Essen, Philharmonie Essen, Liederabend mit Annette Dasch, 31.03.2017

März 17, 2017 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Anette Dasch © Georg Schlosser

Philharmonie Essen / Anette Dasch © Georg Schlosser

Liederabend mit Annette Dasch

Victor Ullmann © IOCO

Victor Ullmann © IOCO

Mit einem Wiener Liederabend ist die Sopranistin Annette Dasch am Freitag, 31. März 2017, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen zu Gast. Gemeinsam mit dem Pianisten Wolfram Rieger gestaltet sie ein Programm mit Werken der aus Wien stammenden oder seinerzeit dort lebenden Komponisten Erich Wolfgang Korngold, Alban Berg (Sieben frühe Lieder), Viktor Ullmann und Gustav Mahler (u. a. aus Des Knaben Wunderhorn). Annette Dasch, ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande, gehört zu den weltweit führenden Sopranistinnen. Als Elsa in Wagners Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen oder an der Mailänder Scala konnte man sie ebenso erleben wie als Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni an der Mailänder Scala und den Staatsopern in Berlin und München.

Neben vielen weiteren Opern- und Konzertpartien widmet sich Annette Dasch intensiv dem Liedgesang. Bekanntheit erlangte sie auch mit ihrer eigenen TV-Sendung „Annettes Daschsalon“. Der Pianist Wolfram Rieger ist Professor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seine rege internationale Konzerttätigkeit führte ihn mittlerweile in fast alle Teile der Welt. Er ist langjähriger Klavierpartner von Brigitte Fassbaender, Juliane Banse, Barbara Bonney, Michelle Breedt, Anja Harteros, Christiane Karg, Thomas Hampson, Olaf Bär, Dietrich Fischer-Dieskau, Matthias Goerne, Thomas Quasthoff, Peter Schreier und Michael Schade.

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Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Premiere: Die lustige Witwe, 22.01.2016

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Die lustige Witwe von Franz Lehár

Libretto von Viktor Léon und Leo Stein, Schweriner Textfassung von Mark Schachtsiek

Premiere am 22. Januar 2016 im Großen Haus, Weitere Vorstellungen:, 24.1.2016   18 Uhr,  27.1. um 19.30 Uhr, 27.3. um 18 Uhr, 15.4. und 21.5. um 19.30 Uhr, 12.6. um 18 Uhr sowie 26.6. um 15 Uhr im Großen Haus

Wien / Grabstätte Victor Leon © IOCO

Wien / Grabstätte Victor Leon © IOCO

Vom Gesandten bis zum Kofferträger sind sie alle hinter ihr her… denn Geld macht bekanntlich sinnlich. Dass es sich beim Objekt der Begierde auch noch um die attraktive, frisch verwitwete Pontevedrinerin Hanna Glawari handelt, scheint Anbetracht der finanziellen Situation des Kleinstaates Pontevedro wie ein Wunder – denn im Staatshaushalt klafft ein Millionenloch: Pontevedro steht vor dem Bankrott. Um nun dem staatlichen Brötchengeber wieder finanziell auf die Beine zu helfen, schmiedet der pontevedrinische Gesandte Baron Zeta einen genialen Plan: Sein Landsmann Graf Danilo soll mit der jungen Multimillionärin verkuppelt werden, um deren Tantiemen für das Vaterland zu sichern. Doch der Plan droht zu scheitern: Hat die Glawari etwa vor, sich anderweitig zu binden? Zudem stellt sich der von Zeta auserkorene Bräutigam Danilo partout quer. Die Lage ist verzwickt – bis endlich die lustige Witwe ihr Ja-Wort geben will. Doch wem?

Wien / Franz Lehár Denkmal im Stadtpark Wien © Foto IOCO.jpg

Wien / Franz Lehár Denkmal im Stadtpark Wien © Foto IOCO

  Ob „Lippen schweigen“, „Das Studium der Weiber“ oder „Da geh’ ich zu Maxim“: Fast jede der Musiknummern ist ein Hit und die kongeniale Mischung aus Tanzschlagern, Walzern und feinen Zwischentönen bis heute das Geheimnis ihres ungebrochenen Erfolges. Bei ihren Zeitgenossen löste Die lustige Witwe schon im Uraufführungsjahr 1905 wahre Begeisterungsstürme aus: Die emanzipierte Hanna Glawari und der ihre Unabhängigkeit nur schwer ertragende Danilo trafen den Nerv einer Zeit, in der man auf der Bühne nach neuen Modellen des Zusammenlebens der Geschlechter, nach Offenheit, nach modernen Menschen verlangte.

Das Inszenierungsteam um die junge Regisseurin Cordula Däuper ist zum ersten Mal am Schweriner Theater zu Gast. Cordula Däuper studierte Theater- und Kulturwissenschaft sowie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie inszeniert Oper, Operette und Schauspiel, u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, an den Staatstheatern Mainz und Braunschweig, am HAU in Berlin, am KonzertTheaterBern, an der Komischen Oper Berlin, am Opernhaus Zürich, am Nationaltheater Mannheim, am Stadttheater Lübeck.

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Inszenierung: Cordula Däuper, Bühne: Ralph Zeger, Kostüme: Sophie du Vinage, Choreinstudierung: Ulrich Barthel, Choreographie: Rüdiger Daas

Mit: Christian Hees, Katrin Hübner, Markus Vollberg, Petra Nadvornik, Raphael Pauß, Niccoló Paudler, Alexander Tremmel, Franz Sieveke, Stamatia Gerothanasi, Martin Scheil, Sophia Maeno, Sylvio Kähler, Itziar Lesaka, Andreas Auer, Ballettensemble, Opernchor, Statisterie, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Eröffnung der Konzertsaison mit dem 1. Philharmonischen Konzert, 10./12.09.2015

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen (Gera) © Stephan Walzl

Generalmusikdirektor Laurent Wagner eröffnet die Konzertsaison 2015/2016

Generalmusikdirektor Laurent Wagner eröffnet mit dem Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera die Saison der Philharmonischen Konzerte am Donnerstag, 10. und Samstag, 12. September im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Beginn ist jeweils 19.30 Uhr. 18.45 laden Dirigent und Konzertdramaturgin Lorina Mattern zur Einführung ein.

Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 31 D-Dur Mit dem Hornsignal
Kraftvolle Posthornmotive und ein geistvoll instrumentiertes Finale – die Sinfonie Mit dem Hornsignal zählt zu den Werken, die den Genius des als „Papa Haydn“ bezeichneten Komponisten zweifellos widerspiegeln. Die 31. von seinen insgesamt 104 Sinfonien ist während seiner Anstellung als Vize-Kapellmeister am Fürstenhaus Esterházy entstanden. Die ungewöhnliche Besetzung mit vier Hörnern lässt sich auf die vier Hornisten in der Eisenstädter Hofkapelle zurückführen.

Zum 100. Todesjahr von Karl Goldmark
Karl Goldmark (1830-1915): Violinkonzert op. 28
„Diese Partitur ist perfekt für die Geige geschrieben, vollgepackt mit feinem Material, das dem Solisten erlaubt, sein oder ihr ganzes Herz in die Musik zu ergießen.“ Der Musikkritiker John von Rhein spricht aus, was Karl Goldmarks Werk so erfolgreich machte. Das Violinkonzert op. 28 bahnte sich seinen Weg durch Europa nach Amerika und wurde aufgrund seiner lyrischen, gesanglichen und romantisch-sentimentalen Themen sowie seinem herzerwärmenden Ausdruck gefeiert. Zum Spielzeitauftakt würdigt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera den Komponisten anlässlich seines 100. Todesjahres mit seinem Hauptwerk.
Der hochbegabte junge Geiger und Spohr-Preisträger David Castro-Balbi zeigt hier sein ganzes Können. Bereits im 1. Philharmonischen Konzert der vergangenen Saison begeisterte Castro-Balbi als Solist in Mozarts 3. Violinkonzert.

Robert Schumann (1810-1856): Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Zu Goldmarks musikalischen Leitbildern zählte Robert Schumann, welcher bei der Uraufführung seiner 4. Sinfonie mit einem zuvor nie erlebten Maß an Herzlichkeit gefeiert wurde. Das im Autograph als „Symphonische Fantasie“ betitelte Werk spannt ein intensives Beziehungsnetz, bei dem der Charakter der Romanze das Schlüsselelement bildet.

Theater und Philharmonie Thüringen / Castro-Balbi © Maik Schuck

Theater und Philharmonie Thüringen / Castro-Balbi © Maik Schuck

David Castro-Balbi
Aus einer musikalischen Familie stammend, begann David Castro-Balbi schon mit 13 Jahren sein Diplomstudium am Konservatorium Grand Besançon. Von 2007 bis 2009 studierte er bei Larissa Koloss am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse und anschließend bei Svetlin Roussev. Parallel dazu wurde sein Trio „Suyana“ 2009 in die Klasse des „Quatuor Ysaye“ am Concervatoire à rayonnement régional de Paris aufgenommen.
Schon früh sammelte Castro-Balbi Konzerterfahrungen. Als 15-Jähriger wurde er ausgewählt, mit der Académie Internationale de Musique in der Genfer Victoria Hall und im Théâtre du Champs Elysées in Paris unter Seiji Ozawa zu spielen. Bemerkenswert sind die Preise, die er sich in den Kategorien Solovioline und Kammermusik bereits erspielte. Dazu zählen der 1. Preis bei der Young Artist Competition in Colorado (USA) sowie der 1. Preis beim 1. Internationalen Mirecourt Violinwettbewerb, wo er das Mendelssohn-Konzert mit dem Nationalorchester von Lothringen aufführte. Er ist außerdem Preisträger des internationalen Wettbewerbs Jeunesses musicales de Belgrad, wo er gemeinsam mit dem Belgrader Rundfunkorchester das erste Schostakowitsch-Konzert spielte und dafür auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2012 spielte er das Saint-Saëns-Violinkonzert und die Havanaise mit dem Kammerorchester Bordeaux. Einen wesentlichen Impuls für seine Künstlerkarriere erhielt er im Oktober 2013 mit dem Gewinn des 1. Preises und vier Sonderpreisen beim 7. Internationalen Louis Spohr für Junge Geiger Wettbewerb in Weimar.
Zurzeit studiert er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Prof. Kolja Blacher. Sein Trio „Suyana“ erspielte sich jüngst die Teilnahme am Queen-Elisabeth-Kammermusik-Programm in Belgien und wird dort vom Artemis Quartett betreut. David Castro-Balbi ist Stipendiat der Zalenski-Stiftung. Er spielt eine Geige, die von Jacques Fustier speziell für ihn gefertigt wurde.
Seit 1. Februar 2015 ist David Castro-Balbi koordinierter 1. Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera.

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Rudolstadt, Theater Rudolstadt, 1. Schlosskonzert, 05./06.09.2014

August 26, 2014 by  
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Theater Rudolstadt

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Thüringer Symphoniker und der Countertenor Alin Deleanu laden zum 1. Schlosskonzert

Feinste Barockklänge zum Spielzeitbeginn

Zwei Woche bevor die Spielzeit 2014/2015 des Theaters Rudolstadt durch ein großes Fest eröffnet wird, starten die Thüringer Symphoniker mit dem 1. Schlosskonzert in die neue Saison. Im Mittelpunkt des Abends steht Barock-Musik von Vivaldi und Händel. Werke von Mozart und Dvorák komplettieren die Konzerte am 5. September in der Schlosskappelle in Saalfeld und am 6. September im Rokokosaal der Heidecksburg. Solist ist der rumänische Countertenor Alin Deleanu.

Von Antonio Vivaldi erklingt beim Schlosskonzert seine Vertonung des mittelalterlichen Gedichtes »Stabat Mater« für Altstimme und Orchester. Das aus dem Jahr 1712 stammende Werk zählt zu den berühmtesten geistlichen Kompositionen seines Schöpfers. Mit dem Hallenser Georg Friedrich Händel kommt ein weiterer Vertreter des Barock bei den Konzerten zur Aufführung. Den typischen Falsettgesang dieser Zeit hören die Besucher bei der Arie »L‘empio, sleale, indegno« des Tolomeo aus der Oper »Julius Cäsar« von 1724. Abgerundet wird der Abend mit den später entstandenen, aber ebenso feinsinnigen Instrumentalstücken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvo?ák.

Mit dem 29-jährigen Alin Deleanu aus Rumänien tritt ein Meister des Kopfstimmen- und Falsettgesangs in Rudolstadt und Saalfeld Anfang September auf. 2012 schloss der junge Countertenor sein Studium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin mit Auszeichnung ab und sang in den letzten Jahren bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Festival für Alte Musik in Cambridge, in der Berliner Philharmonie oder an der Oper Frankfurt/Main.

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