Wien, Wiener Staatsoper, Staatsoper trauert – Marcello Giordani, 05.10.2019

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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 Wiener Staatsoper trauert  –  Marcello Giordani

Die Wiener Staatsoper trauert um den italienischen Tenor Marcello Giordani, der am Samstag, 5. Oktober 2019 zuhause in Augusta (Provinz Syrakus, Sizilien) im Alter von 56 Jahren einem Herzinfarkt erlegen ist. Die Staatsoperngemeinschaft drückt seiner Frau und den beiden Kindern ihre aufrichtige Anteilnahme aus.

Der 1963 in Augusta, Sizilien, geborene Marcello Giordani gewann 1986 den Gesangswettbewerb in Spoleto und debütierte im selben Jahr ebendort als Rigoletto-Herzog. Er avancierte bald zu einem der international gefragtesten Tenöre seines Fachs mit Auftritten an den bedeutendsten Häusern der Welt, so an der Mailänder Scala, der New Yorker Met, dem Royal Opera House Covent Garden in London, an der Pariser Oper, in San Francisco, Chicago, Barcelona, an der Dresdner Semperoper, der Arena di Verona u. v. a. m. A

n der Wiener Staatsoper gab Giordani bereits 1992 sein Debüt als Sänger im Rosenkavalier, es folgten Hauptpartien u. a. in I puritani, Rigoletto, La traviata, La Bohème, Roméo et Juliette, La forza del destino oder Aida. 2016 gab er seine Staatsopern-Rollendebüts als Calaf in Turandot und als Des Grieux an der Seite Anna Netrebkos in Manon Lescaut. Insgesamt gestaltete Marcello Giordani 14 verschiedene Partien in 72 Vorstellungen im Haus am Ring. Sein letzter Auftritt auf dieser Bühne war Radames (Aida) am 2. Oktober 2016. Marcello Giordani war auch sehr um den Sängernachwuchs bemüht: 2010 gründete er die Marcello Giordani Foundation mit dem Ziel, junge Sängerinnen und Sänger zu Beginn ihrer professionellen Karriere zu unterstützen; 2011 fand der erste Marcello Giordani Gesangswettbewerb auf Sizilien statt.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

150 Jahre Wiener Staatsoper – CD / DVD Naxos / Orfeo, IOCO Rezension, 25.09.2019

September 25, 2019 by  
Filed under IOCO - CD-Rezension, Wiener Staatsoper

Staatsoper Wien © IOCO

Staatsoper Wien © IOCO

Wiener Staatsoper

150 Jahre Wiener Staatsoper – Naxos CD/DVD

von Marcus Haimerl

Am 25. Mai 2019 feierte die Wiener Staatsoper ihr 150-jähriges Jubiläum mit der Premiere einer einer Neuinszenierung von Richard Strauss Frau ohne Schatten, welche 100 Jahre zuvor ihre Uraufführung hier feierte. Zudem war der Komponist gemeinsam mit Franz Schalk von 1919 bis 1924 Direktor des Haus am Ring.

Zum 150-jährigen Jubiläum der Staatsoper veröffentlichte Orfeo eine CD-Box mit den großen Aufführungen und Premieren der Wiener Staatsoper. Die CD-Box umfasst 20 CDs sowie 2 Bonus CDs von 1955 bis 2016 mit Aufnahmen von Wozzeck (Berg), Fidelio (Beethoven), Elektra (Strauss), Le Nozze Di Figaro (Mozart), Il Viaggio A Reims (Rossini), Tristan und Isolde (Wagner), Eugen Onegin (Tchaikovsky), Ariadne auf Naxos (Strauss) sowie Un ballo in maschera (Verdi).

150 Years Wiener Staatsoper / CD -DVD © NAXOS / ORFEO

150 Years Wiener Staatsoper / CD -DVD © NAXOS / ORFEO

WOZZECK (Alban Berg)

Alban Bergs „Wozzeck“ war neben Fidelio (Beethoven), Don Giovanni (Mozart), Die Frau ohne Schatten (Strauss), Aida (Verdi), Die Meistersinger von Nürnberg (Wagner) und Der Rosenkavalier (Strauss) eine der insgesamt sieben Opern mit denen die Wiener Staatsoper nach der Zerstörung in den letzten Tagen des zweiten Weltkriegs und dem anschließenden Wiederaufbau  1955 feierlich wiedereröffnet wurde.  Zur herausragenden Besetzung zählte neben Walter Berry als Wozzeck und Christel Goltz als Marie, Max Lorenz (Tambourmajor), Murray Dickie (Andres), Peter Klein (Hauptmann) und Karl Dönch (Doktor). In bestmöglicher Qualität erlebt der Zuhörer hier nicht nur eine packende Umsetzung von Alban Bergs Werk, sondern auch ein außergewöhnliches Zeitdokument aus der Geschichte der Wiener Staatsoper.

FIDELIO (Ludwig van Beethoven)

Aus dem Jahr 1962 stammt die zweite Aufnahme der CD-Box. Bei Beethovens Freiheitsoper „Fidelio“ stand auch gleich der damalige Direktor des Hauses, der Dirigent Herbert von Karajan, am Pult des Orchesters der Wiener Staatsoper. Die herausragende Christa Ludwig gestaltete die Partie der Leonore, ihr damaliger Ehemann Walter Berry deren Gegenspieler Don Pizzaro. Sensationell Jon Vickers als Florestan. Auch der Rest der Besetzung zählt zu den Besten ihrer Zeit: Eberhard Wächter als Don Ferrando, Gundula Janowitz als Marzelline, Waldemar Kmentt als Jaquino, Walter Kreppel als Rocco und Kostas Paskalis und Ljubomir Pantscheff als Erster und Zweiter Gefangener. Auch diese Aufnahme ist ein besonderes Zeitdokument, handelt es sich hier doch um eine der seltenen Live-Aufnahmen Karajans, einem Verfechter von Studioaufnahmen.

ELEKTRA (Richard Strauss)

In der Direktionszeit Egon Hilberts entstand im Dezember 1965 die Aufnahme von Richard Strauss „Elektra“ als Live-Mitschnitt einer der intensivsten Aufführungen dieses Werkes im Haus am Ring. Unter dem mitreißenden Dirigat von Karl Böhm versammelten sich die Größen des Wagner- und Strauss-Gesangs auf einer Bühne. Birgit Nilsson gab eine atemberaubende Elektra, Regina Resnik die Klytemnästra, der Wiener Publikumsliebling Leonie Rysanek war in der Partie der Chrysothemis zu hören. Bei den Herren erlebte man Wolfgang Windgassen als Aegisth und Eberhard Waechter als Orest.  Mit der Aufzeichnung einer dieser drei Vorstellungen zwischen dem 16. und 22. Dezember 1965 gelang Karl Böhm mit dem gesamten Ensemble eine Referenzaufnahme dieser Oper.

LE NOZZE DI FIGARO (Wolfgang Amadeus Mozart)

Eine weitere der seltenen Live-Aufnahmen Herbert von Karajan fällt in die erste Amtszeit von Egon Seefehlner.  Mit Mozarts „Le nozze di Figaro“, einer der drei Da Ponte-Opern, holte Herbert von Karajan im Mai 1977 die besten Sänger ihrer Zeit auf die Bühne. Tom Krause als Conte d’Almaviva und Anna Tomowa Sintow als Contessa, Ileana Cotrubas als Susanna, José van Dam als Figaro und Frederica von Stade als Cherubino machen aus Mozarts Oper einen wahren Hörgenuss. Auch diese Aufnahme markiert einen Meilenstein der Geschichte der Wiener Staatsoper.

IL VIAGGIO A REIMS (Gioachino Rossini)

Erst im Januar 1988 fand die Erstaufführung von Rossinis Oper “Il viaggio a Reims” statt und erlebte auch nur 10 Vorstellungen an der Wiener Staatsoper, fünf Vorstellungen fanden im Rahmen des Japan-Gastspiels im Bunka Kaikan in Tokio statt. In der Direktionszeit von Claus Helmut Drese und unter dem Dirigat des Generalmusikdirektors Claudio Abbado fand diese denkwürdige Premiere statt. Es sangen Cecilia Gasdia (Corinna), Lucia Valentini-Terrani (Marchesa Melibea), Lella Cuberli (Contessa di Folleville), Montserrat Caballé (Madama Cortese), Frank Lopardo (Cavalier Belfiore), Chris Merritt (Conte di Libenskof), Ferruccio Furlanetto (Lord Sidney), Ruggero Raimondi (Don Profondo) und Enzo Dara (Barone di Trombonok). Mit dieser hochkarätigen Besetzung zählten diese Aufführungen zu den besonderen Juwelen in der Geschichte der Wiener Staatsoper, an die sich heute noch viele Besucher dieser Vorstellungen gerne zurückerinnern.

TRISTAN UND ISOLDE (Richard Wagner)

„Tristan und Isolde“ war, neben „Lohengrin“ und „Parsifal“ eine der drei Neuinszenierungen einer Wagner Oper in der Amtszeit von Dominique Meyer.  Anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten löste die spannende Inszenierung David McVicars jene Günter Krämers aus dem Jahr 2003 ab. Peter Seiffert sang hier einen besonders intensiven Tristan an der Seite von Nina Stemme als Isolde. Stephen  Milling als König Marke, Jochen Schmeckenbecher als Kurwenal, Janina Baechle als Brangäne, Eijiro Kai als Melot , Carlos Osuna als Hirt und Marcus Pelz als Steuermann rundeten das großartige Ensemble rund um den damaligen Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst am Pult des Orchesters der Wiener Staatsoper ab.

EUGENE ONEGIN (Pyotr Ilyich Tchaikovsky)

Im April 2013 kamen die Fans der Ausnahmesängerin Anna Netrebko auf ihre Kosten. In Tchaikovskys „lyrische Szenen“ fand sich unter dem Dirigat Andris Nelsons ein großartiges Sängerensemble ein. Neben einer fulminanten Anna Netrebko als Tatyana, sang Dmitri Hvorostovsky die Titelpartie. Zoryana Kushpler (Larina), Alisa Kolosova (Olga), Aura Twarowska (Filipjewna) und Dmitry Korchak (Lensky) vervollständigten das homogene Ensemble rund um Anna Netrebko. Gleichzeitig gilt diese Aufnahme auch als wichtiges Tondokument des zu früh verstorbenen russischen Baritons Dmitry Hvorostovsky.

ARIADNE AUF NAXOS (Richard Strauss)

2012 übernahm die Wiener Staatsoper die Sven-Eric Bechtolfs Inszenierung von Richard Strauss „Ariadne auf Naxos“ von den Salzburger Festspielen. Die vorliegende Aufnahme entstand zwei Jahre später. Unter dem Dirigat Christian Thielemanns sang zum vorletzten Mal Soile Isokoski in einer Produktion an der Wiener Staatsoper die Partie der Primadonna/Ariadne, zum letzten Mal sang sie die Partie der Marschallin im Rosenkavalier nur einen Monat später. Der viel zu früh verstorbene Johan Botha bleibt als Tenor/Bacchus in einer seiner seltenen Aufnahmen in Erinnerung. Der ebenfalls erst kürzlich verstorbene Kammerschauspieler Peter Matic verkörpert auf ideale Weise den Haushofmeister. Wunderbar ergänzt wird dieses Ensemble durch Jochen Schmeckenbecher (Musiklehrer), Sophie Koch (Komponist), Daniela Fally (Zerbinetta) sowie Marcus Pelz, Adam Plachetka, Carlos Osuna, Jongmin Park, Rachel Frenkel und Olga Bezsmertna. Auch bei diesem Tondokument zeigt sich schon sehr früh die Bedeutung für die Geschichte des Hauses.

UN BALLO IN MASCHERA (Giuseppe Verdi)

Die letzte Gesamtaufnahme dieser Box widmet sich einem Meisterwerk des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi. 1986 hob sich der Vorhang für Luciano Pavarotti als Gustaf III in der Inszenierung von Gianfranco de Bosio, die 2016 ihre 90. Reprise an der Staatsoper erlebte: Als Gustaf III. hörte man den polnischen Tenor Piotr Beczala, als Renato Anckarström den russischen Bariton Dmitri Hvorostovsky in einem seiner letzten Auftritte an der Wiener Staatsoper. Mit einer großartigen Krassimira Stoyanova als Amelia, Nadia Krasteva als Ulrica, Hila Fahima als Oscar, Alexandu Moisiuc (Graf Horn), Sorin Coliban (Graf Warting), Igor Onishchenko (Cristiano) und Thomas Ebenstein (Richter/Diener) genoss das Publikum einen großartigen Opernabend, den es hier nachzuhören gibt.

BONUS CDs „Legendary Voices Of The Wiener Staatsoper“

Alleine die beiden Bonus CDs, ein Best Of der großartigsten Sänger der Wiener Staatsoper, rechtfertigt den Kauf dieser CD Box.

Aus Mozarts „Entführung aus dem Serail“ besticht die Königin der Koloraturen, Edita Gruberova, als Constanze mit „Martern aller Arten“ aus dem Jahr 1979. 1968 singen Adolf Dallapozza, Walter Berry und Eberhard Waechter „La mia Dorabella capace non è“ aus „Così fan tutte“. Mit Donna Annas Arie „Crudele! Ah no, mio bene“ aus Don Giovanni beendet Edita Gruberova den Mozart-Teil der CD.

Mit dem Ausschnitt „Aber der Richtige“ aus Richard Strauss’ Oper „Arabella“ führen Lisa della Casa, die Arabella des 20. Jahrhunderts in der Titelpartie und Anneliese Rothenberger als Zdenka ins Jahr 1964 zurück. Aus dem Jahr der feierlichen Wiedereröffnung stammt die Aufnahme aus dem „Rosenkavalier“, dem Duett Marschallin/Octavian „Wie Du warst! Wie Du bist“ mit Sena Jurinac und Maria Reining.

Der deutsche Komponist Richard Wagner ist mit Ausschnitten aus „Der fliegende Holländer“, „Die Walküre“ und „Lohengrin“ vertreten. In „Wie aus der Ferne längst vergang’ner Tage“ erlebt man Julia Varady als Senta und Franz Grundheber als Holländer. 1992 sangen Placido Domingo als Siegmund und Waltraud Meier als Sieglinde „Keiner ging“ aus der Walküre, Johan Botha als Lohengrin und Cheryl Studer als Elsa sind in „Atmest du nicht mit mir…“ aus „Lohengrin“ zu hören.

Mit einem Ausschnitt aus der musikalisch herausragenden Produktion von Dmitri Shostakovich „Lady Macbeth von Mzensk“ mit Angela Denoke unter dem Dirigat von Ingo Metzmacher endet die erste CD.

Die zweite CD widmet sich schwerpunktmäßig dem italienischen Komponisten Giuseppe Verdi, Ausschnitte aus seinen Opern „Simone Boccanegra“, „La Traviata“, „Don Carlo“, „Aida“ und „Otello“ dominieren auf dieser CD.

1969 sangen Eberhard Waechter und Nicolai Ghiaurov gemeinsam in Verdis „Simone Boccanegra“. Zu hören ist der Ausschnitt „Suona ogni labbro il mio nome“. Mit „Parigi o cara“ berührten Ileana Cotrubas als Violetta und Nicolai Gedda als Alfredo 1971 in „La Traviata“. Ein Jahr zuvor sangen Gundula Janowitz (Elisabetta) und Franco Corelli (Don Carlo) „Io vengo a domandar“ in Verdis „Don Carlo“. Zwei verschiedene Besetzungen in den 90er Jahren bieten die Aufnahmen der „Aida“: „Fu la sorte dell’armi a tuoi funesta“ mit Julia Varady als Aida und Marjana Lipovsek als Amneris, sowie „La fatal pietra sovra me si chiuse“ mit Mirella Freni als Aida und Luciano Pavarotti als Radamès.  1987 waren Anna Tomowa-Sintow als Desdemona und Plácido Domingo in der Titelpartie in Verdis „Otello“ unter dem Dirigat von Zubin Mehta zu hören.

Unter dem wunderbaren Dirigat von Carlos Kleiber strahlten die Weltstars Mirella Freni und Luciano Pavarotti 1985 in Giacomo Puccinis „La Bohème“.

Ein besonderer Genuss erwartet die Zuhörenden am Ende der CD: Unter dem Dirigat von Pinchas Steinberg erlebt man die griechische Mezzosopranistin Agnes Baltsa in ihrer Paraderolle der Carmen in der gleichnamigen Oper Georges Bizets an der Seite von Plácido Domingo als Don José im fulminanten finalen Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten „C’est toi? C’est moi?“.

Alleine beim Hören dieser beiden Bonus CDs gibt es dann doch einige Produktionen, die man gerne als Gesamtaufnahme hören möchte.

Insgesamt ist die schön gestaltete CD-Box ein musikalischer Ausflug in die Geschichte der Wiener Staatsoper nach der Wiedereröffnung 1955 und bringt mehr als hörenswerte Aufnahmen dieser Zeit mit herausragenden Sängerinnen, Sängern und Dirigenten. Die limitierte CD-Box mit insgesamt 22 CDs ist um rund 100 Euro im Handel erhältlich. Auch auf Grund einiger Aufnahmen, die bisher noch nie veröffentlicht wurden, kann man den Kauf dieser Box nur empfehlen.

—| IOCO CD-Rezension |—

Wien, Wiener Staatsoper, NUREJEW GALA in Wien – Eine Tradition, 28.06. 2019

Juni 25, 2019 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

NUREJEW GALA 2019  –  WIENER STAATSBALLETT

28. JUNI 2019

Das Wiener Staatsballett beschließt auch 2019 seine Saison mit der beliebten Nurejew Gala in der Wiener Staatsoper, die inzwischen nicht nur für viele Wienerinnen und Wiener, sondern auch für Gäste aus dem In- und Ausland zum Ballett-Fixpunkt und zur unverzichtbar gewordenen Tradition geworden ist.

 Ballettchef Manuel Legris – 2019 wieder auf der Bühne zu erleben

Die Gala am Freitag, 28. Juni 2019 (18.00 Uhr) bietet ein gewohnt abwechslungsreiches und vielgestaltiges Programm aus der internationalen Welt des Tanzes.

Wiener Staatsoper / Sylvia - Nikisha Fogo, Denys Cherevychko und Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Sylvia – Nikisha Fogo, Denys Cherevychko und Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Erstmals an der Wiener Staatsoper zu sehen sind dabei der Delirienwalzer von Roland Petit, der Jockey-Tanz aus Von Sibirien nach Moskau von August Bournonville, der Esmeralda Pas de deux und Der Talisman Pas de deux (beide in der Fassung von Pjotr Gussew), der Pas de deux aus Romeo und Julia in der Fassung von Rudolf Nurejew sowie Luminous von András Lukács, der Ausschnitt aus Cantata von Mauro Bigonzetti und Ochiba von Patrick de Bana.

NUREJEW GALA 2018
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Die Nurejew Gala 2019 wird im Rahmen von Oper live am Platz auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Vor der Sommerpause präsentieren sich nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer des Wiener Staatsballetts – u. a. Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Kiyoka Hashimoto, Liudmila Konovalova, Natascha Mair, Ketevan Papava, Nina Poláková, Denys Cherevychko, Davide Dato, Jakob Feyferlik, Robert Gabdullin, Roman Lazik, Vladimir Shishov und die SolotänzerInnen Ioanna Avraam, Alice Firenze, Nina Tonoli, Eno Peci, Richard Szabó und Dumitru Taran – noch einmal dem Publikum, sondern auch heuer gastieren bei der Nurejew Gala wieder internationale Gastsolistinnen und Gastsolisten im Haus am Ring:

 Ballettchef Manuel Legris – 2019 wieder auf der Bühne zu erleben

Es tanzen Young Gyu Choi vom Amsterdamer Het Nationale Ballet sowie Anastasia Nuikina (Debüts an der Wiener Staatsoper) und Kimin Kim vom Ballett des Mariinski-Theaters. Auch Ballettdirektor Manuel Legris wird im Rahmen der Nurejew Gala 2019 wieder auf der Bühne zu erleben sein.

Am Dirigentenpult steht Kevin Rhodes – er leitet die Nurejew Gala im Haus am Ring heuer bereits zum fünften Mal musikalisch.

Kurzbiographien der GastsolistInnen:
Young Gyu Choi stammt aus Südkorea und erhielt seine Ausbildung an der Sunhwa Arts School in Seoul und an der Tanz Akademie Zürich und tanzte mit dem Korea National Ballet und dem Universal Ballet in Seoul. Seit 2011 ist er Mitglied des Het Nationale Ballet, wo er 2015 zum Ersten Solisten ernannt wurde. Auszeichnungen: International Ballet Competition in Varna (zweiter Preis 2006 und erster Preis 2010), Boston International Competition (erster Preis, 2010), Youth America Grand Prix in New York (erster Preis, 2007), Alexandra Radius Award (2017).
Anastasia Nuikina wurde in Samara geboren. Im Anschluss an ihre Graduierung an der Waganowa-Akademie wurde sie 2018 unmittelbar an das Ballett des Mariinski-Theaters engagiert.

Wiener Staatsoper / Artifact Suite - Davide Dato und Natascha Mair © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Artifact Suite – Davide Dato und Natascha Mair © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Geboren in Seoul, wurde Kimin Kim an der Korea National University of Arts ausgebildet. 2012 wurde er als Solotänzer an das Ballett des Mariinski-Theaters engagiert, 2015 avancierte er zum Principal Dancer. Im Haus am Ring tanzte er bisher Herzog Albrecht (Giselle) und im Mai 2019 mit großem Erfolg Conrad (Le Corsaire), den er auch beim Japan-Gastspiel des Wiener Staatsballetts 2018 in Tokio verkörperte. Auszeichnungen: Erste Preise bei internationalen Ballettwettbewerben in Rom (2008), Seoul (2009) und Varna (2010), Grand Prix beim „Arabesque”-Ballettwettbewerb in Perm (2012) und bei der Youth America Grand Prix International Competition in New York (2012), Prix Benois de la Danse (2016), u.a.

Wiener Staatsballett
Freitag, 28. Juni 2019, 18.00 Uhr | Wiener Staatsoper

NUREJEW GALA 2019
Künstlerische Leitung: Manuel Legris | Dirigent: Kevin Rhodes
Das Programm (Stand: 24. Juni 2019)


Teil I:


DELIRIENWALZER
Choreographie: Roland Petit | Musik: Josef Strauss
Natascha Mair – Davide Dato

JOCKEY-TANZ
Choreographie: August Bournonville | Musik: Carl Christian Møller
Arne Vandervelde, Dumitru Taran

FANNY ELSSLERS CACHUCHA
Choreographie: Zorn/Hutchinson | Musik: Andalusische Volksweise
Ketevan Papava

ESMERALDA PAS DE DEUX
Choreographie: Nicholas Beriozoff | Musik: Riccardo Drigo, Cesare Pugni, Romualdo Marenco
Liudmila Konovalova – Young Gyu Choi (Gast, Erster Solist beim Het Nationale Ballet – Debüt an der Wiener Staatsoper)

LUMINOUS
Choreographie: András Lukács | Musik: Max Richter
Nina Tonoli – Jakob Feyferlik
ROMEO UND JULIA (Pas de deux aus dem 3. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Sergej Prokofjew
Julia: Ioanna Avraam | Romeo: Robert Gabdullin

TROIS GNOSSIENNES
Choreographie: Hans van Manen | Musik: Erik Satie
Olga Esina – Roman Lazik

Wiener Staatsoper / Coppélia - Jakob Feyferlik © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Coppélia – Jakob Feyferlik © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

COPPÉLIA (Ausschnitt aus dem 3. Akt)
Choreographie: Pierre Lacotte | Musik: Léo Delibes
Swanilda: Natascha Mair | Franz: Jakob Feyferlik | Ensemble


Teil II:


DORNRÖSCHEN (Ausschnitt aus dem 2. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Prinz Florimund: Navrin Turnbull | Fliederfee: Oxana Kiyanenko

SCHWANENSEE (Ausschnitt aus dem 3. Akt)
Choreographie: Rudolf Nurejew | Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Odile: Kiyoka Hashimoto | Prinz Siegfried: Leonardo Basílio

DIE FLEDERMAUS (Ausschnitt aus dem 2. Akt)
Choreographie: Roland Petit | Musik: Johann Strauß, arr. Gamley
Bella: Olga Esina | Johann: Vladimir Shishov

CANTATA (Ausschnitt: Pas de deux)
Choreographie: Mauro Bigonzetti | Musik: Gruppo „Assurd“
Alice Firenze – Eno Peci

OCHIBA
Choreographie: Patrick de Bana | Musik: Philip Glass
Nina Poláková – Manuel Legris

DER TALISMAN PAS DE DEUX
Choreographie: Pjotr Gussew | Musik: Riccardo Drigo, Cesare Pugni
Anastasia Nuikina (Gast, Ballett des Mariinski-Theaters – Debüt an der Wiener Staatsoper)
Kimin Kim (Gast, Principal Dancer beim Ballett des Mariinski-Theaters)

Wiener Staatsoper / Artifact Suite - Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper / Artifact Suite – Ensemble © Wiener Staatsballett / Ashley Taylor

ARTIFACT SUITE (Ausschnitt)
Choreographie: William Forsythe | Musik: Johann Sebastian Bach
Madison Young – James Stephens, Natascha Mair – Davide Dato, Oxana Kiyanenko
Ensemble


Teil III:


SYLVIA (3. Akt)
Choreographie: Manuel Legris nach Mérante u.a. | Musik: Léo Delibes
Sylvia: Nikisha Fogo | Aminta: Denys Cherevychko | Orion: Davide Dato
Eros: Géraud Wielick | Diana: Ketevan Papava
Endymion: Kamil Pavelka | Ein Faun: Dumitru Taran
Ensemble

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, OTELLO – Giuseppe Verdi, 20.06.2019

Juni 14, 2019 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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 OTELLO – Giuseppe Verdi

Premiere 20. Juni 2019

Mit Otello steht am 20. Juni 2019 die letzte Premiere in dieser Spielzeit auf dem Programm der Wiener Staatsoper. Giuseppe Verdis auf Shakespeares gleichnamigem Theaterstück basierende Oper Otello kam bereits kurz nach der Uraufführung 1887 an der Mailänder Scala im März 1888 erstmals zur Aufführung im Haus am Ring und ist seitdem – mit kurzen Unterbrechungen – ein Fixpunkt im Repertoire. Nach der letzten Premiere im Oktober 2006 (Dirigent: Daniele Gatti, Inszenierung: Christine Mielitz) kommt es nun zu einer weiteren Neuproduktion von Verdis „Dramma lirico in vier Akten“.

Wiener Staatsoper – Ihre Geschichte in 5 Minuten
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Am Pult steht der international renommierte Dirigent Myung-Whun Chung, der zurzeit u. a. Erster Gastdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden ist. Im Haus am Ring debütierte er 2011 mit Simon Boccanegra und dirigierte in weiterer Folge noch Vorstellungen von La traviata, die Premiere von Rigoletto (2014) sowie Don Carlo. Mit Otello wird er nun seine fünfte Verdi-Oper im Haus am Ring leiten.

Inszeniert wird die anstehende Neuproduktion von Adrian Noble, der mit Otello nach Alcina (2010) und Hänsel und Gretel (2015) seine dritte Arbeit an der Wiener Staatsoper präsentiert. Noble kehrt mit diesem Stück inhaltlich wieder einmal indirekt zu seinen Wurzeln zurück – der britische Theatermann war jahrelang Mitglied, künstlerischer Leiter und Intendant der Royal Shakespeare Company. Zu Beginn seiner Überlegungen standen zwei Aspekte: die bekannten, aber auch die weniger beachteten Veränderungen, die Giuseppe Verdi und Arrigo Boito für ihre Oper an der Shakespeare’schen Vorlage vornahmen und der Umstand, dass Shakespeare (sexuelle) Eifersucht als gefährlichste und in ihren grausamen Auswirkungen als zerstörerischste menschliche Emotion einstufte, die weit über Hass und Zorn hinausgeht. Beide Ausgangspunkte sollten für die Regie bestimmend werden. Zusätzliche Inspirationen fanden Noble und sein Ausstatter Dick Bird – dieser war bisher u. a. für die New Yorker Met, das Londoner Royal Opera House, die Opéra Comique, die Bregenzer Fstspiele, das Shakespeare’s Globe, das National Ballet of Japan und das English National Ballet tätig und präsentiert sich mit Otello erstmals im Haus am Ring – darüber hinaus in den Werken von Ibsen und Strindberg respektive in deren psychologischer Auslotung der Facetten der Eifersucht sowie in einigen Gemälden Edvard Munchs, die ebenfalls die Eifersucht thematisieren und das Verhältnis Otello-Desdemona-Cassio auf ideale Weise abzubilden scheinen, wie Staatsoperndramaturg Andreas Láng im Magazin „Prolog“ erläutert.

Der Shakespeare-Stoff musste natürlich von Verdi und Boito gestrafft und für Musiktheatererfordernisse komprimiert werden, u. a. wurde der originale erste Schauspiel-Akt in der Oper weggelassen, dessen Inhalt aber, so Adrian Noble, dennoch „im Bewusstsein der Sängerinnen und Sänger verankert sein muss und in ihre Aktion mitzunehmen ist.“ Besonders sticht allerdings das Hinzufügen des zentralen Credos von Jago in der Oper heraus: „Ich glaube“, so der Regisseur im Interview mit Andreas Láng lachend, „Verdi und Boito haben sich während vieler gemeinsamer Abendessen nur darüber unterhalten, warum Jago ist, wie er eben ist, warum er Otello das alles eigentlich antut?“ Tatsächlich erklärt Shakespeare Jagos Handeln nicht, zeigt vielmehr eine extrem vielschichtige, unnahbare Figur, die er nicht verurteilt.

„Durch das Credo wird Jago in der Oper zweifelsohne etwas von seiner Ambiguität genommen, er wird schwärzer, böser, dadurch fassbarer und – operntauglicher.“ Und er wird Teil einer religiösen Struktur, die die Gesamthandlung durchzieht und von Noble aufgenommen und auch in diesem Sinne bebildert wird: Desdemona bekommt zum Beispiel in ihrer Reinheit die ikonographische Position der Madonna, der Sturm am Beginn etwas vom Jüngsten Gericht, wie Andreas Láng die kommende Neuproduktion beschreibt. Die Handlung von Otello wird in der Inszenierung von Adrian Noble und seinem Ausstatter an den Beginn des 20. Jahrhunderts verlegt, die Atmosphäre des Schauplatzes ist geprägt vom Gegensatz der venezianischen Besatzer auf der einen Seite und der lokalen (zum Teil muslimischen) Bevölkerung auf der anderen. So werden vor dem Hintergrund des Kolonialismus die Spannungen zwischen den fremden Machthabern und den ansässigen Beherrschten deutlich herausgearbeitet.

Für das Lichtdesign zeichnet, wie bereits in Adrian Nobles Staatsoperninszenierungen von Alcina und Hänsel und Gretel, Jean Kalman verantwortlich

Die Besetzung

In der Titelpartie ist Aleksandrs Antonenko zu erleben. Der weltweit gefragte lettische Tenor debütierte 2006 als Des Grieux (Manon Lescaut) an der Wiener Staatsoper und sang hier weiters noch Hermann (Pique Dame), Otello, Cavaradossi (Tosca) und Dick Johnson (La fanciulla del West) – der neue Otello ist seine erste Premierenproduktion am Haus.

Angesprochen auf das Erste, was ihm bei Otello ins Auge sticht, antwortet er im Gespräch mit Oliver Láng für den „Prolog“: „Die Liebe, die sehe ich zweifellos als Allererstes. Unbedingt! Natürlich erblicke ich auch vieles andere, aber an erster Stelle steht für mich in dieser Oper die Liebe. Als zweites dann aber gleich die Eifersucht. Diese beiden hängen bei Otello eng zusammen: die zentralen Emotionen, aus denen sich die Handlung des Otello speist“. Auf die Frage, ob Otello Desdemona zu wenig oder zu viel liebt, äußert er sich wie folgt: „Ich weiß nicht, ob man das einfach so beantworten kann. Er liebt sie sehr, das ist eine Tatsache. Dass er sie umbringt, weil er denkt, dass sie ihn betrügt: das ist eine andere Sache. Es geht ihm da auch, und er scheint hier wie ein Priester, darum, dass ihre Seele nicht verloren gehen soll. Wir dürfen nie vergessen: Otello ist eine Geschichte aus dem 16. Jahrhundert, Shakespeare brachte sie Anfang des 17. Jahrhunderts heraus; und dann wurde sie durch die Brille von Verdi, also aus dem 19. Jahrhundert, betrachtet. Wobei: Das Thema ’funktioniert’ so und so: Denn es sind zeitlose Themenstellungen und Motivationen, die wir erleben: Eifersucht und Neid. Das ist nicht etwas, was es nur in einer Epoche gegeben hätte. Daher können wir die Otello-Geschichte auch heute verstehen und sie ist ebenso aktuell, wie sie es zu Zeiten Shakespeares oder Verdis war. Nur sind die Umstände anders ausgestaltet. Ich weiß nicht, wie die Geschichte im Handy-Zeitalter verlaufen wäre …“

Die Desdemona verkörpert die international gefragte Staatsopern-Ensemblesängerin Olga Bezsmertna – sie ist dem Publikum des Hauses am Ring durch unzählige Auftritte, u. a. als Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Rusalka, Tatjana (Eugen Onegin), Pamina (Die Zauberflöte), Mimì (La Bohème) und Rachel (La Juive) bestens bekannt. Die Desdemona verkörperte sie im Haus am Ring bereits 2017; Otello ist nun nach Ariadne auf Naxos (als Echo), Armide (als Phénice), Pelléas et Mélisande (als Mélisande) und zuletzt Dantons Tod (als Lucile) ihre fünfte Staatsopernpremiere.

Ihre ersten Gedanken zu Otello betreffen die „unglaubliche Musik. Ich stelle mir immer aufs Neue die Frage, wie Verdi das in seinem Alter, nach so einem reichen Schaffen zuvor, gelingen konnte? Otello war ja anfangs nicht unbedingt sein Lieblingsprojekt – und dann diese Musik! Mit so viel innerer Kraft. Und Spannung. Und Intensität. Natürlich kommt in dem Stück vieles vor, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht. Aber die Musik, sie umfasst das alles und macht es zu einem Ganzen. Daher steht sie für mich immer im Vordergrund und auf sie fällt mein erster Blick. Damit meine ich nicht einmal nur meine Partie, sondern die gesamte Oper.“ Ihre Desdemona sieht sie in der Charakter-Farbigkeit komplementär zu Jago: „Sie ist ja engelsgleich. Das ist sie einfach!“, wie sie im Gespräch mit Oliver Láng bemerkt.

Als Jago gibt der aus Weißrussland stammende Bariton Vladislav Sulimsky sein Debüt im Haus am Ring. Er wurde 2004 Solist des Marrinskij-Theaters und gastierte bisher weiters u.a. in Malmö, Stockholm, Baden-Baden, am Theater an der Wien, in Moskau, Basel, Edinburgh, Paris, Madrid, Turin und Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen.

In den weiteren Partien sind die Staatsopern-Ensemblemitglieder Margarita Gritskova als Emilia (Rollendebüt am Haus), Jinxu Xiahou als Cassio, Leonardo Navarro als Roderigo, Jongmin Park als Lodovico (anstelle von Ryan Speedo Green, Rollendebüt am Haus) und Manuel Walser als Montano (Rollendebüt am Haus) zu erleben; die Bianca verkörpert Katharina Billerhart.

Es spielen das Orchester der Wiener Staatsoper sowie das Bühnenorchester der Wiener Staatoper, es singen der Chor und der Extrachor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Thomas Lang sowie die Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper.

Otello im Livestream, im Radio sowie am Wiener Rathausplatz.  Die Premiere am 20. Juni 2019 wird mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD übertragen (www.staatsoperlive.com) sowie ab 19.30 Uhr live-zeitversetzt auf Radio Ö1 (+ EBU) ausgestrahlt.

Die Vorstellung am 30. Juni 2019 wird ab 21.30 Uhr live-zeitversetzt im Rahmen des Film Festivals auf den Wiener Rathausplatz übertragen.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

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