpoesie Opern­geschichten entlang ihrer Bruchkanten erzählt, inszeniert zum ersten Mal an der Deutschen Oper am Rhein.


Vorstellungen im Opernhaus Düsseldorf:  Fr 02.10. – 19:30 Uhr /  Mi 07.10. – 19.30 Uhr  /  So 11.10. – 18.30 Uhr  /  Mi 14.10. – 19.30 Uhr  /  Fr 23.10. – 19.30 Uhr. Premiere im Theater Duisburg: Do 26.11. – 19.30 Uhr

 

Tickets für alle Aufführungen (12,– bis 29,– €): Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62 100), www.operamrhein.de

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan September & Oktober 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im September & Oktober 2020

am 11. September starten wir in die Spielzeit 2020/21 und geben Ihnen hier einen Überblick unserer Premieren und Sonderveranstaltungen im September und Oktober.

 

Oper am Rhein


Freitag, 11.09. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE
Comedian Harmonists in Concert


Freitag, 18.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Comedian Harmonists in Concert

Als Hommage an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs präsentiert die Deutsche Oper am Rhein zu Saisonbeginn einen moderierten Konzertabend mit den beliebtesten Liedern der Comedian Harmonists. In der funkelnden Glitzerwelt der nachkriegsbewegten 1920er Jahre strahlte ihr Stern besonders hell: Das sechsköpfige Ensemble begeisterte mit einer in Deutschland bis dahin unbekannten Mischung aus frechen Unterhaltungs­schlagern und lupenreinem Harmoniegesang („Ein Freund, ein guter Freund“, „Veronika, der Lenz ist da“). Die Machtergreifung der Nationalsozialisten beendete die Erfolgsgeschichte der zur Hälfte jüdisch besetzten Formation. 1935 trennten sich die Comedian Harmonists, doch ihre Musik lebt bis heute fort.


Sonntag, 13.09. 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf,
Rangfoyer
Symphoniker im Foyer

Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan durch ein erlesenes kammermusikalisches Angebot. An diesem Sonntag stehen Werke von Johann Sebastian Bach auf dem Programm, darunter sein Brandenburgisches Konzert Nr.5 D-Dur, BWV 1050 für Flöte, Solovioline, Cembalo und Streicher. Die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier singt Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51).


Samstag, 19.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Der Kaiser von Atlantis

Spiel in einem Akt von Viktor Ullmann
Im Konzentrationslager Theresienstadt komponierte Viktor Ullmann 1943/44 eine vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Über­windung: Als der tyrannische Kaiser Overall den Krieg Aller gegen Alle verkündet, verweigert der Tod seinen Dienst. Fortan kann niemand mehr sterben – mit fatalen Folgen.
Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindring­liches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist. Regie führt Ilaria Lanzino, die im Januar 2020 mit dem Europäischen Opernregie-Preis (EOP) ausgezeichnet wurde.


Freitag, 02.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Vissi d’Arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne

Die szenische Collage von Johannes Erath erzählt von der Wiedereroberung des Bühnenraums. Von Spielarten der Nähe, Möglichkeiten des Bühnenkusses, Stolper­kanten der abständigen Bühnenhygiene, dem Zauber des ersten Tons. Zu Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Nat King Cole entwirft er mit Sänger*innen und Orchestermusiker*innen einen Abend über die große Liebe Oper.


Donnerstag, 29.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Masel Tov! Wir gratulieren!
Komische Oper von Mieczys?aw Weinberg

Der lebendige Puls eines jeden herrschaftlichen Haushalts schlägt im Untergeschoss. Das gilt auch und ganz besonders für die mit charmant-schrägem Witz erzählte Oper „Masel Tov!“. Im hochwohlgeborenen Haus einer jüdischen Dame in Odessa steht anno 1899 die Verlobung der Tochter an, während im Souterrain bei gleichzeitiger Vorbereitung des Festessens gesehnt, geflirtet und deftig gelästert wird. Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg („Die Passagierin“), zeigt sich in dieser Oper von seiner heiteren Seite und spielt bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln.


Sonntag, 04.10. 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf, Rangfoyer
Symphoniker im Foyer
Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan durch ein erlesenes kammermusikalisches Angebot. An diesem Sonntag steht Ludwig van Beethovens Klavierquintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott auf dem Programm. David Fischer singt Beethovens Schottische Lieder op. 108 (Auswahl) für Tenor, Violine, Violoncello und Klavier.


Montag, 05.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Rendezvous um halb 8
Ein musikalisches Blind Date

Die Deutsche Oper am Rhein lädt zum musikalischen Blind Date ins Opernhaus Düsseldorf ein. Was die Teilnehmer dort erwartet, erfahren sie erst am Abend selbst. Alles, was Sie mitbringen müssen, sind ein wenig Neugier und gute Laune. Die Oper sorgt für das stilvolle Ambiente und ein hochkarätiges Programm mit  Solist*innen aus ihrem Ensemble. Herzklopfen ist erwünscht, Verlieben nicht ausgeschlossen!


Freitag, 09.10. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE:
Chorkonzert
mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein

Unverzichtbar für die großen und kleineren Choropern im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein, zeigt sich der Opernchor in dieser Spielzeit überraschend anders: Auf dem Programm der insgesamt vier Chorkonzerte in Duisburg und Düsseldorf stehen Johannes Brahms‘ „Schicksalslied“ op. 54, Edward Elgars „Lux Aeterna“ und Leonard Bernsteins mitreißende „Chichister Psalms“ in einer Kammerfassung für kleine Chor- und Instrumentalbesetzung.


Sonntag, 11.10. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Viva l’italianità!
Ein Abend mit Adela Zaharia, Ramona Zaharia, Bogdan Baciu und Bogdan Talo?


Freitag, 23.10. 19.30 Uhr
Theater DuisburgPREMIERE:
Viva l’italianità!
Ein Abend mit Adela Zaharia, Ramona Zaharia, Bogdan Baciu und Bogdan Talo?

Vier hochkarätige Solist*innen der Deutschen Oper am Rhein lassen den Belcanto hochleben und drücken in der Musik von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti und Gioacchino Rossini die großen Gefühle der italienischen Oper aus. Von Dirigent David Crescenzi am Flügel begleitet, geben sie im Oktober sieben Konzertabende in Düsseldorf und Duisburg.


Sonntag, 25.10. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Operette konzertant: Salon Pitzelberger
Ein musikalisches Glanzstück von Jacques Offenbach: Sein „Salon Pitzelberger“ ist die perfekte Bühne für den beißenden Witz und die heitere Komik, die der französischen Operette innewohnen.

Ballett am Rhein


PREMIERE:
A First DateEin Ballettabend in drei Teilen mit Choreographien von Demis Volpi, Aszure Barton, Andrey Kaydanovskiy, Mario Galizzi und José Limón

Der erste Abend des neuen Ballettdirektors Demis Volpi heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein.

Wegen der geltenden Abstandsregelungen hat Demis Volpi seine 45 Tänzerinnen und Tänzer in kleine Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine Episode gestalten. Wer Episode 1 bis 3 besucht, lernt so die ganze Compagnie kennen. Aber selbstverständlich steht auch jeder Abend für sich und gibt einen ersten Eindruck von den neuen Handschriften, die das Ballett am Rhein künftig prägen werden.


Freitag, 11.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 1:
Demis Volpi – Ausschnitte aus „Big blur“, „Chalkboard memories“, „Quasi und fantasia“, “Elegie“ / Andrey Kaydanovskiy – Ausschnitt aus „Love Song“


Samstag, 12.09.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 2:
Demis Volpi – “Ballet Class”, Uraufführung / Mario Galizzi “Spectre de la rose” / Aszure Barton – Ausschnitt aus “Awáa”


Sonntag, 13.09. 18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 3: José Limón – „Chaconne“ / Demis Volpi – Ausschnitte aus “Private light”, „Allure“, Uraufführung


Freitag, 18.09. 19.30 Uhr
Theater DuisburgBallett am Rhein – A First Date, Episode 1:
Demis Volpi – Ausschnitte aus „Big blur“, „Chalkboard memories“, „Quasi und fantasia“, “Elegie“ / Andrey Kaydanovskiy – Ausschnitt aus „Love Song“


Samstag, 19.09. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 2:
Demis Volpi – “Ballet Class”, Uraufführung / Mario Galizzi “Spectre de la rose” / Aszure Barton – Ausschnitt aus “Awáa”


Sonntag, 20.09. 18.30 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 3:
José Limón – „Chaconne“ / Demis Volpi – Ausschnitte aus “Private light”, „Allure“, Uraufführung


Donnerstag, 15.10. 20.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein: Far and near are all around
Juanjo Arqués – Uraufführung / Demis Volpi – Uraufführung


Freitag, 30.10. 20.00 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein: Far and near are all around
Juanjo Arqués – Uraufführung / Demis Volpi – Uraufführung

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreographiert Demis Volpi zu Caroline Shaws „Partita for 8 Voices“. In seinem Stück geht es weniger um die Vereinzelung des Menschen als vielmehr um das Herausarbeiten einer einzelnen Bewegung.


—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Xerxes im Wohnzimmer, April 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / XERXES © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / XERXES © Hans Jörg Michel

„Xerxes“: Deutsche Oper am Rhein im Wohnzimmer

Gute Nachricht für alle, die ihre Opernbesuche vermissen: Die Deutsche Oper am Rhein stellt ab sofort auf der Online-Plattform operavision.eu Georg Friedrich HändelsXerxes“ in der gefeierten Inszenierung von Stefan Herheim als kostenlosen Stream zur Verfügung. Aufgezeichnet wurde die Aufführung – eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin – im Januar 2019 im Opernhaus Düsseldorf. Zu erleben sind die hochkarätige Premierenbesetzung mit Valer Sabadus in der Titelpartie und die Neue Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung des Barockexperten Konrad Junghänel. Außerdem hat die Deutsche Oper am Rhein auf operavision.eu mehrere Backstage-Videos zu „Xerxes“ bereitgestellt, die spannende Einblicke in die komplexe Produktion bieten.

Mit Unterstützung aus dem Creative Europe Programme der EU vereint OperaVision kostenlos für alle Internet-Nutzer Live-Streams und Video-on-demand aus Opernhäusern und Festivals aus ganz Europa und ist mit seiner großen Bibliothek eins der größten Online-Kulturvermittlungsforen. Der Plattform gehören 29 Partnerinstitutionen an, darunter u.a. die Opernhäuser in Brüssel, Antwerpen, Madrid, Helsinki, Venedig und Stockholm und das Festival d’Aix-en-Provence. Aus Deutschland sind die Deutsche Oper am Rhein und die Komische Oper Berlin vertreten. „Xerxes“ war bereits 2019 für sechs Monate ausgestrahlt worden und avancierte mit über 70.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zu einer der fünf beliebtesten Produktionen auf OperaVision. „Wir freuen uns, dass es uns in Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern möglich ist, diese äußerst beliebte Opernproduktion erneut für unser Publikum ausstrahlen zu können – und danken ausdrücklich allen Beteiligten, dass Sie sich spontan und unbürokratisch bereiterklärt haben, dieses Projekt zu unterstützen“, so Generalintendant Prof. Christoph Meyer.

Neben dem Streaming-Angebot von „Xerxes“ gibt es zahlreiche weitere digitale, kreative Angebote der Deutschen Oper am Rhein zum Überbrücken der Zwangspause: Auf operamrhein.de erklärt die Kostümabteilung, wie man selber Mundschutzmasken näht, die Junge Oper am Rhein bastelt mit der ganzen Familie eine eigene Oper, und Tanzinteressierte können an einer Live-Class des Balletts teilnehmen. Auf den Social-Media-Kanälen der Jungen Oper am Rhein gibt es jeden Tag neue Tipps und Aktionen gegen Corona-Langeweile. Weitere Online-Angebote sind in Vorbereitung. Ab Montag steht auf operamrhein.de zudem ein Podcast von Chefdramaturgin Anna Melcher mit einer Werkeinführung zu „Xerxes“ bereit.

Zu „Xerxes“:

Was mit der berühmten Xerxes-Arie „Ombra mai fu“ beginnt, endet nach einem verwirrenden Liebes- und Intrigenspiel mit der Einsicht, dass das Leben ein Theater ist, in dem man sich seine Rolle nicht immer aussuchen kann. Auf der Bühne entspinnt sich ein rasantes Spektakel in opulenten Kulissen, die ganz in barocker Manier für das Publikum sichtbar per Hand geschoben und gedreht werden. Mit viel Witz und Raffinesse hat Regisseur Stefan Herheim das Stück in Szene gesetzt, auf die Bühne gebracht hat es die Deutsche Oper am Rhein in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin. Auf dem eigenen Bildschirm können Opernfans nun das barocke Juwel in der Düsseldorfer Original-Premierenbesetzung erleben – Counterstar Valer Sabadus ist Serse alias Xerxes, Terry Wey ist Arsamene, Katarina Bradic ist Amastre, Torben Jürgens ist Ariodate, Heidi Elisabeth Meier ist Romilda, Anke Krabbe ist Atalanta, Hagen Matzeit ist Elviro. Außerdem zu erleben sind der Chor der Deutschen Oper am Rhein und die Neue Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung von Konrad Junghänel.

Georg Friedrich Händel: „Xerxes“

Ab sofort kostenlos auf operavision.eu

Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Die Fledermaus – Johann Strauss, 25.01.2020

Dezember 13, 2019 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Operette, Pressemeldung

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

DIE FLEDERMAUS  –  JOHANN STRAUSS (SOHN)

Text Richard Genée,  nach  Le Réveillon von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Premiere 25. Januar 2020

Der berühmte Operetten-Klassiker von Johann Strauß (Sohn) in der bildgewaltigen Inszenierung von Regisseur Axel Köhler kommt endlich auch auf die Düsseldorfer Bühne. Zur Premiere am Samstag, 25. Januar 2020, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf laden wir Sie herzlich ein.

IOCO wird auch diese Fledermaus gerne heimsuchen und berichten

Gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildner Frank Philipp Schlößmann macht Axel Köhler den Protagonisten Gabriel von Eisenstein zu einem umtriebigen Düsseldorfer Lokalpolitiker, der mit dem Bau eines Weltraumbahnhofs der Landeshauptstadt zu neuem Glanz zu verhelfen will. Vor dieser intergalaktischen Kulisse tanzt, singt und spielt ein großes Ensemble aus Hausmitgliedern und Gästen wie dem bekannten Schauspieler Wolfgang Reinbacher als Frosch. Die musikalische Leitung der Premiere hat der Generalmusikdirektor der Kieler Oper, Benjamin Reiners, zu erleben sind die Düsseldorfer Symphoniker und der Chor der Deutschen Oper am Rhein.

Johann Strauss im Winer Stadtpark © IOCO

Johann Strauss im Wiener Stadtpark © IOCO

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“, das klingt wie ein Stoßseufzer passend zum Wiener Börsenkrach, der 1873 ganz Europa erschüttert hatte. Doch mit der Uraufführung von Johann Strauß’ (1825 –1899) Die Fledermaus knapp ein Jahr später war nicht an ein gemeinschaftliches Wundenlecken gedacht, sondern an einen Kassenschlager für das noch junge und keineswegs mühelos auf die Beine kommende Genre der Wiener Operette.

Zielscheibe der eigentlich bösartigen Intrige ist der honorable Herr von Eisenstein. Er muss für acht Tage wegen ungebührlichen Betragens ins Gefängnis. Sein Hausfreund rät ihm, es vorab noch einmal richtig krachen zu lassen, und nimmt ihn mit auf das Fest des Prinzen Orlofsky. Dort will er sich an Eisenstein für eine vergangene Schmähung rächen. Der ganze Spaß endet hinter Gefängnismauern, wo alle Hochstapelei und selbst ein handfester Justizirrtum zu einem Happy End führen.

Axel Köhler und Frank Philipp Schlößmann haben dem Operettenklassiker eine zuträgliche Frischekur verordnet und dem Operettenunsinn stattgegeben, der sich laut Karl Krauss „von selbst versteht und nicht die Reaktion der Vernunft herausfordert“.

MUSIKALISCHE LEITUNG : Benjamin Reiners / Patrick Francis Chestnut, INSZENIERUNG : Axel Köhler, BÜHNE UND KOSTÜME : Frank Philipp Schlößmann
BELEUCHTUNG : Volker Weinhart, CHORLEITUNG : Patrick Francis Chestnut, CHOREOGRAPHIE : Mirko Mahr, DRAMATURGIE : Hella Bartnig

GABRIEL VON EISENSTEIN : Norbert Ernst / Cornel Frey, ROSALINDE : Anke Krabbe / Anna Princeva, GEFÄNGNISDIREKTOR FRANK : Thorsten Grümbel / Stefan Heidemann, PRINZ ORLOFSKY : Kimberley Boettger-Soller / Maria Boiko, ALFRED : Jussi Myllys / Ibrahim Yesilay, DR. FALKE : Kay Stiefermann / Christoph Filler, DR. BLIND : Johannes Preißinger / Luis Fernando Piedra, ADELE : Sibylla Duffe / Heidi Elisabeth Meier / Lavinia Dames, IDA : Birte Hopstein / Helena Günther, FROSCH : Wolfgang Reinbacher, STAATSANWALT : Manfred Klee / Volker Philippi, TÄNZERIN : Chin-A Hwang / Ewa Bienkowska, Birgit Mühlram, Anna Pawlowa-Lichtenwald / Marina Aikaterini Rouka, Ewa Bienkowska / Amanda Cruz-Portuondo, Ran Takahashi / Marina Aikaterini Rouka, Ran Takahashi / Chiara Jovy, Ewa Bienkowska / Tamara Gigauri, Sofia Klein-Herrero / Marina Aikaterini Rouka

ORCHESTER : Düsseldorfer Symphoniker / Duisburger Philharmoniker, CHOR : Chor der Deutschen Oper am Rhein

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