Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Hänsel und Gretel – E. Humperdinck, 12.10.2019

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Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Rudolstadt / Thüringisches Landestheater © Friederike Lüdde

Theater Rudolstadt

Hänsel und Gretel –  Engelbert Humperdinck
Libretto Adelheid Wette

Premiere 12. Oktober 2019, Meininger Hof Saalfeld

Halbszenische Aufführung – in Kooperation mit dem Theater Nordhausen und dem Tiroler Landestheater Innsbruck

Theater Rudolstadt / Hänsel und Gretel © András Dobi

Theater Rudolstadt / Hänsel und Gretel © András Dobi

Knusper, Knusper, Knäuschen

 Märchenoper   Hänsel und Gretel   feiert in Saalfeld Premiere

Die abenteuerliche Geschichte der beiden Geschwister Hänsel und Gretel gehört zu den beliebtesten Märchen der Brüder Grimm. Geschwister sind auch der Komponist Engelbert Humperdinck und die Librettistin Adelheid Wette. Unter ihren Händen ist 1893 eine zauberhafte Märchenoper entstanden, die vor allem zur Vorweihnachtszeit seit Generationen Jung und Alt in die Opernhäuser lockt – und das obwohl sie ursprünglich gar nicht für Kinder gedacht war. Am 12. Oktober, um 19.30 Uhr feiert Hänsel und Gretel als halbszenische Aufführung im Meininger Hof Saalfeld Premiere. Es kooperieren dafür die Theater Rudolstadt und Nordhausen sowie das Tiroler Landestheater Innsbruck.

Theater Rudolstadt / Hänsel und Gretel © András Dobi

Theater Rudolstadt / Hänsel und Gretel © András Dobi

„Brüderchen, komm tanz mit mir!“ ? Hänsel und Gretel haben gerade ihre knurrenden Mägen vergessen, als der Milchtopf mit der kargen Abendmahlzeit zu Bruch geht. Die Mutter tobt und schickt sie zur Strafe in den Wald, um Beeren zu sammeln. Was sie nicht weiß: Dort haust die böse Knusperhexe! Die beiden Kinder verirren sich. Anders als beim Grimm’schen Märchen wird ihr einsamer Weg durch Dickicht und Dunkelheit in der Oper von traumhaften Gestalten mit wunderschönen Melodien begleitet: dem Sandmann, vierzehn Engeln und dem Taumännchen. Aber auch sie können nicht verhindern, dass die Geschwister der Versuchung erliegen, als am nächsten Morgen das verführerische Lebkuchenhaus auftaucht. Zum Glück ist die List auf der Seite von Hänsel und Gretel. Und so gelingt es ihnen, nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen Lebkuchenkinder vor dem sicheren Tod zu befreien. Happy End garantiert!

Das Märchen von Hänsel und Gretel ist der Weihnachtsklassiker unter den Opern – kein Wunder, denn die Uraufführung fand 1893 einen Tag vor Heiligabend statt. Engelbert Humperdinck wagte damit den Versuch, Musik im komplexen und aufwändigen Wagner’schen Stil mit der naiven Welt der Märchen zu vereinen. Wie selbstverständlich erklingen sogar Volkslieder in der großen romantischen Oper.

Im Meininger Hof Saalfeld ist Hänsel und Gretel nun als halbszenische Aufführung mit Kostümen und Bühnenbildelementen, eingerichtet von der Nordhäuser Operndirektorin Anette Leistenschneider, zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder spielen die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt und das Sängerensemble des Theaters Nordhausen. Die beiden Titelrollen singen Carolin Schumann (Hänsel) und Amelie Petrich (Gretel), Mutter und Vater sind Katrin Kapplusch und Philipp Franke, Anja Daniela Wagner singt die Knusperhexe sowie Hayoung Ra (Thüringer Opernstudio) das Sand- und Taumännchen. Für den Part des Kinderchores am Ende der Oper hat sich an der Grundschule Schwarza ein Projektchor gebildet, angeleitet von Katja Bettenhausen und Kerstin Dyroff.

Theater Rudolstadt / Hänsel und Gretel © András Dobi

Theater Rudolstadt / Hänsel und Gretel © András Dobi

Musikalische Leitung: Oliver Weder, Szenische Einrichtung: Anette Leistenschneider
Bühne: Bernd Damovsky, Technische Umsetzung: Wolfgang Kurima Rauschning, Jonny Wilken, Kostüme: Michael D. Zimmermann

Mit:  Peter, Vater, Besenbinder: Philipp Franke, Gertrud, Mutter: Katrin Kapplusch/Zinzi Frohwein (ab 8.11.2019), Hänsel: Carolin Schumann, Gretel: Amelie Petrich, Knusperhexe: Anja Daniela Wagner  Sand- und Taumännchen: Hayoung Ra (Thüringer Opernstudio)

Ein Engel: Uta Haase,  Kinderchor: Projektchor der Grundschule Schwarza

Karten für die Aufführungen am 12. Oktober, 19.30 Uhr, am 20. Oktober, um 18 Uhr, am 22. Oktober und 17. November, um 15 Uhr sowie am 8. und 23. November, um 19.30 Uhr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen und telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Es wird zudem ein kostenfreier Busshuttle aus Rudolstadt nach Saalfeld und zurück angeboten. Informationen dafür sind auf der Website des Theaters Rudolstadt zu finden.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Leipzig, Oper Leipzig, Spielplan November 2019

September 12, 2019 by  
Filed under Oper, Oper Leipzig, Pressemeldung, Spielpläne

Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Spielplan der Oper Leipzig Spielzeit 2019/20
November 2019

01 FR
19:30 Der Vogelhändler Zeller – PREMIERE | Westbad
19:30 Der Liebestrank Donizetti | Opernhaus


02 SA
14:00 Hausführung | Opernhaus
15:00 Musikalischer Salon Calligrammes | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Der Vogelhändler Zeller | Westbad
19:00 Der fliegende Holländer Wagner | Opernhaus


03 SO
15:00 Der Vogelhändler Zeller | Westbad
18:00 Rusalka Dvorák | Opernhaus


06 MI
11:00 Schneewittchen Lange | Opernhaus


07 DO
10:00 Peter und der Wolf Prokofjew | Westbad
19:30 Zorbas / Balkanfeuer (Ballett) Mahr | Westbad


08 FR
09:30 Feuer, Wasser, Sturm Mitmachkonzert des Kinderchores | Konzertfoyer Opernhaus
11:00 Feuer, Wasser, Sturm Mitmachkonzert des Kinderchores | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Jenufa Janá?ek – Gastspiel des Nationaltheaters Brünn zum Abschluss des
Tschechischen Kulturjahres in Leipzig | Opernhaus
19:30 Zorbas / Balkanfeuer (Ballett) Mahr | Westbad
20:00 Tanz in den Häusern der Stadt (Ballett) | Forum Thomanum


09 SA
15:00 Opernplauderei mit Bassist Randall Jakobsh | Konzertfoyer Opernhaus
19:00 Rusalka Dvorák | Opernhaus
19:00 Der Vogelhändler Zeller | Westbad


10 SO
10:00 Familienführung | Opernhaus
14:00 Oper zum Mitmachen zum Ballett »Dornröschen«| Probebühne Opernhaus
15:00 Der Vogelhändler Zeller | Westbad
17:00 Tristan und Isolde Wagner | Opernhaus
Kantinengespräch im Anschluss


11 MO
18:00 Blue Monday (Ballett) zur Premiere »Dornröschen« | Uwe Scholz Saal Opernhaus


15 FR
19:30 Tosca Puccini | Opernhaus
19:30 Kleine Komödie Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten | Theaterrestaurant Lortzing in der Musikalischen Komödie


16 SA
14:00 Führung Technisches Kabinett | Opernhaus
19:00 Die verkaufte Braut Smetana | Opernhaus
19:00 Kleine Komödie Novecento. Die Legende vom Ozeanpianisten | Theaterrestaurant Lortzing in der Musikalischen Komödie


17 SO
16:00 Schneewittchen Lange | Opernhaus


20 MI
11:00 Schneewittchen Lange | Opernhaus
14:00 Hausführung | Opernhaus


21 DO
18:30 Leipziger Ballett Werkstatt
Gespräch mit dem Team und öffentliche Probe zu »Dornröschen« | Opernhaus


23 SA
19:00 Carmen Bizet | Opernhaus


24 SO
18:00 Der fliegende Holländer Wagner | Opernhaus


26 DI
09:30 Paddington Bärs erstes Konzert Chappell | Westbad
11:00 Paddington Bärs erstes Konzert Chappell | Westbad
11:00 Knusper, Knusper, Knäuschen Hänsel und Gretel in einer Fassung für junge Zuschauer – Humperdinck | Konzertfoyer Opernhaus


27 MI
19:30 Der Vogelhändler Zeller | Westbad


28 DO
11:00 Knusper, Knusper, Knäuschen Hänsel und Gretel in einer Fassung für junge Zuschauer – Humperdinck | Konzertfoyer Opernhaus


29 FR
10:00 Paddington Bärs erstes Konzert Chappell | Westbad
19:30 Der Vogelhändler Zeller | Westbad
19:30 Dornröschen – Once upon a dream (Ballett) Verbruggen/Tschaikowski – PREMIERE | Opernhaus


30 SA
19:00 Spiel mir eine alte Melodie Schlager-Revue | Westbad
19:00 Carmen Bizet | Opernhaus
Änderungen vorbehalten!


—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Auslastung 2018/19 – 83,5%, Theaterfest am 24.8., IOCO Aktuell, 18.08.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden – Bilanz Spielzeit 2018/19

Spielzeit 2019/20 – Beginn 24. August 2019

Rund 300.000 Zuschauerinnen und Zuschauer besuchten 1.136 Vorstellungen und Veranstaltungen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden in der Spielzeit 2018/19. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden verzeichnet für die Spielzeit 2018/19 die voraussichtlich zweithöchste Auslastung in zehn Jahren. Die durchschnittliche Auslastung lag insgesamt bei 83,5 %; im Großen Haus lag die durchschnittliche Auslastung bei 82,9 % und im Kleinen Haus bei 85,2 %.

Zu den beim Publikum beliebtesten Produktionen zählten in der Sparte Oper Rigoletto (91,8 %*), Madama Butterfly (88,7 %*) und Hänsel und Gretel (86,9 %*). Außerdem das Musical My Fair Lady (98,8 %*).

My Fair Lady – auch 2019/20 wieder auf dem Spielplan
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Die Sparte Konzert verzeichnete die höchste Auslastung im Sinfoniekonzert WIR 6 (88,3 %*). Im Schauspiel waren es Der fröhliche Weinberg (98,9 %*), Arsen und Spitzenhäubchen (95,9 %*) und Der eingebildete Kranke (93,7 %*). Der beliebteste Ballettabend war Sommernachtstraum (93,5 %*). Im Jungen Staatstheater besuchten die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer, neben dem Weihnachtsmärchen Alice im Wunderland (98,5 %*), die Produktionen 35 Kilo Hoffnung (93,9 %*) und Die Zauberflöte für Kinder (91,2 %*). Die bestbesuchten Produktionen des Jungen Staatsmusicals waren Saturday Night Fever (100 %*) und 3 Musketiere – das Musical (96,4 %*).

Der fröhliche Weinberg – sehr gut besucht – 2019/20 wieder auf dem Spielplan
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24.8.2019 – Start in die neue Spielzeit – Mit Theaterfest

HESSISCHES STAATSTHEATER – Programm Spielzeit 2019/20 – HIER!

Die Spielzeit 2019/20 wird am Samstag, den 24. August 2019 ab 14 Uhr mit dem Theaterfest feierlich eröffnet. Die fünf Sparten des Hessischen Staatstheaters präsentieren Ausschnitte aus dem neuen Programm, Interessierten wird ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht und es werden viele Aktionen für die Besucherinnen und Besucher bereitgehalten.

Arsen und Spitzenhäubchen – 2018/19 sehr gut besucht
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Mit einem Kostümverkauf auf der Hinterbühne des Großen Hauses und der beliebten Kostümversteigerung, Chor- und Kammerkonzerten sowie Ausschnitten aus dem Programm der Spielzeit 2019/20 aller Sparten an verschiedenen Orten des Hauses wie in den Kolonnaden und der Außenbühne am Warmen Damm bietet das Theaterfest ein reichhaltiges Programm für Groß und Klein. Die Werkstätten gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Bei Führungen durch die Kostüm- und Maskenabteilungen werfen die Besucher einen Blick hinter die Kulissen. Ein Meet & Greet mit der Theaterleitung und der Dramaturgie gibt Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen. In den Theaterkolonnaden informieren Stände unterschiedlicher Abteilungen und Kooperationspartner über das Angebot der neuen Spielzeit. Für das leibliche Wohl sorgt die Theaterkantine.

Für viele attraktive und ausgewählte Vorstellungen gewährt die Theaterkasse an diesem Tag spezielle Angebote zum Spielzeitstart, so erhalten Theaterfestbesucher beispielsweise 50 % Rabatt auf den regulären Kartenpreis. Der Start dieser Aktion beginnt am 24.8.2019 bereits um 13 Uhr.

—| IOCO Aktuell Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Zürich, Opernhaus Zürich, 2019/20 – 9 Opernpremieren: Iphigénie, Makropulos, Belshazzar …, IOCO Aktuell, 15.08.2019

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich / Aussenansicht © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich / Aussenansicht © Dominic Büttner

2019/20 : Operhaus Zürich – 9 Oper-, 3 Ballettpremieren, 17 WA

– IOCO stellt vor –

Das Opernhaus Zürich, früher Stadttheater Zürich, liegt im Zentrum von Zürich, am Sechseläutenplatz. Auf 1.100 Plätzen bietet es ein reiches kulturelles Angebot. 2017/18 besuchten 247.000 Besucher 327 Vorstellungen. Die Auslastungen auf der Hauptbühne der Spielzeit 2017/18  betrugen: Gesamtauslastung: 90.0% (Vorjahr: 85.1%), Auslastung Sparte Oper 88.3% (Vorjahr: 84.7%), Auslastung  Sparte  Ballett Zürich  98.0% (Vorjahr: 89.8%).

Der Spielplan für die Saison 2019/2020 enthält 350 Vorstellungen: Neun Opern-premieren und drei Premieren des Balletts Zürich auf der Hauptbühne sowie siebzehn Wiederaufnahmen des Opernrepertoires und fünf des Balletts bilden das Rückgrat des Hauses. Eine Neuproduktion des Internationalen Opernstudios am Theater Winterthur und eine Neuproduktion aus der Serie Junge Choreografen auf der Studiobühne, neun Konzerte der Philharmonia Zürich und des Spezialensembles Orchestra La Scintilla, sieben Liederabende mit Starsolisten, ein Opernball, der sich zum 20. Mal jährt sowie zahlreiche Angebote für Kinder, junge Erwachsene und Familien sind Teil eines Spielplans. Den Anfang der Saison 2019/20 macht ein grosses Eröffnungsfest und den Abschluss traditionell die Live-Übertragung oper für alle.

Operhaus Zürich / Zuschauerraum © Dominic Büttner

Operhaus Zürich / Zuschauerraum © Dominic Büttner

 PREMIEREN  OPER

Seit über dreissig Jahren ist Cecilia Bartoli dem Opernhaus verbunden. In der Saison 2019/20 steht eine Neuproduktion mit der Ausnahmekünstlerin auf dem Programm. Die Inszenierung von Christoph Willibald Glucks Iphigénie en Tauride liegt in den Händen des Hausherrn Andreas Homoki. Die erste gemeinsame Arbeit der beiden wird von Gianluca Capuano am Pult der Philharmonia Zürich begleitet. Das Opernhaus Zürich hat dem jungen Schweizer Komponisten Stefan Wirth einen Kompositions-auftrag erteilt und kann ab Mai 2020 Girl with a Pearl Earring dem Publikum vorstellen. Die Handlung dieser Uraufführung kreist um die Entstehung eines Gemäldes von Jan Vermeer und basiert auf dem Bestseller von Tracey Chevalier, der mit Scarlett Johansson und Colin Firth verfilmt wurde.

Opernaus Zürich / Hänsel und Gretel - 2019 wieder auf dem Spielplan © Tanja Dorendorf

Opernaus Zürich / Hänsel und Gretel – 2019 wieder auf dem Spielplan © Tanja Dorendorf

Die hochkarätige Besetzung bringt ein Wiedersehen mit Thomas Hampson als Malerikone. Felicity Palmer, Laura Aikin und die junge Amerikanerin Lauren Snouffer stehen eben-falls für den hohen Anspruch dieses Projektes. Die Eröffnungspremiere der Saison widmet sich einer 337 Jahre alten Femme fatale. In Die Sache Makropulos von Leoš Janácek, wird Evelyn Herlitzius zum ersten Mal in einer Neuproduktion am Opernhaus Zürich zu erleben sein. Dmitri Tcherniakov konnte für die Inszenierung gewonnen werden. Eines der populärsten Werke des Operetten-Repertoires ist Emmerich Kálmáns Csárdásfürstin. In Zürich unternehmen Annette Dasch und Pavol Breslik einen Ausflug in diese Form des Musiktheaters. Der musikalische Leiter des Abends ist der operettenerfahrene GMD und Intendant der Oper Leipzig Ulf Schirmer. Die Regie übernimmt Jan Philipp Gloger. Das weithin vergessene Genre Operette erlebt zurzeit eine Renaissance und hat auch in Zürich seit der Intendanz von Andreas Homoki ein Zuhause gefunden.

Opernhaus Zürich / Intendant Andreas Homoki © Frank Blaser

Opernhaus Zürich / Intendant Andreas Homoki © Frank Blaser

Fabio Luisi, Piotr Beczala und Camilla Nylund werden im Rahmen einer Operettengala Arien und Duette von Lehár, Kálmán, Stolz und Strauss im Juni 2020 zu Gehör bringen. Eine Mischung aus Wiener Operettenheiterkeit und melancholischer Abschiedsstimmung ist die letzte gemeinsame Arbeit von Richard Strauss und seinem Librettisten Hugo von Hofmannsthal Arabella. Julia Kleiter, Julie Fuchs und Josef Wagner debütieren als Arabella, Zdenka und Mandryka. Die Inszenierung der Liebes- / Gesellschaftskomödie besorgt Robert Carsen. Um die raffinierten Orchesterklänge und schwungvollen Wiener Walzer kümmert sich der GMD des Hauses Fabio Luisi persönlich. Die Abschlussproduktion der kommenden Saison ist gleichzeitig die erste gemeinsame Zürcher Arbeit von Fabio Luisi mit dem Regisseur Calixto Bieito. Verdis selten gespielte Oper I vespri siciliani wird im Rahmen der Festspiele Zürich im Juni 2020 Premiere feiern. Maria Agresta und Quinn Kelsey, der sein Rollendebüt begeht, singen die Hauptpartien dieser tragischen Liebesgeschichte im Milieu sizilianischer Widerstandskämpfer.

Nabucco – 2019/20 wieder auf dem Spielplan
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Ein Wiedersehen mit Christof Loy gibt es bei der Neuinszenierung von Donizettis Don Pasquale. In der Titelpartie wird Johannes Martin Kränzle wieder in Zürich zu sehen sein. Julie Fuchs gibt die gewiefte junge Witwe Norina und Edgardo Rocha den Neffen des alten Herrn. Enrique Mazzola kümmert sich um die musikalische Seite dieses Meisterwerks der komischen Oper. Sebastian Baumgarten wird Händels Oratorium Belshazzar mit Jakub Józef Orlinski, der mit seinem Rollendebüt auch zum ersten Mal am Opernhaus Zürich arbeitet, und Layla Claire in Szene setzen. Der Händel-Experte Laurence Cummings steht dafür am Pult des Orchestra La Scintilla.

Für das Opernhaus Zürich ist die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an das Musiktheater und das Ballett ein wichtiger Bestandteil der Arbeit. Im November 2019 wird Coraline von Marc-Anthony Turnage als Familienoper ihren Weg auf die Zürcher Bühne finden. Die Geschichte um ein Mädchen, das in zwei Welten lebt wurde bereits erfolgreich verfilmt. Mit Joseph Haydns Il mondo della luna präsentieren sich im April 2020 die jungen Nachwuchssänger des Internationalen Opernstudios unter der Regie des jungen Japaners Tomo Sugao am Theater Winterthur.

WIEDERAUFNAHMEN – OPER

Weitere Höhepunkte am Opernhaus Zürich sind auch die zahlreichen Wiederaufnahmen mit herausragenden Besetzungen. Ans Opernhaus Zürich kehren zurück: Juan Diego Flórez, der als Rodolfo sein Rollendebüt in La bohème geben wird. Cecilia Bartoli und Javier Camarena, die wieder gemeinsam in La cenerentola auf der Zürcher Bühne stehen. Ein weiteres Rollendebüt wird Benjamin Bruns als Max im Freischütz feiern. Piotr Beczala, der im vergangenen Sommer sehr erfolgreich in der Bayreuther Neuproduktion den Lohengrin kurzfristig übernahm, wird im Juni 2020 in der Zürcher Inszenierung gemeinsam mit Elza van den Heever zu sehen sein. Christian Gerhaher und Gun-Brit Barkmin sind im Wozzeck das tragische Paar. Saimir Pirgu ist Faust, Anita Hartig Marguerite und Ildebrando d`Arcangelo Méphistophélès in Gounods Vertonung von Goethes Menschheitsdrama. Luca Pisaroni und Jane Archibald werden in «Don Giovanni» wieder zu Gast sein. Ein weiteres Epochalwerk des Opernrepertoires wird von Catherine Naglestad (Abigaille), Dalibor Jenis (Nabucco) und Vitalij Kowaljow (Zaccaria) bestritten. Plácido Domingo erfüllt sich einen Wunsch und singt für seine Zürcher Fans in einer einmaligen Galavorstellung von Verdis Nabucco die Titelpartie. Zum ersten Mal am Opernhaus Zürich zu Gast sind Andreas Schager als Florestan und Wolfgang Koch als Don Pizzaro. Sie werden zusammen mit Anja Kampe in Fidelio zu erleben sein. Kwang-chul Youn gibt den Heinrich in Wagners Lohengrin  und Jacquelyn Wagner die Agathe im Freischütz. Kristina Mkhitaryan und Liparit Avetisyan begehen als Violetta Valéry und Alfredo Germont ihr Hausdebüt. Am Pult der Philharmonia Zürich, werden bekannte und neue Gesichter zu sehen sein. Der GMD Fabio Luisi widmet sich in der kommenden Saison dem Verdi-Repertoire und dirigiert sein Orchester bei den Wiederaufnahmen von Nabucco und La traviata. Für Wagners Lohengrin konn-te abermals Simone Young gewonnen werden. Ebenfalls im deutschen Repertoire zu Hause ist Axel Kober, der Webers Freischütz interpretieren wird. In den Händen von Markus Poschner liegt Beethovens Fidelio. Für Alban Bergs Wozzeck wird Hartmut Haenchen zum ersten Mal im Zürcher Graben stehen. Ebenfalls zum ersten Mal am Opernhaus Zürich ist Ryan Mc Adams mit Gounods Faust. Um Mozarts Don Giovanni kümmert sich Riccardo Minasi und um Puccinis La bohème Marco Armiliato. Für Rossinis La cenerentola zeichnet Gianluca Capuano verantwortlich. Für die Erfolgsinszenierung des regierungskritischen russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov Così fan tutte steht Ottavio Dantone am Pult der Philharmonia Zürich.

Cosi fan tutte – 2019/20 wieder auf dem Spielplan
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 BALLETT ZÜRICH

Die Ballettsaison 2019/20 wird, wie schon fast traditionell, mit einer Uraufführung von Ballettdirektor Christian Spuck eröffnet. Zum ersten Mal kommt Helmut Lachenmanns Musiktheater Das Mädchen mit den Schwefelhölzern nach dem todtraurigen Märchen von Hans Christian Andersen als Ballett auf die Bühne. Die Neuproduktion und zugleich auch Schweizer Erstaufführung verbindet Tanz, Bilder und Gesang mit Lachenmanns faszinierender Musik und macht selbst den Zuschauerraum des Opernhauses zum Klangraum. Mehrere Werke von William Forsythe hat das Ballett Zürich bereits auf die Bühne gebracht und feiert den amerikanischen Choreografen nun mit einem eigenen Abend. Schlicht «Forsythe» heißt die Hommage und beinhaltet drei wegweisende Werke des Erneuerers des Tanzes: The Second Detail, Approximate Sonata in der Pariser Neufassung von 2016 und «One Flat Thing, reproduced». Im Rahmen des Ballettabends Walking Mad kehrt auch Hans van Manen, mit seinem vom Nederlands Dans Theater uraufgeführten Werk «Kleines Requiem», nach Zürich zurück. Ebenfalls vom NDT uraufgeführt wurde das titelgebende Stück von Johan Inger, zum berühmten «Boléro» von Maurice Ravel tanzt das Ballett Zürich zum ersten Mal ein Werk des schwedischen Choreografen.

Einen ganzen Abend voller neuer Werke bringt die Serie Junge Choreografen, in deren Rahmen die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts Zürich und des Junior Balletts die künstlerische Verantwortung für ihre eigenen Choreografien übernehmen. Wiederaufgenommen werden mit «Messa da Requiem» und «Nussknacker und Mausekönig» zwei Produktionen von Christian Spuck, der Doppelabend «Emergence» mit Choreografien von Crystal Pite und dem Choreografenduo Sol León & Paul Lightfoot, das Ballett Faust von Edward Clug sowie der Abend des Junior Balletts mit «Kreationen» von Filipe Portugal, Louis Stiens und Goyo Montero.

Hänsel und Gretel – 2019/20 wieder auf dem Spielplan
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KONZERTE, LIEDERABENDE UND EXTRAS

Die Philharmonia Zürich und das Spezialensemble Orchestra La Scintilla werden sich auch in dieser Saison außerhalb des Orchestergrabens präsentieren. Die Eröffnung der Philharmonischen Saison findet mit dem Violinisten Leonidas Kavakos unter der Leitung des Generalmusikdirektors Fabio Luisi und Werken von Beethoven und Wagner statt. Der begonnene Beethoven-Zyklus mit der italienischen Pianistin Beatrice Rana wird von Fabio Luisi mit zwei Konzerten fortgeführt. Gianandrea Noseda, der das Amt des Zürcher GMDs ab der Saison 2021/22 übernehmen wird, wird für ein Konzert mit Werken von Schubert, Tschaikowski und Mendelssohn in Zürich gastieren. Für ein Programm mit Werken von Mahler und Mozart steht Manfred Honeck am Pult der Philharmonia Zürich. Der Experte für historisch informierte Aufführungspraxis Riccardo Minasi wird sich ganz dem Orchestra La Scintilla widmen. Die Programme der vier Konzerte reichen von Haydns «Schöpfung» über Werke von Jan Dismans Zelenka und einem Konzert zum Thema Echos. Für Händels Wassermusik ist Lars Ulrik Mortensen Gast der Scintilla. In der Spielzeit 2019/20 präsentiert das Opernhaus Zürich wieder Liederabende mit Starssolisten: Angela Gheorghiu, Pretty Yende, Krassimira Stoyanova, Stéphanie D’Oustrac, Benjamin Bernheim, Christof Fischesser sowie Julia Kleiter und Michael Nagy, die gemeinsam einen Abend bestreiten.

Am 21. September 2019 veranstaltet das Opernhaus nach der Sommerpause das traditionelle Eröffnungsfest. Im ganzen Haus getanzt wird wieder beim Opernball am 14. März 2020. Die Benefizgala feiert dann ihr 20jähriges Bestehen. oper für alle auf dem Sechseläutenplatz findet am 13. Juni 2020 mit der Live-Übertragung der Mozart-Oper Don Giovanni statt

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